Marco Polo Reisen - Reise ohne Gruppe - Individuell

Individuell reisen
ohne Gruppe

Reise ohne Gruppe - Individuell

Israel – Jordanien
Klagemauer und Wüstensand

Reise-Nr. ST 3690S

zur Buchung

  • Tägliche Abreise mit Durchführungsgarantie
    Unterwegs im Privatwagen mit Driver-Guide, Stopps, wann und wo Sie wollen
    Übernachtung wahlweise in Standard-, Premium- oder Luxus-Hotels

    Die Idee dieser Reise: die Länder Israel und Jordanien kombinieren. Die vorgeschlagene Route unserer Länderexpertin umfasst neben den Metropolen Tel Aviv und Amman auch geschichtsträchtige Orte wie Bethlehem und Petra. Natürlich dürfen als landschaftliche Highlights die Wüste Wadi Ram, das Tote und das Rote Meer nicht fehlen. Von dem lebendigen TEL AVIV nach JERUSALEM, das gleich drei Weltreligionen heilig ist. Hinter dicken Mauern liegt das Gassenlabyrinth der Altstadt. Feilschen Sie im arabischen Basar um Waren, gehen Sie auf der Via Dolorosa den Leidensweg Jesu ab und kaufen Sie an der Klagemauer ein Kvittelchen. Auch als Nichtjude können Sie einen Zettel mit Ihrem Wunsch in die Mauerritzen stecken. Während Sie sich in den Korallenriffen vor AKABA wie in einem riesigen Aquarium fühlen, treiben Sie im TOTEN MEER an der Wasseroberfläche. Am besten reiben Sie sich vorher mit schwarzem Schlamm ein. Dass eine solche Kur gut für Haut und Seele ist, wusste schon Kleopatra.

    price ab 2999 € (ca. 3274 CHF) pro Person

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 19 Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • Unsere Länderexpertin schlägt folgende Route vor:

    1. Tag, Freitag, 13.12.2019: Tel Aviv•

    Im Laufe des Tages Ankunft in Tel Aviv (tagesaktuelle Flugpreise auf Anfrage). Sie werden bereits erwartet und zu Ihrem Hotel gebracht. Der Rest des Tages ist frei für erste eigene Entdeckungen.

    2. Tag, Samstag, 14.12.2019: Jerusalem•

    Mit Ihrem Scout Citytour durch Tel Aviv, die heimliche Hauptstadt Israels: ganze Viertel im Bauhausstil, orientalisches Flair in Jafo, kilometerlange Mittelmeerstrände. Sie spazieren durch die Altstadt, die kaum älter als 100 Jahre ist. Berühmte Bauwerke gibt es nicht, dafür eine moderne Skyline. Nachmittags Fahrt in die Heilige Stadt Jerusalem.

    * Zusatznacht Tel Aviv: Nachmittags an den Strand, abends ins Nachtleben. Buchen Sie einen oder mehrere Zusatztage in Israels Partyhauptstadt, und Sie werden mir zustimmen, dass Tel Aviv allein schon eine Reise wert ist. / z. B. 1 Nacht ab 85 € p. P.

    3. Tag, Sonntag, 15.12.2019: Jerusalem

    Den ganzen Tag Sightseeing in Jerusalem - unvergesslich die Aussicht auf dem Ölberg. Weiter zur Gedenkstätte Yad Vashem. Während Sie an der Klagemauer gläubigen Juden begegnen, beten die Muslime nur wenige Schritte weiter auf dem Tempelberg mit dem Felsendom. Auf der Via Dolorosa über den arabischen Basar bis zur Grabeskirche.

    4. Tag, Montag, 16.12.2019: Jerusalem

    Ausflug nach Bethlehem, wo Sie mit einem örtlichen Scout die Geburtskirche und das Internationale Begegnungszentrum besuchen. Immer wieder sehen Sie die 9 m hohe Mauer, die den palästinensischen Teil Bethlehems umgibt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung in Jerusalem.

    * Sound & Light Show: Das nächtliche Spektakel erzählt Jerusalems jahrtausendealte Geschichte. Bilder werden begleitet von Musik auf die Mauern der Davidszitadelle projiziert. Eine bewegende Atmosphäre! / zusätzlich 20 € p. P.

    5. Tag, Dienstag, 17.12.2019: Amman•

    Im Privatwagen durch das Jordantal nach Qumran und zu den Ausgrabungen von Bet Shean. Vom Berg der Seligpreisungen blicken Sie auf den See Genezareth, den Sie später mit dem Boot befahren. Weiter zur jordanischen Grenze, dort Fahrer- und Fahrzeugwechsel. Gegen Abend Ankunft in Amman.

    6. Tag, Mittwoch, 18.12.2019: Amman

    Erkunden Sie mit Ihrem Scout die moderne jordanische Hauptstadt: Zitadelle, Nationalmuseum, den Souk und den schönsten modernen Sakralbau des Landes - die König-Abdullah-Moschee. Weiter nach Adschlun mit der mächtigen Burg Qalat ar-Rabad. Dann wartet ein besonderes Highlight: Gerasa. Die Ruinen aus der Römerzeit sind so gut erhalten, dass man sich leicht vorstellen kann, wie die Menschen hier vor 2000 Jahren gelebt haben.

