Marco Polo Reisen - Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Entdeckerreisen in der
Mini-Gruppe

Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Myanmar

Reise-Nr. ST 5045

zur Buchung

  • Zu den Pagoden von Bagan und Inn Thein vordringen, den Mönchen Opfergaben reichen, in versteckten Dörfern am Inlesee aus kleinen Booten klettern, Marionetten Leben einhauchen. 15 Tage lang kommen wir Myanmar ganz nah. Und nachts? Da schlüpft unsere kleine Gruppe in familiären Hotels unter. Bewusst abseits der Touristenströme, die das Land nun auch für sich entdecken.

    Ganz familiär in der Mini-Gruppe zu den Höhepunkten des "goldenen Landes"
    Koloniales Yangon mit der märchenhaften Shwedagon-Pagode
    Bagans Pagodenfelder am Ayeyarwady
    Königliches Mandalay
    Buddhistische Höhlen im Shan-Hochland
    Mit dem Boot den Inlesee erkunden
    price ab 2599 € (ca. 2829 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 2 Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2020

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Sonntag, 03.11.2019: Flug nach Fernost

    Mittags Flug mit Singapore Airlines nach Singapur (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.). Alternativ am Abend Flug mit Emirates nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.).

    2. Tag, Montag, 04.11.2019: Yangon

    Singapore-Airlines-Gäste landen morgens in Singapur und fliegen nach ein- bis zweistündiger Umsteigezeit weiter nach Yangon (Flugdauer ca. 3 Std.), das sie am Vormittag erreichen. Emirates-Gäste fliegen nach einer Umsteigezeit von ca. zwei bis drei Stunden von Dubai weiter nach Yangon (nonstop, Flugdauer ca. 5,5 Std.) und landen dort nachmittags. Der Marco Polo Scout begrüßt uns mit einem "Mingalaba" und nimmt uns mit zum Hotel und dann zum Willkommensdinner: Curry à la Myanmar. Zwei Übernachtungen in Yangon. (A)

    3. Tag, Dienstag, 05.11.2019: Yangon

    Erste Impressionen in der ehemaligen Hauptstadt: die Buddhastatue von Khyaukhtatgyi, der Royal Lake, die Botataung-Pagode. Gemeinsam mit der Ringbahn durchs Alltagsleben ruckeln, zu Fuß zur goldenen Sule-Pagode. Am Nachmittag lassen wir uns dann von der Shwedagon-Pagode verzaubern. Abends: Barbecue bei Shwe Li. Sehr typisch, sehr individuell und nur in der Mini-Gruppe machbar. (F/A)

    4. Tag, Mittwoch, 06.11.2019: Yangon - Bagan

    22, 23 ... Zählen zwecklos beim morgendlichen Anflug auf Bagan – Tausende Pagoden unter uns im größten Pagodenfeld der Welt. Einzigartig auch der Ananda-Tempel. Gestärkt nach dem vegetarischen Mittagessen, machen wir uns per Kutsche auf die Suche: Die Lieblingspagode für den Sonnenuntergang gefunden? Drei Übernachtungen in einem familiären Hotel. (F/M)

    5. Tag, Donnerstag, 07.11.2019: Bagan

    Ein besonderes Ritual am Morgen – auch für uns: den Mönchen Reis auf ihrem täglichen Almosengang durch Bagan spenden. Im Sog der Einheimischen strömen wir anschließend zum quirligen Markt von Nyaung U und staunen danach über das Gold der Shwezigon-Pagode. Freier Nachmittag. Oder per Boot auf dem Ayeyarwady zu Geschichten aus Stein: den Reliefs des Kyaukgu-U-Min-Tempels (19 €). (F)

    6. Tag, Freitag, 08.11.2019: Bagan

    Die Pagodenwelt vom Heißluftballon aus? Spektakulär am freien Vormittag (für 320 € vor Reiseantritt buchbar). Nachmittags radeln wir gemeinsam durch die inspirierende Landschaft, spüren die Kraft der Meditation im Gubyaukgyi-Tempel, im Manuha-Tempel, einfach überall, erleben die Kunst des Lackhandwerks. Unvergesslich wieder der Sonnenuntergang im Pagodenmeer. (F)

