Marco Polo Reisen - Young Line Travel - Youngline

Für Traveller
zwischen
20 und 35

Young Line Travel - Youngline

Indien
Maharadschamärchen & Tigerpirsch

Reise-Nr. ST 4415

zur Buchung

  • 17 Tage Indien für Traveller zwischen 20 und 35: mit dabei auch viele Singles und Alleinreisende
    Wüstenstädte Jaipur, Jodhpur und Udaipur
    Metropolen Delhi und Mumbai
    Auf Wunsch eine Extraportion Action: Radtour in Old Delhi und mit dem Flying Fox über Jodhpurs Dächer
    Tigersafari im Ranthambore-Nationalpark
    Gelegenheit zum Besuch einer Bollywoodshow
    Tipp für kurzfristige Buchungen: Das elektronische Visum für Indien kannst du dir i.d.R. binnen weniger Tage auch in Eigenregie besorgen!

    Schwellenland Indien, Sprungbrett Delhi: Von der Hektik der Businessstadt Delhi sind wir ganz schnell im Indien unserer Träume – Rajasthan! Taj Mahal im Abendlicht, die Geheimnisse des Palastes der Winde und der Damen hinter seinen Fenstern. Ob wir im Ranthambore-Nationalpark einen Tiger entdecken? Kamele sind uns dagegen sicher, ebenso die Farben und Düfte der Basare. Indien erfüllt viele Klischees, aber überrascht auch jeden Tag aufs Neue.

    price ab 1899 € (ca. 2090 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 3 Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Donnerstag, 17.10.2019: Flug nach Indien

    Mittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt oder München bzw. mit Swiss von Zürich nach Delhi (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.). Gegen Mitternacht landen wir und werden von Marco Polo Scout Manjit mit einem fröhlichen "Namaste" begrüßt. Kurzer Transfer zum Hotel.

    2. Tag, Freitag, 18.10.2019: Delhi
    Moderne Klassiker

    Mit dem Bus geht es nach dem Frühstück zum erst rund dreizehn Jahre alten Tempel Swaminarayan Akshardham°, einem modernen Klassiker Delhis. In den Sakralräumen und weitläufigen Gärten verbringen täglich Tausende Menschen glückliche Stunden - genau der richtige Einstieg für uns. Anschließend noch eine gute Portion Sightseeing in New Delhi zum Appetitholen: Mittags erwarten uns die ersten Leckereien der Mogulküche. Danach freie Zeit für eigene Entdeckungen - Manjit hält genügend Tipps für "sein" Delhi bereit. (F/M)

    3. Tag, Samstag, 19.10.2019: Delhi

    Marco Polo Live

    In Indien fährt man links! Für Frühaufsteher gibt es heute die Chance auf ein außergewöhnliches Highlight: Im Morgengrauen beginnt die Radtour durch Old Delhi (39 €; Englisch sprechende Leitung; nur bis 3 Wochen vor Abreise buchbar). Die Stadt erwacht langsam, noch meistern wir mit etwas Mut den Verkehr - und manchmal nehmen wir auch einfach die Abkürzung durch schmale Gassen. Zwischendurch erklimmen wir das Dach eines Gewürzspeichers, genießen von oben den Blick auf die Basarviertel, trinken einen Chai am Straßenrand und frühstücken schließlich mitten unter Indern mit Mutton Dopiaza, Nan-Brot & Co.

    Anschließend trifft sich die ganze Gruppe zu einem zweiten Abtauchen in die Gassen Delhis - mit unserem Scout finden wir dann auch den Weg zur größten Moschee Indiens und zu einem Sikh-Tempel. Allein dessen Großküche ist eine Sehenswürdigkeit für sich! Eine Extraportion Indien-Feeling heben wir uns aber für den Abend auf: Auf Wunsch erleben wir dann bei einer perfekt inszenierten Bollywoodshow live den Zauber der Schmacht- und Tanzfilme (55 €). (F)

    4. Tag, Sonntag, 20.10.2019: Delhi - Agra
    Das Taj Mahal

    Im Expresszug rollen wir schnurstracks nach Agra und schlagen so dem Verkehr auf der Straße ein erstes Mal ein Schnippchen. Nach der Ankunft geht's auf direktem Weg zum vielleicht schönsten Grabmal der Welt, dem Taj Mahal. Eine andere Perspektive gibt's zum Sonnenuntergang: Manjit führt uns ans Ufer des Yamuna, die Sonne taucht alles in ein sanftes Orange, und vor uns verändert das Bauwerk minütlich seine Optik im Rausch der Farben. (F)

