Marco Polo Reisen - Reise in der Gruppe - Entdecker

Entdeckerreisen im Team

Reise in der Gruppe - Entdecker

Costa Rica
Vulkane, Dschungel, Kaffeeduft

Reise-Nr. ST 6345

  • Ausführliche Rundreise zu den Highlights von Costa Rica
    Ganz nah dran: Schulbesuch am 4. Tag
    Drei Übernachtungen im Naturparadies Boca Tapada
    Zwischen Vulkanen und Pazifikstrand

    Im Bergnebelwald dem Göttervogel Quetzal auf der Spur, zu Fuß durch den Dschungel stapfen, über Hängebrücken durch Baumwipfel turnen. Mit Kapuzineräffchen über Traumstrände tollen und auf mehr als nur einen Schokodrink zu Kakaopflanzern im Regenwald am Fuße grüner Vulkanhänge. Auf dieser Rundreise zeigt Ihnen Costa Rica all seine Gesichter. Dazu viel Zeit zum Relaxen in unberührter Natur zwischen Pazifik und Regenwald, die beeindruckende Silhouette des Arenal am Horizont und - ebenfalls typisch "Tico" - immer ein Lächeln.

    price

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2020

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Montag, 11.02.2019: Flug nach Costa Rica

    Am Morgen Flug mit Iberia nach Madrid oder mit Air France nach Paris. Von dort jeweils mittags Weiterflug nach San José (nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.). Ankunft am späten Nachmittag. Alternativ können Sie auch vormittags mit Air Canada von Frankfurt oder München nach Toronto fliegen (nonstop, Flugdauer ca. 8 Std.), sich dort die Beine vertreten und mit kanadischem Service weiter nach Costa Rica düsen (Flugdauer ca. 5 Std.). Ankunft am Abend. Für den Transfer ins Hotel ist in jedem Fall gesorgt.

    2. Tag, Dienstag, 12.02.2019: San José - Sarapiquí

    Ihr Marco Polo Scout gibt den Startschuss zur Rundreise. Auf geht's in den Regenwald. Zunächst dreht sich alles um eine kleine Bohne: Bei der Tour über eine Kakaofarm erfahren wir, wie sie kultiviert und zum allseits beliebten Getränk wird. Wir dürfen mit anpacken und am Ende natürlich auch probieren. Dann starten wir auch schon zur ersten Regenwaldwanderung. Schärfen Sie den Blick für schillernde Vögel, Leguane, Faultiere & Co.! Ein Eldorado für Schnappschussjäger und Big Pictures. Weiter nach Sarapiquí, abends gemeinsames Barbecue im Hotel. (F/A)

    3. Tag, Mittwoch, 13.02.2019: Sarapiquí - Boca Tapada

    Kleine Tiere ganz groß erleben wir vormittags bei Leo. Sein Hobby: Blattschneiderameisen. In seiner selbst gebauten Anlage können wir deren Organisationstechnik bewundern. Jede Ameise hat ihre Aufgabe: Wächter, Aufräumer, Krieger. Weiter geht's, das Programm für die nächsten Tage lautet: pralle Natur. Unsere Lodge: am Rio San Carlos, mitten zwischen grünen Bäumen, Kolibris, Tukanen, Papageien. Vielleicht gleich die Gelegenheit nutzen und nachmittags einen ersten Spaziergang zum nahen Reservat wagen? Sperren Sie Augen und Ohren auf! Über Ihnen turnen Affen, mit etwas Glück sehen Sie auch Schildkröten. Am Abend ganz privat: Kommen Sie beim Relaxen auf der Terrasse zu sich selbst. So sind Sie gerüstet für die Nachttour mit einem örtlichen Guide in den Regenwald. Drei Übernachtungen. (F/A)

    4. Tag, Donnerstag, 14.02.2019: Boca Tapada

    Aufwachen mitten im Tropenparadies. Vormittags sind wir ganz nah dran an der Zukunft Costa Ricas: Bei einem Schulbesuch erfahren wir mehr über das Bildungssystem, und die Direktorin führt uns durch die Einrichtung. Dann ab zum Unterricht! Mal sehen, wer jetzt von wem lernt. Der Rest des Tages ist frei. (F/A)

