Marco Polo Reisen - Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Entdeckerreisen in der
Mini-Gruppe

Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Namibia – Botswana – Zimbabwe

Reise-Nr. ST 7546

  • Wir starten an den Robbenbänken im Atlantik und treffen in der Kalahari Buschmänner, die uns Fährten lesen lehren. Weiter nach Botswana auf unausgetretenen Wegen durch den Caprivistreifen. Im Okavangodelta zeigen uns Poler ihre Kultur und die Tierwelt. Mit Einbaum, Motorboot und Jeep kommt unsere Mini-Gruppe auf dieser Rundreise dem authentischen Afrika - den Menschen und Wildtieren - ganz nahe.

    Traumreise durch das südliche Afrika: in 18 Tagen in der Mini-Gruppe von Walvis Bay bis zu den Victoria Falls
    Seekajaktour zu Robben
    Township-Besuch
    Etoscha-Nationalpark
    Okavangodelta
    Bootssafari Chobe River
    Victoria Falls
    Informationen zum vorgesehenen Transport im Allrad-Safarifahrzeug finden Sie unter "Sicher & Gesund"
    price

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2019

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Mittwoch, 14.02.2018: Flug nach Afrika

    Abends Flug mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhuk (nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.).

    2. Tag, Donnerstag, 15.02.2018: Swakopmund

    Morgens Ankunft am Flughafen von Windhuk. Der Marco Polo Scout holt uns ab und steuert zunächst die namibische Hauptstadt an. Nach einer kurzen Rundfahrt durch die namibische Metropole, geht es auf schnellstem Weg an die Küste nach Swakopmund an den Atlantik. Abgesehen vom Meeresrauschen erinnern Kolonialgebäude und Bäckereiauslagen samt Wurstbrötchen an zu Hause. Zum Begrüßungsessen gibt's frittierten Fisch satt, wie die Namibier ihn lieben. Zwei Übernachtungen. (A)

    3. Tag, Freitag, 16.02.2018: Walvis Bay

    Jeepfahrt mit Pelikan- und Kormorangeflatter um uns herum zum Pelican Point. Jeanne weist uns ins Kajakfahren ein. Eskortieren uns Delfine zu den Robbenkolonien? Zurück in Walvis Bay nimmt uns ein Local mit in seine Township - zum Lunch mit Mopanewürmern & Co. Die Damara-Küche hält aber auch weniger exotische Gaumenkitzel bereit! In Swakopmund den Tag ausklingen lassen und den Wellenreitern zuschauen. (F/M)

    4. Tag, Samstag, 17.02.2018: Swakopmund - Erongoberge

    Wir verlassen die Küste wieder und wenden uns ins Hochland – je weiter wir uns von der Küste entfernen, desto mehr entfaltet die Sonne ihre wärmenden Strahlen. Die Götter müssen verrückt sein: Am Fuße der Erongoberge führt uns eine nicht allzu lange, aber doch die Kräfte fordernde Wanderung zwischen unwirklich aussehenden Kugelfelsen hindurch zu Philip’s Cave. Hier finden wir viele tausend Jahre alte Felsbilder, einen weißen Elefanten, eine rote Antilope … Wer kann ihre Bedeutung entschlüsseln? Unsere heutige Unterkunft liegt im Landstädtchen Omaruru. (F/A)

    5. Tag, Sonntag, 18.02.2018: Omaruru - Etoscha

    In Omaruru wollen wir uns nicht zu lange aufhalten – Etoscha lockt! Über Kalkfeld und Outjo erreichen wir den Park und am Nachmittag wartet eine erste Pirschfahrt auf uns. Wir übernachten am Rande des Parks. Draußen Feuerstellen und geheimnisvolle Tiergeräusche. Abenteuerliches Afrika-Feeling packt uns! (F)

