Marco Polo Reisen - Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Entdeckerreisen in der
Mini-Gruppe

Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Ecuador – Galapagos

Reise-Nr. ST 7145

zur Buchung

  • Ecuador bietet alles: koloniales Flair der Städte, Wanderungen in üppiger Natur, durch Nationalparks und Nebelwälder, eine faszinierende Tierwelt. Wir sehen Vulkane von oben und unten, genießen Traumstrände und charmante "Hotelitos". Riesenschildkröten, Pinguine und Kolibris sagen Hallo. Dazu: Galápagos. Und intensiver Kontakt mit Flora und Fauna dank kleiner Gruppe.

    In der Mini-Gruppe in knapp drei Wochen die Highlights Ecuadors erleben
    Kolonialer Charme der Hauptstadt Quito
    Touren im Nebelwald
    Allee der Vulkane
    Cotopaxi-Nationalpark
    Tierwelt der Galápagos-Inseln
    Übernachtungen in besonderen Lodges, Haziendas und Hotels
    price ab 4249 € (ca. 4796 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 7 Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Donnerstag, 21.03.2019: Flug nach Ecuador

    Morgens Flug mit KLM nach Amsterdam und von dort nonstop weiter nach Quito (Flugdauer ca. 11,5 Std.). Ankunft nachmittags. Ihr Marco Polo Scout empfängt Sie in Ecuadors Hauptstadt – erst mal ins Hotel. Zwei Übernachtungen in einem schicken Boutique-Hotel.

    2. Tag, Freitag, 22.03.2019: Quito

    Ihr Herz schlägt schneller? Das ist der Zauber Quitos – und die Höhenluft auf 2800 m. Bei der Tour durch die koloniale Altstadt reisen wir durch 500 Jahre Architektur, Geschichte und Kunst. Die Seilbahn bringt uns nachmittags auf den Hausberg Cruz Loma – knapp 4000 m hoch. Der Blick: Wow! Zur Stärkung vielleicht eine Caldo de Gallina, eine kräftige Hühnersuppe, beim gemeinsamen Abendessen? (F/A)

    3. Tag, Samstag, 23.03.2019: Quito – Mindo

    Den Äquator zu überqueren ist am Monument Mitad del Mundo ein Kinderspiel: ein Schritt vor, ein Schritt zurück ... Wir wandern im Naturreservat Pahuma – flattert dort drüben eine Grüne Fadenelfe? Oder ist's ein Veilchenohrkolibri? In Mindo erwartet uns unsere Lodge mit Blockhauscharme! (F/A)

    4. Tag, Sonntag, 24.03.2019: Mindo - Papallacta

    Morgens sind die Kolibris, Papageien und Tukane im Nebelwald von Mindo besonders aktiv. Unsere kleine Gruppe ist beim Birdwatching mucksmäuschenstill. Ostwärts: Wir schrauben uns über einen 4000 m hohen Andenpass, bis wir auf 3300 m in Papallacta im Cayambe-Coca-Nationalpark ankommen. Die besten Thermalquellen Ecuadors warten auf uns direkt im Hotel. Wer mag, verabredet sich nachmittags noch mit dem Scout zur Wanderung im Bergwald. (F)

    5. Tag, Montag, 25.03.2019: Papallacta - Patate

    22 Feuerberge säumen die "Allee der Vulkane". Am Fuß des Cotopaxi umrunden wir die Lagune von Limpiopungo. Am späten Nachmittag erreichen wir nahe Papate die kleine, feine Hacienda Manteles. Gegenüber wacht der aktive Vulkan Tungurahua. Mama Tungurahua liegt, einer Legende nach, im Clinch mit dem Cotopaxi. Hoffentlich ist sie nicht gerade streitlustig! Zwei Übernachtungen. (F/A)

    6. Tag, Dienstag, 26.03.2019: Nationalpark Llanganates

    Direkt vor der Tür beginnt der Nebelwald, Teil des Nationalparks Llanganates. Wir machen mit unserem Scout eine zweistündige Wanderung zum Wasserfall von Payacucho. Ornithologen-Rekord hier: die Sichtung von 114 Vogelarten innerhalb eines Tages. Wie viele schaffen wir? (F/A)

