Marco Polo Reisen - Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Entdeckerreisen in der
Mini-Gruppe

Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Nepal

Reise-Nr. ST 4545

zur Buchung

  • Nepal: hoch und heilig, Tempel und Dschungel, Bergdörfer und Seen. Diese Rundreise bietet die perfekte Mischung aus Highlights und Freizeit. Unterwegs in kleiner Gruppe und mit einem einheimischen Scout, sind wir dabei immer mittendrin und nicht nur stille Beobachter.

    Kathmandu erkunden
    Auf den Spuren des Panzernashorns im Chitwan-Nationalpark
    Lodging im Dschungel
    Leichtes Trekking in den Vorbergen des Annapurnamassivs
    Abwechslungsreich voran: mit Schlauchboot, Tuk-Tuk und Einbaum
    Kulturerbe, Nationalparks und Himalayariesen in kleiner Gruppe hautnah erleben
    price ab 2299 € (ca. 2528 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 8 Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2019

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Freitag, 21.02.2020: Flug nach Nepal

    Nachmittags Flug mit Turkish Airlines nach Istanbul. Nach einer Umsteigezeit von ca. drei Stunden Weiterflug nach Kathmandu (Flugdauer insgesamt ca. 10,5 Std.). Oder alternativ nachmittags mit Qatar Airways nach Doha und von dort weiter nach Kathmandu (Flugdauer insgesamt ca. 10,5 Std.).

    2. Tag, Samstag, 22.02.2020: Kathmandu

    Morgens Landung in Kathmandu. Der Marco Polo Scout begrüßt uns am Flughafen und begleitet uns zu unserem Boutique-Hotel im quirligen Stadtteil Thamel. Wer Lust hat, akklimatisiert sich bei einem ersten Streifzug durch die Gassen. Der Markt ist nicht weit: Ob Outdoorausrüstung oder Holzschnitzereien – hier gibt es viel zu entdecken. Abends führt uns der Scout in ein nepalesisches Restaurant, wo wir – dank kleiner Gruppe – mitten unter Einheimischen speisen. Drei Übernachtungen in Kathmandu. (A)

    3. Tag, Sonntag, 23.02.2020: Kathmandu

    Gemeinsam hinein in die Hauptstadt Nepals. Am Vormittag geht's zum Durbar Square mit seinen Nebenhöfen und Tempeln. Zwischen Verkaufsständen hindurch und am Königspalast vorbei führt uns der Scout zu einer lebenden Göttin – der Mädchengöttin Kumari. Ob sie sich heute sehen lässt? Nach einem Blick in den Taleju-Tempel umweht uns auf der Freakstreet das Flair der Hippiezeit. Zwischendurch ein Momo? Die köstlichen Teigtaschen sind das liebste Streetfood der Nepalesen. Am Nachmittag führen Sie Regie. Tipp vom Scout: Nepalesisches Gorkha-Bier probieren! (F/I)

    4. Tag, Montag, 24.02.2020: Kathmandu

    Raus aus den Federn, rein ins Getümmel. Statt im Bus geht es in knatternden Tuk-Tuks zur Tempelstätte Pashupatinath – die Mini-Gruppe macht's möglich. Am Nachmittag dann ein scharfes Erlebnis! Nein, kein Curry! In einer Schmiede erleben wir, wie Kukhuris hergestellt werden. Die gekrümmten Macheten sind eine Art Allzweckwaffe im nepalesischen Alltag zwischen Feld und Werkstatt. Wer will, kann selbst hämmern und schleifen und stolz ein eigenes Exemplar in Händen halten. (F)

    Marco Polo Live

    Am 4. Tag in Kathmandu wird's heiß und scharf. In einer traditionellen Schmiede lassen uns Meister ihrer Kunst an der Entstehung eines ganz besonderen Messers teilhaben. Das Kukhuri oder Gurkha-Messer ist Nepals Nationalwerkzeug und ganzer Stolz der Gurkhas. Dieser Volksstamm stellt noch heute die berühmten Elitesoldaten der britischen Armee. Die Männer hier sind aber ganz friedfertig und zeigen uns, wie die Nepalesen das Kukhuri in ihrem Alltag auch zum Holzhacken oder als Gartenwerkzeug gebrauchen.

