Marco Polo Reisen - Reise in der Gruppe - Entdecker

Entdeckerreisen im Team

Reise in der Gruppe - Entdecker

USA
The Civil Rights Trail

Reise-Nr. ST 60G7

zur Buchung

  • Bürgerrechts-Metropole Atlanta, Georgia
    Montgomery und Birmingham in Alabama
    Jackson und Greenwood in Mississippi
    Memphis und Nashville in Tennessee
    Linienflüge mit American Airlines
    Rail & Fly innerdeutsch inklusive
    Maximale Gruppengröße: 25 Teilnehmer

    Das Civil Rights Movement – die Bürgerrechtsbewegung der USA in den 1950er und 60er Jahren veränderte die ganze Welt. Folgen Sie auf dieser Reise den Spuren der mutigen Kämpfer für die rechtliche Gleichstellung der Afroamerikaner. Uns begegnen legendäre Namen wie Martin Luther King und Rosa Parks. Aber auch eher unbekannte, ebenso tapfere Aktivisten kreuzen unseren Weg. Von Atlanta über Montgomery, Birmingham, Jackson und Memphis bis nach Nashville genießen wir außerdem die einzigartige Kombination aus Musik, Kulinarik und Gastfreundschaft, wie man sie nur in den Südstaaten der USA findet.

    price ab 2995 € (ca. 3367 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 7 Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Freitag, 26.07.2019: Flug nach Atlanta

    Vormittags Linienflug mit American Airlines von Frankfurt über Charlotte nach Atlanta (Flugdauer ca. 13 Std.). Empfang am Flughafen und Transfer zu Ihrem Hotel.

    2. Tag, Samstag, 27.07.2019: Atlanta

    Stadtrundfahrt durch Atlanta. Mit unserem Marco Polo Scout folgen wir den Spuren des berühmtesten Sohns der Stadt: Martin Luther King wurde 1929 in Atlanta geboren und lebte viele Jahre im Stadtteil Sweet Auburn. Wir besuchen die Ebenezer Baptist Church, sein Geburtshaus und sein Grab vor dem King Memorial Center. Auf dem Stadtteilmarkt, liebevoll auch "The Curb Market" genannt, werden schon seit 1918 frische Waren gehandelt. Wir bummeln durch die Stände und treffen einige Händler, die uns zu einer Kostprobe ihrer Produkte einladen und uns ihre Geschichte erzählen. (F)

    3. Tag, Sonntag, 28.07.2019: Montgomery

    Im Center for Civil and Human Rights sind viele Schriftstücke von Martin Luther King zu sehen, aber auch aktuelle Themen wie Frauen- und Minderheitenrechte werden bewegend dargestellt. Wer mag, schaut anschließend beim Fernsehsender CNN hinter die Kulissen (gegen Mehrpreis, Ausflugspaket). Dann machen wir uns auf den Weg nach Montgomery. Unterwegs Halt an der Tuskegee Airmen National Historic Site, wo im Zweiten Weltkrieg eine afroamerikanische Jagdfliegerstaffel stationiert war, deren Piloten zu Vorkämpfern der Gleichberechtigung wurden. Nach Ankunft in Montgomery Besuch des Rosa Parks Museum. (F)

    4. Tag, Montag, 29.07.2019: Montgomery und Selma

    Der Tag beginnt im Civil Rights Memorial Center, das den Opfern der Bewegung gewidmet ist. Weitere wichtige Schauplätze in Montgomery sind die Dexter Avenue King Memorial Baptist Church sowie die Greyhound Station mit dem Freedom Riders Museum. Auf dem Weg nach Birmingham halten wir in Selma an der Edmund Pettus Bridge. Mehrfach wurden Märsche von Bürgerrechtlern hier gewaltsam von der Polizei gestoppt. Ankunft in Birmingham am Nachmittag. (F)

