Marco Polo Reisen - Reise in der Gruppe - Entdecker

Entdeckerreisen im Team

Reise in der Gruppe - Entdecker

China – Tibet – Nepal
Overland durch den Himalaya

Reise-Nr. ST 5569

zur Buchung

  • 18 Tage Transhimalaya-Reise von China über Tibet bis nach Nepal
    Fahrt mit der Tibetbahn
    Potala-Palast in Lhasa
    Bis zu 5210 m hohe Himalayapässe
    Abenteuer pur: overland von Tibet nach Nepal
    Stichwort Nachhaltigkeit: in Tibet tibetische Partnerfirma und tibetischer Scout
    Wichtiger Hinweis: Neue Visabestimmungen; Visagebühren- und Beantragung weiterhin buchbar; NEU Gruppenvisum ab/bis Frankfurt mit gemeinsamen Gruppen Check-In 3 Std. vor Abflug.
    2020: Änderung seit Programmveröffentlichung: Hotelwechsel: 1 Übernachtung in Sheklar - Hotel Everest statt 1 Übernachtung in Old Tingri.

    Sichuans Maskottchen zum Auftakt: die Pandabären. Kathmandu als krönender Abschluss. Mit der Tibetbahn hinauf zum Dach der Welt. Die Bergmusik des Himalaya wird von Klöstern, Hochgebirgspässen und Seen komponiert. Für einsame Dörfer und Traumpanoramen lassen wir den gewohnten Komfort gern hinter uns. Aufwärmen wird uns die Herzlichkeit unserer Gastgeber. Und die Schärfe der Newari-Küche. Auf geht's zu einer Tour voller Highlights von China durch Tibet bis nach Nepal.

    price ab 3499 € (ca. 3694 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 2 Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Mittwoch, 09.09.2020: Flug nach China

    Nachmittags Flug nach Doha (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.).

    2. Tag, Donnerstag, 10.09.2020: Chengdu

    Nach einer Umsteigezeit von ca. zwei Stunden Weiterflug nach Chengdu in der zentralchinesischen Provinz Sichuan (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.), wo wir am frühen Nachmittag landen. Mit dem Marco Polo Scout geht's in Richtung Hotel. Bewegung nach dem langen Sitzen? Die Parkanlage zu Ehren des Dichters Du Fu ist der perfekte Ort für erste Schritte im Reich der Mitte. Ins Reich der Träume segeln wir rasch nach einem leichten Abendessen. Zwei Übernachtungen in Chengdu. (A)

    3. Tag, Freitag, 11.09.2020: Chengdu

    Morgens geht's zur Panda-Aufzuchtstation, wo wir Bekanntschaft mit dem Knuddeltier der Nation schließen. Im Wenshu-Tempel dreht sich dann alles um den Buddhismus. Und beim Mittagessen warten gleich zwei Herausforderungen auf uns: die richtige Stäbchentechnik und die scharfe Sichuan-Küche. Nachmittags entdecken Sie die Provinzhauptstadt auf eigene Faust. Der Scout teilt sicher sein Lieblingsteehaus mit Ihnen! (F/M)

    4. Tag, Samstag, 12.09.2020: Chengdu - Xining

    Die erste Etappe Richtung Berge: Vormittags Flug nach Xining. 2275 m Höhe und das Kloster Kumbum mit seinen hunderttausend Buddhabildern stimmen uns hier oben bestens auf Tibet ein. (F/A)

    5. Tag, Sonntag, 13.09.2020: Xining

    Abenteuer in Sicht: die rund 21-stündige Fahrt mit der Tibetbahn. Auf dem Markt können wir uns am Vormittag mit Snacks wie Keksen und Nüssen eindecken. Nach dem Mittagessen Abschied nehmen vom chinesischen Scout und rein in den Schlafwagen. Fast 2000 km Schienen liegen vor uns. Abends vielleicht ein Wokgericht nebst Plausch im Speisewagen? (F/M)

    6. Tag, Montag, 14.09.2020: Xining - Lhasa

    Heute wird die Fünftausendermarke geknackt. Trotz Permafrostböden und Hochgebirge meistert die Bahn problemlos die Strecke über den 5072 m hoch gelegenen Pass Tangu-La. In Lhasa auf 3650 m Höhe erwartet Sie dann ein sanfter Rundgang mit dem tibetischen Scout zur Akklimatisierung. Drei Übernachtungen in Lhasa. (A)

    7. Tag, Dienstag, 15.09.2020: Lhasa

    Ein Tag im "Götterort". Auf dem alten Pilgerpfad Barkhor umrunden wir im Kreis der Gläubigen den Jokhang-Tempel. Im Anschluss: Potala, der Winterpalast des letzten Dalai Lama hoch über der Stadt. Danach machen Sie Ihr eigenes Programm. Erkunden Sie Lhasas Altstadt, die auch kulinarisch ein Renner ist. Empfehlung: Momos, die tibetische Variante von Maultaschen. (F)

