Marco Polo Reisen - Young Line Travel - Youngline

Für Traveller zwischen 20 und 35

Young Line Travel - Youngline

  • 17 Tage Costa Rica: Natur total zwischen Karibik und Pazifik
    Vulkane hautnah
    Highlight Tortuguero: zwei Übernachtungen mitten im Dschungel
    Zwei Tage Dorfleben bei den Bribri-Indianern im Talamanca-Gebirge
    Noch mehr Action? Ziplining, Skywalks & Co. lassen deinen Adrenalinspiegel auf Wunsch hochschnellen ...
    Ausrüstungstipps zu dieser Reise findest du unter "Sicher & Gesund"
    Änderung seit Programmveröffentlichung: Ausreisesteuer Costa Rica (26 €) nun im Flugticket enthalten, daher entsprechend erhöhter Grundpreis

    Auf Entdeckertour in nahezu undurchdringlichem Dickicht - wo sind bloß all die Tiere? Gut, dass wir auf unserer Rundreise Marco Polo Scout Cesar dabeihaben, der erspäht die Brüllaffen in den Baumkronen und kann Schlangen von Ästen unterscheiden. "Durst auf frisches Wasser?", fragt er und hält uns den Strunk einer Liane hin. Einfach Kopf drunter, Mund auf und trinken. Im Kanu zum Dorf der Frauen: Die weihen uns in die indianische Heilkunst ein - der Regenwald als Apotheke. Schließlich Traumpanorama am Vulkan Arenal.

    price

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2018

  • 1. Tag, Mittwoch, 08.02.2017: FLUG NACH COSTA RICA

    Am späten Abend Flug mit Condor von Frankfurt nach San José (Zwischenlandung in Santo Domingo, Flugdauer ca. 13 Std.).

    2. Tag, Donnerstag, 09.02.2017: SAN JOSE
    Ankunft in San José

    Am Morgen Ankunft in Costa Ricas Hauptstadt. Marco Polo Scout Cesar heißt uns willkommen und führt uns gleich in schwindelnde Höhen - auf über 2700 m zum Vulkan Poás. Spaziergang zum dampfenden Kraterrand und zur Lagune - ein spannender Kontrast zwischen tropischer Vegetation und bizarrer Vulkanlandschaft. Bei der Rückkehr nach San José ist der Tisch fürs Mittagessen bereits für uns gedeckt. Anschließend zum Goldmuseum: Im unterirdischen Museumskomplex der Banco Central versteckt sich eine der größten Goldsammlungen Amerikas. Rest des Tages zur freien Verfügung. Wie wäre es mit einem Bummel über den Zentralmarkt? Hier decken sich die Josefinos mit allem ein, was sie benötigen: Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, Blumen, Haushaltswaren, Kleider... Noch fit am Abend? Cesar hilft uns bei der Auswahl der passenden Restaurants und Kneipen! (M)

    3. Tag, Freitag, 10.02.2017: SAN JOSE - TORTUGUERO
    Meeresschildkröten

    Zum Frühstück Gallo Pinto? Mit Reis, Bohnen und einer Portion Rührei stärkt sich jeder richtige "Tico", wie sich die stolzen Costa Ricaner nennen. Anschließend mit dem Bus Richtung Karibisches Meer. Wir passieren den Braulio-Carrillo-Nationalpark mit üppigem Regenwald, Flüssen und Wasserfällen. An ausgedehnten Bananenplantagen entlang geht es nach La Pavona. Per Boot ca. einstündige Fahrt in den Nationalpark Tortuguero, Lebensraum der Grünen Meeresschildkröte. Schließlich legen wir bei unserem Resorthotel an: Hängemattenromantik ... was wollen wir mehr! Rest des Nachmittags Freizeit, beispielsweise für eine Erkundungstour im nahe gelegenen Ort - lässiges Karibik-Feeling garantiert! (F/M/A)

