Marco Polo Reisen - Reise in der Gruppe - Entdecker

Entdeckerreisen im Team

Reise in der Gruppe - Entdecker

Chile – Bolivien – Peru
Highlights der Anden

Reise-Nr. ST 6642

zur Buchung

  • Die Highlights von Chile, Bolivien und Peru auf einer spannenden Reise
    Auf eindrucksvoller Strecke mit dem Jeep durch die Anden
    Wüstenerlebnisse - Atacama und Salar de Uyuni
    Krönender Abschluss: der Besuch von Machu Picchu

    Eine Reise zu den Natur- und Kulturwundern der Andenländer Südamerikas. In Santiago de Chile Start mit europäischer Anmutung. In der Atacamawüste bestaunen wir den Sonnenuntergang, und in Bolivien geht es per Jeep in atemberaubenden Höhen an Vulkanen vorbei zum größten Salzsee der Welt. Andines Stadtleben in La Paz und Cuzco, indigener Alltag trifft auf Moderne. Dazwischen Entdeckertage am Titicacasee. Und schließlich ertönt das Signal für die Bahnfahrt zum finalen Höhepunkt: Machu Picchu.

    price ab 3989 € (ca. 4361 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 3 Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2019

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Sonntag, 17.05.2020: Flug nach Chile

    Abends Zubringerflug nach Madrid. Spätabends gemeinsamer Weiterflug nach Santiago de Chile (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 13,5 Std.).

    2. Tag, Montag, 18.05.2020: Santiago de Chile

    Nach der Landung am Vormittag begrüßt Sie Ihr Marco Polo Scout und nimmt Sie zur Orientierung gleich mit auf Citytour. Wir erleben koloniales Erbe und aufstrebende Wirtschaftsmetropole, mondäne Plätze und Alleen und stärken uns beim gemeinsamen Mittagessen am Markt. Wer mag, verschafft sich vom Wolkenkratzer Sky Costanera einen Überblick über das Stadtpanorama vor der Andenkulisse (ca. 20 €). Nachmittags Zeit zum Akklimatisieren. (M)

    3. Tag, Dienstag, 19.05.2020: Santiago de Chile - San Pedro

    Vormittags Flug mit LATAM Airlines nach Calama im Norden des Landes und weiter per Bus in die Oase San Pedro mitten in der Atacamawüste. Zwischenstopp an den Ruinen der Inkafestung Pukará de Quitor, erster Blick zu den bis zu 6000 m hohen Vulkanen der Anden. In San Pedro freie Zeit, um durch die Oase zu streifen und sich an die 2500 m Höhe zu gewöhnen. Zum Sonnenuntergang Abstecher ins Mondtal - genießen Sie den Blick von den Dünen auf die glühende Erosionslandschaft. Zwei Übernachtungen. (F)

    4. Tag, Mittwoch, 20.05.2020: Salar de Atacama

    Für die Fans von Naturspektakeln heißt es heute früh aufstehen, denn die Geysire von El Tatio auf 4300 m Höhe schießen am Morgen die höchsten Fontänen in den Andenhimmel (139 €). Am Nachmittag gemeinsamer Ausflug zum Salzsee Salar de Atacama mit seinen Flamingokolonien. (F)

    5. Tag, Donnerstag, 21.05.2020: San Pedro - Uyuni

    In Hito Cajon Grenzübertritt nach Bolivien - Fahrzeugwechsel auf 4x4-Jeeps - ab jetzt geht es auf Schotterpisten weiter. Überlandfahrt durch die grandiose, einsame Andenlandschaft des Altiplano. Am Fuße des Vulkans Licancabur Stopp an der Laguna Verde mit ihrem smaragdgrün schimmernden Wasser. Weiter ins geothermische Gebiet Sol de Manana, mit 4850 m der höchste Punkt der Reise, zu dampfenden Fumarolen und zur rot leuchtenden Laguna Colorada - am Ufer des Sees posieren unzählige Flamingos. Nach eindrucksvoller Fahrt erreichen wir das Städtchen Uyuni am Rande der Salzwüste (3680 m). Zwei Übernachtungen. (F/M)