    8. Tag, Mittwoch, 16.09.2020: Lhasa

    Zwei weitere Orte, die uns den Dalai Lama näherbringen: der Ramoche-Tempel und der Sommerpalast Norbulingka. Neugierige begleiten den Scout am freien Nachmittag zum Sera-Kloster, können dort den Philosophiedebatten der Mönche unter freiem Himmel beiwohnen und im Uhrzeigersinn ums Kloster pilgern. (F/M)

    9. Tag, Donnerstag, 17.09.2020: Lhasa - Gyantse

    Vormittags mischen wir bei der tibetischen Version von Craft Beer mit und probieren auch einen Schluck. Danach rückt ein Highlight nach dem anderen in unser Blickfeld: der Pass Kampa-La (4794 m), der türkis schimmernde Yamdrok-Tso, größter Frischwassersee im nördlichen Himalaya, Ziegen und Yaks, schneebedeckte Siebentausender. Krönender Abschluss: der Pass Karo-La auf 5039 m Höhe. Und schließlich Gyantse (3980 m) mit zwei Übernachtungen. (F/A)

    10. Tag, Freitag, 18.09.2020: Gyantse

    Auftakt: ein Nonnenkloster und die Klosteranlage Palkhor Chöde, wo wir von Stockwerk zu Stockwerk um ihren Stupa, den Kumbum, ziehen – natürlich im Uhrzeigersinn. Nachmittags: Zeit für eine der besterhaltenen Altstädte Tibets. Gyantse von oben? Erklimmen Sie die Bergfestung Dzong! (F)

    11. Tag, Samstag, 19.09.2020: Gyantse - Shigatse

    Gepäck in den Bus, auf nach Shigatse durchs Hochtal des Flusses Nyang-Chu. Unterwegs besuchen wir das Kloster Shalu. Hier wurden einst Tranceläufer ausgebildet: Der Scout erzählt, wie sie mit magischen Fähigkeiten gigantische Strecken überwanden. In Shigatse dann die Feststellung: Buddha lebt! Zumindest in seiner Reinkarnation als Panchen Lama im Kloster Tashilhunpo, dem Highlight der Stadt. (F/A)

    12. Tag, Sonntag, 20.09.2020: Shigatse - Shelkar

    Früh raus für den Peak: Mit jedem Schritt kommen wir dem höchsten Punkt unserer Reise näher, dem Pass Pang-La (5210 m). Oben dann das Highlight aller Highlightblicke: die Gipfel des Himalaya rund um den Mt. Everest. Wenn das Wetter mitspielt, ist der Blick vom Kloster Rombuk (4980 m) zum höchsten Gipfel der Welt unvergesslich. Anschließend weiter in Richtung Nepal. (F/A)

    13. Tag, Montag, 21.09.2020: Shelkar - Gyirong

    Es geht abwärts. Am riesigen Gebirgssee Paiku-Tso vorbei erreichen wir den Grenzort Gyirong (2700 m). Jetzt dürfen wir mit Fug und Recht behaupten, den Himalaya durchquert zu haben. (F/A)

    14. Tag, Dienstag, 22.09.2020: Gyirong - Nuwakot

    Grenzerfahrung: Wo sich Lkws voller Lebensmittel, chinesischer Technik und Kraftstoffe Richtung Nepal stauen, wechseln auch wir die Seite. Rasch das Visum besorgen, den neuen Scout begrüßen, danach erst mal Geduld auf der unbefestigten Landstraße zum Bergort Nuwakot. Belohnung: subtropisches Bergland, Reisfelder und der historische Ortskern im Nachmittagslicht. Abends: typisch newarische Küche. Senföl, Kreuzkümmel und Kurkuma kennen Sie vielleicht. Wasserbüffel mit Zimt auch? (F/A)

    15. Tag, Mittwoch, 23.09.2020: Nuwakot - Kathmandu

    Fahrt Richtung Hauptstadt. Vom Tempelberg Swayambhunath aus liegt uns Kathmandu zu Füßen. Danach nichts wie hinein ins pralle Leben am Durbar Square. Nepalesischer Alltag pur. Wer will, gönnt sich knusprige Samosas und Masala Chai. Zwei Übernachtungen in Kathmandu. (F)

    16. Tag, Donnerstag, 24.09.2020: Kathmandu

    Beeindruckend: die Verbrennungsstätten beim hinduistischen Tempel von Pashupatinath am heiligen Fluss Bagmati. Im Anschluss zum Stupa von Bodnath. In Bhaktapur haben Sie dann freie Zeit für Pagodentempel, Klosterhöfe, Alltag und jede Menge kleine Shops. Abends: gemeinsames Abschiedsessen und dazu ein Spaziergang über den historischen Durbar Square von Patan. (F/A)

    17. Tag, Freitag, 25.09.2020: Rückflug von Kathmandu

    Freie Stunden in Kathmandu. Nachmittags Transfer zum Flughafen. Abends Rückflug nach Doha (nonstop, Flugdauer ca. 5 Std.) und von dort nach ca. zweistündiger Umsteigezeit kurz nach Mitternacht weiter (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.). (F)

    18. Tag, Samstag, 26.09.2020: Landung in Europa

    Ankunft am Morgen.

