Marco Polo Reisen - Young Line Travel - Youngline

Für Traveller
zwischen
20 und 35

Young Line Travel - Youngline

Costa Rica
Pura Vida im Dschungel

Reise-Nr. ST 6314

zur Buchung

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  • Pures Naturabenteuer zwischen Karibik und Pazifik
    Vulkane hautnah
    Highlight Tortuguero: zwei Übernachtungen mitten im Dschungel
    Zwei Tage Dorfleben bei den Bribri-Indianern im Talamanca-Gebirge
    Gelegenheit zur Wanderung im Nationalpark Rincón de la Vieja an blubbernden Schlammlöchern und dampfenden Fumarolen vorbei
    Noch mehr Action? Ziplining, Skywalks & Co. lassen deinen Adrenalinspiegel auf Wunsch hochschnellen ...
    Ausrüstungstipps zu dieser Reise findest du unter "Sicher & Gesund"

    Pura Vida: Gruß, Lifestyle, Antwort. Das Lebensmotto der entspannten Ticos, der liebenswerten Bewohner des Landes, wird auf der Entdeckertour durchs tropische Costa Rica schnell unser eigenes. Auf Wunsch über dem Dach des Regenwalds schwebend, neugierig wie die Äffchen in unserer Nachbarschaft, gelassen wie die Faultiere. Süß wie Schokolade und salzig wie das Meer sind unsere Erlebnisse zwischendurch. Beim Salsa lassen wir uns ebenso auf den Rhythmus des Landes ein wie beim Tanz um den Vulkan Arenal. Erfrischendes Finale: Badetage in Samara.

    price ab 2669 € (ca. 2899 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 4 Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2020

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Donnerstag, 07.11.2019: Flug nach Costa Rica

    Am Vormittag Flug mit Iberia nach Madrid und von dort aus weiter nach San José (nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.). Alternativ mittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt nonstop nach San José (Flugdauer ca. 12 Std.). Iberia-Fluggäste landen am Nachmittag, Lufthansa-Fluggäste am Abend. Transfer zum Hotel und großes Hallo mit Scout César und unserer Gruppe.

    2. Tag, Freitag, 08.11.2019: San José - Tortuguero
    Heimat der Meeresschildkröten

    Unser Zeitzonenkater schreit nach Futter: Nach einem echten Tico-Frühstück mit Gallo Pinto aus Reis, Bohnen und Rührei sitzen wir quietschfidel im Bus Richtung Karibik. Vorbei am Braulio-Carrillo-Nationalpark mit Regenwald, Flüssen und Wasserfällen. "Nur ein Vorgeschmack auf die nächsten zwei Wochen", macht uns César den Mund wässrig. Genau wie die Bananenplantagen unterwegs nach La Pavona. Weiter per Boot in den Nationalpark Tortuguero, den Lebensraum der Grünen Meeresschildkröte. Unser Lebensraum für die nächsten zwei Tage: eine rustikale Lodge mit Natur-Sound - Fensterscheiben sind hier unbekannt ... Nachmittags Freizeit für Pool und Spa. (F/M/A)

    3. Tag, Samstag, 09.11.2019: Tortuguero-Nationalpark
    Dschungeltrip

    Im Morgengrauen per Boot zur Erkundungsfahrt durch den Nationalpark: Über unseren Köpfen Kapuzineräffchen und Klammeraffen, am Flussufer Krokodile und Sumpfschildkröten. Wieder zurück, freie Zeit für uns! Lust auf Trekking im Nationalpark oder Canopying in den Baumwipfeln? Nach so viel Adrenalin am Abend Endorphin: Tanzbegeisterte lassen sich in der Dorfdisco von Salsa, Reggae und anderen Rhythmen mitreißen: Cha-Cha-Cha! (F/M/A)

