Marco Polo Reisen - Reise in der Gruppe - Entdecker

Entdeckerreisen im Team

Reise in der Gruppe - Entdecker

Israel
Zum Ursprung der Mythen

Reise-Nr. ST 3640

zur Buchung

  • Kompakte Rundreise zu den Highlights von Israel
    Gelegenheit zu einem Ausflug ans Tote Meer
    Die heiligen Stätten am See Genezareth
    Vier Übernachtungen in Jerusalem

    Hippes Highlife in der Multikulti-Metropole Tel Aviv, heilige Highlights in Jerusalem - bei dieser Rundreise durch Israel lassen wir die ganze Bandbreite des schmalen Landes auf uns wirken. Wir blicken von Herodes' Bergfestung Masada hinab ins Tal und vom Ufer des Sees Genezareth hinauf zu den grünen Golanhöhen. Gemeinsam dümpeln wir im Toten Meer. Und nehmen uns Zeit, um im Shop-and-go-Verkehr auf Basaren zu stöbern oder in Jerusalem zu den Wurzeln der Religionen vorzustoßen.

    price ab 1699 € (ca. 1794 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 2 Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Sonntag, 18.10.2020: Flug nach Israel

    Vormittags Flug nach Tel Aviv, Ankunft am Nachmittag. Transfer ins Hotel. Abends in Tel Aviv, Israels Partystadt, ist das Abtauchen ins Nachtleben fast schon Pflichtprogramm. Beim Maccabee-Bier kommen Sie mit den Einheimischen bestimmt schnell ins Gespräch: Le Chaim! – Prost aufs Leben! Oder Sie setzen sich an den Strand und schauen der Skyline beim Glitzern zu.

    2. Tag, Montag, 19.10.2020: Tel Aviv – Jordantal

    Vormittags Stadtrundfahrt in Tel Aviv: Jaffa, die orientalische Altstadt, und die Glaspaläste der jungen Wirtschaftsmetropole, Beachbeauties beim Schaulaufen und das Bauhausviertel – ganz in Weiß –, nach einem Facelift wieder sehr fotogen. Dann geht es an der Küste entlang zu den Ausgrabungen von Caesarea, wo wir zu Fuß auf Zeitreise durch 2000 Jahre Stadtgeschichte gehen. Festungsmauern, Moscheen, Karawansereien und eine Kreuzritterburg erinnern in Akko an Abenteurer, Entdecker, Johanniterritter und Geschäftemacher aus Ost und West, die der Hafenstadt ihren Stempel aufdrückten. Die Gegenwart ist Orient pur: Der Duft von Fladenbrot, Honigkeksen und Kreuzkümmel weht durch die Gassen, Wäsche trocknet in der Mittelmeerbrise, und auf dem Markt feilschen Frauen um das Gemüse fürs Mittagessen. Lust auf Falafel, Kichererbsenbällchen, Israels Streetfood Nummer eins? Ihr Scout weiß, wo es am besten schmeckt. Dann geht es quer durch Galiläa, und nach einer guten Stunde schauen wir hinab ins Jordantal. Zwei Übernachtungen im Kibbuzgästehaus En Harod. (F/A)

    3. Tag, Dienstag, 20.10.2020: See Genezareth

    Hot Spot biblischer Geschichte(n): der See Genezareth. Blick zurück vom Berg der Seligpreisungen in die Zeit der Bergpredigt, Traumblick über den See bis zu den Golanhöhen – ewiger Zankapfel zwischen Israel und Syrien. Von Tabgha, Schauplatz der wundersamen Brotvermehrung weiter nach Kapernaum, wo angeblich das Wohnhaus des Jüngers Petrus stand. Sein kulinarisches Vermächtnis: der Petrusfisch. Ihr Scout kennt die besten Adressen für Ihr fangfrisches Mittagessen. Lust auf ein Bad im See? Nachmittags bietet der Kibbuz Ginosar die Gelegenheit. Oder Sie begleiten Ihren Scout zum Hula-Vogelpark im oberen Jordantal (45 €). Vor allem im Frühjahr und im Herbst flattern Ihnen hier Störche, Kraniche, Pelikane und Kormorane vor die Kameralinse. Fernglas vergessen? Mit Fahrrad, Golfcart oder Tretmobil rücken Sie der Vogelwelt aufs Federkleid. (F/A)

