Marco Polo Reisen - Young Line Travel - Youngline

Für Traveller zwischen 20 und 35

Young Line Travel - Youngline

Costa Rica
Pura Vida im Dschungel Flug mit Lufthansa bzw. Iberia

Reise-Nr. ST 6314K

zur Buchung

  • Pures Naturabenteuer zwischen Karibik und Pazifik
    Vulkane hautnah
    Highlight Tortuguero: zwei Übernachtungen mitten im Dschungel
    Zwei Tage Dorfleben bei den Bribri-Indianern im Talamanca-Gebirge
    Gelegenheit zur Wanderung im Nationalpark Rincón de la Vieja an blubbernden Schlammlöchern und dampfenden Fumarolen vorbei
    Noch mehr Action? Ziplining, Skywalks & Co. lassen deinen Adrenalinspiegel auf Wunsch hochschnellen ...
    Ausrüstungstipps zu dieser Reise findest du unter "Sicher & Gesund"
    Termine 8.2., 8.3. und 22.3. Flug mit Lufthansa nicht möglich

    Pura Vida: ein Gruß, ein Lifestyle, eine Antwort. Die stets entspannten Ticos, die liebenswerten Bewohner des Landes, haben ihr Lebensmotto verinnerlicht und unser Marco Polo Scout César nimmt uns während unserer Rundreise mit auf Entdeckertour durch's tropische Costa Rica. "Durst auf frisches Wasser?", fragt er und hält uns den Strunk einer Liane hin. Einfach Kopf drunter, Mund auf und trinken. Über uns turnen neugierige Äffchen und in den Baumkronen schnarchen putzige Faultiere: Mit etwas Glück erspähen wir einen der Energiesparer in Action. Schließlich Traumpanorama am Vulkan Arenal und Badefinale in Samara. Und am Ende der Reise sind auch wir tiefenentspannt mit einem Dauergrinsen im Gesicht.

    price ab 2749 € (ca. 3236 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 7 Abreisetermine an.

  • 1. Tag, Donnerstag, 09.08.2018: SAN JOSE
    Ankunft in San José

    Iberia-Gäste fliegen vormittags nach Madrid und von dort aus weiter nach San José (nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.). Alternativ mittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt nonstop nach San José (Flugdauer ca. 12 Std.). Ankunft am späten Nachmittag. Willkommen in Costa Rica! Transfer zum Hotel, wo wir auf die restliche Gruppe und Scout César treffen.

    2. Tag, Freitag, 10.08.2018: SAN JOSE - TORTUGUERO
    Heimat der Meeresschildkröten

    Im Bus Richtung Karibik. Wir passieren den Braulio-Carrillo-Nationalpark mit üppigem Regenwald, Flüssen und Wasserfällen. An ausgedehnten Bananenplantagen entlang geht es nach La Pavona. Weiter per Boot in den Nationalpark Tortuguero, den Lebensraum der Grünen Meeresschildkröte. Schließlich legen wir bei unserem Resorthotel an: Hängemattenromantik ... Was wollen wir mehr? Nachmittags Freizeit. (F/M/A)

    3. Tag, Samstag, 11.08.2018: TORTUGUERO-NATIONALPARK
    Dschungeltrip

    Im Morgengrauen starten wir mit dem Boot zu einer Erkundungsfahrt durch den Nationalpark: Über unseren Köpfen turnen Kapuzineräffchen und Klammeraffen, am Flussufer entdecken wir Krokodile und Sumpfschildkröten. Wieder zurück, Zeit für uns! Lust auf eine Wanderung im Nationalpark oder eine Canopy-Tour in den Baumwipfeln? Am Abend grinst César: "Na, wer kommt mit in die Dorfdisco? Wer glaubt, hier wäre am Abend nichts los, der irrt sich." Und bei den costa-ricanischen Rhythmen kommt der Hüftschwung schon fast wie von selbst ... (F/M/A)