    5. Tag, Dienstag, 25.02.2020: Kathmandu - Chitwan-Nationalpark

    Hinaus aus der Millionen-Metropole, hinein in die grandiose Natur Nepals. Gemeinsam meistern wir die Stromschnellen bei unserer Schlauchbootfahrt auf dem Trisuli River. Ziel: unsere Dschungel-Lodge, direkt am Chitwan-Nationalpark. Wer will, gönnt sich ein kühles Bier und lauscht dem Zirpen und Quaken der Urwaldmusikanten. Zwei Übernachtungen. (F/A/L)

    6. Tag, Mittwoch, 26.02.2020: Chitwan-Nationalpark

    Heute schreiben wir unser eigenes Dschungelbuch. Auf den Spuren des Panzernashorns und des Bengalischen Tigers pirschen wir durch die subtropische Vegetation. Marmorkatzen, Lippenbären, Schreiadler – sie alle sind hier zu Hause. Dank der kleinen Gruppe steigen unsere Chancen auf Sichtkontakt. In einer Aufzuchtstation erfahren wir alles über die Gavial-Krokodile, um dann im Einbaum auf dem Rapti River ihrem Lebensraum näher zu kommen. (F/M/A)

    7. Tag, Donnerstag, 27.02.2020: Chitwan-Nationalpark - Pokhara

    Petrus oder Shiva – ein Gebet zu den (Wetter-)Göttern kann auf der Fahrt nach Pokhara nicht schaden. Vielleicht gönnen sie uns einen Blick auf die schneebedeckten Gipfel des Himalayas. Ob diesig oder klar: Unsere Bootstour auf dem Phewasee liefert Postkartenmotive der beeindruckenden Vorberge. Anschließend können Sie die Gassen der ehemaligen Hippiemetropole Pokhara auf eigene Faust durchstreifen, bevor ein magischer Sonnenuntergang den Tag beschließt. Drei Übernachtungen. (F)

    8. Tag, Freitag, 28.02.2020: Naudanda

    Am Vormittag geht es auf knapp 1500 m. Vom Örtchen Naudanda aus wandern wir durch die Bergregion mit ihren kleinen Dörfern und fotogenen Terrassenfeldern. Der Nachmittag gehört Ihnen. Wie wäre es mit einer Mountainbike-Tour? (F)

    9. Tag, Samstag, 29.02.2020: Pokhara

    Freier Tag zum Relaxen, Shoppen oder Wandern in Pokhara. Wer will, fährt mit dem Scout zum idyllischen Begnassee inklusive Picknick am Ufer und filmreifer Blicke auf das Annapurnamassiv (45 €). (F)

    10. Tag, Sonntag, 01.03.2020: Pokhara - Bandipur

    Die Zeit scheint in Bandipur stehen geblieben zu sein. Weizendreschen und Ziegenmelken gehören beim Volk der Newari zur Tagesordnung. Dabei war der Ort in den Mahabharata-Bergen mit seinem Ochsenkarrenweg über den Gebirgssattel früher eine Handelsmetropole. Statt Händlern streifen heute Besucher wie wir durch den Ort, um den Trubel am öffentlichen Waschplatz zu erleben. Aber keine Sorge: Wir gucken nur, unser Hotel hat fließend Wasser. (F)

    11. Tag, Montag, 02.03.2020: Bandipur - Bhaktapur

    Tschüss, Landleben - zurück ins Kathmandutal und weiter nach Bhaktapur. Paläste und Pagoden bestimmen das Stadtbild der kleinsten der drei Königsstädte. Spuren des schweren Erdbebens von 2015 sind hier nur noch vereinzelt sichtbar. Die 80000-Einwohner-Stadt wurde auch mit deutscher Hilfe wiederaufgebaut. Ein Streifzug durch die Gassen lohnt: Die traditionelle Töpferkunst ist allgegenwärtig, Krüge liegen oft hundertfach und säuberlich aufgereiht in der Sonne. Drei Übernachtungen. (F)

