Marco Polo Reisen - Reise in der Gruppe - Entdecker

Entdeckerreisen im Team

Reise in der Gruppe - Entdecker

Indonesien
Entdeckertour durch die Inselwelt

Reise-Nr. ST 5340

zur Buchung

  • Abwechslung total auf einer 17-tägigen Rundreise über die indonesischen Inseln Java, Sulawesi und Bali
    Die grandiosen Tempel Borobudur und Prambanan
    Sonnenaufgang am Vulkan Bromo
    Das ursprüngliche Märchenland der Toraja auf Sulawesi
    Zum Finale die spannenden Highlights der Götterinsel Bali

    Auf die Aromen der indonesischen Gewürzinseln waren schon die frühen Entdecker scharf. Auch uns erwarten im Inselreich Entdeckungen für alle Sinne und eine Portion Abenteuer. Auf Java erklimmen wir eine grandiose Buddha-Pyramide aus Lavastein und rattern im Zug durch eine Tropenlandschaft voller Vulkane. Durch das ursprüngliche Märchenland der Toraja stapfen wir auf Sulawesi. Und auf Bali, wo wir längst im Relaxmodus sind, werden wir auf einer Farm zu Kaffeeexperten auf Indonesisch.

    price ab 2899 € (ca. 3155 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 4 Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Sonntag, 17.05.2020: Flug nach Fernost

    Mittags Flug nach Singapur (Flugdauer ca. 12 Std.).

    2. Tag, Montag, 18.05.2020: Jogjakarta

    Morgens Landung in Singapur und Weiterflug nach Jogjakarta auf der indonesischen Insel Java (Flugdauer ca. 2 Std.), wo Sie Ihr Marco Polo Scout mit einem "Selamat pagi" - guten Morgen - begrüßt. Kurz verschnaufen, dann zur Citytour: zum Sultanspalast und zum Wasserschloss Taman Sari, wo sich einst Haremsdamen vergnügten und heute Liebespaare Selfies schießen. Für den freien Nachmittag lockt die Malioboro, Jogjas Shoppingmeile, mit Mode "made in Indonesia". Die chillige Alternative: der Hotelpool. Beim Welcome-Dinner dann sanfte Java-Currys für alle. Schlaflos in Jogja? Dann können Sie abends in die Studentenszene eintauchen. Drei Übernachtungen in Jogjakarta. (A)

    3. Tag, Dienstag, 19.05.2020: Prambanan

    Mit Pedalkraft und Geklingel werden wir in der Fahrradrikscha durch den Vorort Kota Gede kutschiert, wo buntes Alltagsleben herrscht. Dann Sturm auf den Markt – aber erst nach einem Crashkurs im Feilschen! Nachmittags erleben wir im erhabenen Prambanan-Tempel jede Menge steinerne Götter und eine hinduistische Lovestory voller Dramen. Am freien Abend schickt Ihr Scout Sie dahin, wo die Satay-Spieße – Javas Streetfood Nummer eins – am saftigsten sind. (F)

    4. Tag, Mittwoch, 20.05.2020: Borobudur

    Eine gigantische Tempelpyramide aus Lavastein, wo uns 432 Buddhas entgegenlächeln – kann schon sein, dass wir am Borobudur vor Ehrfurcht sprachlos sind. Nicht so Ihr Scout, der beim Aufstieg zur Tempelspitze die richtige Dosis Geschichte zum Leben des Siddharta, des Buddhas, auf Lager hat. Der Rest des Tages bleibt frei – zum Schauen, Shoppen und Garküchen-Hopping in Jogjakarta. (F)

    5. Tag, Donnerstag, 21.05.2020: Jogjakarta - Tosari

    In der tropischen Morgenstimmung zum Bahnhof von Jogjakarta. Im Zug nach Mojokerto bleibt viel Zeit zum Schmökern oder für Small Talk mit den freundlichen Indonesiern. Vor dem Fenster schwebt das üppig grüne Java vorbei, garniert mit Vulkankegeln. Nach fünf Stunden im Zug steigen wir in Mojokerto in den Bus um und kurven hinauf in die Berge. Und schon mal den Pulli rauskramen, oben weht ein frischer Wind! Übernachtung in einem einfachen Hotel auf 1750 m Höhe. (F/M/A)

    6. Tag, Freitag, 22.05.2020: Java - Sulawesi

    Frühmorgens mit Jeeps zum Sonnenaufgang am Bromo-Vulkan – wow! Langsam schälen sich die Spitzen der Feuerberge aus dem Sandmeer und schicken Rauchwolken wie Wattepads in den Himmel. Für den Aufstieg zum Höllenschlund des Bromo brauchen wir ein bisschen Puste. Dafür dampft nach dem Naturspektakel im Hotel schon der Frühstückskaffee in den Tassen. Anschließend mit dem Bus nach Surabaya und abends Flug zur nächsten Inselperle: Sulawesi. Übernachtung in Makassar. (F)