    4. Tag, Sonntag, 12.08.2018: TORTUGUERO - TALAMANCA-GEBIRGE
    Zu Gast bei den Bribri

    Das Boot bringt uns zurück zum Bus, dann weiter an der palmengesäumten Karibikküste entlang zum Fluss Yorkin. Umsteigen! In typischen Indianerkanus gleiten wir tief hinein in den dichten Regenwald zum Dorf Yorkin im Talamanca-Gebirge - die Grenze zu Panama ist ganz nah. Vom Flussufer aus geht's zu Fuß weiter zur Unterkunft, dem "Haus der Frauen". Die Indianerinnen vom Stamm der Bribri zeigen uns Kräuter und Wurzeln mit heilenden Kräften - wer hier krank ist, dem muss der Dschungel helfen. Schnell noch im Fluss erfrischen, dann servieren unsere Gastgeber das Abendessen - typisch indianisch natürlich! Matratzen in einem der Häuser als schlichtes Nachtlager, unsere Träume begleitet von den Lauten des Urwalds. (F/A)

    5. Tag, Montag, 13.08.2018: TALAMANCA-GEBIRGE
    Zum Fluss

    Vormittags Fußmarsch durch den Regenwald - César bahnt uns den Weg und macht uns auf die kleinen, leuchtend roten Pfeilgiftfrösche aufmerksam: "Die Ureinwohner Lateinamerikas gewinnen ein Gift aus seiner Haut, das sie zur Jagd benutzen, daher kommt der Name." Unterwegs machen wir halt am Fluss und erfrischen uns mit einem Sprung ins kühle Nass. Zum Mittagessen zurück ins Dorf und

    Marco Polo Live

    nachmittags auf die Plantagen. "Für 20 Tafeln Schokolade muss man einen ganzen Kakaobaum abernten", erzählt César. Erst die Schoten pflücken, dann mit einer Machete zerhacken und die Bohnen rausholen. Schweißtreibende Arbeit! In Zukunft lassen wir uns Schokolade noch bewusster schmecken. Im Dorf gibt es immer etwas zu tun, und wir helfen tatkräftig mit. Wo können wir als Nächstes mit anpacken?

    Müde, aber zufrieden sitzen wir abends gemütlich zusammen, genießen unser Abendessen und lauschen den Geschichten der Bribri. (F/M/A)

    6. Tag, Dienstag, 14.08.2018: TALAMANCA-GEBIRGE - LA FORTUNA
    Auf zum Vulkan

    Mit dem Kanu zurück in die Zivilisation und dann per Bus weiter nach La Fortuna in unser Naturresort für die nächsten beiden Nächte. Ganz in der Nähe schlummert derzeit der Arenal - einer der aktivsten Vulkane der Erde ... Vom funkelnden Pool aus ein tolles Panorama! Darauf mit einem gut gekühlten costa-ricanischen Imperial-Bier anstoßen. (F)

    7. Tag, Mittwoch, 15.08.2018: LA FORTUNA
    Farbenspiel im Nationalpark

    "Macht euch auf prächtige Farben gefasst", kündigt César an und verspricht uns nicht zu viel: Der Rio Celeste windet sich leuchtend türkis durch die sattgrüne Landschaft. Im Wald passieren wir dampfende Fumarolen und warme Quellen. Am Ende unserer Wanderung der Wasserfall des Rio Celeste, wow! Mittags kehren wir in einem traditionellen Lokal ein und gönnen uns eine verdiente Pause. (F/M)

    8. Tag, Donnerstag, 16.08.2018: LA FORTUNA - MONTEVERDE
    Über Lavafelder

    Der Arenal am Vormittag: Wir wandern über Lavafelder. Irgendwie unglaublich, dass man den aktiven Arenal bei seiner Erstbesteigung 1937 für einen ganz gewöhnlichen Berg hielt. Jahrelang wuchs er durch die ständig fließende rot glühende Lava ein Stückchen höher, heute dampft es nur noch ab und zu aus der Spitze. Anschließend Busfahrt am Arenalsee entlang ins Monteverde-Gebiet. (F)