    A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

    price ab 3499 € (ca. 3694 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 2 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Chengdu 2 Spring Downtown****
    Xining 1 Qinghai****(*)
    Bahn 1 Schlafwagen-
    Lhasa 3 Dhod Gu***
    Gyantse 2 Gyantse***
    Shigatse 1 Tachi Chueten***(*)
    Shelkar 1 Everest**(*)
    Gyirong 1 Grand**(*)
    Nuwakot 1 Water Tower***
    Kathmandu 2 Himalaya****
  • Marco Polo Live
    In Tibet ist Hopfen und Malz verloren. Warum das so ist, erfahren wir am 9. Tag. Bei Lhasa zeigt uns ein Bauer, wie man hierzulande Bier aus Reis braut. Ärmel hochkrempeln und mitmachen! Ob das Chang Beer schmeckt? Wir dürfen probieren.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2020 Info DZ * EZ * Flug ab
    29.05.–15.06. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3399 (ca. 3589 CHF) 3998 (ca. 4221 CHF)
    09.09.–26.09. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 22
    3499 (ca. 3694 CHF) 4098 (ca. 4327 CHF)
    07.10.–24.10. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 22
    3749 (ca. 3958 CHF) 4348 (ca. 4591 CHF)
    21.10.–07.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3749 (ca. 3958 CHF) 4348 (ca. 4591 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 9.4.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug mit Qatar Airways (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Chengdu und zurück, nach Verfügbarkeit
    • Inlandsflug (Economy) mit Air China von Chengdu nach Xining
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 150 €)
    • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
    • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit landesüblichen Bussen
    • Bahnfahrt von Xining nach Lhasa mit der Tibetbahn
    • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels, eine Übernachtung im Schlafwagen (Mehrbettabteil, sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen)
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Beantragung der Einreisegenehmigung für Tibet inkl. Gebühren
    • Eintritte (ca. 160 €)
    • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende, wechselnde Marco Polo Reiseleitung, in Tibet zusätzliche Englisch sprechende örtliche Reiseleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

     

     

    Reisepass erforderlich. Das Gruppenvisum für China beantragt Marco Polo gerne für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich, die ab/bis Frankfurt mit der Gruppe reisen (siehe zubuchbare Extras, Frist 7 Wochen). Die Einreisegenehmigung für Tibet beantragt Marco Polo für alle Gäste. Das Visum für Nepal wird am Einreiseort ausgestellt (ca. 25 €, vor Ort zu zahlen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

    WICHTIGE INFORMATION
    Änderung des Visabeantragungs- und Abwicklungsprozesses

    Gemäß den chinesischen Gesetzen und Bestimmungen sowie dem Prinzip der Gegenseitigkeit wird das Chinese Visa Application Service Center von der Chinesischen Botschaft/Konsulat in Deutschland beauftragt, ab dem 16. Dezember 2019 Fingerabdrücke von allen Visaantragsstellern zu erfassen. Alle Antragssteller müssen persönlich bei ihrem zuständigen Chinese Visa Application Service Center erscheinen, um sich ihre Fingerabdrücke abnehmen zu lassen. Hinweis: Die Abgabe der Fingerabdrücke und die persönliche Vorsprache sind nicht für Personen unter 14 Jahren oder über 70 Jahren notwendig. Auch Reisende, deren Abdrücke innerhalb der letzten fünf Jahre bereits einmal im Rahmen einer Visabeantragung für die Volksrepublik China erfasst wurden, sind ausgenommen, sofern diese mit demselben biometrischen Reisepass geschehen ist, mit dem auch aktuell nach China eingereist werden soll.

    Durch die Beantragung eines Gruppenvisums haben wir die Möglichkeit die persönliche Abgabe der Fingerabdrücke im Vorfeld der Reise zu umgehen. Voraussetzung ist, dass alle Gäste mit Gruppenvisum gemeinsam in Frankfurt bei Qatar Airways einchecken und in China ein- und ausreisen. Der Gruppen Check-In findet daher 3 Std. vor Abflug statt. Sollten Sie nicht ab und bis Frankfurt fliegen oder nicht wie die Gruppe einreisen, können wir leider kein Gruppenvisum für Sie beantragen.

    WICHTIGE INFORMATION 

    Änderung des Visabeantragungs- und Abwicklungsprozesses

    Gemäß den chinesischen Gesetzen und Bestimmungen sowie dem Prinzip der Gegenseitigkeit wird das Chinese Visa Application Service Center von der Chinesischen Botschaft/Konsulat in Deutschland beauftragt, ab dem 16. Dezember 2019 Fingerabdrücke von allen Visaantragsstellern zu erfassen. Alle Antragssteller müssen persönlich bei ihrem zuständigen Chinese Visa Application Service Center erscheinen, um sich ihre Fingerabdrücke abnehmen zu lassen.

