Israel
Zum Ursprung der Mythen

Reise-Nr. ST 3640

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1 Termin in 2014
4 Termine in 2015

  • Ausführliche Rundreise zu den Highlights von Israel
    Viel Zeit für die Trendmetropole Tel Aviv
    Jerusalem ungewöhnlich entdecken: Bei einer Schnitzeljagd für Erwachsene
    Durch die Wüste Negev bis zum Roten Meer

    Heilige Highlights in Jerusalem, hippes Highlife in Eilat - diese Rundreise durch Israel zeigt Ihnen die ganze Bandbreite des schmalen Landes. Sie können mit dem Bauch nach oben im Toten Meer treiben, von Herodes' Bergfestung Massada hinab ins Tal blicken oder vom Ufer des Sees Genezareth hinauf zu den grünen Golanhöhen. Und sich Zeit lassen, um im Shop-and-go-Verkehr auf Basaren zu stöbern, in Jerusalem zu den Wurzeln der Religionen vorzustoßen. Szeniger Abschluss: die Multikulti-Metropole Tel Aviv und ihre ansteckende Partykultur ...

    priceab 1999 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    Diese Reise in der Saison 2015

  • 1. Tag, Donnerstag, 16.10.2014: Flug nach Israel

    Vormittags Flug nach Tel Aviv. Ihr Marco Polo Scout erwartet Sie schon am Flughafen. Anschließend geht's immer an der Küste entlang nach Norden, an den Weinbergen der Carmelberge vorbei nach Haifa - Ihr Hotel hat beste Panoramalage! Für die Unternehmungslustigen hat der Scout passende Tipps für den Abend parat. Zwei Übernachtungen.

    2. Tag, Freitag, 17.10.2014: Haifa

    Auf einem Spaziergang mit Ihrem Scout blicken Sie über die Bahai-Gärten mit dem gleichnamigen Schrein hinweg aufs Mittelmeer. Dann geht's weiter auf Kaiser Wilhelms Spuren durch die Deutsche Kolonie bis zum arabischen Viertel Wadi Nisnas - wie wäre es mit ein paar frischen Falafeln als Snack zwischendurch? Einige bleiben am freien Nachmittag gleich dort und bummeln durch das Gassenlabyrinth, die anderen begleiten den Scout auf einen Ausflug nach Caesarea, antike Kreuzfahrerstadt und Ausgrabungsstätte (29 €). (F/A)

    3. Tag, Samstag, 18.10.2014: Haifa - See Genezareth

    Auf der anderen Seite der Bucht liegt Akko: Die Zitadelle in der Altstadt ist ein Werk der Kreuzfahrer, die Karawansereien sind osmanisch. Rundgang durch die maritime Variante des Orients mit Besichtigung der Kreuzritterfestung° und der Al-Jazzar-Moschee°. Anschließend durchs Bergland Galiläas. Vielleicht erwischen Sie noch ein bisschen Abendsonne am See Genezareth? Zwei Übernachtungen in Tiberias. (F/A)

    4. Tag, Sonntag, 19.10.2014: See Genezareth

    Freizeit am See Genezareth. Entspannen Sie am Strand° - oder möchten Sie vielleicht mit dem Boot aufs Wasser hinaus? Ihr Scout hat die richtigen Tipps parat. Für die Nachmittags- und Abendstunden haben wir ein stimmungsvolles Programm für Sie vorbereitet (39 €): Im sanften Licht des späten Tages geht's zur Weißen Synagoge von Kapernaum und zum Berg der Seligpreisungen bei Tabgha. In den nahen Golanhöhen fließt nicht nur Wasser - auch Olivenöl und preisgekrönte Weine werden hier hergestellt. Überzeugen Sie sich selbst in einer Ölmühle und bei einer Weinprobe in der Winzerei gleich nebenan. (F)

    5. Tag, Montag, 20.10.2014: See Genezareth - Jerusalem

    Durch das Jordantal in eine Stadt der Superlative: Jericho - keine Stadt der Welt liegt tiefer, keine ist länger ständig bewohnt. Die Seilbahn bringt Sie auf den Berg der Versuchung zum Stadtpanorama inklusive Ursiedlung auf dem Tell Jericho°. Anschließend kurze Weiterfahrt in die Heilige Stadt Jerusalem. Drei Übernachtungen in Gehentfernung zur Altstadt. (F)