    5. Tag, Dienstag, 30.07.2019: Birmingham

    Birmingham erlangte 1963 traurige Berühmtheit, als vier schwarze Mädchen bei einem rassistisch motivierten Bombenanschlag auf die 16th Street Baptist Church ums Leben kamen. Nur wenige Meter von der Kirche entfernt, erinnern lebensgroße Skulpturen im heutigen Kelly Ingram Park an brutale Übergriffe der Polizei gegen - meist noch minderjährige - Aktivisten. Im Birmingham Civil Rights Institute erwartet uns die Original-Gefängnistür, hinter der Martin Luther King seinen berühmten "Brief aus dem Gefängnis von Birmingham" schrieb. (F)

    6. Tag, Mittwoch, 31.07.2019: Nach Jackson

    Auf dem Weg nach Jackson halten wir in Tuscaloosa an der University of Alabama. Am Eingang zum Foster Auditorium erkämpften sich 1963 schwarze Studenten unter Schutz der Alabama National Guard Zugang zur Universität. Am späten Nachmittag erreichen wir Jackson. (F)

    7. Tag, Donnerstag, 01.08.2019: Mississippi Freedom Trail

    In Jackson folgen wir dem Mississippi Freedom Trail, der anhand verschiedener Stationen wichtige Ereignisse im Kampf der Bürgerrechtsbewegung in Erinnerung ruft. Wir besuchen unter anderem das Tougaloo College, das Haus des prominenten Bürgerrechtlers Medgar Evers, die Greyhound Station sowie das Mississippi Civil Rights Museum. (F)

    8. Tag, Freitag, 02.08.2019: Greenwood

    Wir verlassen Jackson und fahren zunächst nach Ruleville mit einer Statue der Bürgerrechtlerin Fanny Lou Hammer. Weiter geht es nach Money zur Gedenkstätte des damals 14 Jahre alten Emmett Till, der beschuldigt wurde, einer weißen Frau nachgepfiffen zu haben. Daraufhin wurde er später gelyncht. Tagesziel ist Greenwood, wo uns ein Bewohner auf eine Rundfahrt durch seine Stadt mit dem berühmten Stadtteil Baptist Town mitnimmt. Aus erster Hand hören wir Geschichten aus den Zeiten der Bürgerrechtsbewegung. (F)

    9. Tag, Samstag, 03.08.2019: Durch Mississippi

    Auf dem Weg nach Memphis tauchen wir in Indianola im BB King Museum and Delta Interpretive Center in die Musikgeschichte der Südstaaten ein. In Cleveland statten wir der Dockery Farm einen Besuch ab - hier wurde der Blues geboren. Weiterfahrt nach Sumner, wo wir das Tallahatchi Courthouse sehen, in dem Emmet Tills Mörder von einer weißen Jury freigesprochen wurde. Ankunft in Memphis am Nachmittag. (F)

    10. Tag, Sonntag, 04.08.2019: Memphis

    Memphis war Schauplatz des Attentates auf Martin Luther King am 4.April 1968. Wir besuchen die Mason Temple Church, vor der King am Vorabend seiner Ermordung eine Rede hielt. Das National Civil Rights Museum befindet sich am ehemaligen Lorraine Motel, wo das Attentat stattfand. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Musikinteressierte begeben sich in Graceland auf Elvis Spuren (gegen Mehrpreis, Ausflugspaket). (F)

    11. Tag, Montag, 05.08.2019: Nashville

    Letzte Station ist Nashville. Auf einer Stadtrundfahrt besuchen wir unter anderem den Civil Rights Room in der Stadtbibliothek, das Davidson County Courthouse sowie die Witness Walls. Im 5th Avenue Historic District fanden zahlreiche Sit-Ins der Bürgerrechtler statt, heute ist der Bezirk ein lebhaftes Geschäftsviertel. Am Nachmittag machen wir einen musikalischen Abstecher: Mit dem historischen Studio B entdecken wir das Musikstudio, in dem Berühmtheiten wie Elvis Presley oder die Everly Brothers ihre Alben aufnahmen. (F)

