Marco Polo Reisen - Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Entdeckerreisen in der
Mini-Gruppe

Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Malawi – Sambia

Reise-Nr. ST 7548

zur Buchung

  • Naturblicke sammeln in Malawi und Sambia: Von kleinen Lodges aus pirschen wir uns an Elefanten, Flusspferde und Nashörner heran. Am Ufer des Malawisees schlägt das Herz des kleinen Landes im Herzen Afrikas. Egal ob zu Land oder zu Wasser, die Parole in Game Haven, Liwonde und in Sambias wildreichem South-Luangwa-Nationalpark lautet: Augen auf! Eine Safarireise für Kenner!

    Zwei Wochen Rundreise durch Malawi mit einem Abstecher zum wildreichen South-Luangwa-Nationalpark in Sambia. Eine Safari-Reise für Kenner in kleiner Gruppe.
    Baden und Schnorcheln im fischreichen Malawisee
    Bootstour auf dem Malawisee
    Zeltcamp mitten im Liwonde-Nationalpark
    Drei Tage Safari im South-Luangwa-Nationalpark
    Mehrere Besuche bei lokalen Initiativen
    Begegnungen im Fischerdorf
    Zu Gast auf einer Teeplantage
    price ab 4999 € (ca. 5435 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 6 Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Freitag, 17.04.2020: Flug nach Johannesburg

    Nachtflug nach Johannesburg (Flugdauer ca. 10 Std.).

    2. Tag, Samstag, 18.04.2020: Blantyre – Thyolo

    Touchdown in Afrika, dann Weiterflug nach Blantyre in Malawis Süden! Mit dem Marco Polo Scout geht's auf Landpartie. In unserer Lodge, mitten im privaten Wildreservat, heißen unsere Nachbarn Giraffe, Kudu und Schakal. Am Pool relaxen oder eine Runde Golfen? Später beim Sundowner zieht der Himmel zur Primetime seine spektakuläre Farbenshow ab! Zwei Übernachtungen im Chimwenya-Wildpark bei Thyolo. (A)

    3. Tag, Sonntag, 19.04.2020: Satemwa und Mulanje

    Als Wildpirscher geht's für uns früh raus zur ersten Fußsafari! Ein spätes Frühstück, dann weiter zum Satemwa Tea Estate. Fairtrade ist Trend! Und der Teeproduzent in Malawi hat die Nase ganz weit vorn. Wir schnuppern uns durchs Sortiment. Die erste Zutat für eine aromatische Tasse Tee? Regen. Das Bergmassiv Mulanje holt sich die Wolken direkt vom Himmel. Mittags essen wir, was frisch auf den Tisch kommt. Der Nachmittag ist frei. Vielleicht auf dem Golfplatz noch mal das Handicap aufpolieren? (F/M/A)

    4. Tag, Montag, 20.04.2020: Thyolo - Zomba-Plateau

    Grüner wird's nicht? Von wegen! In Richtung Zomba-Plateau düsen wir durch sattgrüne Wälder und stoppen auf dem Zomba-Markt. Erdnüsse, Bohnen, Süßkartoffeln oder ein Haarschnitt im Malawi-Style? In den kleinen Hütten gibt's fast alles. Unser Hotel im Bergwald trägt Kolonial-Style. Check-in auf luftigen 2200 m mit einem Panoramablick bis zum Mulanje – wenn sich der Nebel auflöst. Zwei Übernachtungen auf dem Zomba-Plateau. (F/A)

    5. Tag, Dienstag, 21.04.2020: Wanderung am Zomba Dam

    Nach dem Frühstück wandern wir zum Zomba Dam, einem kleinen See im Grünen. Der Williams-Wasserfall stürzt mitten im Urwald in sein felsiges Becken. Lust auf eine Erfrischung? Den Nachmittag verbringt jeder nach Lust und Laune: Durch das Waldschutzgebiet reiten, dem Plateau aufs Dach steigen oder die Aussicht vom Hotel aus genießen? (F/A)

