Marco Polo Reisen - Reise in der Gruppe - Entdecker

Entdeckerreisen im Team

Reise in der Gruppe - Entdecker

Costa Rica
Pura Vida im Land der Ticos und Vulkane – 14 Reisetage

Reise-Nr. ST 63G6

zur Buchung

  • Tortuguero- und Arenal-Nationalpark
    Monteverde und Rincón de Vieja
    Wanderungen im Nebelwald und am aktiven Vulkan
    1 voller Tag Baden und Relaxen am Pazifikstrand
    Linienflüge mit Lufthansa
    Rail & Fly innerdeutsch inklusive
    Maximale Gruppengröße: 25 Teilnehmer

    Das kleine Land zwischen Karibik und Pazifik erwartet Sie mit unglaublichen Naturschauspielen und einer Artenvielfalt, die ihresgleichen sucht. Entdecken Sie auf dieser Reise alle Facetten der "Schweiz Mittelamerikas": Durchqueren Sie per Boot und auf Hängebrücken den Regenwald, genießen Sie ein Bad in heißen Thermalquellen, bewundern Sie einen aktiven Vulkan und relaxen Sie am herrlich langen Sandstrand von Tamarindo.

    price ab 3195 € (ca. 3515 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Samstag, 28.12.2019: Bienvenidos a Costa Rica!

    Gegen Mittag Linienflug mit Lufthansa nonstop von Frankfurt nach Costa Rica (Flugdauer ca. 12 Std.). Ankunft in der Hauptstadt San José am frühen Abend. Ihr Marco Polo Scout erwartet Sie am Flughafen und bringt Sie in Ihr Hotel in der Innenstadt.

    2. Tag, Sonntag, 29.12.2019: Ein Tag in der Hauptstadt

    Nach dem Frühstück fahren wir zum Vulkan Irazú, dem höchsten Feuerberg Costa Ricas. Bei gutem Wetter können wir von seinem Kraterrand gleichzeitig Karibik und Pazifik sehen. Am Nachmittag nimmt unser Scout uns mit auf einen Rundgang durch San José und im Goldmuseum bestaunen wir eine der größten Goldsammlungen Amerikas. (F)

    3. Tag, Montag, 30.12.2019: Bananen und Karibik

    Früher Start für die Fahrt entlang weitläufiger Bananenplantagen nach La Pavona. Hier steigen wir um ins Boot, das uns zu unserer Lodge im Tortuguero-Nationalpark bringt. Nach dem Mittagessen entdecken wir das kleine Örtchen Tortuguero. Beim Besuch des Schildkrötenmuseums verrät uns unser Scout mehr über die bedrohten Grünen Meeresschildkröten, die im Nationalpark einen wichtigen Nistplatz gefunden haben. Anschließend bleibt Zeit für einen individuellen Bummel durch das Dorf oder einen Spaziergang am langen Karibikstrand. Abendessen in der Lodge. (F/M/A)

    4. Tag, Dienstag, 31.12.2019: Dschungeltag

    Per Boot gleiten wir durch die verzweigten Kanäle des Nationalparks und bestaunen die vielfältige Tierwelt: Hier ein Tukan, drüben ein putziges Kapuzineräffchen und hat dort nicht gerade ein Krokodil aus dem Wasser geschaut? Bei den Faultieren ist der Name Programm - auf eine Bewegung können wir lange warten. Wenn Sie möchten, erkunden Sie am Nachmittag den Park auf einer weiteren Tour (gegen Mehrpreis, zahlbar vor Ort) oder Sie entspannen sich im Garten der Lodge am Pool. (F/M/A)

    5. Tag, Mittwoch, 01.01.2020: Raus aus dem Dschungel

    Nach dem Frühstück geht es per Boot zurück in die Zivilisation und weiter per Bus durch das karibische Tiefland nach Sarapiquí. Beim Besuch der lokalen Schule gewähren uns Schüler und Lehrer Einblicke in ihren Schulalltag. Schon mal von Empanadas, Tamales oder Patacones gehört? Unter fachkundiger Anleitung bereiten wir verschiedene landestypische Gerichte zu und genießen später ein schmackhaftes Abendessen. Nebenbei schnappen wir lokale Redewendungen auf. Que rico! (F/A)