    Durch die Beantragung eines Gruppenvisums für China haben wir die Möglichkeit die persönliche Abgabe der Fingerabdrücke im Vorfeld dieser Reise zu umgehen. D. h. Sie haben bei dieser Reise weiterhin die Möglichkeit das Visum über Marco Polo Reisen zu beantragen.

    Die Visagebühren sind nicht im Reisepreis inkludiert. Die Kosten für das China-Visum finden Sie unter „Zusätzlich buchbare Extras“.

    Hinweis: Die Abgabe der Fingerabdrücke und die persönliche Vorsprache sind nicht für Personen unter 14 Jahren oder über 70 Jahren notwendig. Auch Reisende, deren Abdrücke innerhalb der letzten fünf Jahre bereits einmal im Rahmen einer Visabeantragung für die Volksrepublik China erfasst wurden, sind ausgenommen, sofern diese mit demselben biometrischen Reisepass geschehen ist, mit dem auch aktuell nach China eingereist werden soll.

    Einreisebestimmungen China

    Für diese Reise benötigen Sie einen noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass, sowie ein Visum für Chinaund Nepal und eine Sondergenehmigung für Tibet.

    Die Sondergenehmigung für Tibet wird für alle Reiseteilnehmer als Gruppenvisum von Marco Polo beantragt. Sie wird durch unsere Agentur vor Ort ausgestellt und liegt Ihrem Marco Polo Scout vor.

    Das Visum für Nepal wird bei Einreise an der Grenze ausgestellt und ist vor Ort in bar zu zahlen (30 US-$ oder ca. 25 € pro Person). Das Visum kann vor Ort auch in Euro bezahlt werden - der Wechselkurs wird tagesaktuell festgelegt. Bitte nehmen Sie zur Beantragung des Visums unbedingt ein Passbild (Farbfoto auf Fotopapier!) mit auf die Reise.

    Visumbesorgung durch Marco Polo

    nur möglich für:

    China: alle Reisegäste, außer türkische Staatsbürger
    erforderliches Reisedokument:

    Reisepass

    Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

    Anzahl freie Seiten: 2 gegenüberliegende

    (S. 5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)

    einzusendende Unterlagen: - eine gutleserliche farbige Reisepasskopie

    -Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

    -1 farbige biometrische Passbilder mit weißem Hintergrund,

    nicht älter als 6 Monate.

    Zusätzliche Informationen für Gäste, die ihr China Visum selbst besorgen:

    Marco Polo kann das Chinavisum für Gäste, die ihren Wohnsitz nicht in Deutschland oder Österreich haben, nicht besorgen. Wir bitten Sie deshalb, das Chinavisum bei Ihrer zuständigen Botschaft zu beantragen. Um Ihnen das Ausfüllen des Online-Antrags zu erleichtern, liegt Ihrer Buchungsbestätigung eine ausführliche Ausfüllhilfe bei.

    Sollten Sie nicht ab und bis Frankfurt fliegen oder nicht wie die Gruppe in China ein- und ausreisen, können wir leider kein Gruppenvisum für Sie beantragen. Hier müssen Sie das Visum ebenfalls in Eigenregie beantragen.

    einzusendende Unterlagen für

    Genehmigung Tibet:

    (Frist 5 Wochen)

    - eine gutleserliche farbige Reisepasskopie (Seite mit Passbild)

    - eine farbige Kopie des erteilten Chinavisums

    Passbilder

    Konsulate legen großen Wert auf die gute Qualität der Passfotos. Verzichten Sie daher bitte auf selbst ausgedruckte Fotos.

    Wie erhalten Sie Ihr China Visum?

    Nach der fristgerechten Einsendung Ihrer Unterlagen beantragen wir für Sie ein Gruppenvisum. Sobald wir die Bestätigung von unserem zuständigen Konsulat bekommen, senden wir das Gruppenvisum an einen Visabeauftragten von Marco Polo in Frankfurt. Aufgrund der Datenschutzbestimmungen ist es uns nicht möglich das Chinavisum vorab an Sie zu schicken.

    Der Repräsentant wird Sie drei Stunden vor Abflug am Check-In Schalter der Qatar Airways empfangen. Beim Check-In muss das Gruppenvisum von ihm vorgezeigt werden.

    Falls Sie später am Flughafen in Frankfurt ankommen, ist es nicht mehr möglich mit unserem Gruppenvisum einzuchecken.

    Nähere Informationen zum Treffpunkt mit dem Visabeauftragten senden wir Ihnen mit den Aktuellen Hinweisen ca. zwei Wochen vor Reisebeginn zu.

    Bitte senden Sie uns in jedem Fall, also auch wenn Sie Ihr Visum selbst besorgen den Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ schnellstmöglich und bis spätestens 12 Wochen vor Abreise zu. Ihre Passdaten sind für die Buchung der innerchinesischen Flüge und Züge relevant.