    4. Tag, Samstag, 11.02.2017: TORTUGUERO-NATIONALPARK
    Dschungeltrip

    Am frühen Morgen starten wir noch mal mit dem Boot zu einer Erkundungsfahrt durch den Nationalpark: Über unseren Köpfen turnen Kapuzineräffchen und Klammeraffen, am Flussufer entdecken wir Krokodile und Sumpfschildkröten. Wieder zurück, Freizeit! Lust auf eine Wanderung im Nationalpark oder eine Canopy-Tour in den Baumwipfeln? (F/M/A)

    5. Tag, Sonntag, 12.02.2017: TORTUGUERO - TALAMANCA-GEBIRGE
    Zu Gast bei den Bribri

    Bootsetappe zurück zum Bus. Der bringt uns an der palmengesäumten Karibikküste entlang zum Fluss Yorkin. Weiter in typischen Indianerkanus tief hinein in den dichten Regenwald zum Dorf Yorkin im Talamanca-Gebirge - die Grenze zu Panama ist ganz nah. Vom Flussufer aus geht's zu Fuß weiter zur Stribrawpa Lodge, dem Haus der Frauen. Die Indianerinnen vom Stamm der Bribri zeigen uns Kräuter und Wurzeln mit heilenden Kräften - wer hier krank ist, dem muss der Dschungel helfen. Schnell noch im Fluss erfrischen, dann servieren unsere Gastgeber das Abendessen - typisch indianisch natürlich! Matratzen in einem der Häuser als schlichtes Nachtlager, unsere Träume begleitet von den Lauten des Urwalds. (F/A)

    6. Tag, Montag, 13.02.2017: TALAMANCA-GEBIRGE
    Zum Fluss

    Vormittags Fußmarsch durch den Regenwald - Cesar bahnt uns den Weg und macht uns auf die kleinen, leuchtend roten Pfeilgiftfrösche aufmerksam: "Die Ureinwohner Südamerikas gewinnen ein Gift aus seiner Haut, das sie zur Jagd benutzen, daher kommt der Name." Unterwegs machen wir halt am Fluss und erfrischen uns mit einem Sprung ins kühle Nass. Zum Mittagessen zurück ins Dorf.

    Marco Polo Live

    Nachmittags auf die Plantagen. "Für 20 Tafeln Schokolade muss man einen ganzen Kakaobaum abernten", erzählt Cesar. Erst die Schoten pflücken, dann mit einer Machete zerhacken und die Bohnen rausholen. Schweißtreibende Arbeit! In Zukunft lassen wir uns Schokolade noch bewusster schmecken. Im Dorf gibt es immer etwas zu tun und wir helfen tatkräftig mit. Wo können wir als Nächstes mit anpacken? Müde, aber zufrieden sitzen wir abends gemütlich zusammen, verspeisen unser Abendessen und lauschen den Geschichten der Bribri.

    "Für 20 Tafeln Schokolade muss man einen ganzen Kakaobaum abernten", erzählt Cesar. Erst die Schoten pflücken, dann mit einer Machete zerhacken und die Bohnen rausholen. Schweißtreibende Arbeit! In Zukunft lassen wir uns Schokolade noch bewusster schmecken. Im Dorf gibt es immer etwas zu tun und wir helfen tatkräftig mit. Wo können wir als Nächstes mit anpacken? Müde, aber zufrieden sitzen wir abends gemütlich zusammen, verspeisen unser Abendessen und lauschen den Geschichten der Bribri. (F/M/A)

    7. Tag, Dienstag, 14.02.2017: TALAMANCA-GEBIRGE - LA FORTUNA
    Auf zum Vulkan

    Mit dem Kanu zurück in die Zivilisation und dann per Bus weiter nach La Fortuna in unser Naturresort für die nächsten beiden Nächte. Ganz in der Nähe schlummert derzeit der Arenal - einer der aktivsten Vulkane der Erde ... Am Abend stoßen wir mit einem gut gekühlten costa-ricanischen Imperial-Bier an und genießen unser Abendessen frisch vom Grill. (F/A)