    6. Tag, Montag, 19.02.2018: Etoscha-Nationalpark

    Gleich morgens auf zur Pirsch durch den Park. Zebraherden, Giraffen, Löwen, Afrikas einzigartige Artenvielfalt. Vielleicht ist heute unser Glückstag, denn der Scout hat einen Riecher für die Big Five. Wir durchqueren den gesamten Park - die fantastischen Tiererlebnisse lassen wir beim Sonnenuntergang in der Lodge Revue passieren. (F)

    7. Tag, Dienstag, 20.02.2018: Etoscha - Grootfontein

    Aufbruch ins Kalaharibecken. Inside Africa erleben wir am Nachmittag hautnah, wenn wir uns den Buschmännern zu einer kleinen Wanderung anschließen. Die San lehren uns Fährten lesen und geben uns Tipps zum Überleben in der Wüste. (F/A)

    8. Tag, Mittwoch, 21.02.2018: Grootfontein - Bwabwatapark

    Am Morgen Weiterfahrt in Richtung Caprivi - links des Weges Angola, rechts Botswana. Wir dazwischen in unserer Lodge mit Blick über den Bwabwata-Nationalpark und den Okavango. Mit dem Boot schippern wir auf dem Okavango und erkunden die Ufer des Mahangu-Reservats. Zwei Übernachtungen. (F/A)

    9. Tag, Donnerstag, 22.02.2018: Bwabwata-Nationalpark

    Heute gehen wir zweimal auf Pirschfahrt und halten Ausschau nach den Wildtieren des Mahangu-Wildreservats, heute Teil des Bwabwata-Nationalparks. Immerhin vier der Big Five können wir hier aufspüren. Außerdem verstecken sich über 400 Vogelarten im üppigen Grün des Nationalparks. Abends zurück zur Lodge und zum Sonnenuntergang auf der Aussichtsplattform einen Sundowner genießen! (F/A)

    10. Tag, Freitag, 23.02.2018: Bwabwatapark - Maun

    Auf ungewöhnlichen Wegen passieren wir die Grenze zu Botswana. Unser Tagesziel: Maun. Die Stadt hinter dem Staub und der großen Einsamkeit ist das Tor zum grandiosen Okavangodelta. Lust auf einen Rundflug übers Delta, in dem fast alle Tiere leben, die Afrika zu bieten hat? (F)

    11. Tag, Samstag, 24.02.2018: Maun - Okavangodelta

    Am Morgen holen uns Poler mit ihren Mokoros ab - ausgesprochen bequem, die Boote. Weil wir so wenige sind, laden uns die Poler sogar in ihr Dorf ein. Wie Bodyguards passen sie auf dem Rückweg auf, dass die großmäuligen Hippos uns nicht zu nahe kommen. Dann geht es mit abenteuerlichen Fahrzeugen hinein in die Wildnis. Es fleucht, kreucht und krächzt überall. Nach nächtlicher Pirschfahrt im Jeep ist sicher: Der Tag wird uns in Erinnerung bleiben! Zwei Übernachtungen in der Mogothlo Safari Lodge - in Nachbarschaft zu Raubkatzen & Co. (F/M/A)

    12. Tag, Sonntag, 25.02.2018: Okavangodelta

    Ein Tag am Rande des Okavangodeltas mit Abstecher ins Moremi Wildlife Reserve. Zebras, Gnus, Elefanten - vielleicht Löwen auf der Jagd nach Frischfleisch und Hyänen, die auch was davon abhaben wollen. Wir haben die Kamera immer griffbereit ... (F/M/A)

    13. Tag, Montag, 26.02.2018: Okavangodelta - Nata

    Krasser Kontrast! Wir lassen das Delta hinter uns, unser Scout lenkt das Fahrzeug zu den gleißend weißen, glühend heißen Salzpfannen bei Gweta und weiter nach Nata. Es wird heute nicht bei einem Sundowner in der Lodge bleiben. Und wenn uns vielleicht Galagos - Buschbabys genannt - vor unseren Safarizelten einen Besuch abstatten, verlieben sicher auch wir uns in die niedlichen Äffchen mit den riesigen Augen. (F/A)