    6. Tag, Mittwoch, 22.04.2020: Zomba-Plateau - Liwonde-Nationalpark

    Da ist doch was im Busch? Genau, unser Zeltcamp! Rustikal, aber mit royalem Touch empfangen uns die kleinen Chalets mitten im Liwonde-Nationalpark, den Flussblick von Baobab-Bäumen gerahmt. Mit seinen breiten Auen ist der Fluss Shire ein Magnet für Wildtiere. Und ein Garten Eden für Vögel. Nachmittags fahren wir inJeeps auf Fotosafari. Ob wir die Nashörner vor die Linse bekommen, die seit einiger Zeit wieder hier leben? Zwei Übernachtungen im Liwonde-Nationalpark. (F/A)

    7. Tag, Donnerstag, 23.04.2020: Liwonde-Nationalpark

    So was geht nur als kleine Abenteuergesellschaft: Morgens brechen wir auf zu einer Wassersafari. Im Schneckentempo nähern wir uns den im Fluss badenden Elefanten. Mit Ferngläsern statt Kameras spähen wir ins Geäst: Leise! Einige der 450 Vogelarten, die hier brüten, werfen sich gerne für uns in Pose. Nachmittags schleichen wir auf Zehenspitzen in Richtung Rhinos. Unser Scout weiß, wo wir gute Chancen haben … (F/M/A)

    8. Tag, Freitag, 24.04.2020: Liwonde-Nationalpark - Cape Maclear

    Per Bus fahren wir an den Malawisee, vorbei an der Monkey Bay nach Cape Maclear. Anders als das Mac vermuten lässt, spricht unser Gastgeber Französisch. Der hat sich in die "Cote d'Azur" Malawis verliebt, die Farben des Wassers am Seestrand verraten, warum. Wer mag, isst mittags im Dorf, dann geht's raus auf den See. Kinder spielen im Sand, Frauen waschen Wäsche, und wir steigen in ein Boot, um Fischadler zu füttern. Elegant schnappen die riesigen Raubvögel nach den Leckerbissen. Zwei Übernachtungen in Cape Maclear direkt am Malawisee. (F)

    MARCO POLO LIVE

    Am Malawisee nehmen uns die Einheimischen am 9. Tag unter ihre Fittiche – und mit auf eine Erkundungstour durch ihr Fischerdorf. Wir starten im Kindergarten, wo die Kleinen vor Neugierde große Augen machen. Dann zeigen uns die Bewohner, wie man Tourismus und Ökologie in eine gute Balance bringt: Papier wird gesammelt und recycelt, im Permakultur-Garten betreibt man nachhaltige Landwirtschaft ... Die Ernte sieht gut aus, wie sich auf dem Markt zeigt! Zum Nachtisch gibt's eine Portion Bildung – abzuholen in der Dorfbibliothek.

    9. Tag, Samstag, 25.04.2020: Cape Maclear

    Mit einem entspannten Frühstück starten wir in den Tag: Heute gibt's eine Sightseeing-Tour mit den Locals. Auf unserem geselligen Rundgang erleben wir selbst, warum die Malawis in ganz Afrika für ihre Freundlichkeit bekannt sind: Ruckzuck sind wir mit den Einheimischen in Kontakt! Danach vielleicht noch Schnorcheln mit Wow-Faktor? Mit seinen Zierfischen toppt der Malawisee jedes Aquarium! Darwin hätte seine helle Freude gehabt! (F)

    10. Tag, Sonntag, 26.04.2020: Cape Maclear - Lilongwe

    Auf dem Weg in die Hauptstadt Lilongwe besuchen wir mittags eine Töpferei. Erst gucken, dann shoppen! Und weil Shoppen hungrig macht, schaut jeder auf eigene Faust nach was Leckerem zu essen. Unsere Lodge rollt uns einen grünen Grasteppich aus. Mit strohgedeckten Hütten und dicht bewachsenen Gärten samt Pool bietet sie die ideale Location für unser Malawi-Abschiedsdinner. Der Koch brutzelt schon Fleisch und Gemüse für ein mongolisches Barbecue. Was es damit wohl auf sich hat mitten in Afrika? (F/A)