    12. Tag, Dienstag, 03.03.2020: Bhaktapur

    Vormittags folgen wir dem Scout ins Hinduheiligtum von Changunarayan. Wer von den Holzschnitzereien besonders begeistert ist, kann am Nachmittag einen Kurs belegen und sich in dieser alten Handwerkskunst üben (30 €). Oder Sie springen in ein Tuk-Tuk nach Patan, der dritten Königsstadt im Kathmandutal. Beim gemeinsamen Dinner verabschieden wir uns am Abend von Nepal. (F/A)

    13. Tag, Mittwoch, 04.03.2020: Bhaktapur oder Heimflug

    Ausschlafen oder einen letzten Sonnenaufgang in Nepal genießen – Sie haben die Wahl. Wer noch ein Mitbringsel sucht, stöbert vielleicht in den Läden nach einer Klangschale oder einem Paschminatuch. Mittags noch einmal Dal Bhat, das traditionelle Linsengericht der Nepalesen? Wenn Sie den Qatar-Airways-Flug gebucht haben, geht nachmittags Ihr Transfer zum Flughafen. Rückflug am Abend nach Doha (Flugdauer ca. 5,5 Std.). (F)

    14. Tag, Donnerstag, 05.03.2020: Zurück in Europa

    Morgens Transfer zum Flughafen und Flug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Europa (Flugdauer insgesamt ca. 11,5 Std.). Ankunft am Abend. Oder alternativ nachts Umsteigen in Doha und Weiterflug (Flugdauer ca. 7 Std.). Ankunft morgens.

    A: Abendessen F: Frühstück I: Imbiss L: Lunchpaket M: Mittagessen

    price ab 2299 € (ca. 2528 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 8 Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2019

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Kathmandu 3 Mandala Boutique***
    Chitwanpark 2 Safari Narayani***
    Pokhara 3 Dahlia Boutique***(*)
    Bandipur 1 The Old Inn**(*)
    Bhaktapur 3 Heritage****
  • Marco Polo Live
    Am 4. Tag in Kathmandu wird's heiß und scharf. In einer traditionellen Schmiede lassen uns Meister ihrer Kunst an der Entstehung eines ganz besonderen Messers teilhaben. Das Kukhuri oder Gurkha-Messer ist Nepals Nationalwerkzeug und ganzer Stolz der Gurkhas. Dieser Volksstamm stellt noch heute die berühmten Elitesoldaten der britischen Armee. Die Männer hier sind aber ganz friedfertig und zeigen uns, wie die Nepalesen das Kukhuri in ihrem Alltag auch zum Holzhacken oder als Gartenwerkzeug gebrauchen.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2020 DZ * EZ *
    21.02.–05.03. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    2299 (ca. 2528 CHF) 2698 (ca. 2967 CHF)
    13.03.–26.03. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    2299 (ca. 2528 CHF) 2698 (ca. 2967 CHF)
    20.03.–02.04. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    2299 (ca. 2528 CHF) 2698 (ca. 2967 CHF)
    03.04.–16.04. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    2499 (ca. 2748 CHF) 2898 (ca. 3187 CHF)
    10.04.–23.04. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    2499 (ca. 2748 CHF) 2898 (ca. 3187 CHF)
    09.10.–22.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    2299 (ca. 2528 CHF) 2698 (ca. 2967 CHF)
    16.10.–29.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    2299 (ca. 2528 CHF) 2698 (ca. 2967 CHF)
    06.11.–19.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    2299 (ca. 2528 CHF) 2698 (ca. 2967 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Weitere Termine im Reisejahr 2019

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 18.10.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug mit Turkish Airlines (Economy, Tarifklasse G ) von Frankfurt nach Kathmandu und zurück, nach Verfügbarkeit
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 125 €)
    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen, klimatisierten Kleinbussen
    • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels und Pensionen
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen, L=Lunchpaket)
    • Eintritte und Nationalparkgebühren
    • Schlauchbootfahrt auf dem Trisuli
    • Jeepsafari und Bootstour im Chitwan-Nationalpark
    • Bootsfahrt in Pokhara
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass und Visum erforderlich, das am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird (ca. 35 €, bei Einreise zu zahlen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Für die Einreise nach Nepal benötigen Sie einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass (mit mindestens zwei freien Seiten) und ein Visum.