    7. Tag, Donnerstag, 19.12.2019: Petra•

    Auf der 5000 Jahre alten Königsstraße geht es in Richtung Süden. Stopp in Madaba, der Mosaik-Stadt mit der weltberühmten Landkarte von Palästina. Auf Ihrem weiteren Weg in die Felsenstadt Petra passieren Sie den Mt. Nebo, die Kreuzritterburg Kerak und das Wadi Mujib - Jordaniens Grand Canyon.

    8. Tag, Freitag, 20.12.2019: Petra

    Nur durch eine enge Schlucht erreichbar und umwerfend schön: die Felsenstadt Petra. Vor Ihnen ragt das in den roten Stein gehauene Schatzhaus in die Höhe. Bewundern Sie die kunstvollen Fassaden - diesen Anblick werden Sie nie vergessen. Am Nachmittag bleibt Zeit für eigene Entdeckungen.

    9. Tag, Samstag, 21.12.2019: Akaba•

    Im Jeep holpern Sie durch das Wüstental Wadi Ram, Schauplatz des Filmklassikers "Lawrence von Arabien". Weiter nach Tala Bay bei Akaba, wo Sie die Seele baumeln lassen und das tiefblaue Wasser genießen können.

    * Mittagessen in der Wüste: Zwischen Sanddünen und Granitfelsen haben die Beduinen ihre Zelte aufgeschlagen. Im Erdofen backen sie Fladenbrot, grillen Fleisch und kochen Tee. Echt lecker! / zusätzlich ab 20 € p. P.

    * Übernachtung im Wadi Ram: Buchen Sie eine zusätzliche Nacht, um in einem Wüstencamp zu übernachten, am besten in den kugeligen Zelten mit transparentem Dach, den außerirdisch aussehenden Full of Stars Tents. Halten Sie die Augen möglichst lange offen - der Blick in den Sternenhimmel lohnt sich! / 1 Nacht ab 95 € p. P.

    10. Tag, Sonntag, 22.12.2019: Totes Meer•

    Keine Verlängerung in Akaba gebucht? Dann geht's weiter zum Toten Meer, dem tiefstgelegenen See der Erde. Zeit genug, um zu testen, wie hoch der Salzgehalt tatsächlich ist.

    11. Tag, Montag, 23.12.2019: Abreise

    Im Laufe des Tages Fahrt zum Flughafen von Amman und Rückflug.

    * Verlängerung am Toten Meer: Eine Wohltat für Körper und Seele. Gönnen Sie sich einen zusätzlichen Wellnesstag am Toten Meer. Massagen, Schlammkuren - Sie werden sich wie neugeboren fühlen! / z. B. 1 Nacht ab 175 € p. P.

    * Weitere Tipps für Ihre Reise.
    Kosten sind im Preis nicht enthalten.
    price ab 2999 € (ca. 3274 CHF) pro Person

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 19 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.
  • Keine Idee, was sich hinter den geheimnisvollen Namen Mansaf oder Schisch Kebab verbirgt? Dann sind Sie beim Kochkurs am Abend des 7. Tages genau richtig. Zunächst einem einheimischen Koch über die Schulter blicken, bis Ihnen ein köstlicher Duft in die Nase steigt, und schließlich selbst Hand anlegen. Selbstverständlich dürfen Sie später dann auch zugreifen und testen, ob das orientalische Kochexperiment geglückt ist. Freuen Sie sich auf einen unvergesslichen Abend in geselliger Runde!
    Marco Polo Live
  • Hotelkategorie

    Bei dieser Reise können Sie die Qualität des Hotelangebots an Ihre persönlichen Wünsche anpassen.

    Ihre gewählte Hotelkategorie:

    Ort Nächte Hotel

    Die hier dargestellte Hotelauswahl kann je nach gewähltem Termin abweichen.

    price ab 2999 € (ca. 3274 CHF) pro Person

    price ab 2999 € (ca. 3274 CHF) pro Person

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 19 Abreisetermine an.

  • Hotelkategorie

    Verfügbare Termine

    TIPP: Wir bieten Ihnen attraktive Preisabschläge bei Buchung von 4 bzw. 6 Teilnehmern!