    8. Tag, Mittwoch, 15.02.2017: LA FORTUNA
    Action nach Wahl

    Ein voller freier Tag für die fast unerschöpflichen Möglichkeiten rund um den Vulkan: Mountainbike-Tour am Arenalsee, Bootstour auf dem Rio Penas Blancas, zum Wasserfall reiten oder doch lieber Rafting? Wir haben die Qual der Wahl. Sicher ist: Es liegt ein actionreicher Tag vor uns. (F)

    9. Tag, Donnerstag, 16.02.2017: LA FORTUNA
    Farbenspiel im Vulkan-Tenorio-Nationalpark

    "Macht euch auf prächtige Farben gefasst", kündigt Cesar an und verspricht uns nicht zu viel: Der Rio Celeste windet sich leuchtend türkis durch die sattgrüne Landschaft. Im Wald passieren wir dampfende Fumarolen und warme Quellen. Am Ende unserer Wanderung der Wasserfall des Rio Celeste. Mittags kehren wir in einem traditionellen Lokal ein. Abends zurück in La Fortuna. (F/M)

    10. Tag, Freitag, 17.02.2017: LA FORTUNA - MONTEVERDE
    Über Hängebrücken

    Der Arenal am Morgen: Wir wandern über Lavafelder. Irgendwie unglaublich, dass man den höchst aktiven Arenal bei seiner Erstbesteigung 1937 für einen ganz gewöhnlichen Berg hielt. Nachmittags Wanderung über Hängebrücken durch den Regenwald. Auf Längen von bis zu 100 m überspannen sie den Dschungel. Uns wackeln die Knie nicht nur wegen der schaukelnden Konstruktionen. Doch schon bald macht das Zittern totaler Begeisterung Platz, schließlich sieht man nicht alle Tage den Regenwald von oben! Anschließend Busfahrt am Arenalsee entlang ins Monteverde-Gebiet. (F)

    11. Tag, Samstag, 18.02.2017: MONTEVERDE
    Im Nebelwald

    Mit Cesar wandern wir in der Früh durch das Nebelwald-Reservat Monteverde. Mit geübtem Blick hält er dabei Ausschau nach dem Göttervogel Quetzal, einem bunten, aber leider ziemlich schüchternen Zeitgenossen ... Anschließend Freizeit - auch rund um Monteverde wird einiges an Outdoor-Aktivitäten geboten: über den Sky Walk, ein System von Hängebrücken, in schwindelerregenden Höhen wandeln oder die eigene Höhentauglichkeit auf dem Sky Trek testen, einem gut gesicherten System aus Stahlseilen und Plattformen. (F)

    12. Tag, Sonntag, 19.02.2017: MONTEVERDE - SAMARA
    Zum Pazifik

    Familienbesuch! Auf der Finca der Bellos werden wir schon erwartet. Ringsherum Plantagen, auf denen Kaffee ökologisch angebaut wird. Wir bleiben auf einen Mittagsimbiss und eine Tasse - selten so guten Kaffee getrunken! Im Bus geht's weiter auf die Halbinsel Nicoya an den Strand von Samara. (F/M)

    13. Tag, Montag, 20.02.2017: SAMARA
    Badefreuden

    Freizeit am Strand: Relaxen und Schwimmen. Und für die Aktiven unter uns: Biken, Delfinbeobachtung oder Reiten. (F)

    14. Tag, Dienstag, 21.02.2017: SAMARA
    Füße im Sand

    Ein letzter Tag am Pazifikstrand - oder doch eine Verlängerung dranhängen? Abends treffen wir uns alle zum gemeinsamen Abschiedsessen und schwelgen in Erinnerungen an unsere ganz persönlichen Highlights der Reise. (F/A)

    15. Tag, Mittwoch, 22.02.2017: SAMARA - SAN JOSE
    Zurück in der Hauptstadt

    Am Morgen noch ein kurzer Sprung ins Meer? Nach einem ausgiebigen Frühstück verabschieden wir uns von der Pazifikküste und fahren mit dem Bus zurück nach San José. Ankunft am frühen Abend. (F)

    16. Tag, Donnerstag, 23.02.2017: RÜCKFLUG VON SAN JOSE

    Am Morgen Transfer zum Flughafen. Dann heißt es Abschied nehmen von Costa Rica. Flug mit Condor nach Frankfurt (Zwischenlandung in Santo Domingo, Flugdauer ca. 11,5 Std.).

