Marco Polo Reisen - Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Entdeckerreisen in der
Mini-Gruppe

Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Costa Rica

Reise-Nr. ST 6347

zur Buchung

  • Dschungelabenteuer zwischen Vulkanen und Pazifik. Costa Rica schließt uns seine verborgenen Schätze auf: im Regen- und Nebelwald, am Strand und an Vulkanen. Wir begegnen Costa Ricanern zwischen Kokosnüssen und Kakao und beobachten Quetzale beim Flirten.

    Zwischen Nebelwald und Pazifik, mit jeder Menge Dschungel und Vulkanen: in der Mini-Gruppe zu den Höhepunkten Costa Ricas
    Dschungelabenteuer im tiefen Süden und dem Nationalpark Rincón de la Vieja
    Kleine Lodges mit Flair mitten in der Natur
    Einmalige Tierwelt
    Los-Quetzales-Nationalpark
    Rio Celeste
    Entlang der Pazifikküste zum Traumstrand
    price ab 3969 € (ca. 4216 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 8 Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Donnerstag, 28.01.2021: Flug nach Costa Rica

    Mittags Flug mit Iberia via Madrid nach San José (Flugdauer ab Madrid ca. 11 Std.) oder alternativ mit Lufthansa nonstop ab Frankfurt (Flugdauer ca. 12,5 Std.). Spätnachmittags begrüßt Sie Ihr Marco Polo Scout am Airport und nimmt Sie mit ins Hotel. Zwei Übernachtungen.

    2. Tag, Freitag, 29.01.2021: Nationalpark Irazú

    Frühstück und los! Durchs Hochtal nach Cartago, Gemüse und Kaffee im Blick. Von da an bergauf. Wir wollen dem Irazú, dem höchsten Vulkan Costa Ricas, auf den Hitzkopf steigen. Stimmt die Sicht auf 3432 m, drehen wir nur die Köpfe: Links Pazifik, rechts Karibik – wow! Runter vom Vulkan, hinein ins Leben der Hauptstadt. In San José erobern wir uns das Schachbrett der Altstadt zu Fuß. Dazu gehört ein Blick ins glitzernde Goldmuseum. Abends lassen wir uns gemeinsam Costa Ricas Küche schmecken. (F/A)

    3. Tag, Samstag, 30.01.2021: San José - San Gerardo de Dota

    Raus aus der Hauptstadt, rauf in den Los-Quetzales-Nationalpark. Prachtvolle Schwanzfedern und die Frisur eines Punks: der Quetzal, Göttervogel der Mayas, ist ein fliegender Smaragd. Leider auch ein scheuer Zeitgenosse. Mit etwas Glück entdecken wir einen bei der Lodge. Mit ziemlicher Sicherheit beim Ausflug ins Paraíso de Quetzales. Nachmittags das Wegenetz der Lodge erkunden? Geht locker ohne Scout. (F)

    4. Tag, Sonntag, 31.01.2021: San Gerardo de Dota - Pavones

    Alle Klimazonen im Schnelldurchlauf von den Bergen zum Pazifik. Und zugleich eine Fahrt in die rätselhafte Vorzeit. In der Finca 6 bei Palmar Sur stehen wir fragend vor den gemeißelten Steinkugeln der präkolumbianischen Ureinwohner. Antworten, aber noch viel mehr Theorien kennt der Scout! Drei Übernachtungen bei Pavones, die Dschungel-Lodge liegt direkt am Meer. (F/A)

    5. Tag, Montag, 01.02.2021: Punta Banco

    Heute tag- und nachtaktiv im Dschungel. Start am einsamen Strand des Regenwald-Schutzgebietes. Gebrüll und Vogelstimmen locken uns tiefer hinein. Leise, sonst sind sie weg: bunte Aras, die mit Meerschweinchen verwandten Agutis und Affen. Unser Ziel ist ein Bio-Obstgarten – 100 Sorten Tropenfrüchte! Darunter auch Kakao. Wie aus der leicht bitteren Bohne süße Schokolade wird, erfahren wir bei unserem Workshop. Nach dem Abendessen dann Nachttour mit dem Scout im Regenwald: Im Dunkeln funkeln Augenpaare! (F/M/A)

