Marco Polo Reisen - Reise in der Gruppe - Entdecker

Entdeckerreisen im Team

Reise in der Gruppe - Entdecker

Südafrika
Highlights

Reise-Nr. ST 7441

zur Buchung

  • Rundreise zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Südafrikas
    Johannesburg und Pretoria
    Wilde Tiere im Krügerpark und im Zululand
    Fünf Übernachtungen in Kapstadt

    Dieses extrem bewegte Land zwischen Wildnis und Winelands, zwischen kaum überwundener Apartheid und neu gewonnener Entspanntheit wird auf dieser Rundreise auch Sie mitreißen: mit Elefanten und Nashörnern im Krüger-Nationalpark ebenso wie mit sozialen Projekten in Johannesburg und Kapstadt. Mit dem Besuch einer Township und den Kriegertänzen der Zulus. Mit der Lässigkeit der Wellenreiter in Durban und dem spektakulären Blick auf Kapstadts Tafelberg. Südafrika für neue Fans.

    price ab 3169 € (ca. 3366 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 2 Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Dienstag, 06.10.2020: Flug nach Südafrika

    Am späten Abend Flug von Frankfurt nach Johannesburg (Flugdauer ca. 10,5 Std.).

    2. Tag, Mittwoch, 07.10.2020: Johannesburg

    Morgens Landung in Johannesburg. Am Flughafen begrüßt Sie Ihr Marco Polo Scout und zeigt Ihnen auf einer Rundfahrt die Stadt des Goldes und der Gegensätze: futuristisch anmutende Bauten wie den gläsernen "Diamanten" oder Soccer City, das größte Fußballstadion Afrikas, Soweto mit seinen Wellblechhütten und Villenvierteln. Das Apartheid-Museum führt uns die unrühmliche Geschichte des Landes vor Augen, und beim Besuch eines Selbsthilfeprojekts sehen wir, wie auch in den Armenvierteln Hoffnung auf ein besseres Leben aufkeimt. (A)

    3. Tag, Donnerstag, 08.10.2020: Johannesburg - Krüger-Nationalpark

    Nach dem Frühstück geht es in die Hauptstadt Pretoria: zuerst zum Voortrekker-Monument, das an die Geburt des Burenstaates erinnert, dann zu den Union Buildings, dem Regierungssitz, vor dem die Statue Nelson Mandelas wacht. Nachmittags fahren wir nach Osten, vorbei an Maisfeldern und Rinderfarmen in den tropischen Teil Südafrikas. Drei Übernachtungen in Hazyview. (F/A)

    4. Tag, Freitag, 09.10.2020: Krüger-Nationalpark

    Aufbruch im Morgengrauen. Je früher der Morgen, desto lohnender unsere Pirsch nach den Big Five: Mit etwas Glück erleben wir Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden in freier Wildbahn! Zurück in der Lodge ist am Nachmittag Zeit für den Pool. (F/A)

    5. Tag, Samstag, 10.10.2020: Krügerpark oder Panoramatour

    Ein freier Tag. Gelegenheit zu einem Trip mit göttlichen Ausblicken zum Great Escarpment, dem Abbruch des Hochlands zum Tiefland (75 €). Das "Fenster Gottes", der Blyde River Canyon, die Drei Rondavels und die Lisbon Falls sind nur einige der Highlights, die Sie hier kennenlernen. Oder haben Sie Lust, statt des Ausflugs eine zweite Wildbeobachtungsfahrt in den Krügerpark zu unternehmen (ab ca. 60 €, Buchung vor Ort)? (F/A)

    6. Tag, Sonntag, 11.10.2020: Krüger-Nationalpark - Swasiland

    In Swasiland, seit 2018 offiziell Eswatini, präsentiert sich der Schwarze Kontinent ganz ursprünglich und malerisch: weite Hügel mit grasenden Rindern, spektakuläre Berge - wie aus dem Bilderbuch. Gegen Mittag erreichen wir unser Hotel im Hochland. Der Nachmittag bleibt frei für eigene Unternehmungen - Ihr Scout hat viele Tipps für Sie. (F/A)