    4. Tag, Mittwoch, 21.10.2020: Jordantal – Jerusalem

    Im palästinensischen Westjordanland geht's an und – glücklicherweise – nicht über den Jordan. Der Grenzfluss zu Jordanien ist Taufbecken vieler Pilger. Dann endlich – Jerusalem! Vom Ölberg eine buchstäbliche Skyline: über Kirchtürme und Minarette bis zur goldenen Kuppel des Felsendoms. Zu Fuß zum Garten Gethsemane, dann durchs Löwentor ins Herz Alt-Jerusalems und mit den Pilgern auf der Via Dolorosa zur Grabeskirche, den Stationen der Passion Christi folgend. Weihrauch, Glockengeläut, das Licht Tausender Kerzen, Kapellen und Altäre – eine magische Atmosphäre. Nachmittags bleibt Zeit für Entdeckungen im Basar. Vier Übernachtungen in Jerusalem. (F/A)

    5. Tag, Donnerstag, 22.10.2020: Jerusalem

    Ein Tag in der Heiligen Stadt der Christen, Juden und Muslime. Am Tempelberg mit dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee (nur Außenbesichtigungen möglich, je nach Sicherheitslage) beten die Muslime. An der Klagemauer, dem wichtigsten Heiligtum der Juden, feiern Familien die Bar-Mizwa, den Tag der Religionsmündigkeit ihrer Söhne. Die Neustadt präsentiert uns die moderne Seite Jerusalems: die Knesset - das Parlament - und die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Für den späteren Nachmittag hat Ihr Scout Ideen parat: Ein Abstecher ins Yemin-Moshe-Viertel, wo viele Künstler leben und arbeiten? Shoppen im Einkaufszentrum Mamilla mit viel moderner Kunst beim Jaffator? Oder lieber im Café Straßenszenen studieren? Abends entfaltet Jerusalem seinen besonderen Zauber: Wer mag, kann die stimmungsvollsten Plätze der Stadt hell erleuchtet auf einer Busrundfahrt erleben (ca. 25 €). (F)

    6. Tag, Freitag, 23.10.2020: Bethlehem

    Jenseits der Mauer: Als Gäste einer christlich-palästinensischen Familie in Bethlehem lernen wir das Leben hinter der 8 m hohen Sperrmauer kennen, die Israel von Palästina trennt. Faten und ihre Familie zeigen uns ihr Bethlehem, und beim Mittagessen werden wir alle unsere Fragen los. Wir wandern durch die Terrassen des Dorfes Battir (Gehzeit ca. 1,5 Std.). Zum Ausklang des Tages noch einmal Bibelgeschichte beim Besuch der Geburtskirche, in der man seit fast 1700 Jahren die Messe liest. (F/M)

    7. Tag, Samstag, 24.10.2020: Jerusalem

    Ab in die Wüste! Laufschuhe und Badezeug stecken im Rucksack für den Tagesausflug zum Toten Meer (99 €). In der Oase En Gedi wandern Sie dabei vormittags durch ein Wüstenwadi zum Davidswasserfall. Pummelige Kaninchen am Wegesrand? Das sind Klippschliefer! Und machen Sie sich auf Wüstensteinböcke gefasst. Für den Fotoblick aufs Tote Meer schweben Sie mit der Seilbahn zum Plateau von Masada, wo König Herodes im Luxus badete. Sie baden dagegen im Toten Meer – mit 420 m unter dem Meeresspiegel der topografische Tiefpunkt dieser Reise. Hier grübeln Ökologen, wie sie die Verlandung des Salzsees stoppen können. Sie dagegen dürfen sorglos im Salzwasser treiben: Wetten, dass Ihr Scout eine Zeitung fürs Erinnerungsfoto dabeihat? Wer stattdessen in Jerusalem bleibt, erlebt eindrucksvolle Szenen an der Klagemauer: Am Schabbat, dem heiligen Tag der Juden, beten hier orthodoxe Gläubige. (F)

    8. Tag, Sonntag, 25.10.2020: Rückflug

    Am Vormittag Zeit für letzte Einkäufe. Der Mahane-Yehuda-Markt gleicht einem Schlaraffenland: Auberginen, Datteln und Oliven frisch vom Bauern, zappelnde Fische, Gewürzberge und Trockenfrüchte. Und für ein letztes Hummus – Kichererbsenpüree, das auf der Zunge zergeht – bleibt bestimmt auch noch Zeit. Mittags Transfer zum Flughafen von Tel Aviv und nachmittags Rückflug. Ankunft abends. (F)