    4. Tag, Sonntag, 10.11.2019: Tortuguero - Talamanca-Gebirge
    Zu Gast bei den Bribri

    Boot, Bus, Beach: an der palmengesäumten Karibikküste entlang zum Fluss Yorkin. Dann auf Kanus durch den Regenwald zum Dorf Yorkin im Talamanca-Gebirge. Zu Fuß stapfen wir zu unserer Unterkunft, dem "Haus der Frauen". Die Hausapotheke ist hier der Dschungel – ob's auch was gegen Schnupfen gibt? Die Indianerinnen vom Stamm der Bribri zeigen uns Kräuter und Wurzeln mit heilenden Kräften. Für eine Kneippkur jedenfalls wartet der Fluss. Danach: typisch indianisches Abendessen. Das Matratzenlager ist einfach, die kleine Nachtmusik des Urwalds einfach überwältigend. (F/A)

    5. Tag, Montag, 11.11.2019: Talamanca-Gebirge
    Zum Fluss

    Im Gänsemarsch durch den Regenwald – dicht hinter César. Fulminantes Rot blitzt aus den Zweigen: Pfeilgiftfrösche. "Der Name ist Programm", sagt unser Scout. "Genau das gewinnen die Ureinwohner nämlich aus seiner Haut." Unterwegs Cool Down im Fluss.

    Marco Polo Live

    Süßes Teamwork Nach dem Mittagessen in unserem "Heimatdorf" was Süßes? Aber nicht naschen, sondern machen … Freiwillige Helfer ab auf die Plantagen, wo für wenig Sweets viel Sweat fließt. Schoten pflücken, aufschlagen, die Bohnen auspulen – vor der nächsten Schokoladentafel haben wir künftig mehr Respekt! Jetzt heißt es aber erst mal mit anpacken. Das heutige Abendessen ist redlich verdient. Und wenn die Geschichten der Bribri nicht so spannend wären, könnten wir glatt einschlafen …

    (F/M/A)

    6. Tag, Dienstag, 12.11.2019: Talamanca-Gebirge - La Fortuna
    Auf zum Vulkan

    Mit dem Kanu zurück in die Zivilisation, per Bus weiter nach La Fortuna in unser Naturresort für die nächsten beiden Nächte. Beruhigend, dass auch der Arenal gerade schlummert – einer der aktivsten Vulkane der Erde ... Welch ein Panorama vom Pool aus! Darauf lassen wir ein eiskaltes costa-ricanischen Imperial-Bier zischen. (F)

    7. Tag, Mittwoch, 13.11.2019: La Fortuna
    Farbenspiel im Nationalpark

    Als würden wir durch einen Farbkasten wandern: türkis der Rio Celeste, sattgrün die Landschaft, nebelgrau die Fumarolen im Wald, schneeweiß die Gischt des Wasserfalls! Und wir: machen am Mittag einfach blau – essen in einem traditionellen Lokal und legen die Füße hoch. (F/M)

    8. Tag, Donnerstag, 14.11.2019: La Fortuna - Monteverde
    Über Lavafelder

    "Bei der Erstbesteigung vor 80 Jahren ahnte keiner, dass das ein Vulkan ist", verrät César bei unserer Wanderung über die Lavafelder des Arenal. Uns muss der dampfende Riese jetzt auch nicht unbedingt davon überzeugen – uns reichen die kalten Gesteinsbrocken unter den Füßen, um ihm mit Ehrfurcht zu begegnen. Anschließend Busfahrt am Arenalsee entlang ins Monteverde-Gebiet. (F)

    9. Tag, Freitag, 15.11.2019: Monteverde
    Im Nebelwald

    Adrenalinschub am Morgen: Wir wanken über Hängebrücken durch den Nebelwald. Weiche Knie? Ist nur das Schaukeln! Oder der unfassbare Anblick von Nebel, der sich über dem Grün lichtet. Süchtig nach mehr Action? Wir haben frei, um uns ins Outdoor-Leben rund um Monteverde zu stürzen. Adrenalinschub am Abend? Die Mutigen tasten sich bei einer Nachtwanderung durch den finsteren Wald. (F)

    10. Tag, Samstag, 16.11.2019: Monteverde - Rincón de la Vieja
    Familienbesuch!

    Stopp auf der Finca der Bellos. Ringsherum Plantagen mit ökologischem Kaffeeanbau. Wir bleiben auf einen Mittagsimbiss und eine Tasse Fincakaffee – mmh! Nachmittags erreichen wir unsere Unterkunft in den Ausläufern des Vulkans Rincón de la Vieja. (F/M/A)