    12. Tag, Dienstag, 06.08.2019: Rückflug

    Vormittags Transfer zum Flughafen und mittags Rückflug mit American Airlines nach Charlotte. Nach kurzem Aufenthalt Weiterflug nach Deutschland (Flugdauer ca. 11 Std.). (F)

    13. Tag, Mittwoch, 07.08.2019: Ankunft in Deutschland

    Am Morgen Landung in Frankfurt.

    price ab 2995 € (ca. 3367 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 7 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Atlanta 2 Quality Suites Buckhead**
    Montgomery 1 Hampton Inn Downtown**
    Birmingham 2 Home2Suites by Hilton***
    Jackson 2 Best Western Plus***
    Greenwood 1 Hampton Inn**
    Memphis 2 Holiday Inn Downtown***
    Nashville 1 Cambria Downtown***
  • Marco Polo Live
    Wir bummeln am 2. Tag in Atlanta durch die Stände des "The Curb Market" und treffen einige Händler, die uns zu einer Kostprobe ihrer Produkte einladen und uns ihre Geschichte erzählen.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2019 DZ * EZ *
    26.07.–07.08. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 15
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3395 (ca. 3817 CHF) 4190 (ca. 4711 CHF)
    16.08.–30.08. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 15
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3395 (ca. 3817 CHF) 4190 (ca. 4711 CHF)
    06.09.–18.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3195 (ca. 3592 CHF) 3990 (ca. 4486 CHF)
    27.09.–09.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 15
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3195 (ca. 3592 CHF) 3990 (ca. 4486 CHF)
    18.10.–30.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3095 (ca. 3480 CHF) 3890 (ca. 4374 CHF)
    08.11.–20.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 15
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3095 (ca. 3480 CHF) 3890 (ca. 4374 CHF)
    29.11.–11.12. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3095 (ca. 3480 CHF) 3890 (ca. 4374 CHF)
    27.12.–08.01. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 15
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3295 (ca. 3705 CHF) 4090 (ca. 4598 CHF)
    Termine 2020 DZ * EZ *
    31.01.–12.02. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2995 (ca. 3367 CHF) 3790 (ca. 4261 CHF)
    21.02.–04.03. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 15
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2995 (ca. 3367 CHF) 3790 (ca. 4261 CHF)
    13.03.–25.03. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 15
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3095 (ca. 3480 CHF) 3890 (ca. 4374 CHF)
    03.04.–15.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3395 (ca. 3817 CHF) 4190 (ca. 4711 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 22.3.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit American Airlines von Frankfurt über Charlotte nach Atlanta und zurück von Nashville über Charlotte
    • Rail&Fly inclusive zum/vom deutschen Abflugsort in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 426 €)
    • Rundreise mit landesüblichem, klimatisiertem Reisebus
    • 11 Übernachtungen mit Frühstück in Mittelklassehotels
    • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung in den USA
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Eintrittsgelder (ca. 100 €)
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
    • Ein Reiseführer pro Buchung
    • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge (Ausflugspaket/2 Ausflüge 85 €), sowie Veranstaltungen, die gegen Mehrpreis ausgeschrieben sind bzw. als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Deutsche Staatsbürger, Österreicher und Schweizer benötigen einen mindestens für die Dauer des Aufenthalts gültigen Reisepass. Für die Einreise in die USA ist seit 2009 die Einholung einer kostenpflichtigen ESTA-Genehmigung (Electronic System for Travel Authorization) vorgeschrieben (Kosten derzeit ca. 13 €). Reisende müssen sich spätestens 72 Stunden vor Abflug im Internet registrieren und eine Referenznummer einholen, die zur Einreise in die USA berechtigt. Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Impfungen sind nicht vorgeschrieben.

