Marco Polo Reisen - Reise ohne Gruppe - Individuell

Individuell reisen
ohne Gruppe

Reise ohne Gruppe - Individuell

Kenia – Tansania
Rendezvous mit den Big Five

Reise-Nr. ST 7390S

zur Buchung

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  • 13-tägige private Safari durch Kenia und Tansania
    Täglicher Reisebeginn mit Durchführungsgarantie
    Unterwegs im Privatwagen mit Driver-Guide, Stopps, wann und wo Sie wollen
    Übernachtung wahlweise in Standard- oder Premium-Lodges

    Die Idee dieser Reise: die klassischen Safariländer Tansania und Kenia kombinieren. Der Routenvorschlag unserer Länderexpertin führt Sie u. a. in die Nationalparks Amboseli, Massai Mara, Serengeti und Ngorongoro. Vielleicht sind Sie ja dabei, wenn Millionen Tiere zwischen den Schutzgebieten auf Wanderschaft gehen?Sie parken direkt neben einem Trampelpfad. Hier, am Fuß des KILIMANDSCHARO, ziehen täglich die Elefantenkühe mit ihren Jungen vorbei. Für mich gehört der AMBOSELI-NATIONALPARK zu den besten Plätzen in ganz Afrika, wenn man den grauen Giganten hautnah begegnen möchte. Weiter zum LAKE NAKURU. Bis zu zwei Millionen Flamingos können sich hier tummeln und den See unter rosa Farbtupfern verschwinden lassen. Ihrer Leibspeise – Krebsen und Algen – verdanken sie das herrlich rosafarbene Gefieder. Auf holpriger Piste passieren Sie ein MASSAIDORF.

    price ab 4959 € (ca. 5441 CHF) pro Person

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 48 Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2020

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • Unsere Länderexpertin schlägt folgende Route vor:

    1. Tag, Donnerstag, 14.11.2019: Nairobi•

    Ihr Fahrer erwartet Sie am Flughafen von Nairobi und bringt Sie zum Hotel (tagesaktuelle Flugpreise auf Anfrage). Das Zimmer steht ab 15 Uhr zur Verfügung.

    2. Tag, Freitag, 15.11.2019: Amboseli

    Im Privatwagen Richtung Süden. Ihr Ziel: der Amboseli-Nationalpark, wunderschön am Fuß des schneebedeckten Kilimandscharo gelegen. Wahrzeichen von Amboseli sind die riesigen Elefantenherden, die sich in den Sümpfen wälzen. (F/M/A)

    * Aberdares-Nationalpark und Ol Pejeta Conservancy: Übernachten Sie in der Lodge "The Ark" - wie in der Arche Noah fühlen Sie sich hier tatsächlich, so viele Tiere kommen abends zu dem beleuchteten Wasserloch. Tagsüber morgens und abends Safarifahrten im Nationalpark. / 3 Nächte ab 840 € p. P.

    3. Tag, Samstag, 16.11.2019: Lake Naivasha

    Weiter zum ca. 1800 m hoch gelegenen Lake Naivasha. Nach dem Check-in in der Lodge freie Zeit. Wie wäre es mit einer Walking Safari oder einer Bootsfahrt? (F/M/A)

    4. Tag, Sonntag, 17.11.2019: Lake Naivasha

    Walking Safari im nahe gelegenen Hells-Gate-Nationalpark. Anschließend Ausflug zum Lake Nakuru. Mitten in der Savanne liegt das feuchte Zuhause zahlloser Flamingos, und im Akaziendickicht trampeln immer mal wieder Weiße und Schwarze Nashörner herum. Nachmittags Rückkehr zu Ihrer Lodge. (F/M/A)

    * ((1)) Samburu-Nationalpark: Der Park liegt im Tal des Ostafrikanischen Grabenbruchs und ist Lebensraum für eine große Elefantenpopulation. Auf einer Safari begegnen Ihnen u. a. Netzgiraffen, Elefanten, Leoparden – Ihr Scout weiß, wo die Tiere zu finden sind. / 3 Nächte ab 755 € p. P.

    5. Tag, Montag, 18.11.2019: Massai Mara

    Ihr Scout bringt Sie zum Massai-Mara-Nationalpark. Mit etwas Glück sehen Sie am Nachmittag die Big Five: Elefant, Büffel, Nashorn, Löwe und Leopard. (F/M/A)

    6. - 7. Tag, Di, 19.11.2019 - Mi, 20.11.2019: Massai Mara

    Am Morgen und am Nachmittag Game Drives mit Ihrem Guide in der Massai Mara, der kenianischen Nachbarsavanne zur Serengeti. (F/M/A)

    8. Tag, Donnerstag, 21.11.2019: Lake Victoria

    Morgens verlassen Sie die Massai Mara, passieren die Grenze nach Tansania (Fahrzeug- und Guidewechsel) und fahren zu Ihrem Quartier am Lake Victoria. (F/M/A)

    9. Tag, Freitag, 22.11.2019: Serengeti

    Abschied nehmen vom Lake Victoria - doch das nächste Highlight wartet schon: der Serengeti-Nationalpark. Nur hier und in den angrenzenden Reservaten können die riesigen Tierherden noch mit den Jahreszeiten auf Wanderschaft gehen. Stets in ihrem Gefolge: Hyänen und Großkatzen auf der Suche nach Beute. (F/M/A)