    7. Tag, Mittwoch, 27.03.2019: Patate - Alausí

    Vormittags erleben wir Urlaub auf dem Bauernhof à la Ecuador. Die Hazienda ist ein echter Familienbetrieb. Auch die Kühe wollen in der Früh gemolken werden. Nach etwas leichter Feld- und Stallarbeit geht es anschließend weiter nach Alausí. (F)

    8. Tag, Donnerstag, 28.03.2019: Alausí - Cuenca

    Die aufregendste Zugfahrt der Welt führt im Zickzack die legendäre Teufelsnase hinab. Kurz erholen, dann retour – und ab in den Bus Richtung Süden: Die Ruinen von Ingapirca sind die wichtigste Inkastätte Ecuadors. Unser "Hotelito" in Cuenca: ein 100-jähriges Stadtpalais. Prädikat: sehr schmuck. Zwei Übernachtungen. (F)

    9. Tag, Freitag, 29.03.2019: Cuenca

    Cuenca präsentiert sich mit noblen Kolonialfassaden, schmiedeeisernen Balkonen und jeder Menge Kirchen – Relikte von Spaniern und Franzosen. Wie aus den Fasern der Toquilla-Palme der Panamahut entsteht, entdecken wir in einer Hutmanufaktur. Warum heißt er dann nicht Ecuadorhut? Der Scout weiß es. Nach der Citytour am Vormittag sind wir alle schlauer! (F)

    10. Tag, Samstag, 30.03.2019: Cuenca – Guayaquil

    Zauber des Hochlands im Cajas-Nationalpark, wo Andenkondor, Brillenbär und Bergtapir zu Hause sind. Cooles Páramo-Feeling beim Wandern zwischen tiefblauen Lagunen. Tropische Luft schlägt uns im Tiefland entgegen, hier wächst Zuckerrohr, viel Zuckerrohr! Das sehen wir uns näher an! Dann erwartet uns City-Trubel in Guayaquil, der größten Metropole des Landes. Beim Abendspaziergang auf der Uferpromenade Malecón begleitet uns Wellenrauschen. (F)

    11. Tag, Sonntag, 31.03.2019: Guayaquil - Santa Cruz

    Auf nach Galápagos! Ein kurzer Flug bringt uns auf die Insel Baltra, von der wir mit der Fähre nach Santa Cruz übersetzen. Es geht quer über die Insel. Oben im Nationalpark staunen wir über die Zwillingskrater Los Gemelos. Riesenschildkröten begrüßen uns im Hochland. In der Charles-Darwin-Forschungsstation informieren wir uns über den Naturschutz. Zwei Übernachtungen. (F)

    12. Tag, Montag, 01.04.2019: Insel Santa Cruz

    Per Boot erkunden wir die Academy Bay. Die Bewohner: Seelöwen, Blaufußtölpel, Meerechsen und der ein oder andere Weißspitzhai. Nachmittags stehen Schnorcheln und Baden auf dem Programm - das haben wir uns bei der kleinen Wanderung zu den Lavaspalten von Las Grietas verdient. (F)

    13. Tag, Dienstag, 02.04.2019: Santa Cruz - Isabela

    Unsere kleine Gruppe hat locker Platz auf dem Schnellboot, das uns am Morgen auf die größte Insel des Archipels bringt – Isabela (Fahrzeit ca. 3 Std.). Inselerkundung mit Lunch: Bei der Finca Campo Duro im Hochland spazieren die Schildkröten fast durch den tropischen Obstgarten. Eine Aufzuchtstation kümmert sich um den Schildkrötennachwuchs. Drei Übernachtungen im Strandhotel. (F/M)

    14. Tag, Mittwoch, 03.04.2019: Insel Isabela

    Ab ins Boot und die Küste entlang zu den Lavaformationen von Los Tuneles. Schnorchelausrüstung ist an Bord, Lunchbox ebenfalls. Die Seevögel und Seelöwen schauen uns zu und wir ihnen. (F/L)

    15. Tag, Donnerstag, 04.04.2019: Insel Isabela

    Heute Vormittag steht eine Wanderung zum Vulkan Sierra Negra auf dem Programm. Umsäumt von grünen Hängen, fällt der zweitgrößte Krater der Welt schwarz in die Tiefe. Was für ein Anblick! Picknick im Grünen. Nachmittags vielleicht an den Strand vorm Hotel? (F/L)

