Marco Polo Reisen - Young Line Travel - Youngline

Für Traveller zwischen 20 und 35

Young Line Travel - Youngline

Namibia – Botswana – Zambia
Wildlife & Waterfalls

Reise-Nr. ST 7516

zur Buchung

Saison 2017: 2 Termine

  • Ein afrikanischer Traum: In 18 Tagen im Safari-Lkw vom Atlantik zu den Viktoriafällen
    Namibias Highlights inklusive Etoscha-Nationalpark
    Riesige Elefantenherden im Chobe-Nationalpark
    Mitten im Okavangodelta: im Einbaum zum Camp
    Viele spannende Freizeitmöglichkeiten an den Viktoriafällen
    Ausrüstungstipps zu dieser Reise findest du unter "Sicher & Gesund"

    Auf dem Feuer brutzeln schon die Kudusteaks, während wir noch die letzten Zelte aufbauen. Zum Abendessen gibt's nicht nur leckeres Fleisch, sondern auch Impressionen unseres Afrikatrips: Wir denken daran, wie aufregend das allererste Game Spotting im Etoscha-Nationalpark war, wie es nachts im Okavangodelta im Unterholz hinterm Zelt eindeutig elefantenmäßig knackte, wie wir an den Viktoriafällen eine freiwillige Dusche nahmen und beim Bush Walk Löwenspuren ausmachten, die laut Scout Jimmy keine Stunde alt waren.

    price ab 2999 € (ca. 3311 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 2 Abreisetermine an.

  • 1. Tag, Mittwoch, 04.10.2017: Flug nach Namibia

    Abends Flug mit South African Airways von Frankfurt oder München nach Johannesburg (nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.).

    2. Tag, Donnerstag, 05.10.2017: WINDHUK - Africa for Beginners

    Vormittags Umsteigen in Johannesburg und zweistündiger Weiterflug nach Windhuk. Marco Polo Scout Jimmy samt Overlander-Lkw und Fahrer Phil erwartet uns mittags schon und bringt uns gleich in die City. Dann ist erst mal ein Bummel durch Windhuk angesagt: Independence Avenue, Alte Feste und Christuskirche. Eine wilde Mischung aus Afrika und deutschen Relikten. Abends Grilldinner in Joe's Beerhouse. (A)

    3. Tag, Freitag, 06.10.2017: WINDHUK - ETOSCHA-NATIONALPARK - Die Wildnis ruft

    Während Phil beim Zwischenstopp in Otjiwarongo den Truck auftankt, decken wir uns im Supermarkt mit südafrikanischem Wein und Gummibärchen ein. Noch mehr Süßes? Gerne! Die Bäckerei im nächsten größeren Ort Outjo gilt als Geheimtipp für Plundergebäck ... Dann weiter, bis wir den Schlagbaum zum Etoscha-Nationalpark passieren und unser Camp inmitten des Parks erreichen. Der Edelcampingplatz bietet uns den schönsten Pool der Gegend und für die Tiere eine beleuchtete Wasserstelle! Schnell die Zelte aufbauen, dann hinaus in die Wildnis: Zebraherden beäugen unseren Overlander, da drüben spazieren eine Elefantenkuh und ihr Junges vorbei, und die Strauße haben's ganz eilig ... (F/M/A)

    4. Tag, Samstag, 07.10.2017: ETOSCHA-NATIONALPARK - Spurensuche

    Morgens und nachmittags auf Safari im Overlander - wer sieht das erste Nashorn? Mit geübtem Blick entdecken Jimmy und Phil eine Löwenfamilie, die perfekt getarnt im Savannengras döst. An den Wasserstellen trinken Gnus, Zebras und Nashörner – und wir können uns während der Mittagspause am Pool des Camps von der Hitze erholen. (F/M/A)

    5. Tag, Sonntag, 08.10.2017: ETOSCHA-NATIONALPARK - KAMANJAB - Bei den Himba

    Überlandtag. Am Nachmittag eine Begegnung der besonderen Art mit den Himba - von Kopf bis Fuß rot gefärbt und mit eigenwilliger, faszinierender Haarpracht. Abends schlagen wir in Kamanjab unsere Zelte auf. (F/M/A)

