Marco Polo Reisen - Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Entdeckerreisen in der
Mini-Gruppe

Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Peru

Reise-Nr. ST 6645K

zur Buchung

  • Eine ausgewogene Rundreise durch Peru: Lima, Heiliges Tal, Machu Picchu, eine abgelegene Insel im Titicacasee, auf Pfaden durchs Hochland, in Hängematten im Canyon. Auf und ab. Mit außergewöhnlichen Kontakten zu Andenbäuerinnen und den Quechua, zu Alpakas, Lamas, Kondoren und der kreativsten Küche Lateinamerikas.

    In der Mini-Gruppe die Highlights von Peru erleben: vom kulinarischen Hot Spot Lima zu den Kondoren im Colca-Canyon, entlegenen Titicacasee-Inseln und bis nach Machu Picchu
    Kulinarik-Hot-Spot Lima
    Heiliges Tal
    Machu Picchu
    Titicacasee
    Kondore am Colca-Canyon
    Übernachtungen in familiären Lodges
    price ab 3399 € (ca. 3656 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 7 Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2020

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Freitag, 02.04.2021: Flug nach Südamerika

    Abends Zubringerflug nach Madrid und von dort mit LATAM Airlines gegen Mitternacht weiter nach Lima (Nachtflug, Flugdauer ab Madrid ca. 12 Std.). Ankunft nach Ortszeit am nächsten Morgen.

    2. Tag, Samstag, 03.04.2021: Lima

    LATAM landet am frühen Morgen in Lima. Transfer zum Hotel, wo Ihr Marco Polo Scout zum Frühstück alle Gäste begrüßt. Wir stärken uns für die Schätze um die Ecke: den Hauptplatz Plaza de Armas und die Katakomben der Kirche San Francisco. Danach geht's in die schicken Stadtteile oberhalb des Pazifiks. Mittags gemeinsamer Lunch – Lima gilt als kulinarischer Hot Spot Lateinamerikas. Nachmittags: Jeder nach seinem Gusto. Vielleicht die Surfer in der Brandung bewundern? (F/M)

    3. Tag, Sonntag, 04.04.2021: Lima - Heiliges Tal

    Freier Vormittag in Lima oder mit dem Schnellboot zu den Islas Palomino (99 €), wo Sie Humboldt-Pinguine, Vogelkolonien und zutrauliche Seelöwen aus der Nähe erleben. Wer dabei mit den Robben baden möchte, lässt sich vor der Abfahrt einen Wetsuit geben. Mittags zurück im Hafen, dort duschen, umziehen und dann für alle zusammen ein kurzer Flug nach Cuzco, 3400 m hoch in den Anden gelegen. Weiterfahrt ins Heilige Tal der Inkas (2860 m), unser Standort für drei Nächte. (F)

    4. Tag, Montag, 05.04.2021: Heiliges Tal

    Frühstück mit Bergblick, danach ausgiebig durchs Tal: Zunächst zur Inkafestung von Ollantaytambo. Auf dem Markt in Chincheros staunen wir dann über die farbenfroh gekleideten Andenbäuerinnen, die täglich bergeweise frisch geerntetes, knackiges Gemüse anschleppen. Vielleicht einen handgewebten Stoff als Souvenir erstehen? Im Anschluss: zu den Terrassenfeldern von Moray und zu den Salzpfannen von Maras. Touristen gibt es hier nur wenige. Abends Lust auf ein Glas Cusquena, Andenbier? (F)

    5. Tag, Dienstag, 06.04.2021: Machu Picchu

    Kurze Fahrt zum Bahnhof von Ollantaytambo und mit dem Zug durchs immer enger werdende Urubambatal stromab nach Aguas Calientes. Hoch oberhalb des Ortes das legendäre Machu Picchu! Ein absoluter Höhepunkt der Reise. Die erst 1911 wiederentdeckte Inkastadt liegt aussichtsreich in den Kordilleren - der Scout liefert die Fakten, dann gehen wir selbst auf Entdeckungstour. Nachmittags mit der Schmalspurbahn zurück nach Ollantaytambo. (F)

