Marco Polo Reisen - Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Entdeckerreisen in der
Mini-Gruppe

Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Bali – Lombok – Gili

Reise-Nr. ST 5345

zur Buchung

  • Willkommen zum Inselhüpfen im Indischen Ozean! In der Mini-Gruppe erleben wir die Götterinsel Bali hautnah: Wir packen im Dorf bei der Reisernte mit an, schwingen in einer Community Kitchen in Ubud den Kochlöffel, wandern und radeln mit Blick auf Reisterrassen und Vulkangipfel, sammeln Strände und Sonnenuntergänge. Sehr ursprünglich: die Nachbarinsel Lombok. Zum Abschluss relaxtes Strandfinale auf der kleinen Insel Gili Trawangan.

    Die indonesischen Inseln Bali, Lombok und Gili Trawangan in kleiner Gruppe erleben
    Vulkankegel, Reisterrassen und hinduistische Tempel auf Bali
    Kochkurs in Ubud
    Dschungelwanderung und Radtour durch das ländliche Bali
    Übernachten in schicken Boutique-Hotels
    Viel Freizeit zum Baden und Schnorcheln
    price ab 2399 € (ca. 2570 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 4 Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Mittwoch, 06.05.2020: Flug nach Indonesien

    Mittags Flug mit Singapore Airlines nach Singapur (Flugdauer ca. 12 Std.). Alternativ nachmittags Flug mit Emirates nach Dubai (Flugdauer ca. 6,5 Std.). Landung dort am späten Abend (Ortszeit) und nach einer Umsteigezeit von eineinhalb bis drei Stunden Weiterflug nach Denpasar auf Bali (Flugdauer ca. 9 Std.).

    2. Tag, Donnerstag, 07.05.2020: Ankunft auf Bali

    Morgens Landung mit Singapore Airlines in Singapur und Weiterflug nach Bali (Flugdauer ca. 2,5 Std., Umsteigezeit ca. 2,5 Std.). Ankunft mit Singapore Airlines in Denpasar mittags und mit Emirates am Nachmittag. Begrüßung mit Blumenkranz und Umschalten in den Urlaubsmodus - ab zum schicken Badehotel in Sanur, der Marco Polo Scout hat die besten Tipps für den Abend parat. Zwei Übernachtungen.

    3. Tag, Freitag, 08.05.2020: Sanur

    Eintauchen in den balinesischen Alltag: In einem Dorf werden wir Reisbauern auf Zeit, packen beim Pflanzen oder Ernten mit an. Wer lieber die Feinmotorik trainiert, hilft den Damen des Dorfes beim Opfergabenflechten – als Mini-Gruppe werden wir herzlich aufgenommen! 10000 Tempel soll es auf Bali geben. Nach dem Lunch im Dorf zeigt uns der Scout einen der schönsten – den Taman-Ayun-Tempel – und erklärt uns dank seines Insiderwissens, wie man die Opfergaben richtig darbietet. Abends ganz großes Theater am Meeresheiligtum Tanah Lot: Wenn die Sonne mit viel Drama hinter dem Tempel im Ozean versinkt, reicht der Scout den Sundowner – lassen Sie sich überraschen! (F/M)

    4. Tag, Samstag, 09.05.2020: Sanur – Ubud

    Mit dem Minibus nach Ubud, dem von Reisfeldern umgebenen Künstler-Hot-Spot der Insel. Mittendrin unser Hotel. Im Neka Museum serviert der Scout Leinwandkunst, danach auf dem Reisfeldspaziergang Landschaftskunst. Am Nachmittag noch ein Sprung in den Hotelpool? Dann werden wir erwartet zum Kochkurs: Wir schnippeln Zitronengras, Chilis und Ingwer, rühren und brutzeln für unser Bali-Dinner, das umwerfend schmeckt. Zwei Übernachtungen in Ubud. (F/A)

