Marco Polo Reisen - Reise in der Gruppe - Entdecker

Entdeckerreisen im Team

Reise in der Gruppe - Entdecker

Tansania
Zu Gast bei den Big Five

Reise-Nr. ST 7340

zur Buchung

  • Jede Menge Wildlife: zwölf Tage Ostafrika erleben
    Unterkünfte mit Afrikaflair
    Elefanten im Tarangire-Nationalpark
    Riesige Gnu- und Zebraherden in der Serengeti
    Der Ngorongoro-Krater

    Löwen jagen im Affenzahn eine Gazelle. Elefanten baden trompetend im Fluss. Eine Herde Zebras grast neben unserem Geländewagen. Solche Momente machen diesen Safaritrip unvergesslich! Wir besuchen die schönsten Nationalparks in Tansania: die Serengeti, den Ngorongoro-Krater und Tarangire. Immer auf den Spuren der Big Five. Dazwischen Nächte im Zeltcamp, Fahrradtour zur Kaffeeplantage, Blicke auf den Kilimandscharo und Zeit zum Relaxen.

    price ab 3479 € (ca. 3821 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 3 Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Mittwoch, 05.02.2020: Abflug nach Afrika

    Abends Flug von Frankfurt nach Addis Abeba (Flugdauer ca. 7 Std.).

    2. Tag, Donnerstag, 06.02.2020: Ankunft in Tansania

    Morgens Umsteigen in Addis Abeba und zweieinhalbstündiger Weiterflug nach Tansania. Gegen Mittag landen Sie am Flughafen Kilimandscharo. Eine ungewöhnliche Landung: mitten in der Steppe, aus der Afrikas höchster Berg herausragt und mit seinen 5895 m am Himmel kratzt. Wie wäre es nach dem Transfer zum Hotel bei Arusha mit einem Sprung in den Pool? Nach der erfrischenden Abkühlung heißt Sie Ihr Marco Polo Scout beim Abendessen willkommen. (A)

    3. Tag, Freitag, 07.02.2020: Arusha – Tarangire-Nationalpark

    Kamera dabei? Wir schwingen uns in den Geländewagen und nehmen Kurs auf das erste Ziel unserer Rundreise, den Tarangire-Nationalpark. Eine Attraktion kriegt man hier ganz leicht vor die Linse: seit Jahrhunderten still stehende Baobabs. Mit ihren weit ausladenden Kronen sehen die Affenbrotbäume so aus, als hätte man sie falsch herum in die Erde gesteckt. Wir kommen mittags an und machen gleich den ersten Game Drive. In dieser Gegend sind weniger Touristen unterwegs, dafür umso mehr Dickhäuter: Tarangire hat eine besonders große Population! Wenn die Sonne tiefer steht, wagen sich auch die anderen Bewohner wieder aus ihren Verstecken. Zwei Übernachtungen am Rand des Nationalparks. (F/A)

    4. Tag, Samstag, 08.02.2020: Tarangire-Nationalpark

    Weiter geht's mit der Tierbeobachtung: Der Tarangire-Fluss schlängelt sich von Nord nach Süd durch den Park und führt das ganze Jahr über Wasser. Das lockt jede Menge große und kleine Tiere an, darunter Büffel, Kudus und Giraffen. Wir sitzen also im wahrsten Sinne des Wortes an der Quelle! Bei der Safari heute unbedingt auch nach oben schauen: Wer entdeckt die erste Meerkatze im Baum? Nachmittags Auszeit im Camp. Der Pool lädt zum Planschen ein – oder lassen Sie sich von den Vögeln in den Schlaf zwitschern. In den umliegenden Akazienbäumen tummeln sich über 500 Arten. (F/M/A)

    5. Tag, Sonntag, 09.02.2020: Tarangire-Nationalpark – Serengeti

    Lost in translation? Das kann heute durchaus passieren. Wir brechen früh auf in Richtung Serengeti und legen einen Zwischenstopp in der Kleinstadt Mto wa Mbu ein. Auf dem Markt treffen die über 100 Völker Tansanias zusammen und jonglieren mit Vokabeln ihrer Sprachen – darunter Bantu, Khoisan, Nilotisch oder Kuschitisch. Ein echter Buchstaben-Salat! Apropos: Wir brauchen noch Proviant für unser Abenteuer in der Wildnis. Der Scout erfüllt diese Mission lautstark und verhandlungssicher. Weiter geht's! Berge ziehen an unseren Fenstern vorbei, dazwischen üppiges Grün und roter Staub. Am Abend erreichen wir die Serengeti. Drei Übernachtungen im Zeltcamp. (F/M/A)