    6. Tag, Dienstag, 21.10.2014: Jerusalem

    Eine der faszinierendsten Städte der Erde wartet auf Ihre Eroberung! Für einen ersten Überblick führt Sie Ihr Scout auf den Ölberg und zeigt Ihnen die Skyline mit Stadtmauer und goldener Kuppel des Felsendoms. Durch die gewaltigen Stadttore betreten Sie die Altstadt und damit eine Welt aus Tausendundeiner Nacht und beinahe ebenso vielen Kulturen - jüdisches, arabisches, christliches, armenisches Viertel, Tempelberg, Grabeskirche, Klagemauer, dazwischen orientalische Basare ... Nachmittags Besuch des Holocaust-Denkmals Yad Vashem. Zum Ausklang des Tages locken Mezze und frisch gegrillter Kebab in einem Gartenrestaurant im Ostteil der Stadt. (F/A)

    7. Tag, Mittwoch, 22.10.2014: Jerusalem

    Bei einer Schnitzeljagd für Große wird heute Vormittag der Jerusalem-Spezialist unter Ihnen gekürt! Freier Nachmittag in Jerusalem: Die etwas andere Altstadtperspektive gibt's beim Walk auf der Stadtmauer; shoppen, sehen und gesehen werden können Sie nach Herzenslust in den Boutiquen und Cafés der mondänen Fußgängerzone Mamilla Avenue. (F)

    8. Tag, Donnerstag, 23.10.2014: Jerusalem - Arad

    Israelisch-palästinensischer Alltag: Jerusalem und Bethlehem trennt ein Checkpoint, Easy Going für Touristen, unberechenbare Hürde für Berufspendler. In der Geburtsstadt Jesu atmen Sie an allen Ecken die Geschichte von Jahrtausenden: auf dem Manger Square, in der Geburtskirche und in der Milchgrotte, alles überragt vom Minarett der Omar-Moschee. Mit dem Bus weiter an den tiefsten Punkt der Erde, das Tote Meer - fast 400 m unter dem Meeresspiegel gelegen. Was liegt hier näher, als einmal in die salzigen Fluten zu steigen und auf der Oberfläche zu dümpeln - Untergehen unmöglich! Abends sind Sie in der Wüstenstadt Arad. (F/A)

    9. Tag, Freitag, 24.10.2014: Arad - Eilat

    Im frühen Morgenlicht kurze Fahrt nach Massada°, Israels heroischem und hollywoodtauglichem Nationalsymbol. Mit einem ca. 15-minütigen Aufstieg die Festung erobern und von den Palästen des Herodes einen grandiosen Ausblick aufs Tote Meer genießen. Anschließend mit dem Bus gen Süden und Atem anhalten: Am Großen Krater Maktesh Ramon ragt die Aussichtsplattform hoch über den Canyon - Herzschlagpanorama! Durch die Weiten der Wüste Negev ans Rote Meer zum beliebtesten Badeort der Israelis: Eilat. Traumstrände sucht man hier zugegebenermaßen vergeblich, dafür gibt's in Hotelnähe kleinere Beachclubs°. Und wenn's mal nicht das Bad im Meer sein soll: Der Hotelpool hat Wettkampfmaße. Zwei Übernachtungen im Stadtteil Coral Beach. (F)

    10. Tag, Samstag, 25.10.2014: Eilat

    Ein freier Relax-Tag in Eilat mit unbegrenzten Möglichkeiten: Taucher dürfen sich auf die kristallklare Unterwasserwelt des Roten Meeres freuen, Genießer auf eine riesige Restaurantauswahl und Nachtschwärmer selbst am Sabbat auf Toplocations und kurze Nächte ... Auf Eilats Strandpromenade herrscht auch in den frühen Morgenstunden noch Betrieb! Wer lieber etwas Action mag: Beim morgendlichen Ausflug in den Timna-Nationalpark (39 €) wandern Sie zwischen den antiken Kupferminen umher. (F)