    5. Tag, Sonntag, 10.05.2020: Ubud

    Aufwachen mitten im Tropengrün. Nach dem Frühstück zeigt uns der Scout einige besondere Inselplätze: die Elefantenhöhle Goa Gajah, die Königsgräber von Gunung Kawi und die heiligen Quellen von Tirta Empul. Nachmittags bleibt Zeit für Ubud: Kunstgalerien, Shops, stylishe Cafés und das weltbeste Kokoseis. Übrigens: Wenn Gongs lautstark scheppern, steht garantiert ein Tempelfest an – die Balinesen sind fast immer in Feierlaune. Abends schickt Ihr Scout Sie dahin, wo das Nasi Campur am besten schmeckt. Welche Bars gerade angesagt sind, weiß er natürlich auch. (F)

    6. Tag, Montag, 11.05.2020: Ubud – Lovina

    Weihnachtssterne, Papayabäume, Bananenstauden – Dschungel-Feeling auf dem Weg nach Nordbali. Noch nicht genug Ahs und Ohs? Die Reisterrassen von Jatiluwih sind überirdisch schön. Dann Nature Walk unterm Dschungeldach. Im Gänsemarsch stapfen wir durchs Hochland: Tempelschreine, gleich zwei heilige Seen und "fifty shades of green". Schmetterlinge und Vögel schwirren durch die feuchte Luft. Und schließlich – perfekt für unsere Mini-Gruppe – gleiten wir per Kanu direkt zum Lunch in ein Dorfrestaurant. Nachmittags noch Fotosession am Ulun-Danu-Tempel, wo auch Hochzeitspaare gern posieren. Kein Wunder bei der Romantikkulisse! Dabei stehen wir an einem Hot Spot der Erdgeschichte: mitten in einem erloschenen Vulkan. Abends Sunset am schwarzen Lavastrand von Lovina. Zwei Übernachtungen. (F/M)

    7. Tag, Dienstag, 12.05.2020: Lovina

    Heute steht nach einer kurzen Wanderung zum Wasserfall Sekumpul ein erfrischender Sprung in die Fluten auf dem Programm. Und was hat es mit dem "Hidden Waterfall" auf sich? Unser Marco Polo Scout weiß es. Nachmittags haben Sie Zeit für entspannte Stunden am Strand oder am Pool. Wer mag, fährt abends mit dem Taxi noch eine Runde auf den Nachtmarkt von Singaraja. Ihr Scout hat die besten Garküchen-Tipps für Gado-Gado und Satay-Spieße zum Dinner. (F)

    8. Tag, Mittwoch, 13.05.2020: Lovina – Candi Dasa

    Ins Reich der Feuerberge. Auf den heiligen Vulkanen leben auf Bali die Götter. Und die sind immer mal wieder "not amused". Beim Blick in den Einbruchkessel des Baturvulkans sehen wir lavaschwarz. Dem Agung, Feuerberg Nummer zwei, rücken wir später am Besakih-Tempel auf die Flanke. Ob gerade Pilger mit Opfergaben da sind? Anschließend schwingen wir uns dann in den Sattel und radeln auf einfachen Wegen durchs bäuerliche Bali. Die Reisbauern, die wir unterwegs treffen, bringt unser Scout zum Plaudern. Zwischendurch gibt's Sprühregen gegen Schweißperlen am Wasserfall und frische Früchte im Dorf. Abends Einchecken in unserem familiären Boutique-Hotel. Wer Lust hat, trifft sich später auf einen Sundowner am Pool. (F)

    9. Tag, Donnerstag, 14.05.2020: Candi Dasa – Lombok

    Am Vormittag Transfer zum nahen Fährhafen von Padang Bai, mit der Schnellfähre zur Schwesterinsel Lombok und weiter zum Hotel in Senggigi. Am freien Nachmittag gleich mit dem Urlaubsschmöker an den Strand? Zwei Übernachtungen. (F)