    9. Tag, Freitag, 17.08.2018: MONTEVERDE
    Im Nebelwald

    Kleiner Nervenkitzel in der Früh: Wir wandern über Hängebrücken durch den Nebelwald. Auf Längen von knapp über 100 m überspannen sie den Dschungel und uns wackeln die Knie nicht nur wegen der schaukelnden Konstruktionen. Doch schon bald macht das Zittern totaler Begeisterung Platz, schließlich sieht man nicht alle Tage den Regenwald von oben - wenn sich der Nebel über dem dichten Grün lichtet! Rest des Tages Freizeit - rund um Monteverde wird einiges an Outdoor-Aktivitäten geboten. Und am Abend gehen die Mutigen auf Nachtwanderung durch den finsteren Wald. (F)

    10. Tag, Samstag, 18.08.2018: MONTEVERDE - RINCON DE LA VIEJA
    Familienbesuch!

    Zwischenstopp unterwegs nach Westen: Auf der Finca der Bellos werden wir schon erwartet. Ringsherum Plantagen, auf denen Kaffee ökologisch angebaut wird. Wir bleiben auf einen Mittagsimbiss und eine Tasse Fincakaffee - mmh! Nachmittags erreichen wir unsere Unterkunft in der Nähe des Nationalparks Rincón de la Vieja. (F/M/A)

    11. Tag, Sonntag, 19.08.2018: RINCON DE LA VIEJA
    Schlammlöcher oder Freizeit

    Freizeit! Wer mag, wandert heute in gemütlichen vier Stunden mit César im Nationalpark (52 €): Bis zu 100 Grad heiße, blubbernde Schlammlöcher, Fumarolen, die nach Schwefel riechenden Dampf ausstoßen, eine aktive Tierwelt und César, der fast jede Pflanze bestimmen kann. Wer den Rest des Tages weiterwandern möchte, geht auf eigene Faust zum Wasserfall La Cangreja (Gehzeit ca. 5 Std.). Nachmittags Tubing, Reiten oder Mountainbiking? Oder Lust auf Ganztages-Action? Der Adventure-Pass mit vier spannenden Aktivitäten macht's möglich. Und Naturliebhaber können mit dem Nature-Pass den Tag ruhiger angehen. (F/A)

    12. Tag, Montag, 20.08.2018: RINCON DE LA VIEJA - SAMARA
    Ab an die Küste

    Der Pazifik ruft: Abfahrt zur Halbinsel Nicoya an den Strand von Samara. Gegen Mittag erspähen wir das funkelnde Meer, schnell das Gepäck abstellen und dann der erfrischende Sprung ins Wasser! Den Rest des Tages verbringen wir, wie wir möchten: relaxen, baden und durch den Sand in den Sonnenuntergang laufen ... (F)

    13. Tag, Dienstag, 21.08.2018: SAMARA
    Füße im Sand

    Ein freier Tag am Pazifikstrand. Und für die Aktiven unter uns: Biken, Delfinbeobachtung oder Reiten. Auf alle Fälle den Tag genießen - oder doch eine Verlängerung dranhängen? Beim gemeinsamen Abendessen sehen wir uns alle wieder. (F/A)

    14. Tag, Mittwoch, 22.08.2018: SAMARA - SAN JOSE
    Zurück in der Hauptstadt

    In der Frühe noch ein kurzer Sprung ins Meer? Nach einem ausgiebigen Frühstück verabschieden wir uns von der Pazifikküste und fahren mit dem Bus zurück nach San José. (F)

    15. Tag, Donnerstag, 23.08.2018: RÜCKFLUG VON SAN JOSE

    Wir spazieren am Vormittag mit César durch die City von San José, schlendern über den Zentralmarkt und besuchen auf Wunsch das Goldmuseum. Anschließend Transfer zum Flughafen: spätnachmittags Rückflug mit Iberia nach Madrid (nonstop, Flugdauer ca. 9,5 Std.) bzw. abends mit Lufthansa nach Frankfurt (nonstop, ca. 11 Std.). (F)

    16. Tag, Freitag, 24.08.2018: ANKUNFT IN EUROPA

    Vormittags Landung mit Iberia in Madrid und Anschluss zu den Ausgangsflughäfen bzw. Landung mit Lufthansa nachmittags in Frankfurt.

