Marco Polo Reisen - Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Entdeckerreisen in der
Mini-Gruppe

Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Tansania

Reise-Nr. ST 7345

zur Buchung

  • Afrikaträume werden wahr bei dieser kleinen Runde durch Tansania. Der Blick auf den Kilimandscharo, Safaris in der legendären Serengeti und im Ngorongoro-Krater – nur ein paar der vielen Highlights. Die Savannenlandschaft ist die perfekte Kulisse für die Tierwelt Schwarzafrikas. Dazu viel Lagerfeuerromantik in Camps mitten in der Natur. Und dank Mini-Gruppe sind wir bei dieser Rundreise immer ganz nah dran am einheimischen Leben.

    Jede Menge Wildlife: elf Tage Ostafrika in der Mini-Gruppe
    Die spannendsten Nationalparks Tansanias
    Elefanten im Tarangire-Nationalpark
    Riesige Gnu- und Zebraherden in der Serengeti
    Der Ngorongoro-Krater
    Unterkünfte mit Afrika-Flair
    price ab 3849 € (ca. 4365 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 3 Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Donnerstag, 15.08.2019: Flug nach Afrika

    Abends Flug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba. (Nachtflug, Flugdauer ca. 6,5 Std.).

    2. Tag, Freitag, 16.08.2019: Ankunft in Tansania

    Morgens Landung in Addis Abeba und Anschluss zum Flughafen Kilimanjaro (Umsteigezeit ca. 4 Std., Flugdauer ca. 2,5 Std.). Ankunft gegen Mittag. Karibu – Willkommen in Tansania! Mit dem Marco Polo Scout starten wir im Landcruiser sofort ins Afrikaabenteuer und nehmen Kurs auf das Western-Kilimanjaro-Gebiet. Großes Landschaftstheater im Buschland. Wir beziehen unsere Zeltlodge mit Blick auf den Kilimandscharo, danach zeigt uns ein Massai auf einer kleinen Wanderung die Naturapotheke seines Volkes. Wir sind in Afrika angekommen! Beim Sundowner mit Weitblick über die Savanne, beim Abendessen und danach am Lagerfeuer lernen wir uns innerhalb der kleinen Gruppe kennen. Zwei Übernachtungen. (A)

    3. Tag, Samstag, 17.08.2019: Western-Kilimanjaro-Gebiet

    Morgens sind wir dabei, wenn die Tierwelt erwacht. Auf unserer Pirschfahrt begegnen uns Zebras, Gnus und Impalas. Auch Elefantenbullen mit gewaltigen Stoßzähnen ziehen gern durch die lichten Akazienwälder. Und immer vor der spektakulären Kulisse des Kilimandscharo, des höchsten Berges Afrikas, der sich am Horizont aus dem Nebel schält. Nachmittags erfahren wir auf einem Gehöft, wie die Massai heute leben. Dank Mini-Gruppe sind wir keine Zaungäste, sondern schnell mittendrin. (F/M/A)

    4. Tag, Sonntag, 18.08.2019: Western Kilimanjaro - Tarangire

    Heute geht's nach Westen ins Great Rift Valley, wo die Erdplatten immer mal wieder auseinanderstreben – ein Hot Spot der Erdgeschichte. Mittagspause im komfortablen Zeltcamp. Nachmittags schnüren wir die Wanderschuhe und folgen einem Massai-Ranger zum Ostufer des Manyarasees, wo Wasservögel ihre Runden drehen. Abends lassen wir uns die Küche Afrikas schmecken – bei gutem Wetter unterm Sternenzelt. Zwei Übernachtungen. (F/M/A)

    5. Tag, Montag, 19.08.2019: Tarangire-Nationalpark

    Kamera und Fernglas nicht vergessen für die Morgensafari! Mit unserem Landcruiser rücken wir den Tieren Afrikas im Tarangire-Nationalpark näher. Baobab-Bäume recken ihre kahlen Äste in den Himmel, Elefantenfamilien ziehen durch die Savanne, um am Fluss ihren gewaltigen Durst zu stillen und saftig grünes Gras zu fressen. Auch Giraffen, Antilopen, Paviane und vor allem Vögel kreuzen unseren Weg. Tolle Fotos zum Bestaunen daheim sind garantiert. (F/A/L)