    10. Tag, Freitag, 15.05.2020: Lombok

    Inselrundfahrt im Minibus. In einem traditionellen Dorf erzählt unser Scout vom Leben auf Lombok, wo die Uhren noch ein bisschen langsamer ticken. Dann auf schmalen Straßen zum Mawun Beach – weißer Sand, kaum ein Mensch. Vielleicht tanzen ein paar Surfer auf den Wellen. Am Spätnachmittag noch ein Häppchen Kultur am Wasserpalast von Narmada. (F/M)

    11. Tag, Samstag, 16.05.2020: Lombok - Gili Trawangan

    Ein paar Runden im Pool oder ein Sprung in die Wellen? Relaxprogramm am Vormittag. Mittags verabschieden wir unseren Scout und flitzen mit der Inselschnellfähre nach Gili Trawangan – eine Mini-Insel für unsere Mini-Gruppe und perfekt zum Abhängen. Bikini oder Badehose aus dem Koffer kramen und ab zum Strand! Abends Garküchen-Hopping auf dem Nachtmarkt oder lieber Fischessen am Meer? Drei Übernachtungen in Gehweite zum Strand. (F)

    12. - 13. Tag, So, 17.05.2020 - Mo, 18.05.2020: Gili Trawangan

    Zwei freie Tage auf Gili Trawangan. Baden, schnorcheln, sonnen, die Insel mit dem Fahrrad umrunden? Abends vielleicht bei Lounge-Musik in den Sunset schaukeln? Danach Sterne am Himmel zählen oder Beachparty – ganz nach Lust und Laune. (F)

    14. Tag, Dienstag, 19.05.2020: Rückflug von Bali

    Noch eine letzte Runde mit oder ohne Flossen im Meer? Am Vormittag dann per Fähre zurück nach Bali und Transfer vom Hafen zum Flughafen. Abends Flug mit Singapore Airlines nach Singapur (Flugdauer ca. 2,5 Std.) und kurz nach Mitternacht Weiterflug nach Europa (Flugdauer ca. 13 Std., Umsteigezeit ca. 2 Std.). Alternativ starten Emirates-Fluggäste kurz nach Mitternacht Richtung Dubai (Flugdauer ca. 9,5 Std.). (F)

    15. Tag, Mittwoch, 20.05.2020: Ankunft in Europa

    Singapore-Airlines-Fluggäste landen morgens. Gäste von Emirates fliegen morgens von Dubai nach Europa (Flugdauer ca. 6,5 Std., Umsteigezeit 1 bis 2 Std.).

    F: Frühstück M: Mittagessen A: Abendessen

    price ab 2399 € (ca. 2570 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 4 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    FLUG 1
    Sanur 2 Atta Kamaya****
    Ubud 2 Kori Ubud****
    Lovina 2 Brits Resort****
    Candi Dasa 1 Sagara****
    Senggigi 2 The Chandi Boutique****
    Gili Trawangan 3 Pandawa****
    FLUG 1
  • Am 3. Tag geht es aufs Land. Im Dorf Cau lernen wir die erste Bauernregel: Ohne Fleiß kein Reis. Je nach Saison dürfen wir beim Pflanzen oder Ernten mit anpacken. Außerdem lernen wir den Weg von der Kakaobohne zum Schokoeis kennen. Und dürfen Fingerspitzengefühl zeigen – beim Flechten von Opfergaben. Echte Bali-Küche gibt's zum Lunch.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2020 Info DZ * EZ * Flug ab
    06.05.–20.05. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    2399 (ca. 2570 CHF) 2948 (ca. 3158 CHF)
    Restplatz: halbes Doppelzimmer, weiblich
    03.06.–17.06. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    2449 (ca. 2623 CHF) 2998 (ca. 3211 CHF)
    24.06.–08.07. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    2499 (ca. 2677 CHF) 3138 (ca. 3361 CHF)
    16.09.–30.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2449 (ca. 2623 CHF) 2998 (ca. 3211 CHF)
    14.10.–28.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    2449 (ca. 2623 CHF) 2998 (ca. 3211 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 24.1.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug mit Singapore Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Denpasar und zurück, nach Verfügbarkeit
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 115 €)
    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit landesüblichen, klimatisierten Kleinbussen
    • Fährfahrten lt. Reiseverlauf
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Klimaanlage in den genannten Hotels
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Eintritte (ca. 40 €)
    • Privater Kochkurs in Ubud
    • Kanufahrt am 6. Tag
    • Fahrradtour am 8. Tag
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 13 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung, keine Marco Polo Reiseleitung am 12. und 13. Tag
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist und über mindestens zwei freie Seiten verfügt (S. 5 und letzte Umschlagseite werden nicht mitgezählt). Eine Einreise mit einem vorläufigen Pass ist nicht möglich. Visa bzw. Einreisestempel von Israel können unter Umständen zu Problemen bei der Einreise führen.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat.