    F: Frühstück M: Mittagessen A: Abendessen

    price ab 2749 € (ca. 3236 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 7 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Hotels/Unterkünfte

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel/​Landeskategorie
    San Jose 1 Villa Tournon***(*)
    Tortuguero 2 Aninga Lodge***
    Talamanca-Gebirge 2 Dorfunterkunft-
    La Fortuna 2 Montana de Fuego**(*)
    Monteverde 2 Heliconia***
    Rincon de la Vieja 2 Hacienda Guachipelin***
    Samara 2 Belvedere***
    San Jose 1 Villa Tournon***(*)
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2018 DZ * EZ *
    08.02.–23.02. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2749 (ca. 3236 CHF) 3128 (ca. 3683 CHF)
    08.03.–23.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2749 (ca. 3236 CHF) 3128 (ca. 3683 CHF)
    22.03.–06.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2749 (ca. 3236 CHF) 3128 (ca. 3683 CHF)
    12.04.–27.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2699 (ca. 3178 CHF) 3078 (ca. 3624 CHF)
    03.05.–18.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2499 (ca. 2942 CHF) 2858 (ca. 3365 CHF)
    09.08.–24.08. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 7
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2869 (ca. 3378 CHF) 3248 (ca. 3824 CHF)
    23.08.–07.09. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2869 (ca. 3378 CHF) 3248 (ca. 3824 CHF)
    25.10.–09.11. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2799 (ca. 3295 CHF) 3178 (ca. 3741 CHF)
    01.11.–16.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2749 (ca. 3236 CHF) 3128 (ca. 3683 CHF)
    08.11.–23.11. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2749 (ca. 3236 CHF) 3128 (ca. 3683 CHF)
    15.11.–30.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2749 (ca. 3236 CHF) 3128 (ca. 3683 CHF)
    22.11.–07.12. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2749 (ca. 3236 CHF) 3128 (ca. 3683 CHF)
    29.11.–14.12. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2749 (ca. 3236 CHF) 3128 (ca. 3683 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 18.5.2018 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    IM REISEPREIS ENTHALTEN

    • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt nach San José und zurück sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 125 €); bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen, klimatisierten Bussen
    • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/WC in den genannten Hotels; 2 Übernachtungen in einer Dorfunterkunft (Mehrbettzimmer) mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen im Talamanca-Gebirge und 2 Übernachtungen in Mehrbettzimmern in La Fortuna
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
    • Nationalparkgebühren (ca. 75 €)
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind (Canopy Tortuguero ca. 27 €, Reiten Arenal ca. 55 €, Rafting La Fortuna ca. 80 €, Adventure-Pass ca. 80 €, Nature-Pass ca. 55 €, Delfinbeobachtung ca. 55 €).
  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der mindestens 6 Monate über den Zeitpunkt der Einreise hinaus gültig sein muss.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bitte erkundige dich ggf. beim zuständigen Konsulat oder bei deinem Reisebüro.

    Bitte sende beiliegenden Fragebogen bis spätestens sechs Wochen vor Reisebeginn ausgefüllt an uns zurück. Er ist zur Erstellung einer Passliste notwendig, die beim Einchecken in Hotels benötigt wird.