    Das Touristenvisum wird bei der Einreise erteilt und ist vor Ort in bar zu zahlen (30 USD für bis zu 15 Tage). Das Visum kann vor Ort auch in Euro bezahlt werden - der Wechselkurs wird tagesaktuell festgelegt.

    Bitte nehmen Sie zur Beantragung des Visums unbedingt ein Passbild (Farbfoto auf Fotopapier!) mit auf die Reise.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Kleidungs- und Ausrüstungshinweise 

    Für die Pirsch im Chitwan Nationalpark empfehlen wir unauffällige Kleiderfarben, Oberbekleidung mit langen Ärmeln und feste Halbschuhe, idealerweise mit Knöchelschutz. Da die Stromversorgung dort eingeschränkt ist, ist es ratsam, Ersatzbatterien/Akkus für Ihren Fotoapparat oder Ihre Videokamera mitzunehmen. Das einwandfreie Aufladen moderner Akkugeräte kann nicht garantiert werden.

     

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Nepal zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesen Unterlagen den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Das Erdbeben vom April 2015 und zahlreiche Nachbeben haben insbesondere im Kathmandutal, in geringerem Maße auch in der Umgebung von Pokhara und Dhulikhel, große Zerstörungen verursacht. Dank umfassender internationaler Hilfe konnte bereits wenige Wochen nach den Beben mit den Wiederaufbauarbeiten begonnen werden, sie sind mittlerweile weit fortgeschritten. So funktioniert das öffentliche Leben wieder wie vor dem Erdbeben gewohnt; die von uns genutzten Hotels und Straßenverbindungen stehen uneingeschränkt zur Verfügung. Da auch die in den jeweiligen Reiseverläufen genannten Sehenswürdigkeiten wieder für Besucher geöffnet sind, steht einer regulären Durchführung unserer Reisen nichts im Wege.

    Der Sieg der gemäßigten Kräfte bei den Wahlen zur neuen Verfassungsgebenden Versammlung im November 2013 und die Bildung einer breiten Koalitionsregierung im Februar 2014 hat zu einer gewissen Beruhigung der jahrelang äußerst angespannten innenpolitischen Lage geführt.

    Vor dem Hintergrund der seit Jahren anhaltenden Lähmung des politischen Lebens und einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage nehmen die sozialen, politischen und ethnischen Auseinandersetzungen in vielen Landesteilen zu. Da dies insbesondere für das Terai, die südliche Grenzregion zu Indien zutrifft, beschränken wir unsere Aufenthalte in dieser Region auf den als vergleichsweise sicher geltenden Chitwan-Nationalpark. Auch in der Hauptstadt Kathmandu sind neue Streiks, Demonstrationen und Straßenblockaden nicht ausgeschlossen. Bisher hat sich jedoch keine dieser Aktionen gegen Touristen gerichtet. Um betroffene Gebiete und Stadtviertel zu meiden, können jedoch im Interesse Ihrer Sicherheit auch kurzfristig Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf nicht ausgeschlossen werden.

    Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements haben wir Leistungspartner und Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur weiträumigen Umgehung von Demonstrationen und politischen Kundgebungen auf gefordert. Selbstverständlich bieten wir keine Reisen in Regionen und Gebiete an, in denen das Auswärtige Amt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko sieht und daher von Besuchen abrät. Dies gilt in besonderem Maße für die Grenzregionen im Terai. Ebenso vermeiden wir die Gebiete, in denen maoistische Rebellen verstärkt präsent sind und seit Jahren Zwangsabgaben von Touristen und touristischen Einrichtungen erheben.

    Wir sehen - abgesehen von den genannten Einschränkungen - derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Nepal abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern und der deutschen Botschaft in Kathmandu die weitere Lage-Entwicklung sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

    Mit freundlichen Grüßen

    Marco Polo Reisen

    Stand: 11. September 2019

    Reise- und Sicherheitshinweis 

    Nepal

    Unverändert gültig seit: 11. September 2019

    Aktuelles

    Wegen Wartungs- und Reparaturarbeiten ist der Tribhuvan International Airport in Kathmandu voraussichtlich noch bis auf weiteres nachts von 21.30 bis 7.30 Uhr geschlossen. Es kann zu Änderungen und Verzögerungen im Flugverkehr kommen.