    5. Tag, Freitag, 15.02.2019: Boca Tapada

    Sie haben die Gelegenheit, mit dem Boot das Leben im und am Wasser zu entdecken (ca. 45 €). Welche Dschungelbewohner laufen Ihnen vor die Kameralinse? Nachmittags dann eine geführte Wanderung durch den Regenwald, und wir unterstützen ganz persönlich Mutter Natur: Wir pflanzen eigenhändig einen Baum - eine schöne Erinnerung. (F/A)

    6. Tag, Samstag, 16.02.2019: Boca Tapada - La Fortuna

    Abschied vom Regenwald, denn es ruft schon der Vulkan Arenal. Der Vulkan macht gerade eine Pause, so können wir entspannt an seinen Hängen entlangwandern. Wir überqueren erstarrte Lavafelder und genießen den Ausblick über den Arenalsee. Fotoshooting auf der Hängebrücke? Ist natürlich auch dabei. Zwei Übernachtungen in La Fortuna. (F)

    7. Tag, Sonntag, 17.02.2019: Cano-Negro-Wildreservat

    Bootsausflug auf dem Rio Frio im Cano-Negro-Wildreservat. Mit inzwischen geübtem Blick für die Wunder der Natur erspähen wir von unserem schwimmenden Logenplatz aus Brüllaffen, Kaimane, Papageien & Co. in diesem Feuchtbiotop. Am Nachmittag sind wir zurück in La Fortuna, vielleicht die Gelegenheit zu einem Bad in den heißen Thermalquellen nutzen? (F)

    8. Tag, Montag, 18.02.2019: La Fortuna - Monteverde

    Weiter geht's, zunächst in den Nationalpark Volcán Tenorio. Mitten im Regenwald wartet der Rio Celeste auf uns. Ein Fluss in Himmelblau! Wie das kommt, weiß Ihr Scout. Dann geht's hinauf in den kühleren Nebelwald nach Monteverde. Zwei Übernachtungen in der Nähe der Naturreservate. (F)

    9. Tag, Dienstag, 19.02.2019: Naturreservat Monteverde

    Nebelschwaden umwabern das Blätterdach, und in der Ferne ertönen die Laute des Dschungels: das Quaken der Frösche, die Rufe des Quetzals und das Brüllen der Affen. Von der Hängebrücke haben wir beim Baumwipfelspaziergang den vollen Überblick. Nachmittags ein Extraschuss Adrenalin gefällig? Dann gehen Sie doch auf Canopy-Tour und sausen Sie am Drahtseil, gesichert im Klettergurt, durch die Baumkronen. Die gemütliche Alternative: das Fledermausmuseum. (F)

    10. Tag, Mittwoch, 20.02.2019: Monteverde - Dominical

    Fahrt Richtung Süden. Im Nationalpark Manuel Antonio kommen wir dann weiteren Costa Ricanern nahe: Leguanen, Gummiäpfeln, Kuh- und Kapiokbäumen. Wie aus einem Karibiktraum: die weißen Sandstrände, die von türkisblauem Wasser umspült werden. Ankunft in unserem Resorthotel. Zwei Übernachtungen. (F)

    11. Tag, Donnerstag, 21.02.2019: Dominical

    Ein Tag nach Ihren Plänen. Entspannen Sie am Pool mitten im Grünen oder besuchen Sie den nahe gelegenen Pazifikstrand. Wenn Sie im März oder April in Dominical sind, bietet sich ein Walbeobachtungsausflug in den Ballena-Nationalpark an - dann tummeln sich die Buckelwale in den warmen Küstengewässern. (F)

    12. Tag, Freitag, 22.02.2019: Dominical - San José

    Zurück nach San José mit Zwischenstopp im Bergnebelwald: Hier kommen wir dem Quetzal, dem Göttervogel der Mayas, ganz nah. Ihr Scout hilft beim Suchen im Blätterdach. Abschied vom Nebelwald, hola, San José. Am Abend gemeinsames Abschiedsessen mit costa-ricanischer Küche. (F/A)