    11. - 13. Tag, Mo, 27.04.2020 - Mi, 29.04.2020: South-Luangwa-Nationalpark

    Goodbye, Malawi - hello, Sambia! Nach vier Stunden Busfahrt erreichen wir unser Safaricamp im South-Luangwa-Nationalpark. Chalets, eine Veranda mit Bar und ein erhöhter Pool mit Flussblick. Was will man mehr? Die Vormittage und Abende sind für Flusspferde, Krokodile, Elefanten und Raubtiere reserviert. Unter Safarikennern gilt der Park als absolute Topdestination vor allem für Leoparden! Zwischen den Safaritouren lernen wir die Menschen kennen: Die Schmuckdesignerinnen von Mulberry Mongoose fabrizieren in Handarbeit kleine Kunstwerke aus lokalen Materialien. Das Projekt Luangwa verbindet Tourismus mit Bildung. Tribal Textiles verkauft handbemalte Stoffe für Kissen, Kleidung, Bettwäsche … Drei Übernachtungen im South-Luangwa-Nationalpark. (F/M/A)

    14. Tag, Donnerstag, 30.04.2020: South-Luangwa-N.P. - Lilongwe

    Auf der Rückreise übernachten wir noch einmal in der vertrauten Lodge bei Lilongwe. Tierbeobachtung im Sitzen: In den Bäumen ringsum leben seltene einheimische Vögel wie der Gelbstirn-Bartvogel oder die Afrikahöhlenweihe. Wir versuchen unser Glück! (F/A)

    15. Tag, Freitag, 01.05.2020: Rückflug nach Europa

    Ab zum Flughafen von Lilongwe und Take-off nach Johannesburg mit Anschluss an den Weiterflug in Richtung Europa (Umsteigezeit ca. 4 bis 5 Std.). (F)

    16. Tag, Samstag, 02.05.2020: Ankunft in Europa

    Landung in Europa und individuelle Heimreise.

    A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

    price ab 4999 € (ca. 5435 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 6 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Thyolo 2 Game Haven****
    Zomba-Plateau 2 Ku Chawe Inn***
    Liwondepark 2 Mvuu-Zeltcamp***
    Malawisee 2 Cape Mac Lodge****
    Lilongwe 1 Kumbali Country***
    South Luangwa 3 Track and Trail**
    Lilongwe 1 Kumbali Country***
  • Marco Polo Live
    Am Malawisee nehmen uns die Einheimischen am 9. Tag unter ihre Fittiche – und mit auf eine Erkundungstour durch ihr Fischerdorf. Wir starten im Kindergarten, wo die Kleinen vor Neugierde große Augen machen. Dann zeigen uns die Bewohner, wie man Tourismus und Ökologie in eine gute Balance bringt: Papier wird gesammelt und recycelt, im Permakultur-Garten betreibt man nachhaltige Landwirtschaft ... Die Ernte sieht gut aus, wie sich auf dem Markt zeigt! Zum Nachtisch gibt's eine Portion Bildung – abzuholen in der Dorfbibliothek.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Termine 2020 Info DZ * EZ * Flug ab
    17.04.–02.05. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    4999 (ca. 5435 CHF) 5768 (ca. 6272 CHF)
    12.06.–27.06. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    4999 (ca. 5435 CHF) 5768 (ca. 6272 CHF)
    24.07.–08.08. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    5099 (ca. 5544 CHF) 5868 (ca. 6380 CHF)
    03.09.–18.09. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    5099 (ca. 5544 CHF) 5868 (ca. 6380 CHF)
    02.10.–17.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    5099 (ca. 5544 CHF) 5868 (ca. 6380 CHF)
    16.10.–31.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    5099 (ca. 5544 CHF) 5868 (ca. 6380 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 14.11.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug mit South African Airways (Economy, Tarifklasse W) von Frankfurt nach Blantyre und zurück von Lilongwe, nach Verfügbarkeit
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 155 €)
    • Transfers, Ausflüge und Fahrten im landesüblichen Safarifahrzeug und mit guten, landesüblichen Kleinbussen
    • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels, Lodges und Camps
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Nationalparkgebühren
    • Wildbeobachtungsfahrten lt. Reiseverlauf
    • Walking Safari im Liwonde-Nationalpark
    • Bootsfahrten im Liwonde-Nationalpark und auf dem Malawisee
    • Klimaneutrale Bus-/Jeep-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 25 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass und Visa erforderlich, die bei Einreise nach Malawi bzw. Sambia ausgestellt werden (Malawi ca. 120 €, Multiple Entry, Sambia ca. 40 €, bei Einreise zu zahlen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig ist und über mindestens sechs freie Seiten verfügt. Die Visa für beide Länder werden direkt bei Einreise an der Grenze erteilt.