    6. Tag, Mittwoch, 07.04.2021: Heiliges Tal - Cuzco

    In einer Chicheria, einer Andenkneipe, wagen wir einen Schluck Chicha, ein Mais-Spezialbier mit Tradition. Von der mächtigen und geheimnisvollen Inkafestung Sacsayhuamán können wir dann schon die Stadt Cuzco erspähen. Abends haben wir dort die Qual der Wahl: vom Streetfood mit Anticuchos - Fleischspießen - vom Grill bis zur Nuevo-Andino-Küche in einem der trendigen Restaurants. Zwei Übernachtungen in Cuzco. (F)

    7. Tag, Donnerstag, 08.04.2021: Cuzco

    Vormittags erkunden wir mit dem Scout die Altstadt Cuzcos rund um die Plaza de Armas. Von den Treppen der Kathedrale aus lässt sich das bunte Treiben auf dem Platz besonders gut beobachten. Weiter zum Sonnentempel Koricancha. Am Nachmittag Zeit, auf eigene Faust durch die kopfsteingepflasterten Gassen Cuzcos zu schlendern und in einem Café das einmalige Flair der ehemaligen Inka-Hauptstadt auf sich wirken zu lassen. (F)

    8. Tag, Freitag, 09.04.2021: Cuzco - Puno

    Overland-Trip zum Titicacasee. Im Touristen-Linienbus kommen wir gut voran und können uns auch mal mit Travellern aus der ganzen Welt austauschen. Beim Kirchlein von Andahuaylillas steigen wir kurz aus und noch mal beim monumentalen Raqchi-Tempel. Auf 4350 m dann der La-Raya-Pass. Menschenleeres Hochland, nur vereinzelt Dörfer, in denen Frauen ihren selbst gemachten Andenkäse anbieten. Am späten Nachmittag Ankunft am Titicacasee (3850 m). Übernachtung in Puno. (F/M)

    9. Tag, Samstag, 10.04.2021: Puno - Insel Amantani

    Tuk-Tuks heißen hier Mototaxis. Fast jeder benutzt sie – wir natürlich auch. Am Hafen wartet dann ein Boot und bringt uns zu den schwimmenden Inseln der Urus, danach Kurs auf die Isla Amantani. Vom Pier aus laufen wir 15 Minuten zur Pension. Nach dem Check-in nehmen uns die Quechua mit aufs Feld, und gemeinsam hegen und pflegen wir, was nachher auf den Tisch kommen soll. Gestärkt wandern wir anschließend auf den Berg Pachatata. Tolle Blicke hat man von hier oben – bis zur schneebedeckten Königskordillere auf der bolivianischen Seite. Nach dem Abendessen mit lokalen Produkten: Andenrhythmen am Lagerfeuer. (F/A/L)

    10. Tag, Sonntag, 11.04.2021: Insel Amantani - Colca-Canyon

    Nach dem Frühstück kurze Überfahrt nach Capachica auf dem Festland. Hier wartet bereits der Bus - die nächsten Stationen: Flamingos am Lagunillassee, Fotoshooting mit Lamas und Alpakas an der einsamen Landstraße, dann der Colca-Canyon. Am Ende wartet unsere kleine Lodge für die nächsten beiden Nächte - zwölf Zimmer im Dorf Yanque auf 3420 m. (F)

    11. Tag, Montag, 12.04.2021: Colca-Canyon

    Nach dem Hochland lässt der Canyon tief blicken. Früh aufstehen lohnt sich: Wir fahren zum Cruz del Condor, dem besten Aussichtspunkt weit und breit, wo uns Kondore eine imposante Flugshow bieten. Danach genießen wir den Canyon auf unsere Art und wandern durch die Terrassenlandschaften. Der Nachmittag ist frei. Relaxen in den Hängematten hoch über dem rauschenden Fluss oder Baden im Thermalwasser. (F)