    16. Tag, Freitag, 05.04.2019: Isabela - Santa Cruz

    Ein freier Vormittag am Strand. Oder Lust auf einen weiteren Besuch in der Tierwelt? Dann machen Sie doch einen Ausflug zum Tierparadies Las Tintoreras: Auf der kleinen Inselgruppe vor Isabela halten im Wasser einer Lavaspalte Weißspitzhaie ein Nickerchen, Pinguine und Seelöwen chillen auf den Felsen. Galápagos pur! Oder brechen Sie auf in die Humedales, die Sumpfgebiete, wo Mangroven wuchern und Flamingos herumstaksen. Am Nachmittag Rückfahrt per Boot nach Santa Cruz, wo unser Farewell-Dinner wartet. (F/A)

    17. Tag, Samstag, 06.04.2019: Rückflug von Baltra

    Mittags Rückflug vom Flughafen Baltra nach Guayaquil. Abends Weiterflug mit KLM von Guayaquil nach Amsterdam (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.). (F)

    18. Tag, Sonntag, 07.04.2019: Ankunft in Europa

    Nachmittags Ankunft in Amsterdam. Anschluss zu den Ausgangsflughäfen.

    F: Frühstück A: Abendessen M: Mittagessen L: Lunchpaket

    price ab 4249 € (ca. 4796 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 7 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Quito 2 Anahi Boutique****
    Mindo 1 Sachatamia Lodge***
    Papallacta 1 Termas Papallacta***
    Patate 2 Hacienda Manteles***(*)
    Alausi 1 Noris***
    Cuenca 2 Morenica del Rosario***
    Guayaquil 1 Radisson****
    Santa Cruz 2 Mainao**(*)
    Isabela 3 Casa De Marita***
    Santa Cruz 1 Mainao**(*)
  • Am 7. Tag legen wir vormittags Hand an. Urlaub auf dem Bauernhof in Ecuador heißt auch anpacken. Heute beim Kühemelken! Funktioniert eigentlich genauso wie daheim, aber ob die Kuh Spanisch oder Kichwa versteht? Nach der gemeinsamen Feld-und Stallarbeit sind wir auch in dem Punkt schlauer.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2019 DZ * EZ *
    28.02.–17.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 4299 (ca. 4853 CHF) 5198 (ca. 5868 CHF)
    21.03.–07.04. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    4299 (ca. 4853 CHF) 5198 (ca. 5868 CHF)
    30.05.–16.06. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    4249 (ca. 4796 CHF) 5148 (ca. 5811 CHF)
    11.07.–28.07. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    4379 (ca. 4943 CHF) 5278 (ca. 5958 CHF)
    01.08.–18.08. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    4379 (ca. 4943 CHF) 5278 (ca. 5958 CHF)
    03.10.–20.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    4299 (ca. 4853 CHF) 5198 (ca. 5868 CHF)
    24.10.–10.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    4299 (ca. 4853 CHF) 5198 (ca. 5868 CHF)
    14.11.–01.12. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    4299 (ca. 4853 CHF) 5198 (ca. 5868 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 5.9.2018 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit KLM z.B. von Frankfurt oder München nach Quito und zurück von Guayaquil; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
    • Inlandsflug (Economy) mit LATAM von Guayaquil nach Baltra und zurück
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 150 €)
    • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit guten, landesüblichen Kleinbussen
    • Zugfahrt an der Teufelsnase
    • Boots- und Fährfahrten lt. Reiseverlauf
    • Seilbahnfahrt in Quito
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels und Lodges
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, L=Lunchbox, A=Abendessen)
    • Eintritte und Nationalparkgebühren (ca. 200 €)
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 24 €)
    • Deutsch sprechende, zwischen dem Festland und Galápagos wechselnde Marco Polo Reiseleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen  

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.

    Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat.

    Für den Besuch der Galapagos-Inseln wird zusätzlich die Vorlage eines Hin- und Rückflugtickets und der Hotelreservierung für die geplante Aufenthaltsdauer verlangt.

    Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ umgehend vollständig ausgefüllt an uns zurück. Falls wir die Passdaten nicht rechtzeitig vorliegen haben, können wir Ihnen die Einreise nach Galápagos nicht garantieren.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ausrüstung für Wanderungen 

    Auf Ihrer Reise haben Sie Gelegenheit an Wanderungen teilzunehmen. Daher ist ein Tagesrucksack sowie festes Schuhwerk erforderlich - idealerweise Wanderstiefel oder knöchelhohe Trekkingstiefel mit einem guten Profil. Auch individuell verstellbare Wanderstöcke sind hilfreich.