    6. Tag, Donnerstag, 02.01.2020: Ameisen und Schokolade

    Spüren Sie es kribbeln? In Leos Ameisenprojekt bestaunen wir das Organisationstalent der großen Blattschneideameisen. Jedes Tier hat seine Aufgabe: Wächter, Aufräumer, Krieger, Kindermädchen. Mit etwas Glück bekommen wir sogar die Königin zu Gesicht. Im Anschluss dreht sich alles um das braune Gold Costa Ricas - den Kakao. Im Naturreservat Tirimbina erfahren wir Spannendes über die wertvollen Bohnen und deren Verarbeitung. Natürlich gibt es auch eine Kostprobe echter Bio-Regenwaldschokolade. Weiterfahrt nach La Fortuna de San Carlos am Fuße des Vulkans Arenal. (F)

    7. Tag, Freitag, 03.01.2020: Tanz auf dem Vulkan

    Wir schnüren die Wanderschuhe und nähern uns zu Fuß den Lavafeldern des Vulkans im Nationalpark Arenal (2 Std., leicht). Unzählige Vogelstimmen begleiten uns auf dem Weg und auf dem fruchtbaren Boden gedeihen Orchideen und andere Gewächse. Wir halten in den Baumwipfeln Ausschau nach dem bunten Schnabel des Tukans. Auf der Finca von Don Juan entdecken wir anschließend bekannte und exotische Kulturpflanzen. Wer wissen möchte, wie die Urbevölkerung Costa Ricas heute lebt, begleitet den Scout zu den Maleku Indigenas (gegen Mehrpreis, Ausflugspaket, Mittagessen inklusive). Die Indianer halten noch heute an ihren Traditionen fest und pflegen die stammeseigene Sprache sowie das lokale Handwerk. (F)

    8. Tag, Samstag, 04.01.2020: Grünes Monteverde

    Ab in die "Schweiz Mittelamerikas" - es geht in die grünen Berge von Monteverde. Der artenreiche Nebelwald ist Heimat für zahlreiche bedrohte Wildtierarten, darunter Jaguar und Ozelot. Am Nachmittag besuchen wir Batmans Gefährten im örtlichen Fledermausmuseum und erfahren Erstaunliches über die überragenden Sinnesleistungen dieser Säugetiere. Wer Lust hat, begibt sich nach Einbruch der Dunkelheit mit dem Scout auf eine Nachtwanderung in den Wald (gegen Mehrpreis, Ausflugspaket) – unzählige nachtaktive Tiere, die wir tagsüber nicht zu Gesicht bekommen, geben sich im Dunklen ein Stelldichein. (F)

    9. Tag, Sonntag, 05.01.2020: Von Baum zu Baum

    Heute ist Schwindelfreiheit gefragt: Auf dem "Skywalk", einem System von Hängebrücken, spazieren wir durch die Wipfel des Nebelwaldes und kommen Lianen, Würgefeigen, riesigen Farnen und Orchideen ganz nah. Entdecken Sie den sagenumwobenen Göttervogel Quetzal? Der Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung. Mutige fliegen bei einer Canopy-Tour gut gesichert in luftiger Höhe durch die Baumkronen (gegen Mehrpreis). (F)

    10. Tag, Montag, 06.01.2020: Die Welt des Kaffees

    Beim Besuch der Kaffeefarm von Familie Bello werden wir in die Geheimnisse des Kaffeeanbaus eingeweiht. Während eines kleinen Imbisses mit frischem Biokaffee erzählt uns die Familie, wie ihre Vorfahren über Jahrhunderte den Kaffeeanbau praktiziert haben. Nach der Stärkung legen wir selbst Hand an: Je nach Saison muss der Kaffee geerntet, gepflegt oder gepflanzt werden. Weiterfahrt zum Nationalpark Rincón de la Vieja. (F)