    Termine
    DZ * EZ * Flug ab
    14.10.–24.10. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    15.10.–25.10. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    16.10.–26.10. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    17.10.–27.10. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    18.10.–28.10. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    19.10.–29.10. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    20.10.–30.10. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    21.10.–31.10. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    22.10.–01.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    23.10.–02.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    24.10.–03.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    25.10.–04.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    26.10.–05.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    27.10.–06.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    28.10.–07.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    29.10.–08.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    30.10.–09.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    31.10.–10.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    01.11.–11.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    02.11.–12.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    03.11.–13.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    04.11.–14.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    05.11.–15.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    06.11.–16.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    07.11.–17.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    08.11.–18.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    09.11.–19.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    10.11.–20.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    11.11.–21.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    12.11.–22.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    13.11.–23.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    14.11.–24.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    15.11.–25.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    16.11.–26.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    17.11.–27.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    18.11.–28.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    19.11.–29.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    20.11.–30.11. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    21.11.–01.12. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    22.11.–02.12. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    23.11.–03.12. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    24.11.–04.12. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    25.11.–05.12. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    26.11.–06.12. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    27.11.–07.12. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    28.11.–08.12. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    29.11.–09.12. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    30.11.–10.12. 3069 (ca. 3350 CHF) 3668 (ca. 4004 CHF)
    01.12.–11.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    02.12.–12.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    03.12.–13.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    04.12.–14.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    05.12.–15.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    06.12.–16.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    07.12.–17.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    08.12.–18.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    09.12.–19.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    10.12.–20.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    11.12.–21.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    12.12.–22.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    13.12.–23.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    14.12.–24.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    15.12.–25.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    16.12.–26.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    17.12.–27.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    18.12.–28.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    19.12.–29.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    20.12.–30.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    21.12.–31.12. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    22.12.–01.01. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    23.12.–02.01. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    24.12.–03.01. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    25.12.–04.01. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    26.12.–05.01. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    27.12.–06.01. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    28.12.–07.01. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    29.12.–08.01. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    30.12.–09.01. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)
    31.12.–10.01. 2999 (ca. 3274 CHF) 3548 (ca. 3873 CHF)

    Zuschläge für Reisen über Weihnachten und Silvester auf Anfrage

    * Ab-Preise pro Person in € bei Buchung von mindestens zwei Personen. Durchführung für eine Person gegen Aufpreis (s. Reiseanmeldung/zubuchbare Extras).

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 11.12.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Im Preis des Routenvorschlags enthalten

    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen, klimatisierten, eigenen Fahrzeugen und mit nichtklimatisiertem Jeep (Ausflug in das Wadi Ram am 9. Tag)
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels
    • 10 x Frühstück
    • Eintritte (ca. 120 €)
    • Bootsfahrt auf dem See Genezareth, gemeinsam mit anderen Reisenden
    • Klimaneutrale Pkw-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 20 €)
    • Örtlicher, Deutsch sprechender Driver-Guide (Fahrer und ortskundiger Führer in einer Person) in Israel, in Bethlehem örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung; wechselnde örtliche, Englisch sprechende Reiseleitung während des Besichtigungsprogramms in Jordanien (Audio-Guide in Kerak); keine Reiseleitung in Madaba und am Mt. Nebo (Aufpreis für durchgehende Deutsch oder Englisch sprechende Reiseleitung auf Anfrage); Transfers mit Englisch sprechendem Fahrer
    • Nicht enthaltene Extras: Grenzgebühren Israel (ca. 32 US-$) sowie ggf. Shuttlebus (ca. 7 US-$), vor Ort zu zahlen.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass erforderlich. Das Visum für Jordanien wird derzeit kostenlos bei Einreise erteilt. Eine kurzfristige Wiedereinführung der Visumgebühr ist möglich (ca. 60 US-$). Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen für Israel 

    Für die Einreise nach Israel benötigen Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Der Personalausweis genügt nicht.

    Deutsche Staatsbürger, die vor dem 1.1.1928 geboren sind, benötigen ein israelisches Visum, das von Marco Polo gegen eine Visagebühr von 25 € zzgl. 25 € Kurierkosten besorgt werden kann. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an unsere Visa-Abteilung.

    Für Reiseteilnehmer andererer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat.

    Bei der Einreise über den Ben Gurion Flughafen in Tel Aviv erhält jeder Reisende eine Einreisekarte („Border Control Clearance“), die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss. Ein Einreisestempel im Pass wird dann nicht mehr angebracht. Bei der Überquerung von Kontrollpunkten, insbesondere im Westjordanland, sollte die Einreisekarte zur Vermeidung von Schwierigkeiten mitgeführt werden.

    Ein- und Ausreisepraxis

    Vorherige Reisen in arabische Staaten oder nach Iran stellen per se kein Einreisehindernis dar.

    Sollten im Reisepass Visa arabischer Staaten oder von Iran vorhanden sein, so ist jedoch bei der Einreise mit einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte zu rechnen (Ausnahme: Jordanien und Ägypten). Dies gilt ebenfalls für deutsche Staatsangehörige mit auch nur vermuteter arabischer oder iranischer Abstammung. Gegebenenfalls empfiehlt sich eine entsprechende Nachfrage bei der israelischen Botschaft in Berlin. Auf die Möglichkeit der Ausstellung eines Zweitpasses durch die zuständige Passbehörde wird hingewiesen.

    Bei der Ausreise aus Israel über den Flughafen Ben Gurion finden zeitintensive Sicherheitsüberprüfungen des Gepäcks, sowie Befragungen der Reisenden statt. Es empfiehlt sich, frühzeitig am Flughafen zu erscheinen. Wenn elektrische Geräte, insbesondere Laptop-Computer, durch die israelischen Sicherheitsbehörden für Untersuchungen einbehalten werden, werden sie in der Regel nach ein bis drei Tagen an den Aufenthaltsort des Reisenden nachgesandt.