    F: Frühstück A: Abendessen M: Mittagessen

    price ab 1699 € (ca. 1794 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 2 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Tel Aviv 1 Prima City****
    En Harod 2 Kibbuz Gästehaus***
    Jerusalem 4 Jerusalem Garden***
  • Marco Polo Live
    Am 6. Tag wandern wir durch die Terrassengärten von Battir – eine historische Landschaft, UNESCO-Welterbe, aufgeladen mit politischer Brisanz – nach Bethlehem. Hier pflanzen wir mit unserer Gastgeberin Faten Bäume in ihrem besonderen Garten: Symbole des Friedens an einem wenig friedvollen Ort. Beim Mittagessen sprechen wir mit ihr auf Deutsch über die Herausforderungen des Lebens hinter der Mauer.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2020 Info DZ * EZ * Flug ab
    08.03.–15.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 1599 (ca. 1688 CHF) 2158 (ca. 2278 CHF)
    15.03.–22.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 1599 (ca. 1688 CHF) 2158 (ca. 2278 CHF)
    29.03.–05.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 1969 (ca. 2079 CHF) 2568 (ca. 2711 CHF)
    05.04.–12.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2199 (ca. 2322 CHF) 2978 (ca. 3144 CHF)
    26.04.–03.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 1699 (ca. 1794 CHF) 2298 (ca. 2426 CHF)
    11.10.–18.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 1759 (ca. 1857 CHF) 2358 (ca. 2490 CHF)
    18.10.–25.10. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    1699 (ca. 1794 CHF) 2298 (ca. 2426 CHF)
    25.10.–01.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 1699 (ca. 1794 CHF) 2298 (ca. 2426 CHF)
    08.11.–15.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    1699 (ca. 1794 CHF) 2298 (ca. 2426 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 9.4.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse K) von Frankfurt nach Tel Aviv und zurück, nach Verfügbarkeit
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 110 €)
    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen, klimatisierten Bussen
    • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Eintritte für Caesarea, Akko, Kapernaum und Yad Vashem
    • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation
    • Reiseliteratur (ca. 13 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

     

     

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen für Israel 

    Für die Einreise nach Israel benötigen Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Der Personalausweis genügt nicht.

    Deutsche Staatsbürger, die vor dem 1.1.1928 geboren sind, benötigen ein israelisches Visum, das von Marco Polo gegen eine Visagebühr von 25 € zzgl. 25 € Kurierkosten besorgt werden kann. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an unsere Visa-Abteilung.

    Für Reiseteilnehmer andererer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat.

    Bei der Einreise über den Ben Gurion Flughafen in Tel Aviv erhält jeder Reisende eine Einreisekarte („Border Control Clearance“), die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss. Ein Einreisestempel im Pass wird dann nicht mehr angebracht. Bei der Überquerung von Kontrollpunkten, insbesondere im Westjordanland, sollte die Einreisekarte zur Vermeidung von Schwierigkeiten mitgeführt werden.

    Ein- und Ausreisepraxis

    Vorherige Reisen in arabische Staaten oder nach Iran stellen per se kein Einreisehindernis dar.

    Sollten im Reisepass Visa arabischer Staaten oder von Iran vorhanden sein, so ist jedoch bei der Einreise mit einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte zu rechnen (Ausnahme: Jordanien und Ägypten). Dies gilt ebenfalls für deutsche Staatsangehörige mit auch nur vermuteter arabischer oder iranischer Abstammung. Gegebenenfalls empfiehlt sich eine entsprechende Nachfrage bei der israelischen Botschaft in Berlin. Auf die Möglichkeit der Ausstellung eines Zweitpasses durch die zuständige Passbehörde wird hingewiesen.

    Bei der Ausreise aus Israel über den Flughafen Ben Gurion finden zeitintensive Sicherheitsüberprüfungen des Gepäcks, sowie Befragungen der Reisenden statt. Es empfiehlt sich, frühzeitig am Flughafen zu erscheinen. Wenn elektrische Geräte, insbesondere Laptop-Computer, durch die israelischen Sicherheitsbehörden für Untersuchungen einbehalten werden, werden sie in der Regel nach ein bis drei Tagen an den Aufenthaltsort des Reisenden nachgesandt.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel 

    Es besteht auch für Israel weiterhin eine nicht auszuschließende Gefahr von Anschlägen, die sich gegen öffentliche Verkehrsmittel richten könnten. Aus diesem Grund verzichten wir vorsorglich bei unseren Besichtigungsprogrammen in Israel auf die Benutzung der öffentlichen Linienbusse. Für längere Strecken haben wir einen Bus bestellt oder benutzen Taxen; kürzere Wegstrecken legen wir zu Fuß zurück. Wir fordern unsere Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Auch in Ihrer Freizeit sollten Sie öffentliche Verkehrsmittel meiden.

    Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise 

    Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen nach Israel das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.

     

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Israel. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    In Israel ist die Sicherheitslage weiter angespannt. Meist mit Messern, gelegentlich auch mit Schusswaffen bewaffnete Einzeltäter greifen vor allem Angehörige der Sicherheitskräfte, aber auch israelische Zivilisten an. Die Sicherheitskräfte gehen im Regelfall massiv gegen die Angreifer vor. In Reaktion auf diese Angriffe wurden die Antiterror-Maßnahmen landesweit und in besonderem Maße im Raum Jerusalem ausgebaut. Die Angriffe richteten sich bisher nie gezielt gegen westliche Besucher, das deutsche Auswärtige Amt fordert dennoch auch Ausländer zu erhöhter Vorsicht auf.

    Die israelischen Sicherheitskräfte treffen umfassende Vorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung und der vielen Besucher vor Terrorangriffen. An Freitagen und an wichtigen islamischen und jüdischen Feiertagen kommt es in der Altstadt von Jerusalem und rund um den Tempelberg gelegentlich zu gewalttätigen Protesten und Demonstrationen. Wir haben aus diesem Grund unsere Reisen so geplant, dass Besichtigungen in der Altstadt von Jerusalem an anderen Tagen stattfinden. Zudem finden unsere Rundgänge durch die Altstadt auf sorgfältig ausgewählten Routen und in Begleitung unserer ReiseleiterInnen statt. Wegen der Anschlagsgefahr vermeiden wir in ganz Israel die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

    Seit dem Frühjahr 2019 feuern radikale Palästinenser vermehrt Raketen auf israelisches Territorium ab: Diese Raketen schlugen meist im Grenzgebiet ein. Bei den Angriffen im März wurden zum ersten Mal seit mehreren Jahren auch Ziele im Großraum von Tel Aviv und somit im israelischen Kernland angegriffen. Auch im November gab es im Großraum von Tel Aviv und auch in Jerusalem Raketenalarm. Trotz Vermittlungsbemühungen der Vereinten Nationen und Ägyptens ist derzeit kein Ende des Konflikts abzusehen.

    Da es im Zusammenhang mit dem syrischen Bürgerkrieg vereinzelt zu Grenzzwischenfällen an der syrisch-jordanischen Grenze gekommen ist, bieten wir weder in Israel noch in Jordanien Ausflüge in das unmittelbare Grenzgebiet zu Syrien an. In Israel verzichten wir wegen der Gefahr terroristischer Übergriffe aus den angrenzenden Territorien auch auf Aufenthalte im Umkreis des Gaza-Streifens sowie im direkten Grenzgebiet zum Libanon und zum Nordsinai.

    Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage im Nahen Osten sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

    Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Israel.

    Mit freundlichen Grüßen

    Marco Polo Reisen

    Stand: 8.4.2020

    Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts 

    Israel

    (Reisewarnung für den Gaza-Streifen)

    Stand: 8.4.20

    Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland, Ost-Jerusalem und Gaza-Streifen)

    Aktuelles

    Zur Eindämmung der Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 besteht ein Einreiseverbot für alle ausländischen Reisenden. Ausnahmeregelungen gibt es nur für ausländische Reisende, die einen Lebensmittelpunkt in Israel nachweisen können. Dazu ist vorab mit der zuständigen israelischen Auslandsvertretung Kontakt aufzunehmen. Reisende müssen sich dann direkt nach Einreise für 14 Tage in Heimquarantäne begeben. Der von israelischen Behörden kontrollierte Übergang Allenby-Brücke von Jordanien in das Westjordanland ist derzeit komplett geschlossen.

    Noch im Land befindliche Touristen sollen bei Krankheitssymptomen umgehend die Notrufnummer 101 kontaktieren.

    Die Einschränkungen im täglichen Leben sind erheblich. Die kritische Grundversorgung ist weiter gewährleistet. Supermärkte, Apotheken, und Ärzte dürfen aufgesucht werden. Menschen dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen, außer wenn dies unbedingt erforderlich ist. Kurze Aufenthalte an der frischen Luft sind nur innerhalb eines Radius von 100 Metern zur eigenen Wohnung erlaubt.