    5. Tag, Montag, 21.10.2019: Agra - Jaipur
    Pink City

    Unser Busfahrer nimmt die Landstraße gen Westen in den legendären Wüstenstaat Rajasthan. Für Wasser muss man hier ganz schön tief bohren - aber selbst daraus haben die Inder eine Kunst gemacht: Der Stufenbrunnen° in Abhaneri ist ein echter Hingucker! Die Pink City Jaipur erreichen wir dann am Nachmittag. Eine Stadt wie aus dem Bilderbuch: geschäftiges Treiben auf den Straßen, hie und da ein Kamelfuhrwerk und dazwischen immer wieder leuchtende Saris. (F)

    6. Tag, Dienstag, 22.10.2019: Jaipur
    Kult auf vier Rädern

    Pünktlich nach dem Frühstück stehen ein paar Retroautos made in India vor unserem Hotel - Ambassador-Taxis. Sie bringen uns stilecht zum Palast der Winde und vor die Tore der Stadt zum Fort Amber°. Zurück in Jaipur, schauen wir uns den Stadtpalast° und das berühmte Freiluftobservatorium an. (F)

    7. Tag, Mittwoch, 23.10.2019: Jaipur- Ranthambore
    Heimat der Tiger

    Mit dem Expresszug geht es heute ins Land der Tiger! Mittags Ankunft in Sawai Madhopur und kurze Fahrt nach Ranthambore. (F/A)

    8. Tag, Donnerstag, 24.10.2019: Ranthambore
    Safari!

    Auf zwei Pirschfahrten sind wir im Nationalpark unterwegs, immer auf der Suche nach den Tigern - eine gute Portion Glück und geübte Augen gehören dazu, aber auch der lokale Ranger gibt sein Bestes. (F/A)

    9. Tag, Freitag, 25.10.2019: Ranthambore - Jodhpur
    Wüstenexpress

    Im Bus geht es wieder zum nahen Bahnhof von Sawai Madhopur, dann bringt uns der Intercity in siebeneinhalb Stunden nach Jodhpur. Typisch für Bahnfahrten in Indien, besonders auf längeren Strecken: Nach jedem Bahnhof kommen Wallahs, die fliegenden Händler im Zug, mit Snacks wie Samosas, Pakoras & Co. vorbei. Aufgepasst, die Einheimischen wissen genau, was am besten schmeckt! Spätabends erreichen wir die Wüstenstadt. (F)

    10. Tag, Samstag, 26.10.2019: Jodhpur
    Indigoblau, eine ganze Stadt

    Das Vormittagspanorama genießen wir pur: Vom majestätischen Fort° blicken wir hinunter auf Jodhpur, die "blaue Stadt". Adrenalinkick gefällig? Der Flying Fox hat seinen Weg nach Jodhpur gefunden - auf Wunsch geht's gleich vom Fort in fünf atemberaubenden Seiletappen hinunter. Am freien Nachmittag stromern wir nach Lust und Laune durch die Altstadt. Und abends? Zum Dinner mit Ausblick in einem Dachterrassenrestaurant oder per Tuk-Tuk zum vegetarischen Thali-Abendessen in der Neustadt knattern? (F)

    11. Tag, Sonntag, 27.10.2019: Jodhpur - Udaipur
    Zur Stadt am See

    Back on the road: Draußen vor dem Busfenster ziehen Wüstenlandschaften vorbei, am Horizont die Aravalliberge - Zeit, um schon mal gemeinsam den Abend in Udaipur zu planen ... Loungige Locations gibt es in der vielleicht schönsten Stadt Rajasthans genügend: Manjit hat auch gleich eine Auswahl parat. (F)

    12. Tag, Montag, 28.10.2019: Udaipur
    Rajasthans Schöne

    Mit Tuk-Tuks erobern wir die Straßen Udaipurs: Unser Scout nimmt uns mit zu den Höhepunkten rund um den Picholasee und sicher kennt er auch die Treppe zum besten Panoramablick. Mittags gibt es leckere Snacks, und danach ist Freizeit angesagt - die Stadt eignet sich wunderbar zum Shoppen. (F/M)

    13. Tag, Dienstag, 29.10.2019: Udaipur - Bundi
    Indien overland

    Unser Bus rollt durch die Weiten des Wüstenstaates nach Osten. Unsere Unterkunft bei Bundi ist dann auch ganz passend zum ländlichen Rajasthan: komfortable, klimatisierte Zelte, die uns den Begriff Camping neu definieren lassen - Campen wie ein Maharadscha hat was! (F/A)

    14. Tag, Mittwoch, 30.10.2019: Bundi - Mumbai
    Eine kleine Zeitreise

    Für einen Moment sind die Metropolen Indiens ganz fern, der Bummel durch Bundi erscheint uns wie eine Zeitreise. Natürlich gibt es auch hier das obligatorische Fort, aber die geschäftigen Basare und der farbenfrohe Gemüsemarkt machen den eigentlichen Charme des Ortes aus. Nachmittags kurze Fahrt nach Kota, wo wir nach dem Abendessen den Rajdhani Express Richtung Mumbai (Bombay) nehmen - der Augenblick des Abschieds von Manjit ist gekommen. Als Schlummertrunk noch ein Tee vom Chaiwallah, und im Liegewagen gehen die Lichter aus. (F/A)

