Marco Polo Reisen - Reise in der Gruppe - Entdecker

Entdeckerreisen im Team

Reise in der Gruppe - Entdecker

Namibia – Caprivi
Von der Namibwüste zum Sambesi

Reise-Nr. ST 7542

zur Buchung

  • Rundreise von der Namibwüste durch den Caprivistreifen zu den Viktoriafällen
    Mit Besuch des tierreichen Etoscha-Nationalparks
    Naturnahe rustikale Gästefarmen, Lodges und Zeltcamps
    Flüge mit Star-Alliance-Mitglied Ethiopian Airways

    Sandberge, Salzpfannen, Kudu-Steaks und staubtrockene Weine – diese Rundreise zeigt Ihnen zunächst das Namibia der Wüsten und Weiten. Es folgt ein Tropencocktail im grünen Caprivizipfel auf dem Weg nach Botswana zu den größten Elefantenherden Afrikas. Jede Menge Wildlife-Momente – mit Geländewagen auf Holperpisten und mit Booten auf Hippo-Highways. Passend dazu rustikale Buschcamps mitten in der Natur. Das feuchtfröhliche Reisefinale: die Viktoriafälle an der Grenze von Sambia und Simbabwe.

    price ab 3799 € (ca. 4036 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 2 Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Samstag, 26.09.2020: Flug nach Afrika

    Am späten Abend Flug nach Addis Abeba (Flugdauer ca. 7 Std.).

    2. Tag, Sonntag, 27.09.2020: Windhuk

    Morgens Ankunft in Addis Abeba und Anschluss nach Windhuk (Flugdauer ca. 6 Std.). Ankunft in den Mittagsstunden und – nach Zeit zum Frischmachen im Hotel – Citytour mit dem Marco Polo Scout: Die namibische Hauptstadt sonntäglich gelassen mit reichlich Schwarz-Weiß-Kontrasten. Abends dann Steaks und das erste Windhoek Lager in Joe's Beerhouse. (A)

    3. Tag, Montag, 28.09.2020: Windhuk – Sesriem

    Immer geradeaus Richtung Süden. Auf der Schotterstraße fahren wir dem Wendekreis des Steinbocks entgegen. Ein wenig durchgeschüttelt erreichen wir die Neuras Winery, wo Wüstenwinzer staubtrockene Rotweine keltern und bei einer Weinprobe vom Weinwunder in der Wüste erzählen. Weiter für die nächsten zwei Nächte zu unserer Gästefarm, die malerisch am Rand der Wüste liegt. (F/A)

    4. Tag, Dienstag, 29.09.2020: Sossusvlei

    Die Wüstenfarben sind noch bleich und wir noch ein wenig müde, wenn es mit Bus und Geländewagen kurz vor Sonnenaufgang in den Namib-Naukluft-Nationalpark geht. Beim Anblick der höchsten Dünen der Welt sind wir schlagartig hellwach: Orangerot glitzern die Sandberge im Morgenlicht vor dem blitzblauen Himmel. Nichts wie rauf! 300 Höhenmeter im heißen Wüstensand sind kein Sonntagsspaziergang, aber jede Schweißperle wert. Der Blick vom Sandgipfel über die Lehmpfanne Sossusvlei ist gigantisch. Nachmittags machen Sie, was Sie wollen. Oder Sie buchen den Catwalk in der Gästefarm und pirschen sich an die Raubkatzen heran. (F/A)

    5. Tag, Mittwoch, 30.09.2020: Sesriem - Swakopmund

    Quer durch die Namib, Veteranin unter den Wüsten der Welt. Keine Fata Morgana – die Tankstelle Solitaire inmitten von Sand und Staub. Mit Proviant für hungrige Wüstenfahrer, Afrikas bestem Apfelkuchen. Gestärkt durchqueren wir den Kuiseb-Canyon und bald schon ist Swakopmund in Sicht: ein Seebad zwischen Sand und Strand, wo der Wind frisch wie an der Nordsee bläst und Fachwerkhäuser an Kaisers Zeiten erinnern. Zwei Übernachtungen in Swakopmund. (F)