    7. Tag, Samstag, 09.11.2019: Bagan - Mandalay

    Mit dem Bus geht's parallel zum Ayeyarwady an zahllosen Pagoden vorbei zügig nach Mandalay, der letzten Hauptstadt des birmanischen Königreichs. Vor den Toren der Stadt besuchen wir den pagodengekrönten Tempelberg von Sagaing, dann per Fähre und Kutsche weiter nach Ava. Wenn das Licht weicher wird, schreiten wir schließlich über die längste Teakholzbrücke der Welt. Und in Mandalay? Wir wohnen mitten in der Stadt und freuen uns schon aufs Frühstück am nächsten Vormittag: mit Panoramablick von der Dachterrasse. Zwei Übernachtungen. (F/M)

    8. Tag, Sonntag, 10.11.2019: Mandalay

    Mystik am frühen Morgen: die rituelle Waschung der Buddhastatue im Mahamuni-Tempel. Und wir dürfen dabei sein. Nach dem größten Buch der Welt - 729 Marmortafeln in der Kuthodaw-Pagode – kochen wir mit Alice alias Daw Khin Nyein ein Curry nach Mandalayer Art. Ist das lecker! Kreativ-Workshop im Anschluss: Marionetten zum Leben erwecken – unter Anleitung von Meister Aung Nan. Und noch ein Geheimtipp: Sunset und Abendgesang der Mönche am Yankin Hill. (F/M)

    9. Tag, Montag, 11.11.2019: Mandalay - Pindaya

    Kleine Gruppe, kleiner Bus. Anders käme man auch nicht auf kleiner Straße durchs Shan-Hochland. Unser Ziel: Pindaya. Ein beschauliches Pflaster. Mit versteckten Schätzen. Vielleicht entdecken wir schon ein paar beim Abendspaziergang über die Hügel. (F)

    10. Tag, Dienstag, 12.11.2019: Pindaya - Inlesee

    Was für ein Start in den Tag: das Schattenspiel der besonderen Art im Labyrinth der Buddhastatuen des Höhlenheiligtums. Noch kein Souvenir? Dann auf in die örtliche Schirmmanufaktur! Weiter zur privaten Teezeremonie: kleiner Teegarten, Familienanschluss und Teeblattsalat. Abends sind wir in Nyaung Shwe am Inlesee. Drei Übernachtungen in einem ruhig gelegenen Hotel mit sehr persönlichem Service. (F)

    11. Tag, Mittwoch, 13.11.2019: Inlesee

    Seit Urzeiten leben die Inthas auf dem See. Das wollen wir sehen. Im Langboot erforschen wir Pfahlbauten, schwimmende Dörfer, Felder und Märkte. Sogar ein Schulboot gibt es. Am Westufer steigen wir aus. Unser Scout voran, wir hinterher. Erst zu den jahrhundertealten überwucherten Pagoden von Inn Thein, dann zum Mittagessen bei einer Intha-Familie. Mit den Goldklumpenbuddhas in der Phaung-Daw-U-Pagode beenden wir diesen besonderen Tag. (F/M)

    12. Tag, Donnerstag, 14.11.2019: Inlesee

    Wir reisen in die Vergangenheit. Tiefer und tiefer hinein ins alte Birma: Auf dem Boot geht es zum Südteil des Sees, dann flussabwärts bis nach Sagar. Beim Landgang im Dorf beäugt man uns neugierig. Dagegen kommt uns der Seeort Nyaung Shwe richtig trubelig vor. (F/M)