    17. Tag, Freitag, 24.02.2017: ZURÜCK IN FRANKFURT

    Am Morgen Ankunft in Frankfurt.

    M: Mittagessen, F: Frühstück, A: Abendessen

    price

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2018

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Hotels/Unterkünfte

    Ort Nächte Hotel/​Landeskategorie
    San Jose 1 Villa Tournon***(*)
    Tortuguero 2 Aninga Lodge***
    Talamanca-Gebirge 2 Dorfunterkunft-
    La Fortuna 3 Montana de Fuego**(*)
    Monteverde 2 Heliconia***
    Samara 3 Belvedere***
    San Jose 1 Villa Tournon***(*)
  • Verfügbare Termine

    Termine 2017 DZ * EZ *
    08.02.–24.02. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3025 (ca. 3530 CHF) 3304 (ca. 3856 CHF)
    01.03.–17.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3025 (ca. 3530 CHF) 3304 (ca. 3856 CHF)
    15.03.–31.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3025 (ca. 3530 CHF) 3304 (ca. 3856 CHF)
    29.03.–14.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2925 (ca. 3414 CHF) 3194 (ca. 3728 CHF)
    12.04.–28.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2925 (ca. 3414 CHF) 3194 (ca. 3728 CHF)
    26.04.–12.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2925 (ca. 3414 CHF) 3194 (ca. 3728 CHF)
    03.05.–19.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2725 (ca. 3180 CHF) 2964 (ca. 3459 CHF)
    26.07.–11.08. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3105 (ca. 3624 CHF) 3394 (ca. 3961 CHF)
    09.08.–25.08. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3105 (ca. 3624 CHF) 3394 (ca. 3961 CHF)
    23.08.–08.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3025 (ca. 3530 CHF) 3304 (ca. 3856 CHF)
    25.10.–10.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3025 (ca. 3530 CHF) 3304 (ca. 3856 CHF)
    01.11.–17.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3025 (ca. 3530 CHF) 3304 (ca. 3856 CHF)
    08.11.–24.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3025 (ca. 3530 CHF) 3304 (ca. 3856 CHF)
    15.11.–01.12. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3025 (ca. 3530 CHF) 3304 (ca. 3856 CHF)
    22.11.–08.12. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2925 (ca. 3414 CHF) 3194 (ca. 3728 CHF)
    29.11.–15.12. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2925 (ca. 3414 CHF) 3194 (ca. 3728 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 12.12.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Weitere Termine im Reisejahr 2018

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    IM REISEPREIS ENTHALTEN

    • Linienflug (Economy) mit Condor von Frankfurt nach San José und zurück sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 115 €); bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen, klimatisierten Bussen
    • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/WC in den genannten Hotels; 2 Übernachtungen in einer Dorfunterkunft (Mehrbettzimmer) mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen im Talamanca-Gebirge und 3 Übernachtungen in Mehrbettzimmern in La Fortuna
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
    • Nationalparkgebühren (ca. 75 €)
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind (Canopy Tortuguero ca. 27 €, Reiten Arenal ca. 55 €, Rafting La Fortuna ca. 80 €, Sky Walk Monteverde ca. 27 €, Sky Trek Monteverde ca. 45 €).
  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der mindestens 6 Monate über den Zeitpunkt der Einreise hinaus gültig sein muss.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bitte erkundige dich ggf. beim zuständigen Konsulat oder bei deinem Reisebüro.

