Marco Polo Reisen - Young Line Travel - Youngline

Für Traveller
zwischen
20 und 35

Young Line Travel - Youngline

  • 18-tägige Rundreise in Indonesiens: Hindu-Tempel auf Bali, aufgeweckte Vulkane und eine gute Portion Strandleben
    Balinesisches Landleben bei den Bauern von Cau Village
    Mit dem Rad durch Reisfelder
    Für aktive Frühaufsteher: Gelegenheit zur Vulkanbesteigung
    Langstreckenflüge wahlweise mit Emirates oder Qatar Airways - ab zahlreichen Flughäfen
    Ausrüstungstipps zu dieser Reise findest du unter "Sicher & Gesund"
    Änderung seit Katalogdrucklegung: Übernachtung im höherwertigen Puri Gangga Resort**** in Tegalalang anstatt im Mahagiri Resort*** in Rendang. Bei Abreise am 19.6. und 25.9. Übernachtung lt. Katalog. Rückflug mit Qatar Airways parallel zu Emirates gegen Mitternacht, Ankunft am Mittag des nächsten Tags.
    Geänderter Reiseverlauf ohne Aufenthalt auf Lombok und Gili Trawangan für Abreisen ab 14.8.2018

    Inseln, die paradiesischer nicht sein könnten! Mystische Tempel, umgeben von sattgrünen Reisterrassen, auf Bali. Goldgelbe Strände und ursprüngliches Leben auf Lombok. Actionreiche Urlaubstage warten auf uns - zwischen Beachlife, Tempelfesten und Korallenriffen. Auf Wunsch sogar mit River-Rafting und Vulkanbesteigung! Und zum Abschluss Inselspaß "unlimited" auf dem dritten Eiland unserer Rundreise - dem winzigen Gili Trawangan.

    price

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2019

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Dienstag, 24.04.2018: FLUG NACH ASIEN

    Nachmittags Flug mit Qatar Airways nach Doha bzw. abends mit Emirates nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.).

    2. Tag, Mittwoch, 25.04.2018: SANUR
    Willkommen auf der Götterinsel

    Qatar-Airways-Fluggäste steigen in Doha um und fliegen nachts weiter nach Bali (nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.). Landung in Denpasar am späten Nachmittag. Emirates-Fluggäste steigen in Dubai um und fliegen von dort am Vormittag weiter nach Denpasar (nonstop, Flugdauer ca. 9 Std.). Ankunft am späten Abend. Marco Polo Scout Wayan begrüßt uns alle in unserem schönen Resorthotel in Sanur mit einem herzlichen "Selamat datang!".

    3. Tag, Donnerstag, 26.04.2018: SANUR
    Tempelträume

    Der freie Vormittag gehört dem Strand - nicht weit vom Hotel entfernt. Dann nimmt uns Wayan mit auf eine erste Entdeckertour: zum Taman-Ayun-Tempel°, von einem Wassergraben umgeben. Noch fotogener: Der berühmte Tempel von Tanah Lot° steht auf einem Felsen im Ozean. Hoffentlich spielt der Himmel mit beim perfekten Sonnenuntergang! Zurück in Sanur erwartet uns ein gemeinsames Willkommensdinner mit exotischen Leckereien wie Gado-Gado, Saté & Co. (F/A)

    4. Tag, Freitag, 27.04.2018: SANUR - UBUD
    Höhlen und heiße Quellen

    Nach dem Frühstück Fahrt ins Inselinnere: mit Wayan die Elefantenhöhle° erkunden, in Gunung Kawi° geheimnisvolle Steinmonumente entdecken und ein Abstecher zur heiligen Quelle in Tirta Empul°, in der einheimische Pilger ein heilendes Bad nehmen. Vielleicht haben wir das Glück, an einem der Orte in den farbenfrohen Trubel eines Tempelfests zu geraten - mit viel Musik und jeder Menge Opfergaben. Irgendwo wird auf Bali eigentlich immer gefeiert. Im Künstlerort Ubud checken wir in unser Hotel ein und haben anschließend Zeit zum ausgiebigen Souvenirshoppen in den vielen Kunsthandwerksläden und Galerien. (F)

    5. Tag, Samstag, 28.04.2018: UBUD
    Relax-Tag oder Rafting

    Ein Tag zum Entspannen in Ubud. Wer's abenteuerlich mag, kommt mit zum Rafting auf dem Ayung River (69 €, inkl. Mittagessen; mit Englisch sprechenden Rafting-Guides). In Schlauchbooten durch den tropischen Regenwald und über tosende Stromschnellen - mit Sicherheit ein absolutes Highlight der Reise. Jede Menge Spaß - und abends viel zu erzählen ... (F)

    6. Tag, Sonntag, 29.04.2018: UBUD
    Balinesisches Landleben

    Auf in ein kleines Bauerndorf.

    Marco Polo Live

    Zusammen mit Wayan erleben wir balinesisches Landleben pur: Die Bewohner gewähren uns gern Einblick in ihren Alltag und lassen uns für kurze Zeit selbst zu Reisbauern werden. Danach in den Schokoladenhimmel: von der bitter schmeckenden Kakaobohne zum Schokoriegel. Wir packen mit an! Aus einem der Häuser ertönt die typische Gongmusik. Schon die Kleinen lernen mit Begeisterung die dazu passenden klassischen Tanzschritte, die bei den zahlreichen Festen so wichtig sind - wir auch? Mutige vor! Was so alles auf den Baligrill kommt, probieren wir beim Mittagessen - von den Damen des Dorfs serviert.

