Marco Polo Reisen - Reise in der Gruppe - Entdecker

Entdeckerreisen im Team

Reise in der Gruppe - Entdecker

Iran
Persien in allen Facetten

Reise-Nr. ST 4243

  • In 13 Tagen die Höhepunkte des Iran erleben
    Schiras - die Stadt der Poesie
    Isfahan - ein orientalisches Märchen
    Persepolis - im Herzen Altpersiens

    Wie Sonnenstrahlen, die über die Regenbogenfliesen einer Moschee tanzen - so schillernd präsentiert sich uns die Vielfalt Persiens auf dieser Entdeckerreise. Durch Wüstensand und über Gebirgspässe, durch Höhlenlabyrinthe und Parkoasen zieht es uns mitten ins Stadtgetümmel. In Teheran grillen wir mit Studenten, in Schiras verzaubert uns die iranische Poesie, und in Persepolis kommen wir der Antike so nah wie in Isfahan und Yasd der Glaubenswelt der Iraner.

    price

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Samstag, 21.03.2020: Flug nach Täbris

    Nachmittags Flug nach Istanbul (Flugdauer ca. 3 Std.) und abends weiter nach Täbris (Flugdauer ca. 3 Std.). Ankunft in der Nacht und Transfer zum Hotel. Zwei Übernachtungen in Täbris.

    2. Tag, Sonntag, 22.03.2020: Täbris

    Nach einem späten Frühstück nimmt Sie Ihr Marco Polo Scout mit auf eine Tour durch Täbris, Hauptstadt der iranischen Provinz Aserbaidschan. So viel gibt es zu erkunden: feine Fliesenmosaike in der Blauen Moschee, archäologische Funde und persische Kunst im Aserbaidschan-Museum und natürlich den berühmten Basar. Beim Abendessen erforschen wir die Kulinarik. Sehr zu empfehlen: Kofte Tabrizi, Fleischbällchen mit Berberitzen. (F/A)

    3. Tag, Montag, 23.03.2020: Täbris – Maragheh

    Wir fahren auf ca. 2000 m Höhe und halten vor einem runden Hügel aus Tuffstein. Über Jahrtausende hat die Witterung im Berg eine Schlucht ausgewaschen. Tufftürme blieben stehen, von Höhlen durchsetzt, in die geschickte Menschen das Dorf Kandovan bauten, Moschee und Badehaus inklusive. Wir finden interessante Blickwinkel auf die wilde Landschaft, dann weiter nach Maragheh zum Observatorium aus dem 13. Jahrhundert und vier Grabtürmen mit schön gemusterten Mosaiken. Zum Tagesausklang spazieren wir abends über den lebendigen Basar. (F/A)

    4. Tag, Dienstag, 24.03.2020: Maragheh – Kermanschah

    Machen Sie sich heute auf kräftige Farben gefasst! Wir kurven durch das Bergland der kurdischen Minderheit, rote Lehmziegel leuchten aus der Ferne. Wir besuchen ein Dorf, in dem die Frauen noch farbenfrohe Trachten tragen. Am warmen Quellsee von Tacht-e Suleiman umrunden wir die ummauerten Reste einer zoroastrischen Tempel- und Palastanlage. Hinter den Ruinen aus gelblichem Kalkstein die grünen Berge, im Vordergrund das blaue Seeauge - Fotozeit! (F/A)

    5. Tag, Mittwoch, 25.03.2020: Kermanschah – Hamadan

    Am Ortsrand von Kermanschah entschlüsseln wir die Darstellungen in den Felsgrotten von Tagh-e Bostan, kunstvoll gestaltet zur Zeit der Sassaniden. Auf dem Weg nach Hamadan baut sich vor uns der fast 2000 m hohe Berg der Götter auf. König Darius hat im Fels seine Herrschaft erklärt, die Archäologen sind ihm ewig dankbar: So wurde die Keilschrift entziffert. Ihr Scout übersetzt, was da steht. Weiter die alte Seidenstraße entlang nach Hamadan, wo wir das Mausoleum des zu seiner Zeit berühmtesten Arztes Avicenna, Vorbild für den "Medicus", besuchen. In einem Hochtal spüren wir weitere Keilschriften von Darius und Xerxes auf. (F/A)

    6. Tag, Donnerstag, 26.03.2020: Hamadan – Teheran

    Lange vergessen, 1963 von Bergsteigern wiederentdeckt: Ali Sadr, die wasserreichen Tropfsteinhöhlen. Mit Tretbooten gleiten wir durch die Unterwelt. In den 70 Millionen Jahre alten Grotten entdecken wir hinter jeder felsigen Ecke etwas Neues. Danach erleben wir in Kaswin schiitische Volksfrömmigkeit im Heiligtum Schazdeh. Gestärkt mit Falafeln fahren wir im Bus weiter in die Metropole Teheran. 16 Millionen Menschen - und wir mittendrin. Zwei Übernachtungen in Teheran. (F/A)