    EINREISESTOPP FÜR BÜRGER BESTIMMTER STAATEN IN DIE USA 

    Das Präsidialdekret vom 27. Januar 2017, das Staatsangehörige aus dem Irak, dem Iran, Libyen, Somalia, Syrien, Sudan und dem Jemen von der Einreise in die USA ausschließt, ist durch einen Gerichtsbeschluss des Obersten Gerichtshofes vorläufig in Kraft gesetzt. Die mittlerweile dritte Fassung des Dekrets verweigert nun auch Staatsbürgern aus Nordkorea und Regierungsvertretern aus Venezuela die Einreise in die USA. Die Fassung wurde am 26. Juni 2018 vom obersten Gerichtshof weitgehend bestätigt. Da noch an mehreren Bundesgerichten Verfahren gegen das Dekret laufen, kann es auch weiterhin zu kurzfristigen Änderungen kommen.

    Ausgenommen von der Regelung sind aufgrund entsprechender Anwendungsrichtlinien weiterhin:

    - Deutsche Staatsangehörige, die zusätzlich eine der vorgenannten Staatsangehörigkeiten besitzen

    (sogenannte Doppelstaater), sofern sie mit ihrem deutschen Pass reisen

    - Inhaber einer gültigen Permanent Resident Card („Green Card“)

    Es wird empfohlen, die Entwicklung der Einreisebestimmungen in den Medien und in diesen Reise- und Sicherheitshinweisen zu verfolgen. Reisende müssen in jedem Fall derzeit mit verstärkten Kontrollen und Befragungen bei der Einreise rechnen. Ob die Einreise erlaubt wird, steht wie üblich im Ermessen des jeweiligen US-Grenzbeamten.

    Verbindliche Auskünfte über die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen in den USA können in Deutschland nur die Botschaften und Konsulate der USA erteilen.

    Laptopverbot

    Das US-Heimatschutzministerium hat entschieden, ein sog. „Laptop-Verbot“ auf Flügen aus Europa in die USA vorerst nicht einzuführen, dabei aber strengere Sicherheitskontrollen für alle Direktflüge in die USA angeordnet. Auch deutsche Abflugorte sind von dieser Regelung betroffen und es muss mit erhöhten Wartezeiten gerechnet werden. Reisenden wird empfohlen, frühzeitig am Abflugort zu sein und im Zweifelsfall direkten Kontakt mit ihrer Fluggesellschaft aufzunehmen.

    Einreisebestimmungen in die USA 

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen maschinenlesbaren Reisepass mit einem digitalen Chip und den biometrischen Daten des Passinhabers. Der Pass muss mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes gültig sein.

    Die visumfreie Einreise in die USA im Rahmen des Visa Waiver Programms ist für Deutsche, Österreicher und Schweizer möglich, sofern sie über einen maschinenlesbaren Reisepass mit digitalem Chip und biometrischen Daten verfügen. Bei Einreise mit einem vorläufigen Reisepass benötigen Sie ein Visum.

    Bei der Einreise in die USA werden von allen Reisenden ein digitaler Fingerabdruck und ein digitales Portraitfoto gemacht.

    Für die Einhaltung der Visumvorschriften sind Sie selbst verantwortlich. Eventuell anfallende Visumgebühren und die ESTA-Genehmigung sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

    WICHTIG! ESTA-Registrierung 

    Zur visumfreien Einreise in die USA (auch Transit) ist die Einholung einer ESTA-Genehmigung (Electronic System for Travel Authorization) vorgeschrieben.

    - Registrierung und Einholung einer Referenznummer spätestens 72 Stunden vor Abflug im Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta/

    - Registrierung und Einreise ist nur mit einen sogenannten „ePass“ möglich.

    Diesen erkennen Sie an dem Symbol (integrierter elektronischer Chip) unter dem Schriftzug „Reisepass“ auf der Frontseite. Sollte bei Ihrem Reisepass kein Symbol unter dem Schriftzug sein, handelt es sich um keinen „ePass“ und Sie müssen sich einen neuen Reisepass beantragen.