    11. Tag, Sonntag, 26.10.2014: Eilat - Tel Aviv

    Proviant fassen beim Kibbuz Yotvata: Biojoghurt von glücklichen holsteinisch-israelischen Kühen, köstlich! Dann Überlandfahrt durch die Aravasenke und die Negev nach Tel Aviv: Für viele Reisende überraschender Höhepunkt eines Israelurlaubs. Auf einer City-Tour am Nachmittag spüren Sie die Multikulti-Atmosphäre: Ganze Viertel im Bauhausstil, Bodys und Beautys beim Schaulaufen und Sporteln am Mittelmeerstrand und doch am Ende des Uferboulevards orientalisches Flair in Jafo. Auch Tel Aviv: Fotostopp beim Designmuseum Holon - futuristische Architektur, umgeben von den Wohnburgen der Vorstädte. Zwei Übernachtungen in Tel Aviv, nur wenige Schritte vom Strand entfernt. (F)

    12. Tag, Montag, 27.10.2014: Tel Aviv

    Genießen Sie einen freien Tag in Israels Trendmetropole, ausgestattet mit den Tipps Ihres Scouts. Tagsüber am Strand beim Volkssport Matkot zuschauen, vielleicht werden Sie ja zu einem Freundschaftsmatch eingeladen. Und wenn die Sonne untergeht, erwacht Tel Avivs legendäres Nightlife ... Sie können ja morgen ausschlafen! (F)

    13. Tag, Dienstag, 28.10.2014: Rückflug von Israel

    Zeit für letzte Einkäufe: Auf dem Carmel Market gibt's wirklich alles. Nachmittags Rückflug von Tel Aviv, Ankunft am Abend. (F)

    ° Die Eintrittsgelder der gekennzeichneten Besichtigungspunkte und Aktivitäten in Höhe von ca. 50 € sind nicht im Reisepreis enthalten.

    F: Frühstück, A: Abendessen

    priceab 1999 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    Diese Reise in der Saison 2015

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.

    Ihre Hotels

    OrtNächteHotel/​Landeskategorie
    Haifa2Dan Panorama****
    Tiberias2Prima Galil***
    Jerusalem3Prima Kings***
    Arad1Inbar***
    Eilat2Prima Music***(*)
    Tel Aviv2Prima Tel Aviv***
  • Mit Marco Polo Live erleben Sie das Ungewöhnliche ganz nah:
    Am Vormittag des 7. Tages fühlen Sie sich wie ein Kreuzritter auf Schatzsuche: Bei einer Schnitzeljagd in Jerusalems Altstadt müssen Sie und Ihr Team im Wettlauf gegen die Zeit Aufgaben erfüllen, Rätsel lösen und durch die verschlungenen Gassen navigieren - dabei geht es immer tiefer hinter die dicken Mauern und in die verschiedenen Etagen des Labyrinths. Am Ziel erwarten Sie die Brüder Moshe und Dov, der eine Rabbi, der andere Ladenbesitzer, und die beiden wissen einige Storys zu ihrer Stadt zu erzählen.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2014DZ * EZ *
    24.04.–06.05.Dieser Termin ist nicht mehr buchbar19992568
    16.10.–28.10.Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 22
    19992568
    20.11.–02.12.Dieser Termin ist nicht mehr buchbar17992348

    * Ab-Preise pro Person in €

    Weitere Termine im Reisejahr 2015

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

    Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
    In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) nach Tel Aviv und zurück; Abflugsorte und Zuschläge auf Anfrage bzw. bei Anmeldung
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 85 €)
    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen, klimatisierten Bussen
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, A=Abendessen)
    • Seilbahnfahrt in Jericho
    • Klimaneutrale Bus-/Bahnfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 12 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung, keine Marco Polo Reiseleitung am 12. und 13. Tag
    • Nicht enthaltene Extras: Eintritte (ca. 50 €) und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen für Israel 

    Für die Einreise nach Israel benötigen Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Der Personalausweis genügt nicht.

    Deutsche Staatsbürger, die vor dem 1.1.1928 geboren sind, benötigen ein israelisches Visum, das von Marco Polo gegen eine Visagebühr von 25 € zzgl. 25 € Kurierkosten besorgt werden kann. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an unsere Visa-Abteilung.

    Für Reiseteilnehmer andererer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat.

    Bei der Einreise über den Ben Gurion Flughafen in Tel Aviv erhält jeder Reisende eine Einreisekarte („Border Control Clearance“), die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss. Ein Einreisestempel im Pass wird dann nicht mehr angebracht. Bei der Überquerung von Kontrollpunkten, insbesondere im Westjordanland, sollte die Einreisekarte zur Vermeidung von Schwierigkeiten mitgeführt werden.

    Ein- und Ausreisepraxis

    Vorherige Reisen in arabische Staaten oder nach Iran stellen per se kein Einreisehindernis dar.