    7. Tag, Samstag, 23.05.2020: Makassar - Rantepao

    Der Weg ist heute unser Ziel: Fischerdörfer auf Stelzen, bucklige Berge, Reisfelder ohne Ende. An dieser Landschaft kann sich niemand sattsehen! Zum Sattessen gibt's vor dem Endspurt ins Land der Toraja Seafood frisch aus dem Meer. Drei Übernachtungen in Rantepao. (F/M/A)

    8. - 9. Tag, So, 24.05.2020 - Mo, 25.05.2020: Torajaland

    Der lange Weg hat sich gelohnt: zwei spannende Tage im Torajaland, einer ursprünglichen Region mit einzigartiger Begräbniskultur. Häuser wie gestrandete Schiffe, sich suhlende Wasserbüffel, hängende Gräber und winkende Totenpuppen. Indonesien wie aus dem Märchenbuch! Zwischen Büffelmarkt, Wochenmarkt und allen möglichen Zeremonien ist rund um Rantepao immer einiges geboten. Ihr Scout hört sich um, plant das Programm und schiebt zum Entschleunigen immer wieder mal kleine Wanderungen zu Dörfern ein. (F/A)

    10. Tag, Dienstag, 26.05.2020: Rantepao - Sengkang

    Abschied vom Hochland und Kurs auf Sengkang. Mittags in einem kleinen Restaurant plaudern wir – im Schneidersitz auf Bambusmatten – mit den Locals. Mit Händen und Füßen. Oder doch besser per Google-Translator? In einer Seidenmanufaktur sehen wir Frauen geschickt mit Spindel und Webstuhl hantieren. Genauso imposant: die schwimmenden Dörfer auf dem Tempesee. Übernachtung in einem einfachen Hotel in Sengkang. (F/M/A)

    11. Tag, Mittwoch, 27.05.2020: Sulawesi - Bali

    Großes Rätselraten in der Höhle von Leang-Leang: Was wollen uns die Höhlengraffiti der Steinzeit sagen? Im Dorf Rammang-Rammang spazieren wir dann durch Reisfelder zu graubuckligen Karstfelsen. Abends Flug von Makassar nach Denpasar auf der Insel Bali und Transfer nach Ubud, Künstler-Hot-Spot der Insel zwischen Reisfeldern. Welche Bars gerade angesagt sind, weiß Ihr Scout. Zwei Übernachtungen in Ubud. (F/M)

    12. Tag, Donnerstag, 28.05.2020: Ubud

    Aufwachen im Tropengrün. Einziger Termin am freien Vormittag: das Langschläferfrühstück und der Pool. Für Aktivisten hat Ihr Scout natürlich ein paar Ideen auf Lager. Landlust am Nachmittag: Auf Pandes Farm wächst Kopi Bali, balinesischer Kaffee. Nach einer leichten Wanderung über die Plantage (Gehzeit ca. 1,5 Std.) wird selber Kaffee gemacht: Rösten, Mahlen, Testen. Unseren selbst gemahlenen Kaffee nehmen wir zum Angeben mit nach Hause. Später bleibt noch Zeit für Ubud: Kunstgalerien, Shops, Cafés und das weltbeste Kokoseis. Gongs und Trommeln in der Ferne? Bestimmt ein Tempelfest – die Balinesen sind fast immer in Feierlaune! (F)

    13. Tag, Freitag, 29.05.2020: Ubud - Sanur

    Heute hat Ihr Scout ein paar besondere Inselplätze ausgesucht: die Reisterrassen von Tegalalang, die Königsgräber von Gunung Kawi und die heiligen Quellen von Tirta Empul. Dann auf zur Küste der Götterinsel und Check-in im Beachresort in Sanur. Badezeug schnappen und ab an den Strand! Drei Übernachtungen. (F)

    14. Tag, Samstag, 30.05.2020: Sanur

    Ein freier Tag im Chill- und Strandmodus. Oder doch mehr von Bali sehen? Dann nimmt Sie Ihr Scout mit auf einen Tagesausflug in die Berge (79 €). Auf den heiligen Vulkanen leben die Götter, die ab und zu "not amused" sind. Beim Blick in den Einbruchkessel des Batur-Vulkans sehen Sie schwarz. Dem Agung, Feuerberg Nummer zwei, rücken Sie am Besakih-Tempel auf die Flanke. Vielleicht zusammen mit Pilgern in Bali-Tracht. Danach Dorftour per Bemo, dem Linienbus der Locals. (F)