    7. Tag, Freitag, 27.03.2020: Teheran

    Großstadt und Natur vertragen sich nicht? Von wegen! Nachdem wir das Nationalmuseum besucht haben, in Baumwipfelhöhe auf die "Brücke der Natur": Die Fußgängerbrücke verbindet zwei Parks - die preisgekrönte Idee einer Teheraner Architektin. Wir sind mit ein paar jungen Teheranern verabredet, die mit uns einkaufen und mit uns den Nachmittag beim Grillen im Grünen verbringen. (F/A)

    8. Tag, Samstag, 28.03.2020: Teheran – Isfahan

    Unsere Fahrt führt uns an einer der großen Wüsten des Irans entlang, vorbei an verwitterten Felsen und ausgetrockneten Salzseen. Kaffeepause in Kaschan in einem der alten Kaufmannshäuser. Eines untersuchen wir genauer: Das Borudscherdi-Haus ist ein kleiner Palast, den ein Händler für seine Braut erbauen ließ. An den 40 m hohen Windtürmen entdecken wir Fasane, Pfauen und Reben aus Stuck. Nach einem ersten Streifzug durch die Stadt beziehen wir in Isfahan unsere Zimmer für zwei Nächte. (F/A)

    9. Tag, Sonntag, 29.03.2020: Isfahan

    Am Meidan-Platz, für viele der schönste Platz der islamischen Welt, schlägt das Herz der Stadt. Im Schatten der Arkaden besuchen wir zuerst die Lotfollah- dann die Imam-Moschee. Von dort aus weiter zum Chehel-Sotun-Palast, mitten in einer historischen Gartenanlage. Im armenischen Viertel leben heute 25000 Armenier und gehen ihrem christlichen Glauben nach. Die mit biblischen Szenen ausgemalte Vank-Kathedrale steht für iranische Toleranz. In diesem fast europäisch anmutenden Viertel finden Sie Restaurants mit ausgezeichneter iranischer Küche - probieren Sie es abends gleich mal aus! Ihr Scout hat Tipps auf Lager! (F)

    10. Tag, Montag, 30.03.2020: Isfahan – Yasd

    Nach Schiiten und armenischen Christen lernen wir heute die Zoroastrier kennen. Mit dem Bus durch das Hochland nach Yasd, mitten hinein ins Entdeckervergnügen: Die Freitagsmoschee lockt. Ein Streifzug durch die Altstadt, dann geht es weiter zum Feuertempel. Gott passt für Zarathustra einfach in keinen geschlossenen Raum. Bestattet wurde ebenfalls unter freiem Himmel auf den Türmen des Schweigens. Wir klettern hoch! (F/A)

    11. Tag, Dienstag, 31.03.2020: Yasd - Schiras

    Zunächst mit dem Bus durch schroffes Bergland über einen Pass im Löwengebirge, dann geht's abwärts, hinunter in die Ebene nach Abarkuh. Die steinalte Zypresse hier hat tatsächlich vieles selbst erlebt, was Ihnen Ihr Marco Polo Scout gleich erzählt. In Persepolis lässt er zwischen den Ruinen die Geschichte Persiens unter König Xerxes lebendig werden. Von der viel besungenen antiken Hauptstadt in die Stadt der Poeten: Schiras. Zwei Übernachtungen. (F)

    12. Tag, Mittwoch, 01.04.2020: Schiras

    Wer kennt schon Gedichte auswendig? In Schiras fast jeder Einwohner! Ihr Scout gibt eine Kostprobe der schönen Sprachkunst. In den Parkanlagen bei den Gräbern der mittelalterlichen Dichter Saadi und Hafis lauschen wir dem Klang der persischen Sprache. Danach ein stiller Genuss vor den berühmten Mosaiken und Buntglasfenstern der Nasir-al-Molk-Moschee. Nachmittags auf dem Basar feilschen Sie auf eigene Faust um Souvenirs. Beim gemeinsamen Abschiedsessen lassen wir uns noch mal die köstliche persische Küche schmecken! (F/A)

    13. Tag, Donnerstag, 02.04.2020: Rückflug

    In der Nacht Transfer zum Flughafen und Rückflug über Istanbul (Flugdauer ca. 4 Std.). Am Morgen individueller Weiterflug zu den Ausgangsorten (Flugdauer ca. 3 Std.).