    Sollten im Reisepass Visa arabischer Staaten oder von Iran vorhanden sein, so ist jedoch bei der Einreise mit einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte zu rechnen (Ausnahme: Jordanien und Ägypten). Dies gilt ebenfalls für deutsche Staatsangehörige mit auch nur vermuteter arabischer oder iranischer Abstammung. Gegebenenfalls empfiehlt sich eine entsprechende Nachfrage bei der israelischen Botschaft in Berlin. Auf die Möglichkeit der Ausstellung eines Zweitpasses durch die zuständige Passbehörde wird hingewiesen.

    Bei der Ausreise aus Israel über den Flughafen Ben Gurion finden zeitintensive Sicherheitsüberprüfungen des Gepäcks, sowie Befragungen der Reisenden statt. Es empfiehlt sich, frühzeitig am Flughafen zu erscheinen. Wenn elektrische Geräte, insbesondere Laptop-Computer, durch die israelischen Sicherheitsbehörden für Untersuchungen einbehalten werden, werden sie in der Regel nach ein bis drei Tagen an den Aufenthaltsort des Reisenden nachgesandt.

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise 

    Bei Reisen nach Israel bieten wir Ihnen das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf ein anderes Reiseziel bzw. einen anderen Termin umzubuchen.

    Sicherheit geht vor! 

    Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Israel zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    In Israel besteht eine unverändert große Terrorgefahr, die Vorkehrungen der Behörden zum Schutz der Bevölkerung und der vielen Besucher bleiben auf hohem Niveau. An Freitagen und an wichtigen islamischen und jüdischen Feiertagen kommt es in der Altstadt von Jerusalem und rund um den Tempelberg immer wieder zu gewalttätigen Protesten und Demonstrationen: Wir haben aus diesem Grund unsere Reisen so geplant, dass Besichtigungen in der Altstadt von Jerusalem an anderen Tagen stattfinden. Wegen der hohen Anschlagsgefahr vermeiden wir in Israel die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Da es seit 2013 im Zusammenhang mit dem innersyrischen Bürgerkrieg vermehrt zu Grenzzwischenfällen an der syrisch-jordanischen Grenze kommt und vereinzelt auch Raketen und Granaten auf den unmittelbar an der Grenze gelegenen Golan-Höhen einschlagen, bieten wir weder in Israel noch in Jordanien Ausflüge in das unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien an. In Israel verzichten wir wegen der Gefahr terroristischer Übergriffe aus den angrenzenden Territorien auch auf Aufenthalte im Umkreis des Gaza-Streifens sowie im direkten Grenzgebiet zum Libanon und zum Nordsinai.

    Unsere Leistungspartner und Marco Polo Scouts in allen Ländern des Nahen Ostens sind unverändert zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen aufgefordert.

    Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

    Mit freundlichen Grüßen

    Marco Polo Reisen

    Stand: 4.9.2014

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes 

    Weltweiter Hinweis

    Unverändert gültig seit: 5. August 2014

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.

    Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts 

    Israel

    Palästinensische Gebiete

    Stand: 4.9.2014

    Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland einschl. Ost-Jerusalem und Gazastreifen).

    Aktuelle Hinweise

    In den letzten Wochen kam es zu intensiven militärischen Auseinandersetzungen in und um den Gaza-Streifen. Dabei kam es zu massiven Raketen- und Mörserangriffen auf israelisches Territorium sowie einer umfassenden Luft- und Bodenoffensive der israelischen Streitkräfte im Gaza-Streifen. Die ganz überwiegende Mehrzahl der Angriffe betrafen die Ortschaften in der Nähe des Gaza-Streifens (Radius von ca. 40km). Es wurden aber auch Raketen größerer Reichweite eingesetzt, die zur Auslösung von Luftalarmen im Großraum Tel Aviv sowie vereinzelt in weiter entfernt liegenden Gebieten führten (z.B. Haifa, Jerusalem).

    Am 26.08.2014 wurde eine zeitlich unbegrenzte Waffenruhe verkündet, die mittels künftiger Verhandlungen in einen dauerhaften Waffenstillstand münden soll. Die Waffenruhe wurde bisher von allen Konfliktparteien eingehalten.

    Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt. Bei Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zum Gaza-Streifen wird zu erhöhter Vorsicht geraten.