    7. Tag, Montag, 12.10.2020: Swasiland - Hluhluwe

    Zurück nach Südafrika. Am Nachmittag im offenen Geländewagen durch das private Wildreservat unserer Lodge, das zum Schutz von Antilopen und Nashörnern eingerichtet wurde. Ihr Scout zeigt Ihnen den Unterschied zwischen "weißen" und "schwarzen" Nashörnern und erklärt auch, was gegen die grassierende Wilderei unternommen wird. (F/A)

    8. Tag, Dienstag, 13.10.2020: Hluhluwe - Durban

    Die Zulus haben einen Ruf als Kämpfer und Krieger: Vormittags präsentieren uns Angehörige des größten Volkes Südafrikas ihre Tänze und Gebräuche. Anschließend Weiterfahrt an den Indischen Ozean: Wie wäre es in St. Lucia mit einem Strandspaziergang oder einer Bootsfahrt (ca. 20 €)? Ziel der heutigen Tagesetappe ist die Hafenstadt Durban. (F)

    9. Tag, Mittwoch, 14.10.2020: Durban - Kapstadt

    Rundfahrt durch Durban. Die Stadt besitzt den größten Hafen Afrikas und ist zugleich wegen ihrer Strände Touristenziel und ein beliebtes Revier von Wellenreitern. Viele der hier lebenden Menschen sind indischer Herkunft - wir entdecken Hindutempel, Moscheen und den berühmten indischen Markt. Am Nachmittag Flug nach Kapstadt. Fünf Übernachtungen. (F/A)

    10. Tag, Donnerstag, 15.10.2020: Kapstadt

    Bei einer Citytour zu Fuß erkunden wir das Zentrum von Kapstadt. Vom Company's Garden, bereits im 17. Jahrhundert angelegt, geht es zum Parlament, zur Groote Kerk, zum Greenmarket Square und zur Long Street mit ihren Kneipen, Galerien und Designerläden. Der Nachmittag ist frei. Wer Höhenluft schnuppern mag, kann mit der Seilbahn auf den Tafelberg fahren. Oder zieht es Sie eher zur Waterfront? Eine Hafenrundfahrt, ein Hubschrauberrundflug oder ein Besuch im Aquarium, um dem Tigerhai ins Auge zu blicken? Sie haben die Wahl! (F)

    11. Tag, Freitag, 16.10.2020: Kapstadt

    Ein Tag in Kapstadt - ganz für Sie. Oder wollen Sie Ihren Scout auf einen Ausflug nach Stellenbosch und Franschhoek begleiten (75 €)? Die Universitätsstadt Stellenbosch hat sich herausgeputzt im alten Kleid: Prachtvolle Bürgerhäuser im kapholländischen Stil säumen die Straßen, beschattet von 100-jährigen Alleebäumen. Nicht weit davon liegt Franschhoek, gegründet von französischen Hugenotten, die vor mehr als 300 Jahren den Weinbau nach Südafrika brachten. Was liegt also näher, als in einem Weingut Chardonnay, Shiraz & Co. zu probieren? (F)

    12. Tag, Samstag, 17.10.2020: Kapstadt

    Kapstadt ist eine vibrierende Stadt voller Lebenslust und Dynamik. Auch scheinbar heruntergekommene Stadtviertel sind keineswegs Orte des Elends, sondern haben teil am Aufbruch Südafrikas in eine bessere Zukunft. Wir fahren durch Woodstock: In den stillgelegten Fabriken haben sich Künstler und Designer niedergelassen - an den Häuserwänden prangen Graffiti. Ist das große Kunst? Vielleicht nicht, aber auf jeden Fall sehenswert. Anschließend dann zum Food Market in der Old Biscuit Mill, vor wenigen Jahren als alternative Veranstaltung begonnen, heute eine der Attraktionen Kapstadts. Lassen Sie sich überraschen! Alternativen? Vielleicht ein kapmalaiischer Kochkurs in Bo Kaap? Ein Besuch des neuen Museums für zeitgenössische afrikanische Kunst an der Waterfront? Bootsausflüge führen zur früheren Gefängnisinsel Robben Island. Ihr Scout hilft bei der Aktivitätenplanung für den freien Nachmittag. (F)