    Ab dem 26. Juni 2012 sind Kindereinträge im Reisepass der Eltern ungültig und berechtigen das Kind nicht mehr zum Grenzübertritt. Somit müssen ab diesem Tag alle Kinder (ab Geburt) bei Reisen ins Ausland (auch innerhalb Europas) über ein eigenes Reisedokument verfügen. Für die Eltern als Passinhaber bleibt das Dokument dagegen uneingeschränkt gültig. Für die Einreise nach Israel benötigen Kinder einen Kinderreisepass oder Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültig ist

    Für Kinder unter 18 Jahren, die nicht in Begleitung ihrer Eltern/Erziehungsberechtigten oder nur eines Erziehungsberechtigten reisen, benötigen neben dem eventuell erforderlichen Visum auch eine von beiden Eltern bzw. dem zurückbleibenden Erziehungsberechtigten unterschriebene Einverständniserklärung zur Reise. Das Formular für die Erklärung gibt es auf der Website der israelischen Botschaft: http://berlin.mfa.gov.il > „Abteilungen“ > „Konsularabteilung“ > „Visainformationen“. Diese Erklärung sollte idealerweise vom israelischen Konsulat oder einem Notar beglaubigt werden. Gegebenenfalls muss auch eine Kopie der Sorgerechtsbescheinigung mitgeführt werden.

    Für Minderjährige, die einen anderen Nachnamen als der mitreisende Elternteil haben, sollten entsprechende Dokumente, anhand derer das Verwandtschaftsverhältnis nachgewiesen werden kann (z.B. eine Geburtsurkunde), mitgeführt werden.

    Einreisebestimmungen 

    Für die Einreise nach Jordanien benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass mit mindestens zwei freien Seiten und ein Visum.

    Das Visum für Jordanien ist derzeit kostenlos und wird bei Einreise erteilt. Eine kurzfristige Wiedereinführung der Gebühr (ca. 60 USD) ist jeder Zeit ohne Ankündigung möglich.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

    Bitte schicken Sie bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn den beiliegenden Fragebogen ausgefüllt an uns zurück. Legen Sie bitte auch eine Passkopie Ihres Reisepasses bei.

    Minderjährige, die nicht in Begleitung eines Elternteils oder Sorgeberechtigten reisen, müssen eine durch den/die Sorgeberechtigten unterschriebene schriftliche Bestätigung in englischer und deutscher Sprache mit sich führen, aus der die Erlaubnis des/der Sorgeberechtigten zur Durchführung dieser Reise hervorgeht. Diese Bestätigung muss die vollständigen Ein- und Ausreisedaten, Name/-n der Sorgeberechtigten, Namen des Kindes und der Begleitpersonen beinhalten. Ferner muss der Bestätigung eine Kopie des Reisepasses der sorgeberechtigten Person/-en beiliegen.

    Hinweis 

    Bitte beachten Sie, dass das jordanische Visum am israelisch-jordanischen Grenzübergang ausgestellt wird. Dies ist auch in Ihrem Pass durch den entsprechenden jordanischen Stempel erkenntlich. Damit sind Reisen in Länder wie z.B. den Libanon mit diesem Reisepass nicht mehr möglich.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise 

    Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen nach Israel das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes zu Israel und Jordanien. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    In Israel ist die Sicherheitslage weiter angespannt. Meist mit Messern, gelegentlich auch mit Schusswaffen bewaffnete Einzeltäter greifen vor allem Angehörige der Sicherheitskräfte, aber auch israelische Zivilisten an. Die Sicherheitskräfte gehen im Regelfall massiv gegen die Angreifer vor. In Reaktion auf diese Angriffe wurden die Antiterror-Maßnahmen landesweit und in besonderem Maße im Raum Jerusalem ausgebaut. Die Angriffe richteten sich bisher nie gezielt gegen westliche Besucher, das deutsche Auswärtige Amt fordert dennoch auch Ausländer zu erhöhter Vorsicht auf.

    Die israelischen Sicherheitskräfte treffen umfassende Vorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung und der vielen Besucher vor Terrorangriffen. An Freitagen und an wichtigen islamischen und jüdischen Feiertagen kommt es in der Altstadt von Jerusalem und rund um den Tempelberg gelegentlich zu gewalttätigen Protesten und Demonstrationen. Wir haben aus diesem Grund unsere Reisen so geplant, dass Besichtigungen in der Altstadt von Jerusalem an anderen Tagen stattfinden. Zudem finden unsere Rundgänge durch die Altstadt auf sorgfältig ausgewählten Routen und in Begleitung unserer ReiseleiterInnen statt. Wegen der Anschlagsgefahr vermeiden wir in ganz Israel die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

    Seit dem Frühjahr 2019 feuern radikale Palästinenser vermehrt Raketen auf israelisches Territorium ab: Diese Raketen schlugen meist im Grenzgebiet ein. Bei den Angriffen im März wurden zum ersten Mal seit mehreren Jahren auch Ziele im Großraum von Tel Aviv und somit im israelischen Kernland angegriffen. Auch im November gab es im Großraum von Tel Aviv und auch in Jerusalem Raketenalarm. Trotz Vermittlungsbemühungen der Vereinten Nationen und Ägyptens ist derzeit kein Ende des Konflikts abzusehen.