    Über die Pessachfeiertage gelten zusätzliche Bestimmungen: Ab Dienstag, 07.04.2020, um 19:00 Uhr bis Freitag, 10.04.2020, um 06:00 Uhr, sind Reisen zwischen Städten sowie bestimmten Bereichen Jerusalems verboten. Ab Dienstag, 07.04.2020, um 20:00 Uhr bis Sonntag, 12.04.2020, um 08:00 Uhr sind öffentliche Verkehrsmittel und auch der internationale Flugverkehr eingestellt. Ab Mittwoch, 08.04.2020, um 15:00 Uhr bis Donnerstagmorgen, 09.04.2020, um 07:00 Uhr dürfen Häuser und Wohnungen nur in einem Radius von 100 Metern verlassen werden – Geschäfte haben in dieser Zeit geschlossen. Ab dem 12. April 2020 um 07:00 Uhr besteht zudem die Pflicht, im öffentlichen Raum eine Schutzmaske zu tragen.

    Es werden immer mehr Flugverbindungen eingestellt und es gibt kaum noch Direktflüge nach Deutschland.

    Für die Palästinensischen Gebiete wurde nach COVID-19-Fällen in Bethlehem der Notstand ausgerufen, der ausländischen Touristen im gesamten Westjordanland das Übernachten verbietet, zur Schließung von touristischen Sehenswürdigkeiten wie auch die Geburtskirche in Bethlehem und Absage aller Konferenzen und Veranstaltungen sowie aller Bildungseinrichtungen führt und die Bewegungsfreiheit auf absolut notwendige Fahrten einschränkt. Aus dem Westjordanland kommend können Checkpoints Richtung Israel nur dann passiert werden, wenn ein Flugticket für einen Abflug innerhalb der nächsten 6 Stunden ab Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv vorliegt. Zum Passieren des Checkpoints wird darüber hinaus eine Genehmigung der israelischen Behörden benötigt, die das Vertretungsbüro Ramallah beantragen kann.

    - Von nicht erforderlichen Reisen in das Westjordanland wird derzeit abgeraten.

    - Kontaktieren Sie das Vertretungsbüro Ramallah, wenn Sie aus dem Westjordanland kommend vom Flughafen Tel Aviv abreisen wollen.

    - Setzen Sie sich möglichst umgehend mit Ihrem Reiseveranstalter bzw. Ihrer Fluggesellschaft in Verbindung und prüfen Sie auch Rückkehroptionen über Drittländer.

    - Informieren Sie sich vor Reiseantritt über etwaige Ausnahmen bei der israelischen Botschaft in Berlin oder beim israelischen Ministry of Health.

    - Achten Sie auf Hygienevorschriften, kontaktieren Sie bei Symptomen (z.B. Fieber über 38 Grad, Husten, Atembeschwerden oder andere Atemprobleme) den Notruf 101 und begeben sich in Heimquarantäne.

    - Halten Sie sich auch vor Ort über die Entwicklungen informiert, das israelische Gesundheitsministerium erreichen Sie telefonisch vor Ort von 8 bis 21 Uhr unter Tel. *5400 bzw. 08-6241010.

    - Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus.

    Seit Veröffentlichung der US-Vorschläge für den Nahostfriedensprozess ist die Sicherheitslage insbesondere in Jerusalem und dem Westjordanland angespannt. Am 6. Februar 2020 kam es in den frühen Morgenstunden in Jerusalem zu einem Angriff auf eine Gruppe von Soldaten mit einem PKW bei dem mehrere Personen verletzt wurden. Nach einem weiteren Angriff auf eine Sicherheitskraft in der Altstadt von Jerusalem wurde der vermeintliche Täter erschossen. Im Westjordanland kommt es vermehrt zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften.

    - Seien Sie bei Besuchen in der Altstadt von Jerusalem und im Westjordanland, vor allem in der Umgebung von Checkpoints, umsichtig und meiden Sie Menschenansammlungen.

    Im November 2019 erfolgte ein verstärkter Raketen- und Mörserbeschuss aus dem Gaza-Streifen heraus auf israelisches Staatsgebiet.

    Ein Wiederaufflammen der Handlungen und weitere Zwischenfälle am Gaza-Streifen und im unmittelbar angrenzenden Gebiet - insbesondere im Abstand von etwa 40 Kilometer von der Gaza-Sperranlage - können nicht ausgeschlossen werden.

    Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird weiterhin gewarnt, von Reisen und Aufenthalten in das unmittelbar angrenzende Gebiet wird derzeit dringend abgeraten.