    F: Frühstück A: Abendessen

    price

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Täbris 2 Gostaresh****
    Maragheh 1 Darya****
    Kermanschah 1 Djamshid****
    Hamadan 1 Baba Taher*****
    Teheran 2 Howeyzeh****
    Isfahan 2 Sheik Bahaei***(*)
    Yasd 1 Safaiyeh***(*)
    Schiras 2 Arg****
  • Marco Polo Live
    Orientalisches Barbecue am 7. Tag! In einem beliebten Ausflugsort der Teheraner gehen iranische Studenten mit uns Fleischspieße, Gewürze, Gemüse und Fladen auf dem Basar einkaufen und grillen nachmittags mit uns. Beim Picknick erfahren wir, wie die Jugend im Iran denkt!
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Termine 2020 Info DZ * EZ * Flug ab
    21.03.–02.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2299 (ca. 2442 CHF) 2624 (ca. 2787 CHF)
    28.03.–09.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2299 (ca. 2442 CHF) 2624 (ca. 2787 CHF)
    04.04.–16.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2349 (ca. 2495 CHF) 2674 (ca. 2841 CHF)
    26.09.–08.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2299 (ca. 2442 CHF) 2624 (ca. 2787 CHF)
    25.10.–06.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2299 (ca. 2442 CHF) 2624 (ca. 2787 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 3.7.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug mit Turkish Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Täbris und zurück von Schiras, nach Verfügbarkeit
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 85 €)
    • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit guten, landesüblichen Bussen
    • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, A=Abendessen)
    • Eintritte (ca. 100 €)
    • Grill-Picknick am 7. Tag
    • Klimaneutrale Bus-/Bahnfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 13 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

     

     

    Reisepass und Visum erforderlich, das wir gerne für Sie beantragen (Frist 5 Wochen). Den aktuell anwendbaren Preis für diesen Service entnehmen Sie bitte der Rubrik "Zusätzlich buchbare Extras", sobald Sie einen Reisetermin und die Unterkunftsart ausgewählt haben. Keine Impfungen vorgeschrieben. Aktuelle Hinweise zu Einreisebedingungen erhalten Sie hier und zu Corona-Vorsorgemaßnahmen unter der Rubrik "Sicher & Gesund" oder kontaktieren Sie Ihr Reisebüro.

    Einreisebestimmungen 

    Für die Reise benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer ein Visum. Die Visumbeantragung durch Marco Polo ist möglich für alle Gäste, mit Ausnahme von US-Amerikanern, Kanadiern und Briten. Sie benötigen dafür einen Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig ist. Außerdem darf der Pass weder ein Visum oder einen Einreisevermerk von Israel enthalten noch einen Stempel eines jordanischen oder ägyptischen Grenzübergangs, der nach Israel oder in das palästinensische Westjordanland führt. Bei Missachtung dieser Bestimmung werden Sie an der Grenze zurückgewiesen.

    Die Kosten für das Visum und seine Besorgung sind nicht im Reisepreis enthalten.

    Die Besorgung des Visums übernehmen wir gerne für Sie. Die für diesen Service anfallenden Kosten entnehmen Sie bitte dem Abschnitt „Zusätzlich buchbare Extras“ der Reiseausschreibung.

    Bitte senden Sie uns zur reibungslosen Abwicklung die folgenden Dokumente spätestens zum jeweils genannten Zeitpunkt zu.

    Direkt nach der Buchung

    • komplett ausgefüllter Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“
    • 1 farbige, gut lesbare Passkopie
    • 1farbiges biometrisches Passbild (ohne Brille und Hut)
    • Kopie des Visums von einem ggf. früherem Iranbesuch ab dem Jahr 2000
    • Bei selbstgebuchten Flügen bitte die Flugzeiten mitsenden.

    Diese Dokumente können auch per Mail (visastelle@marco-polo-reisen.com) an Marco Polo geschickt werden. Wichtig ist dabei bitte eine gute Qualität.

    Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe von 25 € pro Person und ggf. anfallende Spesen für Einzelbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

    Das Visum für den Iran wird bei allen Staatsangehörigen der europäischen Staaten nicht mehr in den Reisepass eingeklebt. Stattdessen erhalten Sie eine einseitige Bestätigung mit dem Aufdruck „Electronic Visa“. Diese Bestätigung berechtigt Sie zur Einreise in den Iran. Es ist zwingend notwendig, dass Sie diesen Ausdruck bei der Einreise vorzeigen. Bitte nehmen Sie diese Bestätigung daher zusammen mit Ihrem Reisepass auf die Reise mit und bewahren Sie das Dokument unbedingt bis zur Ausreise aus dem Iran auf. Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

    Einreise von deutsch-iranischen Doppelstaatern

    Iranische Behörden behandeln Personen, die sowohl die deutsche wie auch die iranische Staatsangehörigkeit besitzen (sog. Doppelstaater), beim Aufenthalt in Iran ausschließlich als iranische Staatsangehörige. Dies bedeutet, dass diese Personen nur mit einem iranischen Reisepass, der bei Wohnsitz in Deutschland bei der zuständigen iranischen Auslandsvertretung zu beantragen ist, nach Iran ein- und wieder ausreisen können. Es gelten zusätzliche Besonderheiten. Bitte lassen Sie vor Reiseantritt unbedingt durch das Iranische Konsulat und/oder das Auswärtige Amt beraten.