    -Vergewissern Sie sich vor Antritt einer Reise der Flugzeiten bei Ihrer Fluggesellschaft oder über die Civil Aviation Authority of Nepal.

    Sicherheit

    Terrorismus

    Ende Mai 2019 wurden in Kathmandu mehrere Sprengstoffanschläge verübt, die Todesopfer und Verletzte forderten. Auch wenn Ausländer bisher kein Ziel solcher Anschläge waren, können diese auch außerhalb der Hauptstadt nicht ausgeschlossen werden.

    -Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

    -Meiden Sie möglichst größere Menschenansammlungen.

    -Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    In Nepal kommt es vereinzelt zu kurzfristig ausgerufenen „Bandhs“, Zwangsstreiks mit Blockaden bzw. Straßensperren, auch im Kathmandu-Tal, die teilweise auch gewaltsam durchgesetzt werden. Diese können das öffentliche Leben empfindlich stören und zu Behinderungen im Reiseverkehr führen. Der Flugverkehr ist in der Regel nicht betroffen, möglicherweise aber der Zu- und Abgang zu den Flughäfen. Das Nepal Tourism Board (NTB) stellt dann nach Möglichkeit Shuttle-Busse zum Flughafen.

    Besonders im Terai, dem südlichen Grenzland zu Indien, ist mit Protestaktionen und gewaltsamen, unter Umständen auch gefährlichen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen politischen Gruppierungen und den Sicherheitskräften zu rechnen.

    An den Grenzübergängen zu Indien kann es auf Grund der politischen Situation sowohl auf nepalesischer als auch auf indischer Seite zu Verzögerungen beim Grenzübertritt kommen.

    -Informieren Sie sich über die lokalen Medien oder über die Touristenpolizei an Ihrem Aufenthaltsort.

    -Vermeiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    -Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Insbesondere in touristischen Gegenden kann es zu Kleinkriminalität wie Taschendiebstählen und Handtaschenraub, aber auch zu Einbrüchen kommen. Während der Festival-Saison von September bis November kommen derartige Delikte gehäuft vor. Gelegentlich werden insbesondere gegenüber allein reisenden Frauen nach Einbruch der Dunkelheit Vergewaltigungen gemeldet.

    In der Vergangenheit kam es zu Übergriffen gegen allein reisende Trekker.

    Kriminelle Organisationen und andere Gruppierungen versuchen vereinzelt, nationale und internationale Organisationen, Geschäftsleute und Einzelpersonen zu erpressen und setzen Forderungen teilweise mit Gewalt durch. Auch Trekking-Touristen sind gelegentlich Ziel derartiger „Spenden-Erpressungsversuche“. Ein ortskundiger Führer kann in solchen Fällen deeskalierend wirken.

    Im Umgang mit staatlichen Sicherheitskräften ist zu beachten, dass in Nepal teils ein anderes Rechtsverständnis besteht.

    -Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

    -Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

    -Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, auf Märkten und im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    -Trekken Sie nicht alleine, sondern nur in Gruppen und buchen Sie verlässlichen Reiseagenturen.

    -Seien Sie insbesondere als Frau nach Einbruch der Dunkelheit besonders vorsichtig und nicht allein unterwegs.

    -Verhalten Sie sich möglichst kooperativ und geduldig gegenüber Sicherheitskräften.

    -Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Bitten um Spenden, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Naturkatastrophen

    Erdbeben

    Nepal liegt in einer seismisch aktiven Zone, insbesondere das Himalaya-Gebiet gilt als stark erdbebengefährdet. 2015 führten schwere Erdbeben der Stärken 7,8 und 7,2 mit jeweils zahlreichen Nachbeben zu Tausenden Todesopfern, Verletzen und erheblichen Sachschäden, die weiterhin die Infrastruktur beeinträchtigen.Im Falle eines schweren Erdbebens muss davon ausgegangen werden, dass medizinische Einrichtungen und generelle Notfallausstattungen überlastet sind.

    Monsunzeit

    Während der von Juni bis Anfang Oktober andauernden Monsunzeit entstehen in ganz Nepal durch plötzlich auftretende und oft länger anhaltende Unwetter immer wieder Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutsche, die auch die Hauptreisewege betreffen und einschränken können.