    Auch in anderen europäischen Ländern wurde das Visaprozedere umgestellt. Für Reiseteilnehmer anderer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem zuständigen Visazentrum nach den aktuellen Modalitäten.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
    • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
    • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

     

    Stand: 27.03.2020

    Medizinische Hinweise

    Aktuelles

    •Vor Reisen in die Provinz Hubei wird gewarnt.

    •Von nicht notwendigen Reisen in das übrige Staatsgebiet der Volksrepublik China mit Ausnahme der Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao wird bis auf weiteres abgeraten.

    •Sollten Sie sich in China aufhalten, erwägen Sie in Anbetracht der vielfältigen Einschränkungen Ihre vorübergehende bzw. vorzeitige Ausreise.

    •Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.

    •Beachten Sie die Informationen im Merkblatt COVID-19 bzw. unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus.

    •Halten Sie zu möglichen Änderungen im Flugplan engen Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter bzw. Ihrer Fluggesellschaft.

    •Halten Sie sich an die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte und Gesundheitsbehörden.

    •Lassen Sie sich vor Reisen mit dem aktuellen Nordhalbkugelimpfstoff gegen Influenza impfen. Eine Influenza-Impfung kann zur Vermeidung unnötiger Verdachtsfälle beitragen.

    •Beachten Sie bei beabsichtigten Reisen in andere Staaten im Anschluss an Aufenthalte in China die aktuellen Einreisebestimmungen der jeweiligen Zielländer.

    Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt vielerorts zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen und Einreisesperren, siehe fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus.

    Derzeit müssen alle China-Reisenden damit rechnen nach Einreise aus dem Ausland bzw. nach einer innerchinesischen Reise zu einer 14-tägigen Quarantäne verpflichtet zu werden. Diese erfolgt oft in einem Quarantänezentrum, meist umgebaute Hotels unterschiedlichen Standards - die Kosten müssen teilweise selbst getragen werden. In Einzelfällen kann die Quarantäne zuhause oder in einem Hotel erfolgen. Die Entscheidungen über diese Maßnahmen werden von unterschiedlichen Behörden auf verschiedenen Ebenen getroffen und können sich auch innerhalb einer Stadt unterscheiden. Kontaktieren Sie daher vor Einreise Ihre Hausverwaltung bzw. Ihr Hotel sowie sonstige Kontaktpersonen wie Arbeitgeber oder Universität und erfragen Sie die dort für Sie geltenden Bestimmungen. Hotelbuchungen für Ausländer werden in Einzelfällen kurzfristig storniert. Während der Quarantänezeit werden Sie keine Möglichkeit haben, wieder aus China auszureisen.

    Bei Ankunft internationaler Flüge werden noch an Bord und nach Verlassen des Flugzeugs intensive Gesundheitskontrollen durchgeführt. Hierdurch kommt es zu erheblichen Wartezeiten. Sie müssen damit rechnen zu einem obligatorischen Test auf Covid-19 verpflichtet zu werden und die Kosten dafür selbst zu tragen. Abhängig vom Ergebnis der Gesundheitskontrollen können verschiedene Quarantänemaßnahmen angeordnet werden. Der Transport in die jeweiligen Städte erfolgt über organisierte Shuttlebusse der einzelnen Bezirke. Dies gilt auch bei geplanter Weiterreise in eine andere Provinz. Private Transfers von den Flughäfen sind nur noch eingeschränkt möglich.

    Bei einem Coronavirus-Verdachtsfall auf dem Einreiseflug, müssen Sie damit rechnen, direkt nach der Einreise oder im Nachhinein verpflichtend für 14 Tage in einem Quarantänezentrum untergebracht zu werden. Kleine Kinder werden in der Regel bei einem Elternteil untergebracht. Ältere Kinder, ab 14 Jahren, können isoliert von den Eltern untergebracht werden.

    Reisende, die Krankheitssymptome aufweisen, werden in Krankenhäuser eingewiesen und obligatorischen Untersuchungen unterzogen. Falsche Angaben zum Gesundheitszustand bei Einreise können strafrechtlich verfolgt werden.

    Ab dem 23. März 2020 werden alle internationale Flüge nach Peking in andere Städte wie Tianjin, Shijiazhuang, Taiyuan, Hohhot, Shanghai, Jinan, Qingdao, Nanjing, Shenyang, Dalian, Zhengzhou und Xi’an umgeleitet. Nach einer erfolgreich bestandenen Gesundheitsüberprüfung sollen die Passagiere weiter nach Peking fliegen, um dort eine 14-tägige Quarantäne grundsätzlich in einer zentralen Einrichtung durchzuführen. Bei einem Verdachtsfall oder bestätigten Fall muss die Quarantäne bzw. Behandlung am Landeort durchgeführt werden. Es ist bisher unklar, wie Transitreisende am Flughafen Peking von diesen Bestimmungen betroffen sind - bei direkter Ankunft in Peking waren sie bisher von den Bestimmungen nicht betroffen, sofern sie nicht in das Stadtgebiet Peking einreisten, und mussten sich an die Quarantänevorschriften ihres Zielortes halten.