    6. Tag, Dienstag, 02.02.2021: Pavones

    Nichts ist unmöglich an Ihrem freien Tag. Ans Wasser? Die Auswahl: Pool, Sandstrand, Wasserfall ... Wandern im Regenwaldreservat? Oder die Angebote der Lodge: Vogelpirsch, Reiten, Wassersport oder Yoga und Spa? (F/M/A)

    7. Tag, Mittwoch, 03.02.2021: Pavones - Uvita

    Küstenstraße Richtung Norden. Links von uns rollt der Pazifik, wir rollen den Walen und Delfinen entgegen. Bei Uvita gibt es nicht nur unberührte Strände, dort tummeln sich auch die Buckelwale im Marino-Ballena-Meeresnationalpark. Feldstecher raus für eine Wanderung an der Costa Ballena! Sogar die Felsen sehen aus wie Walflossen! (F)

    8. Tag, Donnerstag, 04.02.2021: Uvita - Bijagua

    Von den See- zu den Landvögeln, vom Brackwasser zum klaren Fluss. Auf dem Weg ins Hochland drehen wir auf dem Rio Tárcoles eine Runde im Boot. Am Ufer wuchern Mangroven, Spitzkrokodile gähnen uns an, und im Geäst kreischen die Aras. Der Dschungel packt uns wieder! Später im Vulkan-Tenorio-Nationalpark wartet der Rio Celeste auf uns – und muss sich noch etwas gedulden! Zwei Übernachtungen in der Celeste Mountain Lodge. (F/A)

    9. Tag, Freitag, 05.02.2021: Nationalpark Volcán Arenal

    Große Fotoorgie heute beim Ausflug zum Vulkankegel Arenal. Dieser riesige Beau ist ein Biest. Berüchtigt für Ausbrüche. Aber nicht heute. Wir streifen durch seinen Vorgarten, den Nationalpark. Der Nachmittag gehört Ihnen, den Trails und den Kolibris an der Lodge. (F/A)

    10. Tag, Samstag, 06.02.2021: Bijagua - Rincón de la Vieja

    Auf der Wanderung durch das feuchte Grün erkunden wir heute mit unserem Scout den Nationalpark. Der Vulkan Tenorio brodelt im Regenwald. Bei zwei Flüssen stimmt die Chemie, sie vereinen sich farbenfroh zum Rio Celeste. Oder alles nur optische Täuschung? Als mächtiger Wasserfall lässt der Fluss sich lässig in sein türkis leuchtendes Becken fallen. Unsere Augen leuchten mit. Wir fahren weiter in die pazifische Tiefebene und rücken gleich dem nächsten Vulkan auf die Pelle - dem Rincón de la Vieja. Zwei Übernachtungen am Rande des Nationalparks. (F)

    11. Tag, Sonntag, 07.02.2021: Nationalpark Rincón de la Vieja

    Heute wieder auf Tour mitten im Nationalpark. Blubbernde Schlammlöcher, schwefelige Fumarolen, Flora und Fauna vom Feinsten. Unermüdliche treibt es auch ohne Scout weiter zum Wasserfall La Cangreja. Hängematte in unserer Hacienda ist natürlich auch völlig in Ordnung. Pura Vida! (F)

    12. Tag, Montag, 08.02.2021: Rincón de la Vieja - Playa Carrillo

    Morgens ist die Stunde der Birdwatcher. Wer mag, schließt sich an. Oder testet die wohltuende Wirkung von Vulkanschlamm im Spa. Dann ruft der Pazifik: Auf zur Halbinsel Nicoya an den Strand der Playa Carrillo. Unser Hotel blickt aus leicht erhöhter Lage auf die perfekt geschwungene, palmenbestandene Bucht. Drei Übernachtungen im Strandhotel. (F)

    13. Tag, Dienstag, 09.02.2021: Playa Carrillo

    Freizeit ist Strandzeit - und schon stürzen wir uns in die Fluten! Danach heißt es nur noch: relaxen, baden und dem Sonnenuntergang entgegenlaufen ... Wer will, nutzt die Gelegenheit zur Begegnung der ganz besonderen Art: Bei einer Nachtwanderung können wir mit etwas Glück Schildkröten bei der Eiablage beobachten. (F/A)