    6. Tag, Montag, 09.10.2017: KAMANJAB - SWAKOPMUND - Durch die Wüste zum Atlantik

    Die Piste bleibt holprig, die Landschaft wird karger. Nach mehreren Stunden erreichen wir den Atlantik und folgen der Küste bis Cape Cross. Hier leben rund 80000 Seelöwen. Beim Fotoshooting halten wir besser die Luft an, so penetrant duften sie. Auf unserer Weiterfahrt passieren wir einsame Strände, an denen auch mal ein Wrack liegt - nicht umsonst heißt die Region Skelettküste ... Nachmittags Ankunft in Swakopmund. Moment mal - ist das wirklich Afrika? In der Bäckerei werden belegte Brötchen verkauft, in den Cafés sitzen Einheimische bei Schwarzwälder Kirschtorte, und in der Apotheke gibt's Klosterfrau Melissengeist. (F/M)

    7. Tag, Dienstag, 10.10.2017: SWAKOPMUND - Freizeit oder Delfinbeobachtung

    Shoppen und bummeln - Swakopmund hat richtig nette Boutiquen und Läden. Die Sportbegeisterten unter uns brechen in die Dünen der Namib auf, die als ultimativer Spot für Sandboarder gelten. Oder wieder Lust auf Tiere? Beim Vormittagsausflug ins nahe Walvis Bay (55 €) bringt uns ein Boot hinaus aufs Wasser. Mit ein bisschen Glück sehen wir Delfine, Robben und sogar Buckelwale. Abends treffen sich die meisten von uns in der Tiger Reef Beach Bar - mit einem kühlen Windhoek Lager in der Hand. (F)

    8. Tag, Mittwoch, 11.10.2017: SWAKOPMUND - GOBABIS - Impressionen der Kalahari

    Auf dem Trans-Kalahari Highway bis in die Ausläufer der Kalahari. Wie man in der Wüste überlebt, weiß keiner besser als die Buschmänner. Jimmy erzählt uns, dass ihnen vergrabene Straußeneier als Wasserdepots dienen. Kurz vor der Grenze zu Botswana verbringen wir die heutige Nacht. Über dem Lagerfeuer funkelt der Sternenhimmel - wer findet das Kreuz des Südens zuerst? (F/M/A)

    9. Tag, Donnerstag, 12.10.2017: GOBABIS - MAUN - Am Tor zum Delta

    Raus aus den Schlafsäcken - Botswana wartet auf uns! Immer wieder muss Phil bremsen, weil Elefanten die Straße queren. Am späten Nachmittag Ankunft in Maun - der ersten halbwegs echten Stadt seit Windhuk! Letzte Möglichkeit, vor dem Abenteuer Okavangodelta Proviant einzukaufen. (F/M/A)

    10. Tag, Freitag, 13.10.2017: MAUN - OKAVANGODELTA - Unterwegs im Mokoro

    In Allradfahrzeugen bewältigen wir die erste Teilstrecke, dann steigen wir in Mokoros um und vertrauen auf die Erfahrung der Poler, die den Einbaum durchs Delta staken. Unsere Zelte stellen wir heute in absoluter Wildnis auf. Um uns herum nur Busch und Wasser. Mittags Zeit zum Relaxen im Camp, bevor wir uns zu Fuß ins Moremi Game Reserve aufmachen. Wir begeben uns auf die Pirsch nach Löwen, Büffeln und Zebras - zum Glück hat uns unser Guide vorher genaue Anweisungen gegeben, wie wir bei einer "Gegenüberstellung" mit wilden Tieren reagieren sollen - so kommen wir mit heiler Haut aus jeder Situation heraus! Am abendlichen Lagerfeuer im Camp herrscht ausgelassene Stimmung: Die Poler fordern uns zum Tanzen und Singen auf...Na, da machen wir doch sofort mit! (F/M/A)

    11. Tag, Samstag, 14.10.2017: OKAVANGODELTA - MAUN - Im Delta

    Unvergesslich: Aufwachen mitten in der Wildnis! Wir steigen in unsere Mokoros, lehnen uns zurück und beobachten die Hippos, die sich im Wasser tummeln. Zurück in unseren Allradfahrzeugen zücken wir unsere Ferngläser und halten Ausschau nach Löwen, Elefanten & Co. Auf einem Katzenkrallenbaum eine Ansammlung von Geiern - die hocken da nicht zum Spaß. "Sie lauern darauf, dass er da drüben etwas von seiner Beute übrig lässt", erklärt Jimmy und deutet auf einen Leoparden. Am Nachmittag Fahrt zurück Richtung Maun. (F/M/A)