    Es wird empfohlen, sich vor Ort über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen zu informieren (dazu siehe auch unten).

    In Jerusalem und neuralgischen Orten im Westjordanland, wie z.B. an Checkpoints, wird ebenfalls zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten. Es muss mit Zusammenstößen zwischen israelischen Sicherheitskräften und Demonstranten gerechnet werden.

    Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon wird abgeraten.

    Ferner wird geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden.

    Vor und während der Reise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete wird geraten, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren sowie die Internetseiten der Botschaft in Tel Aviv (www.tel-aviv.diplo.de), und des Vertretungsbüros Ramallah (www.ramallah.diplo.de) zu konsultieren. Auf den Internetseiten der Botschaft Tel Aviv sind unter der Rubrik „Konsularische Hilfe/Krisenvorsorge“ auch Hinweise über das Verhalten bei Raketenangriffen aufgeführt.

    Allen Deutschen, die sich - auch nur vorübergehend - in Israel oder den Palästinensischen Gebieten aufhalten, wird empfohlen, sich online auf der Krisenvorsorgeliste zu registrieren (http://service.diplo.de/registrierungav). Für Aufenthalte in Israel ist die zuständige Auslandsvertretung die Botschaft Tel Aviv, für Aufenthalte in den Palästinensischen Gebieten ist die zuständige Auslandsvertretung das Vertretungsbüro Ramallah. Als zuständige Vertretung ist die einzutragen, in deren Amtsbezirk sich die meiste Zeit aufgehalten wird. Amtsbezirk Ramallah: Palästinensische Gebiete, d.h. Westjordanland, Ost-Jerusalem, Gazastreifen (bitte Reisewarnung beachten).

    Landesspezifische Sicherheitshinweise/Reisewarnung für den Gazastreifen

    Die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten. Insbesondere im Umfeld von Checkpoints sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen. Es wird geraten, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen und Menschenansammlungen zu meiden. Bei Besuchen im Westjordanland und in Jerusalem wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten (siehe oben).

    Ergänzend zu den oben aufgeführten Empfehlungen gelten folgende Hinweise:

    Jerusalem (einschließlich Ost-Jerusalem)

    Bei Aufenthalten in Jerusalem wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten, insbesondere auch in der Altstadt und den angrenzenden palästinensischen Stadtvierteln. In der Umgebung des Tempelbergs/Haram Al Sharif kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften sowie radikalen jüdischen Gruppierungen. Mit gewaltsamen Ausschreitungen, vor allem in Ost-Jerusalem, ist aktuell zu rechnen. Erhöhte Vorsicht ist an islamischen und jüdischen Feiertagen angezeigt. Ortskundige Begleitung wird zumindest an solchen Tagen empfohlen. Von Besuchen des Tempelbergs/Haram Al Sharif an Freitagen wird abgeraten.

    Größere Menschenansammlungen sollten in unübersichtlichen Situationen gemieden werden.

    Israel allgemein

    Im europäischen Vergleich kommt Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl relativ selten vor. Gleichzeitig bleibt Israel das erklärte Ziel von islamistischen Terrorgruppen. In den letzten Jahren sind Sicherheitsvorfälle mit terroristischem Hintergrund signifikant zurückgegangen. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass es in der aktuellen Situation zu vereinzelten terroristischen Angriffen auf öffentliche Einrichtungen kommen kann. Bis auf Weiteres sollten Reisende bei größeren Menschenansammlungen und bei der Nutzung der öffentlichen Personenverkehrsmittel in Israel besondere Vorsicht walten lassen. Es gibt derzeit allerdings keine konkreten Hinweise auf eine gezielte Gefährdung von Ausländern.

    Reisende sollten sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) vertraut machen und ggf. die Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörden befolgen. Auf der Website der Deutschen Botschaft Tel Aviv sind unter der Rubrik „Konsularischer Service, Nothilfe für Deutsche“ Informationen der israelischen Behörden mit Verhaltenshinweisen in Krisensituationen, u.a. bei Raketenangriffen, eingestellt. Weitere Informationen finden Sie auch auf der englisch-sprachigen Facebook-Seite des israelischen Zivilschutzes (Home Front Command).

