Marco Polo Reisen - Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Entdeckerreisen in der
Mini-Gruppe

Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Peru

Reise-Nr. ST 6645

zur Buchung

  • Eine ausgewogene Rundreise durch Peru: Lima, Heiliges Tal, Machu Picchu, eine abgelegene Insel im Titicacasee, auf Pfaden durchs Hochland, in Hängematten im Canyon. Auf und ab. Mit außergewöhnlichen Kontakten: zu Andenbäuerinnen und den Quechua, zu Alpakas, Lamas, Kondoren und der kreativsten Küche Lateinamerikas.

    In der Mini-Gruppe die Highlights von Peru erleben: vom kulinarischen Hot Spot Lima zu den Kondoren im Colca-Canyon, entlegenen Titicacasee-Inseln und bis nach Machu Picchu
    Kulinarik-Hot-Spot Lima
    Heiliges Tal
    Machu Picchu
    Titicacasee
    Kondore am Colca-Canyon
    Übernachtungen in familiären Lodges
    price ab 3199 € (ca. 3513 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 7 Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2019

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Freitag, 03.04.2020: Flug nach Südamerika

    Abends Zubringerflug nach Madrid und von dort gegen Mitternacht weiter nach Lima (Flugdauer ab Madrid ca. 12 Std.).

    2. Tag, Samstag, 04.04.2020: Lima

    Am frühen Morgen Landung in der peruanischen Hauptstadt und Begrüßung durch den Marco Polo Scout. Beim gemeinsamen Frühstück stärken wir uns für die Schätze um die Ecke: den Hauptplatz Plaza de Armas und die Katakomben der Kirche San Francisco. Danach geht's in die schicken Stadtteile oberhalb des Pazifiks. Mittendrin: unser Hotel. Mittags gemeinsamer Lunch – Lima gilt als kulinarischer Hot Spot Lateinamerikas. Nachmittags: Jeder nach seinem Gusto. Vielleicht die Surfer in der Brandung bewundern? (F/M)

    3. Tag, Sonntag, 05.04.2020: Lima - Heiliges Tal

    Freier Vormittag in Lima oder mit dem Schnellboot zu den Islas Palomino (99 €), wo wir Humboldt-Pinguine, Vogelkolonien und zutrauliche Seelöwen erleben. Wer dabei mit den Robben baden möchte, lässt sich vor der Abfahrt einen Wetsuit geben. Mittags zurück im Hafen, dort duschen, umziehen und ein kurzer Flug nach Cuzco, 3400 m hoch in den Anden gelegen. Weiterfahrt ins Heilige Tal der Inka (2860 m), unser Standort für drei Nächte. (F)

    4. Tag, Montag, 06.04.2020: Heiliges Tal

    Frühstück mit Bergblick, danach ausgiebig durchs Tal. Zunächst mal zur Inkafestung von Ollantaytambo. Auf dem Markt in Chincheros staunen wir dann über die farbenfroh gekleideten Andenbäuerinnen, die täglich bergeweise frisch geerntetes, knackiges Gemüse anschleppen. Vielleicht einen handgewebten Stoff als Souvenir? Im Anschluss: unterwegs zu den Terrassenfeldern von Moray und zu den Salzpfannen von Maras. Touristen gibt es hier nur wenige. Abends Lust auf ein Glas Cusquena, Andenbier? (F)

    5. Tag, Dienstag, 07.04.2020: Machu Picchu

    Kurze Fahrt zum Bahnhof von Ollantaytambo und mit dem Zug durchs immer enger werdende Urubambatal stromab nach Aguas Calientes. Hoch oberhalb des Ortes: das legendäre Machu Picchu! Ein absoluter Höhepunkt der Reise. Die erst 1911 wiederentdeckte Inkastadt liegt aussichtsreich in den Kordilleren - der Scout gibt uns die Fakten, dann genießen wir es, selbst auf Entdeckungstour zu gehen. Nachmittags mit der Schmalspurbahn zurück nach Ollantaytambo. (F)