    6. Tag, Donnerstag, 01.10.2020: Swakopmund

    Für Ihren freien Tag hat Ihr Scout ein paar Ideen auf Lager. Tierisch gut: Die Bootstour bei Walfischbucht, wo Pelikane, Flamingos und Robben so fotogen wie zutraulich sind. Während die Kameras noch klicken, serviert die Bootscrew Austern und Sekt. Alternative für Landratten: Auf der Living Desert Tour lernen Sie die Little Five kennen – von Wüstengecko und Dünenameise bis hin zu Schlangen, die sich seitwärts schlängeln. Oder Sie fahren mit einheimischer Begleitung in die Township Mondesa. Schon Heimweh – kulinarisch zumindest? Eisbein mit Sauerkraut gibt es im Brauhaus, Schwarzwälder Kirschtorte zum Kännchen Kaffee im Café Anton. (F)

    7. Tag, Freitag, 02.10.2020: Swakopmund - Brandberg

    Ein Tag on the road. Endlose Weiten und der Königstein, Namibias höchster Gipfel, ziehen vorbei. Der Bus winkt mit einer Staubfahne. Mittendrin der Beweis, dass die Wüste quicklebendig ist: Die Wüstenblume Welwitschia mirabilis ist keine Vorgartenzierde, aber garantiert unverwüstlich. Gegen Mittag erreichen wir unsere einfache Lodge am Fuße des Brandbergs. Nachmittags Wanderung zur Weißen Dame – Topmodel der Steinzeit, von Buschmännern in den Fels geritzt. Dann den Wüstenstaub abwaschen und ab in den Pool! (F/A)

    8. Tag, Samstag, 03.10.2020: Brandberg - Etoschapark

    Felsgravuren in Twyfelfontein und ein versteinerter Wald sind die Stationen auf dem Ausflug ins Damaraland. Die verlorene Kultur ihrer Vorfahren erwecken junge Damara in der Living Culture Foundation wieder zum Leben. Und wir lernen, wie wir notfalls in der Wüste überleben. Auf guter Asphaltstraße geht es dann bis fast zum Tor des Etoschaparks. (F/A)

    9. Tag, Sonntag, 04.10.2020: Etoscha-Nationalpark

    Kamera im Anschlag? Akkus aufgeladen? Tierherden sammeln sich an den Wasserstellen rund um die glitzernde Etoscha-Salzpfanne. Blende auf für Springböcke, Zebras, Gnus und Elefanten. Mit etwas Paparazzi-Glück können wir sogar Löwen und Giraffen auf den Chip bannen. (F/A)

    10. Tag, Montag, 05.10.2020: Etoschapark - Rundu

    Ein bisschen Sitzfleisch ist heute hilfreich. Station unterwegs: die ehemalige Minenstadt Tsumeb, wo Namibias Gold nicht gelb, sondern kupferrot glänzte. Unser Ziel ist Rundu. Abends blicken wir von unserer Lodge über den Fluss Okavango auf Angola am anderen Ufer. (F/A)

    11. Tag, Dienstag, 06.10.2020: Rundu - Divundu

    Auf guten Straßen durch den Caprivizipfel – ein Stück grünes Namibia, das sich zwischen Angola und Botswana zwängt. Und Teil eines der ehrgeizigsten Umweltprojekte der Gegenwart. Wie es um die Vision eines Afrika ohne Zäune und Grenzen für die Tierwelt steht, weiß der Scout. Das wasserreiche Tropenparadies ist Trampelpfad für Elefanten, die in großer Zahl durch das Schutzgebiet ziehen. Dann Endspurt zu unserer direkt am Okavango gelegenen Lodge bei Divundu. Zwei Übernachtungen. (F/A)

    12. Tag, Mittwoch, 07.10.2020: Am Okavango

    Wir lassen den Tag geruhsam angehen und treiben mit einem Boot auf dem Okavango. Aber bitte nicht über Bord gehen – der Okavango ist Badewanne für Hippos und Krokodile. Passionierte Birdwatcher zoomen sich an Prachtexemplare der rund 330 Vogelarten, die in der Gegend vorkommen, heran. Auf einer Sandbank mitten im Fluss legen wir unsere Mittagspause ein. Nachmittags weiter zu den nahe gelegenen Popa Falls, wo der Okavango inmitten beeindruckender Natur auf über einem Kilometer Breite ein Felsenriff durchbricht. (F/M/A)