    12. Tag, Sonntag, 15.10.2017: MAUN - GWETA - Ins Land der Salzpfannen

    Weiter nach Gweta, das wir nachmittags erreichen. Unser Camp hat einen Pool und eine gemütliche Bar - hier lässt sich's inmitten der staubtrockenen Salzpfannenlandschaft aushalten. Abends einfach zurücklehnen: Die Köchinnen des Camps zaubern ein leckeres African Dinner für uns! (F/A)

    13. Tag, Montag, 16.10.2017: GWETA - CHOBE-NATIONALPARK - Hippo & Co. am Chobe River

    Nach dem Frühstück steuert Phil den Overlander Richtung Chobe-Nationalpark, den wir einmal durchqueren - links und rechts des Weges lassen sich die ersten Giraffen und Elefanten blicken. Nachmittags erreichen wir Kasane am Chobe River - hier schlagen wir unsere Zelte für die nächsten beiden Nächte auf. Am Abend ein Highlight der Tour: Mit dem Speedboot brausen wir mit Blick auf den Nationalpark über den Chobe River. Am Ufer drängelt sich eine Herde Elefanten, bis es zu eng wird und einige von ihnen auf die andere Flussseite schwimmen. Hoffentlich rammen sie uns nicht! Gleich darauf ziehen Augen, die in der untergehenden Sonne blinzeln, unsere Aufmerksamkeit auf sich: Hippos vergnügen sich mit der ganzen Familie im Wasser. (F/M/A)

    14. Tag, Dienstag, 17.10.2017: CHOBE-NATIONALPARK - Freizeit oder Game Drive

    Freie Zeit in Kasane. Die meisten von uns mögen's aktiv und begleiten Jimmy auf einen Game Drive (36 €). Diesmal geht's mit Allradfahrzeugen in den Chobe-Nationalpark. Romantischer Ausklang am Abend: Unser Scout organisiert heute eine gemütliche Sunset Cruise auf dem Chobe River. Und noch einmal genießen wir die traumhaften Ausblicke auf die sich am Ufer tummelnden Tiere. (F/A)

    15. Tag, Mittwoch, 18.10.2017: CHOBE-NATIONALPARK - LIVINGSTONE - Naturwunder Viktoriafälle

    Die Fähre bringt uns am Morgen über den Zambezi River nach Zambia, eine Busstunde später Ankunft in Livingstone. Schon von Weitem sehen wir die Gischt der Viktoriafälle. Ein lautes Spektakel, und nass obendrein. Wir klettern hinunter in die Schlucht zu den Boiling Pots. Vielleicht stürzt sich gerade ein Bungee-Jumper von der Victoria Falls Bridge? Abends beziehen wir unser Camp am Ufer des Zambezi. Die gute Nachricht: Heute müssen wir die Zelte nicht selbst aufstellen - wir schlafen in fest installierten Safarizelten des Camps! (F)

    16. Tag, Donnerstag, 19.10.2017: LIVINGSTONE

    Marco Polo Live

    Jungen und Mädchen drängen sich in Scharen um uns: Zu Gast in einer Schule in Livingstone! Bei welchem Unterricht wir wohl helfen können? Vielleicht Englisch - und dann wäre da noch der Schulsport ... Freiwillige vor! Wer sich nicht als Hilfslehrer und Trainer versuchen will, kann sein handwerkliches Geschick beweisen: Stuhlbeine müssen geleimt und Wände gestrichen werden. Mittags heißt es Abschied nehmen nach vielen beeindruckenden Erlebnissen für alle Beteiligten!

    Nachmittags freie Zeit. Lust auf einen Lion Walk? Für den Abend organisieren wir gemeinsam das Abschiedsessen - klar, dass dabei ein Mosi Lager Beer nicht fehlen darf. (F)

    17. Tag, Freitag, 20.10.2017: RÜCKFLUG VON LIVINGSTONE

    Transfer zum Flughafen, Händeschütteln und dicke Drücker für unseren Scout Jimmy und Phil. Mittags gut eineinhalbstündiger Flug mit South African Airways nach Johannesburg und abends nonstop weiter nach Frankfurt oder München. (F)

    18. Tag, Samstag, 21.10.2017: ANKUNFT IN EUROPA

    Morgens landen wir wieder in Europa.