    Bitte sende beiliegenden Fragebogen bis spätestens sechs Wochen vor Reisebeginn ausgefüllt an uns zurück. Er ist zur Erstellung einer Passliste notwendig, die beim Einchecken in Hotels benötigt wird.

  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das solltest du generell sein, wenn du eine Reise antrittst. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhältst du insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ausrüstungstipps 

    Folgende Dinge gehören bei dieser Reise außerdem in dein Gepäck:

    - Tagesrucksack

    - Rucksack oder faltbare Reisetasche (für 2 - 4 Tage)

    - 1 Paar feste, rutschfeste Schuhe (Wanderschuhe oder Trekkingschuhe, knöchelhoch mit gutem Profil sind empfehlenswert)

    - Badesachen

    - Insektenschutzmittel

    - Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

    - Baumwollschlafsack/Schlafsackinlett (aus hygienischen Gründen für die Übernachtung bei den Bribri)

    - Taschenlampe/Stirnlampe

    - Regenschutz

    - Kniestrümpfe für die Gummistiefel (die beim Ausflug zu den Indianern zur Verfügung gestellt werden)

    Während des Aufenthaltes bei den Bribri-Indianern werden vor Ort Gummistiefel zur Verfügung gestellt. Bitte beachte, dass die Stiefel nur bis Größe 44 verfügbar sind. Sollten diese für dich nicht ausreichend sein, empfehlen wir die Mitnahme von abwaschbarem, festem Schuhwerk.

    Gepäck

    Da du dein Gepäck während der Reise in der Regel selbst tragen musst - teilweise auch für etwas längere Strecken - empfehlen wir, einen Rucksack oder einen leichten strapazierfähigen Rollkoffer (der manchmal auch in die Hand genommen werden kann, wenn der Weg uneben ist) mitzunehmen. Bei der ca. einstündigen Bootsfahrt durch den Nationalpark nach Tortuguero werden typische Boote eingesetzt, die je nach Gruppengröße nicht über ausreichend Platz verfügen, um das gesamte Gepäck der Gruppe mitzunehmen. Zu den Bribri-Indigenas reist man mit Kanus an, in denen die Gepäckmitnahme ebenfalls nur eingeschränkt möglich ist. Zusätzlich muss vom Flussufer zur Unterkunft ein ca. 15-minütiger Fußweg durch den Regenwald auf zum Teil schmalen Pfaden zurückgelegt werden. Daher empfehlen wir unbedingt die Mitnahme eines kleinen Rucksackes oder einer leichten Reisetasche für zwei bis vier Tage. Das restliche Gepäck kann im verschlossenen Kofferraum des Busses zurückgelassen werden. Der Busfahrer bleibt in dieser Zeit beim Bus.

    Sicherheit geht vor! 

    Wir übersenden dir anbei eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage deines Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Sicherheitsmaßnahmen in den Hotels 

    Bitte beachte, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen.

    Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall- und Evakuierungspläne fehlen. Wir empfehlen daher, sich nach der Ankunft selbst einen Überblick über die Anlagen und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen.

    Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Europa vorgeschriebenen Höhen auf. In vielen Hotels, die du auf der Reise besuchen wirst, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm. Gelegentlich fehlen bei Innentreppen auch die Handläufe bzw. Treppengeländer.

    Die Angabe zur Wassertiefe in den Swimmingpools fehlt teilweise komplett. In Europa übliche Sicherheitseinrichtungen wie Rettungsringe sind in der Regel nicht vorhanden. Eine Badeaufsicht ist ebenfalls nicht vorhanden.

    Die Elektroinstallationen entsprechen nicht den europäischen Normen. Manchmal sind die Steckdosen locker, Kabel an Lampen und Anschlüssen elektrischer Geräte sind unzureichend isoliert.

    Einige Hotels blicken auf eine lange Vergangenheit zurück: Sie bestechen zwar durch ihr historisches Flair, wurden aber im Laufe der Zeit schrittweise erweitert. Die Folge sind unregelmäßigen Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. Insbesondere bei Dunkelheit sollten man daher besonders achtsam sein.