    Hinweise für deutsche Ehefrauen iranischer Staatsangehöriger sowie Kinder mit iranischen Vätern

    Für deutsche Ehefrauen iranischer Staatsangehöriger sowie Kinder mit iranischen Vätern gelten besondere Vorschriften. Wir bitten Sie, sich bei der zuständigen Botschaft zu erkundigen.

    Zusätzliche Informationen für Gäste, die sich ihr Visum selbst besorgen

    Bitte informieren Sie sich bei den jeweiligen Botschaften über benötigte Dokumente und Besorgungsfristen.

    Visaselbstbesorgung ist kompliziert und wird nicht empfohlen. Bitte beachten Sie, dass Vorverlängerungen im Iran in Eigenregie aufgrund der Visabeantragung nicht möglich sind.

    Nachverlängerungen in Eigenregie sind möglich, jedoch behält es sich die iranische Botschaft vor, das Visum nicht zu erteilen. Dies erfährt man in der Regel jedoch erst kurz vor Abreise, da die Visaerteilung durch die iranische Botschaft in der Regel erst kurz vor Reisebeginn vorgenommen wird.

    Sollten Sie Ihr Visum trotzdem selbst besorgen wollen, können wir für Sie in der Regel eine Referenznummer für den Iran beantragen, die Sie für die Erteilung benötigen. Bitte beachten Sie, dass uns die Fragebögen sowie gut lesbare und farbige Passkopien und ein biometrisches Passbild bis 6 Wochen vor Reisebeginn vorliegen müssen. Zusätzlich benötigen wir die Information bei welcher Botschaft Sie das Visum beantragen werden.

    Aktuelle, wichtige Information

    Wir möchten Sie darüber informieren, dass Sie von der ESTA- Registrierung für die USA ausgeschlossen sind, wenn Sie den Iran besucht haben. Auch wenn es seit September 2018 keine iranischen Visaaufkleber mehr in Reisepässen gibt, ändert dies nach unseren Informationen nichts an dieser Bestimmung.

    Wenn Sie also den Iran seit 2011 bereist haben oder Doppelstaater sind und in die USA einreisen möchten, wenden Sie sich bitte dringend an die zuständige US-amerikanische Auslandsvertretung Ihres Landes, um ein Visum für die USA zu beantragen.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Corona-Vorsorgemaßnahmen

    Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

    Ausrüstung 

    Ergänzend zu den o. g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    • Tagesrucksack
    • 1 Paar feste, gut eingelaufene Schuhe
    • Insektenschutzmittel
    • Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)
    • Regenschutz

    Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise 

    Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen in den Iran das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.

    Treppen- und Balkongeländer 

    Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.

     

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zum Iran. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Der Iran ist grundsätzlich ein weitgehend sicheres Reiseland. Jedoch hat sich die schwierige Wirtschaftslage durch die amerikanischen Embargo-Maßnahmen und die Corona-Krise weiter deutlich verschlechtert, die Unzufriedenheit großer Bevölkerungsgruppen mit ihrer wirtschaftlichen und sozialen Situation wächst. Vor diesem Hintergrund sind ein erneutes Aufflammen sozialer und politischer Proteste und neue gewaltsame Demonstrationen – in Teheran, aber auch in anderen Städten - nicht auszuschließen. Diese Proteste richteten sich bisher zu keinem Zeitpunkt gegen westliche Besucher. Dennoch ist vor allem wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise keine rasche und tiefgreifende Lage-Entspannung zu erwarten. Beobachter schließen neue Demonstrationen und auch gewaltsame Proteste – auch vor dem Hintergrund des Wahlerfolgs der konservativen Kräfte - nicht aus.

    In den letzten Jahren kam es vor allem in westlichen Provinzen mit ethnischen und religiösen Minderheiten wie Kurdistan, West-Aserbaidschan und Kermanschah zu vereinzelten bewaffneten Angriffen und Anschlägen auf staatliche und religiöse Einrichtungen. Touristen oder touristische Einrichtungen waren nie Ziel dieser Anschläge. Gelegentlich kann es jedoch im Zusammenhang mit Demonstrationsaktivitäten zu Einschränkungen des Internets kommen. Auf unseren Reisen vermeiden wir alle Gebiete, in denen auch nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht. Dies gilt insbesondere für die östliche Provinz Sistan-Balutschistan, für Teile der Provinz West-Aserbaidschan sowie für die Grenzgebiete zum Irak, zu Pakistan und zu Afghanistan.