    A: Abendessen, F: Frühstück, M: Mittagessen

    price ab 2999 € (ca. 3311 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 2 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Hotels/Unterkünfte

    Ort Nächte Hotel/​Landeskategorie
    Windhuk 1 Safari***
    Etoschapark 2 Zeltcamp-
    Kamanjab 1 Zeltcamp-
    Swakopmund 2 Dunedin Star**
    Gobabis 1 Zeltcamp-
    Maun 1 Zeltcamp-
    Okavangodelta 1 Buschcamp-
    Maun 1 Zeltcamp-
    Gweta 1 Zeltcamp-
    Kasane 2 Zeltcamp-
    Livingstone 2 Zeltcamp-
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2017 DZ * EZ *
    27.04.–14.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2699 (ca. 2979 CHF) 2808 (ca. 3100 CHF)
    10.05.–27.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2499 (ca. 2759 CHF) 2598 (ca. 2868 CHF)
    23.08.–09.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2939 (ca. 3244 CHF) 3058 (ca. 3376 CHF)
    06.09.–23.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2939 (ca. 3244 CHF) 3058 (ca. 3376 CHF)
    20.09.–07.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2939 (ca. 3244 CHF) 3058 (ca. 3376 CHF)
    04.10.–21.10. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 22
    2999 (ca. 3311 CHF) 3128 (ca. 3453 CHF)
    10.10.–27.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 22
    2999 (ca. 3311 CHF) 3128 (ca. 3453 CHF)
    18.10.–04.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2999 (ca. 3311 CHF) 3128 (ca. 3453 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 20.7.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    IM REISEPREIS ENTHALTEN

    • Linienflug (Economy) mit South African Airways von Frankfurt oder München nach Windhuk und zurück von Livingstone sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 165 €); weitere Abflugsorte mit Zuschlägen auf Anfrage oder hier - nach Auswahl der Fluganreise - online und aktuell auf Verfügbarkeit sowie Preis geprüft
    • Transfers, Ausflüge, Safarifahrten und Rundreise mit für schwierige Pisten geeigneten Trekking-Lkws, Bussen und Allradfahrzeugen
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels; 9 Übernachtungen in Zeltcamps mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen, 2 Übernachtungen in fest stehenden Zelten mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen, eine Übernachtung in einem Buschcamp ohne sanitäre Einrichtungen
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen/Picknick, A = Abendessen)
    • Nationalparkgebühren
    • Mokoro-Touren im Okavangodelta
    • 2 Game Cruises im Chobe-Nationalpark
    • Eintritt zu den Viktoriafällen (ca. 27 €)
    • Klimaneutrale Bus-/Jeep-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind (Rundflug Okavangodelta ab ca. 100 €); Einreisesteuer Botswana (ca. 30 €).
  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass und Visum für Zambia erforderlich, das am Einreiseort ausgestellt wird (ca. 45 €, bei Einreise zu zahlen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Für diese Reise benötigst du einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig ist und über mindestens vier freie Seiten verfügt.

    Namibia ist für Deutsche, Österreicher und Schweizer bis zu einem Aufenthalt von 90 Tagen visumfrei.

    Botswana erhebt eine vor Ort zu zahlende Einreisesteuer in Höhe von 30 US-Dollar von allen Einreisenden mit Wohnsitz außerhalb der SADC-Länder (Southern African Development Corporation). Diese gilt für einen Aufenthalt von bis zu dreißig Tagen. Eine mehrfache Einreise ist möglich, ohne dass die Steuer von Neuem erhoben wird.

    Das Visum für Sambia wird ebenfalls vor Ort erteilt (single entry 50 USD, in bar zu zahlen).

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bitte erkundige dich ggf. in deinem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat.

    Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir grundsätzlich die Mitnahme einer Kopie der ersten beiden Seiten deines Reisepasses. Bitte verwahre diese Kopie getrennt von deinem Reisepass.