    -Beachten Sie die Unwetterwarnungen des Department of Hydrology and Meteorology und lassen Sie insbesondere an Berghängen und Flüssen besondere Vorsicht walten.

    -Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    -Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

    Reiseinfos

    Infrastruktur/Verkehr

    In Folge der schweren Erdbeben im Jahr 2015 gibt es im ganzen Land weiterhin Infrastrukturschäden und unpassierbare Straßen.

    Der Luftverkehr entspricht nicht europäischen Sicherheitsstandards. Alle nepalesischen Luftfahrtunternehmen stehen auf der gemeinschaftlichen Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU.

    Es herrscht Linksverkehr. Es stehen lokale Taxis, Busse und Mietwagen zur Verfügung.

    Bei Reisen über Land muss mit den Behinderungen wie insbesondere großen Verzögerungen wegen unzureichender Infrastruktur und Streiks gerechnet werden.

    Technische Überwachungen der Fahrzeuge werden in Nepal nicht regelmäßig durchgeführt, die allgemein verbindlichen Verkehrsregeln werden von der großen Mehrheit der Fahrer missachtet. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig, insbesondere normale Überlandbusse, häufig mit Todesfolge.

    Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann im weiteren Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist nicht existent. Auch infolge der nicht immer störungsfreien Kommunikation können sich in Notfällen erhebliche Schwierigkeiten ergeben, weil Hilfeleistungen nicht rechtzeitig organisiert werden können. Es besteht über größere Strecken kein oder unzureichender Mobilfunk- und/oder Internet-Empfang.

    Die zurückliegenden Protestaktionen und Streiks in einigen Gebieten des Terais und der Blockierung einiger wichtiger Grenzübergänge zu Indien führten zeitweise zu einer Verknappung wichtiger Verbrauchsgüter wie Diesel, Benzin und Flaschengas.

    -Erkundigen Sie sich vor Reisen bei Ihrem Reiseveranstalter oder der örtlichen Reiseleitung über die Durchführbarkeit

    -Verfolgen Sie während Ihres Aufenthalts die lokalen Medien.

    -Wählen Sie Ihr Transportmittel und die Fahrtroute kritisch aus und achten Sie auf Mindeststandards von Sicherheit.

    -Benutzen Sie keine normalen Überlandbusse, sondern ausschließlich gekennzeichnete Touristenbusse.

    -Fahren Sie selbst stets defensiv und vorausschauend sowie mit angemessener Geschwindigkeit.

    -Informieren Sie Ihr Hotel oder Angehörige über geplante Abfahrt- und Ankunftszeiten sowie Ihre Reiseroute.

    -Gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko eines schweren Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden reduzieren.

    Führerschein

    Für bis zu 15 Tagen ist der Internationale Führerschein in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig, danach ein nepalesischer Führerschein erforderlich.

    Wanderungen und Trekking-Touren

    Trekking und auch Bergsteigen in Nepal erfreut sich immer größerer Beliebtheit, wodurch viele Routen und auch Gipfelbesteigungen zeitweilig überfüllt sind und sich Gefahren für Unfälle und die Höhenkrankheit erhöhen.

    Alle Trekker müssen eine gültige TIMS Card (Trekkers' Information Management System) besitzen, die von den TIMS-Stellen des Nepal Tourism Board (NTP) bzw. der Trekking Agents Association of Nepal (TAAN) erhältlich ist. Reiseagenturen, die diesen Verbänden nicht angehören, müssen die Zertifikate bei NTB bzw. TAAN einholen. Für bestimmte eingeschränkte Trekking-Gebiete ist zusätzlich eine Trekking Permit erforderlich.

    Wiederholt kam es zu Erpressungen von Trekkern, die mit frei angeheuerten, nicht lizenzierten Trägern ohne Versicherungsnachweise für die Träger unterwegs waren. Das Einschalten einer verlässlichen Reiseagentur und das Mitführen der entsprechenden Zahlungsnachweise beugen rechtlichen Schwierigkeiten vor.

    -Beantragen Sie rechtzeitig eine gültige TMS-Card.

    -Begehen Sie nur bekannte Routen und bleiben Sie in Gruppen.