    15. Tag, Donnerstag, 31.10.2019: Mumbai
    Stolze Stadt am Indischen Ozean

    Vormittags läuft der Nachtexpress in den Bahnhof von Mumbai ein, am Bahnsteig wartet schon unser neuer Scout Rajad. Ein schnelles indisches Frühstück, dann sind wir wieder fit und erkunden die Stadt. Die City zwischen Moloch und Metropole brodelt, das Multikulturelle ist an jeder Ecke spürbar, ob bei den Hängenden Gärten, den Türmen des Schweigens, am Chowpatty Beach oder im Stadtteil Colaba mit dem altehrwürdigen Hotel Taj Mahal Palace. (F)

    16. Tag, Freitag, 01.11.2019: Rückflug von Mumbai

    Bis zum Flughafentransfer am Abend haben wir genug Zeit, Mumbai noch einmal auf eigene Faust zu entdecken – Rajad versorgt uns mit den passenden Tipps: Wo ist die nächste Shoppingmall, wo gibt es das zarteste Fleisch aus dem Tandoor-Ofen oder die nächste Filiale von Café Coffee Day, der indischen Version von Starbucks & Co. Abends Transfer zum Flughafen und nach Mitternacht Rückflug mit Lufthansa bzw. Swiss (nonstop, Flugdauer ca. 8,5 Std.). (F)

    17. Tag, Samstag, 02.11.2019: Ankunft in Europa

    Am Morgen Ankunft in Frankfurt, München oder Zürich.

    ° Die Eintrittsgelder der gekennzeichneten Besichtigungspunkte in Höhe von ca. 85 € sind nicht im Reisepreis enthalten.

    F: Frühstück M: Mittagessen A: Abendessen

    price ab 1899 € (ca. 2090 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 3 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Hotels/Unterkünfte

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Delhi 3 Africa Avenue GK1***
    Agra 1 Mansingh Palace****
    Jaipur 2 Mansingh Palace****
    Ranthambore 2 Forest Resort**(*)
    Jodhpur 2 Karni Bhawan***
    Udaipur 2 Rajputana Resort****
    Bundi 1 Ummaid Bagh Resort**
    Bahn 1 Liegewagen-
    Mumbai 1 Fariyas****
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2019 DZ * EZ *
    14.02.–02.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 1899 (ca. 2090 CHF) 2348 (ca. 2584 CHF)
    28.02.–16.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 1959 (ca. 2156 CHF) 2418 (ca. 2661 CHF)
    18.04.–04.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 1849 (ca. 2035 CHF) 2238 (ca. 2463 CHF)
    01.05.–17.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 1699 (ca. 1870 CHF) 2068 (ca. 2276 CHF)
    19.09.–05.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 1799 (ca. 1980 CHF) 2178 (ca. 2397 CHF)
    17.10.–02.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    1899 (ca. 2090 CHF) 2348 (ca. 2584 CHF)
    24.10.–09.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 1899 (ca. 2090 CHF) 2348 (ca. 2584 CHF)
    07.11.–23.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 1899 (ca. 2090 CHF) 2348 (ca. 2584 CHF)
    14.11.–30.11. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 7
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    1899 (ca. 2090 CHF) 2348 (ca. 2584 CHF)
    21.11.–07.12. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    1899 (ca. 2090 CHF) 2348 (ca. 2584 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 22.7.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Lufthansa z.B. von Frankfurt oder München nach Delhi und zurück von Mumbai sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 125 €); bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
    • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit landesüblichen Bussen, Taxis und Tuk-Tuks
    • Bahnfahrten lt. Reiseverlauf
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC und Klimaanlage in den genannten Hotels; eine Übernachtung im Nachtzug von Kota nach Mumbai (Liegewagen, Mehrbettabteil)
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen/Snack, A = Abendessen)
    • Eintritt Taj Mahal
    • 2 Safarifahrten im Ranthambore-Nationalpark (ca. 40 €)
    • Klimaneutrale Bus-/Jeep-/Bahnfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende, zwischen Nordindien und Mumbai wechselnde Marco Polo Reisebegleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Eintritte (ca. 85 €) und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind (Flying Fox Jodhpur ca. 25 €).
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass und Visum erforderlich, das wir gerne als elektronisches Visum für dich beantragen (Frist 5 Wochen). Den aktuell anwendbaren Preis für unseren Service entnimmst du bitte der Rubrik "Zusätzlich buchbare Extras", sobald du einen Reisetermin und die Unterkunftsart ausgewählt hast. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Für die Einreise nach Indien benötigst du ein Visum.