    10. Tag, Samstag, 23.11.2019: Serengeti

    Mit Ihrem Driver-Guide einen ganzen Tag auf Safari im wohl berühmtesten Schutzgebiet Afrikas. Achtung, wenn er "Tembo" flüstert - dann sind Elefanten in der Nähe. (F/M/A)

    11. Tag, Sonntag, 24.11.2019: Ngorongoro

    Vorbei an der Olduvaischlucht, die als Wiege der Menschheit gilt, fahren Sie zum Ngorongoro-Krater. Wie wäre es am Nachmittag mit einer geführten Wanderung am Kraterrand entlang (p. P. 39 €)? (F/M/A)

    12. Tag, Montag, 25.11.2019: Ngorongoro

    Freilandzoo der Superlative: Auf steiler Piste hinab in den Krater. Im Schutz des Kraters leben neben Löwen, Nashörnern und Elefanten zu manchen Jahreszeiten Zehntausende Gnus, Gazellen und Zebras. (F/M/A)

    13. Tag, Dienstag, 26.11.2019: Rückreise

    Am Vormittag heißt es Abschied nehmen, denn es geht zurück nach Arusha. Es steht Ihnen bis zum Abend ein Hotelzimmer zur Verfügung. Je nach Flugzeit Transfer zum Flughafen. (F/M)

    * Arusha-Nationalpark: Verlängern Sie Ihre Reise mit einer weiteren Safari im Arusha-Nationalpark am Fuß des Mt. Meru. / 1 Nacht ab 320 € p. P.

    * Strandtage am Diani Beach in Kenia: Ein paar Strandtage sind für mich der perfekte Ausklang dieser Reise. Der Indische Ozean ist mit dem Flugzeug über Nairobi zu erreichen und bietet hier ideale Badetemperaturen und tolle weiße Sandstrände. / z.B. 4 Nächte ab 830 € p. P.

    F: Frühstück M: Mittagessen A: Abendessen

    * Weitere Tipps für Ihre Reise.
    Kosten sind im Preis nicht enthalten.
    price ab 4959 € (ca. 5441 CHF) pro Person

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 48 Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2020

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Nairobi 1 Eka Hotel****
    Amboseli 1 Oltukai***
    Lake Naivasha 2 Sopa****
    Massai Mara 3 Mara Leisure Camp***(*)
    Lake Victoria 1 Speke Bay Lodge***
    Serengeti 2 Kati Kati Tented***
    Ngorongoro 2 Sopa***(*)
  • Am 4. Tag unternehmen Sie einen Ausflug in den nahe gelegenen Hells-Gate-Nationalpark. Auf einer Walking Safari entdecken Sie den nur knapp 70 Quadratkilometer großen Park. Zunächst geht es durch einen schmalen Durchlass in den Klippen, dann stehen Sie in einer Schlucht vulkanischen Ursprungs. Auf der Wanderung kreuzen Büffel, Zebras und Antilopen Ihren Weg.
    Marco Polo Live
  • Hotelkategorie

    Bei dieser Reise können Sie die Qualität des Hotelangebots an Ihre persönlichen Wünsche anpassen.

    Ihre gewählte Hotelkategorie:

    Ort Nächte Hotel
    Nairobi 1 Eka Hotel****
    Amboseli 1 Oltukai***
    Lake Naivasha 2 Sopa****
    Massai Mara 3 Mara Leisure Camp***(*)
    Lake Victoria 1 Speke Bay Lodge***
    Serengeti 2 Kati Kati Tented***
    Ngorongoro 2 Sopa***(*)

    Die hier dargestellte Hotelauswahl kann je nach gewähltem Termin abweichen.

    price ab 4959 € (ca. 5441 CHF) pro Person

    price ab 4959 € (ca. 5441 CHF) pro Person

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 48 Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2020

  • Hotelkategorie

    Verfügbare Termine

    TIPP: Wir bieten Ihnen attraktive Preisabschläge bei Buchung von 4 bzw. 6 Teilnehmern!