    13. Tag, Donnerstag, 08.10.2020: Divundu - Chobepark

    Vom Okavango fahren wir heute weiter an den Fluss Chobe an der Grenze zu Botswana. Am frühen Nachmittag erreichen wir unser rustikales Zeltcamp an seinem Ufer. Auf der anderen Seite des Flusses – menschenleer und elefantenreich – der Chobe-Nationalpark. Am südlichen Ufer löschen Elefantenherden ihren gewaltigen Durst – beste Gelegenheit, vom Boot aus die Dickhäuter aus nächster Nähe zu erleben. (F/A)

    14. Tag, Freitag, 09.10.2020: Chobepark - Victoria Falls

    Grenzübertritt nach Botswana, danach geht es quer durch den Chobepark zur Grenze nach Simbabwe. Dann ein stetiges Grollen, das immer lauter wird: die Viktoriafälle – für die Einheimischen der "donnernde Rauch". Bis zu 10000 Kubikmeter Sambesi-Wasser rauschen pro Sekunde in die Tiefe. Ein feuchtfröhliches Naturspektakel. Zum letzten Sundowner unter Afrikas Himmel sind wir zurück in der Lodge. (F/A)

    15. Tag, Samstag, 10.10.2020: Rückflug

    Noch einmal Viktoria-Wasserfall-Getöse in Eigenregie oder einfach ausschlafen? Gegen 13 Uhr fliegen Sie nach Addis Abeba (via Gaborone, Flugdauer ca. 7 Std.) und haben dort Anschluss in Richtung Europa (Flugdauer ca. 7 Std.). (F)

    16. Tag, Sonntag, 11.10.2020: Ankunft in Deutschland

    Am Morgen Ankunft in Frankfurt.

    A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

    price ab 3799 € (ca. 4036 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 2 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Windhuk 1 Safari Court***
    Sesriem 2 Hammerstein Lodge**
    Swakopmund 2 Europahof**(*)
    Brandberg 1 White Lady**(*)
    Etoscha 1 Etosha Safari Camp**
    Etoscha 1 Mokuti Etosha Lodge****
    Rundu 1 Hakusembe River Lodge***
    Divundu 2 Rainbow River Lodge***
    Chobe 1 Chobe River Camp**
    Victoria Falls 1 A'Zambezi River Lodge****
  • Marco Polo Live
    Männer wiegen sich im Kreis zu den archaischen Gesängen der Frauen. Die Damara (über)lebten in Namibias Wüsten lange vor den weißen Eroberern. Im Living Museum bewahren sie ihre Kultur vor dem Vergessenwerden und zeigen uns am 8. Tag Survivaltraining auf afrikanische Art: Fallen stellen, mit Pfeil und Bogen auf Beutejagd. Dann sind wir dran: Mit Holzstab und Wüstengras machen wir selbst Feuer und beweisen unsere Wüstentauglichkeit.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2020 Info DZ * EZ * Flug ab
    02.05.–17.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3749 (ca. 3983 CHF) 4108 (ca. 4364 CHF)
    11.07.–26.07. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3949 (ca. 4195 CHF) 4318 (ca. 4587 CHF)
    01.08.–16.08. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3949 (ca. 4195 CHF) 4318 (ca. 4587 CHF)
    12.09.–27.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3799 (ca. 4036 CHF) 4168 (ca. 4428 CHF)
    26.09.–11.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3799 (ca. 4036 CHF) 4168 (ca. 4428 CHF)
    10.10.–25.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3799 (ca. 4036 CHF) 4168 (ca. 4428 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 3.7.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug mit Ethiopian Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Windhuk und zurück von Victoria Falls, nach Verfügbarkeit
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 135 €)
    • Transfers, Ausflüge, Safarifahrten und Fahrten mit landesüblichen Bussen
    • Fahrten im Geländewagen lt. Reiseverlauf
    • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels, Lodges und Gästefarmen, meist mit Klimaanlage und Swimmingpool, eine Übernachtung in einem Camp in komfortablen Safarizelten
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Eintritte und Nationalparkgebühren (ca. 155 €)
    • Eine Weinprobe
    • Klimaneutrale Bus-/Jeep-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 17 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

     

     

    Reisepass erforderlich. Das Visum für Simbabwe wird bei der Einreise erteilt (ca. 25 €). Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Für die Einreise nach Namibia, Botswana und Simbabwe benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig ist und über mindestens vier freie Seiten verfügt. Das Visum für Simbabwe wird vor Ort erteilt.