    -Weichen Sie von ausgewiesenen Wanderrouten nicht ab.

    -Nutzen Sie ausschließlich seriöse Agenturen und Führer mit entsprechender staatlicher Lizenz.

    -Holen Sie vor dem Besuch abgelegener Gebiete aktuelle Informationen über die Sicherheitslage ein.

    -Registrieren Sie sich unter Angabe der Trekking-Route und der Versicherungsdaten bzw. der Mitgliedschaft in einer Rettungsfluggesellschaft unbedingt in der Krisenvorsorgeliste.

    -Unterschätzen Sie die Risiken der Höhenkrankheit nicht und steigen Sie bei den ersten Anzeichen wie Übelkeit, Kopfschmerzen oder Atemnot wieder ab, siehe Gesundheit.

    LGBTIQ

    Homosexuelle Handlungen sind in Nepal nicht mehr strafbar, eine Zurückhaltung von möglicherweise als provokativ empfundenen Handlungen in der Öffentlichkeit und der Respekt vor lokalen Gebräuchen sind gleichwohl angezeigt.

    -Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

    Strafrecht

    Nepalesische Polizei und Justiz verfolgen Drogendelikte konsequent. Bei Verstößen drohen lange Gefängnisstrafen.

    Die Ausfuhr größerer, bei der Einreise nicht deklarierter Devisenbeträge kann ebenfalls zu empfindlichen Geld- und Haftstrafen führen.

    Sexuelle Handlungen mit Minderjährigen sind ebenfalls verboten. Der Missbrauch von Kindern durch Deutsche im Ausland strafrechtlich verfolgt und hat in jüngster Vergangenheit zu empfindlichen Geldstrafen, der Verhaftung und langjährigen Freiheitsstrafen in Nepal geführt.

    Das nepalesische Electronic Transactions Act stellt Beiträge in sozialen und elektronischen Medien, die den sozialen Frieden Nepals stören oder Personen diffamieren unter Strafe. Ausländer können mit Ausweisung oder/und auch Gefängnisstrafen bestraft werden.

    Die Benutzung von Drohnen ohne erforderliche Genehmigungen kann zur Konfiszierung und zu hohen Bußgeldern führen. Auch die Haftung für mögliche Personen- oder Sachschäden, die durch den Drohnenbetrieb verursacht werden, liegt bei der Person, die die Drohne fliegt.

    Geld/Kreditkarten

    Landeswährung ist die nepalesische Rupie (NPR). Im Kathmandu-Tal besteht die Möglichkeit, sich über Geldautomaten mit Bargeld zu versorgen. Die meisten Automaten akzeptieren Visa- und Master-Kreditkarten, Bankkarten werden kaum akzeptiert.

    Neben Kreditkarten empfiehlt sich die Mitnahme von Euro oder US-Dollar in bar, insbesondere bei Reisen in weniger besiedelte Regionen.

    Devisen können in allen größeren Städten problemlos getauscht werden. Die indische Rupie (INR) ist in Nepal frei konvertierbar, allerdings werden Scheine in der Regel nur bis max. 100,- INR-Noten akzeptiert.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.

    - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

    Nepal 

    Unverändert gültig seit: 11. September 2019

    Aktuelles

    Im September 2019 werden im ganzen Land vermehrt Dengue Infektionen gemeldet. Während das in den letzten Jahren während und nach der Monsunzeit in den südlichen und tiefer gelegenen Landesteilen durchaus möglich war, wurden jetzt auch in Kathmandu (Höhe über NN 1.400 m) mehrere Hundert nachweislich autochtone Übertragungen im Stadtgebiet nachgewiesen.

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    -Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

    -Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    -Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.

    -Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    Dengue-Fieber

    Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

    -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Malaria

    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

    -Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

    Außer in Höhenlagen über ca. 2000 Meter besteht in Nepal ganzjährig ein mittleres Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen, besonders in den Sommermonaten von Mai bis Oktober. Das Risiko ist im südlichen Tiefland am höchsten und nimmt nach Norden mit zunehmender Höhe langsam ab. Dabei handelt es sich in ca. 70% um die nur selten lebensbedrohliche, durch Plasmodium vivax verursachte, Malaria tertiana. In ca. 30% muss aber mit Malaria tropica Fällen gerechnet werden.Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

    -Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

    -Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).