    In Shanghai werden alle Einreisende von den Flughäfen für den obligatorischen Test auf Covid-19 in Center der einzelnen Bezirke gebracht, hierdurch kann es zu erheblichen Verzögerungen von mehreren Tagen bei der Einreise kommen. Während dieser Zeit müssen sich Reisende in zugewiesenen Hotels unter Quarantänebedingungen aufhalten.

    In Guangdong kann die verpflichtende 14-tägige Quarantäne bei symptomfrei Personen mit festem Wohnsitz zu Hause erfolgen, sofern das Management des Wohncompounds zustimmt, bei Durchreisenden bzw. nur vorübergehend einreisenden Personen erfolgt sie am Flughafen bzw. in Hotels. Letzteres gilt in der Regel auch für Studierende.

    Grundsätzlich gilt, dass die Situation in China weiterhin dynamisch ist und die Vorgaben der örtlichen Behörden sich ohne Ankündigung ändern können. Die Botschaft und die Generalkonsulate haben auf die gemäß nationalen Infektionsschutzbestimmungen beschlossenen Quarantänemaßnahmen keinen Einfluss.

    Die chinesischen Behörden haben seit dem 23. Januar 2020 für Wuhan und andere Städte der Provinz Hubei Reisebeschränkungen erlassen. Eine Ausreise mit Zug, Flug, Bus, Fähre oder Auto ist dort weiterhin nicht möglich. Auch andere Provinzen Chinas haben Einschränkungen der Reise- und Bewegungsfreiheit unterschiedlichen Ausmaßes verhängt. Bei Ein- und Ausreise wie auch bei Überlandreisen im Land sind Fieberkontrollen möglich; bei Symptomen ist mit Quarantänemaßnahmen zu rechnen.

    Nachbarländer, darunter Russland, haben Grenzübergänge vorübergehend geschlossen, viele Fluggesellschaften haben den Flugverkehr vorübergehend eingeschränkt oder eingestellt.

    Durch die enorme Beanspruchung des Gesundheitssystems kann es zu Einschränkungen bei der allgemeinmedizinischen Versorgung kommen.

    Aufenthalte in China wirken sich auf Einreisemöglichkeiten in zahlreiche andere Länder aus.

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten ein Gelbfieberimpfung nachweisen. China selbst ist kein Gelbfieberinfektionsgebiet.

    Reisende unter 4 Wochen Reisezeit sollten einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) mit Auffrischimpfungen alle 10 Jahre haben. Einwohner und Langzeitreisenden über 4 Wochen wird gemäß WHO eine Auffrischimpfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise empfohlen, siehe Merkblatt Poliomyelitis.

    • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
    • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Japanische Enzephalitis und Typhus empfohlen.
    • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatte Reise-Impfempfehlungen.
    • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    Dengue-Fieber

    Dengue-Viren werden in den südlichen Küstenregionen und Landesteilen (Fujian, Guangdong, Guangxi, Hainan, Yunnan) durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Malaria

    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

    • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

    Ein minimales Malariarisiko besteht ganzjährig in den Provinzen Yunnan (v. a. an der Grenze zu Myanmar) und in Osttibet (Kreis Motuo). Im Rest des Landes besteht kein Malariarisiko, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.

    Schützen Sie sich ggf. zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

    • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
    • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
    • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

    • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
    • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

    HIV/AIDS

    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein grundsätzliches HIV-Übertragungsrisiko, auch wenn das Vorkommen von HIV/AIDS in der chinesischen Bevölkerung relativ gering ist.

    •Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    •Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

    •Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

    •Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

    •Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

    •Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

    •Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

    •Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Japanische Enzephalitis

    Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren, siehe Merkblatt Japanische Enzephalitis.

    •Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich impfen.

    Aviäre Influenza (Vogelgrippe)

    Die Klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der Aviären Influenza, „Vogelgrippe“) ist in der Volksrepublik China endemisch. Wie auch in anderen Ländern Asiens sind in den letzten Jahren selten vereinzelte Erkrankungen beim Menschen mit engem Kontakt zu Geflügel aufgetreten, siehe Merkblatt Aviäre Influenza.

    •Vermeiden Sie den Besuch von Geflügelmärkten, den Kontakt zu lebendem Geflügel und deren Ausscheidungen und die eigene Zubereitung von frischen Geflügelprodukten. Entsprechende Produkte sollten nur gut durchgegart gegessen werden.

    •Suchen Sie einen Arzt/eine Ärztin auf und weisen Sie auf den Aufenthalt in China hin, falls Sie bei Reisen aus betroffenen Gebieten innerhalb von 10 Tagen nach Rückkehr Atemwegsbeschwerden und Fieber entwickeln.

    •Bitte beachten Sie die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe.