    Dennoch möchten wir Sie bitten, den ausgefüllten „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ bis spätestens 4 Wochen vor Reisebeginn an uns zurückzusenden um die Visumerteilung vor Ort zu beschleunigen.

    Für Reiseteilnehmer anderer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

    Malawi

    Visum

    Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Malawi ein Visum, das derzeit nur noch bei Einreise beantragt werden kann.

    Visum bei Einreise („on arrival“)

    Ein Visum zur einmaligen Einreise kann direkt am jeweiligen malawischen Grenzübergang gegen Barzahlung der Gebühr von derzeit 75,- US-Dollar (zahlbar in US-Dollar) erteilt werden, an den Flughäfen in Lilongwe und Blantyre auch zur mehrfachen Einreise (für derzeit 150,- US-Dollar).

    Minderjährige

    Alleinreisende Kinder sollten eine von beiden Elternteilen unterschriebene und unterschriftsbeglaubigte Reisegenehmigung in englischer Sprache bei sich führen.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ausrüstung 

    Folgende Liste soll Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäcks helfen:

    - ausreichend Sonnenschutz (Creme mit hohem Schutzfaktor, Hut, Brille)

    - Insektenschutzmittel

    - Reiseapotheke (Heftpflaster,...)

    - Feuchtigkeits- und Desinfektionstücher

    - Fotoausrüstung (Filme/Speicherkarten und Ersatzbatterien/Aufladegerät für Akkus)

    - Staubschutz für Kamera

    - Kopf- oder Halstuch gegen Zugluft und Staub

    - kurze Hosen werden gerne getragen

    - dicke Pullover und einen warmen Schlafanzug für die Wintermonate

    - Anorak für Fahrten in offenen Geländefahrzeugen

    - festes, strapazierfähiges Schuhwerk

    - Taschen-/Stirnlampe mit Ersatzbatterien und -birnen

    - Wecker

    - Fernglas (für Tierbeobachtungen)

     

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    Medizinische Hinweise

    Aktuelles

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    - Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

    Auch bei der Anreise über Addis Abeba (Äthiopien) oder Nairobi (Kenia) kann der Impfnachweis gefordert werden. Das Internationale Impfzertifikat für Gelbfieber gilt inzwischen lebenslang.

    Bei Einreisen auf dem Landweg über die Grenzen mit Sambia, Tansania oder Mosambik sind in der Praxis keine Überprüfungen des Gelbfieberimpfstatus bekannt. Bei Reisen durch mehrere afrikanische Länder ist es aber ohnehin ratsam, einen Impfausweis mit Nachweis über eine gültige Gelbfieberimpfung mitzuführen.

    - Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    - Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

    - Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    Malaria

    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

    - Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

    Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko, insbesondere in der Nähe des Malawisees und in den tiefergelegenen südlichen Landesteilen. Im Norden und in Höhen von über 2000 Meter besteht nur ein geringes Risiko.

    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

    - Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

    - Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, in den Abendstunden und nachts (Malaria).

    - Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    - Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

    - Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

    - Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

    Weitere, nur durch Mückenschutz auch am Tage vermeidbare Erkrankungen, wie u. a. das Chikungunya-Fieber kommen ebenso vor.

    HIV/AIDS

    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

    - Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    - Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

    - Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

    - Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

    - Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

    - Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

    - Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

    - Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Cholera

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

    - Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe auch Merkblatt Schistosomiasis.

    - Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern konsequent ab.

    Tollwut

    Tollwut kommt bei Haus- und Wildtieren vor. Insbesondere bei Langzeitaufenthalten sollte dringend eine Schutzimpfung vor der Ausreise erfolgen.

    Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

    Vorwiegend im Norden und Westen des Landes kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große, tagaktive Tsetse-Fliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann.

    - Vermeiden Sie Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende feste, lange Kleidung, auch stabiles Schuhwerk ist hier besonders angeraten.

    Meningitis/Meningokokken-Krankheit

    Die bakterielle Hirnhautentzündung kommt gelegentlich vor, sie wird hauptsächlich in der Trockenzeit übertragen. Entsprechend der Reiseform (enger Kontakt zur Bevölkerung) und Reisezeit kann eine Impfung auch bei einer Aufenthaltsdauer unter vier Wochen indiziert sein ( ? Kojugatimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen - ACWY).

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen, sie ist vielfach technisch und apparativ problematisch, die hygienischen Standards sind vielerorts unzureichend. Vielfach fehlen auch fachlich gut ausgebildete Ärzte. Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

    - Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

    - Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

    - Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

    Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

    - Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.

    - Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

    - Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.

    - Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

    (unverändert gültig seit 22. Oktober 2019)

    Sambia 

    Medizinische Hinweise

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    - Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als zwölf Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von einem Jahr eine Gelbfieberimpfung nachweisen.

    Nach einem Besuch des Landes wird von den Nachbarländern Namibia, Botswana und Zimbabwe kein Impfnachweis verlangt. Gleiches gilt für die Weiterreise nach Südafrika.

    Reisende unter vier Wochen Reisezeit sollten einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) mit Auffrischimpfungen alle zehn Jahre haben. Einwohner und Langzeitreisenden über vier Wochen wird eine Auffrischimpfung vier Wochen bis zwölf Monate vor Ausreise empfohlen, siehe Merkblatt Poliomyelitis.

    - Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    - Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

    - Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG

    Malaria

    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

    - Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

    Malaria tritt ganzjährig auf (verstärkt in der Regenzeit von November – Juni) und stellt landesweit ein hohes Risiko dar, insbesondere im Süden (Sambesi-Tal, Kariba-Becken, Victoria-Fälle) und im Luangwa-Tal. Auch Städte können betroffen sein.

    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

    - Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

    - Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, in den Abendstunden und nachts (Malaria).

    - Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

    - Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

    - Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

    HIV/AIDS

    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

    - Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    - Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

    - Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

    - Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

    - Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

    - Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

    - Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

    - Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Cholera

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

    - Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

    Tollwut

    Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden. In Sambia treten gelegentlich Fälle von Tollwut auf. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung, siehe Merkblatt Tollwut.

    - Vermeiden Sie den Kontakt mit streunenden Tieren.

    - Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und ggf. impfen.

    - Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.

    Meningitis (Bakterielle Hirnhautentzündung)

    Die Meningokokken-Erkrankung wird im gesamten Lande hauptsächlich in den trockenen Monaten übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (moderner Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer unter vier Wochen indiziert sein.

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe auch Merkblatt Schistosomiasis.

    - Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern konsequent ab.

    Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

    Vorwiegend im Osten, entlang des Luangwa und im Bereich des Kariba-Sees, aber auch in allen anderen Nationalparks des Landes kann es vereinzelt zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große tagaktive Fliegen (TseTse) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. So infizierten sich zuletzt mehrere Touristen während des Besuchs des Serengeti-Nationalparks.

    - Vermeiden Sie Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende feste, lange Kleidung, auch stabiles Schuhwerk ist hier besonders angeraten.

    Gifttiere

    In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden - manchmal mit Todesfolge - bewirken können, dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert! Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, …) vor.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist personell, technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch.

    - Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

    - Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

    - Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

    Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

    - Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.

    - Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

    - Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.

    - Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

    Auswärtiges Amt

    Krisenreaktionszentrum

    11013 Berlin

    Tel.: +49-(0)30-18 17-2000

    Fax: +49-(0)30-18 17-51000