    11. Tag, Dienstag, 07.01.2020: Dampfender Rincón de la Vieja

    Hauptattraktion des Nationalparks Rincón de la Vieja ist der gleichnamige Vulkan, berühmt für seine konstante Aktivität in Form von schwefelhaltigen Thermalquellen, dampfenden Fumarolen und blubbernden Schlammlöchern. Verschiedene Klimazonen bescheren dem Park eine vielfältige Flora und Fauna. Am Nachmittag Fahrt in Richtung Pazifik, wo wir pünktlich zum Sonnenuntergang unser Strandhotel im Örtchen Tamarindo erreichen. (F)

    12. Tag, Mittwoch, 08.01.2020: Ein Tag am Meer

    Ein ganzer Tag für Sie am langen Sandstrand des beliebten Badeortes Tamarindo. Schwimmen, ein gutes Buch, dösen oder eine Strandwanderung lassen den Tag wie im Flug vergehen. (F)

    13. Tag, Donnerstag, 09.01.2020: Adiós Ticos

    Heute heißt es Abschied nehmen. Nach dem Frühstück Rückfahrt ins Zentraltal und weiter zum Flughafen San José. Abends Rückflug nonstop mit Lufthansa nach Deutschland (Flugdauer ca. 11 Std.). (F)

    14. Tag, Freitag, 10.01.2020: Zurück zu Hause

    Nachmittags Ankunft in Frankfurt.

    price ab 3195 € (ca. 3515 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    San Jose 2 Aurola Holiday Inn****
    Tortuguero 2 Laguna Lodge***
    Sarapiqui 1 La Quinta***
    La Fortuna 2 Arenal Manoa****
    Monteverde 2 El Establo***
    Rincon de la Vieja 1 Hacienda Guachipelin***
    Tamarindo 2 Tamarindo Diria****
  • Marco Polo Live
    Beim Besuch der Kaffeefarm von Familie Bello am 10. Tag werden wir in die Geheimnisse des Kaffeeanbaus eingeweiht. Während eines kleinen Imbisses mit frischem Biokaffee erzählt uns die Familie, wie ihre Vorfahren über Jahrhunderte den Kaffeeanbau praktiziert haben. Nach der Stärkung legen wir selbst Hand an: Je nach Saison muss der Kaffee geerntet, gepflegt oder gepflanzt werden.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2019 DZ * EZ *
    05.10.–18.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2795 (ca. 3075 CHF) 3490 (ca. 3840 CHF)
    26.10.–08.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2695 (ca. 2965 CHF) 3390 (ca. 3730 CHF)
    23.11.–06.12. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2595 (ca. 2855 CHF) 3290 (ca. 3620 CHF)
    28.12.–10.01. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 15
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3195 (ca. 3515 CHF) 3890 (ca. 4280 CHF)
    Termine 2020 DZ * EZ *
    18.01.–31.01. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2695 (ca. 2965 CHF) 3390 (ca. 3730 CHF)
    08.02.–21.02. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2595 (ca. 2855 CHF) 3290 (ca. 3620 CHF)
    29.02.–13.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2795 (ca. 3075 CHF) 3490 (ca. 3840 CHF)
    21.03.–03.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2795 (ca. 3075 CHF) 3490 (ca. 3840 CHF)
    04.04.–17.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2895 (ca. 3185 CHF) 3590 (ca. 3950 CHF)
    11.04.–24.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2895 (ca. 3185 CHF) 3590 (ca. 3950 CHF)
    02.05.–15.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2795 (ca. 3075 CHF) 3490 (ca. 3840 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 21.10.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt nach San José und zurück
    • Rail&Fly inclusive zum/vom deutschen Abflugsort in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 495 €)
    • Transfers und Rundreise mit landesüblichem, klimatisiertem Reisebus
    • Bootsfahrten zur/von der Lodge im Tortuguero-Nationalpark
    • 12 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet in guten Mittelklassehotels
    • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung in Costa Rica
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Vollpension in der Lodge im Tortuguero-Nationalpark am 3. und 4. Tag
    • Kochkurs mit Abendessen am 5. Tag
    • Schokoladenkostprobe am 6. Tag
    • Imbiss auf der Kaffeeplantage am 10. Tag
    • Bootsausflug im Tortuguero-Nationalpark
    • Eintrittsgelder (ca. 136 €)
    • Klimaneutrale Bus-/Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
    • Ein Reiseführer pro Buchung
    • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge (Ausflugspaket/2 Ausflüge 85 €, Ausflug Canopy 55 €), sowie Veranstaltungen, die gegen Mehrpreis ausgeschrieben sind bzw. als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Deutsche Staatsbürger, Österreicher und Schweizer benötigen einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Ein Visum ist nicht erforderlich. Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Impfungen sind nicht vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der mindestens sechs Monate über den Zeitpunkt der Einreise hinaus gültig sein muss.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Sicherheitseinrichtungen in den Hotels 