    6. Tag, Dienstag, 20.08.2019: Tarangire – Karatu

    In Mto wa Mbu heißt es umsteigen. Im Fahrradsattel an Reisfeldern vorbei, zu einer Bananenpflanzung und zum Markt, wo ein buntes Völkergemisch auf Bantu, Nilotisch, Kuschitisch und Khoisan Geschäfte macht. Wir versuchen uns mit Zeichensprache im Feilschen. Unser Scout hilft natürlich und hält Ausschau nach den berühmten roten Bananen. Mittags geht es auf vier Rädern weiter nach Karatu mit seinen Gemüse- und Kaffeefarmen. Unsere Farm in Afrika liegt am Fuße des Ngorongoro-Vulkanmassivs. Wer Lust hat, wandert mit dem Scout zu einem Wasserfall. Alle anderen relaxen am Pool und gönnen sich ein bisschen kolonialen Lifestyle. (F/M/A)

    7. Tag, Mittwoch, 21.08.2019: Karatu – Serengeti

    Die Spannung steigt: Durch das Ngorongoro-Schutzgebiet holpern unsere Landcruiser Richtung Serengeti-Nationalpark. Mittags sind wir zum Lunch im Camp. "Serengeti darf nicht sterben!" Professor Grzimeks Aufruf rettete Tansanias Wildnis. So sind die unendlichen Weiten des offenen Graslands auch heute noch Kulisse für die große Wanderung der Wildtierherden. Jahr für Jahr ziehen Millionen Gnus, Zebras und Gazellen durch die Serengeti, während Löwen, Hyänen und Schakale mit Appetit auf Frischfleisch schon auf der Lauer liegen. Und wir mittendrin! Herzklopfen? Fürs perfekte Abenteuer-Feeling steht auch unser Camp heute mitten in der Natur. Zwei Übernachtungen. (F/A/L)

    8. Tag, Donnerstag, 22.08.2019: Serengeti-Nationalpark

    Tierbilder, die Professor Grzimek früher per Fernseher in unsere Wohnzimmer brachte – heute live für unsere Mini-Gruppe! Welche Route wir nehmen, entscheidet der Scout, der weiß, wo die Tiere heute unterwegs sind. Wir lehnen uns bequem zurück. Einzige Aufgabe: Augen auf und die Kamera schussbereit halten. Und wenn am Abend die Sonne über der Savanne versinkt, prosten wir uns am Lagerfeuer zu. (F/A/L)

    9. Tag, Freitag, 23.08.2019: Serengeti – Karatu

    Vormittags nehmen wir Kurs auf das Ngorongoro-Schutzgebiet. Unterwegs immer wieder Wildtiere auf Futtersuche und die Hütten der Massai, die hier ihre Rinder hüten. Am Rande des Ngorongoro-Kraters zaubert der Scout das Buschpicknick aus dem Kofferraum – Stärkung für den letzten Besuch bei Afrikas Tierwelt am Nachmittag. Ein Amphitheater der Natur mit XXL-Bühne fürs Wildlife: der Ngorongoro-Krater. Im gewaltigen Einbruchkessel eines urzeitlichen Vulkans drängen sich 25000 Tiere. Wir sind Augenzeugen ihres alltäglichen Überlebenskampfes. Gänsehaut-Feeling, bis wir abends unser Farmhaus erreichen! (F/A/L)

    10. Tag, Samstag, 24.08.2019: Rückreise

    Rückfahrt über Arusha zum Flughafen Kilimanjaro. Spätnachmittags Flug mit Ethiopian Airlines nach Addis Abeba (nonstop, Flugdauer ca. 2,5 Std., Umsteigezeit ca. 3,5 Std.). Gegen Mitternacht Weiterflug nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.). (F)

    11. Tag, Sonntag, 25.08.2019: Ankunft in Frankfurt

    Am Morgen Ankunft in Frankfurt und Anschluss zu den anderen Orten.