    6. Tag, Freitag, 22.05.2020: Salar de Uyuni

    Ein ganzer Tag in der Weite der Salzwüste! Mit den Jeeps geht es heute mitten hinein in die weiße Wunderwelt. Wir sehen den Salzabbau auf dem Salar und die Verarbeitung bei Colchani. Nach der Durchquerung und viele Fotostopps später halten wir bei der Höhle von Chiquini mit ihren Versteinerungen. Rustikales Mittagessen, zum Nachsalzen gäbe es Rohstoff genug. Nachmittags bei bestem Licht stehen wir auf der Insel Incahuasi mitten im Salzsee, um uns herum meterhohe Kakteen und totale Stille. (F/M)

    7. Tag, Samstag, 23.05.2020: Uyuni - La Paz

    Vormittags Flug mit Amaszonas nach La Paz (3700 m). In der hoch gelegenen Vorstadt El Alto nehmen wir die neue Seilbahn hinunter in eine faszinierende Stadt der Extreme. Unten im Talkessel treffen moderne Hochhäuser auf spanische Kolonialarchitektur, ein paar Straßen weiter bolivianischer Alltag auf dem indigenen Hexenmarkt. Unsere Citytour führt uns bis ins imposante Mondtal. Zwei Übernachtungen. (F)

    8. Tag, Sonntag, 24.05.2020: La Paz

    Freie Zeit für Ihre individuellen Eindrücke von La Paz - Ihre hübsche Pension liegt nur wenige Schritte von der zentralen Plaza San Francisco entfernt. Oder wie wäre es mit einem echten Biking-Abenteuer (189 €)? Mit dem Mountainbike rauschen Sie von der Passhöhe aus auf der Landstraße - erst Asphalt, später Schotter - direkt in die Yungas-Region. Fast 3000 m Höhenunterschied bergab erleichtern das Strampeln. Am Spätnachmittag nimmt der Scout dann alle anderen Reisegäste mit nach El Alto zu einem der ungewöhnlichsten Showkämpfe des Kontinents: Lucha Libre, Frauenpower auf Bolivianisch. Die Menge tobt - und wir sind live dabei. (F)

    9. Tag, Montag, 25.05.2020: La Paz - Puno

    Vormittags erkunden wir das mystische Tiahuanaco, schon lange vor dem Inkareich ein wichtiges Zentrum. Dann über die Grenze nach Peru, immer am Titicacasee entlang, den Horizont mit der Königskordillere im Blick. Zwei Übernachtungen in Puno. (F)

    10. Tag, Dienstag, 26.05.2020: Titicacasee

    Wie wäre es mit einer Bootstour auf dem Titicacasee (49 €)? Sie besuchen die schwimmenden Inseln der Urus und betreten auf der Insel Taquile wieder festen Boden. Warum dies die Insel der strickenden Männer ist, weiß Ihr Scout. Oder Sie erkunden Perus Folklorehauptstadt Puno auf eigene Faust. (F)

    11. Tag, Mittwoch, 27.05.2020: Puno - Cuzco

    Überlandtag - die Szenerie der Anden beim Überqueren des 4350 m hohen La-Raya-Passes ist grandios: ganztägige Fahrt mit dem komfortablen Touristen-Linienbus nach Cuzco (3400 m). (F/M)

    12. Tag, Donnerstag, 28.05.2020: Machu Picchu

    Das vielleicht größte Highlight dieser spannenden Reise - und der Höhepunkt Südamerikas schlechthin: Machu Picchu. Der Ausflug führt erst mit der Bahn durch das wildromantische Urubambatal und dann geht's im Minibus weiter die Serpentinen hoch zur lange vergessenen Inkastadt, die der Archäologe Hiram Bingham vor über 100 Jahren wieder auf die Landkarte rückte. Übernachtung in Urubamba (2860 m) im Heiligen Tal. (F)

    13. Tag, Freitag, 29.05.2020: Valle Sagrado - Cuzco

    Durch das Heilige Tal der Inka fahren wir zurück Richtung Cuzco. Unterwegs erklimmen wir die Festung Sacsayhuamán - massive Felsmauern, grandioses Panorama! Anschließend auf Tour in Cuzco rund um die Plaza de Armas mit der Kathedrale und die kopfsteingepflasterten Gassen hinauf zu den besten Ausblicken und hübschesten Cafés. Erfrischung gefällig? Von einem Barkeeper erfahren wir, wie der perfekte Pisco sour gelingt, und probieren es selbst gleich aus. Am späten Nachmittag bleibt Zeit für eigene Unternehmungen. (F)