    13. Tag, Sonntag, 18.10.2020: Kapstadt

    Ganztägiger Ausflug. Erster Halt ist Hout Bay, wo Sie Gelegenheit zur Bootsfahrt zu einer Robbenkolonie haben (ca. 10 €). Dann nach Süden auf der spektakulären Panoramastraße Chapman's Peak Drive: links zerklüftete Felsen, rechts der Abgrund. Schließlich das Kap der Guten Hoffnung, das den Seefahrern bessere Zeiten verhieß. Auf der Rückfahrt Stopp am Boulders Beach, wo sich vor fast 40 Jahren Pinguine am Strand ansiedelten. Abends Farewell-Dinner im Africa Café. (F/A)

    14. Tag, Montag, 19.10.2020: Kapstadt

    Am Vormittag noch mal in den Läden an der Waterfront nach Souvenirs stöbern? Mittags Transfer zum Flughafen. Zweistündiger Flug nach Johannesburg und Anschluss in Richtung Europa (Flugdauer ca. 10,5 Std.). (F)

    15. Tag, Dienstag, 20.10.2020: Rückkehr nach Europa

    Am Morgen Ankunft in Frankfurt.

    A: Abendessen F: Frühstück

    price ab 3169 € (ca. 3366 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 2 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Johannesburg 1 GC Morningside***
    Hazyview 3 Hippo Hollow***
    Eswatini 1 Lugogo Sun***
    Hluhluwe 1 Zulu Nyala Heritage****
    Durban 1 Marine Parade***
    Kapstadt 5 SunSquare City Bowl***
  • Marco Polo Live
    Am 8. Tag erleben wir, dass Bewegungen mehr als tausend Worte sagen: Der Leiter der Zulu-Tanzgruppe stellt uns persönlich seine Gruppe vor und demonstriert uns eindrucksvoll, wie engagiert die Jugendlichen hier ihrer Leidenschaft fürs Tanzen nachgehen. Dann dürfen wir selbst mitmachen, die Trommeln werden geschlagen, und wir wagen die ersten Schritte - wenn uns die Rhythmen ins Blut gehen, sind wir endgültig in Südafrika angekommen.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2020 Info DZ * EZ * Flug ab
    25.02.–10.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2899 (ca. 3080 CHF) 3278 (ca. 3482 CHF)
    24.03.–07.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3099 (ca. 3292 CHF) 3478 (ca. 3695 CHF)
    04.08.–18.08. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3099 (ca. 3292 CHF) 3478 (ca. 3695 CHF)
    08.09.–22.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3169 (ca. 3366 CHF) 3598 (ca. 3822 CHF)
    06.10.–20.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3169 (ca. 3366 CHF) 3598 (ca. 3822 CHF)
    03.11.–17.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3169 (ca. 3366 CHF) 3598 (ca. 3822 CHF)
    17.11.–01.12. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3169 (ca. 3366 CHF) 3598 (ca. 3822 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 3.7.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug mit South African Airways (Economy, Tarifklasse W) von Frankfurt nach Johannesburg und zurück von Kapstadt, nach Verfügbarkeit
    • Inlandsflug (Economy) mit Mango Airlines von Durban nach Kapstadt
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 135 €)
    • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
    • Transfers, Ausflüge, Safarifahrten und Fahrten mit guten, landesüblichen Bussen
    • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels und Lodges
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, A=Abendessen)
    • Eintritte und Nationalparkgebühren (ca. 120 €)
    • Township-Tour in Soweto
    • Safarifahrten im offenen Geländewagen im Krüger-Nationalpark und in einem privaten Wildreservat
    • Klimaneutrale Bus-/Jeep-/Bahnfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 13 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte, Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