    Da es im Zusammenhang mit dem syrischen Bürgerkrieg vereinzelt zu Grenzzwischenfällen an der syrisch-jordanischen Grenze gekommen ist, bieten wir weder in Israel noch in Jordanien Ausflüge in das unmittelbare Grenzgebiet zu Syrien an. In Israel verzichten wir wegen der Gefahr terroristischer Übergriffe aus den angrenzenden Territorien auch auf Aufenthalte im Umkreis des Gaza-Streifens sowie im direkten Grenzgebiet zum Libanon und zum Nordsinai.

    Jordanien ist unverändert ein Anker der Stabilität in der Region. Die Stellung des Königshauses in der jordanischen Gesellschaft und die von König Abdullah II. in den letzten Jahren angeordneten politischen und sozialen Reformen haben bisher eine Destabilisierung des Landes verhindert. Es gibt zwar auch in Jordanien eine breit gefächerte Protestbewegung: Sie fordert immer wieder lautstark tief greifende Reformen, nur eine Minderheit stellt jedoch das aktuelle politische System grundsätzlich infrage. Proteste und lokale Auseinandersetzungen richteten sich in der Vergangenheit auch nie gegen westliche Besucher und haben zu keinem Zeitpunkt zu einer nachhaltigen Verschlechterung der innenpolitischen Lage geführt. Eine Sicherheitsbeeinträchtigung auf unseren Reiserouten durch Jordanien sehen wir daher aktuell nicht.

    Die Kriminalität ist in Israel und Jordanien im weltweiten Vergleich eher niedrig, dennoch gibt es an touristischen Brennpunkten sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen, z.B. gegen Taschendiebe. Bitte folgen Sie im eigenen Interesse den einschlägigen Hinweisen Ihrer Reiseleitung.

    Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage im Nahen Osten sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

    Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Israel und Jordanien.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Marco Polo-Team

    Stand: 28.11.2019

    Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts 

    Israel

    (Reisewarnung für den Gaza-Streifen)

    Stand: 28.11.19

    Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland, Ost-Jerusalem und Gaza-Streifen)

    Aktuelle s

    Am 12. und 13. November 2019 erfolgte ein verstärkter Raketen- und Mörserbeschuss aus dem Gaza-Streifen heraus auf israelisches Staatsgebiet.

    Ein Wiederaufflammen der Handlungen und weitere Zwischenfälle am Gaza-Streifen und im unmittelbar angrenzenden Gebiet - insbesondere im Abstand von etwa 40 Kilometer von der Gaza-Sperranlage - können nicht ausgeschlossen werden.

    Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird weiterhin gewarnt, von Reisen und Aufenthalten in das unmittelbar angrenzende Gebiet wird derzeit dringend abgeraten.

    - Verfolgen Sie die lokalen und internationalen Medien aufmerksam.

    - Folgen Sie stets den Anweisungen von lokalen Sicherheitskräften.

    Sicherheit – Teilreisewarnung Gaza-Streifen

    Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird gewarnt.

    Von Reisen und Aufenthalten in das unmittelbar angrenzende Gebiet wird derzeit dringend abgeraten.

    Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Libanon und Syrien, insbesondere östlich der Straße 98, wird abgeraten.

    Terrorismus

    Israel bleibt das erklärte Ziel von islamistischen Terrorgruppen. In den letzten Jahren sind Sicherheitsvorfälle mit terroristischem Hintergrund signifikant zurückgegangen. Es gibt derzeit keine konkreten Hinweise auf eine gezielte Gefährdung von Ausländern.

    Es kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, dass es in der aktuellen Situation zu terroristischen Angriffen im öffentlichen Raum kommen kann; das Risiko eines Anschlags besteht fort.

    - Seien Sie landesweit besonders vorsichtig, insbesondere in der Nähe von Bushaltestellen und Bahnhöfen und bei besonderen Anlässen.

    - Meiden Sie möglichst größere Menschenansammlungen.

    - Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    Die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten. Insbesondere im Umfeld von Checkpoints sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen.

    Auch bei zunächst friedlichen Versammlungen besteht das Risiko, dass die Situation sehr schnell eskaliert.

    Am israelischen Sicherheitszaun am Gaza-Streifen finden weiterhin Kundgebungen und Protestaktionen statt. Bei Demonstrationen kam es zu zahlreichen Todesopfern und Verletzten auf palästinensischer Seite. Insbesondere werden zahlreiche, mit Brandsätzen ausgestattete Drachen und Ballons eingesetzt, die vom Gaza-Streifen aus starten und im Nahbereich des Zauns landen. Auch Raketen- und Mörserbeschuss aus dem Gaza-Streifen heraus auf israelisches Staatsgebiet und israelische Gegenangriffe kommen des Öfteren vor. Zwischenfälle am Gaza-Streifen und im unmittelbar angrenzenden Gebiet sind nicht auszuschließen.

    - Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam.

    - Meiden Sie größere Menschenansammlungen.

    - Lassen Sie bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Israel und den Palästinensischen Gebieten besondere Vorsicht walten.

    - Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut.

    - Suchen Sie beim Erklingen von Alarmsirenen umgehend nahegelegene Schutzräume auf.

    - Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.

    Jerusalem (einschließlich Ost-Jerusalem)

    Insbesondere auf dem Tempelberg/Haram Al Sharif und dessen Umgebung kann es zu Auseinandersetzungen kommen, etwa an muslimischen und jüdischen Feiertagen sowie an Freitagen.

    - Seien Sie bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem besonders vorsichtig.

    - Suchen Sie Rat bei einer ortskundigen Begleitung.

    - Halten Sie sich über die aktuelle Lage informiert.

    Grenzgebiet zu Syrien und Libanon

    Im israelisch-syrischen Grenzgebiet haben sich die Spannungen erhöht. Es ist zu mehreren sicherheitsrelevanten, auch militärischen Zwischenfällen gekommen, bei denen Raketen, Mörsergranaten, etc. auf israelischem Territorium niedergegangen sind. Die israelischen Streitkräfte behalten sich Gegenmaßnahmen jeweils ausdrücklich vor.

    - Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon, insbesondere östlich der Straße 98, wird abgeraten.

    Grenzgebiet zu Ägypten

    In der Vergangenheit wurden vereinzelt Raketen aus dem Sinai auf Israel abgeschossen, die in unbewohntem Gebiet um Eilat eingeschlagen sind. Es kam nicht zu Personen- oder Sachschäden. Vereinzelte bewaffnete Zwischenfälle entlang der israelisch-ägyptischen Grenze können nicht ausgeschlossen werden. In der Vergangenheit kam es dabei kam es auch zu Schusswechseln.

    - Vermeiden Sie Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze und weichen Sie auf alternative Routen aus.

    - Beachten Sie auch die Reise- und Sicherheitshinweise Ägypten mit einer Teilreisewarnung für den Nordsinai inklusive des Grenzgebiets zu Israel (mit Ausnahme des an Eilat angrenzenden Ortes Taba).

    Angrenzendes Gebiet zum Gaza-Streifen

    Von Aufenthalten im unmittelbar angrenzenden Gebiet zum Gaza-Streifen wird derzeit dringend abgeraten.

    - Beschränken Sie Bewegungen in der Region möglichst auf das Nötigste.

    - Informieren Sie sich über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen.

    - Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen von Sicherheitskräften.

    Palästinensische Gebiete: Gaza-Streifen

    Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird gewarnt.

    Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können im Gaza-Streifen und in den dazugehörigen Küstengewässern praktisch keine konsularische Hilfe leisten. Gleiches gilt für die Ausreise aus dem Gazastreifen.

    Im Rahmen der israelischen Militäroperation „Protective Edge“ erfolgten schwere Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen mit vielen Toten und Verletzten. Dabei wurde auch öffentliche Infrastruktur, wie Straßen, Strom- und Abwasserversorgung, beschädigt. Ferner befinden sich in Trümmern sowie auf wenig befahrenen Wegen nach wie vor nicht detonierte Sprengmittel (UXO).

    Die Versorgungslage im Gaza-Streifen ist schwierig. Die öffentliche Stromversorgung ist auf wenige Stunden am Tag beschränkt. Das Grundwasser gilt als belastet. Treibstoffmangel wirkt sich auch auf andere öffentliche Dienstleistungen, wie Kläranlagen, aus. Sie dürfte sich angesichts der derzeitigen Zuspitzung noch verschlechtern.

    Die Einreise nach Gaza auf dem Seeweg ist nicht möglich. Es wird angesichts einer drohenden Gefährdung für Leib und Leben dringend vor Versuchen gewarnt, in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gazastreifen einzudringen. Im Mai 2010 kamen bei einem solchen Versuch (sog. „Gaza-Flottille“) neun Menschen ums Leben.

    Der einzige Personenübergang zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, in Erez, ist zurzeit insbesondere für humanitäre Fälle und internationale Organisationen geöffnet. Der Gaza-Streifen ist seit Juni 2007 für den allgemeinen Personenverkehr von und nach Israel fast vollständig abgeriegelt. Personenverkehr zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, über den Übergang Erez, wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt und Doppelstaatern mit palästinensischen Ausweispapieren in der Regel gar nicht gestattet. Auch die Ausreise über Erez ist in der Regel nur für Personen möglich, die mit Genehmigung der israelischen Behörden über Erez eingereist sind. Der Grenzübergang Erez wurde auch in der Vergangenheit wiederholt kurzfristig geschlossen.

    Der Grenzübergang Rafah, zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen, ist außer an Wochenenden und islamischen Feiertagen grundsätzlich geöffnet. Der Grenzübergang kann dann nach Angaben der ägyptischen Behörden regulär - nur - von Palästinensern mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde benutzt werden. Für die Ausreise aus dem Gaza-Streifen bedarf es der Zustimmung der ägyptischen und palästinensischen Grenzbehörden. Hier kann es auch bei erst kürzlich erfolgter Einreise zu Wartezeiten von mehreren Wochen bis zur Ausreise kommen. Eine Ausreise aus dem Gaza-Streifen kann bei erfolgter Einreise über Rafah auch nicht über den israelischen Grenzübergang Erez erfolgen.