    Termine
    DZ * EZ * Flug ab
    15.09.–27.09. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    16.09.–28.09. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    17.09.–29.09. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    18.09.–30.09. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    19.09.–01.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    20.09.–02.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    21.09.–03.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    22.09.–04.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    23.09.–05.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    24.09.–06.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    25.09.–07.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    26.09.–08.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    27.09.–09.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    28.09.–10.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    29.09.–11.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    30.09.–12.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    01.10.–13.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    02.10.–14.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    03.10.–15.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    04.10.–16.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    05.10.–17.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    06.10.–18.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    07.10.–19.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    08.10.–20.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    09.10.–21.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    10.10.–22.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    11.10.–23.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    12.10.–24.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    13.10.–25.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    14.10.–26.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    15.10.–27.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    16.10.–28.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    17.10.–29.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    18.10.–30.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    19.10.–31.10. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    20.10.–01.11. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    21.10.–02.11. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    22.10.–03.11. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    23.10.–04.11. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    24.10.–05.11. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    25.10.–06.11. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    26.10.–07.11. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    27.10.–08.11. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    28.10.–09.11. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    29.10.–10.11. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    30.10.–11.11. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    31.10.–12.11. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    01.11.–13.11. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    02.11.–14.11. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    03.11.–15.11. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    04.11.–16.11. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    05.11.–17.11. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    06.11.–18.11. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    07.11.–19.11. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    08.11.–20.11. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    09.11.–21.11. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    10.11.–22.11. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    11.11.–23.11. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    12.11.–24.11. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    13.11.–25.11. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    14.11.–26.11. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    15.11.–27.11. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    16.11.–28.11. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    17.11.–29.11. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    18.11.–30.11. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    19.11.–01.12. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    20.11.–02.12. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    21.11.–03.12. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    22.11.–04.12. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    23.11.–05.12. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    24.11.–06.12. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    25.11.–07.12. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    26.11.–08.12. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    27.11.–09.12. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    28.11.–10.12. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    29.11.–11.12. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    30.11.–12.12. 4959 (ca. 5441 CHF) 5508 (ca. 6043 CHF)
    01.12.–13.12. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    02.12.–14.12. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    03.12.–15.12. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    04.12.–16.12. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    05.12.–17.12. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    06.12.–18.12. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    07.12.–19.12. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    08.12.–20.12. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    09.12.–21.12. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    10.12.–22.12. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    11.12.–23.12. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    12.12.–24.12. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    13.12.–25.12. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    14.12.–26.12. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    15.12.–27.12. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    16.12.–28.12. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    17.12.–29.12. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    18.12.–30.12. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    19.12.–31.12. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    20.12.–01.01. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    21.12.–02.01. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    22.12.–03.01. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    23.12.–04.01. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    24.12.–05.01. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    25.12.–06.01. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    26.12.–07.01. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    27.12.–08.01. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    28.12.–09.01. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    29.12.–10.01. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    30.12.–11.01. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)
    31.12.–12.01. 5399 (ca. 5924 CHF) 6178 (ca. 6779 CHF)

    Zuschläge für Reisen über Weihnachten und Silvester auf Anfrage

    * Ab-Preise pro Person in € bei Buchung von mindestens zwei Personen. Durchführung für eine Person gegen Aufpreis (s. Reiseanmeldung/zubuchbare Extras).

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 11.11.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Weitere Termine im Reisejahr 2020

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    IM PREIS DES ROUTENVORSCHLAGS ENTHALTEN

    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen, eigenen Fahrzeugen (in Kenia Safari-Minibusse, in Tansania Jeeps)
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Lodges/Camps
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Nationalparkgebühren (ca. 720 €)
    • Klimaneutrale Pkw-Fahrten
    • Reiseliteratur (ca. 20 €)
    • Wechselnde örtliche, Englisch sprechende Driver-Guides (Fahrer und ortskundige Führer in einer Person; Aufpreis für Deutsch sprechende Driver-Guides auf Anfrage)
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass erforderlich. Das Visum für Kenia (ca. 50 US-$) muss online selbst beantragt werden. Das Visum für Tansania (ca. 50 US-$) wird bei Einreise erteilt und ist vor Ort zu zahlen. Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Für die Einreise nach Kenia und Tansania benötigen Deutsche einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass mit mindestens drei freien Seiten und je ein Visum.

    Die Visumgebühr für Kenia beträgt 50 USD. Kinder unter 16 Jahren erhalten seit Februar 2016 ihr Visum kostenfrei. Visa können bei den kenianischen Botschaften oder online beantragt werden. Daneben werden an den offiziellen Grenzstationen, z. B. an den Flughäfen Nairobi und Mombasa, weiterhin Visa erteilt. Weitere Informationen und eine Anleitung zur Beantragung des Visums sind unter https://immigration.ecitizen.go.ke und bei der Botschaft der Republik Kenia erhältlich. Die kenianischen Behörden raten dringend von der Nutzung anderer online-Anbieter mit zum Teil betrügerischen Absichten ab.

    Die Einreise nach Tansania erfolgt bei dieser Reise über Land am Grenzübergang Isebania. Nach aktuellem Stand gibt es für diesen Grenzübergang kein elektronisches Visum vorab (August 2019). Es muss vor Ort am Grenzübergang eingeholt werden. Die Gebühren liegen bei 50 US-Dollar. Bitte halten Sie dazu am besten gleich den passenden Betrag bereit, um Verzögerungen zu vermeiden.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

    Kindereinträge im Reisepass der Eltern sind seit dem 26. Juni 2012 ungültig und berechtigen das Kind nicht mehr zum Grenzübertritt. Somit benötigen alle Kinder ein eigenes Reisedokument Der Reisepass des Elternteils bleibt uneingeschränkt gültig.

    Um Probleme beim Check-In in Deutschland bzw. bei der Einreise zu vermeiden, empfiehlt das deutsche Auswärtige Amt folgende Maßnahmen:

    - Reist das Kind nur in Begleitung von einem Erziehungsberechtigen, sollten Sie eine englische Einverständniserklärung des nichtreisenden Erziehungsberechtigten mitführen. Ist ein Elternteil bereits verstorben, wird eine Kopie der Sterbeurkunde benötigt oder im Falle des alleinigen Sorgerechtes eine Bestätigung des Jugendamts.