    15. Tag, Sonntag, 31.05.2020: Sanur

    Tempeltour im Südwesten der Insel: zum Taman-Ayun-Tempel und zum Meeresheiligtum Tanah Lot, das fotogen auf einer Felseninsel thront. Wer mag, schlürft zum Postkartenblick Kokoswasser frisch aus der Nuss. Mittags sind wir wieder in Sanur, und vor dem Farewell-Dinner mit Gegrilltem à la Bali bleibt Zeit für Strand, Shopping und Spa. (F/A)

    16. Tag, Montag, 01.06.2020: Rückflug nach Europa

    Ein Tag zum Relaxen und für letzte Badefreuden! Abends Flug nach Singapur (Flugdauer ca. 2,5 Std.) und gegen Mitternacht Weiterflug nach Europa (Flugdauer ca. 13 Std.). (F)

    17. Tag, Dienstag, 02.06.2020: Ankunft in Europa

    Am Morgen Ankunft.

    A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

    price ab 2899 € (ca. 3155 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 4 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Jogjakarta 3 Prime Plaza****
    Tosari 1 Bromo Cottage**
    Makassar 1 Aryaduta****
    Rantepao 3 Toraja Heritage***
    Sengkang 1 Sermani***
    Ubud 2 Rama Phala****
    Sanur 3 Segara Village****
  • Marco Polo Live
    Kaffee, Kräuter, Schlangenfrüchte - lauter balinesische Superfoods wachsen auf Pandes Farm. Der Farmer Agus geht mit uns am 12. Tag auf Plantagenwanderung mit Crashkurs in Tropenbotanik. Dann sind wir dran: Kaffee machen! Per Hand – von der Bohne bis zur Tasse. Kein Kaffeefan? Alternativ mixt jeder seinen persönlichen Kräuterzaubertrank, der müde Muskeln koffeinfrei munter macht.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Termine 2020 DZ * EZ *
    17.05.–02.06. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2899 (ca. 3155 CHF) 3528 (ca. 3840 CHF)
    21.06.–07.07. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2999 (ca. 3264 CHF) 3688 (ca. 4014 CHF)
    16.08.–01.09. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2999 (ca. 3264 CHF) 3688 (ca. 4014 CHF)
    06.09.–22.09. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2899 (ca. 3155 CHF) 3528 (ca. 3840 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 19.8.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug mit Singapore Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Singapur und zurück von Denpasar, nach Verfügbarkeit
    • Zwischenflug (Economy) mit Scoot von Singapur nach Jogjakarta
    • Inlandsflüge (Economy) mit Garuda von Surabaya nach Makassar und von Makassar nach Denpasar
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 115 €)
    • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit bequemen, landesüblichen Bussen
    • Bahnfahrt in der 2. Klasse von Jogjakarta nach Mojokerto
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Klimaanlage in den genannten Hotels
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Eintritte (ca. 40 €)
    • Jeepfahrt zum Sonnenaufgang auf den Vulkan Bromo
    • Klimaneutrale Bus-/Jeep-/Bahnfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 17 €)
    • Deutsch sprechende, wechselnde Marco Polo Reiseleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Reise- und Sicherheitshinweise Indonesien 

    Zuletzt aktualisiert am: 24. Juli 2019

    Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:

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    • Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz

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    Aktuelles

    Naturkatastrophen haben in unterschiedlichen Regionen Indonesiens erhebliche Schäden angerichtet, es waren zum Teil zahlreiche Todesopfer und Verletzte zu beklagen.

    In vielen Gegenden wie Zentral-Sulawesi, auf Lombok und in der Sundastraße dauern nach Erdbeben und Tsunamis Maßnahmen zur Wiederherstellung der Infrastruktur noch an, das Risiko von Nachbeben besteht fort.

    Zudem gibt es mehrere aktive Vulkane, für die verschiedene Gefährdungsstufen gelten und Sperrzonen eingerichtet wurden, siehe Naturkatastrophen.

    • Informieren Sie sich vor Antritt einer Reise in die betroffenen Gebiete.

    • Seien Sie dort besonders vorsichtig.

    • Meiden Sie beschädigte Gebäude, Brücken und Straßen.

    Sicherheit

    Terrorismus

    In der Vergangenheit wurden vereinzelte Anschläge insbesondere in der Hauptstadt Jakarta verübt, Mitte Mai 2018 in Surabaya und Sidoarjo im Osten Javas. Die indonesischen Sicherheitskräfte gehen entschieden gegen Terrorismus vor. Dennoch besteht weiterhin ein erhöhtes Risiko von Terroranschlägen in ganz Indonesien. Internationale Hotels, Einkaufszentren, Diskotheken, Flugplätze, christliche Kirchen und westliche oder nicht-muslimische Einrichtungen insbesondere im großstädtischen Bereich, wie Jakarta, Bandung, Medan, Makassar und Surabaya sowie auf der Insel Bali, gelten als besonders anschlagsgefährdet.