    6. Tag, Montag, 10.02.2020: Serengeti-Nationalpark

    Willkommen in einem der berühmtesten Nationalparks der Welt! Die Massai gaben der Serengeti ihren Namen, er bedeutet "endlose Ebene". Und tatsächlich: Bis zum Horizont erstrecken sich Grassavanne und leicht hügeliges, nahezu baumloses Land. Schakale, Geparden und Leoparden streifen hier umher. Nachts können wir vom Camp aus das Schreien der Hyänen und lautes Löwengebrüll hören. Knistert dann noch ein Lagerfeuer, ist das Afrika-Feeling perfekt! (F/M/A)

    7. Tag, Dienstag, 11.02.2020: Serengeti-Nationalpark

    Aufstehen, early birds! Der Wecker klingelt noch vor Sonnenaufgang. Wir starten zum ganztägigen Game Drive in einem anderen Teil des Nationalparks. (F/M/A)

    8. Tag, Mittwoch, 12.02.2020: Ngorongoro-Krater

    Das nächste Highlight wartet: der Ngorongoro-Krater. Während man die Tiere in der Serengeti oft in der endlosen Weite suchen muss, spazieren sie hier auf dem Präsentierteller herum. Nirgendwo sonst in Afrika leben so viele Großwildtiere auf so kleinem Raum zusammen: Der Krater, der durch den Einsturz eines Vulkans entstand, hat einen Durchmesser von knapp 20 km. Bis zu 600 m ragen die steinernen Wände in die Höhe – ein irrer Anblick! Schon oben vom Rand aus können wir einige Bewohner erspähen, dazu zählen Elefanten, Löwen, Zebras, Gnus, Gazellen und Spitzmaulnashörner. Am Abend kommen wir nach Karatu. Zwei Übernachtungen. (F/A)

    9. Tag, Donnerstag, 13.02.2020: Serengeti – Karatu

    Heute nehmen wir uns einen Tag für Land und Leute und nutzen zur Abwechslung mal einen anderen fahrbaren Untersatz: Wir steigen auf Fahrräder um und strampeln mitten hinein ins afrikanische Kleinstadtleben. Ihr Scout weiß, wo's langgeht! (F/A/L)

    10. Tag, Freitag, 14.02.2020: Karatu - Arusha

    Gestalten Sie den Vormittag nach Ihrem Geschmack. Vielleicht mal ganz "pole pole"? Auf Suaheli bedeutet das langsam. Relaxen Sie im tropischen Garten Ihres Hotels, schwimmen Sie eine Runde im Pool oder buchen Sie eine Massage. Wenn Sie möchten, können Sie auch noch mal eine Safari im Ngorongoro-Krater machen (169 €). Nachmittags fahren wir nach Arusha zurück, wo sich Marco Polo Scout und Fahrer von Ihnen verabschieden. (F)

    11. Tag, Samstag, 15.02.2020: Rückflug nach Europa

    Ein freier Vormittag in Arusha. Der Himmel ist wolkenlos? Super! Holen Sie sich am Pool noch ein bisschen Urlaubsbräune oder shoppen Sie in der Stadt die letzten Souvenirs. Auf dem Massai-Markt am Clock Tower finden Sie Schmuck aus winzigen Glasperlen, handgeschnitzte Holzmasken und schrille Tingatinga-Bilder. Nachmittags heißt es "Kwaheri" – Auf Wiedersehen: Transfer zum Flughafen und zweieinhalbstündiger Flug nach Addis Abeba. Von dort aus am späten Abend Rückflug nach Frankfurt (Flugdauer ca. 7 Std.). (F)

    12. Tag, Sonntag, 16.02.2020: Ankunft in Frankfurt

    Am frühen Morgen Landung in Frankfurt.