    In jedem Fall sind unsere iranischen Leistungspartner und unsere Reiseleiter im ganzen Land angewiesen, alle Demonstrationen und politischen Menschenansammlungen zu meiden. Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie dringend, die Hinweise zu Fotografierverboten, die Ihnen Ihr Reiseleiter gibt, strikt zu beachten. Generell ist das Fotografieren von Einrichtungen der Streitkräfte sowie der Polizei, „offiziellen“ Gebäuden sowie von politischen Kundgebungen und Menschenansammlungen strikt verboten.

    Die Kriminalität ist im Iran im weltweiten Vergleich eher niedrig, dennoch gibt es an touristischen Brennpunkten sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen, z.B. gegen Taschendiebe. Bitte folgen Sie im eigenen Interesse den einschlägigen Hinweisen Ihrer Reiseleitung.

    Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

    Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch den Iran.

    Mit freundlichen Grüßen

    Marco Polo Reisen

    Stand: 3.7.2020

    Sicherheitshinweis 

    Iran

    Stand: 3.7.2020

    Aktuelles

    Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Iran weiterhin gewarnt.

    Iran ist weiterhin von COVID-19 stark betroffen. Von einer zweiten Infektionswelle besonders betroffen sind die Provinzen Kordestan, Khusestan, Kermanshah, Hormuzgan, Bushehr, Khorasan Razavi, West-Aserbaidschan und Ost- Aserbaidschan sowie Ilam, Lorestan und Golestan.

    Nach Einreise über den internationalen Flughafen Teherans (IKA) müssen alle Reisenden eine 14-tägige Selbstisolation durchführen und dies schriftlich in einer Eigenerklärung versichern. Sie werden bei Einreise zusätzlich zu ihrem gesundheitlichen Befinden befragt und durch einen Desinfektionstunnel geschleust. Reisende mit COVID-19-Symptomen werden ärztlich untersucht. Positiv auf COVID-19 getestete Passagiere werden in ein Krankenhaus in Teheran oder andere Isolationsstationen verbracht. Das Prozedere kann sich kurzfristig ändern. Nähere Auskünfte zu Gesundheitskontrollen am Flughafen Imam Khomeini (IKA) gibt es unter der dortigen Hotline +98 21 5100 111.

    Kontrollen und Temperaturmessungen können auch an Provinz- und Stadtgrenzen durchgeführt und bei Infektionsverdacht Quarantänemaßnahmen oder die Einweisung in ein Krankenhaus angeordnet werden.

    Die iranischen Behörden rufen weiterhin dazu auf, möglichst soziale Kontakte zu meiden sowie persönliche Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu ergreifen und den ÖPNV zu meiden. Ab dem 5. Juli 2020 gilt zunächst bis einschließlich 21. Juli 2020 eine generelle Maskenpflicht an allen öffentlichen Orten, in geschlossenen Räumlichkeiten sowie im öffentlichen Nahverkehr. Eine Verlängerung dieser Regelung bis August ist möglich.

    Im Alltag ist nur noch teilweise mit Einschränkungen bei Öffnungszeiten und Serviceangebot zu rechnen. In einigen Provinzen können wieder weitergehende Beschränkungen eingeführt werden.

    Iran teilt Städte je nach Infektionszahlen in unterschiedliche Risikogruppen ein (rot = hohes Risiko, gelb = geringes Risiko). In roten Regionen bleiben Touristenziele teilweise geschlossen. Camping in Parks bleibt grundsätzlich untersagt.

    Gesundheitsinformationen in englischer Sprache gibt es unter der Hotline +98 992 158 2247.

    - Beachten Sie die Informationen im Merkblatt COVID-19 sowie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus.

    Infolge der Ausbreitung der Erkrankung COVID-19 und des versehentlichen Flugzeugabschusses am 8. Januar 2020 gibt es andauernde Einschränkungen im Flugverkehr. Alle Fluggesellschaften haben ihre Direktverbindungen zwischen Deutschland und Iran eingestellt. Landgrenzen bleiben weiterhin größtenteils geschlossen. Ausnahmen gibt es an der Grenze zu Afghanistan und Irak. Die Ausreise ist weiterhin mit Iran Air über Amsterdam, London, Paris und Mailand sowie Manchester (mit Einschränkungen) bzw. mit Qatar Airways über Doha möglich. Vereinzelt bietet Iran Air kurzfristig Flüge zu anderen europäischen Destinationen an.

    Bei Ausreise finden Temperaturmessungen statt. Reisende müssen auf einem Formular versichern, frei von COVID-19-Symptomen zu sein. Es kann daher zu Verzögerungen am Flughafen kommen.

    - Von Reisen nach Iran wird derzeit abgeraten. Bei Einreise wird eine ein- bis zweitägige Quarantäne verhängt, und ein Corona-Test durchgeführt.