    11. Tag, Sonntag, 17.11.2019: Rincón de la Vieja
    Schlammlöcher oder Freizeit

    Freizeit! Wer mag, wandert heute mit unserem Botaniker César im Nationalpark (40 €, Gehzeit ca. 4 Std.): blubbernde Schlammlöcher, schwefelige Fumarolen, Flora und Fauna vom Feinsten. Unermüdliche treibt es auch ohne Scout weiter zum Wasserfall La Cangreja (Gehzeit ca. 5 Std.). Nachmittags Tubing, Reiten oder Mountainbiking? Oder gleich Ganztags-Action mit Adventure-Pass? Analog dazu gibt's den Nature-Pass für Naturliebhaber. Césars Tipp für den späten Nachmittag: mit dem kostenlosen Hotel-Bus zu den Thermalquellen! Am Ufer des Rio Negro können wir hier in Naturpools relaxen, uns mit Heilschlamm einschmieren und anschließend im Urwaldfluss die Naturkosmetik wieder abspülen. (F/A)

    12. Tag, Montag, 18.11.2019: Rincón de la Vieja - Samara
    Ab an die Küste

    Der Pazifik ruft: Auf zur Halbinsel Nicoya an den Strand von Samara und schon mittags stürzen wir uns in die Fluten! Danach heißt es nur noch: entspannen, baden und dem Sonnenuntergang entgegenlaufen ... (F)

    13. Tag, Dienstag, 19.11.2019: Samara
    Füße im Sand

    Freizeit wie im Paradies: Faulenzen am Pazifikstrand. Oder: Biken, Delfinbeobachtung, Reiten. Jeder nach Lust. Alle bei Laune: beim gemeinsamen Abendessen. (F/A)

    14. Tag, Mittwoch, 20.11.2019: Samara - San José
    Zurück in der Hauptstadt

    Wer mehr Meer will, hängt individuell noch ein paar Tage dran. Die anderen können noch mal Meer und verabschieden sich nach dem Frühstück von der Pazifikküste. Per Bus zurück nach San José. (F)

    15. Tag, Donnerstag, 21.11.2019: Rückflug von San José

    Mit César über den Zentralmarkt in San José und vielleicht ins Goldmuseum? Anschließend Transfer zum Flughafen: spätnachmittags Rückflug mit Iberia nach Madrid (nonstop, Flugdauer ca. 9,5 Std.) bzw. abends mit Lufthansa nach Frankfurt (nonstop, ca. 11 Std.). (F)

    16. Tag, Freitag, 22.11.2019: Ankunft in Europa

    Vormittags Landung mit Iberia in Madrid und Anschluss zu den Ausgangsflughäfen bzw. Landung mit Lufthansa in Frankfurt am Nachmittag.

    F: Frühstück M: Mittagessen A: Abendessen

    price ab 2669 € (ca. 2899 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 4 Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2020

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Hotels/Unterkünfte

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    San Jose 1 Villa Tournon***(*)
    Tortuguero 2 Aninga Lodge***
    Talamanca-Gebirge 2 Dorfunterkunft-
    La Fortuna 2 Montana de Fuego**(*)
    Monteverde 2 Heliconia***
    Rincon de la Vieja 2 Hacienda Guachipelin***
    Samara 2 Belvedere***
    San Jose 1 Villa Tournon***(*)
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2019 DZ * EZ *
    07.02.–22.02. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2599 (ca. 2823 CHF) 2998 (ca. 3256 CHF)
    07.03.–22.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2769 (ca. 3007 CHF) 3168 (ca. 3440 CHF)
    21.03.–05.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2599 (ca. 2823 CHF) 2998 (ca. 3256 CHF)
    11.04.–26.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2869 (ca. 3116 CHF) 3268 (ca. 3549 CHF)
    09.05.–24.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2399 (ca. 2605 CHF) 2798 (ca. 3039 CHF)
    08.08.–23.08. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2869 (ca. 3116 CHF) 3268 (ca. 3549 CHF)
    22.08.–06.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2669 (ca. 2899 CHF) 3068 (ca. 3332 CHF)
    24.10.–08.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2669 (ca. 2899 CHF) 3068 (ca. 3332 CHF)
    31.10.–15.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2669 (ca. 2899 CHF) 3068 (ca. 3332 CHF)
    07.11.–22.11. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2669 (ca. 2899 CHF) 3068 (ca. 3332 CHF)
    Restplatz: halbes Doppelzimmer, weiblich
    14.11.–29.11. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2669 (ca. 2899 CHF) 3068 (ca. 3332 CHF)
    Restplatz: halbes Doppelzimmer, weiblich
    21.11.–06.12. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 7
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2669 (ca. 2899 CHF) 3068 (ca. 3332 CHF)
    28.11.–13.12. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 7
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2669 (ca. 2899 CHF) 3068 (ca. 3332 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 20.8.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Weitere Termine im Reisejahr 2020