    12. Tag, Dienstag, 13.04.2021: Colca-Canyon - Arequipa

    Abschied vom Canyon. Wir schlängeln uns ein letztes Mal in luftige Höhen. Der Patapampa-Pass liegt auf 4870 m - ein letzter Kokatee im Café am Straßenrand? Dann erreichen wir Arequipa (2350 m): drei Vulkane als Rahmenprogramm, im kolonialen Zentrum das Kloster Santa Catalina, eine Stadt in der Stadt. Tipp fürs Abendessen: Alpaka-Steak und Quinotto - echte Hochlandgenüsse! (F)

    13. Tag, Mittwoch, 14.04.2021: Arequipa - Lima

    Vormittags Zeit für eigene Entdeckungen in Arequipa. Am frühen Nachmittag Flug zurück nach Lima, wo wir uns zum gemeinsamen Sundowner und anschließenden Abschiedsessen in einem stilvollen Restaurant treffen: noch einmal Ceviche & Co. kosten. (F/A)

    14. Tag, Donnerstag, 15.04.2021: Rückflug von Lima

    Es bleibt noch Zeit, durch die Straßen von Miraflores und Barranco zu ziehen. Am Abend Flug mit LATAM bzw. Iberia von Lima nach Madrid (Nachtflug, Flugdauer ca. 12 Std.). (F)

    15. Tag, Freitag, 16.04.2021: Zurück in Europa

    Am Nachmittag Ankunft in Madrid und Weiterflug mit Ankunft abends.

    F: Frühstück M: Mittagessen A: Abendessen L: Lunchpaket

    price ab 3399 € (ca. 3656 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 7 Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2020

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Lima 1 Arawi***(*)
    Yucay 3 La Casona***
    Cuzco 2 Tandapata***
    Puno 1 Intiqa***
    Insel Amantani 1 Kantuta Lodge-
    Colca-Canyon 2 Killawasi Lodge***
    Arequipa 1 Mint****
    Lima 1 Arawi***(*)
  • Am 9. Tag packen wir mit an. Woraus wir später eine Superfood-Suppe oder Maiscreme zubereiten werden, muss erst einmal auf dem Feld gepflegt werden. Wir helfen den Inselbewohnern beim Pflügen, Säen oder Ernten von Quinoa, Mais & Co., und wer ein paar Brocken Spanisch spricht, kann die gern mit den Quechua teilen. Auch sie können oft nicht mehr, aber mit Händen, Füßen und einem Lächeln geht alles.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2021 Info DZ * EZ * Flug ab
    02.04.–16.04. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3399 (ca. 3656 CHF) 3938 (ca. 4235 CHF)
    21.05.–04.06. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3399 (ca. 3656 CHF) 3938 (ca. 4235 CHF)
    09.07.–23.07. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3599 (ca. 3871 CHF) 4138 (ca. 4450 CHF)
    23.07.–06.08. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3599 (ca. 3871 CHF) 4138 (ca. 4450 CHF)
    20.08.–03.09. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3599 (ca. 3871 CHF) 4138 (ca. 4450 CHF)
    22.10.–05.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3399 (ca. 3656 CHF) 3938 (ca. 4235 CHF)
    05.11.–19.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3399 (ca. 3656 CHF) 3938 (ca. 4235 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Weitere Termine im Reisejahr 2020

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 12.8.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
    • Linienflug mit LATAM (Economy, Tarifklasse Q) von Frankfurt nach Lima und zurück, nach Verfügbarkeit
    • Inlandsflüge (Economy) mit LATAM von Lima nach Cuzco und von Arequipa nach Lima
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 185 €)
    • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
    • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit guten, landesüblichen Kleinbussen
    • Bahnfahrt von Ollantaytambo nach Machu Picchu und zurück
    • Fahrt von Cuzco nach Puno mit dem Touristen-Linienbus
    • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
    • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels und Lodges; eine Übernachtung in einer einfachen Pension mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen und eingeschränkter Elektrizität (Solarenergie)
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, L=Lunchbox, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Eintritte (ca. 150 €)
    • Reiseliteratur (ca. 18 €)
    • Deutsch sprechende, zwischen Lima und dem Hochland wechselnde Marco Polo Reiseleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.

    Klimaneutral reisen mit Marco Polo

    Die Reise wird durch CO2e-Kompensation klimaneutral gestellt.