    In den Gewässern des Celebessees zwischen Indonesien, Malaysia und den Philippinen sowie in der Straße von Malakka und im Südchinesischen Meer (um die Inselgruppe Natuna) gibt es Fälle der Piraterie.

    Auf insbesondere abgelegenen Inseln in den Grenzgebieten Ostkalimantans zu Malaysia und den Philippinen sowie Nord-Sulawesis besteht ein Risiko von Entführungen.

    • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen (während des Fastenmonats Ramadan, zu den anschließenden Feiertagen wie dem Unabhängigkeitstag am 17. August, an christlichen Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten, aber auch zum Balinesischen Neujahr Nyepi und dem chinesischen Neujahr, sowie im Umfeld wichtiger politischer Ereignisse wie z.B. Wahlen besonders aufmerksam.

    • Unternehmen Sie in den genannten Gewässern und Inseln keine individuellen Ausflüge, sondern nur organisierte und begleitete.

    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    • Vermeiden Sie größere Menschenansammlungen weiträumig.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    In der auf den Molukken gelegenen Provinzhauptstadt Ambon sowie in Zentralsulawesi um die Stadt Poso kam es in der Vergangenheit zu Unruhen aufgrund von ethnischen und religiösen Spannungen mit Toten und Verletzten. Die Situation hat sich in beiden Regionen stabilisiert; Vorsicht bei Reisen in diese Regionen wird dennoch empfohlen.

    Für Papua und West-Papua gelten besondere polizeiliche Vorschriften und Beschränkungen für Einreise und Aufenthalt bei nicht-touristischen Aufenthalten. Reisen in die genannten Gebiete sollten nicht ohne ortskundige Begleitung unternommen werden.

    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    • Vermeiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Indonesien zählt weltweit zu den Ländern mit den strengsten Drogengesetzen. Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei kleinsten Mengen und jeder Art von Drogen hart bestraft, siehe Strafrecht. Schon bei der Mitnahme von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten wie auch bei der Mitnahme von Gegenständen für andere Personen ist Vorsicht geboten.

    Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle, aber auch bewaffnete Überfälle, Handtaschen- und Smartphoneraub in öffentlichen Verkehrsmitteln, an belebten Plätzen und in Cafés und Restaurants touristisch beliebter Orte und von motoradfahrenden Reisenden wie auf Bali und Lombok sowie erzwungene Bargeldabhebungen am Geldautomaten kommen regelmäßig vor.

    In der Hauptstadt Jakarta besteht die Gefahr von Überfällen besonders für allein reisende Frauen. Taxis sollten nur von Bluebird, Silverbird oder Express genommen bzw. telefonisch bestellt werden.

    Vereinzelt kommt es auch zum Einsatz von K.o.-Tropfen und Kreditkartenbetrug.

    Auf Bali wie auch an vielen anderen Orten verleiten Falschspielerbanden Reisende zu verbotenen, manipulierten Glücksspielen.

    Die Polizei ist häufig nicht bereit, Anzeigen entgegenzunehmen.

    • Vermeiden Sie jeden Kontakt mit Drogen und unbekannten Substanzen.

    • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

    • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

    • Achten Sie auf Ihre Umgebung, insbesondere bei Fahrten mit Mietfahrzeugen, halten Sie möglichst nur an sicher erscheinenden Orten an und Fenster und Türen bei der Fahrt geschlossen.

    • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    • Lassen Sie Getränke nie unbeaufsichtigt und beim Bezahlvorgang Ihre Kreditkarte nicht außer Augen.

    • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Naturkatastrophen

    Indonesien liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, dem pazifischen Feuerring, so dass es zu häufigen vulkanischen Aktivitäten und Erd- und Seebeben kommt und auch Tsunamis ausgelöst werden können.

    Im Dezember 2004 hatte ein schweres Seebeben vor der Insel Sumatra eine Flutwelle ausgelöst, die hunderttausende Todesopfer forderte.

    Ende Juli und im August 2018 haben mehrere zum Teil schwere Erdbeben vor allem den Norden der Ferieninsel Lombok sowie Sumbawa erschüttert. Im September 2018 folgten weitere Nachbeben. Die Wiederherstellung der Infrastruktur im Norden von Lombok dauert an.

    Betroffen waren auch die Gili-Inseln Trawangan, Meno und Air, auf denen die Infrastruktur jedoch bereits weitgehend wiederhergestellt werden konnte. Im Süden und Südwesten von Lombok und auf Bali wurden nur vereinzelte Schäden gemeldet. Mit Nachbeben muss auch in dieser Region weiterhin gerechnet werden.