    Gut gestärkt geht's am Nachmittag zurück nach Ubud, wo am freien Abend magische Tempeltänze und leckere Räucherenten locken. (F/M)

    7. Tag, Montag, 30.04.2018: UBUD - LOVINA
    Reisterrassenwunderland

    Früher Aufbruch zur Fahrt ins Gebirge! Kameras bereithalten: In Jatiluwih° staunen wir über die wohl schönsten Reisterrassen Balis, ein von Landschaft und Menschenhand geschaffenes Gesamtkunstwerk. Anschließend steuert unser Fahrer den Bus durch dichtes Tropengrün hinauf ins Hochland, und am Bratansee wartet das nächste berühmte Fotomotiv auf uns: der kleine Ulun-Danu-Tempel° direkt am Seeufer. Ein Abstecher führt uns zum rauschenden Gitgit-Wasserfall°, bevor wir am Lovina Beach unser Hotel für die beiden nächsten Nächte beziehen. (F)

    8. Tag, Dienstag, 01.05.2018: LOVINA
    Freizeit an der Nordküste

    Den ganzen Tag Zeit, um Lovina und seinen schwarzen Strand zu erkunden. Wer möchte, unternimmt einen Schnorchelausflug zur vorgelagerten Insel Menjangan (79 €). Kristallklares Wasser und ein intaktes Korallenriff warten auf uns. (F)

    9. Tag, Mittwoch, 02.05.2018: LOVINA - TEGALALANG
    Per Rad durch die Plantagen im Hochland

    Auf zu neuen Erkundungen im Hochland. In Kintamani° beeindruckt uns der Blick vom Kraterrand auf den Vulkan Gunung Batur und den gleichnamigen See. Dann geht's weiter zum Dorf Bayung Gede - dort hat uns Wayan für den Nachmittag Fahrräder besorgt, und so strampeln wir durch ursprüngliche Orte, Kaffee- und Kakaoplantagen und Reisfelder ins geschäftige Ubud. Später bringt uns Wayan in unsere hübsche Unterkunft mit herrlichem Blick über tropisches Grün und Reisterrassen. (F)

    10. Tag, Donnerstag, 03.05.2018: TEGALALANG - CANDI DASA
    Auf dem Vulkan

    Schon um 3 Uhr in der Früh klingelt bei den meisten von uns der Wecker. "Im Dunkeln schätzt man leicht seine Geschwindigkeit falsch ein und verausgabt sich, besser, man geht früher los und dann in Ruhe den Berg rauf!" - wir haben Wayans mahnende Worte im Ohr, als wir mit unserem Bergführer im Licht der Taschenlampen zum Vulkan Mt. Batur hinaufsteigen (65 €; Englisch sprechende Leitung; Höhendifferenz ca. 600 m). Die Belohnung für die Anstrengung: der großartige Panoramablick, bevor sich der Berg allmorgendlich in Wolken hüllt. Zurück im Hotel, schließen wir uns den Längerschläfern zum Frühstück an, danach geht's mit dem Bus weiter in Richtung Ostküste. Unterwegs Zwischenstopp in Tenganan°, einem Dorf der Urbevölkerung Bali-Aga, bevor uns das Tagesziel Candi Dasa ruft. (F)

    11. Tag, Freitag, 04.05.2018: CANDI DASA
    Poollife

    Den ganzen Tag können wir heute in unserem schönen Hotel relaxen. Wer möchte, fährt zum Fischen oder Schnorcheln aufs Meer hinaus, und manche von uns tun sich zu einer kurzen Taxifahrt an den Bilderbuchstrand von Pasir Putih zusammen. (F)

    12. Tag, Samstag, 05.05.2018: CANDI DASA - SENGGIGI
    Auf nach Lombok!

    Nach dem Frühstück nehmen wir Abschied von der Götterinsel und von unserem Scout Wayan. Ein Schnellboot bringt uns am Nachmittag in gut 90 Minuten hinüber nach Lombok. Neue Insel, neuer Scout! Badrul erwartet uns schon und macht uns auf der Fahrt in unser Strandhotel in Senggigi mit dem islamisch geprägten Leben auf Lombok vertraut: Moscheen statt Hindu-Tempeln, der Ruf des Muezzins statt zeremonieller Tänze. (F)

    13. Tag, Sonntag, 06.05.2018: SÜDLOMBOK
    Sasak-Tour

    "Die Sasak sind die größte Bevölkerungsgruppe auf Lombok", erzählt uns Badrul auf unserer Tour durch den Süden der Insel, die uns ins traditionelle Dorf Rambitan° führt. Anschließend springen wir am einsamen Bilderbuchstrand von Mawun ins Meer - herrlich! Auf dem Weg zurück nach Senggigi Zwischenstopp an einem ganz besonderen Heiligtum: Wir schlingen uns Sarongs um die Hüften und betreten den Tempel Pura Lingsar°, den Hindus wie Muslime gleichermaßen verehren. Zum Abschluss Dinner mit lokalen Spezialitäten - ein Tag Lombok pur! (F/A)

    14. Tag, Montag, 07.05.2018: SENGGIGI - GILI TRAWANGAN
    Umzug auf die Sandinsel

    Gegen Mittag setzen wir über zum kleinen Eiland Gili Trawangan: Pferdewagen statt Autos und Mopeds. Und richtiges Insel-Feeling. Gleich am Abend gehen die meisten von uns auf eine erste kulinarische Entdeckungstour: Travellerfood oder doch frisch Gegrilltes auf dem kleinen Nachtmarkt? (F)

    15. - 16. Tag, Di, 08.05.2018 - Mi, 09.05.2018: GILI TRAWANGAN
    Inselleben

    Zwei freie Inseltage. Unser Programm gestalten wir nach Lust und Laune selbst: süßes Nichtstun, Baden und Schnorcheln, eine Fahrt mit dem Glasbodenboot, einmal um die Insel wandern ... Idyllische Plätzchen für den Abend gibt es ohne Ende. Und die Nachteulen unter uns lassen sich natürlich nicht die legendären Partys in wechselnden Locations entgehen! (F)

    17. Tag, Donnerstag, 10.05.2018: RÜCKFLUG VON BALI

    Vormittags per Boot und Bus nach Denpasar, gegen 17 Uhr sind wir angekommen. In einem flughafennahen Resorthotel stehen uns bis 23 Uhr Zimmer zur Verfügung. Kurz nach Mitternacht Flug mit Emirates nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 9 Std.) bzw. mit Qatar Airways nach Doha (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.) . (F/M)

    18. Tag, Freitag, 11.05.2018: ANKUNFT IN EUROPA

    Am Morgen heißt es für Qatar-Airways-Fluggäste Umsteigen in Doha und Weiterflug zu den Ausgangsflughäfen (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.), Ankunft am Mittag. Emirates-Fluggäste steigen am Vormittag in Dubai um und fliegen anschließend weiter nach Europa (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.). Ankunft ebenfalls gegen Mittag.