    14. Tag, Dienstag, 27.02.2018: Nata - Chobe

    Vormittags Besuch einer artenreichen Vogelwelt: Pelikane, Adler und viele andere Vögel finden Schutz im Nata Bird Sanctuary. Stammen die Schlaglöcher auf dem Weg nach Norden von kreuzenden Elefantenherden? Unser Ziel: der Chobe-Nationalpark. Zwei Übernachtungen in einer Lodge direkt am Chobe River. (F/A)

    15. Tag, Mittwoch, 28.02.2018: Chobe-Nationalpark

    Am Morgen heißt es: Leinen los zum Abenteuer der besonderen Art! Pirschfahrt auf dem Chobe River mit dem Motorboot. Klarer Vorteil für uns gegenüber den großen, trägen Touristenschiffen. Flusspferdfamilien, badende Elefantenherden, dösende Krokodile - keiner kommt ihnen so leise so nah wie wir. Am Nachmittag dann auf zur Pirschfahrt im Safarifahrzeug. Genießt irgendwo in einem Baum gerade ein Leopard den Blick auf den Chobe ... oder auf die Antilopen? (F/A)

    16. Tag, Donnerstag, 01.03.2018: Chobe - Victoria Falls

    Hinüber nach Zimbabwe. "Mosi-o-Tunya" heißt Donnerwolke. Entdecker David Livingstone gab dem tosenden Naturschauspiel den Namen Victoria Falls. Feucht, fröhlich, fast frenetisch erleben wir die Königin der Wasserfälle und übernachten in einem Hotel ganz in der Nähe. (F)

    17. Tag, Freitag, 02.03.2018: Rückflug von Victoria Falls

    Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und eineinhalbstündiger Flug mit Air Namibia nach Windhuk. Am Abend nonstop weiter nach Frankfurt. (F)

    18. Tag, Samstag, 03.03.2018: Ankunft in Europa

    Morgens Landung in Frankfurt.

    A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

    price

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2019

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Swakopmund 2 Swakopmund Sands***
    Damaraland 1 Damara Mopane***
    Etoscha 2 Toshari Lodge***
    Grootfontein 1 Roy`s Camp**
    Bwabwatapark 2 Mahangu Lodge***
    Maun 1 Cresta Riley`s**(*)
    Okavangodelta 2 Hyena Pan***
    Nata 1 Nata Lodge***
    Kasane 2 Chobe Safari Lodge***
    Victoria Falls 1 Cresta Sprayview***
  • Marco Polo Live
    In der Township Kuisebmond wohnt rund die Hälfte der 60000 Einwohner von Walvis Bay. Fried nimmt uns am 3. Tag mit in sein Viertel, gibt uns Einblick in den namibischen Alltag vom Gemeindehaus bis zur Shebeen, der typischen Kneipe. Neugier auf allen Seiten. Ein kleines Abenteuer für uns.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Termine 2018 DZ * EZ *
    14.02.–03.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 4779 (ca. 5395 CHF) 5428 (ca. 6127 CHF)
    07.03.–24.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 4949 (ca. 5586 CHF) 5608 (ca. 6330 CHF)
    11.04.–28.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 4949 (ca. 5586 CHF) 5608 (ca. 6330 CHF)
    02.05.–19.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 4599 (ca. 5191 CHF) 5238 (ca. 5913 CHF)
    23.05.–09.06. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 4949 (ca. 5586 CHF) 5608 (ca. 6330 CHF)
    25.05.–11.06. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 4949 (ca. 5586 CHF) 5608 (ca. 6330 CHF)
    22.08.–08.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 5099 (ca. 5756 CHF) 5758 (ca. 6500 CHF)
    05.09.–22.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 5099 (ca. 5756 CHF) 5758 (ca. 6500 CHF)
    12.09.–29.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 5099 (ca. 5756 CHF) 5758 (ca. 6500 CHF)
    26.09.–13.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 4949 (ca. 5586 CHF) 5608 (ca. 6330 CHF)
    01.10.–18.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 5039 (ca. 5688 CHF) 5698 (ca. 6432 CHF)
    10.10.–27.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 5039 (ca. 5688 CHF) 5698 (ca. 6432 CHF)
    17.10.–03.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 5039 (ca. 5688 CHF) 5698 (ca. 6432 CHF)
    24.10.–10.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 4949 (ca. 5586 CHF) 5608 (ca. 6330 CHF)
    31.10.–17.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 4949 (ca. 5586 CHF) 5608 (ca. 6330 CHF)
    07.11.–24.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 4779 (ca. 5395 CHF) 5428 (ca. 6127 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 5.9.2018 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Weitere Termine im Reisejahr 2019