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Iberia z.B. von Frankfurt oder München nach San José und zurück sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 155 €); bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen, klimatisierten Bussen
    • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/WC in den genannten Hotels; 2 Übernachtungen in einer Dorfunterkunft (Mehrbettzimmer) mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen im Talamanca-Gebirge und 2 Übernachtungen in Mehrbettzimmern in La Fortuna
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
    • Nationalparkgebühren (ca. 70 €)
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind (Canopy-Tour Tortuguero ca. 25 €, Nachtwanderung Monteverde ca. 40 €, Reiten Arenal ca. 55 €, Rafting La Fortuna ca. 70 €, Adventure-Pass ca. 80 €, Nature-Pass ca. 55 €, Delfinbeobachtung ca. 55 €).
    • Ein offenes Wort: Costa Rica ist Natur pur, aber Natur ist nur bedingt planbar! Wetterbedingt kann es zu jeder Jahreszeit vor Ort kurzfristig zu Anpassungen bei Route und Programm kommen.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der mindestens sechs Monate über den Zeitpunkt der Einreise hinaus gültig sein muss.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bitte erkundige dich ggf. beim zuständigen Konsulat oder bei deinem Reisebüro.

    Bitte sende beiliegenden Fragebogen bis spätestens sechs Wochen vor Reisebeginn ausgefüllt an uns zurück. Er ist zur Erstellung einer Passliste notwendig, die beim Einchecken in Hotels benötigt wird.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das solltest du generell sein, wenn du eine Reise antrittst. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhältst du insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ausrüstungstipps 

    Folgende Dinge gehören bei dieser Reise außerdem in dein Gepäck:

    - Tagesrucksack

    - Rucksack oder faltbare Reisetasche (für 2 - 4 Tage)

    - 1 Paar feste, rutschfeste Schuhe (Wanderschuhe oder Trekkingschuhe, knöchelhoch mit gutem Profil sind empfehlenswert)

    - Badesachen

    - Insektenschutzmittel

    - Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

    - Baumwollschlafsack/Schlafsackinlett (aus hygienischen Gründen für die Übernachtung bei den Bribri)

    - Taschenlampe/Stirnlampe

    - Regenschutz

    - Kniestrümpfe für die Gummistiefel (die beim Ausflug zu den Indianern zur Verfügung gestellt werden)

    Während des Aufenthaltes bei den Bribri-Indianern werden vor Ort Gummistiefel zur Verfügung gestellt. Bitte beachte, dass die Stiefel nur bis Größe 44 verfügbar sind. Sollten diese für dich nicht ausreichend sein, empfehlen wir die Mitnahme von abwaschbarem, festem Schuhwerk.

    Gepäck

    Da du dein Gepäck während der Reise in der Regel selbst tragen musst, - teilweise auch für etwas längere Strecken - empfehlen wir einen Rucksack oder einen leichten strapazierfähigen Rollkoffer (der manchmal auch in die Hand genommen werden kann, wenn der Weg uneben ist) mitzunehmen. Bei der ca. einstündigen Bootsfahrt durch den Nationalpark nach Tortuguero werden typische Boote eingesetzt, die je nach Gruppengröße nicht über ausreichend Platz verfügen, um das gesamte Gepäck der Gruppe mitzunehmen. Zu den Bribri-Indigenas reist man mit Kanus an, in denen die Gepäckmitnahme ebenfalls nur eingeschränkt möglich ist. Zusätzlich muss vom Flussufer zur Unterkunft ein ca. 15-minütiger Fußweg durch den Regenwald auf zum Teil schmalen Pfaden zurückgelegt werden. Daher empfehlen wir unbedingt die Mitnahme eines kleinen Rucksackes oder einer leichten Reisetasche für zwei bis vier Tage. Das restliche Gepäck kann im verschlossenen Kofferraum des Busses zurückgelassen werden. Der Busfahrer bleibt in dieser Zeit beim Bus.