    A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen L: Lunchpaket

    price ab 3849 € (ca. 4365 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 3 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    W. Kilimanjaro 2 Kambi ya Tembo***
    Tarangire 2 Maramboi Tented Camp***
    Karatu 1 Ngorongoro Farm House***
    Serengeti 2 Kati Kati Camp***
    Karatu 1 Ngorongoro Farm House***
  • Marco Polo Live
    In Mto wa Mbu radeln wir am 6. Tag mitten durchs Kleinstadtleben. Vorbei an Reisfeldern und zu einer Bananenplantage, wo unser einheimischer Begleiter die Bauern zum Plaudern bringt. Und natürlich besuchen wir auch den Markt. An Verkaufsständen türmen sich Kochgeschirr, Tomaten und Bananen in allen Farben, und der Scout gibt uns einen Crashkurs im Feilschen. Funktioniert auch ohne gemeinsame Sprache, und die Verkäufer haben genauso viel Spaß wie wir.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2019 DZ * EZ *
    24.01.–03.02. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3749 (ca. 4251 CHF) 4248 (ca. 4817 CHF)
    14.02.–24.02. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3749 (ca. 4251 CHF) 4248 (ca. 4817 CHF)
    07.03.–17.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3749 (ca. 4251 CHF) 4248 (ca. 4817 CHF)
    11.07.–21.07. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3949 (ca. 4478 CHF) 4448 (ca. 5044 CHF)
    01.08.–11.08. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3949 (ca. 4478 CHF) 4448 (ca. 5044 CHF)
    15.08.–25.08. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3949 (ca. 4478 CHF) 4448 (ca. 5044 CHF)
    05.09.–15.09. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3849 (ca. 4365 CHF) 4348 (ca. 4931 CHF)
    19.09.–29.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3849 (ca. 4365 CHF) 4348 (ca. 4931 CHF)
    03.10.–13.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3849 (ca. 4365 CHF) 4348 (ca. 4931 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 15.2.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Ethiopian Airlines von Frankfurt zum Kilimanjaro Airport und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 130 €)
    • Transfers, Wildbeobachtungsfahrten und Rundreise mit guten, landesüblichen Geländefahrzeugen mit hochstellbarem Dach; max. 6 Gäste pro Fahrzeug, Fensterplatz garantiert
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Lodges und komfortablen Zeltcamps
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, L=Lunchpaket, A=Abendessen)
    • Eintritte und Nationalparkgebühren
    • Fahrradtour im Dorf Mto wa Mbu
    • Reiseliteratur (ca. 13 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung (Driver-Guide)
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Für Reisen nach Tansania sind ein Reisepass und ein Visum erforderlich. Auf Wunsch besorgen wir Ihnen gerne dieses Visum (Visagebühr und -besorgung 70 €, Frist 5 Wochen). Mit diesem Service wollen wir Ihnen eine bequemere Einreise ohne lange Wartezeiten ermöglichen. Es ist jedoch auch möglich, sich die Visa erst bei der Einreise ausstellen zu lassen. (Kosten ca. 40 EUR, Stand Juni 2018). Es sind keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen  

    Für die Einreise nach Tansania benötigen deutsche Staatsbürger einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass und ein Visum. Die Kosten für das Visum und seine Besorgung sind nicht im Reisepreis enthalten.

    Das Visum für Tansania (ca. 50 USD) wird bei Einreise erteilt und ist vor Ort zu zahlen. Bitte begeben Sie sich, nachdem Sie das Flugzeug verlassen haben, zügig zum entsprechenden Schalter. Es empfiehlt sich außerdem, gleich den passenden Betrag bereitzuhalten, um Verzögerungen zu vermeiden.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

    Wichtige Information für Verlängerer in Sansibar:

    Das Visum für Tansania gilt gleichzeitig auch für Sansibar. Der Aufenthalt auf Sansibar ist nur gestattet, wenn bei Einreise Buchungsbestätigungen sowohl für die gesamte Reise als auch für das Hotel vorliegen. Dies gilt insbesondere für Gäste, die eine Verlängerung auf Sansibar in Eigenregie gebucht haben. Bitte führen auch Sie eine Buchungsbestätigung für das von Ihnen gebuchte Hotel mit sich.