  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das solltest du generell sein, wenn du eine Reise antrittst. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhältst du insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ausrüstungstipps 

    Ergänzend zu den o.g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    - Warmer Schlafsack und ggf. ein Kissen und ein Spannbettuch

    - Tagesrucksack

    - Kleine Tasche für die Übernachtung im Okavangodelta

    - 1 Paar gut eingelaufene feste Schuhe (Wander-/Trekkingschuhe)

    - Badesachen

    - Insektenschutzmittel

    - Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

    - Taschen- oder Stirnlampe

    - Fernglas für Wildbeobachtungen

    - Reisetasche (kein Hartschalenkoffer)

    - Mütze und Handschuhe während der südlichen Wintermonate

    - Sicherheitsnadel (für den Notfall - falls der Zeltreißverschluss klemmt)

    - Ggf. Vorhängeschloss für die Schließfächer im Truck

    Es wird in Igluzelten übernachtet; hier schläfst du auf Matratzen, die gestellt werden - ohne Bettzeug. Du benötigst daher unbedingt einen eigenen Schlafsack, ggf. ein kleines Kissen sowie Handtücher. Der Schlafsack sollte auch bei Temperaturen bis zu 0° C (u. U. sogar geringe Minusgrade möglich!) ausreichend warm halten (bei Reisen in den Wintermonaten der Südhalbkugel). Besonders praktisch sind die gängigen 1 kg-Schlafsäcke, die sehr klein und leicht sind.

    Gepäck

    Für den Transport des Gepäcks während der Reise ist ein Rucksack oder eine weiche Reisetasche zu empfehlen. Unser Trekking-Bus hat für jeden Gast ein starres Gepäckfach mit Maßen von ca. 42 cm x 32 cm x 80 cm - Größe und Art der Gepäckfächer variieren jedoch von Truck zu Truck ein wenig. Die Größe deines Gepäckstücks sollte jedoch auf keinen Fall diese angegebenen Maße übersteigen. Hartschalenkoffer passen nicht hinein. Da die Gepäckfächer in manchen Trucks abschließbar sind, bietet sich die Mitnahme eines kleinen Schlosses an.

    Für die Übernachtung im Okavangodelta bitte eine kleine Tasche mitnehmen, da nicht das komplette Gepäck in das Buschcamp mitgenommen werden kann.

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.

    Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

    Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Du wirst zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann deine individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Namibia 

    Impfschutz

    Bei der Einreise aus Deutschland (Direktflug) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.

    Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt (Internationales Impfzertifikat mit lebenslanger Gültigkeit). Eine Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete (z. B. Nachbarland Angola) finden Sie unter www.who.int.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen ( http://www.rki.de )

    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio, gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

    Malaria

    Ein hohes Risiko besteht ganzjährig im äußersten Norden des Landes, entlang des Kawango und Kuneneflusses sowie in der Region Sambesi (ehemals Caprivi-Streifen). Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht in den Provinzen Omusati, Oshana (östliches Ovamboland) Ohangwena, Oshikoto (Etosha-Nationalpark) sowie in den nordöstlichen Teilen von Otjozondjupa und Omaheke. Kein Risiko besteht im zentralen Hochland, in der Hauptstadt Windhuk sowie in den südlichen und westlichen Landesteilen.

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

    Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe ggfs. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.

    Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

    - körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    - in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    - ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen

    Weitere nur durch Expositionsprophylaxe vermeidbare Erkrankungen kommen vor.

    HIV/AIDS

    Etwa 17% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Namibia zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Besonders Risikogruppen (Prostituierte, Männer, die gleichgeschlechtlichen Verkehr haben, sog. MSM) sind darüber hinaus deutlich stärker betroffen Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Durchfallerkrankungen und Cholera

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. In den letzten Jahren ist es wiederholt, v.a. im Norden des Landes, zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen, die auch die Hauptstadt Windhuk erreicht haben. Die Cholera ist grundsätzlich eine gut zu behandelnde Erkrankung; eine erhöhte Gefährdung für Reisende aus Europa besteht daher nicht.

    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

    Gifttiere

    Wie in allen tropischen Ländern kommen auch in Namibia (auch in Windhuk) eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inklusive Todesfolge bewirken kann. Dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert! Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch gibt es einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte zum Teil auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, u. a.). Wie in den Tropen allgemein bekannt sein sollte: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt! Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige ¿Untermieter¿ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

    Zeckenübertragbare Erkrankungen

    Eine Reihe von Erkrankungen nach Zeckenbissen sind aus Namibia bekannt.

    Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber

    Diese hämorrhagische Viruserkrankung tritt sporadisch in Namibia auf. Das Virus wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Hyalomma oder durch Kontakt zu Fleisch oder Blut infizierter Tiere übertragen. Häufig kommt es auch durch engen Kontakt zu Infizierten in den Gesundheitseinrichtungen zu Folgeerkrankungen. Ein Charakteristikum dieser Infektion ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine Blutungsneigung. Die Erkrankung ist mit einer hohen Sterberate assoziiert.

    Afrikanisches Zeckenbissfieber

    Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam.

    Schutz ist nur durch adäquate Bekleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Exposition spätestens am Abend möglich.

    Weitere Gesundheitsgefahren

    Immer wieder treten Milzbrand-Erkrankungen bei Tieren aber auch beim Menschen besonders im Norden Namibias (Oshikoto) auf. Milzbrand wird von erkrankten Tieren auf z.B. Farmarbeiter und Tierärzte übertragen, aber auch über das Fleisch infizierter Tiere.

    Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker mit hohem Lichtschutzfaktor daher unbedingt erforderlich.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland. Die Ärzte stehen im Telefonbuch ganz vorn unter ¿Medical Practitioners¿. Die deutsche Botschaft in Windhuk führt online eine Liste deutschsprachiger Mediziner.

    Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Selbstfahrer sollten mit ihren Autovermietern anhand der geplanten Reiseroute die Notwendigkeit eines Abschlusses einer Kurzzeitversicherung zur Rettung nach einem Verkehrsunfall abklären.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen Tropenerfahrung haben (siehe z.B.: <http://www.dtg.org/> oder <http://www.frm-web.de>).

    (unverändert gültig seit: 24. Februar 2017)

    Botswana 

    Impfschutz

    Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet (www.who.int ) gefordert. Bei der direkten Einreise aus Deutschland ist ein Impfnachweis nicht erforderlich, auch nicht bei Einreise über Südafrika, Sambia oder Zimbabwe. Eine einmalige Impfung gegen Gelbfieber hat im internationalen Reiseverkehr eine lebenslange Gültigkeit.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe auch www.rki.de.

    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis) ggf. gegen Polio, Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Meningokokken-Krankheit (ACWY - Konjugatimpfstoff) und gegen Tollwut (s. u.) empfohlen.

    Malaria

    Ein hohes Risiko besteht im Norden (nördliches Okavango-Delta, Chobe Nationalpark mit Oberzentrum Kasana, Ghanzi, Ngamiland, Tutume Distrikt, Moremi-Wildreservat, in der Regenzeit von November bis Mai. In der Trockenzeit von Juni bis Oktober ist das Risiko dort geringer. Von November bis Mai besteht auch ein geringes Malariarisiko in den weiter östlich und südöstlich gelegenen Landesteilen in den Grenzgebieten zu Simbabwe (Regionen Bobirwa und Selebi-Phikwe) einschließlich Francistown und Palapye.

    Die südlichen Landesteile einschließlich Gaborone und Tshane sind malariafrei.

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

    Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.

    Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

    -körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    -in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

    -unter einem Moskitonetz zu schlafen

    Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.

    HIV/AIDS

    HIV/AIDS

    Nach vorliegenden Daten von UNAIDS (2015) sind etwa 22% der Erwachsenen zwischen 15 und 49 Jahren HIV-positiv, in städtischen Bereichen und in den bekannten Hochrisikogruppen auch mehr. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Durchfallerkrankungen und Cholera

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

    Weitere Infektionskrankheiten

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    In fast allen Süßwassergewässern Botswanas ist die Bilharziose endemisch (z.B. Limpopo und Molopo River, entlang des Okavango und des Chobeflusses). Das Baden, Tauchen und jeder andere Wassersport in Seen und Flüssen (auch im Sambesi) sollte daher unbedingt vermieden werden.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung in Botswana ist grundsätzlich besser als in vielen anderen Ländern des Kontinents. Trotzdem ist sie mit südafrikanischen oder europäischen Verhältnissen nicht zu vergleichen. Bedenken Sie immer die Größe des Landes und die spärliche Besiedlung. Daher sind die Wege von einem Unfallort in eine Klinik immer langwierig. Besonders in den Touristenzentren Kasane und Maun ist eine medizinische Versorgung im Krankheitsfall sehr eingeschränkt erhältlich. Bitte informieren Sie sich daher vorher über Behandlungsmöglichkeiten vor Ort, wenn Sie mit Vorerkrankungen auf Reise gehen. Ein ausreichender und auch in Botsuana gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Rückholversicherung sind dringend empfohlen. Das in Maun ansässige Rettungsunternehmen Okavango Air Rescue (http://www.okavangorescue.com) bietet einen für den Urlaub im nördlichen Botswana zeitlich befristeten Service (kostenpflichtig) an.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de/