    - Referenznummer ist zwei Jahre gültig bzw. bis zum Ablauf Ihres aktuellen Reisepasses

    - Kosten: US-$ 14 pro Person

    - Zahlung nur mit gültiger Kreditkarte (MasterCard, VISA oder American Express) möglich

    - Registrierung am besten selbst vornehmen oder mit Hilfe Ihres Reisebüros, da auch Fragen persönlicher Natur gestellt werden

    Ist die Registrierung auch über Marco Polo Reisen möglich?

    - Ja, gegen eine Gebühr von 20 € pro Person

    - Dazu benötigen wir von Ihnen den ausgefüllten und unterschriebenen ESTA-Fragebogen

    sowie eine gut lesbare Passkopie bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn

    Korrekte Angabe der Seriennummer des deutschen Reisepasses beim elektronischen ESTA-Formular: Einzelne ESTA-Nutzer haben anstelle der Ziffer „0“ (Null) den Buchstaben „O“ angegeben. Dies kann zu Problemen bei der Einreise führen. Bitte beachten Sie, dass der Buchstabe „O“ für die Seriennummer der deutschen Reisepässe nicht verwendet wird.

    Was ist im Falle der Nichterteilung der ESTA-Genehmigung?

    - Sie müssen ein Visum für die Einreise in die USA beantragen.

    - Führen Sie deshalb bitte frühzeitig die Internetformalitäten für die ESTA-Genehmigung durch:

    Somit bleibt Ihnen ggf. ausreichend Zeit zur Visumbeantragung, die mit einem persönlichen

    Interview bei einem der US-Konsulate verbunden ist.

    - Auf keinen Fall sollte nach einer Visumablehnung eine Einreise nur mit einer ESTA-

    Genehmigung versucht werden, um eine Zurückweisung an der US-Grenze zu vermeiden.

    !WICHTIG! - Keine ESTA-Registrierung für:

    Doppelstaater, die auch die Staatsangehörigkeit von Iran, Irak, Syrien oder Sudan besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen.

    Reisende, die sich nach dem 01.03.2011 in Iran, Irak, Syrien, Libyen, Jemen, Somalia oder Sudan aufgehalten haben, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen. Auch wenn es seit September 2018 keine iranischen Visaaufkleber mehr in Reisepässen gibt, ändert dies nach unseren Informationen nichts an dieser Bestimmung. Bisher erteilte ESTA-Genehmigungen werden für den o.g. Personenkreis ab sofort ungültig. Doppelstaater mit bislang gültiger ESTA-Genehmigung, bei denen diese Eigenschaft den US-Behörden aufgrund des ESTA-Antrages bekannt ist, werden von den US-Behörden per E-Mail über die Aufhebung ihrer ESTA-Genehmigungen informiert. Dieser Personenkreis muss nach derzeitigem Kenntnisstand für die Einreise in die USA ein Visum beantragen.

    Wenn Sie eines der oben genannten Länder seit 2011 besucht haben oder Doppelstaater sind, wenden Sie sich bitte dringend an die zuständige US-amerikanische Auslandsvertretung Ihres Landes, um ein entsprechendes Visum zu beantragen. Ein Visum für die USA können Sie zum Beispiel persönlich in Frankfurt, Berlin oder München beantragen, es ist i.d.R. 10 Jahre gültig und kostet ca. 160 USD. Gerne übernimmt die Agentur Visumpoint, mit der wir zusammenarbeiten, die Vorarbeiten für das US-Visum.

    Bitte beachten Sie außerdem, dass die Ausstellung eines neuen Reisepasses nach unserem Kenntnisstand keine Lösung darstellt.

    Datenschutzhinweis 

    Wie nach amerikanischem Gesetz vorgeschrieben und gemäß dem Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten erhält das US Department of Homeland Security (DHS - Ministerium für Heimatschutz) bestimmte Reise- und Buchungsdaten (PNR) von Fluggästen, die Reisen zwischen der Europäischen Union und den USA antreten.