    A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen L: Lunchpaket

    price ab 3479 € (ca. 3821 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 3 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Arusha 1 Mount Meru Hotel****
    Tarangire 2 Sopa Lodge****
    Zentral-Serengeti 3 Kati Kati Camp***
    Karatu 2 Simba Lodge***
    Arusha 1 Mount Meru Hotel****
  • Marco Polo Live
    Karatu eignet sich prima zum Radfahren. Wenn man sich so gut auskennt wie der Scout. Am 9. Tag schwingen wir uns für eine zweistündige Tour in den Sattel. Über Feldwege erreichen wir eine Kaffeeplantage und besuchen eine Schule, falls nicht gerade Ferien sind. Wir stoppen an Wellblechhütten von Handwerkern, die Holzschalen schnitzen oder Autoteile zusammenschweißen. Willkommen im echten Afrika!
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2020 Info DZ * EZ * Flug ab
    05.02.–16.02. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 18
    3479 (ca. 3821 CHF) 3878 (ca. 4259 CHF)
    04.03.–15.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3399 (ca. 3733 CHF) 3798 (ca. 4171 CHF)
    05.08.–16.08. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 18
    3749 (ca. 4117 CHF) 4148 (ca. 4555 CHF)
    09.09.–20.09. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 18
    3649 (ca. 4007 CHF) 4048 (ca. 4446 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 13.12.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug mit Ethiopian Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt zum Flughafen Kilimandscharo und zurück, nach Verfügbarkeit
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 140 €)
    • Transfers, Wildbeobachtungsfahrten und Rundreise mit guten, landesüblichen Geländefahrzeugen mit hochstellbarem Dach; max. 6 Gäste pro Fahrzeug, Fensterplatz garantiert
    • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Lodges und komfortablen Zeltcamps
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Eintritte und Nationalparkgebühren
    • Fahrradtour in Karatu
    • Klimaneutrale Bus-/Jeep-/Bahnfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 13 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Für Reisen nach Tansania sind ein Reisepass und ein Visum erforderlich. Auf Wunsch besorgen wir Ihnen gerne dieses Visum (Visagebühr und -besorgung 50 €, Frist 5 Wochen). Mit diesem Service wollen wir Ihnen eine bequemere Einreise ohne lange Wartezeiten ermöglichen. Es ist jedoch auch möglich, sich die Visa erst bei der Einreise ausstellen zu lassen. (Kosten ca. 45 €, Stand Juni 2019). Es sind keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen  

    Für die Einreise nach Tansania benötigen deutsche Staatsbürger einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass mit noch zwei freien Seiten und ein Visum. Die Kosten für das Visum und seine Besorgung sind nicht im Reisepreis enthalten.

    Das Visum für Tansania (ca. 50 USD) kann vorab online unter https://eservices.immigration.go.tz/visa beantragt werden. Wir empfehlen Ihnen das Visum in jedem Fall vorab online zu beantragen. Es ist zwar theoretisch möglich das Visum direkt am Flughafen zu beantragen, dies ist jedoch mit langen Wartezeiten verbunden.

    Wenn Sie die Visabesorgung über Marco Polo gebucht haben senden Sie bitte die folgenden Unterlagen spätestens 5 Wochen vor Reisebeginn an uns:

    Einzusendende Unterlagen: - Gut lesbare, farbige Passkopie

    - 1 ausgefüllter Einreisefragebogen Tansania

    - 1 farbiges, biometrisches Passbild neuesten Datums (Maße 3,5x4,5cm, weißer Hintergrund)

    Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des E-Visums kommen bzw. diese sogar scheitern.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

    Wichtige Information für Verlängerer in Sansibar:

    Das Visum für Tansania gilt gleichzeitig auch für Sansibar. Der Aufenthalt auf Sansibar ist nur gestattet, wenn bei Einreise Buchungsbestätigungen sowohl für die gesamte Reise als auch für das Hotel vorliegen. Dies gilt insbesondere für Gäste, die eine Verlängerung auf Sansibar in Eigenregie gebucht haben. Bitte führen auch Sie eine Buchungsbestätigung für das von Ihnen gebuchte Hotel mit sich.

    Bitte beachten Sie auch die Informationen hinsichtlich möglicher Pflichtimpfungen in den Medizinischen Hinweisen! 

     

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Was gehört unbedingt in den Koffer?  

    Die folgende Liste soll Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäcks helfen:

    - feste, gut eingelaufene Schuhe

    - leichte Regenjacke

    - Tagesrucksack

    - Badeschuhe (aus hygienischen Gründen,falls gewünscht)

    - Feuchtigkeits- oder Desinfektionstücher

    - Insektenschutzmittel, auch zum Schutz vor der Tsetse-Fliege

    - ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

    - Reiseapotheke und Heftpflaster

    - Taschenlampe oder Stirnlampe mit Ersatzbirne und -batterien

    - Taschenmesser

    - Fotoapparat oder Kamera mit ausreichend Speicherkarten und Ersatzakkus bzw. -batterien