    14. Tag, Samstag, 30.05.2020: Cuzco - Lima

    Kurzer Flug mit LATAM Airlines von Cuzco nach Lima. Mit dem Scout gleich in die Altstadt, wo koloniales Flair die Plätze und Paläste umweht. Wir schauen auf der weitläufigen Plaza de Armas bei der Kathedrale vorbei und erschaudern in den Katakomben von San Francisco. Nachmittags freie Zeit. Wenn der Abend heraufzieht, bummeln wir durchs Künstlerviertel Barranco und erforschen beim Abschiedsdinner die neue Kreativität der peruanischen Küche. (F/A)

    15. Tag, Sonntag, 31.05.2020: Rückflug nach Europa

    Noch letzte Souvenirs in der Mall von Larcomar erstehen? Alternativprogramm: Ihr Scout nimmt Sie mit auf einen Bootsausflug auf Pazifikwellen zu den vorgelagerten Islas Palomino (99 €) - Seelöwen und Humboldt-Pinguine kolonienweise, nur ein paar Kilometer von der Hauptstadt entfernt! Abends Rückflug nonstop nach Madrid (Flugdauer ca. 12 Std.). (F)

    16. Tag, Montag, 01.06.2020: Zurück in Europa

    Nachmittags Umsteigen in Madrid und Weiterflug.

    M: Mittagessen F: Frühstück A: Abendessen

    price ab 3989 € (ca. 4361 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 3 Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2019

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Santiago de Chile 1 Nova Park***
    San Pedro 2 Diego de Almagro***
    Uyuni 2 Samay Wasi***(*)
    La Paz 2 Hostal Naira***
    Puno 2 Hacienda Plaza de Armas***
    Cuzco 1 Casa Andina Koricancha***
    Heiliges Tal 1 Hacienda del Valle***
    Cuzco 1 Casa Andina Koricancha***
    Lima 1 Casa Andina Standard***
  • Marco Polo Live
    Eier, Limetten, Zuckersirup, Pisco, Eiswürfel und Zimt - wie diese Zutaten zusammengemixt werden, damit das Nationalgetränk Perus dabei herauskommt, lernen wir am 13. Tag in Cuzco. Unter professioneller Anleitung werden wir alle zu passionierten "Pisqueros" und mixen unsere persönliche Version des beliebtesten Cocktails der Peruaner.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2020 DZ * EZ *
    17.05.–01.06. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3989 (ca. 4361 CHF) 4688 (ca. 5125 CHF)
    23.08.–07.09. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    4149 (ca. 4536 CHF) 4848 (ca. 5300 CHF)
    04.10.–19.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3989 (ca. 4361 CHF) 4688 (ca. 5125 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Weitere Termine im Reisejahr 2019

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 16.9.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug mit LATAM Airlines (Economy, Tarifklasse N) von Frankfurt nach Santiago de Chile und zurück von Lima, nach Verfügbarkeit
    • Inlandsflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 130 €)
    • Sitzplatzreservierung
    • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit guten, landesüblichen Bussen, vom 5. bis 7. Tag mit Allradfahrzeugen
    • Fahrt von Puno nach Cuzco im komfortablen Touristen-Linienbus
    • Bahnfahrt nach Machu Picchu und zurück
    • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels und Pensionen
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Eintritte (ca. 100 €), u. a. für Machu Picchu
    • Seilbahnfahrt in La Paz
    • Klimaneutrale Bus-/Jeep-/Bahnfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 13 €)
    • Deutsch sprechende, wechselnde Marco Polo Reiseleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen  

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.

    Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

    Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise nach Peru eine Geburtsurkunde vorweisen. Es wird empfohlen, eine internationale Geburtsurkunde bzw. eine beglaubigte englische oder spanische Übersetzung mitzuführen. Die internationale Geburtsurkunde ist nur im Standesamt am Geburtsort erhältlich. Minderjährige, die ohne ihre Eltern reisen, müssen weitere Dokumente mit sich führen. Bitte erkundigen Sie sich in diesem Fall beim zuständigen Konsulat.

    Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ umgehend vollständig ausgefüllt an uns zurück. Falls wir die Passdaten nicht rechtzeitig vorliegen haben, können wir Ihnen den Zutritt nach Machu Picchu nicht garantieren.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ausrüstung 

    Ergänzend zu den o.g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    - Tagesrucksack

    - Badesachen

    - Taschenlampe

    Als Hauptgepäck ist ein strapazierfähiger Rollkoffer ausreichend und ein Trekkingrucksack nicht zwingend notwendig.

    Sicherheitseinrichtungen in den lateinamerikanischen Hotels  

    Bitte beachten Sie, dass in Lateinamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:

    - Fensterbrüstungen und Geländer weisen nicht die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf

    - Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm

    - Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.

    - fehlenden Isolierung an Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte

    - unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren

    - Unebenheiten im Gelände der Außenanlagen

    Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.

    Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes zu Peru und Bolivien. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Die allgemeine Sicherheitslage in Chile ist gut.

    Peru ist zwar ein weitgehend stabiles Reiseland, soziale und politische Spannungen führen aber im ganzen Land immer wieder zu spontanen, auch gewalttätigen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden. Diese richten sich zwar nicht gegen Touristen, können aber zu Verzögerungen im Tagesprogramm und zu kurzfristigen Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf führen.

    Wie Sie dem Hinweis des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist in ganz Peru wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, besondere Umsicht erforderlich. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von sozialen Brennpunkten und haben unsere Routen so geplant, dass längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem bitten wir Sie, im Interesse Ihrer Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.

    Die innenpolitische Lage in Bolivien hat sich entspannt, dennoch sind weitere, auch gewaltsame Protestmärsche und Straßenblockaden v.a. in La Paz und auf dem Altiplano nicht auszuschließen. Durch gezielte Umroutungen und Programmänderungen vermeiden wir Blockaden und Protestversammlungen und fordern unsere Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen auf.

    Rauschgiftdelikte werden in Bolivien streng geahndet, es drohen langjährige Haftstrafen.

    Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Südamerika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

    Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Chile, Peru und Bolivien.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Marco Polo Team

    Stand: 4. September 2019

    Sicherheitshinweis 

    Peru

    Unverändert gültig seit: 9. September 2019

    Innenpolitische Lage

    Im gesamten Land führen soziale Unruhen, Streiks und Demonstrationen immer wieder

    auch zu teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen und Straßenblockaden, die auch

    Behinderungen im Reiseverkehr verursachen können. Auch die häufig von Touristen besuchten Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie Arequipa waren schon betroffen.

    Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte, es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist dort zu rechnen.

    • Meiden Sie grundsätzlich Demonstrationen sowie die Elendsviertel in Großstädten.

    • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu passieren, sondern weichen Sie aus oder warten Sie die Normalisierung der Lage ab.

    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Die Kriminalitätsrate in Peru und das Risiko, Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, ist insbesondere in Elendsvierteln der Großstädte, im öffentlichen Nahverkehr, an Busbahnhöfen, in Einkaufsstraßen und auf Märkten hoch. Insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco gibt es vereinzelte nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt.

    In der Region um Puerto Maldonado erfolgten im Frühjahr 2019 vereinzelte Raubüberfälle auf Touristengruppen als auch auf ein Hotel.

    Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa wurden Überlandreisende überfallen.

    In Lima kommt es besonders abends in der Innenstadt und in den auch von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco zu Diebstählen, ebenso auf Märkten und in Busstationen.

    Beim Besuch von Bars und Diskotheken kann es zum Einsatz von K.O.-Tropfen kommen

    Insbesondere in Lima, Arequipa und Cusco sind Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert. Mit Express-Entführungen soll Bargeld mittels Abheben per Kreditkarte am Geldautomaten erzwungen werden.

    Raubüberfälle erfolgten auch wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt

    Touristen wurden des Öfteren gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht, oftmals längerfristig angeworben über das Internet mit Aufbau eines Vertrauensverhältnisses.