    Ende September 2018 ereigneten sich auf der Minahasa Halbinsel, Sulawesi, mehrere Erdbeben. Es wurde eine Flutwelle ausgelöst, die in der Provinzhauptstadt Palu und Umgebung zu Überschwemmungen führte. Es muss in der Region weiterhin mit Nachbeben gerechnet werden. Die Wiederherstellung der Infrastruktur wird noch lange Zeit in Anspruch nehmen. Die medizinische Versorgung ist nur sehr eingeschränkt möglich.

    Nach einem Erdrutsch Ende Dezember 2018 unter dem aktiven Vulkan Anak Krakatau an den Stränden der Sundastraße in Pandeglang, Serang und Süd-Lampung, der einen Tsunami verursachte, wurde eine Sperrzone im Umkreis von 5 Kilometern errichtet und die zweihöchste Alarmstufe für vulkanische Aktivität ausgerufen.

    Mehrere Vulkane in verschiedenen Landesteilen zeigen erhöhte Aktivitäten. Seit Ende November 2017 ist der Vulkan Agung auf der Insel Bali verstärkt aktiv, für den seit Februar 2018 die Gefährdungsstufe 3 und eine Sperrzone von 4 km um den Krater gilt. Seit Anfang Oktober 2018 wurde auch um den Vulkan Soputan auf Sulawesi eine Sperrzone im Umkreis von vier Kilometern, im Süden und Südwesten von 6,5 Kilometern eingerichtet.

    Seit Februar 2019 zeigt der Vulkan Bromo im Nationalpark Bromo-Tengger-Semeru auf Java erhöhte Aktivität, so dass eine Sperrzone von einem Kilometer eingerichtet wurde. Die Möglichkeit verstärkter Aktivitäten besteht auch weiterhin bei den Vulkanen Merapi in der Region Yogyakarta auf der Insel Java und Sinabung auf der Insel Sumatra. So kam es am 9. Juni 2019 zu einem heftigen Ausbruch des Sinabung, bei dem eine 7 km hohe Aschewolke ausgestoßen wurde.

    Der Vulkan Rinjani ist für Wanderer während der Regenzeit von November bis April jeden Jahres geschlossen.

    Mit Beeinträchtigungen im Flugverkehr bis zur Schließung von Flughäfen muss bei erhöhten vulkanischen Aktivitäten jederzeit gerechnet werden.

    Während der Trockenzeit kommt es besonders auf den Inseln Sumatra und Kalimantan (Borneo) immer wieder zu Waldbränden, die regelmäßig gesundheitsschädliche Luftbelastungen verursachen.

    Weite Teile des Landes sind insbesondere während der Regenzeit, die meist von November bis März andauert, von Starkregen, Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen, die anhaltende Überflutungen und erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen nach sich ziehen können.

    • Beachten Sie stets die lokalen Wettervorhersagen, Sperrzonen, Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

    • Verhaltenshinweise zu einem Vulkanausbruch insbesondere auf Bali bietet die deutsche Botschaft in Jakarta sowie The International Volcanic Health Hazard Network IVHHN.

    • Nehmen Sie Geldmittel (Bargeld und Kreditkarten) und eventuell benötigte Medikamente in ausreichender, aber – zur Vermeidung des Eindrucks des Drogenschmuggels - auch maßvoller Menge mit.

    • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

    Reiseinfos

    Infrastruktur/Verkehr

    Die Verkehrsinfrastruktur in Indonesien entspricht nicht europäischem Niveau. Straßen-, See- und Luftverkehr sind unfallträchtig. Verkehrswege sind nach Naturkatastrophen und zunehmenden Problemen mit Überschwemmungen in der Regenzeit in vielen Landesteilen zusätzlich beeinträchtigt. Es kommt nicht selten zu Unfällen mit Todesfolge, an denen Ausländer beteiligt sind.

    Die Sicherheitsvorkehrungen im Schiffs- und Fährverkehr entsprechen nicht europäischem Niveau. Bei der Auswahl des Transportmittels zwischen indonesischen Inseln wird zu besonderer Vorsicht geraten.

    Es herrscht Linksverkehr. Autobahnen existieren kaum.

    Fahrzeuge sollten nur von renommierten Firmen und mit Fahrer angemietet werden. Aufgrund des Unfall- und Diebstahlrisikos sollte auf ausreichenden Kasko- und Haftpflichtversicherungsschutz geachtet werden. Von der Anmietung von Krafträdern (Motorräder und Motorroller) und von nächtlichen Überlandfahrten wird abgeraten. Aufgrund der für Ausländer ungewohnten Verkehrssituation kommen, vor allem auf Bali und Lombok, häufig Kraftradunfälle vor.