    Grenzgebiet zu Syrien und Libanon

    Im Zusammenhang mit dem innersyrischen Konflikt kam es zu Querschlägern von Mörsergranaten und Handfeuerwaffen und in der jüngsten Zeit auch vereinzelt zu gezielten Angriffen auf israelische Ziele in der Nähe der demilitarisierten Zone auf den Golanhöhen. Infolgedessen wurde eine Person getötet, mehrere Personen wurden verletzt. Auch aus dem Libanon kam es vereinzelt zu Raketenbeschuss auf das israelische Grenzgebiet. Die israelischen Streitkräfte behalten sich Gegenmaßnahmen jeweils vor.

    Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon wird abgeraten.

    Grenzgebiet zu Ägypten

    In jüngster Zeit wurden vereinzelt Raketen aus dem Sinai auf Israel abgeschossen, die in unbewohntem Gebiet um Eilat eingeschlagen sind. Es kam nicht zu Personen- oder Sachschäden. Ein Raketenabwehrsystem wurde vor Eilat stationiert.

    Seit Sommer 2011 kam es mehrfach zu bewaffneten Zwischenfällen entlang der israelisch-ägyptischen Grenze. Dabei kam es auch zu Schusswechseln mit mehreren Toten und Verletzten.

    Es wird dazu geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden und auf alternative Routen auszuweichen.

    Grenzgebiet zum Gazastreifen

    In den letzten Wochen kam es zu intensiven militärischen Auseinandersetzungen in und um den Gaza-Streifen. Dabei kam es zu massiven Raketen- und Mörserangriffen auf israelisches Territorium, die ganz überwiegend die Ortschaften in der Nähe des Gaza-Streifens (Radius von ca. 40 km) betrafen. Am 26.08.2014 wurde eine zeitlich unbegrenzte Waffenruhe verkündet, die mittels künftiger Verhandlungen in einen dauerhaften Waffenstillstand münden soll. Die Waffenruhe wurde bisher von allen Konfliktparteien eingehalten.

    Bei Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zum Gaza-Streifen wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Es wird empfohlen, sich vor Ort über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen zu informieren.

    Palästinensische Gebiete: Gazastreifen

    Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt.

    Im Rahmen der israelischen militäroperation „Protective Edge“ erfolgten heftige israelische Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen mit vielen Toten und Verletzten. Dabei wurde auch öffentliche Infrastruktur, wie Straßen, Strom- und Abwasserversorgung beschädigt. Ferner liegen in Trümmern sowie auf wenig befahrenen Wegen nach wie vor nicht detonierte Sprengmittel (UXO).

    Der einzige Personenübergang zwischen Israel und dem Gazastreifen „EREZ“ ist zur Zeit nur für humanitäre Fälle und internationale Organisationen geöffnet.

    Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen ist derzeit nur eingeschränkt für die Ein- und Ausreise von bestimmten Personengruppen (u. a. humanitäre Notfälle, ausländische Staatsangehörige und Studenten) geöffnet. Eine vollständige Schließung ist jederzeit wieder möglich. Ausreisen über Rafah sind aufgrund von Beschränkungen deutlich schwieriger als Einreisen. Eine Ausreise kann bei erfolgter Einreise über Rafah nicht über Erez erfolgen.

    Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können grundsätzlich keine konsularische Hilfe zur Ausreise aus dem Gazastreifen leisten. Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Nordsinai wird hingewiesen (vgl. Reise- und Sicherheitshinweise für Ägypten unter www.diplo.de/sicherreisen).

    Durch die Schließung der meisten Tunnel zwischen Ägypten und dem Gazastreifen hat sich die Versorgungslage in Gaza auch bereits vor der Krise deutlich verschlechtert. Die öffentliche Stromversorgung ist auf wenige Stunden am Tag beschränkt. Treibstoffmangel wirkt sich auch auf andere öffentliche Dienstleitungen wie Kläranlagen aus.

    Der Gazastreifen ist seit Juni 2007 für den allgemeinen Personenverkehr von und nach Israel fast vollständig abgeriegelt. Personenverkehr zwischen Israel und dem Gazastreifen über den Grenzübergang Erez wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt und Doppelstaatern mit palästinensischen Ausweispapieren in der Regel gar nicht gestattet. Auch die Ausreise über Erez ist in der Regel nur für Personen möglich, die mit Genehmigung der israelischen Behörden über Erez eingereist sind. Der Grenzübergang Erez wurde auch in der Vergangenheit wiederholt kurzfristig geschlossen. In der jüngeren Vergangenheit war der Grenzübergang Rafah an sechs Tagen pro Woche (außer freitags) geöffnet. Wann die derzeitigen Einschränkungen gänzlich aufgehoben werden, ist nicht absehbar. Auch bei einer regelmäßigen Öffnung des Grenzübergangs kann dieser nach Angaben der ägyptischen Behörden regulär - nur - von Palästinensern mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde benutzt werden. Für die Ausreise aus Gaza bedarf es eines ägyptischen Visums und einer palästinensischen Ausreiseerlaubnis.