    6. Tag, Mittwoch, 08.04.2020: Heiliges Tal - Cuzco

    Wieder weiter im Kleinbus. In einer Chicheria, einer Andenkneipe, wagen wir einen Schluck Chicha, ein Mais-Spezialbier mit Tradition. Von der mächtigen und geheimnisvollen Inkafestung Sacsayhuamán können wir dann schon die Stadt Cuzco erspähen. Abends haben wir dort die Qual der Wahl: vom Streetfood mit Anticuchos - Fleischspießen - vom Grill bis zur Nuevo-Andino-Küche in einem der trendigen Restaurants. Zwei Übernachtungen in Cuzco. (F)

    7. Tag, Donnerstag, 09.04.2020: Cuzco

    Vormittags erkunden wir mit dem Scout die Altstadt Cuzcos rund um die Plaza de Armas. Von den Treppen der Kathedrale aus lässt sich das bunte Treiben auf dem Platz besonders gut beobachten. Weiter zum Sonnentempel Koricancha. Am Nachmittag Zeit, auf eigene Faust durch die kopfsteingepflasterten Gassen Cuzcos zu schlendern und in einem Café das einmalige Flair der ehemaligen Inka-Hauptstadt auf sich wirken zu lassen. (F)

    8. Tag, Freitag, 10.04.2020: Cuzco - Puno

    Overland-Trip zum Titicacasee. Im Touristen-Linienbus kommen wir gut voran und können uns auch mal mit Travellern aus der ganzen Welt austauschen. Beim Kirchlein von Andahuaylillas steigen wir kurz aus und noch mal beim monumentalen Raqchi-Tempel. Auf 4350 m dann der La-Raya-Pass. Menschenleeres Hochland, nur vereinzelt Dörfer, in denen Frauen ihren selbst gemachten Andenkäse anbieten. Am späten Nachmittag Ankunft am Titicacasee (3850 m). Übernachtung in Puno. (F/M)

    9. Tag, Samstag, 11.04.2020: Puno - Insel Amantani

    Tuk-Tuks heißen hier Moto-Taxis. Fast jeder benützt sie – wir natürlich auch. Am Hafen wartet dann ein Boot und bringt uns zu den schwimmenden Inseln der Urus, danach Kurs auf die Isla Amantani. Vom Pier aus laufen wir 15 Minuten zur Pension. Nach dem Check-in nehmen uns die Quechua mit aufs Feld, und gemeinsam hegen und pflegen wir, was nachher auf den Tisch kommen soll. Gestärkt wandern wir anschließend auf den Berg Pachatata. Tolle Blicke hat man von hier oben – bis zur schneebedeckten Königskordillere auf der bolivianischen Seite. Nach dem Abendessen mit lokalen Produkten: Andenrhythmen am Lagerfeuer. (F/M/A)

    10. Tag, Sonntag, 12.04.2020: Insel Amantani - Colca-Canyon

    Nach dem Frühstück kurze Überfahrt nach Capachica auf dem Festland. Hier wartet bereits der Bus - die nächsten Stationen: Flamingos am Lagunillassee, Fotoshooting mit Lamas und Alpakas an der einsamen Landstraße, dann der Colca-Canyon. Am Ende wartet unsere kleine Lodge für die nächsten beiden Nächte - zwölf Zimmer im Dorf Yanque auf 3420 m. (F)

    11. Tag, Montag, 13.04.2020: Colca-Canyon

    Nach dem Hochland lässt der Canyon tief blicken. Früh aufstehen lohnt sich: Wir fahren zum Cruz del Condor, dem besten Aussichtspunkt weit und breit, wo uns Kondore eine imposante Flugshow bieten. Danach genießen wir den Canyon auf unsere Art und wandern durch die Terrassenlandschaften. Der Nachmittag ist frei. Relaxen in den Hängematten hoch über dem rauschenden Fluss oder Baden im Thermalwasser. (F)