    Das DHS verpflichtet sich, die Informationen in erster Linie zum Zweck der Bekämpfung von Terrorismus und anderen schweren grenzüberschreitenden Verbrechen zu verwenden. Die Daten können zusammen mit anderen Daten mit den Listen der Fluggäste abgeglichen werden, die zu Bedenken hinsichtlich der Luftfahrtsicherheit Anlass geben.

    Die PNR-Daten werden mindestens drei Jahre und sechs Monate aufbewahrt und können an andere Behörden weitergegeben werden.

    Weitere Informationen zu dieser Regelung, darunter auch zu Maßnahmen zum Schutz der personenbezogenen Daten sind bei der Fluggesellschaft oder auf Anfrage bei uns erhältlich.

    Verschärfung der Einreisebestimmungen für die USA 

    Fluggesellschaften sind verpflichtet, zusätzlich zu den Passdaten folgende Daten ihrer Fluggäste an die US-Behörden vor Abflug zu übermitteln:

    - Vor- und Nachname

    - Geburtsdatum

    - Geschlecht der Passagiere

    - Land des Hauptwohnsitzes

    - Erste Adresse während Ihres USA-Aufenthaltes

    Dies wird von uns in Ihre Flugbuchung eingetragen.

    Einzusendende Unterlagen:

    - gut lesbare Kopie Ihres Reisepasses (Seite mit Passbild)

    - Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

    Bitte senden Sie uns Ihre Unterlagen per Post zu, da die Passkopien per Fax meist sehr schlecht lesbar sind!

    Falls Sie die ESTA-Genehmigung selbst einholen und den beiliegenden Fragebogen sowie die Passkopie nicht an uns schicken, bitten wir Sie trotzdem uns Ihr Geburtsdatum mitzuteilen.

    Sollten Sie im Rahmen Ihrer Reise eine Vorverlängerung in Eigenorganisation machen, teilen Sie uns bitte die erste Adresse Ihres USA-Aufenthaltes sowie auch ggf. den Namen Ihrer Mietwagenfirma bei Buchung mit.

    Hinweis zur Einfuhr von Lebensmitteln 

    Zum eigenen Verzehr bestimmte Lebensmittel dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen eingeführt werden. Sie unterliegen bei der Ankunft in Kanada einer strengen Überprüfung durch die Zollbehörde sowie das Landwirtschaftsministerium. Es wird empfohlen, sich im Bedarfsfall vorab bei der Canadian Food Inspection Agency zu erkundigen (Tel.: 001-613-225-2342, Fax: 001-613-228-6601, Internet: http://www.inspection.gc.ca). Um unnötige Verzögerungen bei der Zollabfertigung zu vermeiden, sollte nach Möglichkeit auf die Einfuhr von Lebensmitteln ganz verzichtet werden.

    Alkoholische Getränke

    Einreisende nach Kanada dürfen 1,1 Liter Spirituosen oder Wein, bzw. 8 Liter Bier in Flaschen oder Dosen zollfrei einführen. Sie müssen jedoch beim Zoll angemeldet werden. Die Einfuhr von Alkohol ist nur volljährigen Personen gestattet. Die Volljährigkeit liegt in Kanada je nach Provinz bei 18 bzw. 19 Jahren.

    Hotel in den USA 

    Die Adresse des Hotels in den USA lautet:

    Quality Suites Buckhead Village

    505 Pharr Rd. NE

    Atlanta, GA 30305

    USA

    Sollte es zu einer kurzfristigen Hoteländerung kommen, ist keine nachträgliche Änderung des ESTA-Antrages notwendig.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Sicherheit geht vor! 

    Wir übersenden Ihnen anbei eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes

    (www.auswaertiges-amt.de).

    Österreichisches Außenministerium: www.bmaa.gv.at

    Eidgenössisches Department für Auswärtige Angelegenheiten (EDA): www.eda.admin.ch

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes 

    Weltweiter Hinweis

    Stand: 7. Februar 2019

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort.

    Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen.

    Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.

    Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.

    Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Sicherheitshinweis  

    USA

    Unverändert gültig seit: 29. Januar 2019

    Landesspezifische Sicherheitshinweise

    Terrorismus

    Die US-Regierung warnt vor Attentaten und ruft zu besonderer Vorsicht auf. Zuletzt wurden am 31. Oktober 2017 und am 11. Dezember 2017 in Manhattan/New York Anschläge verübt, bei denen es mehrere Todesopfer bzw. Verletzte gab.

    Kriminalität

    Reisende sollten stets auf Ihre Wertgegenstände achten. Geld, Tickets und andere Wertgegenstände sollten an einem sicheren Ort, z. B. im Hotel Safe, aufbewahrt und auch nicht in einem geparkten Wagen zurückgelassen werden. Vor allem an Flugplätzen, Busbahnhöfen oder Bahnhöfen ist Vorsicht vor Taschendieben geboten. Von allen wichtigen Dokumenten, einschließlich Flugticket, sollten Kopien angefertigt und getrennt aufbewahrt werden.

    In den USA ist es vergleichsweise leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen. Bewaffnete Überfälle oder Amokläufe kommen vereinzelt vor. Im Falle eines bewaffneten Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.

    Demonstrationen

    In den gesamten USA kann es aktuell häufiger zu politischen Demonstrationen kommen. Dabei besteht auch eine erhöhte Gefahr politisch motivierter Gewalt. Es wird daher empfohlen, insbesondere in städtischen Ballungszentren die Nachrichtenlage aufmerksam zu verfolgen und Demonstrationen weiträumig zu meiden.

    Naturkatastrophen

    In der Karibik, den südlichen Bundesstaaten der USA sowie Hawaii ist von Mai bis November Hurrikan-Saison. Im Mittleren Westen der USA besteht zwischen März und Juli die Gefahr von Tornados. Die US-amerikanischen Außengebiete im Pazifik Guam und die Nördlichen Marianen können von Taifunen betroffen sein. Reisende in diese Regionen werden gebeten, die

    Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten und sich informiert zu halten, z.B. über das zuständige National Hurricane Center.

    Im Winter können insbesondere an der Ostküste Schneestürme auftreten, die zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und auch Einschränkungen im Flugverkehr führen können.

    Vor allem in den Monaten Juni bis Dezember kommt es in Kalifornien aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden, die oft nur schwer unter Kontrolle gebracht werden können. Stets aktuelle Informationen bietet das Department of Forestry and Fire Protection, zur Luftqualität AirNow. Auch in anderen Bundesstaaten, insbesondere im Süden und Südwesten der USA, können Busch- und Waldbrände auftreten. Reisende sollten auf entsprechende Meldungen in den Medien und ggf. Hinweise der lokalen Behörden achten.

    Teile der USA liegen in einer seismisch aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben kommen kann. Das Risiko ist in Alaska, Hawaii und im Westen der USA am höchsten. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam, speziell für die USA das

    USGS Earthquake Hazards Program.

    Im Westen der USA, in Alaska sowie im Bundesstaat Hawaii befinden sich zudem zahlreiche Vulkane. Zwischen Anfang Mai und September 2018 ist es zu Erdbeben und Ausbrüchen des Vulkans Kilauea im Südosten von Big Island gekommen. Entlang des Vulkans ist an vielen Stellen Lava ausgetreten. Es kommt immer wieder zu Straßensperrungen.

    Bei Ausflügen auf Vulkanen sollten Reisende besonders vorsichtig sein, sich von ortskundigen Führern begleiten lassen und Anweisungen von Sicherheitskräften wie auch Sperrzonen unbedingt beachten. Aktuelle Informationen zu Warnstufen finden sich unter U.S. Volcanoes and Current Activity Alerts, Verhaltenshinweise sind bei der Hawaii Emergency Management Agency sowie auf der Webseite des County of Hawaii abrufbar.