  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das solltest du generell sein, wenn du eine Reise antrittst. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhältst du insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ausrüstungstipps 

    Folgende Dinge gehören bei dieser Reise außerdem in dein Gepäck:

    - Tagesrucksack

    - Rucksack oder faltbare Reisetasche (für 2 - 4 Tage)

    - 1 Paar feste, rutschfeste Schuhe (Wanderschuhe oder Trekkingschuhe, knöchelhoch mit

    gutem Profil sind empfehlenswert)

    - Badesachen

    - Insektenschutzmittel

    - Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

    - Baumwollschlafsack/Schlafsackinlett (aus hygienischen Gründen für die Übernachtung bei

    den Bribri)

    - Taschenlampe/Stirnlampe

    - Regenschutz

    - Kniestrümpfe für die Gummistiefel (die beim Ausflug zu den Indianern zur Verfügung gestellt

    werden)

    Während des Aufenthaltes bei den Bribri-Indianern werden vor Ort Gummistiefel zur Verfügung gestellt. Bitte beachte, dass die Stiefel nur bis Größe 44 verfügbar sind. Sollten diese für dich nicht ausreichend sein, empfehlen wir die Mitnahme von abwaschbarem, festem Schuhwerk.

    Gepäck

    Da du dein Gepäck während der Reise in der Regel selbst tragen musst - teilweise auch für etwas längere Strecken - empfehlen wir, einen Rucksack oder einen leichten strapazierfähigen Rollkoffer (der manchmal auch in die Hand genommen werden kann, wenn der Weg uneben ist) mitzunehmen. Bei der ca. einstündigen Bootsfahrt durch den Nationalpark nach Tortuguero werden typische Boote eingesetzt, die je nach Gruppengröße nicht über ausreichend Platz verfügen, um das gesamte Gepäck der Gruppe mitzunehmen. Zu den Bribri-Indigenas reist man mit Kanus an, in denen die Gepäckmitnahme ebenfalls nur eingeschränkt möglich ist. Zusätzlich muss vom Flussufer zur Unterkunft ein ca. 15-minütiger Fußweg durch den Regenwald auf zum Teil schmalen Pfaden zurückgelegt werden. Daher empfehlen wir unbedingt die Mitnahme eines kleinen Rucksackes oder einer leichten Reisetasche für zwei bis vier Tage. Das restliche Gepäck kann im verschlossenen Kofferraum des Busses zurückgelassen werden. Der Busfahrer bleibt in dieser Zeit beim Bus.

    Sicherheit geht vor! 

    Wir übersenden dir anbei eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage deines Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Sicherheitsmaßnahmen in den Hotels 

    Bitte beachte, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen.

    Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall- und Evakuierungspläne fehlen. Wir empfehlen daher, sich nach der Ankunft selbst einen Überblick über die Anlagen und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen.

    Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Europa vorgeschriebenen Höhen auf. In vielen Hotels, die du auf der Reise besuchen wirst, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm. Gelegentlich fehlen bei Innentreppen auch die Handläufe bzw. Treppengeländer.

    Die Angabe zur Wassertiefe in den Swimmingpools fehlt teilweise komplett. In Europa übliche Sicherheitseinrichtungen wie Rettungsringe sind in der Regel nicht vorhanden. Eine Badeaufsicht ist ebenfalls nicht vorhanden.

    Die Elektroinstallationen entsprechen nicht den europäischen Normen. Manchmal sind die Steckdosen locker, Kabel an Lampen und Anschlüssen elektrischer Geräte sind unzureichend isoliert.

    Einige Hotels blicken auf eine lange Vergangenheit zurück: Sie bestechen zwar durch ihr historisches Flair, wurden aber im Laufe der Zeit schrittweise erweitert. Die Folge sind unregelmäßigen Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. Insbesondere bei Dunkelheit sollten man daher besonders achtsam sein.

    In einigen Hotels sind die Außenanlagen und auch die Zuwege zu den Bungalows nicht ausreichend beleuchtet. Bitte stelle dich auf diese Gegebenheiten ein und lasse die nötige Vorsicht walten. Wir empfehlen auch, für alle Fälle eine Taschenlampe mitzunehmen.