    Für zahlreiche Nationalitäten (u.a. Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Österreich, Schweiz - weitere Nationalitäten auf https://indianvisaonline.gov.in/visa/tvoa.html) kann dieses Visum als elektronisches Visum beantragt werden.

    Die Kosten für das Visum und seine Besorgung sind nicht im Reisepreis enthalten. Gehörst du zu einer der Nationalitäten, die für das „e-Tourist Visa“ zugelassen sind, übernehmen wir die Besorgung des Visums gerne für dich. Die für diesen Service anfallenden Kosten kannst du dem Abschnitt „Zusätzlich buchbare Extras“ der Reiseausschreibung entnehmen.

    erforderliches Reisedokument: Reisepass

    Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

    Anzahl freie Seiten: 2 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)

    Einsendefrist bei Marco Polo: 5 Wochen vor Reisebeginn

    einzusendende Unterlagen: - gut lesbare, farbige Kopie Ihres Reisepasses (Seite

    mit Passbild)

    - ausgefüllter Fragebogen A „Angaben zum e-Tourist Visa“

    - 1 biometrisches Passbild in Farbe

    (Format 5cm x 5cm, Amerikanisches Format),

    mit weißem Hintergrund

    Passbilder: Das Format 5cm x 5cm wird von vielen Fotoautomaten nicht angeboten oder eingehalten. Das indische Außenministerium akzeptiert keine anderen Formate! Zudem wird großen Wert auf die gute Qualität der Passfotos und einen weißen Hintergrund gelegt. Verzichten Sie daher bitte auf selbst ausgedruckte Fotos.

    Hast du eine Nationalität, die nicht für das „e-Tourist Visa“ zugelassen ist, dann können wir das Visum für dich nicht beantragen. Wir bitten dich deshalb, deine Visumunterlagen an die für dich zuständige Botschaft zu senden.

    Bitte schicke uns trotzdem schnellstmöglich und bis spätestens 12 Wochen vor Abreise den Fragebogen B „Angaben für Selbstbesorger“ zu, da wir die Angaben dringend zur Erstellung einer Visaliste für die örtliche Agentur benötigen.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das solltest du generell sein, wenn du eine Reise antrittst. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhältst du insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Sicherheit geht vor! 

    Wir übersenden dir anbei eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage deines Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Indien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Als stabile Demokratie und aufstrebende Wirtschaftsmacht hat das politische Gewicht Indiens in den letzten Jahren auf regionaler und internationaler Ebene deutlich zugenommen. Bisher hatte diese Entwicklung noch keine nachhaltig positive Auswirkung auf die Sicherheitslage in Indien selbst. Die nationalen Behörden und das deutsche Auswärtige Amt gehen daher unverändert von einer landesweit bestehenden terroristischen Bedrohung aus. Verantwortlich für die Anschläge der vergangenen Jahre waren meist islamistische Extremisten, teils aber auch regional operierende politische oder ethnische Gruppierungen.

    Zudem haben soziale Konflikte, aber auch politische und religiöse Auseinandersetzungen immer wieder lokal begrenzte gewalttätige Proteste, Straßenblockaden und Demonstrationen zur Folge. In einigen Städten und Regionen Indiens steigt seit einigen Jahren die traditionell niedrige Alltagskriminalität an.

    Wegen der Gefahr neuer Terroranschläge und regionaler Unruhen vermeiden wir, soweit möglich und insbesondere in Großstädten, größere Menschenansammlungen und verzichten in den Ballungszentren auf die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. Leistungspartner und Reiseleiter sind im ganzen Land zu hoher Wachsamkeit aufgerufen. Ebenso bieten wir keine Reisen in Regionen an, die uns, in Übereinstimmung mit der Einschätzung des Auswärtigen Amtes und der deutschen Botschaft in Neu-Delhi, als bedenklich erscheinen. Dies trifft z. B. auf große Teile von Kaschmir sowie auf einige Bundesstaaten im Nordosten Indiens zu.

    Wir sehen derzeit außerhalb der genannten Gebiete keinen Anlass, von Reisen nach Indien abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

    Mit freundlichen Grüßen

    Marco Polo Reisen

    Stand: 18. Juli 2019

    Reise- und Sicherheitshinweise Indien 

    Zuletzt aktualisiert am: 18. Juli 2019

    Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:

    Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte

    Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz

    Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen“

    Folgen Sie uns auf Twitter: AA_SicherReisen

    Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste

    Aktuelles

    Durch aktuelle Spannungen in der Grenzregion zu kommt es weiterhin zu besonderen Sicherheitsanordnungen.

    Seien Sie bei Aufenthalten in den betroffenen Gebieten besonders vorsichtig und halten Sie sich über die Medien informiert.