    - Reist das Kind ohne Erziehungsberechtigten, sollte die mitreisende Person eine englische Einverständniserklärung und eine Kopie des Reisepasses beider Erziehungsberechtigen sowie eine Kopie der Geburtsurkunde mitführen. Ist ein Elternteil bereits verstorben, wird eine Kopie der Sterbeurkunde benötigt oder im Falle des alleinigen Sorgerechtes eine Bestätigung des Jugendamts.

    - Hat das Kind einen anderen Nachnamen als die mitreisenden Erziehungsberechtigten, sollten Sie einen Nachweis des Verwandtschaftsverhältnisses (z.B. Geburtsurkunde) mitführen.

    Passdaten - Tansanias Nationalparks  

    Um Einlass in die Nationalparks Tansanias zu erhalten, muss sich jeder Reisende registrieren. Um diesen Prozess an den jeweiligen Eingängen zu beschleunigen, benötigen wir Ihre Passdaten. Diese werden an unseren lokalen Partner weitergeleitet, welcher die Genehmigungen einholt und die anfallenden Gebühren für Sie begleicht. Bitte senden Sie uns daher den ausgefüllten Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“, der dieser Bestätigung beiliegt, schnellstmöglich zu. Vielen Dank.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Was gehört unbedingt in den Koffer?  

    Die folgende Liste soll Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäcks helfen:

    - feste, gut eingelaufene Schuhe

    - leichte Regenjacke

    - Tagesrucksack

    - Badeschuhe (aus hygienischen Gründen,falls gewünscht)

    - Feuchtigkeits- oder Desinfektionstücher

    - Insektenschutzmittel, auch zum Schutz vor der Tsetse-Fliege

    - ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

    - Reiseapotheke und Heftpflaster

    - Taschenlampe oder Stirnlampe mit Ersatzbirne und -batterien

    - Taschenmesser

    - Fotoapparat oder Kamera mit ausreichend Speicherkarten und Ersatzakkus bzw. -batterien

    - Fernglas

     

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Kenia und Tansania zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Das Auswärtige Amt sieht für das gesamte östliche Afrika und insbesondere in Kenia eine erhöhte Gefahr terroristischer Attentate, die sich nicht zuletzt gegen ausländische Einrichtungen, touristische Reiseziele und religiöse Stätten richten können. In seinem Sicherheitshinweis zu Kenia weist es explizit auf eine erhöhte Gefährdung hin.

    Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements verzichten wir in Ostafrika selbstverständlich auf den Besuch der Regionen, in denen große ethnische und politische Spannungen herrschen bzw. in denen wir eine erhöhte Gefährdung durch terroristische Aktivitäten vermuten. In Kenia meiden wir die als instabil geltenden nördlichen Landesteile, insbesondere die Grenzregionen zu Somalia. Ferner sind auch keine längeren Aufenthalte in größeren Städten des Landes vorgesehen.

    Unsere Reiseleiter informieren sich, wo erforderlich, über die aktuelle Lage, um Demonstrationen, Wahlkampfveranstaltungen und Protestveranstaltungen zu meiden und eventuelle Straßenblockaden zu umgehen.

    Die Nationalparks in Kenia und Tansania, d.h. die Gebiete mit einer besonderen touristischen Anziehungskraft, gelten derzeit als sichere Reiseziele.

    Wegen der in Afrika an manchen Orten sehr hohen Kriminalität haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Bitte folgen Sie im eigenen Interesse den einschlägigen Hinweisen Ihrer Reiseleitung.

    Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Ostafrika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

    Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Kenia und Tansania.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Marco Polo-Team

    Stand: 02.10.2019

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes 

    Weltweiter Hinweis

    Stand: 31. Juli 2019

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort.

    Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen.

    Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.

    Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.

    Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Sicherheitshinweis  

    Tansania

    Unverändert gültig seit: 02.10.2019

    Terrorismus

    Es hat in der Vergangenheit Anschläge sowohl auf dem Festland als auch auf Sansibar gegeben, Gotteshäuser und religiöse Führer wurden angegriffen. Die Hintergründe blieben häufig unklar.

    In der Region sind weitere Anschläge nicht auszuschließen.

    - Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

    - Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Piraterie auf hoher See

    Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden.

    Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden.

    - Lassen Sie als Schiffsführer in den vorgenannten Gebieten höchste Vorsicht walten.

    - Registrieren Sie sich bei Fahrten in den gefährdeten Gewässern beim Maritime Security Center.

    Innenpolitische Lage

    Die Lage in Tansania ist insgesamt stabil. Gleichwohl kann es jederzeit zu Demonstrationen und dabei zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.

    Die politische Lage in der autonomen Teilrepublik Sansibar ist weiterhin angespannt, Unruhen können nicht ausgeschlossen werden. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit, insbesondere beim Besuch des Großraums Stone Town geraten.

    - Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    - Seien Sie auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten besonders wachsam.

    - Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    - Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Die Kriminalität ist im gesamten Land relativ hoch. Neben Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und auch Überfällen häufen sich Maschen, in dem Touristen von angeblichen hilfsbereiten Passanten oder angeblichen Taxifahrern angesprochen und Unterstützung wie Fahrgelegenheiten angeboten werden, um sie anschließend auszurauben und/oder unter Androhung von Gewalt zu zwingen, Bargeld vom Geldautomaten abzuheben. Mehrfach wurden Touristen gezwungen, durch Anrufe bei Familie oder Bekannten Geldtransfers zu erwirken. In und um Daressalam nimmt diese Art der Kriminalität signifikant zu. Bevorzugte Plätze sind die Bahnhofsstation, Fähranlegestelle und Busstationen, aber auch zunehmend Wohngebiete, etwa Oyster Bay und Masaki.

    Nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden, aber auch Strände in den Küstenstädten sind besonders gefährlich.

    Es häufen sich Fälle, bei denen Fußgängern Taschen oder Rucksäcke von Dieben auf vorbeifahrenden Motorrädern oder aus Autos heraus gewaltsam entrissen werden, oft mit erheblicher Gefahr für Leib und Leben.

    - Nutzen Sie ausschließlich registrierte Taxis, erkennbar an weißen Kennzeichen und einem grünen, gelben oder blauen Längsstreifen auf der weißen Karosserie. In Zweifelsfällen bitten Sie den Fahrer, seine Registrierung vorzuzeigen.

    - Meiden Sie nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden, aber auch Strände in den Küstenstädten auch tagsüber.

    - Vermeiden Sie Überlandfahrten und Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit.

    - Achten Sie bei Übernachtungen, insbesondere auf Campingplätzen und in abgelegenen Gebieten auf vorhandene Sicherheitsvorkehrungen.

    - Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.

    - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

    - Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

    - Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen und im Bus, aber auch beim Geldabheben besonders vorsichtig.

    - Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen skeptisch und vorsichtig. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Naturkatastrophen

    Insbesondere Küstenregionen sind insbesondere von Juni bis Oktober von monsunartigen Regenfällen und Überflutungen betroffen, so dass Straßen unpassierbar werden können.

    Tansania liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.

    - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    - Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

    Reisehinweise des Auswärtigen Amts 

    Kenia

    Stand: 10.09.2019

    Von Reisen in das Grenzgebiet zu Somalia (bis zu 80 km Entfernung zur Grenze) wird dringend abgeraten, von Reisen in die Provinz Lamu (mit Ausnahme des Lamu-Archipels) wird abgeraten.

    Terrorismus

    In Kenia besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Anschläge. Die somalischen Al-Shabaab-Terrororganisation hat mit Vergeltungsaktionen als Reaktion auf die Beteiligung der kenianischen Streitkräfte an der AMISOM-Mission in Somalia gedroht.

    Mehrere Anschläge und eine Reihe vereitelter Anschläge haben die Entschlossenheit der Terroristen unter Beweis gestellt. So erfolgte zuletzt im Januar 2019 ein Anschlag auf den DusitD2-Hotel- und Bürokomplex.

    Regierungsgebäude, Hotels, Bars und Restaurants, Einkaufszentren, kirchliche Einrichtungen, öffentliche Verkehrsmittel wie Busse, Kleinbusse, Fähren, Flughäfen und andere stark frequentierte Einrichtungen zählen zu den Orten mit erhöhter Gefährdung.

    Von Besuchen des Grenzgebietes zu Somalia im Nordosten Kenias wird dringend abgeraten.

    Wegen terroristischen Aktivitäten auf dem Festland der Provinz Lamu wird von Aufenthalten in diesem Bereich abgeraten. Reisen auf das Lamu-Archipel (Lamu Island und Manda Island) sind hiervon ausgenommen und möglich.

    Bei Aufenthalten und Reisen in abgelegene Orte oder Nebenstrecken der Küstenregion mit Ausnahme der touristischen Einrichtungen besteht ein erhöhtes Entführungsrisiko.

    - Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

    - Meiden Sie möglichst größere Menschensammlungen.

    - Vermeiden Sie unbedingt Reisen, die näher als etwa 80 km an die somalische Grenze heranführen, einschließlich Kiwayu und die Küstenregionen nördlich von Pate Island.

    - Seien Sie bei Besuchen des Lamu-Archipels besonders vorsichtig und reisen Sie ausschließlich auf dem Luftweg an.

    - Suchen Sie für unvermeidliche Reisen mit dem Auto in die nördlichen und nordöstlichen Landesteile Kenias, in die Küstenregion nördlich von Malindi, in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz - vor allem nach Lamu - unbedingt den Schutz in einem bewachten Konvoi.

    - Beachten Sie auch den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Piraterie auf hoher See

    Vor den Küsten besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind Schiffe vor Kenia gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden.

    - Als Schiffsführer in den gefährdeten Gewässern sollten Sie besonders vorsichtig sein und unbedingt eine Registrierung beim Maritime Security Center vornehmen.

    Innenpolitische Lage

    Demonstrationen aus politischen oder sozialen Gründen kommen vor, bei denen gewaltsame Auseinandersetzungen nicht ausgeschlossen werden können.

    In Laikipia und angrenzenden Counties mehren sich die Konflikte über Weide- und Landrechte. Dabei kommt es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und Übergriffen auf Farmen und Lodges.

    In den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias besteht die Gefahr von Stammesauseinandersetzungen.

    - Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    - Vermeiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    - Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Die Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen zu werden, besteht in allen Landesteilen. Nicht ausgeschlossen sind Ausspähungen, die anschließend in sogenannte Express-Entführungen münden, bei denen auch westliche Ausländer über mehrere Stunden hinweg festgehalten werden, um mit ihren Bankkarten hohe Geldbeträge abzuheben.