    Sicherheitshinweis 

    Insgesamt gilt Costa Rica als recht sicheres Reiseland. Allerdings ist es in Städten wie San José und touristischen Ballungszentren angebracht, sich vor Taschendieben in Acht zu nehmen. Wir empfehlen daher dringend, keine Schmucksachen auf die Reise mitzunehmen und Foto- und Wertsachen entsprechend abzusichern. Für die Aufbewahrung von Geld und Reisedokumenten haben sich Brustbeutel oder Hüftgürtel sehr bewährt. Bitte beachte unbedingt die Sicherheitshinweise deines Marco Polo Scouts.

    Zu deiner Sicherheit empfehlen wir zusätzlich den Abschluss einer Reisegepäck-Versicherung (evtl. auch im Rahmen eines Versicherungs-Pakets).

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Costa Rica zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Costa Rica gilt zwar als stabiles Reiseland mit deutlich niedrigerer Kriminalitätsrate als in anderen Ländern Mittelamerikas, dennoch sind kriminelle Übergriffe, auch auf Touristen, nicht auszuschließen. Selbstverständlich haben wir in Zusammenarbeit mit unseren Reiseleitern und unseren örtlichen Leistungspartnern alle möglichen Maßnahmen ergriffen, die Ihren Aufenthalt in diesem faszinierenden Land so sicher wie möglich gestalten sollen.

    Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante Reise in einer Gruppe größtmögliche Sicherheit bietet.

    Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Marco Polo-Team

    Unverändert gültig seit: 28. März 2018

    Sicherheitshinweis  

    Costa Rica

    Unverändert gültig seit: 28. März 2018

    Landesspezifische Sicherheitshinweise

    Kriminalität

    Die Gefährdung durch Kriminalität in Costa Rica ist hoch, es muss mit einer höheren Gewaltbereitschaft gerechnet werden. Dies gilt vor allem nach Einbruch der Dunkelheit (ganzjährig ab 18 Uhr). Die Sicherheitslage hat sich in letzter Zeit verschlechtert, insbesondere nehmen Morde als Folge von Konflikten zwischen Drogenhändlern ständig zu. Schusswechsel werden nun auch tagsüber in der Öffentlichkeit ausgetragen, ohne Rücksicht auf Unbeteiligte.

    Besondere Vorsicht wird in San José (dort insbesondere in der Umgebung der Busbahnhöfe), zwischen Jacó und Quepos, sowie Uvita und an den Stränden in der Provinz Guanancaste am Pazifik empfohlen. Autoaufbrüche erfolgen derzeit vermehrt an der Brücke am Fluss Tarcoles, an den Stränden Playa Hermosa und in Drake Bay, wo die Kriminalität deutlich angestiegen ist.

    An der Karibikküste weist die Gegend der Hafenstädte Moin und Limón eine besonders hohe Gewaltkriminalität auf, die Mordrate ist dort doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt. In den beliebten Touristenzentren Cahuita und Puerto Viejo südlich von Limón sind besonders ausländische Staatsangehörige häufiger Ziel von bewaffneten Raubüberfällen. Auf der Strecke zum Flusshafen Embarquadero La Pavona mit Ziel Tortuguero wurden zuletzt bevorzugt touristische Reisebusse unter Anwendung von Waffengewalt überfallen. Hier empfiehlt sich die Bereithaltung einer kleinen Tasche mit etwas Geld und verzichtbarer Kleidung, die als ¿Beutegut¿ entbehrlich wäre und insbesondere Reisepässe ausnahmsweise im Reisegepäck aufzugeben, das in der Regel verschont bleibt und bei touristischen Bussen auch im Gepäckraum sicher sein sollte.