    Bitte bedenken Sie, dass die Wanderungen im heißen, feuchten Klima oft als anstrengender empfunden werden.

    Sicherheit geht vor! 

    Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Sicherheitseinrichtungen in den südamerikanischen Hotels  

    Bitte beachten Sie, dass in Südamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen. Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm. An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden. Einige Hotels haben außerdem unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. In den Außenanlagen gibt es z.T. Unebenheiten im Gelände. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.

    Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

    Sicherheitsgurte im Bus 

    Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Ecuador zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    In Ecuador weist das Auswärtige Amt auf eine mögliche Gefährdung durch die im Lande weit verbreitete Kriminalität hin. Dieser Hinweis gilt grundsätzlich für die Großstädte des Landes, in besonderem Maße jedoch für einzelne Provinzen im Amazonastiefland und im Grenzgebiet zu Kolumbien. Wir haben unsere Reisen so geplant, dass Gebiete mit einem hohen Risiko vermieden werden.

    Insbesondere im Hochland Ecuadors sind kurzfristig angekündigte Protestaktionen und Straßenblockaden nicht auszuschließen. Es können auch wichtige Überlandverbindungen betroffen sein. Obwohl sich diese Proteste nicht gegen ausländische Besucher richten, sind gewaltsame Ausschreitungen am Rande der Kundgebungen möglich. Im Interesse Ihrer Sicherheit vermeiden wir daher solche Menschenansammlungen weiträumig und ändern vorsichtshalber unsere Tagesprogramme so ab, dass jede Gefährdung ausgeschlossen werden kann.

    Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante Reise größtmögliche Sicherheit bietet.

    Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Marco Polo Team

    Stand: 17. Juli 2018

    Sicherheitshinweis 

    Ecuador

    Unverändert gültig seit: 17. Juli 2018

    Landesspezifische Sicherheitshinweise

    Kriminalität

    Reisende werden aufgrund der Kriminalität und Gewaltbereitschaft in Ecuador zu Vorsicht und Wachsamkeit aufgerufen. Ein erhöhtes Risiko, Opfer eines Diebstahls, Raubüberfalls oder anderen Gewaltverbrechen zu werden, besteht vor allem in den Metropolen Guayaquil und Quito und Cuenca, sowie an der Küste.

    In der gesamten Grenzregion zu Kolumbien besteht ein erhöhtes Risiko, Opfer von Entführungen und von Aktivitäten bewaffneter, mit dem Drogenhandel in Verbindung stehender Gruppen zu werden.

    Im Norden der Provinz Esmeraldas - San Lorenzo und umliegende Region - erfolgten seit Anfang 2018 wiederholt Anschläge auf ecuadorianische Sicherheitskräfte, die der organisierten Kriminalität zugerechnet werden und bei denen mehrere Todesopfer und zahlreiche Verletzte, auch unter Zivilisten, zu beklagen waren. Am 26. März 2018 wurden zwei Journalisten und ihr Fahrer in dieser Zone entführt.

    Von Reisen in dieses Gebiet wird daher derzeit generell abgeraten. Auch im übrigen Grenzgebiet zu Kolumbien ist erhöhte Vorsicht geboten. Die Sicherheitslage kann sich gegebenenfalls auch kurzfristig verschlechtern.

    Von Gegenwehr bei Raubüberfällen ist aufgrund der Gewaltbereitschaft der Täter in jedem Fall abzuraten.

    Auch bei Überlandfahrten in der Provinz Esmeraldas, der Küstengegend in und um die Stadt Esmeraldas sowie bei Besuchen der Stadt Santo Domingo ist wegen des gestiegenen Risikos von Überfällen erhöhte Vorsicht geboten. Reisenden wird empfohlen, vor Reisebeginn (z.B. Amazonasgebiet) mit den Reiseveranstaltern die aktuelle Sicherheitslage abzuklären.