    Kinder unter 18 Jahren, die mit ihren Eltern nach Botswana einreisen, sind verpflichtet die internationale Geburtsurkunde mitzuführen. Diese Urkunde ist beim Standesamt im Geburtsort des Kindes erhältlich.

    Bei Einreise mit anderen Erwachsenen als den Eltern ist auch eine beglaubigte Vollmacht der Eltern bzw. Sorgeberechtigten vorzulegen. Die Reisevollmacht wird ebenfalls vom Einwohnermeldeamt oder Bürgeramt beglaubigt. Dabei ist zu beachten, dass beide Elternteile die Vollmacht auf dem Amt zu unterschreiben haben.

    Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen.

    Für Reiseteilnehmer anderer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bitte erkundigen Sie sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat.

    Achtung - bei Einreise in Namibia:

    Es wird darauf hingewiesen, dass die mit dem „Vistors Entry Permit“ (Einreisestempel) erteilte Aufenthaltsgenehmigung für Namibia häufig einen Zeitraum von weniger als 90 Tagen umfasst. Es wird daher dringend empfohlen, sofort bei Einreise zu kontrollieren, ob mindestens so viele Aufenthaltstage genehmigt wurden wie tatsächlich benötigt. Eine - auch unbeabsichtigte - Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-)Strafen führen.

    Hinweise für die Einreise von Minderjährigen

    Minderjährige benötigen zur Ein- und Ausreise in Südafrika seit November 2019 nur noch ein eigenes gültiges Reisedokument, auch wenn sie nur von einem Elternteil begleitet werden oder wenn sie in Begleitung Erwachsener reisen, welche nicht ihre biologischen Eltern sind. Ausnahmen und spezielle Regelungen gelten nur noch für allein reisende Minderjährige.

    An namibischen Grenzkontrollstellen ist es derzeit gängige Praxis, bei der Ein- und Ausreise minderjähriger Kinder die Sorgerechtslage zu prüfen.

    Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung (affidavit), Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils), bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht oder Sterbeurkunde oder Negativbescheinigung des deutschen Jugendamts, wenn die minderjährige Person in Deutschland wohnhaft ist).

    Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen neben der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes eidesstattliche Versicherungen (affidavit), Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.

    Allein reisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben einschließlich Kontaktdaten und Wohnanschrift, eine Passkopie und gegebenenfalls eine Kopie der namibischen Aufenthaltserlaubnis derjenigen Person vorlegen, zu welcher der Minderjährige in Namibia reisen soll.

    Eidesstattliche Versicherungen (affidavits) bedürfen der Beglaubigung durch einen „commissioner of oaths“ (in Namibia), einen Notar oder eine namibische Auslandsvertretung.

    Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können nicht ausgeschlossen werden. Detaillierte und verbindliche Informationen erhalten Sie beim namibischen Ministry of Home Affairs and Immigration oder der für Ihren Wohnort zuständigen namibischen Auslandsvertretung.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Corona-Vorsorgemaßnahmen

    Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
    • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
    • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    Botswana Medizinische Hinweise Impfschutz Malaria HIV/AIDS Durchfallerkrankungen und Cholera Schistosomiasis (Bilharziose) Anthrax Medizinische Versorgung 

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder  gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.
    •  Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder  gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.ImpfschutzEine Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei der direkten Einreise aus Deutschland ist ein Impfnachweis nicht erforderlich, auch nicht bei Einreise über Südafrika, Sambia oder Zimbabwe. Eine einmalige Impfung gegen Gelbfieber hat im internationalen Reiseverkehr eine lebenslange Gültigkeit.
    • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
    • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Meningokokken-Krankheit (ACWY - Konjugatimpfstoff) und gegen Tollwut empfohlen.
    • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG

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    Ein hohes Risiko besteht im Norden (nördliches Okavango-Delta, Chobe Nationalpark mit Oberzentrum Kasana, Ghanzi, Ngamiland, Tutume Distrikt,Moremi-Wildreservat), in der Regenzeit von November bis Mai. In der Trockenzeit von Juni bis Oktober ist das Risiko dort geringer.