    In einigen Hotels sind die Außenanlagen und auch die Zuwege zu den Bungalows nicht ausreichend beleuchtet. Bitte stelle dich auf diese Gegebenheiten ein und lasse die nötige Vorsicht walten. Wir empfehlen auch, für alle Fälle eine Taschenlampe mitzunehmen.

    Sicherheitshinweis 

    Insgesamt gilt Costa Rica als recht sicheres Reiseland. Allerdings ist es in Städten wie San José und touristischen Ballungszentren angebracht, sich vor Taschendieben in Acht zu nehmen. Wir empfehlen daher dringend, keine Schmucksachen auf die Reise mitzunehmen und Foto- und Wertsachen entsprechend abzusichern. Für die Aufbewahrung von Geld und Reisedokumenten haben sich Brustbeutel oder Hüftgürtel sehr bewährt. Bitte beachte unbedingt die Sicherheitshinweise deines Marco Polo Scouts.

    Zu deiner Sicherheit empfehlen wir zusätzlich den Abschluss einer Reisegepäck-Versicherung (evtl. auch im Rahmen eines Versicherungs-Pakets).

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Costa Rica zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Costa Rica gilt zwar als stabiles Reiseland mit deutlich niedrigerer Kriminalitätsrate als in anderen Ländern Mittelamerikas, dennoch sind kriminelle Übergriffe, auch auf Touristen, nicht auszuschließen. Selbstverständlich haben wir in Zusammenarbeit mit unseren Reiseleitern und unseren örtlichen Leistungspartnern alle möglichen Maßnahmen ergriffen, die Ihren Aufenthalt in diesem faszinierenden Land so sicher wie möglich gestalten sollen.

    Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante Reise in einer Gruppe größtmögliche Sicherheit bietet.

    Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Marco Polo-Team

    Unverändert gültig seit: 28. November 2017

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes 

    Weltweiter Hinweis

    Stand: 1. August 2017

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.

    Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Sicherheitshinweis  

    Costa Rica

    Unverändert gültig seit: 28. November 2017

    Landesspezifische Sicherheitshinweise

    Kriminalität

    Die Gefährdung durch Kriminalität in Costa Rica ist hoch, es muss mit einer höheren Gewaltbereitschaft gerechnet werden. Dies gilt vor allem nach Einbruch der Dunkelheit (ganzjährig ab 18 Uhr). Die Sicherheitslage hat sich in letzter Zeit verschlechtert, insbesondere nehmen Morde als Folge von Konflikten zwischen Drogenhändlern ständig zu. Schusswechsel werden nun auch tagsüber in der Öffentlichkeit ausgetragen, ohne Rücksicht auf Unbeteiligte.

    Besondere Vorsicht wird in San José (dort insbesondere in der Umgebung der Busbahnhöfe), zwischen Jacó und Quepos, sowie Uvita und an den Stränden in der Provinz Guanancaste am Pazifik empfohlen. Autoaufbrüche erfolgen derzeit vermehrt an der Brücke am Fluss Tarcoles, an den Stränden Playa Hermosa und in Drake Bay, wo die Kriminalität deutlich angestiegen ist.

    An der Karibikküste weist die Gegend der Hafenstädte Moin und Limón eine besonders hohe Gewaltkriminalität auf, die Mordrate ist dort doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt. In den beliebten Touristenzentren Cahuita und Puerto Viejo südlich von Limón sind besonders ausländische Staatsangehörige häufiger Ziel von bewaffneten Raubüberfällen.