    Trekkingtouren, Bergbesteigungen und Tauchgänge sollten mit ortskundigen Führern durchgeführt werden, deren Verlässlichkeit durch Empfehlung vom Hotel oder Reisebüro als sicher gelten kann.

    Führerschein

    Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

    Besondere Verhaltenshinweise/Ramadan

    Bei dem aus tausenden Inseln bestehenden indonesischen Archipel sind vielfältige regionale und lokale Besonderheiten zu beachten, von denen hier nur die Hervorstechendsten genannt werden können.

    In der östlichen Provinz Aceh finden Teile der Scharia Anwendung, und zwar auf Muslime als auch auf Reisende nicht-muslimischen Glaubens. Homosexuelle Beziehungen, Glücksspiel, Alkoholkonsum oder außerehelicher Geschlechtsverkehr können mit Prügelstrafen geahndet werden. In unterschiedlichen Abstufungen gilt Ähnliches in einigen der angrenzenden Gebiete.

    Indonesien ist mit Ausnahme von Bali ein überwiegend islamisch geprägtes Land. Die allgemeinen Verhaltensregeln, die für Reisende (insbesondere Frauen) in islamische Länder gelten, sollten daher außer auf Bali insbesondere in ländlichen Gegenden Indonesiens berücksichtigt werden.

    Während des Fastenmonats Ramadan ist in islamisch geprägten Landesteilen mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) und mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Bezug auf die Einhaltung islamischer Traditionen zu rechnen. Auch wenn die Fastenregeln nur für Muslime gelten, sollten auch Nichtmuslime darauf achten, keine religiösen Gefühle zu verletzen. Es wird daher empfohlen, dort tagsüber vom Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit Abstand zu nehmen. Frauen sollten während dieser Zeit noch mehr auf möglichst dezente, langärmelige Kleidung achten, analog sollten Männer besonders auf das Tragen kurzer Freizeitkleidung verzichten.

    LGBTIQ

    Homosexualität ist in Indonesien mit Ausnahme der Provinz Aceh nicht verboten, allerdings kommt es wiederholt zu Strafverfolgung von Betreibern und Gästen von LGBTIQ-Einrichtungen und Veranstaltungen auf Grundlage der Anti-Pornographiegesetzgebung. Nähere Informationen zur Strafbarkeit sexueller Handlungen finden Sie unter Strafrecht.

    Auch in Provinzen, in denen sexuelle Handlungen von Gleichgeschlechtlichen nicht strafbar sind, werden diese gesellschaftlich kaum toleriert. In der Hauptstadt Jakarta und auf Bali ist die Akzeptanz höher als in ländlichen Gegenden.

    Das Erstarken religiös-konservativer Kräfte in einigen Landesteilen hat zu einer sinkenden Toleranz gegenüber gesellschaftlichen Minderheiten geführt. Hiervon können sexuelle Minderheiten in besonderem Maße betroffen sein.

    • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

    Strafrecht

    Indonesien zählt zu den Ländern mit den strengsten Drogengesetzen weltweit. Schon der Besitz geringster Drogenmengen führt oft zu hohen Freiheitsstrafen bis hin zur Todesstrafe, die auch an Ausländern vollstreckt wird. Es wird daher eindringlich vor Erwerb, Besitz, Verteilung sowie Ein- und Ausfuhr von Rauschgift gewarnt.

    Auch Medikamente für den eigenen Bedarf, insbesondere wenn sie betäubungsmittelhaltig sind, wie z.B. Methadon, oder bei Psychopharmaka können ohne Nachweis der der Menge entsprechenden Verschreibung als Drogen qualifiziert werden und zu entsprechenden Konsequenzen führen.

    Auch die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann verhängnisvolle Folgen haben.

    Sexueller Missbrauch von Kindern steht unter Strafe und ist darüber hinaus auch dann nach deutschem Recht strafbar, wenn diese Taten von Deutschen im Ausland begangen werden.

    In Aceh wird die Scharia angewandt, so dass dort neben homosexuellen Beziehungen auch Glücksspiel, Alkoholkonsum und außerehelicher Geschlechtsverkehr unter Strafe wie Prügelstrafe stehen, auch für Reisende.

    Indonesische Gerichts- und Ermittlungsverfahren entsprechen nicht deutschen rechtsstaatlichen Standards. Bei Verdacht auf Verstöße gegen indonesische Gesetze muss ggf. mit langer Untersuchungshaft, teurer und dennoch manchmal unzureichender anwaltlicher Verteidigung sowie mit gesundheitsgefährdenden Haftbedingungen gerechnet werden. Auch bei Verdacht auf geringfügige Vergehen, wie z. B. Sachbeschädigung, werden Ausländer, besonders auf Bali, von der indonesischen Polizei häufig in Untersuchungshaft genommen.