    In größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten (z.B. Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) und insbesondere in Bussen und Busstationen kommt es in erheblichem und weiter steigendem Umfang zu Diebstählen, Raubüberfällen und Sexualdelikten. Die Täter wenden dabei verschiedenste Tricks an wie z.B. Ablenkungsmanöver, „Bußgeld“-Erpressung unter Verwendung falscher Uniformen, Raub oder Vergewaltigung nach Verabreichung von bewusstseinsmindernden Drogen (auch in Form von Pulver in Speisen, Getränken oder auf Prospekten,)Überfälle durch Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle Kunden ansprechen.

    Reisende sollten stets auf ihr Gepäck achten und möglichst keine Wertsachen tragen oder mitführen; Uhren, Kameras und Mobiltelefone sollten nicht auffällig zu sehen sein und auf der Straße auch bei Anruf nicht sorglos benutzt werden. In Bars sollten keine Getränke von Fremden angenommen werden und das eigene Getränk sollte ständig im Auge behalten werden. Bei Dunkelheit sollte auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi von Tür zu Tür benutzt werden.

    Auf Wanderstrecken zu beliebten Touristenzielen (z.B. Lagune San Pablo und Wasserfall El Peguche bei Otavalo, Vulkan Pichincha via Bergstation Cruz Loma und in der Umgebung von Vilcabamba) kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Überfällen bzw. Gewaltverbrechen. Auf lokale Hinweise sollte besonders geachtet werden.

    In Montañita (Provinz Sta. Elena an der Küste) kam es in den letzten Monaten zu mehreren Fällen der Vergewaltigung von Ausländerinnen, nachdem den Opfern K.O.-Tropfen o.ä. verabreicht worden waren.

    Besonders gefährdet sind Einzelreisende. Bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sollte auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden bzw. sollten solche abgefragt werden.

    Bei Vergewaltigungen ist in jedem Fall eine Anzeige zu erstatten. Es wird empfohlen, sich umgehend ein sog. Postexposure-Kit zu besorgen. Dies ist in Notfällen auch über die deutsche Botschaft in Quito erhältlich. Bei Bedarf stehen manchmal auch von der Polizei vermittelte Psychologen zur Verfügung.

    Polizei und Strafverfolgungsbehörden

    Die Polizei ist in Notfällen auf Spanisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 911 zu erreichen.

    In Quito können Strafanzeigen u.a. im Büro der städtischen Tourismuspolizei, welches an der Ecke der Straßen Reina Victoria und Vicente Roca im dritten Stockwerk liegt und rund um die Uhr geöffnet ist, sowie bei der „Policía Judicial“ an der Ecke der Straßen Juan León Mera und Vicente Roca aufgegeben werden. Mitzubringen ist entweder der Reisepass oder eine Kopie desselben. Die Beamten halten mehrsprachige Formulare bereit.

    Im Großraum Quito können kleinere Überfälle auch elektronisch bei der Fiscalía General del Estado angezeigt werden. Opfer einer Straftat sollten zusätzlich die deutsche Botschaft in Quito informieren.

    Naturkatastrophen

    Ecuador liegt in einer seismisch aktiven Zone und hat mehrere aktive Vulkane. Seit dem schweren Erdbeben in der Küstenregion zwischen Esmeraldas und Manta vom 16. April 2016, mit zahlreichen Todesopfern, ist insbesondere diese Region immer wieder von Nachbeben betroffen.

    In den letzten Jahren kam es zu Eruptionen (vorwiegend Ascheregen) verschiedener Vulkane. Insbesondere die Vulkane Tungurahua (Touristengebiet Baños), Sangay (im Park Sangay) und jüngst insbesondere Reventador (etwa 90 km östlich von Quito) sind derzeit aktiv; der Vulkan Cotopaxi steht unter intensiver Beobachtung. Auf mögliche Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs (ggf. auch durch kurzfristige Sperrungen der Flughäfen Guayaquil und Quito) wird hingewiesen.

    Reisende sollten sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen informieren. Informationen zu Erdbeben und Vulkanaktivitäten sowie aktuellen Warnstufen erteilt das Instituto Geofísico - Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben das Geoforschungszentrum Potsdam.

    In den Wintermonaten (Januar - April) kommt es aufgrund von Regenfällen häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen in der Küstenregion und im Hochgebirge. In der Folge kann es zu starken Beschädigungen der Verkehrswege kommen, die die Reisesicherheit beeinträchtigen. Reisende sollten sich über die aktuelle Lage und Verkehrssituation durch örtliche Medien bzw. den Reiseveranstalter informieren und mit Behinderungen im Reiseverkehr rechnen.