    13. Tag, Samstag, 23.02.2019: Rückflug von San José

    Air Canada-Gäste werden morgens zum Flughafen gebracht und starten nach Toronto (Flugdauer ca. 5 Std.), von dort am Abend Weiterflug nach Frankfurt oder München (nonstop, Flugdauer ca. 7,5 Std.). Iberia- und Air France-Gäste können mit dem Scout noch einen Stadtrundgang in der Hauptstadt unternehmen. Downtown noch die letzten Mitbringsel besorgen? Am Abend Rückflug mit Iberia nach Madrid oder mit Air France nach Paris (nonstop, Flugdauer jeweils ca. 9 Std.). (F)

    14. Tag, Sonntag, 24.02.2019: Ankunft in Europa

    Air Canada landet morgens in Frankfurt oder München. Iberia kommt am späten Vormittag in Madrid an, Air France mittags in Paris. Umstieg und Weiterflug, Ankunft jeweils am Abend.

    F: Frühstück A: Abendessen

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    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2020

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    San Jose 1 Holiday Inn Aurola****
    Sarapiqui 1 La Quinta***
    Boca Tapada 3 Maquenque Eco Lodge***
    La Fortuna 2 Los Lagos****
    Monteverde 2 El Establo***(*)
    Dominical 2 Villas Rio Mar***
    San Jose 1 Holiday Inn Aurola****
  • Marco Polo Live
    "Buenos días!", begrüßt uns am 4. Tag ein freudiger Kinderchor in der Schule von Santa Rita. Heute geben die Kleinen den Ton an: Je nach Tagesprogramm der Kids stehen gemeinsames Arbeiten im Garten, Mithilfe beim Unterricht oder das Toben mit dem Ball auf dem Programm. Eins können Sie sich merken: Fußball ist Völkerverständigung. Manuel Neuer und Thomas Müller kennt hier jedes Kind.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Termine 2019 DZ * EZ *
    11.02.–24.02. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2499 (ca. 2749 CHF) 3098 (ca. 3408 CHF)
    04.03.–17.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2699 (ca. 2969 CHF) 3358 (ca. 3694 CHF)
    15.04.–28.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2699 (ca. 2969 CHF) 3358 (ca. 3694 CHF)
    29.07.–11.08. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2749 (ca. 3024 CHF) 3408 (ca. 3749 CHF)
    04.11.–17.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2599 (ca. 2859 CHF) 3238 (ca. 3562 CHF)
    25.11.–08.12. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2549 (ca. 2804 CHF) 3148 (ca. 3463 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 21.10.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Weitere Termine im Reisejahr 2020

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Iberia z.B. von Frankfurt oder München nach San José und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 160 €)
    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen, klimatisierten Bussen
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels und Lodges
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, A=Abendessen)
    • Nationalparkgebühren (ca. 85 €)
    • Bootsfahrt auf dem Rio Frio
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 13 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass erforderlich, bei Flug mit Air Canada eTA-Genehmigung erforderlich (ca. 5 €, bei Online-Registrierung zu zahlen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Für die Einreise nach Costa Rica benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen mindestens 6 Monate über den Zeitpunkt der Einreise hinaus gültigen Reisepass.

    Bei Flug mit Air Canada benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer für den Transitaufenthalt am Flughafen (zählt als Einreise nach Kanada) einen Reisepass, der mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes gültig sein muss und eine eTA-Genehmigung (electronic Travel Authorisation). Bitte beachten Sie dazu die nachfolgenden Hinweise.

    Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

    Bitte schicken Sie den beiliegenden Fragebogen bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Ihre Passdaten sind für das Einchecken in den Hotels vorab erforderlich.

    WICHTIG! eTA-Registrierung 

    Zur visumfreien Einreise nach Kanada benötigen Deutsche, Schweizer und Österreicher ab 15. März 2016 eine eTA-Genehmigung (Electronic Travel Authorization). Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise abweichende Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte im Zweifelsfall bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat.