    • Seien Sie abends in der Innenstadt von Lima und den Bezirken Miraflores und Barranco wie auch immer in Menschenmengen besonders vorsichtig.

    • Führen Sie keine nächtlichen Bus- und Überlandfahrten durch.

    • Organisieren Sie den Flughafentransfer nach Lima nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen, lizensierten Taxi- und Busgesellschaften

    • Nutzen Sie nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen, nehmen Sie kein Taxi ‚von der Straße.

    • Seien Sie nachts möglichst nicht allein unterwegs und halten Sie sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen auf.

    • Leisten Sie bei Überfällen keine Gegenwehr und provozieren Sie die Täter nicht.

    • Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon

    • Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen keine von Unbekannten an.

    • Tragen Sie bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper

    • Verzichten Sie auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren und bewahren Sie diese in Fahrzeugen außer Sichtweite auf.

    • Rufen Sie im Notfall die Policía de Turismo (Touristenpolizei) in Lima in der Calle General Vidal 230, Tel. +511 4601060, 4600849, 4600921

    • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Abschnitt Strafrecht.

    • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter und insbesondere bei Lockangeboten z.B. über das Internet skeptisch, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen und wenden Sie ggf. die Polizei.

    Besondere Verhaltenshinweise/Spirituelle Zeremonien

    Bei der Teilnahme an Schamanen-Ritualen in den peruanischen Urwaldregionen ist es durch den Genuss der halluzinogen wirkenden Mittel Ayahuasca und San Pedro bereits zu schweren Erkrankungen und sogar Todesfällen gekommen.

    • Lassen Sie sich vor der Teilnahme zu solchen Ritualen unbedingt bei „iPeru“ oder bei formell registrierten Tourismusagenturen beraten und nutzen Sie keinesfalls inoffizielle Anbieter.

    • Machen Sie offiziellen Anbietern vor einer Teilnahme unbedingt vollständige Angaben zum Gesundheitszustand, um Risiken zu minimieren.

    Naturkatastrophen

    Erdbeben

    Peru liegt in einer sehr seismisch aktiven Zone, so dass es regelmäßig zu Erdbeben kommt. Stärkere Erdbeben ereigneten sich zuletzt im August 2016 in der Provinz Caylloma, im Januar 2018 im Süden und Ende Mai 2019 im Norden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern.

    Vulkane

    Die Vulkane Sabancaya und Ubinas im Süden des Landes sind weiter aktiv. Es kommt vor allem zum Ausstoß von Asche, im Umkreis des Vulkans Ubinas wurden Evakuierungen angeordnet. Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region gab es jedoch bisher nicht.

    Überschwemmungen

    Insbesondere in der Regenzeit von November bis April können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen im Reiseverkehr führen.

    • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    • Halten Sie sich über die lokale Lage über die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI).

    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

    Sicherheitshinweise Bolivien 

    Zuletzt aktualisiert am: 8. August 2019

    Terrorismus

    • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    In Bolivien kommt es immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren und zu gewaltsamen Auseinandersetzungen führen können. Die Reisemöglichkeiten werden dann zum Teil stark eingeschränkt, z.B. durch Straßenblockaden.

    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    • Meiden Sie Protestveranstaltungen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden eigenmächtig zu durchbrechen.

    • Planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend der aktuellen Lage.

    Kriminalität

    Die Kriminalität ist in Bolivien erhöht, auch Drogenkriminalität ist weit verbreitet.

    Es kommen besonders an von Touristen frequentierten Orten in La Paz bewaffnete Überfälle und Trickdiebstähle vor.

    Reisende werden z.B. bei der Ankunft am Busbahnhof in La Paz oder am Flughafen in El Alto von falschen Taxifahrern in entlegene Stadtteile gefahren und dort, unter Mithilfe von falschen Polizisten in Uniform mit dem Vorwand, eine Antidrogenkontrolle durchführen zu wollen, ausgeraubt und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe der Kreditkarten und der PIN-Nummer gezwungen.

    Blitz- bzw. Expressentführungen mit demselben Ziel gibt es landesweit, aber insbesondere in Cochabamba, La Paz und Santa Cruz und auf den Verbindungsstrecken.