    14. Tag, Mittwoch, 10.02.2021: Playa Carrillo

    Entspannung, die Zweite. Sportbegeisterte nutzen die Gelegenheit und probieren sich beim Wellenreiten. Wer sich danach wieder fit massieren lassen will, bucht das Wohlfühlpaket im Spa. Oder startet gleich damit. Abends blicken wir beim Farewell-Dinner verträumt auf den Pazifik und zurück auf zwei Wochen Dschungelabenteuer mit costa-ricanischem Lebensgefühl. Man wird nie satt davon. (F/A)

    15. Tag, Donnerstag, 11.02.2021: Playa Carrillo - Flughafen San José

    Noch ein Frühstück auf der Sonnenterrasse mit Pazifikblick, dann geht es zurück nach San José zum Flughafen. Nachmittags Flug mit Iberia via Madrid oder abends mit Lufthansa nonstop nach Frankfurt. (F)

    16. Tag, Freitag, 12.02.2021: Zurück in Europa

    Nachmittags Ankunft mit Lufthansa in Frankfurt oder mit Iberia via Madrid abends.

    F: Frühstück A: Abendessen M: Mittagessen

    price ab 3969 € (ca. 4216 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 8 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    San Jose 2 Sleep Inn***
    San Gerardo 1 Suenos del Bosque Lodge**(*)
    Pavones 3 Tiskita Jungle Lodge***
    Manuel Antonio 1 Kahare Beach Hotel***
    Bijagua 2 Celeste Mountain Lodge***
    Rincon de la Vieja 2 Hacienda Guachipelin***
    Playa Carrillo 3 Nammbu***
  • Marco Polo Live
    Macht Schokolade wirklich glücklich? Am 5. Tag dreht sich alles um die kleine Bohne. Hier im wilden Süden Costa Ricas wurde lange Zeit Kakao kultiviert, dann übernahmen die Plantagen in Westafrika das Geschäft. Nun ist Bio-Schokolade in aller Munde! Bei unserem Workshop erfahren wir, wie aus der leicht bitteren Bohne süße Schokolade wird. Wir dürfen mit anpacken und natürlich auch probieren. Ob dieses Souvenir wohl bis zur Heimreise hält?
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Termine 2021 Info DZ * EZ * Flug ab
    28.01.–12.02. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3969 (ca. 4216 CHF) 4868 (ca. 5171 CHF)
    25.02.–12.03. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    4199 (ca. 4461 CHF) 5238 (ca. 5564 CHF)
    01.04.–16.04. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3969 (ca. 4216 CHF) 4868 (ca. 5171 CHF)
    22.07.–06.08. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3969 (ca. 4216 CHF) 4868 (ca. 5171 CHF)
    12.08.–27.08. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3969 (ca. 4216 CHF) 4868 (ca. 5171 CHF)
    11.11.–26.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    4139 (ca. 4397 CHF) 5078 (ca. 5394 CHF)
    18.11.–03.12. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    4139 (ca. 4397 CHF) 5078 (ca. 5394 CHF)
    23.12.–07.01. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    4249 (ca. 4514 CHF) 5418 (ca. 5756 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 3.7.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
    • Linienflug mit Iberia (Economy, Tarifklasse Q) nach San José und zurück, nach Verfügbarkeit
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 185 €)
    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen Kleinbussen
    • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels und Lodges
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Eintritte und Nationalparkgebühren
    • Bootsfahrt auf dem Rio Tárcoles
    • Reiseliteratur (ca. 14 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.

    Klimaneutral reisen mit Marco Polo

    Die Reise wird durch CO2e-Kompensation klimaneutral gestellt.

  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

     

     

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben. Aktuelle Hinweise zu Einreisebedingungen erhalten Sie hier und zu Corona-Vorsorgemaßnahmen unter der Rubrik "Sicher & Gesund" oder kontaktieren Sie Ihr Reisebüro.

    Einreisebestimmungen 

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes gültig sein muss.

    Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

    Bitte schicken Sie den beiliegenden Fragebogen bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Ihre Passdaten sind für das Einchecken in den Hotels vorab erforderlich.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Corona-Vorsorgemaßnahmen

    Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

    Sicherheitseinrichtungen in den Hotels 

    Bitte beachten Sie, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:

    • Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden
    • fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise
    • Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im

    Geländer größer als 15 cm; niedrige Fensterbrüstungen

    • teilweise lockere Steckdosen, unzureichend isolierte Kabel und Anschlüssen an Lampen und anderen elektrischen Geräten
    • fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools, fehlende Rettungsringe
    • Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert
    • ungekennzeichnete Stufen und Geländeunebenheiten (auch in den Fluren)
    • teilweise nicht ausreichend beleuchtete und bei Feuchtigkeit rutschige Außenanlagen und

    Zuwege zu den Bungalows - wir empfehlen die Mitnahme einer Taschenlampe!

     

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Costa Rica. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Costa Rica gilt zwar als stabiles Reiseland mit deutlich niedrigerer Kriminalitätsrate als in anderen Ländern Mittelamerikas, dennoch sind kriminelle Übergriffe, auch auf Touristen, nicht auszuschließen.

    Zum Schutz vor kriminellen Übergriffen empfiehlt auch das Auswärtige Amt eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die dazu beitragen, dass Sie als Reisende kein Opfer krimineller Übergriffe werden. Bitte beachten Sie auch im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit die Hinweise und Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter während der Reise gibt.

    Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Mittelamerika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

    Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Costa Rica.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Marco Polo-Team

    Stand: 01. Juli 2020

     

    Sicherheitshinweis

    Costa Rica

    Unverändert gültig seit: 01. Juli 2020

    Aktuelles

    Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Costa Rica weiterhin gewarnt.

    Die von Costa Rica verhängte Einreisesperre für Touristen wurde bis einschließlich 30. Juni31. Juli 2020 verlängert. Es können in diesem Zeitraum nur Costa-Ricaner oder Inhaber einer Aufenthaltserlaubnis/Residentes einreisen. Dies gilt für Einreisen auf dem Land-, See- und Luftweg.

    Die Ausreise bleibt gestattet. Mit Ausreiseproblemen, aufgrund fehlender Flugkapazitäten, ist dennoch zu rechnen. Ausländer mit Aufenthaltstitel können bei Ausreise nach dem 24. März 2020 trotz Aufenthaltstitel für die Dauer des Pandemie-Zustands nicht erneut einreisen. Der Versuch, stattdessen über Land an den offiziellen Grenzstellen vorbei einzureisen, führt zum sofortigen Verlust des Aufenthaltsstatus. Für bereits im Land aufhältige Touristen wurde die Regelung, die einen visafreien Aufenthalt nur bis zu 90 Tagen erlaubt, ausgesetzt. Bei seit dem 20. Dezember 20202019 eingereisten Touristen verlängert sich der erlaubte Aufenthalt automatisch bis 18. August 2020.

    • Erkundigen Sie sich unbedingt vor Einreise bei der Botschaft von Costa Rica über geltende Einreisebestimmungen.

    • Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus, insbesondere die derzeitige Reisewarnung für alle nicht notwendigen, touristischen ReisenCOVID-19 /Coronavirus.

    Sicherheit

    Terrorismus

    • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    Die Lage im Land ist ruhig. Demonstrationen, Protestaktionen und Streiks können im Rahmen der Reformpolitik insbesondere in der Hauptstadt San José vorkommen und zu vereinzelten gewaltsamen Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen führen.

    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Die Kriminalitätsrate ist in Costa Rica niedriger als in den Nachbarländern. Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub kommen insbesondere in den Städten und in stark frequentierten Nationalparks vor, vereinzelt auch unter Anwendung von Gewalt.

    In der Hauptstadt San José kommt es insbesondere in der Umgebung der Busbahnhöfe und der Calles 14 y 6, Av. Central y 7 vermehrt zu Diebstählen, nach Einbruch der Dunkelheit erhöhen sich die Gefahren.