    13. Tag, Freitag, 15.11.2019: Inlesee - Yangon

    Heute erwarten uns die Nonnen des Innya-Klosters und zeigen uns ihr Domizil. Gut, dass wir zuvor ein paar Gastgeschenke besorgt haben, damit können wir uns fürs Mittagessen revanchieren. Fahrt nach Heho und Flug zurück nach Yangon zum gemeinsamen Abschiedsessen. (F/M/A)

    14. Tag, Samstag, 16.11.2019: Rückflug von Yangon

    Ein freier Tag in Yangon - ideal für (fast) unbegrenztes Souvenirshopping. Oder ausruhen? Die Zimmer stehen bis zum Flughafentransfer zur Verfügung. Mit Silkair fliegen Sie am späten Nachmittag in drei Stunden nach Singapur. Gegen Mitternacht Weiterflug mit Singapore Airlines nach Europa (nonstop, Flugdauer ca. 13 Std., Umsteigezeit ca. 2 bis 3,5 Std.). Emirates-Gäste werden spätabends zum Flughafen gebracht. (F)

    15. Tag, Sonntag, 17.11.2019: Rückflug nach Europa

    Emirates-Gäste fliegen nach Mitternacht nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.) und nach einer Umsteigezeit von ca. zwei Stunden weiter nach Europa (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.). Landung der Gäste von Singapore Airlines am Morgen. Emirates-Fluggäste kommen mittags an ihrem Zielort an.

    A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

    price ab 2599 € (ca. 2829 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 2 Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2020

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Yangon 2 Reno***
    Bgan 3 Royal Palace***
    Mandalay 2 Mandalay City***
    Pindaya 1 Inle Inn**(*)
    Inlesee 3 Ananta Inle****
    Yangon 1 Reno***
  • Marco Polo Live
    Man nennt sie Alice, und sie hat es echt drauf, das Curry nach Mandalayer Art. Wir auch nach dem 8. Tag. Denn Alice - eigentlich Mrs Daw Khin Nyein - drückt uns Mörser und Stößel in die Hand, lässt uns mitschnippeln, braten und würzen. Ganz privat bei sich zu Hause.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2019 DZ * EZ *
    20.01.–03.02. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2599 (ca. 2829 CHF) 3098 (ca. 3372 CHF)
    17.02.–03.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2599 (ca. 2829 CHF) 3098 (ca. 3372 CHF)
    20.10.–03.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2599 (ca. 2829 CHF) 3098 (ca. 3372 CHF)
    03.11.–17.11. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    2599 (ca. 2829 CHF) 3098 (ca. 3372 CHF)
    10.11.–24.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    2599 (ca. 2829 CHF) 3098 (ca. 3372 CHF)
    17.11.–01.12. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2549 (ca. 2774 CHF) 3048 (ca. 3317 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 19.8.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Weitere Termine im Reisejahr 2020

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Singapore Airlines z.B. von Frankfurt oder München nach Yangon und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
    • Inlandsflüge (Economy) mit Yangon Airways oder Mann Yadanarpon Airlines von Yangon nach Bagan und von Heho nach Yangon
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 115 €)
    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit landesüblichen Kleinbussen
    • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC und Klimaanlage in den genannten Hotels
    • Zimmer am Abreisetag bis zum Transfer zum Flughafen
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen/Lunchbox, A=Abendessen)
    • Eintritte (ca. 60 €)
    • Bahnfahrt in Yangon
    • Kutschfahrt in Bagan
    • Fahrradmiete am 6. Tag
    • Privater Kochkurs am 8. Tag
    • Teezeremonie am 10. Tag
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 13 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte, zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass und Visum erforderlich, das Sie online bei der Botschaft von Myanmar beantragen müssen (ca. 42 €). Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Die Behörden von Myanmar ermöglichen die Einholung eines elektronischen Visums für 41 Nationen (u.a. für Deutsche, Österreicher und Schweizer), das durch den Reisenden vor der Abreise online beantragt werden muss. Bitte beantragen Sie das Visum nicht früher als 90 Tage vor der geplanten Einreise. Ein Aufenthalt im Land ist bis zu 28 Tage möglich, das Visum ist nur für die einfache Einreise über die Flughäfen Yangon, Mandalay und Nay Pyi Taw gültig. Nach ca. 5 Werktagen bekommen Sie eine Rückmeldung per Mail; die Genehmigung muss mitgeführt und bei der Einreise vorgezeigt werden. Sollte Ihr elektronisches Visum abgelehnt werden, müssen Sie ein Visum über die zuständige Botschaft beantragen.

