Marco Polo Reisen - Reise in der Gruppe - Entdecker

Entdeckerreisen im Team

Reise in der Gruppe - Entdecker

Kolumbien
Magisches Land

Reise-Nr. ST 6740

  • 14-tägige Rundreise durch Kolumbien von den Anden zur Karibik
    Bogotá und das Erbe El Dorados im Goldmuseum
    Bezaubernde Kolonialstädte
    Besuch bei Kaffeebauern
    Karibikflair in Cartagena
    Nonstop-Flüge mit Lufthansa

    Das vielleicht bestgehütete Geheimnis Südamerikas: Kolumbien - Gesamtkunstwerk zwischen Pazifik, Karibik, Amazonas und Anden. Am besten schnell die Koffer packen, bevor sich das herumgesprochen hat. Schlechte Nachrichten aus Kolumbien sind übrigens von gestern, und die rätselhaften Statuen von San Agustín oder die sagenhaften Goldschätze El Dorados warten schon auf Sie. Außerdem: eine Kaffeeprobe im Hochland, ein Kochkurs mit Juan, viel Kolonialpracht und eine ordentliche Prise Karibik.

    price

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2020

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Sonntag, 24.02.2019: Flug nach Kolumbien

    Nachmittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Kolumbien (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.). Abends Ankunft in Bogotá, wo Ihr Marco Polo Scout Sie empfängt. Zwei Übernachtungen in Bogotá.

    2. Tag, Montag, 25.02.2019: Bogotá

    Vormittags zu Fuß durch Bogotá, eine der höchstgelegenen Hauptstädte der Welt (2640 m). Papaya, Ananas, Guanábana – auf dem Markt von Paloquemao stapeln sich die Vitamine bunt und fotogen. Dann schwärmen wir von der Plaza Bolívar in die Altstadt aus: Sie wirkt aufgeräumt, aber noch nicht blank poliert, mit vielen Ecken und Kanten zum Entdecken. Höhepunkt der Citytour: Seilbahnfahrt auf den Monserrate mit Blick übers Häusermeer der 8-Millionen-Stadt. Mit Tipps für den freien Nachmittag versorgt Sie Ihr Scout. Beim gemeinsamen Abendessen erforschen wir schon mal die kolumbianische Küche. Wie wär's mit Ajiaco, kolumbianischem Hühnereintopf? Und dazu vielleicht ein Club Colombia, süffiges kolumbianisches Bier? (F/A)

    3. Tag, Dienstag, 26.02.2019: Bogotá - Villa de Leyva

    Hier ist alles Gold, was glänzt: Im Goldmuseum mit Schätzen aus prähispanischer Zeit erzählt uns eine Indigena der Arhuaco vom Weltbild ihres Volkes. Vom Mythos von El Dorado, dem sagenhaften Goldland, wird natürlich auch die Rede sein. Dann heißt es auf zur Rundreise: "Adiós Bogotá, hola Zipaquirá!" Dort steigen wir in die Unterwelt, in eine unterirdische Kathedrale ganz aus Salz. Kopfsteingepflastert und weiß getüncht erwartet uns dann die Kolonialschönheit Villa de Leyva. (F)

    4. Tag, Mittwoch, 27.02.2019: Villa de Leyva - Neiva

    Auf Zeitreise rund um Villa de Leyva: Das Skelett eines 120 Millionen Jahre alten Kronosaurus und das astronomische Observatorium der Muiscas, 2000 Jahre jung – beeindruckend. Dann zum Flughafen von Bogotá und Flug nach Neiva. (F)

    5. Tag, Donnerstag, 28.02.2019: Neiva - San Agustín

    Kurs Richtung Tatacoa-Wüste. Ein früher Sprung aus den Federn, der sich lohnt: für den Sonnenzauber, der die kleine Wüste zum Glühen bringt. Kakteen, rotbraune Erde, bizarre Felswände – bei der Wüstenerkundung erleben wir eine surreale Landschaft hautnah. Dann am Rio Magdalena entlang bis nach San Agustín. Zwei Übernachtungen. (F/A)