    Bitte beachten Sie auch die Informationen hinsichtlich möglicher Pflichtimpfungen in den Medizinischen Hinweisen! 

     

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Was gehört unbedingt in den Koffer?  

    Die folgende Liste soll Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäcks helfen:

    - feste, gut eingelaufene Schuhe

    - leichte Regenjacke

    - Tagesrucksack

    - Badeschuhe (aus hygienischen Gründen,falls gewünscht)

    - Feuchtigkeits- oder Desinfektionstücher

    - Insektenschutzmittel (bewährt haben sich ¿No-Bite¿ und ¿Anti-Brumm¿), auch zum Schutz vor der Tsetse-Fliege

    - ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

    - Reiseapotheke und Heftpflaster

    - Taschenlampe oder Stirnlampe mit Ersatzbirne und -batterien

    - Taschenmesser

    - Fotoapparat oder Kamera mit ausreichend Speicherkarten und Ersatzakkus bzw. -batterien

    - Fernglas

    Sicherheitsmaßnahmen in den Hotels und Unterkünften 

    In Tansania dürfen Sie keine europäischen Sicherheitsstandards erwarten. Vor allem folgende Punkte erfordern ein umsichtiges Verhalten:

    - gelegentlich niedrige Brüstungshöhen bei Balkons und Fenstern

    - übergroße Zwischenräume bei den Gitterstäben von Geländern

    - lockere Elektroinstallationen, auch in Badezimmern

    - Treppen mit Stufen in unterschiedlicher Höhe, bröckelnden Kanten und unebenen Oberflächen

    - fehlende Treppengeländer und Handläufe

    - unebene und unzureichend beleuchtete Wege in den Außenanlagen

    - unbeleuchtete und nicht abgesicherte Swimmingpools

    - in den Zeltcamps gibt es z.T. nur abends Warmwasser, oder durch die Sonne erhitzt; Wifi gibt es meist nur im Hauptzelt.

    Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein. Sehr wichtig ist es, eine gute Taschenlampe mitzunehmen, zumal gelegentlich in den Abendstunden der Strom ausfällt bzw. die Stromversorgung in einigen Lodges nur durch Generatoren erfolgt, die in der Regel um 23 Uhr abgeschaltet werden.

    In einigen Unterkünften sind Sie mitten im Busch. So kann es sein, dass sich auch in unmittelbarer Umgebung Hyänen und andere Tiere aufhalten.

    Sicherheit geht vor! 

    Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Tansania zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Tansania gilt als weitgehend stabiler Staat. Dennoch weist das Auswärtige Amt auch in Tansania auf die Möglichkeit touristischer Attentate hin.

    Im Jahr 2014 gab es mehrere Explosionen in Arusha und in der Altstadt (Stone Town) von Sansibar-Stadt. Der Rest der Insel blieb absolut ruhig. Wir beobachten die Lage aufmerksam und behalten uns vor, unsere Gruppen im Falle von anhaltenden Spannungen in einem guten Strandhotel unterzubringen und das Programm auf Sansibar abzuwandeln.

    Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements verzichten wir in Ostafrika selbstverständlich auf den Besuch der Regionen, in denen große ethnische und politische Spannungen herrschen bzw. in denen wir eine erhöhte Gefährdung durch terroristische Aktivitäten vermuten.