    Sicherheitsmaßnahmen in den Hotels 

    Bitte beachte, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen.

    Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall- und Evakuierungspläne fehlen. Wir empfehlen daher, sich nach der Ankunft selbst einen Überblick über die Anlagen und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen.

    Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Europa vorgeschriebenen Höhen auf. In vielen Hotels, die du auf der Reise besuchen wirst, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm. Gelegentlich fehlen bei Innentreppen auch die Handläufe bzw. Treppengeländer.

    Die Angabe zur Wassertiefe in den Swimmingpools fehlt teilweise komplett. In Europa übliche Sicherheitseinrichtungen wie Rettungsringe sind in der Regel nicht vorhanden. Eine Badeaufsicht ist ebenfalls nicht vorhanden.

    Die Elektroinstallationen entsprechen nicht den europäischen Normen. Manchmal sind die Steckdosen locker, Kabel an Lampen und Anschlüssen elektrischer Geräte sind unzureichend isoliert.

    Einige Hotels blicken auf eine lange Vergangenheit zurück: Sie bestechen zwar durch ihr historisches Flair, wurden aber im Laufe der Zeit schrittweise erweitert. Die Folge sind unregelmäßigen Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. Insbesondere bei Dunkelheit sollten man daher besonders achtsam sein.

    In einigen Hotels sind die Außenanlagen und auch die Zuwege zu den Bungalows nicht ausreichend beleuchtet. Bitte stelle dich auf diese Gegebenheiten ein und lasse die nötige Vorsicht walten. Wir empfehlen auch, für alle Fälle eine Taschenlampe mitzunehmen.

    Sicherheitshinweis 

    Insgesamt gilt Costa Rica als recht sicheres Reiseland. Allerdings ist es in Städten wie San José und touristischen Ballungszentren angebracht, sich vor Taschendieben in Acht zu nehmen. Wir empfehlen daher dringend, keine Schmucksachen auf die Reise mitzunehmen und Foto- und Wertsachen entsprechend abzusichern. Für die Aufbewahrung von Geld und Reisedokumenten haben sich Brustbeutel oder Hüftgürtel sehr bewährt. Bitte beachte unbedingt die Sicherheitshinweise deines Marco Polo Scouts.

    Zu deiner Sicherheit empfehlen wir zusätzlich den Abschluss einer Reisegepäck-Versicherung (evtl. auch im Rahmen eines Versicherungs-Pakets).

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Costa Rica zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Costa Rica gilt zwar als stabiles Reiseland mit deutlich niedrigerer Kriminalitätsrate als in anderen Ländern Mittelamerikas, dennoch sind kriminelle Übergriffe, auch auf Touristen, nicht auszuschließen. Selbstverständlich haben wir in Zusammenarbeit mit unseren Reiseleitern und unseren örtlichen Leistungspartnern alle möglichen Maßnahmen ergriffen, die Ihren Aufenthalt in diesem faszinierenden Land so sicher wie möglich gestalten sollen.

    Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante Reise in einer Gruppe größtmögliche Sicherheit bietet.

    Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Marco Polo-Team

    Unverändert gültig seit: 19. Februar 2019

    Sicherheitshinweis  

    Costa Rica

    Unverändert gültig seit: 19. Februar 2019

    Landesspezifische Sicherheitshinweise

    Kriminalität

    Die Kriminalität in Costa Rica nimmt zu, Reisende müssen insbesondere mit einer höheren Gewaltbereitschaft rechnen. Besondere Vorsicht wird in der Hauptstadt San José und dort insbesondere in der Umgebung der Busbahnhöfe und der Calles 14 y 6, Av. Central y 7 sowie an den Stränden empfohlen. An der Karibikküste weist die Gegend der Hafenstädte Moin und Limón eine besonders hohe Gewaltkriminalität auf, auch in den beliebten Touristenzentren Cahuita und Puerto Viejo kommen bewaffnete Raubüberfälle vor. Sexualdelikte insbesondere gegen Frauen kommen landesweit vor, so dass besonders allein reisenden Frauen zu erhöhter Umsichtigkeit und zu einem kulturbewussten Verhalten geraten wird.