    12. Tag, Dienstag, 14.04.2020: Colca-Canyon - Arequipa

    Abschied vom Canyon. Wir schlängeln uns ein letztes Mal in luftige Höhen. Der Patapampa-Pass auf 4870 m, ein letzter Kokatee im Café am Straßenrand? Dann erreichen wir Arequipa (2350 m): drei Vulkane als Rahmenprogramm, im kolonialen Zentrum das Kloster Santa Catalina, eine Stadt in der Stadt. Tipp fürs Abendessen: Alpaka-Steak und Quinotto - echte Hochlandgenüsse! (F)

    13. Tag, Mittwoch, 15.04.2020: Arequipa - Lima

    Vormittags Zeit für eigene Entdeckungen in Arequipa. Am frühen Nachmittag Flug zurück nach Lima, wo wir uns zum gemeinsamen Sundowner und anschließenden Abschiedsessen in einem stilvollen Restaurant treffen: noch einmal Ceviche & Co. kosten. (F/A)

    14. Tag, Donnerstag, 16.04.2020: Rückflug von Lima

    Es bleibt noch Zeit, durch die Straßen von Miraflores und Barranco zu ziehen. Am Abend Flug von Lima nach Madrid (Nachtflug, Flugdauer ca. 12 Std.). (F)

    15. Tag, Freitag, 17.04.2020: Zurück in Europa

    Am Nachmittag Ankunft in Madrid und Weiterflug mit Ankunft abends.

    F: Frühstück M: Mittagessen A: Abendessen

    price ab 3199 € (ca. 3513 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 7 Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2019

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Lima 1 Arawi***(*)
    Yucay 3 La Casona***
    Cuzco 2 Tandapata***
    Puno 1 Intiqa***
    Insel Amantani 1 Kantuta Lodge-
    Colca-Canyon 2 Killawasi Lodge***
    Arequipa 1 Mint****
    Lima 1 Arawi***(*)
  • Am 9. Tag packen wir mit an. Woraus wir später eine Superfood-Suppe oder Maiscreme zubereiten werden, muss erst einmal auf dem Feld gepflegt werden. Wir helfen den Inselbewohnern beim Pflügen, Säen oder Ernten von Quinoa, Mais & Co., und wer ein paar Brocken Spanisch spricht, kann die gern mit den Quechua teilen. Auch sie können oft nicht mehr, aber mit Händen, Füßen und einem Lächeln geht alles.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2020 Info DZ * EZ * Flug ab
    03.04.–17.04. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3249 (ca. 3568 CHF) 3768 (ca. 4138 CHF)
    08.05.–22.05. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3199 (ca. 3513 CHF) 3718 (ca. 4083 CHF)
    10.07.–24.07. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3449 (ca. 3788 CHF) 3968 (ca. 4358 CHF)
    24.07.–07.08. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3449 (ca. 3788 CHF) 3968 (ca. 4358 CHF)
    21.08.–04.09. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3449 (ca. 3788 CHF) 3968 (ca. 4358 CHF)
    09.10.–23.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3249 (ca. 3568 CHF) 3768 (ca. 4138 CHF)
    06.11.–20.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3199 (ca. 3513 CHF) 3718 (ca. 4083 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Weitere Termine im Reisejahr 2019

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 13.12.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug mit LATAM (Economy, Tarifklasse N) von Frankfurt nach Lima und zurück, nach Verfügbarkeit
    • Inlandsflüge (Economy) mit LATAM von Lima nach Cuzco und von Arequipa nach Lima
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 160 €)
    • Sitzplatzreservierung
    • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit guten, landesüblichen Kleinbussen
    • Bahnfahrt von Ollantaytambo nach Machu Picchu und zurück
    • Fahrt von Cuzco nach Puno mit dem Touristen-Linienbus
    • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
    • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels und Lodges; eine Übernachtung in einer einfachen Pension mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen und eingeschränkter Elektrizität (Solarenergie)
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Eintritte (ca. 150 €)
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende, zwischen Lima und dem Hochland wechselnde Marco Polo Reiseleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen  

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.

    Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

    Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise nach Peru eine Geburtsurkunde vorweisen. Es wird empfohlen, eine internationale Geburtsurkunde bzw. eine beglaubigte englische oder spanische Übersetzung mitzuführen. Die internationale Geburtsurkunde ist nur im Standesamt am Geburtsort erhältlich. Minderjährige, die ohne ihre Eltern reisen, müssen weitere Dokumente mit sich führen. Bitte erkundigen Sie sich in diesem Fall beim zuständigen Konsulat.

    Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ umgehend vollständig ausgefüllt an uns zurück. Falls wir die Passdaten nicht rechtzeitig vorliegen haben, können wir Ihnen den Zutritt nach Machu Picchu nicht garantieren.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Sicherheitseinrichtungen in den lateinamerikanischen Hotels  

    Bitte beachten Sie, dass in Lateinamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:

    - Fensterbrüstungen und Geländer weisen nicht die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf

    - Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm

    - Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.

    - fehlenden Isolierung an Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte

    - unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren

    - Unebenheiten im Gelände der Außenanlagen

    Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.

    Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Peru. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Peru ist zwar ein weitgehend stabiles Reiseland, soziale und politische Spannungen führen aber im ganzen Land immer wieder zu spontanen, auch gewalttätigen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden. Diese richten sich zwar nicht gegen Touristen, können aber zu Verzögerungen im Tagesprogramm und zu kurzfristigen Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf führen.

    Wie Sie dem Hinweis des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist in ganz Peru wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, besondere Umsicht erforderlich. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von sozialen Brennpunkten und haben unsere Routen so geplant, dass längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem bitten wir Sie, im Interesse Ihrer Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.

    Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Südamerika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

    Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Peru.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Marco Polo-Team

    Stand: 4. November 2019

    Sicherheitshinweis 

    Peru

    Unverändert gültig seit: 4. November 2019

    Innenpolitische Lage

    Im gesamten Land führen soziale Unruhen, Streiks und Demonstrationen immer wieder auch zu teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen und Straßenblockaden, die auch Behinderungen im Reiseverkehr verursachen können. Auch die häufig von Touristen besuchten Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie Arequipa können davon betroffen sein.

    Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte, es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist dort zu rechnen.

    • Meiden Sie grundsätzlich Demonstrationen sowie die Elendsviertel in Großstädten.

    • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu passieren, sondern weichen Sie aus oder warten Sie die Normalisierung der Lage ab.

    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Die Kriminalitätsrate in Peru und das Risiko, Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, ist insbesondere in Elendsvierteln der Großstädte, im öffentlichen Nahverkehr, an Busbahnhöfen, in Einkaufsstraßen und auf Märkten hoch.

    Insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco gibt es vereinzelte nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt.

    In der Region um Puerto Maldonado erfolgten im Frühjahr 2019 vereinzelte Raubüberfälle auf Touristengruppen als auch auf ein Hotel.

    Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa wurden Überlandreisende überfallen.

    In Lima kommt es besonders abends in der Innenstadt und in den auch von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco zu Diebstählen, ebenso auf Märkten und in Busstationen.

    Beim Besuch von Bars und Diskotheken kann es zum Einsatz von K.O.-Tropfen kommen

    Insbesondere in Lima, Arequipa und Cusco sind Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert. Mit Express-Entführungen soll Bargeld mittels Abheben per Kreditkarte am Geldautomaten erzwungen werden.

    Raubüberfälle erfolgten auch wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt.

    Touristen wurden des Öfteren gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht, oftmals längerfristig angeworben über das Internet mit Aufbau eines Vertrauensverhältnisses.

    • Seien Sie abends in der Innenstadt von Lima und den Bezirken Miraflores und Barranco wie auch immer in Menschenmengen besonders vorsichtig.

    • Führen Sie keine nächtlichen Bus- und Überlandfahrten durch.

    • Organisieren Sie den Flughafentransfer nach Lima nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen lizensierten Taxi- und Busgesellschaften.

    • Nutzen Sie nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen, nehmen Sie kein Taxi ‚von der Straße'.

    • Seien Sie nachts möglichst nicht allein unterwegs und halten Sie sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen auf.

    • Leisten Sie bei Überfällen keine Gegenwehr und provozieren Sie die Täter nicht.

    • Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon.

    • Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen keine von Unbekannten an.

    • Tragen Sie bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper.