    Wegen der in Afrika an manchen Orten sehr hohen Kriminalität haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem fordern wir unsere Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zum weiträumigen Meiden von Demonstrationen und Protestkundgebungen. auf. Dies gilt in besonderem Maße für Stone Town auf Sansibar und die Küstenstadt Daressalam. In jedem Fall bitten wir Sie, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt. Bei individuellen Unternehmungen in Stone Town fordern wir Sie zu erhöhter Vorsicht und zum Meiden religiöser Stätten auf. Auch beim Besuch von Restaurants und Cafés ist erhöhte Vorsicht geboten.

    Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit einem langjährig bewährten Partner organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet.

    Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Studiosus-Team

    Stand: 29. November 2018

    Sicherheitshinweis  

    Tansania

    Unverändert gültig seit: 29. November 2018

    Landesspezifische Sicherheitshinweise

    Allgemeine LageDie Lage in Tansania ist insgesamt stabil. Gleichwohl kann es jederzeit zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften aus unterschiedlichsten Gründen zu lokalen Gewaltausbrüchen kommen.

    Reisenden wird empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden. Es wird zu erhöhter Vorsicht und Wachsamkeit auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten geraten.

    Die politische Lage in der autonomen Teilrepublik Sansibar ist nach umstrittenen Wahlen angespannt, Unruhen können weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit, insbesondere beim Besuch des Großraums Stone Town geraten.

    Piraterie auf hoher SeeVor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.

    Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Center dringend empfohlen.

    TerrorismusEs hat mehrere Anschläge sowohl auf dem Festland als auch auf Sansibar gegeben, Gotteshäuser und religiöse Führer wurden angegriffen. Die Hintergründe blieben häufig unklar.

    In der Region sind weitere Anschläge nicht auszuschließen.

    KriminalitätDerzeit häufen sich die Fälle, in denen Touristen von angeblichen hilfsbereiten Passanten oder angeblichen Taxifahrern angesprochen, die ihnen Unterstützung wie Fahrgelegenheiten anbieten, um sie anschließend auszurauben und/oder unter Androhung von Gewalt zu zwingen, Bargeld vom Geldautomaten abzuheben. Mehrfach wurden Touristen gezwungen, durch Anrufe bei Familie oder Bekannten Geldtransfers über Western Union zu erwirken. In und um Daressalam nimmt diese Art der Kriminalität signifikant zu. Bevorzugte Plätze sind die Bahnhofsstation, Fähranlegestelle und Busstationen, aber auch zunehmend Wohngebiete, etwa Oyster Bay und Masaki. Es wird daher dringend empfohlen, ausschließlich registrierte Taxis zu nutzen. Diese sind an einem grünen, gelben oder blauen Längsstreifen auf der weißen Karosserie zu erkennen und haben ein weißes Kennzeichen. In Zweifelsfällen sollte der Fahrer gebeten werden, seine Registrierung vorzuzeigen.

    Es wird dringend davon abgeraten, harmlos erscheinende Hilfsangebote wie z.B. Mitfahrgelegenheiten oder beim Abheben von Geld anzunehmen.

    Nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden sollten auch tagsüber gemieden werden. Dies gilt insbesondere auch für die Strände in den Küstenstädten.

    Mit Einbruch der Dunkelheit sollte von Überlandfahrten abgesehen werden.

    Bei Dunkelheit ist von Spaziergängen, selbst in von Touristen frequentierten Stadtvierteln, dringend abzuraten. Es häufen sich Fälle, bei denen Fußgängern Taschen oder Rucksäcke von Dieben auf vorbeifahrenden Motorrädern oder aus Autos heraus gewaltsam entrissen werden, oft mit erheblicher Gefahr für Leib und Leben.

    KrisenvorsorgelisteDeutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

    Weltweiter SicherheitshinweisEs wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

    vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

    Medizinische Hinweise 

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo

    Aufgrund des aktuellen Ebolaausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo werden derzeit alle Reisenden, die über Flughäfen und die Landgrenzen nach Tansania einreisen, zur Vermeidung der Einschleppung von Ebola mittels Temperaturscanner auf erhöhte Körpertemperatur überprüft und nachfolgend ggf. einer weiteren Befragung/Untersuchung unterzogen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen, z.B. Quarantäne, auszugehen.