     

     

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Für die Einreise nach Südafrika und Eswatini benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen maschinenlesbaren Reisepass, der bei Südafrika noch mindestens 30 Tage über das Reiseende und bei Eswatini noch mindestens 6 Monate über den Einreisetermin in Eswatini hinaus gültig sein sowie noch mindestens vier freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel enthalten muss. Es ist ratsam, noch weitere freie Seiten im Reisedokument zu haben, da es bei der (Wieder-) Einreise nach Südafrika gelegentlich Schwierigkeiten gegeben hat, wenn lediglich die letzte nummerierte Seite frei war.

    Der visumfreie Aufenthalt beträgt für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger in Südafrika 90 Tage und in Eswatini 30 Tage.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

    Gäste, die sich selbst ein Visum besorgen, müssen darauf achten, dass sie wegen der Durchreise durch Swasiland ein Visum für Südafrika mit doppelter Einreise benötigen.

    Hinweise für die Einreise von Minderjährigen

    Minderjährige deutsche Staatsangehörige, die mit mindestens einem Elternteil zusammen reisen, benötigen seit November 2019 nur noch einen gültigen Reisepass. Das Mitführen einer Geburtsurkunde sowie einer Zustimmungserklärung des anderen Elternteils, falls nicht beide sorgeberechtigte Elternteile mitreisen, ist aber weiterhin empfehlenswert.

    Reist ein Minderjähriger ohne Begleitung eines Erwachsenen, sind neben dem gültigen Pass folgende Unterlagen mitzuführen:

    • Internationale Geburtsurkunde (oder eine Geburtsurkunde mit englischer Übersetzung),
    • Zustimmungserklärung der Eltern in englischer Sprache, z. B. mittels Muster ‚Parental consent letter',
    • Passkopien der Eltern/Sorgeberechtigten, bei Alleinsorge Gerichtsbeschluss über das alleinige Sorgerecht oder Sterbeurkunde des anderen Elternteils, jeweils mit Übersetzung in die englische Sprache,
    • Kontaktdetails der Eltern/Sorgeberechtigten,
    • Bestätigungsschreiben in englische Sprache und Kontaktdaten sowie Passkopie der Person, zu welcher der Minderjährige reisen soll.

    Weitere Informationen bieten das Department of Home Affairs, bzw. die südafrikanische Vertretung in Deutschland.

    Gelbfieberimpfung:

    Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z. B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter <http://www.who.int>.

    Bitte beachten Sie auch die Informationen hinsichtlich möglicher weiterer Pflichtimpfungen in den Medizinischen Hinweisen!

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Corona-Vorsorgemaßnahmen

    Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

    Sicherheit 

    Südafrika befindet sich immer noch in einer Phase des Umbruchs. Ihr Scout wird Ihnen die Hintergründe zu einzelnen Fragen des politischen Wandels und der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung erläutern.

    Seit jeher war Südafrika ein Land mit hoher Kriminalität die in den letzten Jahren trotz wirtschaftlichen Aufschwungs nicht nachgelassen hat. Es empfiehlt sich deshalb, einige Sicherheitsregeln zu beachten. In den Großstädten sollten Sie das Hotel in der Dunkelheit nicht zu einem Spaziergang verlassen, auch gehören Wertsachen und Papiere immer in den Hotelsafe. Verschließen Sie Ihr Zimmer, egal, ob Sie im Raum sind oder ihn verlassen haben. Wir empfehlen außerdem die Mitnahme eines Geldgürtels, in dem Sie Papiere und Ihr Geld aufbewahren. Führen Sie immer nur kleinere Bargeldbeträge im Portemonnaie mit sich und tragen Sie keinen oder nicht kostbaren Schmuck. Seien Sie beim Abheben von Geld am Automaten stets vorsichtig gegenüber Fremden, die Ihnen Ihre Hilfe anbieten.