    Im Linien- und Überlandverkehr sollte Gepäck nach Möglichkeit immer im Personenteil eines Busses transportiert und nicht aus den Augen gelassen werden. Besonders verbreitet ist der Diebstahl der in der Gepäckablage verstauten Tagesrucksäcke durch Ablenkungsmanöver. Pässe, Kreditkarten und andere wichtigen Dokumente sollten hier unbedingt am Körper getragen, Wertsachen sollten nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt und auf Schmuck ganz verzichtet werden, ebenso auf sichtbar getragene Gürteltaschen. Taschen sollten bei Busfahrten im Fußraum verstaut werden. Gepäck sollte man nie - auch nicht in abgeschlossenen Fahrzeugen - unbeaufsichtigt lassen. Das gilt auch für private touristische Busse mit Reiseleitung. Besondere Risiken bestehen bei Nachtfahrten und Unternehmungen in der Dunkelheit.

    Auf der Strecke zum Flusshafen Embarquadero La Pavona mit Ziel Tortuguero werden bevorzugt touristische Reisebusse unter Anwendung von Waffengewalt überfallen. Touristenbusse fahren hier in der Regel im Konvoi.

    Zu Autoaufbrüchen kommt es vermehrt, insbesondere an der Brücke beim Fluss Tarcoles und an den Stränden, auch auf bewachten Parkplätzen. Auch nicht sichtbare elektronische Geräte werden von den Dieben mittels eines Scanners entdeckt und entwendet.

    Reisende sollten z.B. bei Reifenpannen sowie vorgetäuschten Pannen bei angebotener Hilfe wegen der Gefahr des Raubes nicht sofort anhalten, sondern bis zur nächsten Werkstatt oder Tankstelle weiterzufahren oder professionelle Hilfe zu rufen und Fenster und Türen geschlossen halten.

    Es wird dringend davon abgeraten, sich bei bewaffneten Überfällen zur Wehr zu setzen, da sich viele Täter dann nicht scheuen, von der Waffe Gebrauch zu machen.

    In den großen Touristenzentren (Guanacaste, Playa de Coco, Flamingo, Tamarindo und Nosara) stehen Dienststellen der Touristenpolizei bereit. Die landesweite kostenlose Notrufnummer lautet 911.

    Auch das costa-ricanische Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen über die kostenlose Rufnummer (+506) 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an.

    Innenpolitische Lage

    Die Lage im Land ist insgesamt ruhig. Demonstrationen, Protestaktionen und Streiks können insbesondere in der Hauptstadt San José dennoch jederzeit stattfinden, die zu Verkehrsbehinderungen führen können. Demonstrationen und größere Menschenansammlungen sollten weiträumig gemieden werden.

    Naturkatastrophen

    In Mexiko, in Zentralamerika, der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA ist von Mai bis November Hurrikan-Saison.

    Reisende nach Costa Rica müssen in dieser Zeit mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen rechnen und werden gebeten, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.

    Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste auslösen.

    Costa Rica liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt.

    Von den 16 Vulkanen in Costa Rica sind derzeit die Vulkane Turrialba, Rincón de la Vieja, Poás und Irazú aktiv. Der Ausbruch eines Vulkans kann zur Schließung des internationalen Flughafens Juan Santamaria in San José/Alajuela führen. Die costaricanische Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias, CNE) informiert über eventuelle Katastrophengebiete.

    Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Deutschen Geoforschungszentrums Potsdam.

    Versorgung im Notfall

    Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

    Es gibt regelmäßig Fälle, in denen Notfallpatienten wegen nicht vorliegender Kostenübernahme die Behandlung verweigert wird. Gleiches gilt für die zahlreichen privaten Ambulanzdienste (z.B. für Helikoptertransport vom Unfallort in ein Krankenhaus in San José). Hier muss der Patient in Vorkasse treten.