    Bitte beachten Sie, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:

    - Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden

    - fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise

    - Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im

    Geländer größer als 15 cm; niedrige Fensterbrüstungen

    - teilweise lockere Steckdosen, unzureichend isolierte Kabel und Anschlüssen an Lampen und

    anderen elektrischen Geräten

    - fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools, fehlende Rettungsringe

    - Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert

    - ungekennzeichnete Stufen und Geländeunebenheiten (auch in den Fluren)

    - teilweise nicht ausreichend beleuchtete und bei Feuchtigkeit rutschige Außenanlagen und

    Zuwege zu den Bungalows - wir empfehlen die Mitnahme einer Taschenlampe!

    Sicherheitshinweis 

    Insgesamt gilt Costa Rica als recht sicheres Reiseland. Allerdings ist es in Städten wie San José und touristischen Ballungszentren angebracht, sich vor Taschendieben in Acht zu nehmen. Wir empfehlen Ihnen daher dringend, keine Schmucksachen auf die Reise mitzunehmen und Ihre Foto- und Wertsachen entsprechend abzusichern. Für die Aufbewahrung von Geld und Reisedokumenten haben sich Brustbeutel oder Hüftgürtel sehr bewährt. Bitte beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise Ihres Reiseleiters.

    Zu Ihrer Sicherheit empfehlen wir Ihnen zusätzlich den Abschluss einer Reisegepäck-Versicherung (evtl. auch im Rahmen eines Versicherungs-Pakets).

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes 

    Weltweiter Hinweis

    Stand: 31. Juli 2019

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort.

    Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen.

    Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.

    Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.

    Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Sicherheitshinweis

    Costa Rica

    Unverändert gültig seit: 10. Oktober 2019

    Sicherheit

    Terrorismus

    • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    Die Lage im Land ist ruhig. Demonstrationen, Protestaktionen und Streiks können im Rahmen der Reformpolitik insbesondere in der Hauptstadt San José vorkommen und zu vereinzelten gewaltsamen Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen führen.

    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub kommen insbesondere in den Städten und in stark frequentierten Nationalparks vor. Die Gewaltbereitschaft, auch zum Teil unter Verwendung von Schusswaffen, ist erhöht.

    In der Hauptstadt San José kommt es insbesondere in der Umgebung der Busbahnhöfe und der Calles 14 y 6, Av. Central y 7 vermehrt zu Diebstählen, nach Einbruch der Dunkelheit erhöhen sich die Gefahren.

    An der Karibikküste weist die Gegend der Hafenstädte Moin und Limón eine besonders hohe Gewaltkriminalität auf, auch in den beliebten Touristenzentren Cahuita und Puerto Viejo kommen bewaffnete Raubüberfälle vor.

    Besonders verbreitet ist der Diebstahl der in der Gepäckablage von Linien- und Überlandbussen verstauten Tagesrucksäcke durch Ablenkungsmanöver.