    Bestimmte Stadtteile Nairobis wie Eastleigh, Pangani und Slum-Gebiete sind besonders gefährlich. In Nairobi ereigneten sich zudem in letzter Zeit mehrere Fälle von Trickbetrug, in denen die Betrüger den Reisenden, als Polizisten verkleidet, gegenübertraten. Es ist daher zu empfehlen, sich immer den Dienstausweis des vermeintlichen Polizisten zeigen zu lassen und diesem nicht ohne nachvollziehbaren Grund zu folgen.

    In Nairobi und in Mombasa besteht die erhöhte Gefahr von Raubüberfallen, auf Fußgänger wie auch Autofahrer einschließlich des „Car-Jackings“.

    Auch bei organisierten „Slum-Touren“ ist es in der Vergangenheit zu gewalttätigen Übergriffen auf Besuchergruppen gekommen.

    Bei Spaziergängen an Stränden nach Einbruch der Dunkelheit und außerhalb der Hotelanlagen besteht eine erhöhte Gefahr, überfallen zu werden.

    In den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias, in der Küstenregion nördlich von Malindi sowie auf den Straßen in die Nordostprovinz und die nördliche Küstenprovinz besteht eine erhöhte Gefahr von bewaffneten Überfällen und Entführungen.

    In jüngster Zeit ist es zu Überfällen, teilweise mit schwerer Körperverletzung, nach Verabredungen zu sexuellen Handlungen über Dating-Plattformen gekommen.

    Sporadische kriminelle Aktivitäten werden auch im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in den Regionen Massai Mara, des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet.

    Vor allem an der Küste kommt es gelegentlich zu Überfällen auf privat angemietete Bungalows und Ferienhäuser von Individualtouristen, auch in Nationalparks.

    Auch beim Besuch von Bars, Restaurants und Nachtclubs ist es insbesondere an der Küste vereinzelt zu bewaffneten Überfällen gekommen.

    - Vermeiden Sie bestimmte Stadtteile Nairobis wie Eastleigh, Pangani und Slum-Gebiete im Allgemeinen sowie die Flüchtlingslager Dadaab und Kakuma.

    - Meiden Sie nachts die Innenstädte Nairobis und Mombasas.

    - Besuchen Sie die Altstadt von Mombasa auch tagsüber nur mit ortskundigen Personen.

    - Legen Sie auch kürzere Strecken im Zweifel lieber mit dem Taxi zurück.

    - Seien Sie in größeren Menschenmengen, ärmeren Wohngegenden und an Busbahnhöfen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    - Holen Sie vor individuellen Ausflügen Informationen zur Lagebeurteilung und Risikoabwägung bei den Reise- und Hotelleitungen ein.

    - Übernachten Sie als Individualtouristen in Nationalparks ausschließlich in Lodges oder auf bewachten Campingplätzen und achten Sie auf angemessene Sicherheitsvorkehrungen.

    - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

    - Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit, tragen Sie diese keinesfalls sichtbar.

    - Seien Sie beim Einsatz von Bank- und Kreditkarten und beim Abheben am Geldautomaten besonders vorsichtig.

    - Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter als auch bei Verabredungen über Dating-Plattformen skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Naturkatastrophen

    Kenia liegt in einer seismisch leicht aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.

    Extreme Trockenheit und Dürre kann die östlichen, nordöstlichen, aber auch Küstenregionen betreffen.

    In den Regenzeiten von Oktober bis November und von Ende März bis Mitte Juni können starke Regenfälle Überflutungen und Erdrutsche sowie Schäden an der Infrastruktur verursachen.

    - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    - Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

    - Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

    Kenia 

    Medizinische Hinweise

    Aktuelles

    Ebola-Ausbruch

    Aufgrund des aktuellen Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda werden derzeit alle Reisenden, die über aus diesen beiden Ländern und ggf. auch weiteren Ländern an Flughäfen in Kenia landen bzw. über die Landgrenzen einreisen, zur Vermeidung der Einschleppung von Ebola mittels Temperaturscanner auf erhöhte Körpertemperatur überprüft und nachfolgend ggf. einer weiteren Befragung/Untersuchung unterzogen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen wie z.B. Quarantäne auszugehen.

    Masern

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    -Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Dengue-Fieber

    Seit Oktober 2018 sind überdurchschnittlich viele Fälle von Dengue-Fieber in der Region um Mombasa gemeldet worden.

    Dengue-Viren werden in Kenia v.a. in den Küstenregionen durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.

    -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Impfschutz

    Eine gültige Gelbfieberimpfung wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert. Eine Auffrischung nach 10 Jahren wird von den kenianischen Behörden nicht verlangt. Bei Einreise aus Nicht-Gelbfiebergebieten wie z.B. aus Europa oder einer Transitzeit von weniger als 12 Stunden im Flughafen eines Gelbfieber-Endemiegebiets ist der Impfnachweis nicht zwingend vorgeschrieben, wird jedoch für Reisen im Land empfohlen.

    -Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    -Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

    -Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG).

    Chikungunya-Fieber

    Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe auch Merkblatt Chikungunya-Fieber.