    - Verfolgen Sie die lokalen und internationalen Medien aufmerksam.

    - Folgen Sie stets den Anweisungen von lokalen Sicherheitskräften.

    Sicherheit – Teilreisewarnung

    Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird gewarnt.

    Von Reisen und Aufenthalten in das unmittelbar angrenzende Gebiet wird derzeit dringend abgeraten.

    Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Libanon und Syrien, insbesondere östlich der Straße 98, wird abgeraten.

    Von nicht erforderlichen Reisen in das Westjordanland wird derzeit abgeraten.

    Terrorismus

    Israel bleibt das erklärte Ziel von islamistischen Terrorgruppen. In den letzten Jahren sind Sicherheitsvorfälle mit terroristischem Hintergrund signifikant zurückgegangen. Es gibt derzeit keine konkreten Hinweise auf eine gezielte Gefährdung von Ausländern.

    Es kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, dass es in der aktuellen Situation zu terroristischen Angriffen im öffentlichen Raum kommen kann; das Risiko eines Anschlags besteht fort.

    - Seien Sie landesweit besonders vorsichtig, insbesondere in der Nähe von Bushaltestellen und Bahnhöfen und bei besonderen Anlässen.

    - Meiden Sie möglichst größere Menschenansammlungen.

    - Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    Die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten. Insbesondere im Umfeld von Checkpoints sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen.

    Auch bei zunächst friedlichen Versammlungen besteht das Risiko, dass die Situation sehr schnell eskaliert.

    Am israelischen Sicherheitszaun am Gaza-Streifen finden weiterhin Kundgebungen und Protestaktionen statt. Bei Demonstrationen kam es zu zahlreichen Todesopfern und Verletzten auf palästinensischer Seite. Insbesondere werden zahlreiche, mit Brandsätzen ausgestattete Drachen und Ballons eingesetzt, die vom Gaza-Streifen aus starten und im Nahbereich des Zauns landen. Auch Raketen- und Mörserbeschuss aus dem Gaza-Streifen heraus auf israelisches Staatsgebiet und israelische Gegenangriffe kommen des Öfteren vor. Zwischenfälle am Gaza-Streifen und im unmittelbar angrenzenden Gebiet sind nicht auszuschließen.

    - Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam.

    - Meiden Sie größere Menschenansammlungen.

    - Lassen Sie bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Israel und den Palästinensischen Gebieten besondere Vorsicht walten.

    - Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut.

    - Suchen Sie beim Erklingen von Alarmsirenen umgehend nahegelegene Schutzräume auf.

    - Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.

    Jerusalem (einschließlich Ost-Jerusalem)

    Insbesondere auf dem Tempelberg/Haram Al Sharif und dessen Umgebung kann es zu Auseinandersetzungen kommen, etwa an muslimischen und jüdischen Feiertagen sowie an Freitagen.

    - Seien Sie bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem besonders vorsichtig.

    - Suchen Sie Rat bei einer ortskundigen Begleitung.

    - Halten Sie sich über die aktuelle Lage informiert.

    Grenzgebiet zu Syrien und Libanon

    Im israelisch-syrischen Grenzgebiet haben sich die Spannungen erhöht. Es ist zu mehreren sicherheitsrelevanten, auch militärischen Zwischenfällen gekommen, bei denen Raketen, Mörsergranaten, etc. auf israelischem Territorium niedergegangen sind. Die israelischen Streitkräfte behalten sich Gegenmaßnahmen jeweils ausdrücklich vor.

    - Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon, insbesondere östlich der Straße 98, wird abgeraten.

    Grenzgebiet zu Ägypten

    In der Vergangenheit wurden vereinzelt Raketen aus dem Sinai auf Israel abgeschossen, die in unbewohntem Gebiet um Eilat eingeschlagen sind. Es kam nicht zu Personen- oder Sachschäden. Vereinzelte bewaffnete Zwischenfälle entlang der israelisch-ägyptischen Grenze können nicht ausgeschlossen werden. In der Vergangenheit kam es dabei kam es auch zu Schusswechseln.

    - Vermeiden Sie Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze und weichen Sie auf alternative Routen aus.

    - Beachten Sie auch die Reise- und Sicherheitshinweise Ägypten mit einer Teilreisewarnung für den Nordsinai inklusive des Grenzgebiets zu Israel (mit Ausnahme des an Eilat angrenzenden Ortes Taba).