    Sollten Sie länger als 30 Tage in Indonesien bleiben wollen oder über einen vorläufigen Reisepass verfügen, benötigen Sie ein vorab über die Botschaft zu beantragendes Visum mit entsprechender Gültigkeit. In diesen Fällen sind Sie selbst für die Visabesorgung verantwortlich.

    Unsere Leistungspartner vor Ort benötigen zur ordnungsgemäßen Durchführung der Reise Ihre Passdaten.Bitte senden Sie uns den beiliegenden Fragebogen spätestens 4 Wochen vor Abreise ausgefüllt zurück.

    Mitführen von Medikamenten 

    Bitte beachten Sie folgenden Hinweis des Auswärtigen Amtes zur Mitnahme von Medikamenten.

    Wir empfehlen, ein entsprechendes Ärztliches Attest mitzuführen.

    Besondere strafrechtliche Vorschriften 

    Indonesien zählt zu den Ländern mit den strengsten Drogengesetzen weltweit. Schon der Besitz geringster Drogenmengen führt oft zu hohen Freiheitsstrafen. Die Todesstrafe für Drogendelikte wird auch an Ausländern vollstreckt. Es wird daher eindringlich vor Erwerb, Besitz, Verteilung sowie Ein- und Ausfuhr von Rauschgift gewarnt.

    Auch Medikamente für den eigenen Bedarf, insbesondere wenn sie betäubungsmittelhaltig sind, wie z.B. Methadon, oder bei Psychopharmaka können ohne Nachweis der Menge entsprechenden Verschreibung als Drogen qualifiziert werden und zu entsprechenden Konsequenzen führen.

    Auch die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann verhängnisvolle Folgen haben.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ausrüstung 

    Ergänzend zu den o.g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    - Tagesrucksack

    - 1 Paar feste Wanderschuhe mit rutschfester Sohle

    - Badesachen

    - Insektenschutzmittel

    Verkehrsmittel 

    In Indonesien kommen Busse aus einheimischer und fernöstlicher Produktion zum Einsatz. Diese Fahrzeuge sind in der Regel klimatisiert und technisch zuverlässig. Komfort und Platzangebot dürfen aber nicht mit europäischen Maßstäben gemessen werden. Durch die teilweise sehr dichte Besiedlung und den starken Straßenverkehr wird für kurze Distanzen oft eine lange Fahrzeit benötigt.

    Reise- und Sicherheitshinweise Indonesien 

    Zuletzt aktualisiert am: 7. Januar 2020

    Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:

    • Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte

    • Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz

    Aktuelles

    Seit dem 31. Dezember 2019 führen starke Regenfälle in mehreren Landesteilen wie in West Sumatra, Zentral- und Ost-Java sowie in der Hauptstadt Jakarta zu erheblichen Überschwemmungen, Erdrutschen und Beeinträchtigungen des Reiseverkehrs und in der Versorgung. Viele Straßen sind unpassierbar. Mit einer weiteren Verschlechterung muss gerechnet werden.