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Air Namibia von Frankfurt nach Walvis Bay und zurück von Victoria Falls; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 185 €)
    • Transfers, Ausflüge und Rundreise im landesüblichen Allrad-Safarifahrzeug und mit guten, landesüblichen Kleinbussen
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels, Lodges und Pensionen, 2 Übernachtungen in komfortablen Safarizelten
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Nationalparkgebühren
    • Seekajak- und Township-Tour in Walvis Bay
    • Bootsfahrt im Mahango-Reservat
    • Mokorofahrten im Okavangodelta
    • Bootssafari im Chobe-Nationalpark
    • Klimaneutrale Bus-/Jeep-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 17 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung (Driver-Guide)
    • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind; Besuchersteuer Botswana (ca. 30 €).
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass und Visum für Zimbabwe erforderlich, das am Einreiseort ausgestellt wird (ca. 30 €, bei Einreise zu zahlen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig ist und über mindestens vier freie Seiten verfügt. Namibia ist für Deutsche, Österreicher und Schweizer bis zu einem Aufenthalt von 90 Tagen visumfrei.

    Botswana erhebt eine vor Ort zu zahlende Einreisesteuer in Höhe von 30 US-Dollar von allen Einreisenden mit Wohnsitz außerhalb der SADC-Länder (Southern African Development Corporation). Diese gilt für einen Aufenthalt von bis zu dreißig Tagen. Eine mehrfache Einreise ist möglich, ohne dass die Steuer von Neuem erhoben wird.

    Das Visum für Zimbabwe wird vor Ort erteilt. Die Kosten von je ca. 30 US-Dollar sind vor Ort bei Visaausstellung zu zahlen.

    Für Reiseteilnehmer anderer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

    Achtung bei Einreise in Namibia:

    Es wird darauf hingewiesen, dass die mit dem „Visitors Entry Permit“ (Einreisestempel) erteilte Aufenthaltsgenehmigung für Namibia häufig einen Zeitraum von weniger als 90 Tagen umfasst. Es wird daher dringend empfohlen, sofort bei Einreise zu kontrollieren, ob mindestens so viele Aufenthaltstage genehmigt wurden wie tatsächlich benötigt. Eine - auch unbeabsichtigte - Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-)Strafen führen.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Hinweis zu Ihren Fahrzeugen auf dieser Reise 

    Auf Ihrer Reise sind Sie größtenteils im landesüblichen Allrad-Safarifahrzeug unterwegs. Auch wenn Walvis Bay, Swakopmund und Windhuk europäisch anmuten - ab der Stadtgrenze sind Sie unmissverständlich in Afrika. Erwarten Sie daher bitte keinesfalls europäischen Fahrkomfort! In den menschenleeren Gebieten des südlichen Afrikas sind selbst die Überlandstraßen nicht asphaltiert, entsprechend rustikal sind die Fahrzeuge und der ein oder andere Defekt kann - Schlaglöcher und Buckelpisten sei Dank - schon mal unterwegs auftauchen. Dafür halten sie deutlich länger durch als moderne Fahrzeuge mit erfahrungsgemäß störungsanfälliger Elektronik, denn niemand möchte gerne fern jeder Siedlung in sonnendurchglühter Temperatur liegen bleiben. Apropos Sonne: Klimaanlagen sind nicht für den Staub von Schotterstraßen erfunden worden! Sie fallen unter den in Namibia, Botswana und Zimbabwe gegebenen Umständen häufig aus und können dann mangels geeigneter Werkstätten auch nicht sofort repariert werden. Aus diesem Grunde können wir auch keine Fahrzeuge mit Klimaanlage garantieren und setzen gelegentlich auch noch Fahrzeuge ohne Klimatisierung ein.