    - Fernglas

    Sicherheitsmaßnahmen in den Hotels und Unterkünften 

    In Tansania dürfen Sie keine europäischen Sicherheitsstandards erwarten. Vor allem folgende Punkte erfordern ein umsichtiges Verhalten:

    - gelegentlich niedrige Brüstungshöhen bei Balkons und Fenstern

    - übergroße Zwischenräume bei den Gitterstäben von Geländern

    - lockere Elektroinstallationen, auch in Badezimmern

    - Treppen mit Stufen in unterschiedlicher Höhe, bröckelnden Kanten und unebenen Oberflächen

    - fehlende Treppengeländer und Handläufe

    - unebene und unzureichend beleuchtete Wege in den Außenanlagen

    - unbeleuchtete und nicht abgesicherte Swimmingpools

    - in den Zeltcamps gibt es z.T. nur abends Warmwasser, oder durch die Sonne erhitzt; Wifi gibt es meist nur im Hauptzelt.

    Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein. Sehr wichtig ist es, eine gute Taschenlampe mitzunehmen, zumal gelegentlich in den Abendstunden der Strom ausfällt bzw. die Stromversorgung in einigen Lodges nur durch Generatoren erfolgt, die in der Regel um 23 Uhr abgeschaltet werden.

    In einigen Unterkünften sind Sie mitten im Busch. So kann es sein, dass sich auch in unmittelbarer Umgebung Hyänen und andere Tiere aufhalten.

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Tansania. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Tansania gilt als weitgehend stabiler Staat. Dennoch sieht das Auswärtige Amt nicht nur für Tansania, sondern für das gesamte östliche Afrika die Gefahr terroristischer Attentate, die sich nicht zuletzt gegen ausländische Einrichtungen, touristische Reiseziele und religiöse Stätten richten können. In seinem Sicherheitshinweis weist es auf eine erhöhte Gefährdung hin, ohne die Gefahrenmomente näher zu präzisieren.

    Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements verzichten wir in Ostafrika selbstverständlich auf den Besuch der Regionen, in denen große ethnische und politische Spannungen herrschen bzw. in denen wir eine erhöhte Gefährdung durch terroristische Aktivitäten vermuten.

    Unsere Reiseleiter informieren sich, wo erforderlich, über die aktuelle Lage, um Demonstrationen, Wahlkampfveranstaltungen und Protestveranstaltungen zu meiden und eventuelle Straßenblockaden zu umgehen. Dies gilt in besonderem Maße für Stone Town auf Sansibar und die Küstenstadt Daressalam.

    Wegen der in Afrika an manchen Orten sehr hohen Kriminalität haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Bitte folgen Sie im eigenen Interesse den einschlägigen Hinweisen Ihrer Reiseleitung. Bei individuellen Unternehmungen in Stone Town fordern wir Sie zu erhöhter Vorsicht und zum Meiden religiöser Stätten auf. Auch beim Besuch von Restaurants und Cafés ist erhöhte Vorsicht geboten.

    Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Ostafrika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

    Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Tansania.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Marco Polo-Team

    Stand: 28.11.2019

    Sicherheitshinweis  

    Tansania

    Unverändert gültig seit: 28.11.2019

    Sicherheit

    Terrorismus

    Es hat in der Vergangenheit Anschläge sowohl auf dem Festland als auch auf Sansibar gegeben, Gotteshäuser und religiöse Führer wurden angegriffen. Die Hintergründe blieben häufig unklar.

    In der Region sind weitere Anschläge nicht auszuschließen.

    - Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

    - Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    Die Lage in Tansania ist insgesamt stabil. Gleichwohl kann es jederzeit zu Demonstrationen und dabei zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.

    Die politische Lage in der autonomen Teilrepublik Sansibar ist weiterhin angespannt, Unruhen können nicht ausgeschlossen werden. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit, insbesondere beim Besuch des Großraums Stone Town geraten.

    - Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    - Seien Sie auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten besonders wachsam.

    - Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    - Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Die Kriminalität ist im gesamten Land relativ hoch. Neben Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und auch Überfällen häufen sich Maschen, in dem Touristen von angeblichen hilfsbereiten Passanten oder angeblichen Taxifahrern angesprochen und Unterstützung wie Fahrgelegenheiten angeboten werden, um sie anschließend auszurauben und/oder unter Androhung von Gewalt zu zwingen, Bargeld vom Geldautomaten abzuheben.Bei Ankunft auf dem neueröffneten 3. Terminal des Internationalen Flughafen beachten Sie bitte, dass es dort bislang keinen Taxistand gibt. Die Gefahr, hier von nicht registrierten Taxifahrern angesprochen zu werden, ist daher besonders hoch. Vor dem 2. Terminal befindet sich weiterhin ein Taxistand.