    Es besteht eine Reisewarnung für den Nordsinai. Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Nord-Sinai wird hingewiesen, siehe Reise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung - Ägypten.

    Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)

    Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen, vor allem zwischen Israel und Jerusalem einerseits und dem Westjordanland andererseits, aber auch innerhalb des Westjordanlands.

    Es kommt immer wieder zu Anschlägen, Angriffen und Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Es gibt immer wieder Berichte über Angriffe auf Fahrzeuge, die mit Steinen oder Molotow-Cocktails beworfen werden, teils durch Palästinenser, teils durch israelische Siedler.

    Die Sicherheitslage im Westjordanland ist ausgesprochen volatil und kann sich nach akuten Sicherheitsvorfällen schnell ändern. In solchen Fällen können einzelne Ortschaften durch das israelische Militär abgeriegelt oder sogenannte „fliegende“ Checkpoints eingerichtet oder bestehende Checkpoints vorübergehend geschlossen werden. Es kann zu Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte in Ramallah und anderen palästinensischen Städten und Dörfern kommen. Protestaktionen sind jederzeit möglich.

    Besuche in den von der Palästinensischen Behörde verwalteten Städten Bethlehem, Beit Sahour, Beit Jalla, Jericho, Taybe, Al-Bireh und Ramallah, sowie die Benutzung der Straße 1 zum Toten Meer und der Straße 90 im Jordantal sind auch ohne besondere Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung vertretbar. Mit israelischen Mietwagen ist der Besuch dieser Städte, die im sogenannten A- und B-Gebiet liegen.

    - Bereisen Sie das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung.

    - Kleiden Sie sich aufgrund der größtenteils konservativen Gesellschaft stets angemessen und verzichten Sie auf kurze Hosen/Röcke und nicht schulterbedeckende Kleidung.

    - Bewahren Sie unbedingt Ruhe, meiden Sie Menschenansammlungen und suchen Sie ggf. Zuflucht im Inneren von Geschäften und Wohnhäusern.

    - Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der israelischen und palästinensischen Sicherheitskräfte.

    - Seien Sie bei der Benutzung der Straße 60 im Westjordanland besonderer vorsichtig, insbesondere um Hebron, um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.

    - Vermeiden Sie generell Fahrten in der Dunkelheit.

    - Beachten Sie unbedingt Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten.

    - Verfolgen Sie die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam.

    Kriminalität

    Die Kriminalitätsrate ist niedrig. Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommt insbesondere an touristisch frequentierten Orten wie Flughäfen, Bahnhöfen und Stränden vor.

    - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

    - Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

    - Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, im Bus und an Stränden besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    - Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Natur und Klima

    Israel und die Palästinensischen Gebiete liegen in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.

    Es gibt drei Klimazonen: Die Küstenebene hat feuchtheiße Somme und milde, regenreiche Winter, das Bergland einschließlich Jerusalem warme und trockene Sommer und kalte Winter, die Wüste heiße und trockene Sommer und milde Winter.

    Vor allem in den Sommermonaten können aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen Busch- und Waldbrände sowie Sandstürme auftreten.

    In den Wintermonaten kann es zu Überschwemmungen kommen, insbesondere in der Negev-Wüste.

    Am Toten Meer gibt es inzwischen Tausende von Einsturzlöchern („Sink Holes“). Innerhalb von Sekunden entstehen an der Küste Einsturztrichter bzw. Erdfälle von bis zu 20 Meter Tiefe und 80 Meter Breite.

    In Tel Aviv und Umgebung kommt es aufgrund von gefährlichen Strömungen immer wieder zu tödlichen Badeunfällen.

    - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    - Verlassen Sie befestigte Straßen und Wege am Toten Meer nicht.

    - Halten Sie sich in Tel Aviv und Umgebung beim Baden im Meer immer in Strandnähe auf und schwimmen Sie nicht zu weit hinaus.

    - Achten Sie auf teilweise sehr starken Strömungen und meiden Sie diese frühzeitig.

    - Baden Sie nur an bewachten Küstenabschnitten und beachten Sie dort unbedingt die Beflaggung an den Stränden und die Durchsagen der Bademeister.

    - Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes  

    Jordanien

    Stand: 18.11.2019

    Sicherheit

    Von Reisen in das syrisch-jordanische Grenzgebiet und in den Nordosten des Landes in der Grenzregion zum Irak wird dringend abgeraten.

    Terrorismus

    In Jordanien besteht insbesondere aufgrund der Lage in Syrien und im Irak landesweit die Gefahr von Terroranschlägen, auch an Orten, die von Ausländern besucht werden. Die jordanischen Behörden haben daher ihre Sicherheitsvorkehrungen erhöht.

    - Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen besonders aufmerksam.

    - Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    Von Reisen in das syrisch-jordanische Grenzgebiet sowie in den Nordosten des Landes in der Grenzregion zum Irak wird aufgrund wiederholter Zwischenfälle an den Grenzen zu Syrien und Irak dringend abgeraten. Sowohl das syrisch-jordanische als auch das irakisch-jordanische Grenzgebiet sind militärisches Sperrgebiet, in dem besondere Bestimmungen gelten.