    Die Kosten für das elektronische Visum betragen nach aktuellem Stand 50 US$ (ca. 46 €) und werden direkt bei der Beantragung im Internet mit Kreditkarte bezahlt. Das Visum kann online unter http://evisa.moip.gov.mm// beantragt werden. Beim Punkt Address in Myanmar geben Sie bitte several hotels, roundtrip sowie die Adresse des ersten Rundreisehotels an. Ein aktuelles Passbild muss direkt hochgeladen werden, ansonsten kann der Vorgang nicht abgeschlossen werden.

    Hier die Adresse und Kontaktnummer unserer Vertretung in Myanmar:

    Easia Travel

    No.16 U Aung Myat Street

    YANGON

    MYANMAR

    Tel: 0095-18-619201

    Bitte achten Sie auch darauf, dass noch eine freie Seite in Ihrem Reisepass vorhanden ist. Falls dies nicht der Fall ist, müssen Sie schnellstmöglich einen neuen Pass beantragen.

    Bitte prüfen Sie außerdem frühzeitig, ob Sie zu den 41 Nationen gehören, die für das elektronische Visum zugelassen sind. Falls nicht, müssen Sie das Visum in der für Sie zuständigen Botschaft beantragen.

    Achtung: Bitte senden Sie beiliegenden Fragebogen bis spätestens 6 Wochen vor Reisebeginn an uns zurück. Unsere örtliche Agentur benötigt die Passdaten vorab.

    Bei besonders kurzfristigen Buchungen kann das Visum auch bei Einreise beantragt werden, sofern Sie eine der folgenden sechs Nationalitäten besitzen: Deutschland, Italien, Spanien, Russland, Schweiz und Australien. Ab dem 01. Oktober 2019 bis zum 30. September 09.2020 kann im Rahmen einer Testphase gegen Aufpreis das Touristenvisum auch bei der Einreise am Flughafen ausgestellt werden (Visa on Arrival). Die Gebühr für ein Touristenvisum mit einer Gültigkeit von bis zu 30 Tagen für die einmalige Einreise beträgt 50,00 US-Dollar. Eine Verlängerung ist ausgeschlossen.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ausrüstung 

    Ergänzend zu den o.g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    - Tagesrucksack

    - 1 Paar feste Schuhe

    - Badesachen

    - Insektenschutzmittel

    - ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

    - Taschenlampe (es kommt häufig zu Stromausfällen)

    - Handtuch (für einfache Hotels)

    - Desinfektionstücher

    - evtl. Elektrolytpulver (falls Darmerkrankungen auftreten sollten)

    - eine warme (Fleece-)Jacke für den Aufenthalt in höheren Regionen

     

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir möchten Sie daher über die derzeitige Sicherheitslage in Myanmar informieren und übersenden Ihnen zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Der tiefgreifende Prozess der Umgestaltung und Demokratisierung der letzten Jahre hat bisher nicht zu einer Beruhigung der zahlreichen ethnischen und religiösen Spannungen, insbesondere in den Grenzregionen zu Thailand, China und Bangladesch, beigetragen. Neue Kämpfe im Nordosten des Shan-Staates sowie im nördlich angrenzenden Kachin-Staat haben den Bemühungen um ein Friedensabkommen mit den im Land aktiven ethnischen Rebellenarmeen einen schweren Rückschlag versetzt. Wegen der angespannten Sicherheitslage in diesen Regionen bieten wir auch keine Reisen dorthin an.