    Mehrfach wurden Touristen gezwungen, durch Anrufe bei Familie oder Bekannten Geldtransfers zu erwirken. In und um Daressalam nimmt diese Art der Kriminalität signifikant zu. Bevorzugte Plätze sind die Bahnhofsstation, Fähranlegestelle und Busstationen, aber auch zunehmend Wohngebiete, etwa Oyster Bay und Masaki.

    Bei Angriffen auf Fahrzeuge wird versucht, Wertsachen über offene Fenster und nicht verriegelte Autotüren zu entwenden.

    Nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden, aber auch Strände in den Küstenstädten sind besonders gefährlich.

    Es häufen sich zudem Fälle, bei denen Fußgängern Taschen oder Rucksäcke von Dieben auf vorbeifahrenden Motorrädern oder aus Autos heraus gewaltsam entrissen werden, oft mit erheblicher Gefahr für Leib und Leben.

    - Nutzen Sie ausschließlich registrierte Taxis, erkennbar an weißen Kennzeichen und einem grünen, gelben oder blauen Längsstreifen auf der weißen Karosserie. In Zweifelsfällen bitten Sie den Fahrer, seine Registrierung vorzuzeigen.

    - Meiden Sie nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden, aber auch Strände in den Küstenstädten auch tagsüber.

    - Vermeiden Sie Überlandfahrten und Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit.

    - Achten Sie bei Übernachtungen, insbesondere auf Campingplätzen und in abgelegenen Gebieten auf vorhandene Sicherheitsvorkehrungen.

    - Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.

    - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

    - Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

    - Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen und im Bus, aber auch beim Geldabheben besonders vorsichtig.

    - Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen skeptisch und vorsichtig. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    P iraterie auf hoher See

    Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden.

    Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden.

    - Lassen Sie als Schiffsführer in den vorgenannten Gebieten höchste Vorsicht walten.

    - Registrieren Sie sich bei Fahrten in den gefährdeten Gewässern beim Maritime Security Center.

    Natur und Klima

    Es herrscht wechselfeuchtes, tropisches Klima mit ausgeprägten Trocken- und Regenzeiten.

    Insbesondere Küstenregionen sind insbesondere von Juni bis Oktober von monsunartigen Regenfällen und Überflutungen betroffen, so dass Straßen unpassierbar werden können.

    Tansania liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.

    - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    - Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

    Medizinische Hinweise 

    Aktuelles

    Ausbruch Ebola-Virus-Krankheit in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda

    Aufgrund des aktuellen Ebolaausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda werden derzeit alle Reisenden, die über Flughäfen und die Landgrenzen nach Tansania einreisen, zur Vermeidung der Einschleppung von Ebola mittels Temperaturscanner auf erhöhte Körpertemperatur überprüft und nachfolgend ggf. einer weiteren Befragung/Untersuchung unterzogen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen, z.B. Quarantäne, auszugehen. Die WHO hat in einem Statement vom 21. September 2019 über einen Todesfall mit ungeklärter gesundheitlicher Ursache berichtet, der weiter untersucht wird.

    Weitere Informationen, Fallzahlen und Verhaltenshinweise bieten die regelmäßig aktualisierten Informationen zum Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda.

    Masern

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    -Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Gelbfieber-Impfung

    Die tansanische Botschaft in Berlin hat erklärt, dass alle Reisenden aus Deutschland und Europa, die direkt nach Sansibar reisen und sich weniger als 12 Stunden im Transit in einem Gelbfiebergebiet aufhalten, keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung benötigen. Rückmeldungen von Reisenden bestätigen dies.

    Reisende, die über das Festland nach Sansibar einreisen, werden bei der Einreise am Hafen oder am Flughafen nochmals kontrolliert, ob sie sich zuvor in einem Gelbfieberendemiegebiet aufgehalten haben. Im Zweifel sollten die Hinweise des sansibarischen Gesundheitsministeriums bzw. die Stellungnahme der Botschaft Tansanias in Berlin ausgedruckt mitgeführt werden.

    Impfschutz

    Bei der direkten Einreise aus Deutschland auf das Festland Tansanias und nach Sansibar sind keine Pflichtimpfungen, insbesondere keine Gelbfieberimpfung erforderlich. Dies gilt auch, wenn im Transit über ein Gelbfieber-Endemiegebiet eingereist wird, solange bei dem Zwischenstopp der Flughafen nicht verlassen wird und der Aufenthalt weniger als 12 Stunden beträgt.