    • Verzichten Sie auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren und bewahren Sie diese in Fahrzeugen außer Sichtweite auf.

    • Rufen Sie im Notfall die Policía de Turismo (Touristenpolizei) in Lima in der Calle General Vidal 230, Tel. +511 4601060, 4600849, 4600921.

    • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Abschnitt Strafrecht.

    • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter und insbesondere bei Lockangeboten z.B. über das Internet skeptisch, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen und wenden Sie ggf. die Polizei.

    Naturkatastrophen

    Erdbeben

    Peru liegt in einer sehr seismisch aktiven Zone, so dass es regelmäßig zu Erdbeben kommt. Stärkere Erdbeben ereigneten sich zuletzt im August 2016 in der Provinz Caylloma, im Januar 2018 im Süden und Ende Mai 2019 im Norden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern.

    Vulkane

    Die Vulkane Sabancaya und Ubinas im Süden des Landes sind weiter aktiv. Es kommt vor allem zum Ausstoß von Asche, im Umkreis des Vulkans Ubinas wurden Evakuierungen angeordnet. Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region gab es jedoch bisher nicht.

    Überschwemmungen

    Insbesondere in der Regenzeit von November bis April können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen im Reiseverkehr führen.

    • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    • Halten Sie sich über die lokale Lage über die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI).

    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

    Überschwemmungen

    Insbesondere in der Regenzeit von November bis April können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen im Reiseverkehr führen.

    • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    • Halten Sie sich über die lokale Lage über die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI).

    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

    Medizinische Hinweise 

    Aktuelle Medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

    Impfschutz

    Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet, häufig aus den Nachbarstaaten, oder bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung derzeit, nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden, nicht vorgeschrieben.

    Jedoch ist bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet und die Gebiete östlich der Anden unter 2300 m, allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat, siehe www.who.int, eine rechtzeitige Impfung, d.h. 10 Tage vor Einreise, dringend empfohlen. 2018 wird erneut eine Häufung von Erkrankungen bei nicht geimpften Personen in diesen Gebieten beobachtet.

    Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

    Zika-Virus-Infektion

    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Peru mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten

    Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.

    Chikungunya

    In der Großregion breitet sich seit Januar 2014 eine Chikungunya-Epidemie aus, die auch Peru betrifft. Die Chikungunya-Virusinfektion zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u. g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter

    www.diplo.de/reisemedizin

    Dengue-Fieber

    Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.

    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.)

    Leishmaniasis

    Die kutane und mukokutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

    Oropouche-Fieber

    Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

    Ein geringes Risiko besteht im ganzen Land unter 2000 m, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos.

    Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.

    Je nach Reiseprofil kann eine Notfallselbstmedikation im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden Expositionsprophylaxe <https://www.auswaertiges-amt.de/blob/251022/04c8fc306bc39d0c6a1ee34efd63edf0/expositionsprophylaxeinsektenstiche-data.pdf> empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

    · Tragen von körperbedeckender, heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden)

    · wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue!) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria!)

    · Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Durchfallerkrankungen

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

    Seit Mai 2019 wird zudem in Lima, Junín, La Libertad (einschließlich Trujillo), Lambayeque (einschließlich Chiclayo) und Piura Regionen über mehr als 200 Fälle des neurologischen Guillan-Barre-Syndrom berichtet. Die Ursache ist vermutlich auf einen durch die Atemwege oder Lebensmittel übertragenen Krankheitserreger zurückzuführen. Für Reisende besteht ein minimales Risiko. Reisende in Risikobereichen sollten jedoch Vorsichtsmaßnahmen für Lebensmittel und Getränke sowie Maßnahmen zur Händehygiene beachten.

    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    Leptospirose

    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

    In Peru kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

    Pest

    Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.

    Höhenkrankheit („Soroche“)

    In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.

    HIV/AIDS

    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Medizinische Versorgung

    Das medizinische Versorgungsangebot ist in Lima im privaten Sektor z. T. auf international hohem Standard. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen meist defizitär strukturiert.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren oder im Notfall ggf. die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren.

    In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden.

    Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.

    Unverändert gültig seit: 14. Juni 2019