    Ein Besuch der Townships ist in unseren Augen ein wichtiger Bestandteil einer Südafrika-Reise. Das Auswärtige Amt weist aus Sicherheitsgründen darauf hin, dass Township-Besuche nur in organisierter Form und unter ortskundiger Führung unternommen werden sollten, was wir bei dieser Reise gewährleisten können.

    Zu Beginn Ihrer Reise wird Ihnen Ihr Scout noch einige Tipps und Verhaltensregeln zu Sicherheitsfragen geben. Wir bitten Sie, diese im eigenen Interesse zu beachten.

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
    • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
    • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    Medizinische Hinweise 

    Südafrika

    Aktuelles

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

    - Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.

     

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    -  Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Allerdings ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z. B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine einzige Impfung gilt inzwischen als lebenslanger Impfnachweis im internationalen Reiseverkehr.

    - Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    - Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen (z. B. Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz).

    - Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im

    - Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    Malaria

    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

    - Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

    Ein mittleres bis hohes Risiko besteht von Oktober bis Mai im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit gesamtem Krügerpark und angrenzenden privaten Wildreservaten) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz. Eine Malariaprophylaxe (s. u.) ist für diesen Zeitraum empfohlen.
    Ein geringes Risiko besteht von Juni bis September im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz; von September bis Mai im Norden und Nordosten von KwaZulu-Natal (inkl.Tembe- und Ndumo- als auch Umfolozi- und Hluhluwe-Wildreservate).

    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

    - Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

    - Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, insbesondere in den Abendstunden und nachts (Malaria).

    - Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

    - Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

    - Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

    HIV/AIDS

    Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen Häufigkeit. Bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung (regionale Unterschiede) sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind.
    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
    Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.

    - Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s. u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    - Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

    - Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

    - Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

    - Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

    - Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

    - Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

    - Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Cholera

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z. B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

    - Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth), siehe

    - Baden Sie nicht im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten.

    Sonnenschutz

    Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, so dass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

    Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten!

    - Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

    - Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

    Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

    - Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.

    - Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

    - Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.

    - Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

    (unverändert gültig seit 26. Juni 2020)

    Swasiland 

    Aktuelle medizinische Hinweise
    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

    • Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.

    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

    Impfschutz

    Bei der direkten Einreise aus dem Gelbfieberendemiegebiet, siehe www.who.int, ist für alle Reisenden mit einem Lebensalter über einem Jahr der Nachweis einer gültigen Impfung gegen Gelbfieber notwendig (Internationales Impfzertifikat, lebenslange Gültigkeit). Das gilt auch für eine Anreise im Transit über Addis Abeba oder Nairobi, wenn der dortige Aufenthalt länger als 12 Stunden beträgt. Reisende, die sich vor Einreise nach Eswatini in Südafrika aufgehalten haben und nicht zuvor aus dem Gelbfieberendemiegebiet nach Südafrika eingereist sind, benötigen kein Impfzertifikat.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B sowie Tollwut (s. o.) empfohlen.

    HIV/AIDS

    Etwa 30% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Eswatini zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Malaria

    Das Malariarisiko in Eswatini ist moderat und beschränkt sich jahreszeitlich auf den Sommer (Regenzeit) der südlichen Hemisphäre mit klimatisch bedingten Zeitschwankungen zwischen Oktober und April. Besonders die nord-östlichen Landesteile Tjaneni, Mhlume und Simunye mit dem Hlane Nationalpark sowie Big Bend sind betroffen.

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle ärztliche Vorstellung mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Eine medikamentöse Malariaprophylaxe wird in den vorgenannten Risikogebieten empfohlen. Zur Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

    - körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)

    - in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

    Durchfallerkrankungen und Cholera

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen, auch Cholera, vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: kochen, schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden in Süßwassergewässern sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Gute ärztliche Versorgung ist in den angrenzenden Großstädten Südafrikas zu finden

    Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Südafrika und Eswatini ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird daher dringend angeraten

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen/ Tropenmediziner*innen/ Reisemediziner*innen persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z. B. www.dtg.org.

    Unverändert gültig seit 29. Juni 2020