    Bei einer Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ab dem vollendeten 1. Lebensjahr verlangt.

    Für längere Aufenthalte im Land und bei erhöhter Mückenexposition kann eine Gelbfieberimpfung auch aus medizinischen Gründen sinnvoll sein.

    -Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    -Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Gelbfieber, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

    -Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG).

    Dengue-Fieber

    Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

    -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Chikungunya-Fieber

    Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe Merkblatt Chikungunya-Fieber.

    -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Malaria

    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

    -Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

    Ein hohes Risiko besteht landesweit inklusive der Städte (auch Daressalam) und Nationalparks. Ein geringeres Risiko herrscht auf der Insel Sansibar, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.

    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

    -Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

    -Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).

    -Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

    -Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

    -Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

    HIV/AIDS

    HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

    -Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    -Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

    -Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

    -Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

    -Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

    -Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

    -Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

    -Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Cholera

    Nach dem Auftreten von Cholera in Flüchtlingseinrichtungen der Region Kigoma ist seit Anfang 2015 eine Ausbreitung über weite Teile des Landes zu verzeichnen. Betroffen sind auch immer wieder Daressalam (insbesondere Slums), Arusha und Sansibar. Es ist ausschließlich die einheimische Bevölkerung betroffen. Ausbruchkontrollmaßnahmen laufen, allerdings sind ein Ende des Ausbruchs und die weitere Entwicklung nicht absehbar.

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

    -Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

    Afrikanisches Zeckenbissfieber

    Die nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever).

    Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam.

    -Schützen Sie sich durch adäquate Kleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Rückkehr.

    Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

    In der Serengeti und im Tarangire-Nationalpark sowie im Westen des Landes (Tabora, Rukwa, Kigoma) kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große tagaktive Fliegen (TseTse) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann.

    -Vermeiden Sie Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende feste, lange Kleidung, auch stabiles Schuhwerk ist hier besonders angeraten.

    Meningokokken-Krankheit (u. a. bakterielle Hirnhautentzündung)

    Sie wird vorwiegend in den trockenen Monaten (vor allem Januar bis April) im Norden und Westen des Landes übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer von unter vier Wochen indiziert sein.

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser (z.B. Victoria-See) durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe Merkblatt Schistosomiasis.

    -Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern in ganz Tansania konsequent ab.

    Gifttiere

    In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inkl. Todesfolge bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z.B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor.

    -Wie überall in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt.

    -Entfernen Sie vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln.

    Höhenkrankheit

    Sollten im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Kilimandscharo oder der Mt. Meru bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich (Höhenkrankheit). –Eine Bergrettung ist so gut wie nicht vorhanden. Zu Symptomen der Höhenkrankheit siehe auch das Merkblatt Höhenkrankheit.

    -Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und häufig technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, englisch sprechende Ärzte.

    -Schließen Sie möglichst eine lokale Evakuierungsversicherung z.B. bei AMREF-Flying Doctors ab.

    -Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

    -Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

    -Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V..

    (Unverändert gültig seit: 28.11 2019)

    Gelbfieberimpfung 

    Bitte beachten Sie die nachfolgenden Hinweise, wenn Sie eine Verlängerung auf Sansibar geplant haben. Bei der Einreise nach Sansibar aus Festland-Tansania werden durch die sansibarischen Behörden die Pässe kontrolliert. Dabei wird bisweilen auch der Nachweis einer Gelbfieberimpfung kontrolliert - zwar ist diese seitens der tansanischen Behörden bei direkter Einreise nach Tansania aus Europa (ohne Transit in einem Endemiegebiet) nicht offiziell vorgeschrieben, doch sieht Sansibar das ostafrikanische Festland bisweilen als Endemiegebiet an und hat deshalb in Einzelfällen eine Gelbfieberimpfung verlangt. Lag der Nachweis nicht vor, kam es in der Vergangenheit in seltenen Einzelfällen zu Zwangsimpfungen bzw. zur Verweigerung der Einreise. Wir empfehlen daher, sich für den Aufenthalt/die Verlängerung auf Sansibar gegen Gelbfieber impfen zu lassen bzw. sich bei Impfunverträglichkeit einen entsprechenden Nachweis ausstellen zu lassen. Marco Polo haftet nicht für die Folgen hoheitlicher Maßnahmen im Reiseland.

    Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.

    Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.

    Im Falle einer Impf-Unverträglichkeit lassen Sie sich sicherheitshalber von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.