    Von November bis Mai besteht auch ein geringes Malariarisiko in den weiter östlich und südöstlich gelegenen Landesteilen in den Grenzgebieten zu Simbabwe (Regionen Bobirwa und Selebi-Phikwe) einschließlich Francistown und Palapye.

    Die südlichen Landesteile einschließlich Gaborone und Tshane sind malariafrei.

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

    Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.

    Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

    • körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
    • in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
    • unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

    Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.

    Nach vorliegenden Daten von UNAIDS (2016) sind etwa 22% der Erwachsenen zwischen 15 und 49 Jahren HIV-positiv, in städtischen Bereichen und in den bekannten Hochriskogruppen auch mehr. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen  vermeiden.  Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

    In fast allen Süßwassergewässern Botswanas ist die Bilharziose endemisch (z. B. Limpopo und Molopo River, entlang des Okavango und des Chobeflusses). Das Baden, Tauchen und jeder andere Wassersport in Seen und Flüssen (auch im Sambesi) sollte daher unbedingt vermieden werden.

    Immer wieder kommt es in Botswana zu lokalen und zeitlich begrenzten Ausbrüchen der Tierseuche Anthrax (Milzbrand). Kontakt mit erkrankten Tieren kann auch für Menschen gefährlich sein. Insbesondere Flusspferde und Büffel können betroffen sein.

    Eine wirksame Präventionsmaßnahme ist, sich bei z. B. Fuß-Safaris von toten Tieren fern zu halten.

    Die medizinische Versorgung in Botswana ist grundsätzlich besser als in vielen anderen Ländern des Kontinents. Trotzdem ist sie mit südafrikanischen oder europäischen Verhältnissen nicht zu vergleichen. Bedenken Sie immer die Größe des Landes und die spärliche Besiedlung. Daher sind die Wege von einem Unfallort in eine Klinik immer langwierig. Besonders in den Touristenzentren Kasane und Maun ist eine medizinische Versorgung im Krankheitsfall nur sehr eingeschränkt erhältlich. Bitte informieren Sie sich daher vorher über Behandlungsmöglichkeiten vor Ort, wenn Sie mit Vorerkrankungen auf Reise gehen.

    • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
    • Schließen Sie möglichst eine lokale Evakuierungsversicherung ab, z. B. bietet das in Maun ansässige Rettungsunternehmen Okavango Air Rescue einen für den Urlaub im nördlichen Botswana zeitlich befristeten Service (kostenpflichtig) an.
    • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
    • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG

    (unverändert gültig seit: 17. März 2020)

     

    Namibia

    Medizinische Hinweise

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Seit Dezember 2017 sind vor allem die Regionen Khomas, Kavango und Erongo von einem Ausbruch der Hepatitis E mit tausenden Erkrankten und mehreren Todesfällen bei Schwangeren betroffen. Das Epizentrum des Ausbruchs ist die Hauptstadt Windhuk. Schwangere im letzten Drittel der Schwangerschaft sind besonders gefährdet, siehe Merkblatt Hepatitis E.

    • Achten Sie auf eine strenge Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene.

    Impfschutz

    Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

    Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Namibia selbst ist kein Gelbfiebergebiet.

    • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
    • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
    • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
    • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG

    Malaria

    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

    • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

    Im gesamten Land inklusive der Städte besteht ein hohes Malariarisiko vorrangig für die gefährliche Malaria tropica, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.

    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

    • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
    • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, in den Abendstunden und nachts (Malaria).
    • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

    • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
    • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

    HIV/AIDS

    Namibia gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Besonders Risikogruppen (Prostituierte, Männer, die gleichgeschlechtlichen Verkehr haben, sog. MSM) sind darüber hinaus deutlich stärker betroffen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko.

    • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s. u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
    • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
    • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
    • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
    • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
    • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
    • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Cholera

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. In den letzten Jahren ist es wiederholt, v. a. im dichtbesiedelten Norden des Landes und in den Armenvierteln von Windhuk, zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen Reisende sind in Regel davon nicht betroffen. Eine Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z. B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

    • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

    Gifttiere

    Wie in allen tropischen Ländern kommen auch in Namibia eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inklusive Todesfolge bewirken kann. Insgesamt sind Schlangenbisse jedoch ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert. Des Weiteren kommen einige giftige Spinnen- und Skorpionarten vor.