    Registrierung und Einholung im Internet unter http://www. canada .ca/en/ immigration-refugees-citizenship/services/visit-canada /eta /apply-de.html

    - Unter http://www.canada.ca/content/dam/ircc/migration/ircc/english/pdf/eta/german.pdf steht eine deutsche Übersetzungshilfe zur Verfügung.

    - Die Einreisegenehmigung ist fünf Jahre gültig bzw. bis zum Ablauf Ihres aktuellen Reisepasses

    - Kosten: CA-$ 7 pro Person

    - Zahlung nur mit gültiger Kreditkarte (MasterCard, VISA oder American Express) möglich

    - Registrierung am besten selbst vornehmen oder mit Hilfe Ihres Reisebüros, da

    auch Fragen persönlicher Natur gestellt werden

    Ist die Registrierung auch über Marco Polo Reisen möglich?

    - Ja, gegen eine Gebühr von 10 € pro Person

    - Dazu benötigen wir von Ihnen den ausgefüllten und unterschriebenen eTA-Fragebogen

    sowie eine gut lesbare Passkopie bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn

    Bei Eintragung Ihrer Passnummer beachten Sie bitte, dass der Buchstabe „O“ für die Seriennummern der europäischen Reisepässe nicht verwendet wird. Es handelt sich generell um die Ziffer „0“ (Null).

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Sicherheitseinrichtungen in den Hotels 

    Bitte beachten Sie, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:

    - Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden

    - fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise

    - Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im

    Geländer größer als 15 cm; niedrige Fensterbrüstungen

    - teilweise lockere Steckdosen, unzureichend isolierte Kabel und Anschlüssen an Lampen und

    anderen elektrischen Geräten

    - fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools, fehlende Rettungsringe

    - Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert

    - ungekennzeichnete Stufen und Geländeunebenheiten (auch in den Fluren)

    - teilweise nicht ausreichend beleuchtete und bei Feuchtigkeit rutschige Außenanlagen und

    Zuwege zu den Bungalows - wir empfehlen die Mitnahme einer Taschenlampe!

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Costa Rica. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Costa Rica gilt zwar als stabiles Reiseland mit deutlich niedrigerer Kriminalitätsrate als in anderen Ländern Mittelamerikas, dennoch sind kriminelle Übergriffe, auch auf Touristen, nicht auszuschließen.

    Zum Schutz vor kriminellen Übergriffen empfiehlt auch das Auswärtige Amt eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die dazu beitragen, dass Sie als Reisende kein Opfer krimineller Übergriffe werden. Bitte beachten Sie auch im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit die Hinweise und Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter während der Reise gibt.

    Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Mittelamerika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

    Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Costa Rica.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Marco Polo-Team

    Stand: 4. September 2019

    Sicherheitshinweis

    Costa Rica

    Unverändert gültig seit: 10. Oktober 2019

    Sicherheit

    Terrorismus

    • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    Die Lage im Land ist ruhig. Demonstrationen, Protestaktionen und Streiks können im Rahmen der Reformpolitik insbesondere in der Hauptstadt San José vorkommen und zu vereinzelten gewaltsamen Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen führen.

    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub kommen insbesondere in den Städten und in stark frequentierten Nationalparks vor. Die Gewaltbereitschaft, auch zum Teil unter Verwendung von Schusswaffen, ist erhöht.

    In der Hauptstadt San José kommt es insbesondere in der Umgebung der Busbahnhöfe und der Calles 14 y 6, Av. Central y 7 vermehrt zu Diebstählen, nach Einbruch der Dunkelheit erhöhen sich die Gefahren.

    An der Karibikküste weist die Gegend der Hafenstädte Moin und Limón eine besonders hohe Gewaltkriminalität auf, auch in den beliebten Touristenzentren Cahuita und Puerto Viejo kommen bewaffnete Raubüberfälle vor.