    • Seien Sie in betroffenen Gebieten besonders vorsichtig.

    • Verfolgen Sie lokale Medien und die Wettervorhersage.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Behörden.

    Naturkatastrophen haben in unterschiedlichen Regionen Indonesiens erhebliche Schäden angerichtet, es waren zum Teil zahlreiche Todesopfer und Verletzte zu beklagen.

    In vielen Gegenden wie Zentral-Sulawesi, auf Lombok und in der Sundastraße dauern nach Erdbeben und Tsunamis Maßnahmen zur Wiederherstellung der Infrastruktur noch an.

    Zudem gibt es mehrere aktive Vulkane, für die verschiedene Gefährdungsstufen gelten und Sperrzonen eingerichtet wurden.

    • Informieren Sie sich vor Antritt einer Reise in die betroffenen Gebiete.

    • Seien Sie dort besonders vorsichtig.

    • Meiden Sie beschädigte Gebäude, Brücken und Straßen.

    Nach wiederholten zum Teil gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in den Provinzen Papua bzw. West-Papua im August und September 2019 wird von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in das Gebiet abgeraten. Es kann zu weiteren, auch gewaltsamen Demonstrationen und Ausschreitungen sowie möglicherweise zu zeitweisen Abschaltungen des Internets in beiden Provinzen kommen.

    • Informieren Sie sich vor Antritt einer Reise in die Region unbedingt über die lokalen Medien.

    • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    • Fertigen Sie unter keinen Umständen Foto-, Film- und Tonaufnahmen von Demonstrationen und größeren Menschenansammlungen.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Sicherheit

    Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die Provinzen Papua und West-Papua wird derzeit abgeraten.

    Terrorismus

    In der Vergangenheit wurden vereinzelte Anschläge insbesondere in der Hauptstadt Jakarta verübt, Mitte Mai 2018 in Surabaya und Sidoarjo im Osten Javas. Die indonesischen Sicherheitskräfte gehen entschieden gegen Terrorismus vor. Dennoch besteht weiterhin ein erhöhtes Risiko von Terroranschlägen in ganz Indonesien. Internationale Hotels, Einkaufszentren, Diskotheken, Flugplätze, christliche Kirchen und westliche oder nicht-muslimische Einrichtungen insbesondere im großstädtischen Bereich, wie Jakarta, Bandung, Medan, Makassar und Surabaya sowie auf der Insel Bali, gelten als besonders anschlagsgefährdet.

    In den Gewässern des Celebessees zwischen Indonesien, Malaysia und den Philippinen sowie in der Straße von Malakka und im Südchinesischen Meer (um die Inselgruppe Natuna) gibt es Fälle der Piraterie.

    Auf insbesondere abgelegenen Inseln in den Grenzgebieten Ostkalimantans zu Malaysia und den Philippinen sowie Nord-Sulawesis besteht ein Risiko von Entführungen.

    • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen (während des Fastenmonats Ramadan, zu den anschließenden Feiertagen wie dem Unabhängigkeitstag am 17. August, an christlichen Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten, aber auch zum Balinesischen Neujahr Nyepi und dem chinesischen Neujahr, sowie im Umfeld wichtiger politischer Ereignisse wie z.B. Wahlen besonders aufmerksam.

    • Unternehmen Sie in den genannten Gewässern und Inseln keine individuellen Ausflüge, sondern nur organisierte und begleitete.

    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    • Meiden Sie größere Menschenansammlungen weiträumig.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    In der auf den Molukken gelegenen Provinzhauptstadt Ambon sowie in Zentralsulawesi um die Stadt Poso kam es in der Vergangenheit zu Unruhen aufgrund von ethnischen und religiösen Spannungen mit Toten und Verletzten. Die Situation hat sich in beiden Regionen stabilisiert; Vorsicht bei Reisen in diese Regionen wird dennoch empfohlen.