    - Erwägen Sie die vorzeitige bzw. vorübergehende Ausreise, auch wenn es aufgrund sehr eingeschränkter Flugverbindungen Wartezeiten für verfügbare Plätze geben kann. Prüfen Sie Änderungen im Flugplan und andere Fragen zu den genannten Flugverbindungen direkt mit der Fluggesellschaft.

    - Sollte Ihr Visum während Ihres Aufenthalts in Iran ablaufen, wenden Sie sich bitte rechtzeitig an die zuständige Ausländerpolizei zwecks Verlängerung. Sollte das Visum bereits abgelaufen sein, informieren Sie sich vor Ausreise bei der iranischen Ausländerpolizei, ob etwaige Strafzahlungen geleistet werden müssen, um das für die Ausreise erforderliche Exitvisum zu erhalten.

    - Seien Sie für Abreisen bereits etwa fünf Stunden vor Abflug am Flughafen.

    - Seien Sie bei Aufenthalten in Iran derzeit besonders vorsichtig, und informieren Sie sich bei den örtlichen Behörden, bevor Sie die Weiterreise antreten.

    - Informieren Sie sich vor Antritt der Ausreise aus Iran bei den zuständigen Behörden Ihres Ziellandes, ob die Einreise aus Iran möglich ist.

    Grundsätzlich muss auch weiterhin mit Protesten, die eskalieren und harte Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte nach sich ziehen können, gerechnet werden. Dabei können auch Ausländer in Mitleidenschaft gezogen werden.

    - Halten Sie sich von Protesten und Kundgebungen fern und meiden Sie größere Menschenansammlungen weiträumig.- Machen Sie keine Film- oder Tonaufnahmen von Demonstrationen und dem Umfeld, von Polizisten/Sicherheitskräften und öffentlichen Gebäuden. Dies kann als Spionagetätigkeit gewertet werden. Unterlassen Sie auch Filmaufnahmen mit ständig laufenden Aufnahmegeräten wie z.B. Sportkameras, um versehentliche Aufnahmen von sensiblen Bereichen zu vermeiden.- Äußern Sie Ihre politische Meinung nicht vor Ihnen Unbekannten und neuen Bekannten.- Prüfen Sie Änderungen im Flugplan im Kontakt mit Ihrer Fluggesellschaft.- Achten Sie auf die Gültigkeit Ihres Visums und beantragen Sie möglichst rechtzeitig eine Verlängerung, bevor Ihr Aufenthalt die Gültigkeitsdauer überschreitet.- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Sicherheit

    Von Reisen in den Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in die Grenzgebiete zu Pakistan und Afghanistan wird dringend abgeraten.

    Von Reisen in die in übrigen Landesteilte einschließlich der kurdischen Gebiete im Nordwesten Irans wird derzeit abgeraten.

    Terrorismus

    In Iran kommt es, meistens in Minderheitenregionen, unregelmäßig zu Zwischenfällen mit terroristischem Hintergrund. Die iranischen Behörden haben seit einiger Zeit die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen im Grenzbereich zu Irak und zu Pakistan, aber auch in der Hauptstadt Teheran, erhöht.

    Im Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in den Grenzgebieten Irans mit Pakistan und Afghanistan besteht ein erhebliches Entführungs- und Anschlagsrisiko, besonders im Dreieck zwischen den Städten Zabol, Bam, Chabahar. Stabiler ist die Lage in der Hafenstadt Chabahar selbst. Für Afghanistan, Irak und die an Iran grenzende pakistanische Provinz Belutschistan bestehen (Teil-)Reisewarnungen.

    Im Juni 2017 ist es in Teheran zu Anschlägen auf das Parlamentsgebäude und auf das Mausoleum von Ayatollah Khomeini gekommen, die Todesopfer und Verletzte forderten. Auch in anderen Landesteilen fanden in den vergangenen Jahren Anschläge statt. Zuletzt 2018 in den Städten Ahwas und Chabahar, sowie 2019 auf einen Bus der Revolutionsgarden in der Nähe der Stadt Zahedan.

    Anschläge richteten sich jedoch bisher nicht gegen Ausländer oder Touristen, sondern ausschließlich gegen das Regime.

    In der Provinz Sistan-Belutschistan (Südosten, Grenze zu Pakistan/Afghanistan) kommt es regelmäßig zu Konflikten zwischen iranischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppierungen. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und es gibt vermehrte Sicherheits- und Personenkontrollen. Wiederholt wurden Ausländer in der Region festgehalten und längeren Verhören unterzogen. Eine Weiterreise war in manchen Fällen nur noch mit iranischer Polizeieskorte möglich. Dies geschah vor dem Hintergrund von seit Jahren häufig auftretenden Fällen bewaffneter Angriffe auf iranische Sicherheitskräfte in der Region.