    Besonders verbreitet ist der Diebstahl der in der Gepäckablage von Linien- und Überlandbussen verstauten Tagesrucksäcke durch Ablenkungsmanöver.

    Auf der Strecke zum Flusshafen Embarquadero La Pavona mit Ziel Tortuguero wurden im Jahr 2018 touristische Reisebusse überfallen. Touristenbusse fahren hier in der Regel im Konvoi.

    Vereinzelt kommt es zum Einsatz von K.o.-Tropfen.

    Sexualdelikte insbesondere gegen Frauen kommen landesweit vor.

    Autos werden häufiger, insbesondere an der Brücke beim Fluss Tarcoles und an den Stränden, auch auf bewachten Parkplätzen, aufgebrochen.

    In den großen Touristenzentren (Guanacaste, Playa de Coco, Flamingo, Tamarindo und Nosara) stehen Dienststellen der Touristenpolizei bereit. Die landesweite kostenlose Notrufnummer lautet 911. Auch das costa-ricanische Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen über die kostenlose Rufnummer (+506) 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an.

    • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf und fertigen Sie Kopien an bzw. speichern Sie sie elektronisch.

    • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit, verzichten Sie insbesondere auf Schmuck und sichtbar getragene Gürteltaschen.

    • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    • Meiden Sie das Zentrum von San José bei Dunkelheit sowie Armenviertel.

    • Seien Sie besonders als allein reisende Frau besonders umsichtig und misstrauisch in unerwarteten Situationen.

    • Lassen Sie Essen und Getränke nie unbeaufsichtigt.

    • Transportieren Sie Ihr Gepäck im Linien- und Überlandverkehr nach Möglichkeit immer im Personenteil oder im Fußraum des Busses und lassen Sie es nicht aus den Augen.

    • Lassen Sie Ihr Gepäck auch in abgeschlossenen Fahrzeugen nicht unbeaufsichtigt. Das gilt auch für private touristische Busse mit Reiseleitung.

    • Halten Sie Türen und Fenster auch während der Fahrt verschlossen und verriegelt und stellen Sie Fahrzeuge nur auf bewachten Parkplätzen ab.

    • Halten Sie bei eigenen (auch vermeintlichen) Pannen nicht sofort an, sondern fahren Sie bis zur nächsten Werkstatt oder Tankstelle oder rufen Sie professionelle Hilfe.

    • Nehmen Sie keine Anhalter mit.

    • Leisten Sie im Fall eines bewaffneten Überfalls keinen Widerstand.

    • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Naturkatastrophen

    Tropenstürme

    In Zentralamerika ist von Mai bis Ende November Hurrikan-Saison.

    In Costa Rica müssen Sie in dieser Zeit mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen rechnen. Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste und Erdrutsche auslösen und in der Folge zu Überschwemmungen und Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Erdbeben und Vulkane

    Costa Rica liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt.

    Von den 16 Vulkanen in Costa Rica sind derzeit die Vulkane Turrialba, Rincon de la Vieja, Poás und Irazú aktiv. Der Ausbruch eines Vulkans kann zur Schließung des internationalen Flughafens Juan Santamaria in San José/Alajuela führen.

    Meeresströmungen

    Starke Strömungen und plötzlicher, starker Wellengang können auch gute Schwimmer in Gefahr bringen und führen jährlich zum Tod von Touristen und Einheimischen. Auch im niedrigen Wasser können diese so stark sein, dass selbst Erwachsene ins offene Meer gezogen werden. Nur wenige Strände werden von Rettungsschwimmern bewacht oder haben Rettungsboote.

    • Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.

    • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

    • Informieren Sie sich bei der costaricanischen Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias, CNE) über eventuelle Katastrophengebiete.

    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

    • Hinterlassen Sie bei längeren Ausflügen Informationen zu Ziel und geplanter Route im Hotel.

    • Seien Sie beim Schwimmen sowohl an der Pazifik- als auch an der Karibikküste besonders vorsichtig und verzichten Sie bei Warnungen vor Strömungen ganz darauf, ins Wasser zu gehen.

    • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.

    - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

    Costa Rica 

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

    Impfschutz

    Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung bei Reisenden über 9 Monaten erforderlich. Zudem muss bei Einreise aus Tansania, Sambia, südamerikanischen Ländern außer Argentinien und Panama, Kolumbien (außer Barranquilla, Cali, Cartagena, Medellín, San Andrés und Bogota), Ecuador (nur Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbíos und Zamora-Chinchipe), Paraguay (außer der Hauptstadt Ascunción), Peru (außer Lima, Cusco, Machu Picchu, Inka Trail, Lambayeque, Tumbes, Piura und Cajamarca), Trinidad und Tobago (außer städtische Gebiete von Port of Spain, Reisende im Transit oder Reisende nur auf der Insel Tobago) der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erfolgen.

    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

    Zika-Virus-Infektion

    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Costa Rica mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie

    im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts.

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken.

    Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

    Es besteht ganzjährig ein geringes Risiko in den atlantischen Nordprovinzen, v. a. Limón/Huetar Atlantica (Matina und Telemanca) sowie ein minimales Risiko in den tiefliegenden Teilen von Limón/Huetar Atlantica, Puntarenas/Brunca, Alajuela/Huetar Norte (Los Chiles), Guanacaste/Chorotega und Heredia/Central Norte.

    Nachdem in den Jahren 2102 bis 2015 in Costa Rica keine Malariafälle offiziell bekannt wurden, hat das Gesundheitsministerium 2017 eine aktuelle Information herausgegeben, wonach es malariainfizierte Patienten in den Jahren 2016 und 2017 gab. Es handelte sich um isolierte einheimische (autochthone) Fälle, 4 in Matina (Limon), 3 in Serapiqui, Herida und 2 in Pital, San Carlos.

    Die hohe und ständige Migration zwischen Nicaragua und Costa Rica erhöht zusätzlich das Risiko der Übertragung einer Malaria-Erkrankung.

    Als malariafrei gelten alle Städte sowie die übrigen Landesteile.

    Je nach Reiseprofil kann daher eine Standby-Medikation mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Einnahme unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

    In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s .u.) sinnvoll.

    Dengue-Fieber

    Dengue wird landesweit durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden sehr selten.

    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien (s.u.).

    Chikungunya

    Aktuell gibt es, ausgehend von der Karibik Insel St. Martin im Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch Fälle von Chikungunya in Costa Rica.

    Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.

    Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin

    Influenza

    Die saisonale Influenza (Grippe) kann landesweit übertragen werden, so dass wie in Deutschland gemäß aktuellem Impfkalender (s.o.) die Grippeschutzimpfung eine sinnvolle Ergänzung des Impfschutzes darstellt.

    Leishmaniasis

    Leishmaniasis kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s .u.).

    Persönlicher Mückenschutz

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

    - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    - tagsüber (Dengue, Chikungunya, Zika) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria)

    Insektenschutzmittel (Repellentien) auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz schlafen.

    Durchfallerkrankungen

    Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z.T. auch schwer. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise:

    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

    Tollwut

    Tollwut kann durch den Biss und Speichel infizierter Säugetiere, meist Hunde, auf den Menschen übertragen werden. Einen sicheren Schutz bietet die präexpositionelle Impfung (= vor der Reise).

    Leptospirose

    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Oberflächenwasser übertragen werden.

    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

    In Costa Rica kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

    HIV / AIDS

    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Medizinische Versorgung

    Die Gesundheitsversorgung ist gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen. Grundsätzlich sollte bei ernsthaften Erkrankungen, Unfällen, etc. schnellstmöglich eines der Krankenhäuser im Großraum San José aufgesucht werden.

    Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden.

    Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.

    Lassen Sie sich vor der Reise durch eine tropen- bzw. reisemedizinische Beratungsstelle oder

    einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und ggf. ihren Impfschutz anpassen, siehe z.B. www.dtg.org.

    Über eine Liste von deutsch- oder englischsprachigen Ärzten verfügt die deutsche Botschaft San José.

    Unverändert gültig seit: 25. Juli 2019