    Für Papua und West-Papua gelten besondere polizeiliche Vorschriften und Beschränkungen für Einreise und Aufenthalt bei nicht-touristischen Aufenthalten. Es ist zuletzt im August und September 2019 zu teilweise gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen, das Internet wurde in den beiden Provinzen gesperrt.

    Auch in den übrigen Landesteilen sowie insbesondere in der Hauptstadt Jakarta kann es zu Demonstrationen kommen, bei denen gewaltsame Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen nicht ausgeschlossen werden können.

    • Vermeiden Sie nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die Provinzen Papua und West-Papua.

    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Indonesien zählt weltweit zu den Ländern mit den strengsten Drogengesetzen. Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei kleinsten Mengen und jeder Art von Drogen hart bestraft, siehe Strafrecht. Schon bei der Mitnahme von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten wie auch bei der Mitnahme von Gegenständen für andere Personen ist Vorsicht geboten.

    Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle, aber auch bewaffnete Überfälle, Handtaschen- und Smartphoneraub in öffentlichen Verkehrsmitteln, an belebten Plätzen und in Cafés und Restaurants touristisch beliebter Orte und von motoradfahrenden Reisenden wie auf Bali und Lombok sowie erzwungene Bargeldabhebungen am Geldautomaten kommen regelmäßig vor.

    In der Hauptstadt Jakarta besteht die Gefahr von Überfällen besonders für allein reisende Frauen. Taxis sollten nur von Bluebird, Silverbird oder Express genommen bzw. telefonisch bestellt werden.

    Vereinzelt kommt es auch zum Einsatz von K.o.-Tropfen und Kreditkartenbetrug.

    Auf Bali wie auch an vielen anderen Orten verleiten Falschspielerbanden Reisende zu verbotenen, manipulierten Glücksspielen.

    Die Polizei ist häufig nicht bereit, Anzeigen entgegenzunehmen.

    • Vermeiden Sie jeden Kontakt mit Drogen und unbekannten Substanzen.

    • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

    • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

    • Achten Sie auf Ihre Umgebung, insbesondere bei Fahrten mit Mietfahrzeugen, halten Sie möglichst nur an sicher erscheinenden Orten an und Fenster und Türen bei der Fahrt geschlossen.

    • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    • Lassen Sie Getränke nie unbeaufsichtigt und beim Bezahlvorgang Ihre Kreditkarte nicht außer Augen.

    • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Naturkatastrophen

    Erdbeben und Tsunamis

    Indonesien liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, dem pazifischen Feuerring, so dass es zu häufigen vulkanischen Aktivitäten und Erd- und Seebeben kommt und auch Tsunamis ausgelöst werden können.

    Im Dezember 2004 hatte ein schweres Seebeben vor der Insel Sumatra eine Flutwelle ausgelöst, die hunderttausende Todesopfer forderte.

    Ende Juli und im August 2018 haben mehrere zum Teil schwere Erdbeben vor allem den Norden der Ferieninsel Lombok sowie Sumbawa erschüttert. Im September 2018 folgten weitere Nachbeben. Die Wiederherstellung der Infrastruktur im Norden von Lombok dauert an.

    Betroffen waren auch die Gili-Inseln Trawangan, Meno und Air, auf denen die Infrastruktur jedoch bereits weitgehend wiederhergestellt werden konnte. Im Süden und Südwesten von Lombok und auf Bali wurden nur vereinzelte Schäden gemeldet. Mit Nachbeben muss auch in dieser Region weiterhin gerechnet werden.

    Ende September 2018 ereigneten sich auf der Minahasa Halbinsel, Sulawesi, mehrere Erdbeben. Es wurde eine Flutwelle ausgelöst, die in der Provinzhauptstadt Palu und Umgebung zu Überschwemmungen führte. Es muss in der Region weiterhin mit Nachbeben gerechnet werden. Die Wiederherstellung der Infrastruktur wird noch lange Zeit in Anspruch nehmen. Die medizinische Versorgung ist nur sehr eingeschränkt möglich.