    Noch ein kurzes Wort zum Aufbau des 12-Sitzer-Allrad-Safarifahrzeugs, das wir i.d.R. auf dieser Reise nutzen: Über eine kleine Treppe auf der linken Fahrzeugseite gelangt man bequem in das Fahrzeuginnere. Die Bestuhlung ist eine 1 - 2er Bestuhlung, das heißt, in der Regel befindet sich eine Reihe von Einzelsitzen am Fenster der linken Seite und eine Doppelreihe an Sitzen auf der rechten Seite. In der hintersten Reihe sind vier Sitze nebeneinander angebracht. Alle Reihen haben beidseitig große, leicht getönte Fenster, die sich individuell öffnen und schließen lassen und sich optimal zur Wildtierbeobachtung eignen. Um jedem Gast die Chance eines Fensterplatzes zu geben, ist ein Rotationsprinzip sehr empfehlenswert.

    Diese Hinweise sollen Sie keineswegs abschrecken, sondern vielmehr Verständnis für die besonderen Anforderungen an die Technik und den Aufbau der eingesetzten Fahrzeuge in solch einer extremen Umgebung schaffen - und schließlich sind unsere Scouts im südlichen Afrika wahre Improvisationskünstler und Sie bei ihnen in besten Händen.

    Ausrüstung 

    Folgende Liste soll Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäcks helfen:

    - ausreichend Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)

    - Insektenschutzmittel

    - Reiseapotheke (Heftpflaster,...)

    - Feuchtigkeits- und Desinfektionstücher

    - Fotoausrüstung (Filme/Speicherkarten und Ersatzbatterien/Aufladegerät für Akkus)

    - Staubschutz für Kamera

    - Kopf- oder Halstuch gegen Zugluft und Staub

    - kurze Hosen werden gerne getragen

    - dicke Pullover und einen warmen Schlafanzug für die Wintermonate

    - Anorak für Fahrten in offenen Geländefahrzeugen

    - festes, strapazierfähiges Schuhwerk

    - Taschen-/Stirnlampe mit Ersatzbatterien und -birnen

    - Wecker

    - Fernglas (für Tierbeobachtungen)

    Gepäckempfehlung

    Für den Transport des Gepäcks während der Reise ist eine weiche Reisetasche, gerne auch mit Rollen, zu empfehlen. Diese lässt sich einfacher als Hartschalenkoffer im Anhänger des Allradwagens unterbringen und ist auch für den Scout, der oftmals das Gepäck verstaut, eine Erleichterung.

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

    vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

    Namibia

    Medizinische Hinweise

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Hepatitis E -Ausbruch

    Seit Juli 2018 sind von 14 Regionen 4 - Khomas, Omusati, Erongo und Oshana - von einem Ausbruch der Hepatitis E mit über 2400 Erkrankten und 10 Todesfällen bei Schwangeren betroffen. Das Epizentrum des Ausbruchs ist die Hauptstadt Windhuk.

    Schwangere im letzten Drittel der Schwangerschaft sind durch den in der Region vorherrschenden Genotyp 1 besonders gefährdet.

    Siehe Infoblatt des Auswärtigen Amts

    Reisende sollten eine strenge Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene beachten, s.u.

    Impfschutz

    Bei der Einreise aus Deutschland (Direktflug) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.

    Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt (Internationales Impfzertifikat mit lebenslanger Gültigkeit). Eine Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete (z. B. Nachbarland Angola) finden Sie unter www.who.int .