    6. Tag, Freitag, 01.03.2019: San Agustín

    Steinerne Idole und heilige Plätze in San José des Isnos. Dann wieder Natur pur: Am Wasserfall Salto de Mortino stürzen die Wassermassen 180 m in die Tiefe. Unzählige Gräber aus vorchristlicher Zeit, bewacht von steinernen Statuen im Dschungelgrün: Grimmige Krieger oder Dämonen? Götter oder Tempelwächter? Die Geheimnisse der San-Agustín-Kultur haben Archäologen noch längst nicht alle geknackt. (F/A)

    7. Tag, Samstag, 02.03.2019: San Agustín - Popayán

    An einer Flussenge schießt der Rio Magdalena, Lebensader des Landes, ungestüm durch die Felsspalten. Wir machen uns auf den Weg nach Popayán. Die Strecke durch die verwunschenen Nebelwälder des Puracé-Nationalparks gilt als eine der schönsten des Landes - wenn das Vorankommen auch manchmal etwas mühsam ist. 140 kurvige Kilometer. Am Abend bei einem ersten Spaziergang durch Popayán die Beine vertreten? (F)

    8. Tag, Sonntag, 03.03.2019: Popayán - Kaffeezone

    "La ciudad blanca" - Popayán ist berühmt für seine weiß gekalkten Fassaden. Zu Fuß erkunden wir die koloniale Altstadt und fahren dann durch das Tal des Rio Cauca nach Norden in die Kaffeezone. Wir checken auf einer schicken ehemaligen Kaffeeplantage ein und fühlen uns wie ein Kaffeebaron. Zwei Übernachtungen. (F)

    9. Tag, Montag, 04.03.2019: Kaffeezone

    Folgen Sie dem Kaffeeduft auf der Kaffeehazienda! Den Weg vom Strauch zur Tasse zeigen uns die Experten an Ort und Stelle. Und wer mag, packt selbst mit an. Dann kräftig schnuppern und still genießen beim Coffee-Tasting. Tatsächlich der beste Kaffee der Welt? Mit anderen Aromen erwartet uns mittags Chefkoch Juan zum Kochkurs. Zum Verdauen danach darf das kolumbianische Feuerwasser, ein Aguardiente, nicht fehlen. Am Nachmittag bleibt Zeit für eigene Entdeckungen auf der Hazienda. Am Pool mit Plantagenblick und Tasse in der Hand relaxen. Mehr braucht es nicht zum Glück! Oder wie wäre es mit einer Canopy-Tour über Kaffeeplantagen und Bambushaine? (F/M)

    10. Tag, Dienstag, 05.03.2019: Kaffeezone - Cartagena

    Ausflug ins Cocora-Tal. Es zirpt, zwitschert und flattert: Kolibris vielleicht, unzählige Schmetterlinge auf jeden Fall. Wir wandern durch die Landschaft ganz in Grün, aus der Wachspalmen, die kolumbianischen Nationalbäume, wie gigantische Stecknadeln bis zu 60 m in die Höhe ragen. Nachmittags spazieren wir durch die Straßen von Salento mit ihren bunten Häusern. Am Abend Flug ans Meer nach Cartagena. Früher Piratennest, geplündert von Sir Francis Drake und Kollegen. Heute Flair der Karibik statt Fluch der Karibik. Für viele die schönste Kolonialstadt der Neuen Welt. Drei Übernachtungen in einem Kolonialhotel in der Altstadt. (F/M)

    11. Tag, Mittwoch, 06.03.2019: Cartagena

    Karibisch entspannt döst die Altstadt von Cartagena in der Sonne, Pferdehufe klappern übers Kopfsteinpflaster. Wir passen uns dem Tempo an und schalten zurück in den ersten Gang. Eine Erfrischung auf der Citytour gefällig? Straßenverkäufer versorgen Sie mit lokaler "Streetfruit" von Mango bis Wassermelone. Dann von der Festung San Felipe Fotoblicke über Altstadt und Küste. Der Rest des Tages gehört Ihnen: Wenn die Sonne versinkt und die kühle Meeresbrise durch die Gassen weht, erwacht die Stadt wieder aus dem Mittagsschlaf. Dann ist im Café del Mar auf der Festungsmauer Chillen mit Meerblick angesagt. Dazu Musik made in Colombia – von Shakira zum Beispiel. (F)