    Aufgrund des Autonomiestatus der Provinz Aceh unterscheidet sich das dortige Strafrecht vom Rest Indonesiens. Durch Einführung einzelner Elemente islamischen Strafrechts stehen dort Handlungen wie Glücksspiel, Alkoholkonsum, außerehelicher Sex oder homosexuelle Beziehungen unter Strafe. Diese Strafvorschriften werden auch auf Nichtmuslime angewandt. Das mögliche Strafmaß kann drastische physische Maßnahmen (öffentliche Prügelstrafen) umfassen.

    Geld/Kreditkarten

    Landeswährung ist Rupiah (IDR). Die Bezahlung mit Kreditkarten ist weit verbreitet. Aufgrund von Missbrauchsfällen sollte die Kreditkarte nie aus den Augen verloren und auf Anwesenheit beim Bezahlvorgang bestanden werden. Bargeld kann vielerorts mit Bank- und gängigen Kreditkarten abgehoben werden. Für entlegenere Gegenden wird die Mitnahme von Bargeld empfohlen.

    Einreise und Zoll

    Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen Ihres Ziellandes.

    Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App „Zoll und Reise“ finden oder dort telefonisch erfragen.

    Reisedokumente

    Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

    • Reisepass: Ja

    • Vorläufiger Reisepass: Ja, mit vor der Einreise erteiltem Visum

    • Personalausweis: Nein

    • Vorläufiger Personalausweis: Nein

    • Kinderreisepass: Ja

    Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:

    Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

    Pässe, die als verloren oder gestohlen gemeldet wurden, können nicht zur Einreise verwandt werden. Die indonesischen Grenzbehörden haben in letzter Zeit mehrfach deutschen Staatsangehörigen in solchen Fällen die Einreise verweigert. Wird ein als verloren oder gestohlen gemeldeter Pass wiederaufgefunden und dies der ausstellenden Behörde mitgeteilt, so kann es u. U. einige Zeit dauern, bis die Löschung der Fahndungsmeldung auch im Datenbestand der indonesischen Grenzbehörden erfolgt.

    Eine Einflussnahme der Botschaft Jakarta auf die indonesischen Behörden, im Fall einer Einreiseverweigerung trotzdem ausnahmsweise die Einreise zu gestatten, ist nicht möglich.

    Visum

    Mit dem Reisepass oder dem Kinderreisepass können deutsche Staatsangehörige je nach Zweck, Reiseroute und Dauer des Aufenthaltes in Indonesien entweder

    - visumfrei einreisen

    - bei der Einreise ein „Visa on Arrival“ erhalten oder

    - vor der Einreise bei der zuständigen Auslandsvertretung der Republik Indonesien ein Visum beantragen.

    Während Visabestimmungen für Touristen gelockert wurden haben sich die Aufenthaltsbestimmungen für ausländische Geschäftsleute in bestimmten Bereichen verschärft.

    Geschäftsreisende sollten beachten, dass Tätigkeiten, die über bloße Geschäftsgespräche hinausgehen, arbeitserlaubnispflichtig sein können. Die genauen Vorschriften sind nicht veröffentlicht.

    Auskünfte über die Notwendigkeit der Beantragung einer (Kurzzeit-) Arbeitserlaubnis können daher nur die Auslandsvertretungen der Republik Indonesiens erteilen.

    Einreise ohne Visum („Visa free visit“)

    Für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen zu touristischen Zwecken, zum Besuch, zur Seminarteilnahme oder im Flughafentransit können deutsche Staatsangehörige ohne Visum einreisen, wenn ein Rück- oder Weiterflugticket vorhanden ist. Die Verlängerung des visumfreien Aufenthalts über 30 Tage hinaus ist ausgeschlossen. Die indonesischen Behörden tolerieren nicht länger die bisherige Praxis, das Land kurzzeitig zu verlassen (z. B. Ausreise nach Singapur oder Kuala Lumpur) und anschließend erneut für bis zu 30 Tage visumfrei einzureisen. Vielmehr wurde dies in letzter Zeit als Umgehung der aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen betrachtet.

    Für längerfristige Aufenthalte sollte daher rechtzeitig bei der örtlichen Ausländerbehörde in Indonesien eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden.

    Die visumfreie Ein- und Ausreise ist über die internationalen Flughäfen Soekarno-Hatta (Jakarta) und Ngurah Rai (Denpasar/Bali) sowie viele andere Grenzübergangsstellen möglich, jedoch nicht über alle Grenzübergangsstellen. Auskünfte hierzu erteilen die Auslandsvertretungen der Republik Indonesien.