    Auch aufgrund der geographischen Nähe zu den Nachbarstaaten Syrien und Irak und dem hohen Aufkommen an Flüchtlingen in der Region mit vereinzelten Auseinandersetzungen sollte die weitere Entwicklung vor Ort stets aufmerksam verfolgt werden.

    In Jordanien kommt es sowohl in Amman als auch in anderen Städten und Ortschaften des Landes vor allem an den Wochenenden nach dem Freitagsgebet des Öfteren zu Demonstrationen und Protestaktionen, in denen verschiedene Bevölkerungsgruppen ihre wirtschaftlichen, sozialen und politischen Forderungen artikulieren. In der Folge kann es zu Verkehrsbeeinträchtigungen und auch vereinzelten gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.

    - Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    - Informieren Sie sich über die lokalen Medien und folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    - Beachten Sie die fortgeltende Reisewarnung Syrien und die Reise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung - Irak.

    Kriminalität

    Die Kriminalitätsrate in Jordanien ist niedrig. Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle, aber auch Fahrzeugraub in Amman, Einbrüche in Fahrzeuge insbesondere im Bereich Totes Meer/Wadi Mujib und vereinzelte Sexualdelikte kommen insbesondere an von Touristen stark frequentieren Orten vor.

    - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf

    - Lassen Sie keine Wertsachen oder Dokumente in unbeaufsichtigt abgestellten Fahrzeugen zurück. Weichen Sie dort bestenfalls auf beaufsichtigte Parkplätze aus.

    - Seien Sie als allein reisende Frau besonders vorsichtig und lassen Sie sich nach Möglichkeit durch vertrauenswürdige Personen begleiten.

    - Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Naturkatastrophen

    In den Herbst- und Wintermonaten kann es insbesondere nach Dürreperioden nach Niederschlägen zu plötzlich auftretenden Überschwemmungen und Sturzfluten kommen.

    Der gesamte Westen Jordaniens liegt in einer seismisch aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben kommen kann.

    - Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte.

    - Informieren Sie sich vor Wanderungen in Bergen/Flusstälern (Wadi) bei Tourenführern, Reiseveranstaltern oder lokalen Behörden über die Gefahrensituation.

    - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    - Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

    Israel / Palästinensische Gebiete 

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    - Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland ist keine Impfung erforderlich. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung bei Einreise nachzuweisen.

    - Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    - Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Für einen Langzeitaufenthalt in den Palästinensischen Gebieten wird zudem noch eine Typhusimpfung empfohlen.

    - Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.

    - Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    HIV/AIDS

    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

    - Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    - Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

    - Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

    - Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

    - Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

    - Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

    - Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

    - Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Cholera

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

    - Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

    Weitere Infektionskrankheiten

    Einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniasis, West-Nile Fieber, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung).

    In Israel ist es an mehreren Orten zu einem Wassersport-assoziierten Ausbruch von Leptospirose gekommen.

    Medizinische Versorgung

    Das Versorgungsniveau in Israel ist gut bis sehr gut, die Notfallversorgung und Entbindungen erfolgen ausschließlich im dafür bestens etablierten staatlichen Gesundheitssystem. In den Palästinensischen Gebieten ist das Versorgungsniveau deutlich eingeschränkt. Krankenwagen dürfen die Grenze zu Israel nicht passieren. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall ist empfehlenswert.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z. B. www.dtg.org.

    Unverändert gültig seit: 28.11.2019

    Jordanien 

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    - Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

    - Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    - Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.

    - Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG).

    MERS (Middle East Respiratory Syndrome)

    Diese Infektionskrankheit löst seit 2012 vorrangig in Ländern der Arabischen Halbinsel vereinzelt schwere Atemwegserkrankungen aus. Ursache ist ein Coronavirus (MERS-CoV), dessen Biologie nicht abschließend geklärt ist. Kamele scheinen an der Übertragung auf den Menschen beteiligt zu sein. Zu Übertragungen von Mensch zu Mensch kam es nur bei sehr engem Kontakt zu Kranken, siehe Merkblatt MERS-Coronavirus.

    - Vermeiden Sie zur Krankheitsprävention unnötigen Kontakt mit Kamelen.

    HIV/AIDS

    Die Inzidenz von HIV-Infektionen in Jordanien ist sehr gering.

    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

    - Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    - Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

    - Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

    - Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

    - Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

    - Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

    - Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

    - Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Cholera

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

    - Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

    Weitere Infektionskrankheiten

    Insbesondere einige durch Mücken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniose, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z.B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung). Durch nicht pasteurisierte Milchprodukte kann Brucellose übertragen werden.

    Medizinische Versorgung

    Das Versorgungsniveau ist in Amman sehr gut. Hier sind besonders die beiden großen Privatkrankenhäuser der Maximalversorgung, das Al-Khalidi Medical Center und das Arab Medical Center, zu nennen. Außerhalb der Hauptstadt ist mit starken Einschränkungen zu rechnen, v.a. auch hinsichtlich des Rettungsdienstes bei Unfällen.

    - Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

    - Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

    - Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.

    Unverändert gültig seit: 18. November19