    Befolgen Sie stets die Anweisungen von Sicherheitskräften.

    Sicherheit

    Von Reisen nach Kaschmir wird abgeraten.

    Terrorismus

    Die Sicherheitslage in Indien bleibt vor dem Hintergrund zahlreicher schwerer Terroranschläge in den letzten Jahren angespannt. Dies gilt insbesondere im zeitlichen Umfeld staatlicher und religiöser Feiertage sowie von Großereignissen.

    Es muss davon ausgegangen werden, dass insbesondere New Delhi und andere Metropolen des Landes im Fokus terroristischer Aktivitäten stehen. Es besteht weiterhin die Tendenz, dass auch touristisch frequentierte Orte zunehmend ins Visier der Terroristen geraten.

    Im Bundestaat Jammu und Kaschmir wurden in den vergangenen Jahrzehnten und auch jüngst Bombenanschläge verübt, die viele Todesopfer forderten. Gegen Ausländer gerichtete Einzelaktionen, auch Entführungen, können in der gesamten Region nicht ausgeschlossen werden. Teilweise wurden Ausgangssperren verhängt.

    -Seien Sie insbesondere an belebten Orten (beim Besuch von Märkten und öffentlichen Plätzen, bei großen Menschenansammlungen sowie in der Nähe von Regierungsgebäuden und nationalen Wahrzeichen) und bei besonderen Anlässen besonders aufmerksam.

    -Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    Bundesstaat Jammu und Kaschmir

    Von Reisen in den Landesteil Kaschmir, einschließlich Srinagar, wird abgeraten. Im Bundestaat Jammu und Kaschmir kommt es neben terroristischen Gewalttaten auch zu unvorhersehbaren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei bzw. der Armee. Seit September 2016 finden auch wieder verstärkt bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen indischen und pakistanischen Truppen wie auch mit verschiedenen Separatistengruppen entlang der internationalen Grenze und der Waffenstillstandslinie (LoC) statt.

    Im Landesteil Jammu ist die Sicherheitslage zwar grundsätzlich stabil. Allerdings sind unvorhersehbare gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften auch dort möglich.

    Im Landesteil Ladakh ist die Sicherheitslage grundsätzlich stabil. Einzelne terroristische Aktivitäten sind allerdings nicht auszuschließen. In den direkten Grenzregionen kann es zu Zusammenstößen zwischen indischen und pakistanischen und indischen und chinesischen Sicherheitskräften kommen.

    -Halten Sie sich über die Sicherheits- und Infrastrukturlage informiert.

    -Reisen Sie, sofern unbedingt erforderlich, nur auf dem Luftweg nach Srinagar.

    -Seien Sie bei Reisen in die westlichen Teile des Landesteils Ladakh besonders vorsichtig.

    -Reisen Sie nicht allein oder mit einem nicht ausgewiesenen Führer durch diese Gegenden, per Autostopp und zelten Sie nicht an einsamen Plätzen.

    -Lassen Sie sich hinsichtlich der Auswahl der Trekkingrouten vor Ort von vertrauenswürdigen und ortskundigen Führern beraten.

    -Meiden Sie die unmittelbaren Grenzgebiete zu Pakistan und der Volksrepublik China in Ladakh.

    -Meiden Sie größere Menschenansammlungen.

    -Befolgen Sie stets die Anweisungen der lokalen Behörden und Sicherheitskräfte.

    Nordosten

    In den nordöstlichen Bundesstaaten (Arunachal Pradesh, Assam, Nagaland, Manipur, Meghalaya, Mizoram und Tripura) sind in einigen Regionen noch vereinzelt militante politische Gruppen und auch kriminelle Banden aktiv. Touristen sind zumindest bisher nicht Ziel von Anschlägen und Entführungen, können aber dennoch leicht in Gefahr geraten.

    -Verlassen Sie sich bei Reisen in den Nordosten Indiens auf sicherheitsbewusste, zuverlässige lokale Partner (Reiseveranstalter, Hotels/Ressorts, Geschäftspartner) und verhalten Sie sich situationsgerecht.

    -Beachten Sie, dass für einige Gebiete zusätzlich zum Visum Einreisegenehmigungen erforderlich sind.

    -Holen Sie sich kurz vor Ihrer Reise aktuelle Informationen, z.B. von lokalen Reiseveranstaltern zur aktuellen Sicherheitslage und zu eventuellen besonderen Genehmigungserfordernissen, ein.

    -Informieren Sie sich, ob Ihre Reiseroute durch von naxalitischem Terrorismus betroffenes Gebiet führt.

    Übrige Landesteile

    Auch meist friedlich verlaufende Proteste und Demonstrationen können zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen führen.