    12. Tag, Donnerstag, 07.03.2019: Cartagena

    Ein freier Tag in Cartagena. Das Flair der Stadt hat es Ihnen angetan? Kein Wunder - hier noch ein paar Tipps zur individuellen Tagesgestaltung. Wie wäre es mit einem Rundgang auf den Spuren von Nobelpreisträger García Márquez? Oder lockt Sie eher der Karibikstrand? Dann bringt Sie ein Schnellboot zum Unterwassernationalpark Islas del Rosario. Wie in der Kinowerbung: puderzuckerweiße Strände, karibikblaues Wasser. Am Spätnachmittag wartet, wenn Sie wollen, dann schon Manuel, Ihr Salsalehrer: Un, dos, tres ... beim Salsa-Crashkurs (25 €) lernen Sie die Grundschritte, um nach dem Abschiedsessen mit Meeresfrüchten gestärkt ganz relaxt in die karibische Nacht zu tanzen. (F/A)

    13. Tag, Freitag, 08.03.2019: Rückflug von Cartagena

    Im Laufe des Tages Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Bogotá, von dort abends mit Lufthansa nonstop weiter nach Europa (Flugdauer ab Bogotá ca. 11,5 Std.). (F)

    14. Tag, Samstag, 09.03.2019: Ankunft in Europa

    Nachmittags Landung in Frankfurt.

    F: Frühstück A: Abendessen M: Mittagessen

    price

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2020

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Bogota 2 Augusta***
    Villa de Leyva 1 Meson de los Virreyes***
    Neiva 1 GHL Style Neiva****
    San Agustin 2 Yuma**
    Popayan 1 La Plazuela***
    Alcala 2 El Bosque del Saman***
    Cartagena 3 Monterrey***
  • MARCO POLO LIVE
    Am 9. Tag drückt uns Chefkoch Juan seine Messer und Kochlöffel in die Hand und bereitet mit uns eine deftige Bandeja Paisa zu: Viel Fleisch, Eier, Bohnen, Reis und Bananen kommen in die Pfanne. Zutaten und Gewürztipps liefert Juan gleich mit, und natürlich dürfen wir unsere Eigenkreationen auch selbst genießen.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Termine 2019 DZ * EZ *
    24.02.–09.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2999 (ca. 3321 CHF) 3378 (ca. 3741 CHF)
    17.03.–30.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2929 (ca. 3244 CHF) 3308 (ca. 3664 CHF)
    04.08.–17.08. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2749 (ca. 3045 CHF) 3128 (ca. 3464 CHF)
    10.11.–23.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2749 (ca. 3045 CHF) 3128 (ca. 3464 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 16.7.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Weitere Termine im Reisejahr 2020

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Lufthansa z.B. von Frankfurt oder München nach Bogotá und zurück; bei dieser und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
    • Inlandsflüge (Economy) mit Avianca lt. Reiseverlauf
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 150 €)
    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit landesüblichen Bussen, am 10. Tag mit Geländewagen
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC und Klimaanlage in den genannten Hotels
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Eintritte
    • Kochkurs
    • Klimaneutrale Bus-/Jeep-/Bahnfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 25 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen  

    Zur Teilnahme an der Reise benötigen Bürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen noch mindestens sechs Monate nach Einreise gültigen Reisepass. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Reisepass noch genügend freie Seiten enthält und in gutem Zustand ist.

    Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

    Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zur Ihrer Person“ am besten sofort oder bis spätestens zwölf Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Wir benötigen Ihre Daten für die Buchung der innerkolumbianischen Flugtickets durch unsere Agentur.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Sicherheit geht vor! 

    Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Sicherheit in kolumbianischen Hotels 

    Bitte beachte, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen.

    Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall- und Evakuierungspläne fehlen. Wir empfehlen daher, sich nach der Ankunft selbst einen Überblick über die Anlagen und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen.

    Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Europa vorgeschriebenen Höhen auf. In vielen Hotels, die du auf der Reise besuchen wirst, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm. Gelegentlich fehlen bei Innentreppen auch die Handläufe bzw. Treppengeländer.

    Die Angabe zur Wassertiefe in den Swimmingpools fehlt teilweise komplett. In Europa übliche Sicherheitseinrichtungen wie Rettungsringe sind in der Regel nicht vorhanden. Eine Badeaufsicht ist ebenfalls nicht vorhanden.

    Die Elektroinstallationen entsprechen nicht den europäischen Normen. Manchmal sind die Steckdosen locker, Kabel an Lampen und Anschlüssen elektrischer Geräte sind unzureichend isoliert.

    Einige Hotels blicken auf eine lange Vergangenheit zurück: Sie bestechen zwar durch ihr historisches Flair, wurden aber im Laufe der Zeit schrittweise erweitert. Die Folge sind unregelmäßigen Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. Insbesondere bei Dunkelheit sollte man daher besonders achtsam sein.

    In einigen Hotels sind die Außenanlagen und auch die Zuwege zu den Bungalows nicht ausreichend beleuchtet. Bitte stelle dich auf diese Gegebenheiten ein und lasse die nötige Vorsicht walten. Wir empfehlen auch, für alle Fälle eine Taschenlampe mitzunehmen.

    Sicherheitsgurte im Bus 

    Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage der letzten Jahre in Kolumbien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich in den letzten Jahren deutlich gebessert. Kritisch bleibt die Sicherheitslage auch nach Einschätzung des deutschen Auswärtigen Amtes weiterhin im Grenzgebiet zu Venezuela und Ecuador und entlang der Pazifikküste. Auf Reisen in diese Regionen verzichten wir selbstverständlich auch weiterhin.

    Wie Sie den Hinweisen des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist in ganz Kolumbien wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen besondere Umsicht erforderlich. Dies gilt in besonderem Maße nach Einbruch der Dunkelheit. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von Brennpunkten und haben unsere Routen so geplant, dass längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem bitten wir Sie, im Interesse Ihrer Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.

    Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Situation im Land weiterhin sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Marco Polo Team

    Stand: 17. Juni 2019

    Sicherheitshinweis

    Kolumbien

    Unverändert gültig seit: 17. Juni 2019

    Aktuelles

    Von Reisen in die Grenzgebiete zu Venezuela wird aufgrund der aktuellen Ereignisse in Venezuela derzeit abgeraten. Es kann zu kurzfristigen Grenzschließungen kommen.

    • Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Sicherheit

    Von Reisen in folgende Departamentos bzw. Gebiete wird - mit Ausnahme von Fahrten auf Hauptstraßen zwischen Großstädten bei Tageslicht - dringend abgeraten:

    - Norte de Santander (mit Ausnahme der Hauptstadt Cúcuta)

    - Arauca (mit Ausnahme der gleichnamigen Hauptstadt)

    - Vichada (mit Ausnahme der Hauptstadt Puerto Carreño)

    - Guainía (mit Ausnahme der Hauptstadt Puerto Inírida)

    - Guaviare (mit Ausnahme der Hauptstadt San José del Guaviare)

    - Caquetá (mit Ausnahme der Hauptstadt Florencia)

    - Östliche und südliche Teile von Meta (mit Ausnahme der Tourismusregion Caño Cristales)

    - Putumayo (mit Ausnahme der Hauptstadt Mocoa)

    - Nariño (außer der Hauptstadt Pasto und dem Grenzübergang Ipiales)

    - Südlicher Teil des Valle del Cauca

    - Chocó (außer dem Küstenstreifen zwischen Nationalpark Utría und Punta Arusi)

    - Ländliche Regionen im Norden von Antioquia

    - Süd-Córdoba und

    - Süd-Bolívar

    Terrorismus

    Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert. Der Friedensprozess mit der FARC wird trotz diverser Schwierigkeiten fortgesetzt. Guerillareste (ELN, EPL), FARC-Dissidenten sowie Gruppen aus dem Bereich der organisierten Kriminalität verüben weiter Gewalttaten und liefern sich Bandenkriege im Kampf um die Vorherrschaft in den Drogengebieten. Die genannten Gruppierungen sind in vielfältigen Deliktsfeldern (Drogenökonomie, illegaler Bergbau, Schmuggel, Erpressung, Entführung, Anschläge, Gewalt- und Tötungsdelikte usw.) aktiv und gehen aggressiv gegen Eindringlinge bzw. potentielle Opfer vor. Dies gilt insbesondere in den Grenzregionen Kolumbiens und in ländlichen, dünn besiedelten Gebieten. Dort ist die staatliche Kontrolle weiterhin nicht gewährleistet.

    Auch wenn Touristen in der Regel nicht Ziel von Anschlägen sind, besteht die Gefahr von Kollateralschäden. Terroristische Anschläge auf touristische Ziele sind mit Ausnahme eines Anschlags in einem Einkaufszentrum in Bogotá im Juni 2017 in den letzten Jahren nicht vorgekommen.

    • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

    • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    Demonstrationen, Protestaktionen und Streiks können insbesondere in großen Städten in Kolumbien jederzeit stattfinden. Verkehrsbehinderungen und Straßenblockaden, auch vor Grenzübergängen

    wie Ecuador sowie gewalttätige Ausschreitungen können dabei nicht ausgeschlossen werden.

    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Minengefahr

    Guerilla und Drogenanbauer haben in weiten Landstrichen Landminen gelegt. Schon wenige Schritte neben geteerten Straßen und festen Schotterpisten besteht die Gefahr, auf eine Mine zu treten. Informationen zur Verteilung der verminten Gebiete finden sich z.B. unter DescontaminaColombia.

    Im Grenzgebiet zu Venezuela muss auch auf befestigten Straßen mit Sprengfallen gerechnet werden, die Militärpatrouillen gelten, aber auch von zivilen Fahrzeugen ausgelöst werden und letale Wirkung entfalten können.

    • Verlassen Sie Straßen außerhalb von Ortschaften möglichst nicht.

    Kriminalität

    In den Großstädten (Bogotá, Medellin, Barranquilla, Cali, Cartagena, Santa Marta usw.) ist die Sicherheitslage mit der in anderen lateinamerikanischen Metropolen vergleichbar.

    Die Kriminalitätsrate (insbesondere Straßendiebstähle und Wohnungseinbrüche) und die allgemeine Gewaltbereitschaft sind hoch. Dies gilt sowohl für landschaftlich reizvolle Gegenden/Wanderwege als auch für die Hauptstadt Bogotá und Touristenzentren. Ein erhöhtes Überfallrisiko auf Touristen besteht auf der Straße Riohacha – Cabo de la Vela im nördlichsten Departamento La Guajira an der Karibikküste.

    Örtliche Sicherheitskräfte empfehlen, die Strecke bis auf weiteres nur auf dem Hauptweg und mit von der Polizei eingerichteter Sicherheitsbegleitung zu befahren. Selbst tagsüber müssen Sie auch in belebten Straßen mit Raubüberfällen und Trickdiebstahl rechnen. Mit Einbruch der Dämmerung besteht bei Überfällen eine erhöhte Gefahr der Gewaltanwendung.

    Bei Taxifahrten besteht die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls oder einer Kurzzeitentführung zu werden, bei der die Täter in der Regel Kreditkarten samt PIN abpressen, um an Geldautomaten Bargeld vom Konto des Opfers abzuheben. Orts- und sprachunkundigen Fahrgästen wiederfährt dies bisweilen sogar bei Benutzung der regulären gelben Taxis am Flughafen Bogotá.

    Es kommt auch zum Einsatz von K.o.-Tropfen und ähnlichen Mitteln in Getränken, Esswaren, Süßigkeiten und Zigaretten, insbesondere in Bogotá und in Überlandbussen. Einige Touristen berichteten von untergeschobenen Drogen bei Straßenkontrollen.

    • Meiden Sie bei Dunkelheit einsame Viertel und Straßen in größeren Städten und seien Sie abseits der Touristenzentren nicht alleine unterwegs.

    • Leisten Sie bei einem Überfall auf keinen Fall Widerstand.

    • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

    • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

    • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    • Fahren Sie nicht per Anhalter und nehmen keine Anhalter mit.

    • Stellen Sie Fahrzeuge stets auf bewachten Parkplätzen ab und lassen Sie keine Wertsachen oder Taschen sichtbar im Auto

    • Halten Sie keine Taxis am Straßenrand an, sondern bestellen Sie sie per Telefon- oder Internetservice (z.B. die Taxi-App EASY TAPPSI), nutzen Sie Taxis an den autorisierten Taxiständen oder nutzen Sie einen Limousinenservice.

    • Nehmen Sie keine Getränke, oder Esswaren von Fremden an und lassen Sie diese auch im Restaurant nicht unbeaufsichtigt

    • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Drogenkuriere

    Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht.

    • Seien Sie besonders Vorsicht bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen.

    • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Einreise und Zoll.

    Naturkatastrophen

    Kolumbien liegt in einer seismisch aktiven Zone. Im Bereich der Kordilleren im Westteil Kolumbiens ist mit einer erhöhten Erdbebengefahr zu rechnen. Auch gibt es einige aktive Vulkane.

    Von April bis Mitte Juni und im Oktober und November ist in Kolumbien Regenzeit, in der es zu heftigen Regenfällen, häufig mit Überschwemmungen und Erdrutschen kommt.

    An der Nordküste am karibischen Meer ist von Juni bis Dezember Wirbelsturmsaison.

    • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

    • Beachten Sie die Hinweise zu vulkanischen Aktivitäten des Servicio Geológico Colombiano.

    • Zu regionalen Überschwemmungen und Erdrutschen nach schweren Regenfällen sindfinden Sie bei der kolumbianischen Behörde für nationalen Katastrophenschutz UNGRD aktuelle Informationen.

    Weltweiter Sicherheitshinweis

    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten. http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.

    - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

    Kolumbien  

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

    Impfschutz

    Kolumbien verlangt bei der direkten Einreise aus Deutschland zwar keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung, dennoch wird die Impfung allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in Kolumbien in ein Gebiet reisen, in dem Gelbfieber vorkommt.

    Hierzu gehören Gebiete unterhalb 2.300m in den Departments von Amazonas, Antioquia, Arauca, Atlántico, Bolivar, Boyacá, Caldas, Caquetá, Casanare, Cauca, Cesar, Córdoba, Cundinamarca, Guainía, Guaviare, Huila, Magdalena, Meta, Norte de Santander, Putumayo, Quindio, Riasaralda, San Andrés, Providencia, Santander, Sucre, Tolima, Vaupés und Vichada; den Städten von Acandí, Juradó, Riosucio und Unguía im Department Choco, den Städten von Albania, Barrancas, Dibulla, Distracción, El Molino, Fonseca, Hatonuevo, La Jagua del Pilar, Maicao, Manaure, Riohacha, San Juan del Cesar, Urumita und Villanueva im La Guajira Department.

    Ein niedriges Expositionspotential existiert für Gelbfieber auch in den Departments von Cauca, Nariño und Valle de Cauca, dem zentralen und südlichen Choco Department und den Städten von Barranquilla, Cali, Cartagena und Medellín. Gelbfieber wird in Gebieten oberhalb von 2.300m, inkl. den Stadtgebieten von Bogotá und Uribia im La Guajira Department nicht übertragen.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des

    Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

    Zika-Virus-Infektion

    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Kolumbien mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.

    Chikungunya

    Seit September werden für Kolumbien wie auch zuvor schon in anderen Gebieten der Karibik und den angrenzenden Ländern erste bestätigte Erkrankungsfälle von Chikungunya gemeldet.

    Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten

    Dengue

    Dengue wird in weiten Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.).

    Malaria

    Ein geringes Risiko für Malaria besteht im ganzen Land unterhalb von 1.600 m Höhe, ein sehr geringes Risiko in den ländlichen Gebieten im Norden.

    Als Malaria-frei gelten die großen Städte, S. Andres und Providencia.

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

    Je nach Reiseprofil kann im Einzelfall eine Chemoprophylaxe bzw. Standby-Medikation sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

    - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    - tagsüber (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

    Durchfallerkrankungen

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Dies ist besonders wichtig in ländlichen Gebieten. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

    In Kolumbien kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

    HIV/AIDS

    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Medizinische Versorgung

    Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.

    Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. zu finden.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen/Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. zu finden.

    Unverändert gültig seit: 17. Mai 2019

    Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften 

    Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden.

    Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.