    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (http://www.rki.de )

    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio, gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

    Malaria

    Ein hohes Risiko besteht ganzjährig im äußersten Norden des Landes, entlang des Kawango und Kuneneflusses sowie in der Region Sambesi (ehemals Caprivi-Streifen). Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht in den Provinzen Omusati, Oshana (östliches Ovamboland) Ohangwena, Oshikoto (Etosha-Nationalpark) sowie in den nordöstlichen Teilen von Otjozondjupa und Omaheke. Kein Risiko besteht im zentralen Hochland, in der Hauptstadt Windhuk sowie in den südlichen und westlichen Landesteilen.

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

    Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe ggfs. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.

    Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

    körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

    Weitere nur durch Expositionsprophylaxe vermeidbare Erkrankungen kommen vor.

    Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe

    HIV/AIDS

    Etwa 17% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Namibia zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Besonders Risikogruppen (Prostituierte, Männer, die gleichgeschlechtlichen Verkehr haben, sog. MSM) sind darüber hinaus deutlich stärker betroffen Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Durchfallerkrankungen und Cholera

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. In den letzten Jahren ist es wiederholt, v.a. im Norden des Landes, zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen, die auch die Hauptstadt Windhuk erreicht haben. Die Cholera ist grundsätzlich eine gut zu behandelnde Erkrankung; eine erhöhte Gefährdung für Reisende aus Europa besteht daher nicht.

    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.

    Gifttiere

    Wie in allen tropischen Ländern kommen auch in Namibia (auch in Windhuk) eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inklusive Todesfolge bewirken kann. Dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch gibt es einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte zum Teil auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, u. a.). Wie in den Tropen allgemein bekannt sein sollte: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt! Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

    Zeckenübertragbare Erkrankungen

    Eine Reihe von Erkrankungen nach Zeckenbissen sind aus Namibia bekannt.

    Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber

    Diese hämorrhagische Viruserkrankung tritt sporadisch in Namibia auf. Das Virus wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Hyalomma oder durch Kontakt zu Fleisch oder Blut infizierter Tiere übertragen. Häufig kommt es auch durch engen Kontakt zu Infizierten in den Gesundheitseinrichtungen zu Folgeerkrankungen. Ein Charakteristikum dieser Infektion ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine Blutungsneigung. Die Erkrankung ist mit einer hohen Sterberate assoziiert.

    Afrikanisches Zeckenbissfieber

    Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam.

    Schutz ist nur durch adäquate Bekleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Exposition spätestens am Abend möglich.

    Anthrax

    Seit September 2017 wird ein Ausbruch der Tierseuche Anthrax (Milzbrand) in Kavango-Distrikt am westlichen Rand des Bwabwata National Parks (Caprivi) beobachtet, die bei Kontakt mit dem Erreger auch für Menschen gefährlich sein kann. Insbesondere Flusspferde und Büffel sind betroffen. Die Tierkadaver werden bereits von den Behörden entfernt, die lokale Bevölkerung gewarnt und die Weidetiere geimpft. Viele Kadaver wurden über den Kavango-Fluss auch nach Botsuana geschwemmt.

    Eine wirksame Präventionsmaßnahme ist, sich bei z.B. Fuß-Safaris von den toten Tieren fern zu halten.

    Weitere Gesundheitsgefahren

    Immer wieder treten Milzbrand-Erkrankungen bei Tieren aber auch beim Menschen besonders im Norden Namibias (Oshikoto) auf. Milzbrand wird von erkrankten Tieren auf z.B. Farmarbeiter und Tierärzte übertragen, aber auch über das Fleisch infizierter Tiere

    Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker mit hohem Lichtschutzfaktor daher unbedingt erforderlich.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland. Die Ärzte stehen im Telefonbuch ganz vorn unter „Medical Practitioners“. Die deutsche Botschaft in Windhuk führt online eine Liste deutschsprachiger Mediziner.

    Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Selbstfahrer sollten mit ihren Autovermietern anhand der geplanten Reiseroute die Notwendigkeit eines Abschlusses einer Kurzzeitversicherung zur Rettung nach einem Verkehrsunfall abklären.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen Tropenerfahrung haben (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de).

    (unverändert gültig seit: 22. August 2018)

    Botswana 

    Medizinische Hinweise

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Impfschutz

    Eine Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet (www.who.int ) gefordert. Bei der direkten Einreise aus Deutschland ist ein Impfnachweis nicht erforderlich, auch nicht bei Einreise über Südafrika, Sambia oder Zimbabwe. Eine einmalige Impfung gegen Gelbfieber hat im internationalen Reiseverkehr eine lebenslange Gültigkeit.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe auch www.rki.de.

    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis) ggf. gegen Polio, Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Meningokokken-Krankheit (ACWY - Konjugatimpfstoff) und gegen Tollwut (s. u.) empfohlen.

    Malaria

    Ein hohes Risiko besteht im Norden (nördliches Okavango-Delta, Chobe Nationalpark mit Oberzentrum Kasana, Ghanzi, Ngamiland, Tutume Distrikt, Moremi-Wildreservat, in der Regenzeit von November bis Mai. In der Trockenzeit von Juni bis Oktober ist das Risiko dort geringer. Von November bis Mai besteht auch ein geringes Malariarisiko in den weiter östlich und südöstlich gelegenen Landesteilen in den Grenzgebieten zu Simbabwe (Regionen Bobirwa und Selebi-Phikwe) einschließlich Francistown und Palapye.

    Die südlichen Landesteile einschließlich Gaborone und Tshane sind malariafrei.

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

    Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.

    Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

    -körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    -in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

    -unter einem Moskitonetz zu schlafen

    Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.

    HIV/AIDS

    Nach vorliegenden Daten von UNAIDS (2016) sind etwa 22% der Erwachsenen zwischen 15 und 49 Jahren HIV-positiv, in städtischen Bereichen und in den bekannten Hochrisikogruppen auch mehr. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Durchfallerkrankungen und Cholera

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

    Weitere Infektionskrankheiten

    Anthrax

    Immer wieder kommt es in Botswanan zu lokalen und zeitlich begrenzten Ausbrüchen der Tierseuche Anthrax (Milzbrand). Kontakt mit erkrankten Tieren kann auch für Menschen gefährlich sein. Insbesondere Flusspferde und Büffel können betroffen sein.

    Eine wirksame Präventionsmaßnahme ist, sich bei z.B. Fuß-Safaris von toten Tieren fern zu halten.

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    In fast allen Süßwassergewässern Botswanas ist die Bilharziose endemisch (z.B. Limpopo und Molopo River, entlang des Okavango und des Chobeflusses). Das Baden, Tauchen und jeder andere Wassersport in Seen und Flüssen (auch im Sambesi) sollte daher unbedingt vermieden werden.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung in Botswana ist grundsätzlich besser als in vielen anderen Ländern des Kontinents. Trotzdem ist sie mit südafrikanischen oder europäischen Verhältnissen nicht zu vergleichen. Bedenken Sie immer die Größe des Landes und die spärliche Besiedlung. Daher sind die Wege von einem Unfallort in eine Klinik immer langwierig. Besonders in den Touristenzentren Kasane und Maun ist eine medizinische Versorgung im Krankheitsfall sehr eingeschränkt erhältlich. Bitte informieren Sie sich daher vorher über Behandlungsmöglichkeiten vor Ort, wenn Sie mit Vorerkrankungen auf Reise gehen. Ein ausreichender und auch in Botsuana gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Rückholversicherung sind dringend empfohlen. Das in Maun ansässige Rettungsunternehmen Okavango Air Rescue (http://www.okavangorescue.com) bietet einen für den Urlaub im nördlichen Botswana zeitlich befristeten Service (kostenpflichtig) an.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de/

    (unverändert gültig seit: 19. Februar 2018)

    Simbabwe

    Medizinische Hinweise

    Aktuelle Medizinische Hinweise

    Cholera in Harare

    Im September 2018 ist es erneut zu Cholerafällen auch in der Hauptstadt Harare gekommen. Zur besseren Bekämpfung hat die Regierung einen Gesundheitsnotstand ausgerufen.Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf, siehe auch Merkblatt Cholera).Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben. Für touristische Reisen nach Simbabwe ist eine Impfung nicht erforderlich, solange die üblichen Hygienehinweise (s.u.) eingehalten werden.