    Falsche Polizisten, die mit anderen Personen zusammenarbeiten, die sich z.B. als südamerikanische Touristen ausgeben, wollen Ausweise kontrollieren oder Touristen angeblich zu Polizeistationen bringen, um Reisende auszurauben. Personenkontrollen auf offener Straße/Plätzen kommen im Allgemeinen nicht vor.

    Taxis auf der Straße bergen ein erhöhtes Überfallrisiko, insbesondere nachts. In der Öffentlichkeit gezeigte Bargeldsummen, Ausweispapiere und Schmuck erregen unnötig die Aufmerksamkeit von Kriminellen. Auch Fahrzeuge werden aufgebrochen und gestohlen.

    Besuchern von Bars und Diskotheken werden K.O.-Tropfen verabreicht und dann ausgeraubt. Auch Fälle von Vergewaltigungen während der Bewusstlosigkeit der Opfer wurden bekannt.

    • Tragen Sie keinen teuren Schmuck und Uhren.

    • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen und Busbahnhöfen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    • Lassen Sie sich von Polizisten immer ihre Dienstausweise zeigen.

    • Winken Sie keine Taxis auf der Straße heran, sondern bestellen Sie diese ggf. mithilfe des Hotels oder Restaurants bei bekannten Taxiunternehmen vor.

    • Vermeiden Sie Nachtfahrten.

    • Nehmen Sie grundsätzlich keine von Fremden angebotenen offenen Getränke oder Speisen an und lassen diese auch nicht unbeaufsichtigt.

    • Halten Sie sich von allen Drogen fern.

    • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf.

    • Halten Sie Fahrzeuge stets verschlossen, lassen Sie keine Wertsachen sichtbar zurück und parken Sie auf bewachten Parkplätzen.

    • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

    • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Drogenkuriere

    Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht.

    • Seien Sie besonders Vorsicht bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen.

    • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Einreise und Zoll.

    Naturkatastrophen

    Die Auswirkungen von Erdbeben, die zumeist ihr Epizentrum in Chile oder Peru haben, sind gelegentlich in unterschiedlicher Intensität auch in den verschiedenen Landesteilen Boliviens zu spüren.

    In der Regenzeit, die normalerweise von November bis März dauert, kommt es insbesondere in gebirgigen Regionen regelmäßig zu Überflutungen und Erdrutschen. Straßen werden oft für mehrere Tage unpassierbar, Brücken sind häufig beschädigt. In den letzten Jahren forderten anhaltende Regenfälle mehrere Todesopfer.

    Auch der große Salzsee von Uyuni birgt in der Regenzeit erhebliche Gefahren.

    • Informieren Sie sich genau über die aktuelle Lage und verfolgen Sie Wettervorhersagen.

    • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

    • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie für die einzelnen Länder auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Der Übersicht halber haben wir die Hinweise zusammengefasst.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.

    Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

    vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

    Chile, Bolivien und Peru 

    Aktuelle Hinweise

    Zika-Virus-Infektion

    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden Peru und Bolivien mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten

    Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.

    Auf dem Festlandteil von Chile sind bisherlediglich eingeschleppte Infektionen bekannt geworden.

    Da die Überträgermücken nicht vorkommen, wird eine Gefahr für die Bevölkerung hier nicht gesehen.

    Genereller Impfschutz

    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe http://www.rki.de/

    Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, (Polio), Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

    Impfschutz gegen Gelbfieber

    Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird bei Reisen nach Chile und auch auf die Osterinsel nicht verlangt.

    Aufgrund eines aktuellen Gelbfieberausbruchs hat Bolivien seine Ein- und Ausreisebestimmungen im Hinblick auf Gelbfieberimpfnachweise verschärft.

    Ein Gelbfieberimpfnachweis wird von Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat in folgenden Fällen verlangt:

    - Einreise aus einem Gelbfieber-Endemieland

    - Einreise in Gelbfieber-Endemiegebiete in Bolivien

    - Ausreise in ein Gelbfieber-Endemieland

    Eine Gelbfieberimpfbefreiung ist nur durch eine einschlägige schriftliche ärztliche Stellungnahme möglich.

    Die Impfung wird stets allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Boliviens reisen.