    (unverändert gültig seit: 4. Mai 2017)

    Sambia 

    Impfschutz

    Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.

    Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. nördliche Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Das betrifft auch Zwischenaufenthalte in betroffenen Ländern während der Anreise, die länger als 12 Stunden dauern (Umsteigen in Nairobi und Addis Abeba).

    Sambia ist offiziell von der WHO als gelbfieberfrei eingestuft worden, so dass nach einem Besuch des Landes (z.B. Livingstone, Victoria-Fälle) von den Nachbarländern Namibia, Botswana und Zimbabwe kein Impfnachweis mehr verlangt wird. Gleiches gilt für die Weiterreise nach Südafrika.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe <http://www.rki.de>).

    Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphterie, Keuchhusten (Pertussis) sowie gegen Polio ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.

    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Meningitis (ACWY) empfohlen.

    Malaria

    Sie tritt ganzjährig auf (verstärkt von November - Juni) und stellt landesweit ein hohes Risiko dar, insbesondere im Süden (Sambesi-Tal, Kariba-Becken, Victoria-Fälle) und im Luangwa-Tal.

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

    Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.

    Zur Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

    -körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    -in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    -ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.

    HIV/AIDS

    HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Die gegenwärtige Prävalenz beläuft sich auf 15 bis 30% je nach Bevölkerungsgruppe und Region. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Infektionsrisiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Durchfallerkrankungen und Cholera

    Im ¿Kupfergürtel¿ und in der Zentralprovinz gab es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Typhuskranke. Neben hygienischen Maßnahmen - s.u. - kann die Schutzimpfung eine Typhuserkrankung verhindern.

    Nach starken Regenfällen können gelegentlich Cholerainfektionen auftreten, auch in den ärmeren Stadtvierteln der Hauptstadt Lusaka. In diesem Jahr gab es Ausbrüche in der Nordprovinz unweit des Tanganyikasees. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und insbesondere Cholera vermeiden.

    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettenbesuch und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    Weitere Infektionskrankheiten

    Masern

    In 2012 gab es eine Masernepidemie im NW des Landes (Luapula Provinz), alle Reisenden sollten gegen Masern (Mumps und Röteln) geimpft sein.

    Tollwut

    Im gleichen Gebiet sind auch Tollwuterkrankungen beim Menschen aufgetreten. Das Tollwutvirus wird durch den Biss erkrankter Tiere (Hunde, Fledermäuse) übertragen. Tierkontakte sollten vermieden werden, eine Schutzimpfung wird empfohlen.

    Meningitis (bakterielle Hirnhautentzündung)

    wird im gesamten Lande hauptsächlich in den trockenen Monaten übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (moderner Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer unter vier Wochen indiziert sein.

    Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

    Vorwiegend im Osten, entlang des Luangwa und im Bereich des Kariba-Sees, aber auch in allen anderen Nationalparks des Landes, kann es vereinzelt zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große, tagaktive Tsetse-Fliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahren mit offenen Jeeps) und entsprechende Kleidung ist hier angeraten.

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (z.B. Kariba-Stausee). Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

    Gifttiere

    In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden - manchmal mit Todesfolge - bewirken können, dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert! Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, ¿) vor.

    Befolgen Sie folgenden Rat: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige ¿Untermieter¿ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.

    Bei der Einfuhr von Medikamenten für den Eigengebrauch, die als Betäubungsmittel klassifiziert werden könnten, sind die gesetzlichen Bestimmungen des Gastlandes zu beachten, ggf. sollte bei der sambischen Botschaft in Deutschland nachgefragt werden.

    Lassen Sie sich vor einer Reise nach Sambia durch eine tropenmedizinische Beratungstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de

    (unverändert gültig seit: 17. Juli 2017)