    Ausführliche Informationen zu allen Katastrophen in den USA, getroffenen Maßnahmen und noch möglichen Beeinträchtigungen finden sich bei der Federal Emergency Management Agency, FEMA.

    Krisenvorsorgeliste

    Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

    Weltweiter Sicherheitshinweis

    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

    vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

    USA 

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

    Impfschutz

    Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden.

    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken, Influenza und Herpes Zoster (Gürtelrose).

    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

    Bei Langzeitaufenthalten sollten Impfauflagen für die Anmeldung an Schulen, Kindergärten und Universitäten beachtet werden (ggf. vor Einreise erfragen). Das komplette deutsche Standardimpfprogramm des Robert-Koch-Institutes einschließlich der Meningokokken-Impfung muss im Zweifel nachgewiesen werden und sollte deshalb vor Ausreise komplettiert werden.

    Lassen Sie sich hierbei von einem Reise-/Tropenmediziner beraten.

    Zika-Virus-Infektion

    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden Puerto Rico und die US-amerikanischen Jungferninseln mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus des Gesundheitsdienstes.

    West-Nil-Fieber (West Nile Virus)

    ist eine Viruserkrankung, die seit 1999 auch verstärkt in den USA auftritt. Von Gebieten an der Ostküste hat sich das West Nile Virus über weite Regionen bis nach Kalifornien an die Westküste der USA ausgebreitet.

    Die Patienten leiden an grippeähnlichen Beschwerden mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Bindehautentzündung, Durchfall, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Bei knapp der Hälfte der Patienten tritt gegen Ende der Fieberphase ein Hautausschlag auf, der etwa eine Woche anhält. Insgesamt dauert die Erkrankung meist etwa eine Woche und heilt ohne Therapie ab.In seltenen Fällen kann es zu schwerwiegenden Entzündungen des Gehirns (Enzephalitis) und der Gehirnhäute (Meningitis) sowie zu akuten Lähmungserscheinungen (Paralyse) kommen, die sich nur teilweise oder gar nicht mehr zurückbilden. Diese schwerwiegenden Komplikationen können zum Tod führen. Betroffen sind insbesondere alte Menschen, Kinder und Abwehrgeschwächte wie Krebs- oder HIV-Patienten. Je älter der Patient ist, umso höher ist die Gefahr für die Ausbreitung der Krankheit auf Gehirn und Nervensystem. Schwere Verläufe werden besonders ab dem 50. Lebensjahr beobachtet. Die Wahrscheinlichkeit, sich in den USA mit dem West Nile Virus zu infizieren ist gering. Die Übertragung erfolgt durch infizierte Mücken. Sie kann auch nach einer Bluttransfusion mit Blut eines akut erkrankten Patienten oder in Einzelfällen auch nach Organtransplantationen auftreten. Infizierte Mütter können das Virus auf das ungeborene Kind oder später beim Stillen durch die Muttermilch übertragen.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken insbesondere auch in den subtropischen Teilen der USA wird allen Reisenden empfohlen,

    - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    - ganztägig (Zika, West Nil) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

    Hantavirus

    Die insgesamt seltene Erkrankung kann landesweit (aktueller Schwerpunkt im Yosemite Nationalpark) durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen.

    In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS).

    Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.

    Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.

    Weitere tagesaktuelle Informationen, Karten und Gesundheitshinweise, nicht nur zu diesen Erkrankungen, finden Reisende auch auf der Internetseite der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC (Center for Disease Control) unter www.cdc.gov

    Medizinische Versorgung

    In den USA sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene, Medikamentenversorgung etc. i.d.R. kein Problem. Der Reisende sollte aber die großen Entfernungen nicht unterschätzen, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder jedenfalls direkte Bezahlung. Eine Krankenversicherung unter Einschluss der USA ist dringend empfohlen ebenso wie eine belastbare Kreditkarte. Häufig ist es günstiger (wenn medizinisch möglich) nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier behandeln zu lassen.

    Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

    Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

    Die Angaben sind:

    Unverändert gültig seit: 29. Januar 2019