    ° Die Eintrittsgelder der gekennzeichneten Besichtigungspunkte in Höhe von ca. 40 € sind nicht im Reisepreis enthalten.

    F: Frühstück A: Abendessen M: Mittagessen

    price

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2019

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Hotels/Unterkünfte

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Sanur 2 The Oasis Lagoon****
    Ubud 3 Rama Phala****
    Lovina 2 The Lovina****
    Tegalalang 1 Puri Gangga****
    Candi Dasa 2 Rama Candi Dasa***(*)
    Senggigi 2 Holiday Resort****
    Gili Trawangan 3 Vila Ombak****
  • Verfügbare Termine

    Termine 2018 DZ * EZ *
    24.04.–11.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2299 (ca. 2595 CHF) 3098 (ca. 3497 CHF)
    08.05.–25.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2399 (ca. 2708 CHF) 3198 (ca. 3610 CHF)
    22.05.–08.06. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2399 (ca. 2708 CHF) 3198 (ca. 3610 CHF)
    29.05.–15.06. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2399 (ca. 2708 CHF) 3198 (ca. 3610 CHF)
    19.06.–06.07. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2399 (ca. 2708 CHF) 3198 (ca. 3610 CHF)
    10.07.–27.07. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2699 (ca. 3047 CHF) 3748 (ca. 4231 CHF)
    24.07.–10.08. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2799 (ca. 3160 CHF) 3848 (ca. 4344 CHF)
    14.08.–31.08. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2699 (ca. 3047 CHF) 3748 (ca. 4231 CHF)
    04.09.–21.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2699 (ca. 3047 CHF) 3748 (ca. 4231 CHF)
    18.09.–05.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2699 (ca. 3047 CHF) 3748 (ca. 4231 CHF)
    25.09.–12.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2399 (ca. 2708 CHF) 3198 (ca. 3610 CHF)
    02.10.–19.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2399 (ca. 2708 CHF) 3198 (ca. 3610 CHF)
    09.10.–26.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2399 (ca. 2708 CHF) 3198 (ca. 3610 CHF)
    16.10.–02.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2399 (ca. 2708 CHF) 3198 (ca. 3610 CHF)
    30.10.–16.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2399 (ca. 2708 CHF) 3198 (ca. 3610 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 5.9.2018 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Weitere Termine im Reisejahr 2019

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    IM REISEPREIS ENTHALTEN

    • Linienflug (Economy) mit Qatar Airways von Frankfurt oder München nach Denpasar und zurück sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 125 €); bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
    • Sitzplatzreservierung bei Flug mit Qatar Airways
    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen Bussen
    • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
    • Fahrradtour im Hochland Balis
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Schiffsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Eintritte (ca. 40 €) und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    REISEPAPIERE UND IMPFUNGEN 

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für einen touristischen Aufenthalt einen Reisepass, der bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist und über mindestens zwei freie Seiten verfügt (S. 5 und letzte Umschlagseite werden nicht mitgezählt). Das kostenfreie Visum wird bei Einreise u. a. am Flughafen in Denpasar und Jakarta erteilt und in den Pass gestempelt. Ein Visum bzw. ein Einreisestempel von Israel kann unter Umständen zu Problemen bei der Einreise führen.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundige dich daher bei deinem Reiseberater oder dem zuständigen Konsulat.

    Solltest du länger als 30 Tage in Indonesien bleiben wollen oder über einen vorläufigen Reisepass verfügen, benötigst du ein Visum mit entsprechender Gültigkeit. Dieses muss vorab selbstständig bei einer Botschaft beantragt werden.

    Bitte sende uns den beiliegenden Fragebogen bis spätestens drei Wochen vor Reisebeginn ausgefüllt an uns zurück. Dieser ist zur Erstellung der Passliste notwendig, die für die Buchung der Schnellbootfahrt nach Lombok benötigt wird.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das solltest du generell sein, wenn du eine Reise antrittst. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhältst du insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ausrüstung 

    Für die im Reiseprogramm eingeschlossenen Bootsfahrten und leichten Wanderungen empfehlen wir die Mitnahme von festen Trekkingschuhen mit rutschfester Sohle. Wichtig sind außerdem Badesachen, Sonnenschutz, Insektenschutzmittel und eine Taschenlampe.

    Für die zubuchbare Trekkingtour auf den Vulkan Mt. Batur (Bali) sind auf jeden Fall festere Berg-/Trekkingschuhe sowie wirklich warme Bekleidung für die Nacht- und Morgenstunden notwendig. Bei der Tour auf den Mt. Batur sind ca. 600 Höhenmeter pro Strecke zu bewältigen.

    Als Hauptgepäck ist ein strapazierfähiger Rollkoffer oder ein Trekkingrucksack geeignet.

    Verkehrsmittel 

    In Indonesien kommen Busse aus einheimischer und fernöstlicher Produktion zum Einsatz. Diese Fahrzeuge sind in der Regel klimatisiert und technisch zuverlässig. Komfort und Platzangebot dürfen aber nicht mit europäischen Maßstäben gemessen werden. Durch die teilweise sehr dichte Besiedlung und den starken Straßenverkehr wird für kurze Distanzen oft eine lange Fahrzeit benötigt.

    Sicherheit geht vor! 