    Weltweiter Sicherheitshinweis

    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:

    <http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html>

    Allgemeine Reiseinformationen

    Krankenversicherungspflicht

    Ab 10. September 2018 ist die Vorlage einer Reisekrankenversicherung mit Gültigkeit für Ecuador für die gesamte Verweildauer per Gesetz vorgeschrieben. Das Gleiche gilt für ansässige Ausländer (also auch deutsche Residenten), in diesem Fall ist ein Nachweis über gesetzliche oder private Krankenversicherung vorzulegen.

    Infrastruktur/Straßenverkehr

    Ecuador weist eine sehr hohe Unfallrate auf. Grundlegende Sicherheitsvorkehrungen werden häufig nicht eingehalten. Der Fahrstil entspricht nicht den in Mitteleuropa üblichen Standards. Insbesondere Busse sind sehr häufig in schwere Unfälle verwickelt. Besonders Fahrten in der Nacht sind mit einem erhöhten Risiko verbunden. Dies sollte bei der Wahl des Verkehrsmittels berücksichtigt werden.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

    vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

    Ecuador 

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Zika-Virus-Infektion

    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Ecuador mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie

    im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.

    Impfschutz

    Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet (siehe www.who.int ) gefordert

    Bei der direkten Einreise aus Deutschland wird kein Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt. Für Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieberinfektionsgebiete Ecuadors, insbesondere die östlichen Landesteile (Orellana, Morona, Napo, Pastaza, Sucumbíos und Zamora) wird allen Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat eine Impfung dringend empfohlen.

    Kein Übertragungsrisiko besteht in Quito, Guayaquil und auf den Galapagos Inseln.

    Aus Ecuador kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden (z.B. bei Weiterreise nach Costa Rica).

    Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de.

    Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR) sowie Influenza und Pneumokokken.

    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

    Chikungunya

    Ausgehend von der Antillen-Insel St. Martin im Januar 2014 treten Chikungunya-Virusinfektionen in Ecuador immer wieder auf. Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u. g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Siehe auch Merkblatt Chikungunya.

    Dengue-Fieber

    Dengue wird in weiten Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.).

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Ein mittleres Risiko besteht im östlichen Tiefland, insbesondere in den wasserreichen Gebieten. Ein geringes Risiko besteht im übrigen Tiefland, im Osten des Amazonasgebietes, sowie in den westlichen Tieflandgebieten (v. a. Esmeraldas). Kein Risiko besteht in Höhenlagen (oberhalb 1500m), in den Städten und auf den Galapagos-Inseln.

    Je nach Reiseprofil kann die Mitnahme einer Notfallselbsttherapie allenfalls im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

    In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.) sinnvoll.

    Leishmaniasis

    Leishmaniasis kommt landesweit in geringer Fallzahl vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen und manifestieren sich als Erkrankung insbesondere an der Haut, in selteneren Fällen alternativ an weiteren Organen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

    Aufgrund der o. g. Infektionsrisiken durch Mückenstiche wird allen Reisenden empfohlen:

    • körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ganztägig und in den Abendstunden und nachts (Malaria!)

    • Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    • ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

    Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.

    Durchfallerkrankungen

    Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z. T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln:

    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes bzw. desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen oder schälen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.

    Leptospirose

    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

    In Ecuador kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

    Höhenkrankheit

    Aufgrund der Höhenlage Quitos (2.800 m ü. M.) kann es nach Ankunft in den ersten Tagen zu Symptomen der Höhenkrankheit kommen.

    HIV/AIDS

    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Medizinische Versorgung

    Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten im privaten Sektor in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen überwiegend defizitär strukturiert.

    Die Kosten für eine medizinische Behandlung (prinzipiell auch bei Notfällen) sowie für Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar oder per Kreditkartenzahlung beglichen werden. Im Fall akut lebensbedrohlicher Krankheitsbilder oder Unfallverletzungen sind auch Privatkliniken zur Behandlung verpflichtet, verlangen aber die vollständige Begleichung der Rechnung vor der Entlassung.

    Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden daher dringend empfohlen.

    Vor einer Reise nach Ecuador wird eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner empfohlen; zu Beratungsstellen siehe auch www.dtg.org <http://www.dtg.org>

    Unverändert gültig seit: 23. Oktober 2018

    Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften 

    Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden.

    Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.