  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

     

     

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben. Aktuelle Hinweise zu Einreisebedingungen erhalten Sie hier und zu Corona-Vorsorgemaßnahmen unter der Rubrik "Sicher & Gesund" oder kontaktieren Sie Ihr Reisebüro.

    Einreisebestimmungen  

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.

    Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

    Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise nach Peru eine Geburtsurkunde vorweisen. Es wird empfohlen, eine internationale Geburtsurkunde bzw. eine beglaubigte englische oder spanische Übersetzung mitzuführen. Die internationale Geburtsurkunde ist nur im Standesamt am Geburtsort erhältlich. Minderjährige, die ohne ihre Eltern reisen, müssen weitere Dokumente mit sich führen. Bitte erkundigen Sie sich in diesem Fall beim zuständigen Konsulat.

    Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ umgehend vollständig ausgefüllt an uns zurück. Falls wir die Passdaten nicht rechtzeitig vorliegen haben, können wir Ihnen den Zutritt nach Machu Picchu nicht garantieren.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Corona-Vorsorgemaßnahmen

    Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

    Sicherheitseinrichtungen in den lateinamerikanischen Hotels  

    Bitte beachten Sie, dass in Lateinamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:

    • Fensterbrüstungen und Geländer weisen nicht die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf
    • Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm
    • Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.
    • fehlenden Isolierung an Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte
    • unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren
    • Unebenheiten im Gelände der Außenanlagen

    Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.

    Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
    • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
    • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    Medizinische Hinweise 

    Aktuelles

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

    • Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.

    Aufgrund der Zunahme an Fällen von Dengue-Fieber wurde im Februar 2020 für die Regionen Loreto, Madre de Dios und San Martín ein gesundheitlicher Notstand ausgerufen.

    • Beachten Sie die Informationen im Abschnitt Dengue-Fieber.

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Bei direkter Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen ab einem Alter von neun Monaten empfohlen, die in Gebiete unterhalb von 2.300m in folgenden Regionen reisen: Amazonas, Loreto, Madre de Dios, San Martín, Ucayali, Puno, Cusco, Junín, Pasco, Huánuco, hoher Norden von Apurimac, hoher Norden von Huancavelica, hohes Nordosten von Ayacucho und der Osten von Piura. In Gebieten oberhalb von 2.300m (inklusive der Stadt Cusco, Lima, Machu Picchu und dem Inka Trail) ist keine Gelbfieberimpfung empfohlen. Aus Peru kommend kann der Nachweis der Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.

    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.

    • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.

    • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    Zika-Virus-Infektion

    Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

    • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

    Chikungunya

    Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe Merkblatt Chikungunya-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Dengue-Fieber

    Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

    Ein geringes Risiko besteht im ganzen Land unter 2000 m, v. a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos.

    Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.

    Je nach Reiseprofil kann eine Notfallselbstmedikation im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

    • Tragen von körperbedeckender, heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden)

    • wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue!) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria!)

    • Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Durchfallerkrankungen

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

    Seit Mai 2019 wird zudem in Lima, Junín, La Libertad (einschließlich Trujillo), Lambayeque (einschließlich Chiclayo) und Piura Regionen über mehr als 200 Fälle des neurologischen Guillan-Barre-Syndrom berichtet. Die Ursache ist vermutlich auf einen durch die Atemwege oder Lebensmittel übertragenen Krankheitserreger zurückzuführen. Für Reisende besteht ein minimales Risiko. Reisende in Risikobereichen sollten jedoch Vorsichtsmaßnahmen für Lebensmittel und Getränke sowie Maßnahmen zur Händehygiene beachten.

    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    Leishmaniasis

    Die kutane und mukokutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

    Oropouche-Fieber

    Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.

    Leptospirose

    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

    In Peru kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u. U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z. T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

    Pest

    Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.

    Höhenkrankheit („Soroche“)

    In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.

    HIV/AIDS

    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Medizinische Versorgung

    Das medizinische Versorgungsangebot ist in Lima im privaten Sektor z. T. auf international hohem Standard. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen meist defizitär strukturiert.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren oder im Notfall ggf. die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren.

    In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden.

    Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e. V.

    Unverändert gültig seit: 22. Juni 2020