    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

    Gelbfieber-Impfung

    Gelbfieber-Impfung

    Die tansanische Botschaft in Berlin hat erklärt, dass alle Reisenden aus Deutschland und Europa, die direkt nach Sansibar reisen, sich weniger als 12 Stunden im Transit in einem Gelbfiebergebiet aufhalten, keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung benötigen. Rückmeldungen von Reisenden bestätigen dies.

    Reisende, die über das Festland nach Sansibar einreisen, werden bei der Einreise am Hafen oder am Flughafen nochmals kontrolliert, ob sie sich zuvor in einem Gelbfieberendemiegebiet aufgehalten haben.

    Im Zweifel sollten die Hinweise des sansibarischen Gesundheitsministeriums bzw. die Stellungnahme der Botschaft Tansanias in Berlin mitgeführt werden. Siehe auch unter Impfschutz.

    Impfschutz

    Bei der direkten Einreise aus Deutschland auf das Festland Tansanias und nach Sansibar sind keine Pflichtimpfungen, insbesondere keine Gelbfieberimpfung erforderlich.

    Dies gilt auch, wenn im Transit über ein Gelbfieber-Endemiegebiet eingereist wird, solange bei dem Zwischenstopp der Flughafen nicht verlassen wird und der Aufenthalt weniger als 12 Stunden beträgt. Ein Transit z.B. in Addis Abeba oder Nairobi von unter 12 Stunden erfordert keinen Gelbfieberimpfnachweis. Bei einer Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer), insbesondere auch auf dem Landwege wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ab dem vollendeten 1. Lebensjahr verlangt – siehe auch www.who.int.

    Für längere Aufenthalte im Land und bei erhöhter Mückenexposition kann eine Impfung auch aus medizinischen Gründen sinnvoll sein.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Gelbfieber, Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Typhus empfohlen.

    Dengue-Fieber

    Dengue-Fieber wird durch tagstechende Mücken (Stegomyia aegypti) übertragen und kommt in den letzten Jahren immer wieder, insbesondere während der Regenzeit an der Küste vor. Die Erkrankung ist durch Fieber, Hautausschlag und schwere Gelenk- und Knochenschmerzen („break bone fever“) gekennzeichnet. In seltenen Fällen treten Blutungskomplikationen auf (Dengue Hämorrhagisches Fieber). Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen (s. u.).

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85% der Fälle in Tansania!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Ein hohes Risiko besteht landesweit unter 1800m inklusive der Städte und Nationalparks. Ein geringeres Risiko herrscht in den Höhenlagen zwischen 1800 und 2500m, und auf den Inseln Sansibar und Pemba. In den letzten großen Regenzeiten kam es zu einem deutlichen Anstieg der Malariafälle auch in Daressalam. Eine Malariaprophylaxe mit Medikamenten (Chemoprophylaxe) ist daher ratsam. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

    -körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ggf. mit Imprägnierung,

    -ganztägig (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    -unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen.

    Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.

    HIV/AIDS

    HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes, lebensgefährliches Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Durchfallerkrankungen und Cholera

    Nach dem Auftreten von Cholera in Flüchtlingseinrichtungen der Region Kigoma bereits seit Anfang 2015 ist eine Ausbreitung über weite Teile des Landes zu verzeichnen. Betroffen sind auch immer wieder Daressalam (insbesondere Slums), Arusha und Sansibar. Es ist ausschließlich die einheimische Bevölkerung betroffen. Ausbruchkontrollmaßnahmen laufen, allerdings sind ein Ende des Ausbruchs und die weitere Entwicklung nicht absehbar. Bei Einhaltung der empfohlenen Hygienemaßnahmen (s. u.), besteht für Touristen weiterhin kein oder ein nur äußerst geringes Risiko.

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf, siehe Merkblatt Cholera.

    Eine Cholera-Schluckimpfung steht grundsätzlich zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Gabe mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel aber auch in der momentanen Situation nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben. Für touristische Reisen nach Tansania ist eine Impfung nicht erforderlich. Im Zweifel wird eine individuelle Beratung durch einen Tropen- oder Reisemediziner dazu empfohlen.