    Die Bundesstaaten Bihar, Jharkand, Chhattisgarh, der äußerste Südwesten von Orissa, der äußerste Norden von Andhra Pradesh und der äußerste Osten von Maharashtra verzeichnen - insbesondere in ländlichen Gebieten - bewaffnete Aktivitäten einer militant-sozialrevolutionären maoistischen Bewegung, die in einzelnen Distrikten bis hin zur Ausübung quasistaatlicher Gewalt gehen. Die Aktivitäten richteten sich bislang nicht gegen Ausländer, in der Vergangenheit ist es jedoch zu einem Entführungsfall gekommen. Auch Sabotageakte und Anschläge auf das öffentliche Eisenbahnnetz wurden in der Vergangenheit verübt.

    Reisen auf die Andamanen-Inseln unterliegen teilweise Einschränkungen.

    -Informieren Sie sich über die lokalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage und möglicherweise geplante Proteste.

    -Vermeiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    -Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    -Führen Sie touristische Aktivitäten nicht ohne ortskundige einheimische Begleitung durch.

    -Beachten Sie unbedingt entsprechende Verbote der lokalen Behörden.

    Kriminalität

    Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl kommt vor. Das Risiko von Gewaltkriminalität ist insbesondere in den touristisch erschlossenen Gebieten Indiens eher gering.

    Touristen in New Delhi und anderen indischen Städten werden gelegentlich und insbesondere im Stadtzentrum von New Delhi von örtlichen Reiseveranstaltern mit aggressiven Verkaufsmethoden zum Kauf überteuerter Reisen gedrängt. Diese Büros geben sich regelmäßig als „staatlich anerkannt“ aus, um besondere Qualität und Reputation vorzugeben. Örtliche Taxifahrer arbeiten mitunter mit diesen Veranstaltern und unseriösen Hoteliers zusammen und fahren Touristen gezielt dorthin, insbesondere direkt nach Ankunft am Flughafen in Delhi, unter Ausreden, weshalb das beabsichtigte Ziel nicht erreichbar sei. Touristen - besonders in Rajasthan und Goa – wurden wiederholt Opfer gut organisierter Trickbetrüger, u.a. über das Angebot lukrativer Juwelengeschäfte.

    Ausländer, insbesondere allein oder in kleinen Gruppen reisende Frauen, sind vereinzelt von gewaltsamen, auch sexuellen Übergriffen betroffen, auch in Touristenzentren. Dazu werden teilweise Drogen oder K.o.-Tropfen über Getränke verabreicht.

    -Lassen Sie sich stets von Vorsicht leiten und praktizieren Sie immer situationsangemessenes und kulturbewusstes Verhalten. Dies trifft insbesondere auf alleinreisende Frauen vor dem Hintergrund der Berichte über sexuelle Übergriffe zu.

    -Seien Sie bei Reisebuchungen in indischen Reisebüros besonders wachsam und überprüfen Sie vorgelegte Angebote.

    -Kontaktieren Sie unverzüglich die lokale Polizei (in Delhi die spezielle 24 Stunden operierende „Tourist Police“, Notruf 100), sollten Sie in Bedrängnis geraten.

    -Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

    Tragen Sie Ihr Mobiltelefon verdeckt und möglichst nicht offen in der Hand.

    -Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld sowie zur Sicherheit eine Kreditkarte, jedoch keine unnötigen Wertsachen mit.

    -Lassen Sie beim Einsatz von Kreditkarten z.B. in Restaurants, Geschäften, bei online Buchungen und am Geldautomaten die übliche Vorsicht walten.

    -Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    -Lassen Sie Essen und Getränke im Restaurant oder in einer Bar unbekannter Umgebung nicht unbeaufsichtigt.

    -Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Naturkatastrophen

    Insbesondere die nördlichen Landesteile entlang des Himalayas liegen in einer seismisch sehr aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben kommt.

    Während der Haupt-Monsunzeit (Juli bis September) lösen starke Regenfälle besonders in den gebirgigen Teilen des Landes immer wieder Überschwemmungen und Erdrutsche aus.

    Zyklone und Tropenstürme sind insbesondere in den Monaten September bis Dezember an der Ostküste Indiens nicht ungewöhnlich; in der Bucht von Bengalen auch von April bis Juni.

    -Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen, sowie die Anweisungen lokaler Behörden. Aktuelle amtliche Wetterwarnungen finden Sie auf der Webseite des indischen meteorologischen Departments.

    -Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Tsunamis vertraut. Informationen dazu bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

    -Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.

    Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige

    eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Indien 

    Unverändert gültig seit: 18. Juli 2019

    Gesundheit

    Aktuelles

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    - Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

    Bei Einreise aus Ländern mit gemeldeten Poliomyelitis-Erkrankungen sowie Ländern mit zirkulierenden Poliomyelitis-Viren ist der Nachweis einer Impfung, die mindestens 4 Wochen und maximal 1 Jahr vor Ausreise durchgeführt wurde, gefordert. Bei wiederholten Reisen ist die orale Impfung ggf. jährlich zu wiederholen. Ein Impfnachweis nach WHO-Standard ist mitzuführen. Für Ausländer, z. B. deutsche Staatsbürger, die in Poliomyelitis-infizierten Ländern leben und nach Indien reisen, ist eine Impfung nicht erforderlich. Genauso ist der Impfnachweis nicht erforderlich für Ausländer, z. B. deutsche Staatsbürger, die in Indien leben und in polio-infizierte Länder reisen.

    - Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    - Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A Poliomyelitis und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Tollwut, Hepatitis B, Meningokokken-Erkrankungen (ACWY) und Japanische Enzephalitis empfohlen.

    - Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise finden Sie hier.

    Zika-Virus-Infektion

    Die vorrangig durch tagaktive Aedes -Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

    - Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

    Dengue-Fieber

    Dengue-Viren werden landesweit insbesondere an den Küsten, aber auch in Städten und in Höhenlagen bis ca. 1.500 Metern durch tagaktive Aedes -Mücken übertragen. Während und nach dem Monsun steigen die Fallzahlen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.

    - Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Chikungunya-Fieber

    Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes -Mücken übertragen, zunehmend während und unmittelbar nach der Regenzeit und besonders in den bevölkerungsreichen Küstengebieten und den großen Metropolen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe auch Merkblatt Chikungunya-Fieber.

    - Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Malaria

    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles -Mücken übertragen . Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch Merkblatt Malaria.

    - Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

    Außer in Höhenlagen über 2000 Meter besteht in Indien ganzjährig ein Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen mit saisonalen Schwankungen. Besonders in den Monaten während und nach der Regenzeit steigen die Fallzahlen an. In Indien sind die großen Städte davon nicht ausgenommen. Auch in Mumbai, Kalkutta und Delhi waren in den letzten Jahren Malaria-Erkrankungen zu verzeichnen.

    Das Risiko ist im Tiefland im Nordosten und im Bundesstaat Orissa am höchsten und nimmt vom Norden und den zentralen Landesteilen nach Süden hin ab. Dabei handelt es sich landesweit in über der Hälfte der Fälle um die potentiell lebensbedrohliche, durch Plasmodium falciparum verursachte, Malaria tropica.

    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

    - Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

    - Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).

    - Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

    - Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

    - Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

    HIV/AIDS

    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko. In Indien ist in den letzten Jahren die Zahl der Infektionen hauptsächlich durch heterosexuellen Geschlechtsverkehr sprunghaft angestiegen.

    - Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig häufig. Leitungswasser hat auch in Städten oft keine Trinkwasserqualität. Das Infektionsrisiko für Salmonellen- und Shigelleninfektionen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen, Hepatitis A und E besteht landesweit. Viele Typhuskeime sind multiresistent, d.h. Antibiotika nur noch schlecht wirksam.Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    - Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

    - Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

    - Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

    - Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

    - Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

    - Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

    - Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Cholera

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

    - Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

    Nipah-Virus-Infektion

    Gelegentlich wurden kleinere Nipah-Virus Ausbrüche in Westbengalen beschrieben, zuletzt 2019 im südlichen Bundesstaat Kerala.

    Japanische Enzephalitis

    Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen JE Viren. Ein geringes Übertragungsrisiko für JE besteht landesweit, besonders auf dem Land. In den Bundesstaaten Uttar Pradesh und Bihar kommt es immer wieder zum gehäuften Auftreten von Enzephalitiden und Hirnhautentzündungen, deren Ursache nicht immer eindeutig geklärt werden kann und die verschiedenen Erregern zugeschrieben werden.

    - Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere nachts konsequent vor Mückenstichen und lassen sich hinsichtlich einer Impfung beraten.

    Grippe (Saisonale Influenza)

    Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 (Schweinegrippe), zirkulieren in Nordindien in den Wintermonaten. Im Süden sind Grippeviren in deutlich geringerer Häufigkeit ganzjährig nachweisbar. 2014/2015 und 2018/2019 kam es zu einer Häufung von Influenza A/H1N1-Fällen, vor allem in Delhi und in den Bundesstaaten Haryana, Maharashtra, Andhra Pradesh, Gujarat und Rajastan.

    Tollwut

    Bei der Tollwut handelt es sich um eine tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde. Affen können ebenfalls Tollwut übertragen und sollten niemals gefüttert werden. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen bei Ungeimpften sind in Indien außerhalb der Großstädte, z.B. auch auf den Trekkingrouten im Norden, nicht immer möglich, eine ununterbrochene Kühlkette der Impfstoffe ist nicht überall gewährleistet, siehe Merkblatt Tollwut.

    - Eine Impfung gegen Tollwut ist für Indienreisende besonders wichtig. Lassen Sie sich diesbezüglich von einem Reise- oder Tropenmediziner beraten.