    Vulkane

    Nach einem Erdrutsch Ende Dezember 2018 unter dem aktiven Vulkan Anak Krakatau an den Stränden der Sundastraße in Pandeglang, Serang und Süd-Lampung, der einen Tsunami verursachte, wurde eine Sperrzone im Umkreis von 5 Kilometern errichtet und die zweihöchste Alarmstufe für vulkanische Aktivität ausgerufen.

    Mehrere Vulkane in verschiedenen Landesteilen zeigen erhöhte Aktivitäten. Seit Ende November 2017 ist der Vulkan Agung auf der Insel Bali verstärkt aktiv, für den seit Februar 2018 die Gefährdungsstufe 3 und eine Sperrzone von 4 km um den Krater gilt. Seit Anfang Oktober 2018 wurde auch um den Vulkan Soputan auf Sulawesi eine Sperrzone im Umkreis von vier Kilometern, im Süden und Südwesten von 6,5 Kilometern eingerichtet.

    Seit Februar 2019 zeigt der Vulkan Bromo im Nationalpark Bromo-Tengger-Semeru auf Java erhöhte Aktivität, so dass eine Sperrzone von einem Kilometer eingerichtet wurde. Die Möglichkeit verstärkter Aktivitäten besteht auch weiterhin bei den Vulkanen Merapi in der Region Yogyakarta auf der Insel Java und Sinabung auf der Insel Sumatra. So kam es am 9. Juni 2019 zu einem heftigen Ausbruch des Sinabung, bei dem eine 7 km hohe Aschewolke ausgestoßen wurde.

    Der Vulkan Rinjani ist für Wanderer während der Regenzeit von November bis April jeden Jahres geschlossen.

    Mit Beeinträchtigungen im Flugverkehr bis zur Schließung von Flughäfen muss bei erhöhten vulkanischen Aktivitäten jederzeit gerechnet werden.

    Waldbrände

    Während der Trockenzeit kommt es besonders auf den Inseln Sumatra und Kalimantan (Borneo) immer wieder zu Waldbränden, die regelmäßig gesundheitsschädliche Luftbelastungen verursachen.

    Regenzeit

    Weite Teile des Landes sind insbesondere während der Regenzeit, die meist von November bis März andauert, von Starkregen, Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen, die anhaltende Überflutungen und erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen nach sich ziehen können.

    • Beachten Sie stets die lokalen Wettervorhersagen, Sperrzonen, Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

    • Verhaltenshinweise zu einem Vulkanausbruch insbesondere auf Bali bietet die deutsche Botschaft in Jakarta sowie The International Volcanic Health Hazard Network IVHHN.

    • Nehmen Sie Geldmittel (Bargeld und Kreditkarten) und eventuell benötigte Medikamente in ausreichender, aber – zur Vermeidung des Eindrucks des Drogenschmuggels - auch maßvoller Menge mit.

    • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Krisenreaktionszentrum

    11013 Berlin

    Tel.: +49-(0)30-18 17-2000

    Fax: +49-(0)30-18 17-51000

    Indonesien 

    Gesundheit

    Aktueller Stand: 9. Januar 2020

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko. Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet müssen alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Indonesien ist selbst kein Gelbfieberinfektionsgebiet.

    Reisende unter 4 Wochen Reisezeit sollen einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) mit Auffrischimpfungen alle 10 Jahre haben. Bei Einwohnern und Langzeitreisenden über 4 Wochen soll gemäß WHO eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise sichergestellt werden, siehe Merkblatt Poliomyelitis. Die Durchführung von Kontrollen des Impfstatus bei Ausreise aus Indonesien ist derzeit nicht bekannt.

    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitisbei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.

    Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.

    Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    Zika-Virus-Infektion

    Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

    Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

    Dengue-Fieber

    Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Chikungunya-Fieber

    Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe Merkblatt Chikungunya-Fieber.

    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Malaria

    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

    Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

    Das Malariarisiko besteht in Indonesien ganzjährig. Ein hohes Risiko besteht in Lombok, West-Papua (Irian Jaya) und auf der Insel Sumba. Ein geringes Risiko liegt auf Kalimantan (Borneo), den Inseln vor der Westküste von Sumatra, Ost Nusa Tenggara (Inseln von Flores bis Timur) und der Inselgruppe der Molukken vor. Bali, Sumatra, Java, Sulawesi, West Nusa Tenggara (Inseln von Lombok bis Sumbawa) haben ein minimales RisikoDie großen Städte gelten als malariafrei, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

    Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

    Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).

    Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

    Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

    Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

    HIV/AIDS

    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

    Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

    Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

    Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

    Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

    Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

    Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

    Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Tollwut

    Bei der Tollwut handelt es sich um eine tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden. Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und auch Affen. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung, siehe Merkblatt Tollwut.

    Vermeiden Sie den Kontakt mit Tieren.

    Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und impfen. Die Impfserie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein.

    Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.

    Japanische Enzephalitis

    Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren, siehe Merkblatt Japanische Enzephalitis.

    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich impfen.

    Aviäre Influenza (Vogelgrippe)

    Wie in anderen Ländern Asiens ist auch in Indonesien die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, „Vogelgrippe“) aufgetreten. Menschliche Erkrankungen sind seit Juli 2005 bekannt. Die Letalität ist hoch, bisher war in den meisten Fällen jedoch direkter Kontakt zu infizierten Tieren nachweisbar, siehe Merkblatt Aviäre Influenza.

    Vermeiden Sie den Besuch von Geflügelmärkten, den Kontakt zu lebendem Geflügel und deren Ausscheidungen und die eigene Zubereitung von frischen Geflügelprodukten. Entsprechende Produkte sollten nur gut durchgegart gegessen werden.

    Bitte beachten Sie die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe.

    Tuberkulose

    Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger.

    Luftverschmutzung durch Waldbrände

    In der Trockenzeit kommt es regelmäßig in Kalimantan, Zentral- und Südsumatra zu großflächigen Waldbränden, die sich in der Region als intensiver und die Atemwege reizender Dunst bemerkbar machen können.

    Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisual.

    Methanolvergiftungen

    Mehrere Kranken- und Todesfälle nach dem Genuss von alkoholischen Getränken lassen auf mit Methanol verunreinigte Getränke schließen. Methanolvergiftungen können schwere gesundheitliche Schäden verursachen und schlimmstenfalls tödlich verlaufen.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete englischsprechende Ärzte.

    Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

    Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

    Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

    Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.

    Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

    Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.

    Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges AmtKrisenreaktionszentrum

    11013 BerlinTel.: +49-(0)30-18 17-2000Fax: +49-(0)30-18 17-51000

    Aktueller Gesundheitshinweis 

    In Indonesien ist in mehreren Fällen der hochpathogene H5N1-Virus bei Zuchtgeflügel und in Folge auch bei Menschen aufgetreten. Die örtlichen Behörden haben umgehend reagiert und - in Übereinstimmung mit dem weltweit geltenden Vorsorgeplan der WHO - weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus umgesetzt. Da der Virus bisher nur durch sehr engen Kontakt zu infizierten Tieren auf den Menschen übertragen wurde, sehen die Gesundheitsbehörden derzeit keine erhöhte Gefährdung für Indonesien-Reisende. Sie empfehlen jedoch unbedingt, jeden Kontakt zu lebendem Geflügel zu meiden: Dieser kann z.B. beim Besuch von Marktbereichen, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird, bestehen. Den Empfehlungen der Behörden folgend, verzichten wir bei allen unseren Indonesien-Reisen auf den Besuch von Märkten, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird.