Marco Polo Reisen - Reise in der Gruppe - Entdecker

Entdeckerreisen im Team

Reise in der Gruppe - Entdecker

Peru
Zwischen Amazonien und Andengipfeln Flug mit LATAM

Reise-Nr. ST 6640K

zur Buchung

  • Zweiwöchige Rundreise zu den Höhepunkten von Peru
    Andenaufenthalt mit Machu Picchu
    Natur pur: drei Tage in einer Urwald-Lodge im Amazonas-Tiefland
    Peru live im Heiligen Tal der Inkas
    Viele Mehrfachübernachtungen

    Anden und Kordilleren. Schneebedeckte Gipfel und ein See, groß wie ein Meer. 4000 m Höhenunterschied zwischen Amazoniens Dschungel und Titicacasee. Wir wechseln vom Pazifikstrand ins Hochgebirgsklima und sind mit Sommer-Outfit und Alpakapulli für alles gerüstet. Und was uns auf dieser Rundreise zu den Höhepunkten Perus noch erwartet: Zeugnisse prächtiger Hochkulturen, farbenfrohe Märkte - und Zeit, das wohl abwechslungsreichste Land Südamerikas ganz für sich zu entdecken!

    price ab 3149 € (ca. 3391 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 7 Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Sonntag, 07.03.2021: Flug nach Peru

    Abends Zubringerflug nach Madrid und von dort mit LATAM Airlines gegen Mitternacht weiter nach Lima (Nachtflug, Flugdauer ab Madrid ca. 12 Std.). Ankunft nach Ortszeit am nächsten Morgen.

    2. Tag, Montag, 08.03.2021: Lima

    LATAM landet am Morgen in Lima. Transfer ins Hotel, wo Ihr Marco Polo Scout beim Frühstück alle Gäste willkommen heißt. Alle gemeinsam gehen wir auf Citytour durch Lima: Wir beginnen mit dem kolonialen Erbe in der Altstadt und den schaurigen Katakomben von San Francisco. Den anschließenden Bummel durchs Künstlerviertel Barranco runden wir beim Mittagessen mit der faszinierenden Kreativität der peruanischen Küche ab. Der Rest des Tages ist frei. (F/M)

    3. Tag, Dienstag, 09.03.2021: Lima - Amazonien

    Vormittags Flug über die Anden nach Puerto Maldonado. Landeanflug auf eine andere Welt: Schier endloser Dschungel, dazwischen milchkaffeebraune Flüsse - das Abenteuer Amazonas-Tiefland kann beginnen. Schnell das Hauptgepäck deponiert, dann geht es per Langschwanzboot zur rustikalen Urwald-Lodge. Ihr örtlicher Scout nimmt Sie nachmittags mit zu einer ersten Wanderung: auf der Suche nach Kaimanen ... Drei Übernachtungen. (F/M/A)

    4. - 5. Tag, Mi, 10.03.2021 - Do, 11.03.2021: Amazonas-Regenwald

    Zwei Tage abwechslungsreiche Dschungelwelt pur! Bei Wanderungen begleiten uns Affenfamilien und schwingen sich durch die Wipfel. Schildkröten, Riesenotter und Tapire lassen sich mit etwas Glück vom Boot aus im dichten Dschungel sichten. Auf der Affeninsel halten wir Ausschau nach Kapuziner-, Löwen- und Totenkopfäffchen. Und von einem Beobachtungsturm schweift der Blick über den Urwald. Tukane, Aras und Raubvögel kreisen über den Baumkronen und den Moriche-Palmen. (F/M/A)

    6. Tag, Freitag, 12.03.2021: Amazonien - Heiliges Tal

    Vormittags per Boot zurück nach Puerto Maldonado, und in weniger als einer Flugstunde finden wir uns in den Anden wieder: Cuzco (3400 m). Einen ersten Panoramablick auf die Inkahochburg gibt's von der Festung Sacsayhuamán aus, dann nimmt unser Bus erst mal den Abzweig ins tiefer gelegene Heilige Tal. Zwei Übernachtungen in Urubamba (2860 m). (F)

    7. Tag, Samstag, 13.03.2021: Machu Picchu

    Das Abenteuer wird groß, die Schiene schmal. Langsam zuckelt die Schmalspurbahn mit uns an Bord durchs Urubambatal Richtung Huayna Picchu, dem sagenumwobenen Zuckerhut der Kordilleren. Inmitten der spektakulären Natur dort liegt Machu Picchu, die vergessene Stadt der Inkas, die erst 1911 wiederentdeckt wurde. Die Inkas nannten sie Inti-Huatana, den Ort, an dem die Sonne festgebunden ist. Staunen erlaubt! Am späten Nachmittag Rückfahrt mit dem Zug. (F)

    8. Tag, Sonntag, 14.03.2021: Heiliges Tal - Cuzco

    Sonntagvormittag in Pisak: In der Pfarrkirche findet gerade der Gottesdienst statt - wenn Sie möchten, mit Ihnen. Textsicherheit auf Quechua erwartet hier niemand ... Auch vor der Kirche herrscht Trubel: Es ist Markttag! Aus den umliegenden Bergdörfern kommen die Bauern, um ihre Produkte zu verkaufen. Danach auf zum Inka-Workshop: Wir üben uns im Knüpfen von Quipus, den geknoteten Bilanzen der Inkas, und stellen zusammen mit den Einheimischen Adobes her, Lehmziegel. Am Nachmittag geht es weiter nach Cuzco. Drei Übernachtungen. (F/M)

    9. Tag, Montag, 15.03.2021: Cuzco

    Cuzco sehen und suchen, was von den Inkas noch erhalten ist. Teilweise stehen ja die Steine der Spanier darauf. Wir streifen vom Sonnentempel Koricancha zur Inkamauer und von der Plaza de Armas zur Kathedrale. In dem Gotteshaus sehen wir Werke der berühmten Escuela Cusquena, bei denen sich europäischer Malstil mit indianischen Motiven verbindet: Da wird schon mal auf einem Abendmahl-Gemälde Meerschweinchen gegessen und Chicha getrunken! Der Rest des Tages gehört Ihnen. (F)

    10. Tag, Dienstag, 16.03.2021: Cuzco

    Freier Tag in der früheren Inkahauptstadt. Genießen Sie Ihren Urlaub beim Streifzug durch Boutiquen und Handwerksstätten des Viertels San Blas - oder darf es eine Kostprobe der andinen Küche sein? Ihr Scout organisiert gerne die Teilnahme an einem der begehrten Kochkurse. Oder lassen Sie heute lieber kochen? Cuzcos Restaurantszene bietet so manche kulinarische Überraschung: Kosten Sie doch mal Alpaka-Steak - so gut wie null Cholesterin, aber dafür voller Geschmack! Und wer Lust auf eine weitere Inkastätte hat, die nicht so stark besucht ist, begleitet den Scout zum nahe gelegenen Tipón (49 €). Die Bewässerungssysteme funktionieren noch heute! (F)

    11. Tag, Mittwoch, 17.03.2021: Cuzco - Sicuani

    Erste Etappe Richtung Titicacasee: Der komfortable Reisebus bringt uns heute durch das fruchtbare Tal des Vilcanota zur Barockkirche in Andahuaylillas und zum monumentalen Raqchi-Tempel. Unser Tagesziel ist das unscheinbare Städtchen Sicuani (3550 m), in dem wir ein ausgesprochen hübsches Hotel beziehen. (F/A)

    12. Tag, Donnerstag, 18.03.2021: Sicuani - Puno

    Gleich nach dem Frühstück geht es hinauf zum 4350 m hohen La-Raya-Pass, den wir bereits nach ca. einer Stunde Fahrzeit erreichen. Anschließend rollt unser Bus durch einsame Hochgebirgslandschaften, nur vereinzelt gibt es kleine Dörfer, am Wegesrand verkaufen Bäuerinnen Andenkäse. In Puno erreichen wir den Titicacasee. Binsenweisheiten im Dorf Chimu: Was man nicht alles aus dem Gras herstellen kann! Welcher Gott wurde im Phallustempel von Chucuito verehrt? Ein Bummel über den Hauptplatz von Puno - und der Aufstieg zu einem Aussichtspunkt wird belohnt mit einem tollen Seepanorama. Zwei Übernachtungen. (F)

    13. Tag, Freitag, 19.03.2021: Titicacasee

    Mit dem Boot geht es hinaus auf den stahlblauen See, zuerst zu den schwimmenden Inseln der Urus und dann weiter zur Isla Taquile - der Insel der strickenden Männer. Warum die Männer hier die Stricknadeln in der Hand haben und was die Farben der typischen Strickmützen über das Leben der Bewohner aussagen, erzählt Ihnen Ihr Scout. Am Abend feiern wir Abschied von Peru in einem typischen Restaurant. (F/M/A)

    14. Tag, Samstag, 20.03.2021: Rückflug von Südamerika

    Die Heimreise beginnt: Mit einem Zwischenstopp bei den geheimnisvollen Grabtürmen von Sillustani fahren wir vormittags nach Juliaca und fliegen von dort nach Lima. Am Abend Flug mit LATAM bzw. Iberia von Lima nach Madrid (Nachtflug, Flugdauer ca. 12 Std.). (F)

    15. Tag, Sonntag, 21.03.2021: Ankunft in Europa

    Am Nachmittag Ankunft in Madrid und Weiterflug mit Ankunft abends.

    F: Frühstück M: Mittagessen A: Abendessen

    price ab 3149 € (ca. 3391 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 7 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Lima 1 Casa Andina Standard***
    Pto. Maldonado 3 Ecoamazonia LodgeLodge
    Urubamba 2 Hacienda del Valle***
    Cuzco 3 Taypikala Cuzco***
    Sicuani 1 Wilkamayu***
    Puno 2 Hacienda Plaza de Armas***
  • Marco Polo Live
    "Ama sua, ama llulla, ama quella" - das Grundgesetz der Inkas auf Quechua: Nicht stehlen, nicht lügen, nicht faul sein! Ganz in diesem Sinne packen wir am 8. Tag mit an: Wir machen mit beim Quipu-Knüpfen und lernen die Knotenschrift des Bilanzwesens der Inkas kennen. Und dann heißt es: Lehm stampfen, Adobe-Ziegel formen und zum Trocknen aufreihen! Viel Gelächter mit den Einheimischen gehört ebenso dazu wie das ein oder andere Glas Bier.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2021 Info DZ * EZ * Flug ab
    07.03.–21.03. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3149 (ca. 3391 CHF) 3548 (ca. 3821 CHF)
    28.03.–11.04. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3149 (ca. 3391 CHF) 3548 (ca. 3821 CHF)
    11.07.–25.07. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3349 (ca. 3607 CHF) 3748 (ca. 4036 CHF)
    08.08.–22.08. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3549 (ca. 3822 CHF) 3948 (ca. 4252 CHF)
    29.08.–12.09. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3149 (ca. 3391 CHF) 3548 (ca. 3821 CHF)
    10.10.–24.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3149 (ca. 3391 CHF) 3548 (ca. 3821 CHF)
    31.10.–14.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3149 (ca. 3391 CHF) 3548 (ca. 3821 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Weitere Termine im Reisejahr 2020

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 31.7.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
    • Linienflug (Economy, Tarifklasse Q) mit LATAM Airlines nach Lima und zurück, nach Verfügbarkeit
    • Inlandsflüge (Economy) mit LATAM Airlines lt. Reiseverlauf
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 185 €)
    • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
    • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit guten, landesüblichen Bussen
    • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
    • Bahnfahrt von Ollantaytambo nach Machu Picchu und zurück
    • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels und einer Urwald-Lodge
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Eintritte (ca. 150 €), u. a. Machu Picchu
    • Reiseliteratur (ca. 18 €)
    • Deutsch sprechende, wechselnde Marco Polo Reiseleitung; keine Marco Polo Reiseleitung auf der Busfahrt von Sicuani nach Puno
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.

    Klimaneutral reisen mit Marco Polo

    Die Reise wird durch CO2e-Kompensation klimaneutral gestellt.

  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

     

     

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben. Aktuelle Hinweise zu Einreisebedingungen erhalten Sie hier und zu Corona-Vorsorgemaßnahmen unter der Rubrik "Sicher & Gesund" oder kontaktieren Sie Ihr Reisebüro.

    Einreisebestimmungen  

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.

    Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

    Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise nach Peru eine Geburtsurkunde vorweisen. Es wird empfohlen, eine internationale Geburtsurkunde bzw. eine beglaubigte englische oder spanische Übersetzung mitzuführen. Die internationale Geburtsurkunde ist nur im Standesamt am Geburtsort erhältlich. Minderjährige, die ohne ihre Eltern reisen, müssen weitere Dokumente mit sich führen. Bitte erkundigen Sie sich in diesem Fall beim zuständigen Konsulat.

    Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ umgehend vollständig ausgefüllt an uns zurück. Falls wir die Passdaten nicht rechtzeitig vorliegen haben, können wir Ihnen den Zutritt nach Machu Picchu nicht garantieren.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Corona-Vorsorgemaßnahmen

    Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

    Ausrüstung 

    Ergänzend zu den o. g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    • Tagesrucksack
    • Badesachen
    • Taschenlampe
    • evtl. Schlafsack-Inlet
    • kleines Handtuch

    Als Hauptgepäck ist ein strapazierfähiger Rollkoffer ausreichend und ein Treckingrucksack nicht zwingend notwendig.

    Für den Aufenthalt am Amazonas sollten Sie eine faltbare Reisetasche mitnehmen, in der Sie das Tagesgepäck für 3 Übernachtungen verstauen können. Der große Koffer bleibt dann in Puerto Maldonado zurück.

    Sicherheitseinrichtungen in den lateinamerikanischen Hotels  

    Bitte beachten Sie, dass in Lateinamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:

    • Fensterbrüstungen und Geländer weisen nicht die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf
    • Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm
    • Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.
    • fehlenden Isolierung an Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte
    • unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren
    • Unebenheiten im Gelände der Außenanlagen

    Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.

    Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

    Sicherheitsgurte im Bus 

    Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
    • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
    • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    Medizinische Hinweise 

    Aktuelles

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

    • Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.

    Aufgrund der Zunahme an Fällen von Dengue-Fieber wurde im Februar 2020 für die Regionen Loreto, Madre de Dios und San Martín ein gesundheitlicher Notstand ausgerufen.

    • Beachten Sie die Informationen im Abschnitt Dengue-Fieber.

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Bei direkter Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen ab einem Alter von neun Monaten empfohlen, die in Gebiete unterhalb von 2.300m in folgenden Regionen reisen: Amazonas, Loreto, Madre de Dios, San Martín, Ucayali, Puno, Cusco, Junín, Pasco, Huánuco, hoher Norden von Apurimac, hoher Norden von Huancavelica, hohes Nordosten von Ayacucho und der Osten von Piura. In Gebieten oberhalb von 2.300m (inklusive der Stadt Cusco, Lima, Machu Picchu und dem Inka Trail) ist keine Gelbfieberimpfung empfohlen. Aus Peru kommend kann der Nachweis der Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.

    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.

    • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.

    • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    Zika-Virus-Infektion

    Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

    • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

    Chikungunya

    Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe Merkblatt Chikungunya-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Dengue-Fieber

    Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

    Ein geringes Risiko besteht im ganzen Land unter 2000 m, v. a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos.

    Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.

    Je nach Reiseprofil kann eine Notfallselbstmedikation im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

    • Tragen von körperbedeckender, heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden)

    • wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue!) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria!)

    • Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Durchfallerkrankungen

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

    Seit Mai 2019 wird zudem in Lima, Junín, La Libertad (einschließlich Trujillo), Lambayeque (einschließlich Chiclayo) und Piura Regionen über mehr als 200 Fälle des neurologischen Guillan-Barre-Syndrom berichtet. Die Ursache ist vermutlich auf einen durch die Atemwege oder Lebensmittel übertragenen Krankheitserreger zurückzuführen. Für Reisende besteht ein minimales Risiko. Reisende in Risikobereichen sollten jedoch Vorsichtsmaßnahmen für Lebensmittel und Getränke sowie Maßnahmen zur Händehygiene beachten.

    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    Leishmaniasis

    Die kutane und mukokutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

    Oropouche-Fieber

    Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.

    Leptospirose

    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

    In Peru kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u. U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z. T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

    Pest

    Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.

    Höhenkrankheit („Soroche“)

    In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.

    HIV/AIDS

    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Medizinische Versorgung

    Das medizinische Versorgungsangebot ist in Lima im privaten Sektor z. T. auf international hohem Standard. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen meist defizitär strukturiert.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren oder im Notfall ggf. die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren.

    In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden.

    Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e. V.

    Unverändert gültig seit: 22. Juni 2020

    Gelbfieberimpfung Amazonas 

    Bitte lassen Sie sich unbedingt rechtzeitig von einem Facharzt bzw. Tropeninstitut über eine sinnvolle medizinische Vorsorge beraten.

    Die peruanische Gesundheitsbehörde hat die Impfpflicht in das peruanische Amazonas-Gebiet abgeschafft. Zum Schutz vor einer möglichen Infektion empfehlen jedoch sowohl die nationalen Behörden als auch das deutsche Auswärtige Amt allen Reisenden in das Amazonas-Becken dringend eine Gelbfieberimpfung.