    Tuberkulose

    Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente und multiresistente Tuberkuloseerreger.

    Geographisch bedingte Erkrankungen

    Nordindien ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit.

    - Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

    Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

    Für die Hubschrauberrettung aus Bergnot gibt es in Indien keine zivilen Luftrettungsunternehmen, sondern lediglich die Möglichkeit einer Evakuierung durch das indische Militär, die sich sehr bürokratisch und zeitaufwändig gestaltet. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur sehr verzögert erfolgen, die Benutzung von Satellitentelefonen ist in Indien strikt verboten. Es können trotz großem Zeitdruck aufgrund einzuholender Genehmigungen diverser staatlicher Stellen vor allem am Wochenende mitunter mehrere Tage vergehen, bis ein Suchtrupp oder ein Helikopter einsatzbereit sind. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte nicht immer einsatzbereit und können meist nur in einem sehr engen Zeitfenster frühmorgens starten. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein und ist in der Regel zunächst vom Verunglückten selbst zu tragen.

    Im Süden des Landes ist die Sonneneinstrahlung wegen der Äquatornähe besonders intensiv. Unangenehme und langfristig gefährliche Sonnenbrände sind häufig.

    - Achten Sie auf einen guten Sonnenschutz und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, insbesondere bei Kindern und älteren Personen.

    Gefährliche Strömungen führen an den Küsten immer wieder zu Badeunfällen. Warnungen an den Stränden sind unbedingt zu beachten. Kinder sollten an Stränden niemals unbeaufsichtigt spielen. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen (Larva migrans cutanea).

    Versorgung nach Unfällen

    Technische Überwachungen der Fahrzeuge, wie in Mitteleuropa üblich, werden in Indien nicht durchgeführt. Verkehrsregeln werden von der großen Mehrheit der Fahrer missachtet. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Gehwege existieren häufig nicht oder bergen erhebliche Unfallgefahren wie unerwartete Stolperfallen oder nicht gesicherte oder gekennzeichnete Baugruben.

    Luftverschmutzung

    Die Luftverschmutzung in den Städten hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. In Delhi und Kalkutta kommt es in den Wintermonaten außerdem zu einer hohen Belastung der Luft durch Verbrennungsrückstände und Qualm. Chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD können sich dadurch erheblich verschlechtern.

    - Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App oder die Seite der Messstationen der Landesregierung von Delhi.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend und entspricht medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch meist nicht europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erheblich erschweren. In den großen Städten ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen meist auf einem hohen und sehr hohen Niveau und damit auch deutlich teurer. Bei schweren Erkrankungen muss deshalb ggf. eine medizinische Evakuierung in eine der großen urbanen Kliniken erwogen werden. Dort ist es üblich, vor Behandlungsbeginn eine erhebliche Anzahlung zu leisten.

    Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht überall gesichert. Es muss damit gerechnet werden, dass insbesondere in kleinen Apotheken auch gefälschte Produkte statt richtiger Medikamente verkauft werden. Die Apotheken der großen Privatkliniken bieten ein breites Spektrum zuverlässiger Medikamente an. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzter Antibiotika auf.

    Listen von Ärzten und Krankenhäusern bieten die deutschen Vertretungen in Indien.

    Patienten mit psychischen Erkrankungen wird geraten, ihre Medikamente vor und während einer Indienreise nicht abzusetzen. Eine psychiatrische und deutschsprachige Versorgung wie im Heimatland kann meist nicht gewährleistet werden. Zudem versichern viele Reisekrankenversicherungen medizinische Leistungen bei psychischen Erkrankungen nicht! In solchen Fällen ist oft auch ein spontaner Heimflug ausgeschlossen, da zahlreiche kommerzielle Fluglinien die Mitnahme labiler Patienten mit psychischen Erkrankungen ohne psychiatrische Begleitung ablehnen.

    - Besprechen Sie ggf. Ihre Reisepläne ausführlich mit Ihrem behandelnden Arzt.

    - Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

    - Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

    - Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.

    Aktueller Gesundheitshinweis 

    In Indien ist in mehreren Fällen der hochpathogene H5N1-Virus bei Zuchtgeflügel aufgetreten. Daher empfehlen wir unbedingt, jeden Kontakt zu lebendem Geflügel zu meiden: Dieser kann z.B. beim Besuch von Marktbereichen, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird, bestehen.

    Des Weiteren verzichten wir bei allen unseren Indien-Reisen auf den Besuch von Märkten, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird. Obwohl der Verzehr von gut gegartem Geflügelfleisch und gekochten Eiern als unbedenklich gilt, haben wir vorsorglich unsere Leistungspartner angewiesen, bis auf Weiteres auf unseren Reisen nach Indien kein Geflügelfleisch zu servieren.