    Wir übersenden dir anbei eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage deines Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Sicherheitshinweis  

    Indonesien

    Stand: 5. Oktober 2018

    Aktuelle Hinweise

    Am 28. September 2018 ereigneten sich auf der Minahasa Halbinsel, Sulawesi, mehrere Erdbeben, darunter ein schweres der Stärke 7,4. Es wurde eine Flutwelle ausgelöst, die insbesondere in der Provinzhauptstadt Palu und Umgebung zu Überschwemmungen und erheblichen Schäden sowie einer Vielzahl von Todesopfern und Verletzten führte. Rettungs- und Hilfsaktionen sind angelaufen. Der Flughafen Palu operiert nur eingeschränkt und hauptsächlich für Evakuierungsflüge. Es muss in der Region mit Nachbeben gerechnet werden. Die Wiederherstellung der Infrastruktur wird lange Zeit in Anspruch nehmen. Von nicht erforderlichen Reisen nach Palu und in die Bezirke von Donggala, Mamuju Utara, Sigi und Parigi Moutong in Zentral-Sulawesi wird derzeit abgeraten.Auf den vom Erdbeben nicht betroffenen Togean-Inseln bestehen keine bzw. eine nur sehr eingeschränkte Kommunikationsmöglichkeit per Telefon/Internet.Reisende in der Region werden gebeten, die lokalen Medien zu verfolgen, beschädigte Gebäude, Brücken und Straßen zu meiden und Anweisungen von örtlichen Sicherheitskräften unbedingt Folge zu leisten.

    Nach einer erhöhten Aktivität des Vulkans Soputan auf Sulawesi wurde eine Sicherheitszone eingerichtet. Infolge möglicher Aschewolken könnte der Flugverkehr beeinträchtigt werden.

    Ende Juli und im August 2018 haben mehrere zum Teil schwere Erdbeben auf der Ferieninsel Lombok sowie auf Sumbawa insbesondere im Norden von Lombok schwere Schäden verursacht. Es sind zahlreiche Todesopfer und Verletzte zu beklagen. Im September 2018 folgten weitere Nachbeben. Von nicht erforderlichen Reisen in den Norden von Lombok nördlich der West-Ost-Verbindung von Pamenang, nördlich der Inselhauptstadt Mataram im Westen bis Lombok-Stadt im Osten wird abgeraten.Reisenden in dem betroffenen Gebiet wird geraten, sich über die lokalen Medien informiert zu halten und den Anweisungen der örtlichen Sicherheitskräfte Folge zu leisten. Betroffen waren auch die Gili-Inseln Trawangan, Meno und Air, auf denen die Infrastruktur jedoch weitgehend wiederhergestellt werden konnte.Im Süden und Südwesten von Lombok und auf Bali wurden nur vereinzelte Schäden gemeldet.

    Für den Vulkan Agung auf der Insel Bali gelten seit Februar 2018 die Gefährdungsstufe 3 und eine Sperrzone von 4 km um den Krater unverändert fort. Unterbrechungen im Flugverkehr in der Region sind weiterhin möglich.

    Reisende sollten die Sperrzonen, auch aufgrund der derzeitig erhöhten seismischen Aktivitäten in der Region, unbedingt beachten und den Anweisungen lokaler Behörden Folge leisten, siehe Naturkatastrophen.

    Die Möglichkeit verstärkter Aktivitäten besteht auch weiterhin bei den Vulkanen Merapi in der Region Yogyakarta auf der Insel Java und Sinabung auf der Insel Sumatra.

    Landesspezifische Sicherheitshinweise

    TerrorismusIn der Vergangenheit wurden vereinzelte Anschläge insbesondere in der Hauptstadt Jakarta verübt, Mitte Mai 2018 in Surabaya und Sidoarjo im Osten Javas. Die indonesischen Sicherheitskräfte gehen entschieden gegen mögliche Terroristen vor. Dennoch besteht weiterhin ein erhöhtes Risiko von Terroranschlägen in ganz Indonesien. Internationale Hotels, Einkaufszentren, Diskotheken, Flugplätze, christliche Kirchen und westliche oder nicht-muslimische Einrichtungen insbesondere im großstädtischen Bereich, wie Jakarta, Bandung, Medan, Makassar und Surabaya sowie auf der Insel Bali, gelten als besonders anschlagsgefährdet.Reisenden in Indonesien einschließlich Bali wird zu großer Vorsicht geraten, insbesondere während des Fastenmonats Ramadan, zu den anschließenden Feiertagen wie dem Unabhängigkeitstag am 17. August, an christlichen Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten, aber auch zum Balinesischen Neujahr Nyepi und dem chinesischen Neujahr.

    Naturkatastrophen

    Indonesien liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, so dass es zu vulkanischen Aktivitäten, Erd- und Seebeben sowie Tsunamis kommen kann.

    Mehrere Vulkane in verschiedenen Landesteilen wie der Vulkan Merapi auf der Insel Java und der Sinabung auf der Insel Sumatra zeigen erhöhte Aktivitäten. Seit Ende November 2017 ist der Vulkan Agung auf der Insel Bali, seit Anfang Oktober 2018 auch der Vulkans Soputan auf Sulawesi verstärkt aktiv, siehe Aktuelle Hinweise.Mit Beeinträchtigungen im Flugverkehr bis zur Schließung von Flughäfen muss jederzeit gerechnet werden.

    Für solche Fälle ist es ratsam, Geldmittel (Bargeld und Kreditkarten) und eventuell benötigte Medikamente in ausreichender Menge mitzuführen. Gleichzeitig muss der Medikamentenvorrat maßvoll angelegt werden, um einen Verdacht auf Drogenhandel zu vermeiden. Indonesien zählt weltweit zu den Ländern mit den strengsten Drogengesetzen. Auf Drogenhandel steht die Todesstrafe, siehe Betäubungsmittel/Medikamente, Besondere Zollvorschriften und Besondere strafrechtliche Vorschriften.Im Dezember 2004 hatte ein Seebeben vor der Insel Sumatra eine Flutwelle ausgelöst, die hunderttausende Todesopfer forderte.Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.Eine Übersicht über aktuelle vulkanische Aktivitäten und Warnstufen bietet die indonesische Katastrophenschutzbehörde BNPB. Verhaltenshinweise und Informationen zu Gesundheitsrisiken finden Sie auf der Webseite der deutschen Botschaft Jakarta sowie bei The International Volcanic Health Hazard Network IVHHN. Reisende werden gebeten, Hinweise lokaler Behörden und insbesondere Sperrzonen zu beachten und zu respektieren.

    Während der Trockenzeit kommt es besonders auf den Inseln Sumatra und Kalimantan (Borneo) immer wieder zu Waldbränden, die regelmäßig gesundheitsschädliche Luftbelastungen verursachen.

    Weite Teile des Landes sind insbesondere während der Regenzeit, die meist von November bis März, aber regional unterschiedlich andauert, zudem des Öfteren von Starkregen, Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen, die auch lang anhaltende Überflutungen und erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen nach sich ziehen können. Bei Reisen über Land sollten die lokalen Wettervorhersagen beachtet werden.

    KriminalitätIn der Hauptstadt Jakarta besteht die Gefahr von Überfällen besonders für alleinreisende Frauen. Taxis sollten nur von Bluebird, Silverbird oder Express genommen bzw. telefonisch bestellt werden.Auf Bali verleiten wie an vielen anderen Orten Falschspielerbanden Reisende zu verbotenen, manipulierten Glücksspielen.Besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln, an belebten Plätzen und in belebten Cafés und Restaurants touristisch beliebter Orte wie auf Bali und Lombok kommt es zu Taschendiebstählen. Die Anzahl von Trickdiebstählen und Überfällen hat zugenommen. Reisende sollten auf ihre Wertgegenstände (insbesondere Reisedokumente und Bargeld) achten. Die Polizei ist häufig nicht bereit, Anzeigen entgegenzunehmen.

    Methanolvergiftungen

    Nach tragischen Vorkommnissen auch in jüngster Vergangenheit wird zu großer Vorsicht beim Konsum von Alkohol geraten. Mehrere Kranken- und Todesfälle nach dem Genuss von alkoholischen Getränken lassen auf mit Methanol verunreinigte Getränke schließen. Methanolvergiftungen können schwere gesundheitliche Schäden verursachen und schlimmstenfalls tödlich verlaufen.

    Betäubungsmittel/Medikamente

    Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei kleinsten Mengen und jeder Art von Drogen bestraft, so dass besondere Vorsicht auch bei der Mitnahme von an sich nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten wie auch bei der Mitnahme von Gegenständen für andere Personen geboten ist, siehe auch Besondere Zollvorschriften und Besondere strafrechtliche Vorschriften.

    Ethnische und religiöse Spannungen

    In der auf den Molukken gelegenen Provinzhauptstadt Ambon kam es zuletzt 2011 zu Unruhen mit Toten und Verletzten. In Zentralsulawesi um die Stadt Poso kam es in der Vergangenheit ebenfalls wiederholt zu Unruhen. Die Situation hat sich in beiden Fällen wieder stabilisiert; Vorsicht bei Reisen in die Region wird dennoch empfohlen.

    In den Provinzen Papua und West-Papua ereigneten sich seit 2011 gewalttätige Zwischenfälle sowohl in der Provinzhauptstadt Jayapura (Papua) als auch rund um die Grasbergmine nahe Timika (West-Papua) und im Distrikt Puncak Jaya (West-Papua). Für Papua und West-Papua gelten besondere polizeiliche Vorschriften und Beschränkungen für Einreise und Aufenthalt bei nicht-touristischen Aufenthalten. Reisen in die genannten Gebiete sollten nicht ohne ortskundige Begleitung unternommen werden.

    Das Erstarken religiös-konservativer Kräfte in einigen Landesteilen hat zu einer sinkenden Toleranz gegenüber gesellschaftlichen Minderheiten geführt. Hiervon können sexuelle Minderheiten in besonderem Maße betroffen sein.

    Krisenvorsorgeliste

    Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

    Weltweiter Sicherheitshinweis

    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

    Allgemeine Reiseinformationen

    Versorgung im NotfallReisende nach Indonesien sollten unbedingt auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung. Reisende, die sich abseits der großen Ferienzentren aufhalten und sich besonderen Risiken aussetzen, sollten zudem Notfalladressen bei sich führen, die im medizinischen Notfall eine schnelle Evakuierung gewährleisten.

    Verkehrsinfrastruktur

    Die Verkehrsinfrastruktur in Indonesien entspricht nicht europäischem Niveau. Straßen-, See- und Luftverkehr sind unfallträchtig. Es kommt nicht selten zu Unfällen mit Todesfolge, an denen Ausländer beteiligt sind.

    Straßenverkehr

    Fahrzeuge sollten nur von renommierten Firmen und mit Fahrer angemietet werden. Aufgrund des Unfall- und Diebstahlrisikos sollte auf ausreichenden Kasko- und Haftpflichtversicherungsschutz geachtet werden. Von der Anmietung von Krafträdern (Motorräder und Motorroller) wird abgeraten. Aufgrund der für Ausländer ungewohnten Verkehrssituation kommen, vor allem auf Bali und Lombok, häufig Kraftradunfälle vor.

    FührerscheinDer Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

    Seeverkehr

    Die Seeschifffahrt in der Straße von Malakka und im Südchinesischen Meer (um die Inselgruppe Natuna) ist durch Piraterie gefährdet. Die Sicherheitsvorkehrungen im Schiffs- und Fährverkehr entsprechen nicht europäischem Niveau. Bei der Auswahl des Transportmittels zwischen indonesischen Inseln wird zu besonderer Vorsicht geraten.

    Sportliche Aktivitäten

    Trekkingtouren, Bergbesteigungen und Tauchgänge sollten mit ortskundigen Führern durchgeführt werden, deren Verlässlichkeit durch Empfehlung vom Hotel oder Reisebüro als sicher gelten kann.

    Ramadan/Verhalten in der ÖffentlichkeitIndonesien ist mit Ausnahme von Bali ein überwiegend islamisch geprägtes Land. Die allgemeinen Verhaltensregeln, die für Reisende (insbesondere Frauen) in islamische Länder gelten, sollten daher außer auf Bali insbesondere in ländlichen Gegenden Indonesiens berücksichtigt werden. Während des Fastenmonats Ramadan ist in islamisch geprägten Landesteilen mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) und mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Bezug auf die Einhaltung islamischer Traditionen zu rechnen. Auch wenn die Fastenregeln nur für Muslime gelten, sollten auch Nichtmuslime darauf achten, keine religiösen Gefühle zu verletzen. Es wird daher empfohlen, dort tagsüber vom Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit Abstand zu nehmen. Frauen sollten während dieser Zeit noch mehr auf möglichst dezente, langärmelige Kleidung achten, analog sollten Männer besonders auf das Tragen kurzer Freizeitkleidung verzichten.

    Geld/Kreditkarten Landeswährung ist Rupiah (IDR). Die Bezahlung mit Kreditkarten ist weit verbreitet. Aufgrund von Missbrauchsfällen sollte die Kreditkarte nie aus den Augen verloren und auf Anwesenheit beim Bezahlvorgang bestanden werden. Bargeld kann vielerorts mit Bank- und gängigen Kreditkarten abgehoben werden. Für entlegenere Gegenden wird die Mitnahme von Bargeld empfohlen.

    Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

    Reisedokumente

    Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

    Reisepass: Ja

    Vorläufiger Reisepass: Ja, mit vor der Einreise erteiltem Visum

    Personalausweis: Nein

    Vorläufiger Personalausweis: Nein

    Kinderreisepass: Ja

    Anmerkungen: Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate nach Einreise gültig sein.

    Pässe, die als verloren oder gestohlen gemeldet wurden, können nicht zur Einreise verwandt werden. Die indonesischen Grenzbehörden haben in letzter Zeit mehrfach deutschen Staatsangehörigen in solchen Fällen die Einreise verweigert. Wird ein als verloren oder gestohlen gemeldeter Pass wiederaufgefunden und dies der ausstellenden Behörde mitgeteilt, so kann es u. U. einige Zeit dauern, bis die Löschung der Fahndungsmeldung auch im Datenbestand der indonesischen Grenzbehörden erfolgt.

    Visum

    Mit dem Reisepass oder dem Kinderreisepass können deutsche Staatsangehörige je nach Zweck, Reiseroute und Dauer des Aufenthaltes in Indonesien entweder

    - visumfrei einreisen

    - bei der Einreise ein „Visa on Arrival“ erhalten oder

    - vor der Einreise bei der zuständigen Auslandsvertretung der Republik Indonesien ein Visum beantragen.

    Während Visabestimmungen für Touristen gelockert wurden haben sich die Aufenthaltsbestimmungen für ausländische Geschäftsleute in bestimmten Bereichen verschärft.

    Geschäftsreisende sollten beachten, dass Tätigkeiten, die über bloße Geschäftsgespräche hinausgehen, arbeitserlaubnispflichtig sein können. Die genauen Vorschriften sind nicht veröffentlicht.

    Auskünfte über die Notwendigkeit der Beantragung einer (Kurzzeit-) Arbeitserlaubnis können daher nur die Auslandsvertretungen der Republik Indonesiens erteilen.

    Einreise ohne Visum („Visa free visit“)

    Ohne Visum können Deutsche unter folgenden Bedingungen einreisen:

    - Reisepass bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig

    - Weiter- oder Rückflugticket vorhanden

    - Aufenthalt von höchstens 30 Tagen (Tag der Ankunft und Tag der Abreise zählen mit)

    - Einer der folgenden Aufenthaltszwecke:

    - Tourismus

    - Besuch von Familienangehörigen oder Freunden

    - kulturelle und soziale Zwecke

    - Teilnahme an Seminaren als Zuhörer

    - Teilnahme an internationalen Ausstellungen

    - Flughafentransit oder

    - offizieller Besuch (Dienstreise von Angehörigen staatlicher Stellen)

    Die Verlängerung des Aufenthalts über 30 Tage hinaus ist ausgeschlossen. Die indonesischen Behörden tolerieren nicht länger die bisherige Praxis, das Land kurzzeitig zu verlassen (z. B. Ausreise nach Singapur oder Kuala Lumpur) und anschließend erneut für bis zu 30 Tage visumfrei einzureisen. Vielmehr wurde dies in letzter Zeit als Umgehung der aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen betrachtet. Für längerfristige Aufenthalte sollte daher rechtzeitig bei der örtlichen Ausländerbehörde in Indonesien eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden.

    Die visumfreie Ein- und Ausreise ist über die internationalen Flughäfen Soekarno-Hatta (Jakarta) und Ngurah Rai (Denpasar/Bali) sowie viele andere Grenzübergangsstellen möglich, jedoch nicht über alle Grenzübergangsstellen. Auskünfte hierzu erteilen die Auslandsvertretungen der Republik Indonesien.

    Einreise mit „Visa on Arrival“

    Deutsche, die beabsichtigen, länger als 30 Tage, jedoch höchstens 60 Tage, in Indonesien zu bleiben und weder eine Arbeitsaufnahme noch einen Daueraufenthalt in Indonesien planen, können bei Einreise unter folgenden Bedingungen ein für 30 Tage gültiges Visum („Visa on Arrival“) erhalten:

    - Reisepass bei Einreise mindestens sechs Monate gültig

    - Weiter oder Rückflugticket vorhanden

    - Zahlung der Gebühr von 35,- US-Dollar in bar (Bei Bezahlung in anderen Währungen erfolgt die Ausgabe des Rückgeldes in indonesischen Rupiah.)

    Eine einmalige Verlängerung dieses Visums um weitere 30 Tage ist möglich, kostet mindestens 30,- US-Dollar und muss mindestens sieben Arbeitstage vor Ablauf des ersten 30-Tage-Visums beantragt werden. Zuständig ist jede Ausländerbehörde (Imigrasi) in Indonesien. Dort müssen rechtzeitig vor Ablauf des ersten 30-Tage-Visums die genauen Kosten sowie die Bearbeitungsdauer erfragt werden.

    Es ist nicht möglich, sofort ein Visum für 60 Tage zu erhalten.

    Bei Aus- und Wiedereinreise kann jederzeit erneut ein „Visa on Arrival“ beantragt werden.

    Visum vor der Einreise

    Ein vor der Einreise erteiltes Visum ist in folgenden Fällen erforderlich:

    - für Aufenthalte, die auf eine Dauer von über 60 Tagen angelegt sind,

    - für Aufenthalte mit bestimmten Aufenthaltszwecken (Journalismus einschließlich Foto-, Video- und Audiojournalismus, Erwerbs- oder Forschungstätigkeit)

    - für die Einreise mit einem vorläufigen Reisepass

    Das Visum kann unabhängig vom Wohnsitz bei jeder Auslandsvertretung der Republik Indonesien eingeholt werden. Die Bearbeitungszeit kann mehrere Wochen betragen.

    Überschreitung der zulässigen Aufenthaltsdauer

    Bei Vergehen gegen die indonesischen Einreisebestimmungen drohen hohe Geldstrafen und Haft bis zu fünf Jahren. Für jeden Tag des illegalen Aufenthalts in Indonesien ist eine Strafe von 20,- US-Dollar pro Person in bar zu zahlen; ab 60 Tagen droht Abschiebehaft. Auch Journalisten, die ohne das erforderliche Journalisten-Visum eingereist sind, werden verhaftet und abgeschoben.

    Sonstige Hinweise

    Die Flughafensteuer von bis zu 200.000 indonesischen Rupiah (IDR) je Passagier ist meist im Preis für das Flugticket enthalten. Es wird empfohlen, im Zweifel bei der Fluggesellschaft nachzufragen, ob dies der Fall ist.

    Grundsätzlich besteht eine Meldepflicht für Aufenthalte ab 24 Stunden nach Einreise. Bei Hotelaufenthalten ist nichts zu veranlassen. Reisende, die in Privatunterkünften nächtigen, sollten ihren Gastgeber darauf ansprechen, damit dieser die Anmeldung beim Gemeindevorsteher (RT= Rukun Tetangga) vornimmt.

    Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

    Besondere Zollvorschriften

    Die Einfuhr von Bargeld und Zahlungsmitteln mit einem Gegenwert, der 100 Mio. IDR (derzeit ca. 6.300 €) überschreitet, muss bei der Einreise dem indonesischen Zoll gemeldet werden. Unterbliebene oder unrichtige Meldungen werden mit Geldstrafe bis zu 300 Mio. IDR geahndet.

    Bei der Einfuhr von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten und Psychopharmaka ist unbedingt darauf zu achten, dass diese durch eine entsprechende Verschreibung mit Übersetzung nur und auch in der Menge entsprechend der Verschreibung eindeutig für den eigenen Bedarf sind und damit nicht als Betäubungsmittel in Indonesien verboten sind, siehe auch Besondere strafrechtliche Vorschriften. Im Zweifel sollte die Botschaft Indonesiens in Berlin befragt werden.

    Weitere Informationen zu Einfuhrbestimmungen in Indonesien erteilt das Directorate General of Customs and Excise.

    Für die Ausfuhr von Bargeld und Zahlungsmitteln, die den Gegenwert von 100 Mio. IDR überschreitet, ist eine Genehmigung der Zentralbank Bank Indonesia erforderlich.

    Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.

    Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App „Zoll und Reise“ finden oder telefonisch erfragen.

    Besondere strafrechtliche Vorschriften

    Indonesien zählt zu den Ländern mit den strengsten Drogengesetzen weltweit. Schon der Besitz geringster Drogenmengen führt oft zu hohen Freiheitsstrafen. Die Todesstrafe für Drogendelikte wird auch an Ausländern vollstreckt. Es wird daher eindringlich vor Erwerb, Besitz, Verteilung sowie Ein- und Ausfuhr von Rauschgift gewarnt. Auch Medikamente für den eigenen Bedarf, insbesondere wenn sie betäubungsmittelhaltig sind, wie z.B. Methadon, oder bei Psychopharmaka können ohne Nachweis der der Menge entsprechenden Verschreibung als Drogen qualifiziert werden und zu entsprechenden Konsequenzen führen. Auch die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann verhängnisvolle Folgen haben.

    Sexueller Missbrauch von Kindern steht unter Strafe und ist darüber hinaus auch dann nach deutschem Recht strafbar, wenn diese Taten von Deutschen im Ausland begangen werden.

    Homosexualität ist in Indonesien mit Ausnahme der Provinz Aceh nicht verboten, allerdings kommt es wiederholt zu Strafverfolgung von Betreibern und Gästen von LGBT-Einrichtungen und Veranstaltungen auf Grundlage der Anti-Pornographiegesetzgebung. In Aceh wird die Scharia angewandt, so dass dort neben homosexuellen Beziehungen auch Glücksspiel, Alkoholkonsum und außerehelicher Geschlechtsverkehr unter Strafe wie Prügelstrafe stehen, auch für Reisende. Auch in Provinzen, in denen sexuelle Handlungen von Gleichgeschlechtlichen nicht strafbar sind, werden diese gesellschaftlich kaum toleriert. In der Hauptstadt Jakarta und auf Bali ist die Akzeptanz höher als in ländlichen Gegenden.

    Indonesische Gerichts- und Ermittlungsverfahren entsprechen nicht deutschen rechtsstaatlichen Standards. Bei Verdacht auf Verstöße gegen indonesische Gesetze muss ggf. mit langer Untersuchungshaft, teurer und dennoch manchmal unzureichender anwaltlicher Verteidigung sowie mit gesundheitsgefährdenden Haftbedingungen gerechnet werden. Auch bei Verdacht auf geringfügige Vergehen, wie z. B. Sachbeschädigung, werden Ausländer, besonders auf Bali, von der indonesischen Polizei häufig in Untersuchungshaft genommen.