    Pest

    Die Pest ist eine durch den Rattenfloh übertragene bakterielle Erkrankung, die bei rechtzeitiger Diagnosestellung gut behandelt werden kann. Die Infektion kommt in Nord- und Westchina sowie der angrenzenden Mongolei natürlich in der Nagetierpopulation vor. In diesen Gebieten treten wiederholt Einzelfällen von Pest auf.

    •Beachten Sie die Hinweise zu Präventionsmaßnahmen im Merkblatt Pest.

    Tollwut

    Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden. In China treten immer noch jährlich über 1.000 Fälle von Tollwut auf. Einen zuverlässigen Schutz vor Erkrankung bietet die Impfung, siehe Merkblatt Tollwut

    Fallzahlen sind besonders in ländlichen und südlichen Landesteilen (Guangxi, Guizhou, Guangdong, Sichuan und Hunan) häufiger.

    •Vermeiden Sie den Kontakt mit streunenden Tieren.

    •Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und ggf. impfen.

    •Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.

    Hand-, Fuß- und Mundkrankheit (HFMD)

    HFMD ist endemisch mit wiederkehrenden Ausbrüchen vor allem in ländlichen Regionen. Die Krankheit ist hoch ansteckend, betroffen sind vorwiegend Kleinkinder (Ausbrüche in Kindergärten) und Personen aus sozial schwachen Schichten. Erreger sind Enteroviren. Vor allem Enterviren 71 können zu schweren Verläufen führen.

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe auch Merkblatt Schistosomiasis.

    •Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern konsequent ab.

    Geographisch bedingte Erkrankungen

    Auch China ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit.

    •Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z. B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

    Im Süden des Landes ist die Sonneneinstrahlung wegen der Äquatornähe besonders intensiv. Unangenehme und langfristig gefährliche Sonnenbrände sind häufig.

    •Achten Sie auf einen guten Sonnenschutz und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, insbesondere bei Kindern und älteren Personen.

    Luftverschmutzung

    In den Ballungszentren Chinas sind hohe bis sehr hohe Luftverschmutzungen besonders in den Wintermonaten häufig. Die Behörden haben in den letzten Jahren allerdings ganz erhebliche Maßnahmen erfolgreich eingesetzt, um die Luftbelastung zu verbessern.

    •Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z. B. über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisual.

    Medizinische Versorgung

    In China gibt es kein System niedergelassener Ärzte. Die Krankenversorgung konzentriert sich daher auf die Krankenhäuser. In den großen Städten finden sich sehr große Klinikzentren mit modernster Ausstattung, wohingegen auf dem Land die Versorgung noch sehr einfach sein kann. Die Hygiene mag nicht europäischen Vorstellungen entsprechen.

    Das Hauptproblem der medizinischen Versorgung stellt für Ausländer die Sprachbarriere und die andere medizinische Kultur dar. Eine Verständigung ohne chinesische Sprachkenntnisse kann sich mangels Englisch sprechenden medizinischen Personals sehr schwierig gestalten.

    •Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

    •Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

    Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

    •Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.

    •Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

    •Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.

    •Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z. B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (03018) 17-2000

    Fax: (03018) 17-51000

    Nepal 

    Unverändert gültig seit: 8. April 2020

    Aktuelles

    Ausgehend von der aktuellen Epidemie mit dem neuartigen Coronavirus 2019-nCoV aus der chinesischen Stadt Wuhan muss auch in Nepal mit verstärkten Einreisekontrollen zur Identifizierung erkrankter Reisender insbesondere aus China und importierten einzelnen Krankheitsfällen gerechnet werden.

    ·         Beachten Sie die Informationen im Merkblatt nCoV sowie auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Robert-Koch-Instituts RKI.

    Im September 2019 werden im ganzen Land vermehrt Dengue Infektionen gemeldet. Während das in den letzten Jahren während und nach der Monsunzeit in den südlichen und tiefer gelegenen Landesteilen durchaus möglich war, wurden jetzt auch in Kathmandu (Höhe über NN 1.400 m) mehrere Hundert nachweislich autochtone Übertragungen im Stadtgebiet nachgewiesen.

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    ·         Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

    ·    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.
    • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
    • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    Dengue-Fieber

    Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Malaria

    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

    • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

    Außer in Höhenlagen über ca. 2000 Meter besteht in Nepal ganzjährig ein mittleres Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen, besonders in den Sommermonaten von Mai bis Oktober. Das Risiko ist im südlichen Tiefland am höchsten und nimmt nach Norden mit zunehmender Höhe langsam ab. Dabei handelt es sich in ca. 70% um die nur selten lebensbedrohliche, durch Plasmodium vivax verursachte, Malaria tertiana. In ca. 30% muss aber mit Malaria tropica Fällen gerechnet werden.
    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

    ·         Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

    ·         Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).

    ·         Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

    • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
    • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

    HIV/AIDS

    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

    • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s. u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
    • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
    • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
    • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
    • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
    • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
    • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Cholera

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z. B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

    ·        Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

    Japanische Enzephalitis

    Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren, siehe auch Merkblatt Japanische Enzephalitis. Ein Übertragungsrisiko für JE besteht in Nepal in den südlichen Landesteilen, vereinzelt sind auch Fälle im Kathmandu Tal aufgetreten.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich impfen.