    Die Einreise nach Gaza auf dem Seeweg ist nicht möglich. Es wird angesichts einer drohenden Gefährdung für Leib und Leben dringend vor Versuchen gewarnt, in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gazastreifen einzudringen. Am 31. Mai 2010 kamen bei einem solchen Versuch (sog. „Gaza-Flottille“) neun Menschen ums Leben.

    Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können im Gazastreifen und in den Küstengewässern vor dem Gazastreifen praktisch keine konsularische Hilfe leisten.

    Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)

    In Folge der Entführung und Ermordung von drei israelischen Jugendlichen, der Ermordung eines jungen Palästinensers in Ost-Jerusalem im Juni/Juli 2014 und Spannungen im Zusammenhang mit den militärischen Auseinandersetzungen in und um Gaza, können Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung nicht ausgeschlossen werden. Insbesondere im südlichen Westjordanland wird bei der Benutzung der Straße 60, südlich von Betlehem, v. a. um Hebron und Gush Etzion, sowie im nördlichen Westjordanland in den Gebieten um Nablus, sowie Jenin zu besonderer Vorsicht geraten. Auch wird von Fahrten in der Dunkelheit abgeraten. Im gesamten Westjordanland muss mit verschärften Kontrollen an allen Checkpoints gerechnet werden. Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten sind unbedingt zu beachten.

    Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche mobile und immobile Checkpoints und gesperrte Straßen, vor allem zwischen Israel und Jerusalem einerseits und dem Westjordanland andererseits, aber auch innerhalb des Westjordanlands. Ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung sollten Sie daher nur Teile des Westjordanlands bereisen.

    Besuche in den von der Palästinensischen Behörde verwalteten Städten Bethlehem, Jericho und Ramallah, sowie die Benutzung der Straße 1 zum Toten Meer und der Straße 90 im Jordantal sind auch ohne besondere Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung vertretbar.

    Sicherheitsvorfälle haben im Westjordanland in den vergangenen Monaten wieder zugenommen. Dazu gehören sowohl Anschläge auf israelische Siedler und israelische Sicherheitskräfte als auch Übergriffe von israelischen Siedlern auf Palästinenser, insbesondere bei Hebron und Nablus. Es wird empfohlen, die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam zu verfolgen.

    Für das Westjordanland gilt, dass Übergänge nach Israel auch ohne Vorankündigung geschlossen werden können. Auch nach Intervention der Botschaft Tel Aviv oder des Vertretungsbüros Ramallah ist das Passieren der Übergänge in Richtung Israel dann mitunter unmöglich.

    Weiterhin kommt es in unmittelbarer Nähe von Übergängen zwischen Israel und dem Westjordanland immer wieder zu Demonstrationen. In ihrer Umgebung wird zu besonderer Vorsicht geraten.

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.

    Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

    vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

    Israel / Palästinensische Gebiete 

    Impfschutz

    Es gibt keine Impfvorschriften.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt aber, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).

    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza.

    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut, bei Aufenthalt in den palästinensischen Gebieten auch Typhus empfohlen.

    Durchfallerkrankungen

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    HIV/AIDS

    kommt auch in Israel und den palästinensischen Gebieten vor-, ist mit einer Prävalenz von weniger als 0,1% der Bevölkerung aber eher selten. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), Bluttransfusionen oder sonstigen Kontakten zu Blut besteht grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Weitere Infektionskrankheiten

    Einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniose, West-Nile Fieber, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz , langärmlige Kleidung).

    Medizinische Versorgung

    Das Versorgungsniveau in Israel ist gut bis sehr gut. In den palästinensischen Gebieten ist das Versorgungsniveau deutlich eingeschränkt. Krankenwagen dürfen die Grenze zu Israel nicht passieren. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall ist empfehlenswert.

    Insbesondere wenn Sie Vorerkrankungen haben, sollten Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten lassen, siehe beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de

    Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

    Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

    Unverändert gültig seit: 4.9.2014