    Aufgrund des Autonomiestatus der Provinz Aceh unterscheidet sich das dortige Strafrecht vom Rest Indonesiens. Durch Einführung einzelner Elemente islamischen Strafrechts stehen dort auch Handlungen wie Glücksspiel, Alkoholkonsum, außerehelicher Sex oder homosexuelle Beziehungen unter Strafe. Diese Strafvorschriften werden auch auf Nichtmuslime angewandt. Das mögliche Strafmaß kann drastische physische Maßnahmen (öffentliche Prügelstrafen) umfassen.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.

    Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

    Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Du wirst zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann deine individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor

    Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des

    Landes können Abweichungen gelten;

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige

    eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Indonesien 

    Medizinische Hinweise

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Zika-Virus-Infektion

    Es gibt Hinweise, dass in Südostasien das Zika-Virus seit etwa 40 Jahren zirkuliert. Aus den letzten zehn Jahren wurden Einzelfälle von Erkrankungen gemeldet, ohne dass bisher größere Ausbrüche bekannt geworden sind. Das Infektionsrisiko ist daher außerhalb von Ausbruchsituationen als gering einzuschätzen, obgleich Einzelfälle bei Reisenden inzwischen gemeldet werden.

    Zika-Virus-Infektionen verlaufen klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber, allerdings stellen sie für ungeborene Kinder eine Gefahr dar. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung. Auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Mückenstichen sollte geachtet werden.

    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion finden Sie auf folgendem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts.

    Impfschutz

    Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

    Es wird empfohlen, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene zu überprüfen und ggf. zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps Masern Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.

    Als Reiseimpfung wird die Impfung gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Encephalitis empfohlen.

    Dengue Fieber

    Dengue Fieber kommt in Indonesien gehäuft vor. Die Viruserkrankung wird von überwiegend tagaktiven Mücken übertragen. Ein Übertragungsrisiko besteht ganzjährig mit Häufung während der Regenzeit. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

    Malaria

    Das Malaria-Risiko besteht in Indonesien ganzjährig.

    Ein hohes Risiko besteht in tiefer gelegenen Gebieten von Papua, auf den Molukken sowie auf allen Inseln östlich von Lombok.

    Ein mittleres Risiko besteht auf Sumatra, besonders im Nordosten und Südosten mit den Provinzen Riau und Lampung, in Kalimantan (Borneo), auf Sulawesi, besonders im Norden und Zentrum, im Hochland von West-Papua (Insel Neuguinea) unterhalb von 2000 m, sowie auf den übrigen Inseln mit Ausnahme von Java, Bali und Lombok.

    Ein geringes Risiko besteht auf Java, Bali und Lombok.

    Die Großstädte im Norden von Java gelten als malariafrei.

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum, ca. 50% der Fälle in Indonesien) bei nicht-immunen Europäern tödlich. Malaria kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt. Beim Auftreten von Fieber während und mehrere Monate nach Aufenthalt in einem Malariagebiet ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf diesen Aufenthalt notwendig.

    Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine Notfallselbstbehandlung sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Mefloquin, Artemether/Lumefantrin, Doxycyclin auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

    Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe) ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen:

    - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    - tagsüber (Dengue, ZIKA) und in den frühen Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

    Der Aufenthalt in Mücken-geschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen) vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen stechmückenübertragenen Erkrankungen wie Dengue Fieber, Zika, Chikungunya und Japanischer Enzephalitis.

    Durchfallerkrankungen

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und Cholera vermeiden.

    Einige Grundregeln:

    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    HIV/AIDS

    HIV/Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, Tätowierungen, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

    Tollwut

    Bei der Tollwut handelt es sich um eine fast immer tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko von Bissverletzungen durch streunende Hunde sowie in letzter Zeit auch durch Affen - auch in Parks - und damit Übertragung einer Tollwut. Notwendige medizinische Maßnahmen nach Bissverletzungen von Ungeimpften sind in Indonesien nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Indonesien eine besondere Bedeutung zu.

    Chikungunya-Fieber

    Chikungunya Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und manchmal langanhaltenden Gelenkschmerzen, die in Indonesien immer wieder auftreten kann. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung, nur das Vermeiden von Mückenstichen kann helfen (s.o.).

    Japanische Enzephalitis

    Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb ist ein sorgfältiger Mückenschutz und ggf. eine vorbeugende Schutzimpfung wichtig.

    Andere Infektionskrankheiten

    Auch in Indonesien ist die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, Vogelgrippe) aufgetreten. Die meisten der 33 Provinzen haben infiziertes Geflügel gemeldet. Menschliche Erkrankungen sind seit Juli 2005 bekannt und bisher nur auf einigen Inseln (schwerpunktmäßig Java und Sumatra; vereinzelt auch Bali und Süd-Sulawesi) vorgekommen. Mit weiteren Fällen auf anderen Inseln ist jedoch zu rechnen. Die Letalität ist sehr hoch, es waren aber bisher in den meisten Fällen direkte Kontakte zu infizierten Tieren nachweisbar. Es wird Reisenden empfohlen, Kontakte mit lebendem oder rohem Geflügel bzw. Vögeln zu vermeiden. Darüber hinaus sind vereinzelt bei Katzen Infektionen mit dem H5N1-Virus aufgetreten. Auch diese scheinen jedoch in direktem Zusammenhang mit erkranktem Geflügel zu stehen. Dennoch sollten Kontakte zu freilaufenden Katzen vermieden werde. Hauskatzen sollten nicht in Kontakt mit Wildvögeln bzw. Geflügel kommen.

    Tuberkulose

    Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger.

    Luftverschmutzung durch Waldbrände

    In der Trockenzeit kommt es regelmäßig in Kalimantan, Zentral- und Südsumatra zu großflächigen Waldbränden, die sich in der Region als intensiver und die Atemwege reizender Dunst bemerkbar machen können. Es wird empfohlen, sich - gegebenenfalls über die für Deutschland zuständigen Auslandsvertretungen der Republik Indonesien - über die Verhältnisse vor Ort zu unterrichten.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete englischsprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs von den z. T. hohen Temperaturen geschützt werden.

    Unverändert gültig seit: 16. Januar 2017