    Wertsachen sollten nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt und auf Schmuck ganz verzichtet werden, ebenso auf sichtbar getragene Gürteltaschen. Gepäck sollte man nie - auch nicht in abgeschlossenen Fahrzeugen - unbeaufsichtigt lassen. Sogenannte Parkwächter an Stränden entpuppen sich häufig als Komplizen der Diebe. Selbst im Kfz gelassene nicht sichtbare elektronische Geräte werden von den Dieben mittels eines Scanners entdeckt und entwendet. Busreisende sollten berücksichtigen, dass von Transportunternehmen Schadenersatz für abhanden gekommenes/gestohlenes Reisegepäck nicht zu erhalten ist; Gepäck sollte daher nach Möglichkeit im Personenteil des Busses transportiert und nicht aus den Augen gelassen werden. Besonders verbreitet ist der Diebstahl der in der Gepäckablage verstauten Tagesrucksäcke, durch Ablenkungsmanöver (z. B. das Herunterfallenlassen von Objekten/Kreditkarten). Pässe, Kreditkarten und andere wichtige Dokumente sollten unbedingt am Körper getragen werden und Taschen bei Busfahrten im Fußraum verstaut werden. Besondere Risiken bestehen bei Nachtfahrten und Unternehmungen in der Dunkelheit.

    Verbreitet sind außerdem Einbruch- und Trickdiebstähle - selbst auf belebten Parkplätzen. Gepäck sollte daher im Fahrzeug so wenig wie möglich sichtbar sein. Auch bei Tageslicht und bei nur geringer Entfernung vom Fahrer werden Autos - insbesondere Mietwagen - aufgebrochen und Gepäckstücke entwendet. Mietwagentouristen, die wegen eines ¿arrangierten¿ platten Reifens anhalten müssen, wird scheinbar Hilfe angeboten und in einem unbeobachteten Moment Gepäck entwendet. An Ampeln oder in dichtem Verkehr werden Autoscheiben eingeschlagen, um das auf dem Beifahrer- oder Rücksitz befindliche Gepäck zu entwenden.

    Es wird dringend davon abgeraten, sich bei bewaffneten Überfällen zur Wehr zu setzen, da sich viele Täter dann nicht scheuen, von der Waffe Gebrauch zu machen.

    In den großen Touristenzentren Jacó, Tamarindo und San José sind Beamte der Touristenpolizei im Einsatz. Die Touristenpolizei ist jederzeit über die kostenlose Notrufnummer 911 (meistens auch englischsprachig) erreichbar und steht in Not geratenen Touristen zur Verfügung. Auch das hiesige Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen bei Fragen oder Problemen über die kostenlose Rufnummer 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an.

    Minderjährige stehen in Costa Rica unter dem besonderen Schutz staatlicher Behörden, s. Hinweise für Minderjährige weiter unten im Text.

    Naturkatastrophen

    Costa Rica liegt in der hurrikangefährdeten Zone. Während der Hurrikansaison (ca. Juni bis November) kommt es immer wieder zu starken Überschwemmungen. Erdrutschen sowie Brückenschäden. Es ist daher ratsam, sich in den Medien über die Wetterlage und den Zustand der Straßen zu informieren.

    Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste auslösen. Es ist daher, insbesondere während der Regenzeit von ca. Mai bis November, besondere Vorsicht beim Baden an Wasserfällen und in Flüssen (auch wegen Krokodilen), Wanderungen in Flusstälern und Aktivitäten wie Rafting geboten. Im Zweifel sollte davon abgesehen werden.

    Es besteht die Gefahr von Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Von den 16 Vulkanen in Costa Rica sind derzeit die Vulkane Turrialba, Rincon de la Vieja, Poás und Irazú aktiv. Bei Ausbruch kann dies zur Schließung des internationalen Flughafens Juan Santamaria in San José/Alajuela führen. Die Nationale Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias, CNE) informiert auf ihrer Website und telefonisch (00506 2210-2828) über eventuelle Katastrophengebiete. Informationen erhalten Sie auch über den internationalen Flughafen Juan Santa Maria, Telefonnummer: 00506 2437-2400.

    Aktuelle Informationen über die Straßenverhältnisse können Sie telefonisch unter 800-87267486 (von Costa Rica aus) erfragen (Spanischkenntnisse erforderlich).

    Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Reisende, die mit Pauschalangeboten reisen, werden in der Regel über die Reiseveranstalter mit Informationen versorgt.

    Weltweiter Sicherheitshinweis

    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.

    Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

    Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Du wirst zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann deine individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Costa Rica 

    Zika-Virus-Infektion

    In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren (und Frauen, die schwanger werden wollen) in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut) von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

    Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden, siehe auch: http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/726576/publicationFile/212974/ExpositionsprophylaxeInsektenstiche.pdf

    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts (http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212104/Zika-Virus.pdf).

    Impfschutz

    In Costa Rica selbst gibt es kein Gelbfieber. Bei direkter Einreise aus Deutschland wird kein Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt, wohl aber für alle Reisenden älter als 12 Monate bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet (siehe www.who.int) wie dem Nachbarland Panama.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken.

    Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

    Es besteht ganzjährig ein geringes Risiko in den atlantischen Nordprovinzen, v. a. Limón/Huetar Atlantica (Matina und Telemanca) sowie ein minimales Risiko in den tiefliegenden Teilen von Limón/Huetar Atlantica, Puntarenas/Brunca, Alajuela/Huetar Norte (Los Chiles), Guanacaste/Chorotega und Heredia/Central Norte.

    Nachdem in den Jahren 2102 bis 2015 in Costa Rica keine Malariafälle offiziell bekannt wurden, hat das Gesundheitsministerium 2017 eine aktuelle Information herausgegeben, dass es malariainfizierte Patienten im Jahr 2016 und in diesem Jahr (2017) gab. Es handelte sich um isolierte einheimische (autochthone) Fälle, 4 in Matina (Limon), 3 in Serapiqui, Herida und 2 in Pital, San Carlos.

    Die hohe und ständige Migration zwischen Nicaragua und Costa Rica erhöht zusätzlich das Risiko der Übertragung einer Malaria-Erkrankung.

    Als malariafrei gelten alle Städte sowie die übrigen Landesteile.

    Je nach Reiseprofil kann daher eine Standby-Medikation mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Einnahme unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

    In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s .u.) sinnvoll.

    Dengue-Fieber

    Dengue wird landesweit durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden sehr selten.

    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien (s.u.).

    Chikungunya

    Aktuell gibt es, ausgehend von der Karibik Insel St. Martin im Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch Fälle von Chikungunya in Costa Rica.

    Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.

    Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin

    Leishmaniasis

    Leishmaniasis kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s .u.).

    Persönlicher Mückenschutz

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

    - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    - tagsüber (Dengue, Chikungunya, Zika) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel (Repellentien) auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz schlafen.

    Influenza

    Die saisonale Influenza (Grippe) kann landesweit übertragen werden, so dass wie in Deutschland gemäß aktuellem Impfkalender (s.o.) die Grippeschutzimpfung eine sinnvolle Ergänzung des Impfschutzes darstellt.

    Durchfallerkrankungen

    Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z.T. auch schwer. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise:

    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

    Tollwut

    Tollwut kann durch den Biss und Speichel infizierter Säugetiere, meist Hunde, auf den Menschen übertragen werden. Einen sicheren Schutz bietet die präexpositionelle Impfung (= vor der Reise).

    Leptospirose

    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Oberflächenwasser übertragen werden.

    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

    HIV

    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Medizinische Versorgung

    Die Gesundheitsversorgung ist gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen. Grundsätzlich sollte bei ernsthaften Erkrankungen, Unfällen, etc. schnellstmöglich eines der Krankenhäuser im Großraum San José aufgesucht werden.

    Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden.

    Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.

    Lassen Sie sich in jedem Fall vor einer Reise nach Costa Rica durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle oder einen Tropen- bzw. Reisemediziner beraten (Verzeichnis z.B. unter www.dtg.org).

    Über eine Liste von deutsch- oder englischsprachigen Ärzten verfügt die deutsche Botschaft San José.

    Unverändert gültig seit: 28. November 2017

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