    • Laufen Sie nachts nicht an den Beinen unbedeckt umher, da viele Schlangen nachtaktiv sind.
    • Greifen Sie nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig und ähnlich unübersichtliches Material.
    • Schütteln Sie vor Benutzung Bettdecken und -laken, Kleidungsstücke, Schuhwerk sowie Kopfbedeckungen aus.

    Zeckenübertragbare Erkrankungen

    Eine Reihe von Erkrankungen nach Zeckenstichen sind aus Namibia bekannt: Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber, Afrikanisches Zeckenbissfieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von durch Zecken übertragenen Erkrankungen im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Zeckenstichen.

    Afrikanisches Zeckenbissfieber

    Die nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z. T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam.

    Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber

    Diese seltene hämorrhagische Viruserkrankung tritt sporadisch in Namibia auf. Das Virus wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Hyalomma oder durch Kontakt zu Fleisch oder Blut infizierter Tiere übertragen, u. U. kann es auch durch engen Kontakt zu Infizierten in Gesundheitseinrichtungen zur Erkrankung kommen. Die Infektion geht mit hohem Fieber, ausgeprägtem Krankheitsgefühl und Blutungsneigung einher.

    Anthrax

    Gelegentlich kommt es im Nordosten / Caprivi wie in anderen tierreichen Gebieten des südlichen Afrikas zu Ausbrüchen der Tierseuche Anthrax (Milzbrand). Insbesondere Flusspferde und Büffel wie auch Nutztiere sind betroffen. Bei direktem Kontakt kann der Erreger auch für Menschen gefährlich sein (v. a. Farmarbeiter).

    • Halten Sie sich bei Safaris von toten Tieren fern.

    Weitere Gesundheitsgefahren

    Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker mit hohem Lichtschutzfaktor daher unbedingt erforderlich.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland.

    • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland. Selbstfahrer sollten mit ihren Autovermietern anhand der geplanten Reiseroute die Notwendigkeit eines Abschlusses einer Kurzzeitversicherung zur Rettung nach einem Verkehrsunfall abklären.
    • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
    • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Globale Gesundheit e. V.

    Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

    • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
    • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
    • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
    • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

    (unverändert gültig seit: 29. Mai 2020)

    Simbabwe Medizinische Hinweise Aktuelles Impfschutz   Malaria HIV/AIDS ⁠⁠⁠Durchfallerkrankungen Cholera Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis) Medizinische Versorgung   

    AktuellesDie Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

    • ⁠Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    •  Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

    • ⁠Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
    • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
    • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
    •  Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.- Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

    •  Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

    Malaria tritt landesweit auf. Besonders hohe Risiken bestehen im Norden (Sambesital), im Osten/Südosten (Grenze Mosambik) und in der Region um die Viktoriafälle. Geringe Risiken bestehen in Harare und Bulawayo und in Höhen über 1200m. Bedingt durch starke Regenfälle ist immer wieder auch der Süden Simbabwes stärker als üblich von der Malaria belastet, vorrangig der gefährlichen Malaria tropica, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.

    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

    • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
    • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber  sowie in den Abendstunden und nachts.
    •  Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

    • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
    •  Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

    HIV/AIDS-Infektionen stellen ein relevantes Problem in Simbabwe dar. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

    • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s. u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
    •  Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
    •  Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
    •  Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
    •  Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
    •  Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
    •  Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z. B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

    •  Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

    Im Norden des Landes - vor allem im Karibabecken - kann es sporadisch (auch bei Safari-Touristen) zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große, tagaktive Tsetse-Fliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann.

    • Vermeiden Sie Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u. a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende feste, lange Kleidung, auch stabiles Schuhwerk ist hier besonders angeraten.

    Die medizinische Versorgung auf dem Lande und in der Hauptstadt ist mit westeuropäischen Strukturen nicht vergleichbar. Es gibt zumindest in der Hauptstadt einige Kliniken und Krankenhäuser (Privatsektor) mit sehr ordentlichen Verhältnissen. Sehr schwer erkrankte Patienten sollten nach Südafrika / Deutschland ausgeflogen werden. In vielen Apotheken findet sich eine zufriedenstellende Ausstattung mit Medikamenten.

    • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
    • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
    • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

    Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

    • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
    • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
    • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
    • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.