    -Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

    Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

    -Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

    HIV/AIDS

    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

    -Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    -Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

    -Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

    -Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

    -Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

    -Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

    -Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

    -Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Cholera

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

    -Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

    Japanische Enzephalitis

    Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren, siehe auch Merkblatt Japanische Enzephalitis. Ein Übertragungsrisiko für JE besteht in Nepal in den südlichen Landesteilen, vereinzelt sind auch Fälle im Kathmandu Tal aufgetreten.

    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich impfen.

    Tollwut

    Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut. Affen können ebenfalls Tollwut übertragen und sollten niemals gefüttert werden. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Nepal nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Nepal eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann dann ggf. vor Ort erfolgen.

    Tuberkulose

    Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Nepal. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung.

    Saisonale Influenza (Grippe)

    Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“), zirkulieren in Nepal. Die Gefahr einer Übertragung ist während und nach der Monsunzeit (Juli bis September) am höchsten, ein zweiter Höhepunkt liegt in den kälteren Wintermonaten (Januar bis März). Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen.

    Aviäre Influenza (Vogelgrippe)

    Seit kurzem wurden Erkrankungen beim Menschen mit einem bisher nur bei Vögeln aufgetretenen Influenzavirus H7N9 in Nepal bekannt. Seit 2019 wurden aus den nepalesischen Provinzen Nr. 1 und Nr. 3 Fälle von aviärer Influenza gemeldet. Im März 2019 kam es zum ersten menschlichen Erkrankungsfall mit Todesfolge in Bhaktapur.Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde bisher nicht nachgewiesen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. Wie bisher haben die Empfehlungen für Länder mit Vorkommen von Vogelgrippe-Einzelerkrankungen beim Menschen ihre Gültigkeit, siehe Merkblatt Aviäre Influenza.

    Die Klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der Aviären Influenza, Vogelgrippe) ist in der Volksrepublik China endemisch und gelangt über den regen Personen- und Warenverkehr gelegentlich auch nach Hongkong. Wie auch in anderen Ländern Asiens sind in den letzten Jahren nur selten vereinzelte Erkrankungen beim Menschen mit engem Kontakt zu Geflügel aufgetreten.

    -Bitte beachten Sie die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe.

    Geographisch bedingte Erkrankungen

    Nepal ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit.

    -Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

    Es gibt in Nepal mehrere zivile Luftrettungsunternehmen für die Hubschrauberrettung aus Bergnot. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte aber nicht immer einsatzbereit. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur verzögert erfolgen. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein und ist in der Regel zunächst vom Verunglückten selbst zu tragen.

    Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

    Weitere Gesundheitsgefahren

    Patienten mit psychischen Erkrankungen wird dringend geraten, ihre Medikamente vor und während einer Nepalreise nicht abzusetzen. Eine psychiatrische und deutschsprachige Versorgung wie im Heimatland kann meist nicht gewährleistet werden. Zudem versichern viele Reisekrankenversicherungen medizinische Leistungen bei psychischen Erkrankungen nicht. In solchen Fällen ist oft auch ein spontaner Heimflug ausgeschlossen, da zahlreiche kommerzielle Fluglinien die Mitnahme labiler Patienten mit psychischen Erkrankungen ohne psychiatrische Begleitung ablehnen. Bitte besprechen Sie ggf. Ihre Reisepläne ausführlich mit ihrem behandelnden Arzt.

    Luftverschmutzung

    -Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisual.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend und entspricht häufig nicht europäischem Standard. Eine ausreichende Grundversorgung besteht in Kathmandu und den gängigen Touristenzielen, auch entlang der großen Trekkingrouten. In Kathmandu ist die medizinische Versorgung in einzelnen Fachbereichen durchaus auch auf einem hohen Niveau. Bei schweren Erkrankungen muss deshalb ggf. eine medizinische Evakuierung, zum Beispiel nach Kathmandu oder weiter nach Indien erwogen werden.

    Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht immer gesichert. Es muss damit gerechnet werden, dass insbesondere in kleinen Apotheken auch Fake-Produkte statt richtiger Medikamente verkauft werden. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzten Antibiotika auf.

    -Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

    -Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

    -Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.