    An der Karibikküste weist die Gegend der Hafenstädte Moin und Limón eine besonders hohe Gewaltkriminalität auf, auch in den beliebten Touristenzentren Cahuita und Puerto Viejo kommen bewaffnete Raubüberfälle vor.

    Besonders verbreitet ist der Diebstahl der in der Gepäckablage von Linien- und Überlandbussen verstauten Tagesrucksäcke durch Ablenkungsmanöver.

    Auf der Strecke zum Flusshafen Embarquadero La Pavona mit Ziel Tortuguero wurden im Jahr 2018 touristische Reisebusse überfallen. Touristenbusse fahren hier in der Regel im Konvoi.

    Sexualdelikte insbesondere gegen Frauen kommen landesweit vor.

    Autos werden häufiger, insbesondere an der Brücke beim Fluss Tarcoles und an den Stränden, auch auf bewachten Parkplätzen, aufgebrochen.

    In den großen Touristenzentren (Guanacaste, Playa de Coco, Flamingo, Tamarindo und Nosara) stehen Dienststellen der Touristenpolizei bereit. Die landesweite kostenlose Notrufnummer lautet 911. Auch das costa-ricanische Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen über die kostenlose Rufnummer (+506) 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an.

    • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf und fertigen Sie Kopien an bzw. speichern Sie sie elektronisch.

    • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit, verzichten Sie insbesondere auf Schmuck und sichtbar getragene Gürteltaschen.

    • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    • Meiden Sie das Zentrum von San José bei Dunkelheit sowie Armenviertel.

    • Seien Sie besonders als allein reisende Frau besonders umsichtig und misstrauisch in unerwarteten Situationen.

    • Transportieren Sie Ihr Gepäck im Linien- und Überlandverkehr nach Möglichkeit immer im Personenteil oder im Fußraum des Busses und lassen Sie es nicht aus den Augen.

    • Lassen Sie Ihr Gepäck auch in abgeschlossenen Fahrzeugen nicht unbeaufsichtigt. Das gilt auch für private touristische Busse mit Reiseleitung.

    • Halten Sie Türen und Fenster auch während der Fahrt verschlossen und verriegelt und stellen Sie Fahrzeuge nur auf bewachten Parkplätzen ab.

    • Halten Sie bei eigenen (auch vermeintlichen) Pannen nicht sofort an, sondern fahren Sie bis zur nächsten Werkstatt oder Tankstelle oder rufen Sie professionelle Hilfe.

    • Nehmen Sie keine Anhalter mit.

    • Leisten Sie im Fall eines Überfalls keinen Widerstand.

    • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Natur und Klima

    Tropenstürme

    Das Klima ist tropisch bis subtropisch. Von Mai bis Ende November ist Hurrikan-Saison. In dieser Zeit ist mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen zu rechnen. Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste und Erdrutsche auslösen und in der Folge zu Überschwemmungen und Verkehrsbeeinträchtigungen führen.

    Erdbeben und Vulkane

    Costa Rica liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt.

    Von den 16 Vulkanen in Costa Rica sind derzeit die Vulkane Turrialba, Rincon de la Vieja, Poás und Irazú aktiv. Der Ausbruch eines Vulkans kann zur Schließung des internationalen Flughafens Juan Santamaria in San José/Alajuela führen.

    Meeresströmungen

    Starke Strömungen und plötzlicher, starker Wellengang können auch gute Schwimmer in Gefahr bringen und führen jährlich zum Tod von Touristen und Einheimischen. Auch im niedrigen Wasser können diese so stark sein, dass selbst Erwachsene ins offene Meer gezogen werden. Nur wenige Strände werden von Rettungsschwimmern bewacht oder haben Rettungsboote.

    • Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.

    • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

    • Informieren Sie sich bei der costaricanischen Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias, CNE) über eventuelle Katastrophengebiete.

    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

    • Hinterlassen Sie bei längeren Ausflügen Informationen zu Ziel und geplanter Route im Hotel.

    • Seien Sie beim Schwimmen sowohl an der Pazifik- als auch an der Karibikküste besonders vorsichtig und verzichten Sie bei Warnungen vor Strömungen ganz darauf, ins Wasser zu gehen.

    • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
    • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
    • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    Costa Rica 

    Aktuelles

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

    • Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet müssen alle Personen ab einem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen.

    Zudem muss bei Einreise aus Tansania und Sambia der Nachweis einer Gelbfieberimpfung erfolgen. Bei Einreise aus Argentinien und Panama besteht keine Nachweispflicht.

    Für weitere südamerikanische Länder gelten folgende Vorgaben:

    Nachweispflicht für ganz Kolumbien außer Barranquilla, Cali, Cartagena, Medellín, San Andrés und Bogota; Nachweispflicht für Ecuador nur für Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbíos und Zamora-Chinchipe; Nachweispflicht für ganz Paraguay außer der Hauptstadt Ascunción; Nachweispflicht für ganz Peru außer Lima, Cusco, Machu Picchu, Inka Trail, Lambayeque, Tumbes, Piura und Cajamarca; Nachweispflicht für Trinidad und Tobago außer für die städtischen Gebiete von Port of Spain und für Reisende im Transit oder Reisende nur auf der Insel Tobago.

    Costa Rica selbst ist kein Gelbfieberinfektionsgebiet.

    • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.

    • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.

    • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    Zika-Virus-Infektion

    Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

    • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

    Dengue-Fieber

    Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Chikungunya-Fieber

    Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe Merkblatt Chikungunya-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Malaria

    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

    • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

    Es besteht ganzjährig ein minimales Malariarisiko in den Provinzen Heredia, Alajuela und Limón. Als malariafrei gelten San José sowie die übrigen Landesteile, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG. Zusätzlich wurden 2019 Malariafälle auch in der Provinz Puntarenas bekannt, so dass auch hier von einem minimalen Risiko auszugehen ist.

    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

    • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

    • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).

    • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

    • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

    • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

    HIV/AIDS

    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

    • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

    • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

    • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

    • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

    • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

    • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

    • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

    In Costa Rica kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

    • Nutzen Sie zum Schutz gegen Bisse korrekt angebrachte Bettnetze.

    Tollwut

    Bei der Tollwut handelt es sich um eine tödlich verlaufende Viruserkrankung, die über den Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen wird. Landesweit besteht in Costa Rica ein hohes Risiko für Bissverletzungen, siehe Merkblatt Tollwut.

    • Vermeiden Sie den Kontakt mit Tieren.

    • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und ggf. impfen. Die Impfserie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein.

    • Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.

    Leishmaniasis

    Diese durch Sandfliegen übertragene, parasitäre Erkrankung kommt landesweit vor und kann zu Hautveränderungen (kutane Form) oder einer generalisierten Erkrankung mit Fieberschüben und Milzvergrößerung (viszerale Form) führen.

    • Schützen Sie sich im Rahmen einer Expositionsprophylaxe adäquat vor Sandfliegen.

    • Stellen Sie sich bei nicht heilenden Hautgeschwüren oder anhaltenden Fieberschüben in einer tropenmedizinisch erfahrenen Klinik vor.

    Leptospirose

    Diese bakterielle Infektion wird ganzjährig vereinzelt durch Kontakt mit Oberflächenwasser, das mit Nagetierausscheidungen kontaminiert ist, übertragen. Meist verläuft die Erkrankung wie ein milder grippaler Infekt, in seltenen Fällen kann es jedoch zu einer schwerwiegenden Beteiligung der Leber und Nieren kommen, siehe Merkblatt Leptospirose..

    • Erwägen Sie bei zu erwartender Exposition im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin.

    Medizinische Versorgung

    Die Gesundheitsversorgung ist gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen. Grundsätzlich sollte bei ernsthaften Erkrankungen, Unfällen, etc. schnellstmöglich eines der Krankenhäuser im Großraum San José aufgesucht werden.

    Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden.

    Notfallpatienten wird regelmäßig wegen nicht vorliegender Kostenübernahme die Behandlung verweigert. Gleiches gilt für die zahlreichen privaten Ambulanzdienste (z.B. für Helikoptertransport vom Unfallort in ein Krankenhaus in San José). Hier muss der Patient in Vorkasse treten.

    • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

    • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

    Unverändert gültig seit: 12. Juni 2020