    Weltweiter Sicherheitshinweis

    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.

    Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige

    eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Costa Rica 

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

    Impfschutz

    Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung bei Reisenden über 9 Monaten erforderlich. Zudem muss bei Einreise aus Tansania, Sambia, südamerikanischen Ländern außer Argentinien und Panama, Kolumbien (außer Barranquilla, Cali, Cartagena, Medellín, San Andrés und Bogota), Ecuador (nur Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbíos und Zamora-Chinchipe), Paraguay (außer der Hauptstadt Ascunción), Peru (außer Lima, Cusco, Machu Picchu, Inka Trail, Lambayeque, Tumbes, Piura und Cajamarca), Trinidad und Tobago (außer städtische Gebiete von Port of Spain, Reisende im Transit oder Reisende nur auf der Insel Tobago) der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erfolgen.

    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

    Zika-Virus-Infektion

    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Costa Rica mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie

    im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts.

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken.

    Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

    Es besteht ganzjährig ein geringes Risiko in den atlantischen Nordprovinzen, v. a. Limón/Huetar Atlantica (Matina und Telemanca) sowie ein minimales Risiko in den tiefliegenden Teilen von Limón/Huetar Atlantica, Puntarenas/Brunca, Alajuela/Huetar Norte (Los Chiles), Guanacaste/Chorotega und Heredia/Central Norte.

    Nachdem in den Jahren 2102 bis 2015 in Costa Rica keine Malariafälle offiziell bekannt wurden, hat das Gesundheitsministerium 2017 eine aktuelle Information herausgegeben, wonach es malariainfizierte Patienten in den Jahren 2016 und 2017 gab. Es handelte sich um isolierte einheimische (autochthone) Fälle, 4 in Matina (Limon), 3 in Serapiqui, Herida und 2 in Pital, San Carlos.

    Die hohe und ständige Migration zwischen Nicaragua und Costa Rica erhöht zusätzlich das Risiko der Übertragung einer Malaria-Erkrankung.

    Als malariafrei gelten alle Städte sowie die übrigen Landesteile.

    Je nach Reiseprofil kann daher eine Standby-Medikation mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Einnahme unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

    In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s .u.) sinnvoll.

    Dengue-Fieber

    Dengue wird landesweit durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden sehr selten.

    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien (s.u.).

    Chikungunya

    Aktuell gibt es, ausgehend von der Karibik Insel St. Martin im Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch Fälle von Chikungunya in Costa Rica.

    Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.

    Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin

    Influenza

    Die saisonale Influenza (Grippe) kann landesweit übertragen werden, so dass wie in Deutschland gemäß aktuellem Impfkalender (s.o.) die Grippeschutzimpfung eine sinnvolle Ergänzung des Impfschutzes darstellt.

    Leishmaniasis

    Leishmaniasis kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s .u.).

    Persönlicher Mückenschutz

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

    - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    - tagsüber (Dengue, Chikungunya, Zika) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria)

    Insektenschutzmittel (Repellentien) auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz schlafen.

    Durchfallerkrankungen

    Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z.T. auch schwer. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise:

    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

    Tollwut

    Tollwut kann durch den Biss und Speichel infizierter Säugetiere, meist Hunde, auf den Menschen übertragen werden. Einen sicheren Schutz bietet die präexpositionelle Impfung (= vor der Reise).

    Leptospirose

    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Oberflächenwasser übertragen werden.

    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

    In Costa Rica kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

    HIV / AIDS

    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Medizinische Versorgung

    Die Gesundheitsversorgung ist gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen. Grundsätzlich sollte bei ernsthaften Erkrankungen, Unfällen, etc. schnellstmöglich eines der Krankenhäuser im Großraum San José aufgesucht werden.

    Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden.

    Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.

    Lassen Sie sich vor der Reise durch eine tropen- bzw. reisemedizinische Beratungsstelle oder

    einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und ggf. ihren Impfschutz anpassen, siehe z.B. www.dtg.org.

    Über eine Liste von deutsch- oder englischsprachigen Ärzten verfügt die deutsche Botschaft San José.

    Unverändert gültig seit: 25. Juli 2019