    Auf der Strecke zum Flusshafen Embarquadero La Pavona mit Ziel Tortuguero wurden im Jahr 2018 touristische Reisebusse überfallen. Touristenbusse fahren hier in der Regel im Konvoi.

    Vereinzelt kommt es zum Einsatz von K.o.-Tropfen.

    Sexualdelikte insbesondere gegen Frauen kommen landesweit vor.

    Autos werden häufiger, insbesondere an der Brücke beim Fluss Tarcoles und an den Stränden, auch auf bewachten Parkplätzen, aufgebrochen.

    In den großen Touristenzentren (Guanacaste, Playa de Coco, Flamingo, Tamarindo und Nosara) stehen Dienststellen der Touristenpolizei bereit. Die landesweite kostenlose Notrufnummer lautet 911. Auch das costa-ricanische Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen über die kostenlose Rufnummer (+506) 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an.

    • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf und fertigen Sie Kopien an bzw. speichern Sie sie elektronisch.

    • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit, verzichten Sie insbesondere auf Schmuck und sichtbar getragene Gürteltaschen.

    • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    • Meiden Sie das Zentrum von San José bei Dunkelheit sowie Armenviertel.

    • Seien Sie besonders als allein reisende Frau besonders umsichtig und misstrauisch in unerwarteten Situationen.

    • Lassen Sie Essen und Getränke nie unbeaufsichtigt.

    • Transportieren Sie Ihr Gepäck im Linien- und Überlandverkehr nach Möglichkeit immer im Personenteil oder im Fußraum des Busses und lassen Sie es nicht aus den Augen.

    • Lassen Sie Ihr Gepäck auch in abgeschlossenen Fahrzeugen nicht unbeaufsichtigt. Das gilt auch für private touristische Busse mit Reiseleitung.

    • Halten Sie Türen und Fenster auch während der Fahrt verschlossen und verriegelt und stellen Sie Fahrzeuge nur auf bewachten Parkplätzen ab.

    • Halten Sie bei eigenen (auch vermeintlichen) Pannen nicht sofort an, sondern fahren Sie bis zur nächsten Werkstatt oder Tankstelle oder rufen Sie professionelle Hilfe.

    • Nehmen Sie keine Anhalter mit.

    • Leisten Sie im Fall eines bewaffneten Überfalls keinen Widerstand.

    • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Naturkatastrophen

    Tropenstürme

    In Zentralamerika ist von Mai bis Ende November Hurrikan-Saison.

    In Costa Rica müssen Sie in dieser Zeit mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen rechnen. Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste und Erdrutsche auslösen und in der Folge zu Überschwemmungen und Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Erdbeben und Vulkane

    Costa Rica liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt.

    Von den 16 Vulkanen in Costa Rica sind derzeit die Vulkane Turrialba, Rincon de la Vieja, Poás und Irazú aktiv. Der Ausbruch eines Vulkans kann zur Schließung des internationalen Flughafens Juan Santamaria in San José/Alajuela führen.

    Meeresströmungen

    Starke Strömungen und plötzlicher, starker Wellengang können auch gute Schwimmer in Gefahr bringen und führen jährlich zum Tod von Touristen und Einheimischen. Auch im niedrigen Wasser können diese so stark sein, dass selbst Erwachsene ins offene Meer gezogen werden. Nur wenige Strände werden von Rettungsschwimmern bewacht oder haben Rettungsboote.

    • Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.

    • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

    • Informieren Sie sich bei der costaricanischen Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias, CNE) über eventuelle Katastrophengebiete.

    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

    • Hinterlassen Sie bei längeren Ausflügen Informationen zu Ziel und geplanter Route im Hotel.

    • Seien Sie beim Schwimmen sowohl an der Pazifik- als auch an der Karibikküste besonders vorsichtig und verzichten Sie bei Warnungen vor Strömungen ganz darauf, ins Wasser zu gehen.

    • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.

    - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

    Costa Rica 

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

    Impfschutz

    Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung bei Reisenden über 9 Monaten erforderlich. Zudem muss bei Einreise aus Tansania, Sambia, südamerikanischen Ländern außer Argentinien und Panama, Kolumbien (außer Barranquilla, Cali, Cartagena, Medellín, San Andrés und Bogota), Ecuador (nur Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbíos und Zamora-Chinchipe), Paraguay (außer der Hauptstadt Ascunción), Peru (außer Lima, Cusco, Machu Picchu, Inka Trail, Lambayeque, Tumbes, Piura und Cajamarca), Trinidad und Tobago (außer städtische Gebiete von Port of Spain, Reisende im Transit oder Reisende nur auf der Insel Tobago) der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erfolgen.

    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

    Zika-Virus-Infektion

    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Costa Rica mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie

    im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts.

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken.

    Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

    Es besteht ganzjährig ein geringes Risiko in den atlantischen Nordprovinzen, v. a. Limón/Huetar Atlantica (Matina und Telemanca) sowie ein minimales Risiko in den tiefliegenden Teilen von Limón/Huetar Atlantica, Puntarenas/Brunca, Alajuela/Huetar Norte (Los Chiles), Guanacaste/Chorotega und Heredia/Central Norte.

    Nachdem in den Jahren 2102 bis 2015 in Costa Rica keine Malariafälle offiziell bekannt wurden, hat das Gesundheitsministerium 2017 eine aktuelle Information herausgegeben, wonach es malariainfizierte Patienten in den Jahren 2016 und 2017 gab. Es handelte sich um isolierte einheimische (autochthone) Fälle, 4 in Matina (Limon), 3 in Serapiqui, Herida und 2 in Pital, San Carlos.

    Die hohe und ständige Migration zwischen Nicaragua und Costa Rica erhöht zusätzlich das Risiko der Übertragung einer Malaria-Erkrankung.

    Als malariafrei gelten alle Städte sowie die übrigen Landesteile.

    Je nach Reiseprofil kann daher eine Standby-Medikation mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Einnahme unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

    In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s .u.) sinnvoll.

    Dengue-Fieber

    Dengue wird landesweit durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden sehr selten.

    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien (s.u.).

    Chikungunya

    Aktuell gibt es, ausgehend von der Karibik Insel St. Martin im Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch Fälle von Chikungunya in Costa Rica.

    Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.

    Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin

    Influenza

    Die saisonale Influenza (Grippe) kann landesweit übertragen werden, so dass wie in Deutschland gemäß aktuellem Impfkalender (s.o.) die Grippeschutzimpfung eine sinnvolle Ergänzung des Impfschutzes darstellt.

    Leishmaniasis

    Leishmaniasis kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s .u.).

    Persönlicher Mückenschutz

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

    - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    - tagsüber (Dengue, Chikungunya, Zika) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria)

    Insektenschutzmittel (Repellentien) auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz schlafen.

    Durchfallerkrankungen

    Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z.T. auch schwer. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise:

    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

    Tollwut

    Tollwut kann durch den Biss und Speichel infizierter Säugetiere, meist Hunde, auf den Menschen übertragen werden. Einen sicheren Schutz bietet die präexpositionelle Impfung (= vor der Reise).

    Leptospirose

    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Oberflächenwasser übertragen werden.

    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

    In Costa Rica kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

    HIV / AIDS

    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Medizinische Versorgung

    Die Gesundheitsversorgung ist gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen. Grundsätzlich sollte bei ernsthaften Erkrankungen, Unfällen, etc. schnellstmöglich eines der Krankenhäuser im Großraum San José aufgesucht werden.

    Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden.

    Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.

    Lassen Sie sich vor der Reise durch eine tropen- bzw. reisemedizinische Beratungsstelle oder

    einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und ggf. ihren Impfschutz anpassen, siehe z.B. www.dtg.org.

    Über eine Liste von deutsch- oder englischsprachigen Ärzten verfügt die deutsche Botschaft San José.

    Unverändert gültig seit: 25. Juli 2019