    In der Provinz Kurdistan und der ebenfalls von Kurden bewohnten Provinz West-Aserbaidschan gibt es wiederholte Anschläge gegen Sicherheitskräfte, lokale Repräsentanten der Justiz und des Klerus. In diesem Zusammenhang haben Sicherheitskräfte ihr Vorgehen gegen kurdische Separatistengruppen und Kontrollen mit Checkpoints noch einmal verstärkt.

    Seit 2015 kommt es nach iranischen Angaben in der Provinz Khuzestan und in anderen Landesteilen, auch in Teheran, wiederholt zu Verhaftungen von Personen, die mit dem sogenannten Islamischen Staat in Verbindung stehen und Terroranschläge in Iran geplant haben sollen.

    - Beachten Sie für die Grenzregionen zu Irak und Pakistan immer die aktuelle Lage in den Nachbarländern und die geltenden Teilreisewarnungen.

    - Sehen Sie von Reisen in den Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Pakistan und Afghanistan gänzlich ab.

    - Vermeiden Sie nicht notwendige Reisen in die kurdischen Gebiete im Nordwesten.

    - Nutzen Sie zur Anreise in die Hafenstadt Chabahar den Luftweg.

    - Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

    - Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    In Iran kommt es immer wieder zu politisch motivierten Kundgebungen, was zu einem hohen Aufgebot an Sicherheitskräften führen kann. Internetdienste, vor allem soziale Medien und auch Telefonnetze können zeitweilig abgestellt werden.

    - Machen Sie keine Film- oder Tonaufnahmen von Demonstrationen und dem Umfeld, von Polizisten/Sicherheitskräften und öffentlichen Gebäuden. Dies kann als Spionagetätigkeit gewertet werden.

    - Äußern Sie Ihre politische Meinung nicht vor Ihnen Unbekannten und neuen Bekannten.

    - Verfolgen Sie während Ihres Aufenthalts die aktuelle politische Lage.

    - Informieren Sie sich über die lokalen Medien oder in Ihrer Unterkunft über aktuelle Entwicklungen.

    - Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    - Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    - Seien Sie an folgenden Daten besonders vorsichtig:

    11. Februar – Revolutionstag

    29. August 2020 - Ashura Fest

    4. November - Besetzung der US-Botschaft

    29. November - Übergriffe auf die britische Botschaft

    7. Dezember - sog. Studententag

    Kriminalität

    Die Kriminalitätsrate ist insgesamt niedrig, jedoch kommt es immer wieder zu Taschendiebstählen und Handtaschenraub, besonders durch vorbeifahrende Motorradfahrer. Auch mobile Geräte werden im Vorbeifahren sowohl auf der Straße als auch aus Fahrzeugfenstern heraus auf diese Art entrissen.

    Auch gibt es Trickbetrüger, die als angebliche Sicherheitsbeamte Personenkontrollen durchführen. Statt die Wertsachen nach der „Kontrolle“ wieder auszugeben, behalten sie die Sachen ein.

    Fahrzeugdiebstähle betreffen in der Regel solche mit Allradantrieb wie Geländewagen.

    In der Vergangenheit gab es einzelne Fälle sexueller Belästigung, insbesondere in abgelegenen Gegenden.

    - Vermeiden Sie es, nachts oder alleine in entlegenen Gebieten zu reisen.

    - Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    - Bestehen Sie darauf, Kontrollen durch angebliche Sicherheitsbeamte ausschließlich in der Lobby Ihres Hotels oder einer Polizeistation durchführen zu lassen.

    - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente möglichst im Safe des Hotels sicher auf.

    - Tragen Sie stets eine Kopie Ihres Reisepasses und E-Visums bei sich. Lassen Sie während des Tages Ihren Reisepass und das Visum an einem sicheren Ort.

    - Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine nicht benötigten Wertsachen mit.

    - Halten Sie Fenster und Türen bei Autofahrten geschlossen und bevorzugen Sie vorbestellte Taxis gegenüber denen auf der Straße.

    - Halten Sie sich als allein reisende Frauen nicht in menschenleeren Gegenden, z.B. fernab der regelmäßig frequentierten Wanderrouten in den Bergen auf.

    - Informieren Sie sich über das iranische Konzept des „Taroof“ - nehmen Sie nicht jedes höflich gemeinte Angebot der Gastfreundschaft an, ohne zu verstehen, was dahinter steht.

    - Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlichoder wenden Sie sich an die Polizei.

    Natur und Klima

    Iran liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone. Mit Erdbeben unterschiedlichen Ausmaßes ist in den meisten Teilen des Landes zu rechnen.

    Das Klima ist kontinental-trocken mit wilden Wintern mit Ausnahme der Gebirge im Norden. Nur an der Golfküste ist es feucht-heiß.