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.

    Einige Grundregeln

    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen, selbst schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    Weitere Infektionskrankheiten

    Chikungunya-Fieber

    Betroffen ist überwiegend Sansibar und die angrenzende Küstenregion des Festlandes. Grundsätzlich ist eine Gefährdung auch in anderen Landesteilen, insbesondere den Küstenregionen nicht sicher auszuschließen. Die Erkrankung ist wie Dengue-Fieber durch Fieber, Hautausschlag, Gelenk- und Knochenschmerzen gekennzeichnet und wird auch durch die gleichen tagstechenden Mücken (Aedes aegypti) übertragen. Mückenschutz beachten, s.o.

    Afrikanisches Zeckenbissfieber

    Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever).

    Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam. Schutz ist nur durch adäquate Kleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Rückkehr möglich.

    Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

    In der Serengeti und im Tarangire-Nationalpark sowie im Westen des Landes (Tabora, Rukwa, Kigoma) kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große tagaktive Fliegen (TseTse) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. So infizierten sich zuletzt mehrere Touristen während des Besuchs des Serengeti-Nationalparks. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende feste, lange Kleidung und stabiles Schuhwerk ist hier besonders angeraten.

    Dengue-Fieber

    Die durch die starken Regenfälle bedingte Dengue-Fieber-Erkrankungen ist mit dem Ende der Regenzeit 2014 zurückgegangen. Dengue Fieber wird durch tagstechende Mücken (Stegomyia aegypti) übertragen und kommt in den letzten Jahren immer wieder, insbesondere während der Regenzeit, an der Küste vor, jedoch nie in dem Ausmaß wie 2014. Die Erkrankung ist durch Fieber, Hautausschlag und schwere Gelenk- und Knochenschmerzen („break bone fever“) gekennzeichnet. In seltenen Fällen treten Blutungskomplikationen auf (Dengue Hämorrhagisches Fieber). Trotz des Rückgangs der Fälle wird auch weiter zu Mückenschutz am Tage geraten, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.

    Meningokokken-Krankheit (u. a. bakterielle Hirnhautentzündung)

    Sie wird vorwiegend in den trockenen Monaten (vor allem Januar bis April) im Norden und Westen des Landes übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer von unter vier Wochen indiziert sein.

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser (z.B. Victoria-See) durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen. Vom Baden in Süßwassergewässern sollte daher in ganz Tansania konsequent abgesehen werden.

    Gifttiere

    In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inkl. Todesfolge bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z.B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie überall in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

    Höhenkrankheit

    Sollten im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Kilimandscharo oder der Mt. Meru bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich (Höhenkrankheit). Eine Bergrettung ist so gut wie nicht vorhanden. Zu Symptomen der Höhenkrankheit siehe auch das Merkblatt Höhenkrankheit. Eine reise- bzw. höhenmedizinische Beratung wird insbesondere auch beim Vorliegen von Vorerkrankungen dringend empfohlen.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und häufig technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, englisch sprechende Ärzte.

    Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Zusätzlich kann der Abschluss einer lokalen Evakuierungsversicherung bei AMREF-Flying Doctors erwogen werden.

    Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Es gibt im Land immer wieder Engpässe in der Versorgung mit Medikamenten. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.

    (Unverändert gültig seit: 06. Februar 2019)

    Schlafkrankheit 

    Obwohl Infektionen bei Touristen äußerst selten auftreten, raten Tropenmediziner auch hier zu konsequentem Insekten schutz (körperbedeckende Kleidung tragen, Insektenschutzmittel wiederholt aufzutragen, möglichst keine dunkelblaue oder schwarze Kleidung tragen, da diese die Tse-Tse-Fliege anzieht). Es ist angeraten, bei einer Erkrankung nach Ende der Reise dringend einen Arzt aufzusuchen und neben der ungleich häufigeren Malaria auch an die Schlafkrankheit zu denken.