    Impfschutz

    Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist für alle Personen älter als ein Jahr der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich, siehe auch www.who.int. Die internationale Impfbescheinigung über die Gelbfieberimpfung hat inzwischen eine lebenslange Gültigkeit.

    Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden, siehe www.rki.de

    Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Polio, Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen.

    Malaria

    Malaria tritt landesweit auf. Besonders hohe Risiken bestehen im Norden (Sambesital), im Osten/Südosten (Grenze Mosambik) und in der Region um die Viktoriafälle. Geringe Risiken bestehen in Harare und Bulawayo und in Höhen über 1200m. Bedingt durch starke Regenfälle ist immer wieder auch der Süden Zimbabwes stärker als üblich von der Malaria belastet.

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen.

    Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig.

    Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen:

    - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    - in den frühen Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    - unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

    HIV/AIDS

    HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Über 10% der Bevölkerung ist HIV-positiv, damit ist das Land eines der am schlimmsten betroffenen Länder weltweit. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Durchfallerkrankungen und Cholera

    Mit Beginn der Regenzeit (November bis März) gibt es regelmäßig Durchfallepidemien im Lande, auch durch Typhus und Cholera verursacht. Meist sind ländliche Gebiete Simbabwes betroffen (insbesondere Chinhoyi, Nyamapanda, Kariba). Auch in der Hauptstadt Harare kommt es immer wieder zu Ausbrüchen. Die Ursache dieser Epidemien ist der Mangel an sauberem Trinkwasser, z.B. können nur 50% der Einwohner Harares mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser versorgt werden.

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und insbesondere Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

    Im Norden des Landes - vor allem im Karibabecken - kann es sporadisch (auch bei Safari-Touristen) zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große, tagaktive Tsetse-Fliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahren in offenen Safarifahrzeugen) und entsprechende Kleidung ist hier besonders angeraten.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung auf dem Lande und in der Hauptstadt ist mit westeuropäischen Strukturen nicht vergleichbar. Es gibt zumindest in der Hauptstadt einige Kliniken und Krankenhäuser (Privatsektor) mit sehr ordentlichen Verhältnissen. Sehr schwer erkrankte Patienten sollten nach Südafrika / Deutschland ausgeflogen werden. In vielen Apotheken findet sich – nicht zuletzt mit Einführung des US-Dollar – wieder eine zufriedenstellende Ausstattung mit Medikamenten.

    Bei Reisen in abgelegene Landesteile sollten Reisende jedoch eine gut sortierte individuelle Reiseapotheke mit sich führen. Auch hierzu ist Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.

    Aufgrund der oftmals fehlenden medizinischen Voraussetzungen für eine ordentliche medizinische Behandlung am Ort wird empfohlen, vor Antritt der Reise eine hier gültige Reisekrankenversicherung abzuschließen, die einen Ambulanz-Rettungsflug mit einschließt. Medizinische Evakuierungen bietet im Gastland Emergency Medical Rescue Services - EMRES - oder auch die Firma ACE Air & Ambulance an. Im medizinischen Notfall wird der komplette Patiententransfer, inklusive Benachrichtigung aller Facharztrichtungen, nach Südafrika organisiert.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe z.B.: www.dtg.org oder www.frm-web.de).

    Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

    Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

    Die Angaben sind:

    zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

    immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;

    trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Landes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges AmtBürgerserviceArbeitseinheit 040D-11013 BerlinTel.: (03018) 17-2000Fax: (03018) 17-51000