    Wertsachen sollten nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt und auf Schmuck ganz verzichtet werden, ebenso auf sichtbar getragene Gürteltaschen. Gepäck sollte man nie - auch nicht in abgeschlossenen Fahrzeugen - unbeaufsichtigt lassen. Sogenannte Parkwächter an Stränden entpuppen sich häufig als Komplizen der Diebe. Selbst im Kfz gelassene nicht sichtbare elektronische Geräte werden von den Dieben mittels eines Scanners entdeckt und entwendet. Busreisende sollten berücksichtigen, dass von Transportunternehmen des Linien- und Überlandverkehrs Schadenersatz für abhanden gekommenes/gestohlenes Reisegepäck nicht zu erhalten ist; Gepäck sollte daher nach Möglichkeit hier im Personenteil des Busses transportiert und nicht aus den Augen gelassen werden. Besonders verbreitet ist der Diebstahl der in der Gepäckablage verstauten Tagesrucksäcke, durch Ablenkungsmanöver (z. B. das Herunterfallenlassen von Objekten/Kreditkarten). Pässe, Kreditkarten und andere wichtige Dokumente sollten hier unbedingt am Körper getragen werden und Taschen bei Busfahrten im Fußraum verstaut werden. Besondere Risiken bestehen bei Nachtfahrten und Unternehmungen in der Dunkelheit.

    Verbreitet sind außerdem Einbruch- und Trickdiebstähle - selbst auf belebten Parkplätzen. Gepäck sollte daher im Fahrzeug so wenig wie möglich sichtbar sein. Auch bei Tageslicht und bei nur geringer Entfernung vom Fahrer werden Autos - insbesondere Mietwagen - aufgebrochen und Gepäckstücke entwendet. Mietwagentouristen, die wegen eines ¿arrangierten¿ platten Reifens anhalten müssen, wird scheinbar Hilfe angeboten und in einem unbeobachteten Moment Gepäck entwendet. An Ampeln oder in dichtem Verkehr werden Autoscheiben eingeschlagen, um das auf dem Beifahrer- oder Rücksitz befindliche Gepäck zu entwenden.

    Es wird dringend davon abgeraten, sich bei bewaffneten Überfällen zur Wehr zu setzen, da sich viele Täter dann nicht scheuen, von der Waffe Gebrauch zu machen.

    In den großen Touristenzentren Jacó, Tamarindo und San José sind Beamte der Touristenpolizei im Einsatz. Die Touristenpolizei ist jederzeit über die kostenlose Notrufnummer 911 (meistens auch englischsprachig) erreichbar und steht in Not geratenen Touristen zur Verfügung. Auch das hiesige Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen bei Fragen oder Problemen über die kostenlose Rufnummer (+506) 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an.

    Minderjährige stehen in Costa Rica unter dem besonderen Schutz staatlicher Behörden, s. Hinweise für Minderjährige weiter unten im Text.

    Naturkatastrophen

    In Mexiko, in Zentralamerika, der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA ist von Mai bis November Hurrikan-Saison.

    Reisende nach Costa Rica müssen in dieser Zeit mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen rechnen und werden gebeten, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.

    Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste auslösen. Es ist daher, insbesondere während der Regenzeit von ca. Mai bis November, besondere Vorsicht beim Baden an Wasserfällen und in Flüssen (auch wegen Krokodilen), Wanderungen in Flusstälern und Aktivitäten wie Rafting geboten. Im Zweifel sollte davon abgesehen werden.

    Costa Rica liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt.

    Von den 16 Vulkanen in Costa Rica sind derzeit die Vulkane Turrialba, Rincón de la Vieja, Poás und Irazú aktiv. Bei Ausbruch kann dies zur Schließung des internationalen Flughafens Juan Santamaria in San José/Alajuela führen. Die costaricanische Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias, CNE) informiert über eventuelle Katastrophengebiete.

    Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Deutschen Geoforschungszentrums Potsdam.

    Krisenvorsorgeliste

    Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Reisende, die mit Pauschalangeboten reisen, werden in der Regel über die Reiseveranstalter mit Informationen versorgt.