    Hierzu gehören Gebiete unterhalb 2.300m und damit das gesamte bolivianische Amazonaseinzugsgebiet. Eine rechtzeitige Impfung ist 10 Tage vor Einreise bei allen Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat (http://www.who.int/ith/ITH2009AnnexI.pdf) vorzunehmen.

    Bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet ist prinzipiell allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat (www.who.int) eine rechtzeitige Impfung, d.h. 10 Tage vor Einreise, dringend zu empfehlen.

    Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.

    Weder bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (häufig die Nachbarstaaten) noch bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung derzeit nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden vorgeschrieben.

    Chikungunya

    Aktuell gibt es, im Rahmen der sich in der Region seit Januar 2014 ausbreitenden Chikungunya-Epidemie, inzwischen auch Fälle in Peru und Bolivien. Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.

    Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin.

    Dengue-Fieber

    Dengue wird in weiten Teilen der bereisten Länder (in Chile nur Osterinsel) durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

    Oropouche-Fieber (nur Peru)

    Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.

    Leishmaniasis

    Die kutane und mukokutane Form kommt in Peru landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen.

    Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

    Chile ist malariafrei.

    In Bolivien besteht ein hohes Risiko besteht im Norden an der Grenze zu Brasilien, in den Departements Pando und Beni, insbesondere im Gebiet von Guayaramerin, Riberalta und Puerto Rico sowie in den tieferen Lagen von Tarija, Cochabamba und La Paz. Ein mittleres Risiko besteht in den übrigen ländlichen Gebieten unterhalb von 2500m. Ein geringes oder kein Risiko besteht in den Städten sowie im Oruro-Departement, den Provinzen Ingavi, Los Andes, Omasuyos und Pacajes (La Paz Departement) und im Potosi Departement. Die größeren Städte (Santa Cruz, Sucre, Cochabamba, Tarija) sind Malariafrei.

    Ein geringes Risiko besteht in Peru unter 2000 m, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos.

    Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu,das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.

    Je nach Reiseprofil kann eine Standby-Medikation mit Chloroquin bzw. allenfalls im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll sein. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

    - den ganzen Körper bedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    - ganztägig Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen,

    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

    Leptospirose

    Ganzjährig kann in Bolivien und Peru die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

    HIV / AIDS

    Durch hetero- und homosexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

    Höhenkrankheit (Soroche)

    In Lagen über 2.500 Meter mögliche, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2.000 Metern.

    Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung.

    Nicht zu unterschätzen ist außerdem die in der Höhe extreme Intensität der Sonneneinstrahlung - besonders der ultravioletten Strahlung, der mit entsprechenden Hautschutzmaßnahmen Rechnung zu tragen ist.

    Durchfallerkrankungen und Cholera

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    Pest (nur Peru)

    Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.

    Hantavirus (nur Chile)

    Diese insgesamt seltene Erkrankung kann in Chile in der Regel in ländlichen Gebieten nach durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen.

    In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS).

    Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.

    Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.

    Medizinische Versorgung

    Das Versorgungsangebot ist in Chile in den größeren Städten und in Peru im privaten Sektor in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Sie ist in Bolivien auf dem Lande jedoch häufig technisch, apparativ und hygienisch problematisch.

    Die Kosten für ärztliche Behandlungen und Krankenhausaufenthalte sind z.T. erheblich höher als in Deutschland. Sie werden von deutsche Krankenversicherungen oft nicht oder nur teilweise abgedeckt. Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn sind deshalb dringend zu empfehlen. Es ist damit zu rechnen, dass der Patient für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss.

    Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen, ebenso wie eine individuelle Beratung durch Tropen-bzw. Reisemediziner. Infos zu Beratungsstellen siehe auch http://www.dtg.org/

    Die deutschen Auslandsvertretungen vor Ort stellen auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung. Die Angaben erfolgen aufgrund von Informationen, die den Auslandsvertretungen zum Zeitpunkt der Abfassung vorliegen. Die Hinweise und insbesondere die Benennung der Ärzte sind dabei unverbindlich und ohne Gewähr. Der Patient hat für alle Kosten und Gebühren im Zusammenhang mit dem von ihm selbst erteilten Behandlungsauftrag aufzukommen.

    Unverändert gültig seit: 13. Februar 2019

    Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften 

    Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden.

    Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.