    Visum bei Einreise („on Arrival“)

    Deutsche, die beabsichtigen, länger als 30 Tage, jedoch höchstens 60 Tage, in Indonesien zu bleiben und weder eine Arbeitsaufnahme noch einen Daueraufenthalt in Indonesien planen, können unter Vorlage eines Rück- oder Weiterflugtickets und gegen die Gebühr von 35,- US-Dollar in bar bei Einreise ein für 30 Tage gültiges Visum („Visa on Arrival“) erhalten.

    Eine einmalige Verlängerung dieses Visums um weitere 30 Tage ist möglich, kostet mindestens 30,- US-Dollar und muss mindestens sieben Arbeitstage vor Ablauf des ersten 30-Tage-Visums beantragt werden. Zuständig ist jede Ausländerbehörde (Imigrasi) in Indonesien. Dort müssen rechtzeitig vor Ablauf des ersten 30-Tage-Visums die genauen Kosten sowie die Bearbeitungsdauer erfragt werden.

    Es ist nicht möglich, sofort ein Visum für 60 Tage zu erhalten.

    Bei Aus- und Wiedereinreise kann jederzeit erneut ein „Visa on Arrival“ beantragt werden.

    Visum vor der Einreise

    Ein vor der Einreise erteiltes Visum ist in folgenden Fällen erforderlich:

    - für Aufenthalte, die auf eine Dauer von über 60 Tagen angelegt sind,

    - für Aufenthalte mit bestimmten Aufenthaltszwecken (Journalismus einschließlich Foto-, Video- und Audiojournalismus, Erwerbs- oder Forschungstätigkeit)

    - für die Einreise mit einem vorläufigen Reisepass

    Das Visum kann unabhängig vom Wohnsitz bei jeder Auslandsvertretung der Republik Indonesien eingeholt werden. Die Bearbeitungszeit kann mehrere Wochen betragen.

    Überschreitung der zulässigen Aufenthaltsdauer

    Bei Vergehen gegen die indonesischen Einreisebestimmungen drohen hohe Geldstrafen und Haft bis zu fünf Jahren. Für jeden Tag des illegalen Aufenthalts in Indonesien ist eine Strafe von einer Million Indonesischen Rupien (IDR) pro Person in bar zu zahlen; ab 60 Tagen droht Abschiebehaft. Auch Journalisten, die ohne das erforderliche Journalisten-Visum eingereist sind, werden verhaftet und abgeschoben.

    Flughafensteuer

    Die Flughafensteuer von bis zu 200.000 IDR je Passagier ist meist im Preis für das Flugticket enthalten. Es wird empfohlen, im Zweifel bei der Fluggesellschaft nachzufragen, ob dies der Fall ist.

    Meldepflicht

    Grundsätzlich besteht eine Meldepflicht für Aufenthalte ab 24 Stunden nach Einreise. Bei Hotelaufenthalten ist nichts zu veranlassen. Reisende, die in Privatunterkünften nächtigen, sollten ihren Gastgeber darauf ansprechen, damit dieser die Anmeldung beim Gemeindevorsteher (RT= Rukun Tetangga) vornimmt.

    Minderjährige

    Bezüglich der Einreise unbegleiteter Minderjähriger nach Indonesien wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Fluggesellschaft bzw. an die Botschaft oder eines der Generalkonsulate der Republik Indonesien.

    Einfuhrbestimmungen

    Die Einfuhr von Bargeld und Zahlungsmitteln mit einem Gegenwert, der 100 Mio. IDR (derzeit ca. 6.300 €) überschreitet, muss bei der Einreise dem indonesischen Zoll gemeldet werden. Unterbliebene oder unrichtige Meldungen werden mit Geldstrafe bis zu 300 Mio. IDR geahndet.

    Für die Ausfuhr von Bargeld und Zahlungsmitteln, die den Gegenwert von 100 Mio. IDR überschreitet, ist eine Genehmigung der Zentralbank Bank Indonesia erforderlich.

    Bei der Einfuhr von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten und Psychopharmaka ist unbedingt darauf zu achten, dass diese durch eine entsprechende Verschreibung mit Übersetzung nur und auch in der Menge entsprechend der Verschreibung eindeutig für den eigenen Bedarf sind und damit nicht als Betäubungsmittel in Indonesien verboten sind, siehe auch Besondere strafrechtliche Vorschriften. Im Zweifel sollte die Botschaft Indonesiens in Berlin befragt werden.

    Heimtiere

    Bezüglich des Imports von Heimtieren nach Indonesien wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Fluggesellschaft bzw. an die Botschaft oder eines der Generalkonsulate der Republik Indonesien.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

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