    Anhaltender Starkregen wie zuletzt im Frühling 2019 kann zu weitreichenden Überschwemmungen und Beeinträchtigungen des Reiseverkehrs führen.

    In einigen Landesteilen können ganzjährig Staub- und Sandstürme auftreten.

    - Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und halten Sie sich bei Starkregen von Flussufern fern.

    - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    - Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
    • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
    • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    Iran - Gesundheit 

    Aktuelles

    Für Informationen zur Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, verweisen wir auf den Abschnitt „Aktuelles“ zu Beginn des Reise- und Sicherheitshinweises.

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Im Mai 2019 wurde im Iran Wild-Poliovirus Typ 1 (Kinderlähmung) in Umweltproben nachgewiesen. Fälle bei Menschen wurden bisher nicht berichtet. Alle Reisenden sollten einen kompletten Impfschutz gegen Polio mit Auffrischimpfungen alle 10 Jahre besitzen. Weiterführende Informationen finden Sie im Merkblatt Polio-Impfung bei Auslandsreisen.

     

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten  eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Der Iran selbst ist kein Gelbfieberinfektionsgebiet.

    Bei Einreise aus Afghanistan, Nigeria und Pakistan muss eine Polioimpfung nachgewiesen werden, die zwischen 4 Wochen und 12 Monaten zurückliegt.

    • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
    • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
    • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
    • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    Malaria

    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

    • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

    Von März bis November besteht ein minimales Malariarisiko in ländlichen Gebieten der Provinz Hormozgan, im Süden der Provinzen Sistan und Belutschestan und Kerman (tropischer Teil) Die touristischen Regionen des Landes gelten als malariafrei, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.

    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

    • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
    • Applizieren Sie in den Abendstunden und nachts wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen.
    • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. 

    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

    • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
    • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

    HIV/AIDS

    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko, das im Iran allerdings nur gering ist (Prävalenz unter 0,1%).

    • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Durchfallerkrankungen sind im Iran noch relativ weit verbreitet. Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
    • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
    • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
    • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
    • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
    • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
    • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel. 

    Tollwut

    Bei der Tollwut handelt es sich um eine tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden. Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und auch Affen, siehe Merkblatt Tollwut.

    • Vermeiden Sie den Kontakt mit Tieren.
    • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und impfen. Die Impfserie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein.
    • Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.

    Leishmaniasis

    Insbesondere die Haut-Leishmaniasis ist in ländlichen Gegenden verbreitet. Dies ist eine von Sandfliegen übertragene, parasitäre Erkrankung mit Hautveränderungen, die meist erst Wochen bis Monate nach dem Stich auftreten und lange persistieren.Bei anhaltenden, unklaren Fieberschüben und Milzvergrößerung kann auch die gefährliche, generalisierte (sog. „viszerale“) Form vorliegen.

    • Schützen Sie sich im Rahmen einer Expositionsprophylaxe adäquat vor Sandfliegen.
    • Stellen Sie sich bei nicht heilenden Hautgeschwüren oder anhaltenden Fieberschüben in einer tropenmedizinisch erfahrenen Klinik vor.

    Tuberkulose

    Die Tuberkulose kommt landesweit noch häufig vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen können resistente und multiresistente Tuberkuloseerreger entstehen. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung.

    Geographisch bedingte Erkrankungen

    Iran ist derzeit ein eher seltenes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit.

    • Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z. B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

    Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

    Für die Hubschrauberrettung aus Bergnot gibt es in Iran keine zivilen Luftrettungsunternehmen, sondern lediglich die Möglichkeit einer Evakuierung durch das Militär, die sich sehr bürokratisch und zeitaufwändig gestaltet. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur sehr verzögert erfolgen, die Benutzung von Satellitentelefonen ist in Iran strikt verboten. Es können trotz großem Zeitdruck aufgrund einzuholender Genehmigungen diverser staatlicher Stellen vor allem am Wochenende mitunter mehrere Tage vergehen, bis ein Suchtrupp oder ein Helikopter einsatzbereit sind. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte nicht immer einsatzbereit und können meist nur in einem sehr engen Zeitfenster frühmorgens starten. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein und ist in der Regel zunächst vom Verunglückten selbst zu tragen.

    Luftverschmutzung

    Medizinische Versorgung

    Die spezialisierte, medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, ist in weiten Landesteilen medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch nicht auf der Höhe der Hauptstadt und nicht vergleichbar mit europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erschweren. Ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent.

    In Teheran ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen meist auf einem recht hohen Niveau möglich. Auch bei schweren Erkrankungen muss deshalb nur selten eine medizinische Evakuierung ins Ausland, z. B. nach Dubai, oder eine sofortige Repatriierung erwogen werden. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz, einschließlich einer Reiserückholversicherung, ist dennoch dringend notwendig.

    • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
    • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
    • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

    Stand: 3.7.2020