    Angrenzendes Gebiet zum Gaza-Streifen

    Von Aufenthalten im unmittelbar angrenzenden Gebiet zum Gaza-Streifen wird derzeit dringend abgeraten.

    - Beschränken Sie Bewegungen in der Region möglichst auf das Nötigste.

    - Informieren Sie sich über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen.

    - Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen von Sicherheitskräften.

    Palästinensische Gebiete: Gaza-Streifen

    Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird gewarnt.

    Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können im Gaza-Streifen und in den dazugehörigen Küstengewässern praktisch keine konsularische Hilfe leisten. Gleiches gilt für die Ausreise aus dem Gazastreifen.

    Im Rahmen der israelischen Militäroperation „Protective Edge“ erfolgten schwere Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen mit vielen Toten und Verletzten. Dabei wurde auch öffentliche Infrastruktur, wie Straßen, Strom- und Abwasserversorgung, beschädigt. Ferner befinden sich in Trümmern sowie auf wenig befahrenen Wegen nach wie vor nicht detonierte Sprengmittel (UXO).

    Die Versorgungslage im Gaza-Streifen ist schwierig. Die öffentliche Stromversorgung ist auf wenige Stunden am Tag beschränkt. Das Grundwasser gilt als belastet. Treibstoffmangel wirkt sich auch auf andere öffentliche Dienstleistungen, wie Kläranlagen, aus. Sie dürfte sich angesichts der derzeitigen Zuspitzung noch verschlechtern.

    Die Einreise nach Gaza auf dem Seeweg ist nicht möglich. Es wird angesichts einer drohenden Gefährdung für Leib und Leben dringend vor Versuchen gewarnt, in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gazastreifen einzudringen. Im Mai 2010 kamen bei einem solchen Versuch (sog. „Gaza-Flottille“) neun Menschen ums Leben.

    Der einzige Personenübergang zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, in Erez, ist zurzeit insbesondere für humanitäre Fälle und internationale Organisationen geöffnet. Der Gaza-Streifen ist seit Juni 2007 für den allgemeinen Personenverkehr von und nach Israel fast vollständig abgeriegelt. Personenverkehr zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, über den Übergang Erez, wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt und Doppelstaatern mit palästinensischen Ausweispapieren in der Regel gar nicht gestattet. Auch die Ausreise über Erez ist in der Regel nur für Personen möglich, die mit Genehmigung der israelischen Behörden über Erez eingereist sind. Der Grenzübergang Erez wurde auch in der Vergangenheit wiederholt kurzfristig geschlossen.

    Der Grenzübergang Rafah, zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen, ist außer an Wochenenden und islamischen Feiertagen grundsätzlich geöffnet. Der Grenzübergang kann dann nach Angaben der ägyptischen Behörden regulär - nur - von Palästinensern mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde benutzt werden. Für die Ausreise aus dem Gaza-Streifen bedarf es der Zustimmung der ägyptischen und palästinensischen Grenzbehörden. Hier kann es auch bei erst kürzlich erfolgter Einreise zu Wartezeiten von mehreren Wochen bis zur Ausreise kommen. Eine Ausreise aus dem Gaza-Streifen kann bei erfolgter Einreise über Rafah auch nicht über den israelischen Grenzübergang Erez erfolgen.

    Es besteht eine Reisewarnung für den Nordsinai. Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Nord-Sinai wird hingewiesen, siehe Reise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung - Ägypten.

    Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)

    Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen, vor allem zwischen Israel und Jerusalem einerseits und dem Westjordanland andererseits, aber auch innerhalb des Westjordanlands.

    Es kommt immer wieder zu Anschlägen, Angriffen und Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Es gibt immer wieder Berichte über Angriffe auf Fahrzeuge, die mit Steinen oder Molotow-Cocktails beworfen werden, teils durch Palästinenser, teils durch israelische Siedler.

    Die Sicherheitslage im Westjordanland ist ausgesprochen volatil und kann sich nach akuten Sicherheitsvorfällen schnell ändern. In solchen Fällen können einzelne Ortschaften durch das israelische Militär abgeriegelt oder sogenannte „fliegende“ Checkpoints eingerichtet oder bestehende Checkpoints vorübergehend geschlossen werden. Es kann zu Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte in Ramallah und anderen palästinensischen Städten und Dörfern kommen. Protestaktionen sind jederzeit möglich.