    Weltweiter Sicherheitshinweis

    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.

    Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

    Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Du wirst zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann deine individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor

    Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des

    Landes können Abweichungen gelten;

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige

    eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Costa Rica 

    Zika-Virus-Infektion

    In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren (und Frauen, die schwanger werden wollen) in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut) von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

    Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden, siehe auch: http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/726576/publicationFile/212974/ExpositionsprophylaxeInsektenstiche.pdf

    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts (http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212104/Zika-Virus.pdf).

    Impfschutz

    In Costa Rica selbst gibt es kein Gelbfieber. Bei direkter Einreise aus Deutschland wird kein Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt, wohl aber für alle Reisenden älter als 12 Monate bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet (siehe www.who.int) wie dem Nachbarland Panama.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken.

    Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

    Es besteht ganzjährig ein geringes Risiko in den atlantischen Nordprovinzen, v. a. Limón/Huetar Atlantica (Matina und Telemanca) sowie ein minimales Risiko in den tiefliegenden Teilen von Limón/Huetar Atlantica, Puntarenas/Brunca, Alajuela/Huetar Norte (Los Chiles), Guanacaste/Chorotega und Heredia/Central Norte.

    Nachdem in den Jahren 2102 bis 2015 in Costa Rica keine Malariafälle offiziell bekannt wurden, hat das Gesundheitsministerium 2017 eine aktuelle Information herausgegeben, wonach es malariainfizierte Patienten in den Jahren 2016 und 2017 gab. Es handelte sich um isolierte einheimische (autochthone) Fälle, 4 in Matina (Limon), 3 in Serapiqui, Herida und 2 in Pital, San Carlos.

    Die hohe und ständige Migration zwischen Nicaragua und Costa Rica erhöht zusätzlich das Risiko der Übertragung einer Malaria-Erkrankung.

    Als malariafrei gelten alle Städte sowie die übrigen Landesteile.

    Je nach Reiseprofil kann daher eine Standby-Medikation mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Einnahme unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

    In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s .u.) sinnvoll.

    Dengue-Fieber

    Dengue wird landesweit durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden sehr selten.

    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien (s.u.).

    Chikungunya

    Aktuell gibt es, ausgehend von der Karibik Insel St. Martin im Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch Fälle von Chikungunya in Costa Rica.

    Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.

    Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin

    Leishmaniasis

    Leishmaniasis kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s .u.).

    Persönlicher Mückenschutz

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

    - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    - tagsüber (Dengue, Chikungunya, Zika) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria)

    Insektenschutzmittel (Repellentien) auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz schlafen.

    Influenza

    Die saisonale Influenza (Grippe) kann landesweit übertragen werden, so dass wie in Deutschland gemäß aktuellem Impfkalender (s.o.) die Grippeschutzimpfung eine sinnvolle Ergänzung des Impfschutzes darstellt.

    Durchfallerkrankungen

    Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z.T. auch schwer. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise:

    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

    Tollwut

    Tollwut kann durch den Biss und Speichel infizierter Säugetiere, meist Hunde, auf den Menschen übertragen werden. Einen sicheren Schutz bietet die präexpositionelle Impfung (= vor der Reise).

    Leptospirose

    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Oberflächenwasser übertragen werden.

    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

    HIV

    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Medizinische Versorgung

    Die Gesundheitsversorgung ist gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen. Grundsätzlich sollte bei ernsthaften Erkrankungen, Unfällen, etc. schnellstmöglich eines der Krankenhäuser im Großraum San José aufgesucht werden.

    Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden.

    Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.

    Lassen Sie sich in jedem Fall vor einer Reise nach Costa Rica durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle oder einen Tropen- bzw. Reisemediziner beraten (Verzeichnis z.B. unter www.dtg.org).

    Über eine Liste von deutsch- oder englischsprachigen Ärzten verfügt die deutsche Botschaft San José.

    Unverändert gültig seit: 28. März 2018