    Im Herbst 2016 sind im Rakhine-Staat, im äußersten Westen Myanmars, neue bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen Untergrundkämpfern der hier lebenden Minderheit der Rohingya und den Sicherheitskräften ausgebrochen. Eine Lösung dieses seit Jahren schwelenden Konflikts ist derzeit nicht absehbar. Besuche in der Arakan-Region sind vor diesem Hintergrund bis auf weiteres nicht möglich. Unproblematisch sind hier ausschließlich Badeaufenthalte in Ngapali Beach.

    Da landesweit gewaltsame Demonstrationen und vereinzelte Unruhen nicht auszuschließen sind, rufen wir Reiseleiter und örtliche Partner zu erhöhter Vorsicht und zum Meiden von politisch motivierten Menschenansammlungen auf.

    Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Marco Polo Reisen

    Stand: 24. Juli 2019

    Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amts 

    Myanmar

    Unverändert gültig seit: 24. Juli 2019

    Landesspezifische Sicherheitshinweise

    Innenpolitische Lage/Terrorismus

    In Teilen des Kachin State bzw. nördlichen Shan State werden weiterhin bewaffnete Konflikte zwischen Rebellenarmeen und dem myanmarischen Militär ausgetragen, bei denen es auch zu Todesopfern kam. Dies betrifft auch die Städte Lashio und Hsipaw bzw. deren Umgebung. Viele Menschen sind auf der Flucht, Grenzübergänge zu China wurden teilweise geschlossen.

    In einigen Grenzregionen, in denen bewaffnete Rebellengruppen operieren (Teile des Chin State und der Sagaing Region, Teile der Shan, Mon, Kayin, Karen und Kayah States) bleibt die Lage angespannt. Besondere Vorsicht ist hier geboten. Ungekennzeichnete Minenfelder stellen eine zusätzliche Gefahr dar.

    Es kommt im Rakhine State immer wieder zu ethnisch motivierten Zusammenstößen. Insbesondere in der Stadt Mrauk-U und umliegenden Gemeinden finden seit Anfang 2019 verstärkt Kampfhandlungen statt. Die touristischen Städte Ngapali und Sittwe sind derzeit nicht betroffen. In einigen Teilen Rakhines bestehen jedoch Ausgangssperren. Der Aufenthalt in den Grenzregionen ist nur mit besonderer Genehmigung gestattet.

    Von Reisen in die oben genannten Regionen wird derzeit abgeraten.

    Politisch motivierte Gewalttaten können nicht ausgeschlossen werden. Immer wieder werden in Myanmar Sprengstoffanschläge verübt, bei denen es auch zu Toten und Verletzten kommt.

    Bei Demonstrationen in größeren Städten des Landes besteht stets die Gefahr, dass sie von Sicherheitskräften gewaltsam aufgelöst werden. Reisenden wird empfohlen, sich von eventuellen Protestzügen und Demonstrationen fernzuhalten. Auch zunächst friedliche Proteste können unvermittelt in gewalttätigen Auseinandersetzungen enden.

    Naturkatastrophen

    Myanmar befindet sich in einer seismisch aktiven Zone, in der mit Erdbeben gerechnet werden muss. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das deutsche GeoForschungsZentrum.

    In den Küstenregionen treten während des Monsuns (von Mai bis Oktober) Zyklone auf. Reisende in dieser Region werden gebeten, ggf. die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.

    Versorgung im Notfall

    Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt.

    Weltweiter Sicherheitshinweis

    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

    Krisenvorsorgeliste

    Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in der Krisenvorsorgeliste zu registrieren, um eine schnelle Kontaktaufnahme in einem Notfall zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

    Weltweiter Sicherheitshinweis

    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges AmtKrisenreaktionszentrum

    11013 BerlinTel.: +49-(0)30-18 17-2000Fax: +49-(0)30-18 17-51000

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.

    - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

    Myanmar 

    Unverändert gültig seit: 24. Juli 2019

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

    Im Mai und Juni 2019 wurden der WHO aus Myanmar zwei Fälle von Poliomyelitis (Kinderlähmung) mit Impfpolioviren gemeldet. Alle Reisenden unter 4 Wochen Reisezeit sollten einen vollständigen Poliomyelitis-Impfschutz mit Auffrischimpfungen alle 10 Jahre haben; Einwohner und Langzeitreisenden über 4 Wochen wird eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise empfohlen, siehe Merkblatt Poliomyelitis. Eine abschließende Einordnung durch die WHO ist ausstehend und die Durchführung von Kontrollen des Impfstatus in Myanmar nicht klar.

    Impfschutz

    Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

    Das Auswärtige Amt fordert grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio, (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und HerpesZoster (Gürtelrose). Die Impfung gegen Influenza schützt auch gegen die Schweinegrippe H1N1, die in Myanmar zuletzt 2017 ausbrach. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Poliomyelitis (Kinderlähmung), bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis empfohlen.

    Dengue Fieber

    Dengue Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Dengue Fieber tritt in Myanmar häufig auf, vorwiegend während der Regenperioden. Stadtgebiete sind oftmals stark betroffen, mit einem Übertragungsrisiko ist aber landesweit zu rechnen.

    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, siehe Merkblatt Expositionsprophylaxe.

    Zika-Virus-Infektion

    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Myanmar als Land mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus.

    Chikungunya-Fieber

    Chikungunya Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z. T. langanhaltenden Gelenkschmerzen, die in Myanmar immer wieder auftreten kann. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung,

    Japanische Enzephalitis

    Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb ist ein sorgfältiger Mückenschutz (s.u.) und ggf. eine vorbeugende Schutzimpfung wichtig.

    Malaria

    In Myanmar besteht ganzjährig ein Malariarisiko, verstärkt in den Regenperioden (März - Dezember). Zunehmende Arteminisin-Resistenzen werden berichtet.

    Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht vor allem im Südosten (Karen, Kayah, Tenasserim, östliches Shan), besonders im Grenzgebiet zu Thailand sowie im Westen (südwestliches Chin mit Grenzgebiet zu Bangladesch und Indien.

    Ein geringes Risiko besteht in den übrigen Landesteilen. Höhenlagen über 1000m sowie die Stadtgebiete von Rangun und Mandalay gelten als malariafrei.

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (in Myanmar ca. 65% der Fälle) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

    Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe ist je nach Reiseprofil die Mitnahme einer Notfallselbsttherapie sinnvoll (siehe www.dtg.org). Hierfür wird in Myanmar nur Atovaquon/Proguanil (z.B. Malarone®) empfohlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

    - köperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)

    - tagsüber (u.a.Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria, Japanische Enzephalitis)

    - Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

    - möglichst Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlage)

    HIV / Aids

    HIV/AIDS ist mittlerweile auch in Myanmar, insbesondere in größeren Städten und in den Grenzgebieten, ein gravierendes Problem. Gefährdet sind alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

    Durchfallerkrankungen

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

    Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise:

    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

    Tollwut

    Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und damit Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Myanmar nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Myanmar eine besondere Bedeutung zu.

    Vogelgrippe / Aviäre Influenza

    Auch in Myanmar tritt die die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, „Vogelgrippe“) auf. Bei Reisen im Land sollte daher auf Kontakt mit Vögeln und Geflügel verzichtet werden, insbesondere auf den Besuch von Geflügelmärkten. Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, und Landwirtschaft www.bmelv.de <http://www.bmelv.de> veröffentlichten aktuellen Informationen für Reisende zur Vogelgrippe.

    Tuberkulose

    Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete englisch-/französischsprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs von den z. T. hohen Temperaturen geschützt werden.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen/ Tropenmediziner*innen/ Reisemediziner*innen persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Myanmar bewusst sein.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

    Auswärtiges Amt

    Krisenreaktionszentrum

    11013 Berlin

    Tel.: +49-(0)30-18 17-2000

    Fax: +49-(0)30-18 17-51000