    -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Malaria

    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Im ganzen Land besteht unter 2.500m Höhe ein hohes Malaria-Risiko (P.falciparum mehr als 99%). In Nairobi gibt es nur sehr selten vereinzelte Fälle, siehe Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch Merkblatt Malaria.

    -Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

    -Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

    -Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).

    -Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

    -Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

    -Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

    HIV/AIDS

    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko. Im Landesdurchschnitt liegt die Prävalenz im höheren einstelligen Prozentbereich, allerdings sind Risikogruppen, insbesondere Sexarbeiter/-innen in einem sehr viel höheren Prozentsatz betroffen.

    -Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    -Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

    -Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

    -Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

    -Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

    -Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

    -Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

    -Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Cholera

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und ist in Kenia endemisch. Die Erkrankung kann gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

    -Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht im gesamten Land beim Baden in Süßwassergewässern wie z. B. dem Victoria-See im gesamten Land, siehe auch Merkblatt Bilharziose.

    -Vom Baden in Süßwassergewässern sollten Sie in ganz Kenia konsequent absehen.

    Ostafrikanische Schlafkrankheit

    Die unbehandelt fast immer tödlich verlaufende Erkrankung wird durch den schmerzhaften Stich der aggressiven TseTse-Fliege übertragen. Insgesamt ist das Risiko in Kenia sehr gering. Bei unklarem Fieber nach Rückkehr sollte neben der ungleich häufigeren Malaria auch an die Schlafkrankheit gedacht werden.

    -Schützen Sie sich insbesondere beim Besuch der Nationalparks im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Mückenstichen.

    Höhenkrankheit

    Sollte im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Mount Kenia bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit.

    -Lassen Sie sich bei Vorerkrankungen bezüglich der akuten Höhenkrankheit von Ihrem Hausarzt beraten.

    Gifttiere

    In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden bis zum Tod bewirken kann.

    -Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher sollten Sie nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen.

    -Greifen Sie nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material.

    Des Weiteren kommen einige giftige Spinnen- und Skorpionarten und andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung wie z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen sowie Hundertfüßler vor.

    -Achten Sie beim Greifen, Gehen, Sitzen und Liegen auf möglicherweise Gifttiere.

    -Schütteln Sie vor Benutzung Bettdecken und -laken, Kleidungsstücke, Schuhwerk sowie Kopfbedeckungen aus.

    Luftverschmutzung

    -Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisual.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung außerhalb Nairobis ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hochproblematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Fachärzte. Die ärztliche Versorgung in Nairobi ist allerdings gut. Die Stadt ist Sitz eines Regionalarztes des Auswärtigen Amts und verfügt auch über einige deutsch sprechende Ärzte. Außerdem sind Englisch sprechende Fachärzte aller Fachrichtungen vorhanden. In einigen Krankenhäusern gibt es Stationen, die hinsichtlich der Unterbringung auch höheren Ansprüchen gerecht werden. Ein ärztlicher Notfalldienst für dringende Erkrankungen, Unfälle etc. ist dort eingerichtet.

    Einfache bis mittelschwere Operationen können, insbesondere in Nairobi, in ausgewählten Krankenhäusern durchgeführt werden. Im Notfall sind auch komplexe Eingriffe möglich, dennoch sollten schwierigere Operationen oder hier nicht häufig durchgeführte Eingriffe nach ärztlicher Rücksprache in Europa oder Südafrika durchgeführt werden.

    -Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

    -Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

    -Schließen Sie möglichst eine lokale Evakuierungsversicherung z.B. bei AMREF-Flying Doctors ab.

    -Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V..

    Stand: 23. August 2019

    Medizinische Hinweise 

    Aktuelles

    Ausbruch Ebola-Virus-Krankheit in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda

    Aufgrund des aktuellen Ebolaausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda werden derzeit alle Reisenden, die über Flughäfen und die Landgrenzen nach Tansania einreisen, zur Vermeidung der Einschleppung von Ebola mittels Temperaturscanner auf erhöhte Körpertemperatur überprüft und nachfolgend ggf. einer weiteren Befragung/Untersuchung unterzogen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen, z.B. Quarantäne, auszugehen. Die WHO hat in einem Statement vom 21. September 2019 über einen Todesfall mit ungeklärter gesundheitlicher Ursache berichtet, der weiter untersucht wird.

    Weitere Informationen, Fallzahlen und Verhaltenshinweise bieten die regelmäßig aktualisierten Informationen zum Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda.

    Dengue-Fieber

    Seit August 2018 werden aus Daressalam und Tanga vermehrt Dengue-Fieber-Infektionen gemeldet. Zuletzt ist die Anzahl der gemeldeten Fälle auf mehrere Tausend stark angestiegen. Es ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Auch für Reisende liegt derzeit ein deutlich erhöhtes Infektionsrisiko vor. Weitere Informationen finden Sie unter Dengue-Fieber.

    Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kong

    Aufgrund des aktuellen Ebolaausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo werden derzeit alle Reisenden, die über Flughäfen und die Landgrenzen nach Tansania einreisen, zur Vermeidung der Einschleppung von Ebola mittels Temperaturscanner auf erhöhte Körpertemperatur überprüft und nachfolgend ggf. einer weiteren Befragung/Untersuchung unterzogen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen, z.B. Quarantäne, auszugehen.

    Masern

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    -Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Gelbfieber-Impfung

    Die tansanische Botschaft in Berlin hat erklärt, dass alle Reisenden aus Deutschland und Europa, die direkt nach Sansibar reisen und sich weniger als 12 Stunden im Transit in einem Gelbfiebergebiet aufhalten, keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung benötigen. Rückmeldungen von Reisenden bestätigen dies.

    Reisende, die über das Festland nach Sansibar einreisen, werden bei der Einreise am Hafen oder am Flughafen nochmals kontrolliert, ob sie sich zuvor in einem Gelbfieberendemiegebiet aufgehalten haben. Im Zweifel sollten die Hinweise des sansibarischen Gesundheitsministeriums bzw. die Stellungnahme der Botschaft Tansanias in Berlin ausgedruckt mitgeführt werden.

    Impfschutz

    Bei der direkten Einreise aus Deutschland auf das Festland Tansanias und nach Sansibar sind keine Pflichtimpfungen, insbesondere keine Gelbfieberimpfung erforderlich. Dies gilt auch, wenn im Transit über ein Gelbfieber-Endemiegebiet eingereist wird, solange bei dem Zwischenstopp der Flughafen nicht verlassen wird und der Aufenthalt weniger als 12 Stunden beträgt.

    Bei einer Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ab dem vollendeten 1. Lebensjahr verlangt.

    Für längere Aufenthalte im Land und bei erhöhter Mückenexposition kann eine Gelbfieberimpfung auch aus medizinischen Gründen sinnvoll sein.

    -Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    -Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Gelbfieber, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

    -Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG).

    Dengue-Fieber

    Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

    -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Chikungunya-Fieber

    Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe Merkblatt Chikungunya-Fieber.

    -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Malaria

    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

    -Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

    Ein hohes Risiko besteht landesweit inklusive der Städte (auch Daressalam) und Nationalparks. Ein geringeres Risiko herrscht auf der Insel Sansibar, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.

    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

    -Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

    -Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).

    -Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

    -Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

    -Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

    HIV/AIDS

    HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

    -Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    -Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

    -Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

    -Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

    -Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

    -Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

    -Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

    -Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Cholera

    Nach dem Auftreten von Cholera in Flüchtlingseinrichtungen der Region Kigoma ist seit Anfang 2015 eine Ausbreitung über weite Teile des Landes zu verzeichnen. Betroffen sind auch immer wieder Daressalam (insbesondere Slums), Arusha und Sansibar. Es ist ausschließlich die einheimische Bevölkerung betroffen. Ausbruchkontrollmaßnahmen laufen, allerdings sind ein Ende des Ausbruchs und die weitere Entwicklung nicht absehbar.

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

    -Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

    Afrikanisches Zeckenbissfieber

    Die nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever).

    Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam.

    -Schützen Sie sich durch adäquate Kleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Rückkehr.

    Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

    In der Serengeti und im Tarangire-Nationalpark sowie im Westen des Landes (Tabora, Rukwa, Kigoma) kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große tagaktive Fliegen (TseTse) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann.

    -Vermeiden Sie Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende feste, lange Kleidung, auch stabiles Schuhwerk ist hier besonders angeraten.

    Meningokokken-Krankheit (u. a. bakterielle Hirnhautentzündung)

    Sie wird vorwiegend in den trockenen Monaten (vor allem Januar bis April) im Norden und Westen des Landes übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer von unter vier Wochen indiziert sein.

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser (z.B. Victoria-See) durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe Merkblatt Schistosomiasis.

    -Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern in ganz Tansania konsequent ab.

    Gifttiere

    In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inkl. Todesfolge bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z.B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor.

    -Wie überall in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt.

    -Entfernen Sie vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln.

    Höhenkrankheit

    Sollten im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Kilimandscharo oder der Mt. Meru bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich (Höhenkrankheit). –Eine Bergrettung ist so gut wie nicht vorhanden. Zu Symptomen der Höhenkrankheit siehe auch das Merkblatt Höhenkrankheit.

    -Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und häufig technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, englisch sprechende Ärzte.

    -Schließen Sie möglichst eine lokale Evakuierungsversicherung z.B. bei AMREF-Flying Doctors ab.

    -Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

    -Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

    -Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V..

    (Unverändert gültig seit: 02.10 2019)

    Schlafkrankheit 

    Obwohl Infektionen bei Touristen äußerst selten auftreten, raten Tropenmediziner auch hier zu konsequentem Insekten schutz (körperbedeckende Kleidung tragen, Insektenschutzmittel wiederholt aufzutragen, möglichst keine dunkelblaue oder schwarze Kleidung tragen, da diese die Tse-Tse-Fliege anzieht). Es ist angeraten, bei einer Erkrankung nach Ende der Reise dringend einen Arzt aufzusuchen und neben der ungleich häufigeren Malaria auch an die Schlafkrankheit zu denken.

    Gelbfieberimpfung 

    Die tansanischen Behörden verlangen für Reisende aus Europa, die über ein Gelbfieber-Endemiegebiet (z.B. über das Nachbarland Kenia) nach Tansania einreisen den Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung.

    Für die von Ihnen gebuchte Reise ist deshalb der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung unbedingt erforderlich. Der Impfnachweis (Impfpass) muss während der Reise mitgeführt werden.

    Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.

    Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.

    Im Falle einer Impf-Unverträglichkeit lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.