    Besuche in den von der Palästinensischen Behörde verwalteten Städten Bethlehem, Beit Sahour, Beit Jalla, Jericho, Taybe, Al-Bireh und Ramallah, sowie die Benutzung der Straße 1 zum Toten Meer und der Straße 90 im Jordantal sind auch ohne besondere Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung vertretbar. Mit israelischen Mietwagen ist der Besuch dieser Städte, die im sogenannten A- und B-Gebiet liegen.

    - Bereisen Sie das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung.

    - Kleiden Sie sich aufgrund der größtenteils konservativen Gesellschaft stets angemessen und verzichten Sie auf kurze Hosen/Röcke und nicht schulterbedeckende Kleidung.

    - Bewahren Sie unbedingt Ruhe, meiden Sie Menschenansammlungen und suchen Sie ggf. Zuflucht im Inneren von Geschäften und Wohnhäusern.

    - Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der israelischen und palästinensischen Sicherheitskräfte.

    - Seien Sie bei der Benutzung der Straße 60 im Westjordanland besonderer vorsichtig, insbesondere um Hebron, um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.

    - Vermeiden Sie generell Fahrten in der Dunkelheit.

    - Beachten Sie unbedingt Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten.

    - Verfolgen Sie die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam.

    Kriminalität

    Die Kriminalitätsrate ist niedrig. Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommt insbesondere an touristisch frequentierten Orten wie Flughäfen, Bahnhöfen und Stränden vor.

    - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

    - Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

    - Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, im Bus und an Stränden besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    - Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Natur und Klima

    Israel und die Palästinensischen Gebiete liegen in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.

    Es gibt drei Klimazonen: Die Küstenebene hat feuchtheiße Somme und milde, regenreiche Winter, das Bergland einschließlich Jerusalem warme und trockene Sommer und kalte Winter, die Wüste heiße und trockene Sommer und milde Winter.

    Vor allem in den Sommermonaten können aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen Busch- und Waldbrände sowie Sandstürme auftreten.

    In den Wintermonaten kann es zu Überschwemmungen kommen, insbesondere in der Negev-Wüste.

    Am Toten Meer gibt es inzwischen Tausende von Einsturzlöchern („Sink Holes“). Innerhalb von Sekunden entstehen an der Küste Einsturztrichter bzw. Erdfälle von bis zu 20 Meter Tiefe und 80 Meter Breite.

    In Tel Aviv und Umgebung kommt es aufgrund von gefährlichen Strömungen immer wieder zu tödlichen Badeunfällen.

    - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    - Verlassen Sie befestigte Straßen und Wege am Toten Meer nicht.

    - Halten Sie sich in Tel Aviv und Umgebung beim Baden im Meer immer in Strandnähe auf und schwimmen Sie nicht zu weit hinaus.

    - Achten Sie auf teilweise sehr starken Strömungen und meiden Sie diese frühzeitig.

    - Baden Sie nur an bewachten Küstenabschnitten und beachten Sie dort unbedingt die Beflaggung an den Stränden und die Durchsagen der Bademeister.

    - Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
    • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
    • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    Israel / Palästinensische Gebiete 

    Aktuelles

    Aufgrund der von China ausgehenden Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, muss auch in Israel und den Palästinensischen Gebieten sowohl mit verstärkten Einreisekontrollen zur Identifizierung erkrankter Reisender wie auch importierten einzelnen Krankheitsfällen gerechnet werden.

    • Beachten Sie die Informationen im Merkblatt COVID-19 sowie auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Robert Koch-Instituts RKI.

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland ist keine Impfung erforderlich. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung bei Einreise nachzuweisen.

    • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
    • Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Für einen Langzeitaufenthalt in den Palästinensischen Gebieten wird zudem noch eine Typhusimpfung empfohlen.
    • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
    • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    HIV/AIDS

    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

    • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s. u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
    • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
    • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
    • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
    • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
    • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
    • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Cholera

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z. B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

    • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

    Weitere Infektionskrankheiten

    Einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z. B. Leishmaniasis, West-Nile Fieber, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung).

    In Israel ist es an mehreren Orten zu einem Wassersport-assoziierten Ausbruch von Leptospirose gekommen.

    Medizinische Versorgung

    Das Versorgungsniveau in Israel ist gut bis sehr gut, die Notfallversorgung und Entbindungen erfolgen ausschließlich im dafür bestens etablierten staatlichen Gesundheitssystem. In den Palästinensischen Gebieten ist das Versorgungsniveau deutlich eingeschränkt. Krankenwagen dürfen die Grenze zu Israel nicht passieren. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall ist empfehlenswert. 

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die DTG zu finden. 

    Unverändert gültig seit: 9. April 2020