    Tollwut

    Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut. Affen können ebenfalls Tollwut übertragen und sollten niemals gefüttert werden. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Nepal nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Nepal eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann dann ggf. vor Ort erfolgen.

    Tuberkulose

    Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Nepal. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung.

    Saisonale Influenza (Grippe)

    Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“), zirkulieren in Nepal. Die Gefahr einer Übertragung ist während und nach der Monsunzeit (Juli bis September) am höchsten, ein zweiter Höhepunkt liegt in den kälteren Wintermonaten (Januar bis März). Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen.

    Aviäre Influenza (Vogelgrippe)

    Seit kurzem wurden Erkrankungen beim Menschen mit einem bisher nur bei Vögeln aufgetretenen Influenzavirus H7N9 in Nepal bekannt. Seit 2019 wurden aus den nepalesischen Provinzen Nr. 1 und Nr. 3 Fälle von aviärer Influenza gemeldet. Im März 2019 kam es zum ersten menschlichen Erkrankungsfall mit Todesfolge in Bhaktapur.
    Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde bisher nicht nachgewiesen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. Wie bisher haben die Empfehlungen für Länder mit Vorkommen von Vogelgrippe-Einzelerkrankungen beim Menschen ihre Gültigkeit, siehe Merkblatt Aviäre Influenza.

    Die Klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der Aviären Influenza, Vogelgrippe) ist in der Volksrepublik China endemisch und gelangt über den regen Personen- und Warenverkehr gelegentlich auch nach Hongkong. Wie auch in anderen Ländern Asiens sind in den letzten Jahren nur selten vereinzelte Erkrankungen beim Menschen mit engem Kontakt zu Geflügel aufgetreten.

    ·         Bitte beachten Sie die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe.

    Geographisch bedingte Erkrankungen

    Nepal ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit.

    ·         Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z. B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

    Es gibt in Nepal mehrere zivile Luftrettungsunternehmen für die Hubschrauberrettung aus Bergnot. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte aber nicht immer einsatzbereit. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur verzögert erfolgen. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein und ist in der Regel zunächst vom Verunglückten selbst zu tragen.

    Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

    Weitere Gesundheitsgefahren

    Patienten mit psychischen Erkrankungen wird dringend geraten, ihre Medikamente vor und während einer Nepalreise nicht abzusetzen. Eine psychiatrische und deutschsprachige Versorgung wie im Heimatland kann meist nicht gewährleistet werden. Zudem versichern viele Reisekrankenversicherungen medizinische Leistungen bei psychischen Erkrankungen nicht. In solchen Fällen ist oft auch ein spontaner Heimflug ausgeschlossen, da zahlreiche kommerzielle Fluglinien die Mitnahme labiler Patienten mit psychischen Erkrankungen ohne psychiatrische Begleitung ablehnen. Bitte besprechen Sie ggf. Ihre Reisepläne ausführlich mit ihrem behandelnden Arzt.

    Luftverschmutzung

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend und entspricht häufig nicht europäischem Standard. Eine ausreichende Grundversorgung besteht in Kathmandu und den gängigen Touristenzielen, auch entlang der großen Trekkingrouten. In Kathmandu ist die medizinische Versorgung in einzelnen Fachbereichen durchaus auch auf einem hohen Niveau. Bei schweren Erkrankungen muss deshalb ggf. eine medizinische Evakuierung, zum Beispiel nach Kathmandu oder weiter nach Indien erwogen werden.

    Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht immer gesichert. Es muss damit gerechnet werden, dass insbesondere in kleinen Apotheken auch Fake-Produkte statt richtiger Medikamente verkauft werden. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzten Antibiotika auf.

    ·         Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

    ·         Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

    Aktueller Hinweis zur Vogelgrippe 

    In China kommt es seit 2004 zu Infektionen von Menschen mit dem Vogelgrippevirus, die Zahl der Neuerkrankungen ist jedoch seit Jahren rückläufig. Wir verzichten daher - den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden folgend - auf den Besuch der Marktbereiche, in denen mit lebenden Tieren gehandelt wird. Der Verzehr von gut gegartem Geflügelfleisch und gekochten Eiern gilt dagegen als unbedenklich.

    Höhentauglichkeit  

    Alle Teilnehmer unserer Reisen nach Tibet sollten unbedingt Ihren Hausarzt aufsuchen und sich gründlich untersuchen lassen. Bitten Sie auch um Hilfe bei der Zusammenstellung einer Reiseapotheke. Sie halten sich in Tibet ständig, d. h. auch zum Übernachten, auf Höhen von über 3500 Metern auf. Die Teilnahme setzt eine sehr gute körperliche Verfassung und eine gewisse Kooperationsbereitschaft voraus. Personen mit einer Herz- oder Kreislauferkrankung raten wir von einer Reise nach Tibet dringend ab.