Marco Polo Reisen - Young Line Travel - Youngline

Für Traveller zwischen 20 und 35

Young Line Travel - Youngline

  • 20-tägige Rundreise in den Dschungel Sumatras, zu Orang-Utans, urigen Dörfern, zum Traumstrand am Ozean und für besonders Aktive auf den 3805m hohen Vulkan Kerinci
    Urwaldtrekking mit Orang-Utan-Beobachtung im Gunung-Leuser-Nationalpark
    Tubing auf Dschungelflüssen
    Indonesisches Volksfesterlebnis beim "Cow Race"
    Baden in heißen Quellen am Tobasee
    Kochkurs mit Einheimischen im Harau Valley
    Auf Wunsch Vulkanbesteigung mit Zeltübernachtung am Mount Kerinci
    Paradiesische Strandtage am Indischen Ozean
    Kaum Nebenkosten: Alle Aktivitäten, Eintritte und viele Mahlzeiten sind bereits inklusive
    Keine Einzelbelegung möglich
    Ausrüstungstipps zu dieser Reise findest du unter "Sicher & Gesund"

    Dschungel, Vulkane, einsame Strände – und das alles fernab von gängigen Touristenrouten, so begeistert uns das grüne Herz Südostasiens auf dieser YOUNG LINE Reise! Wir wandern auf Pionierpfaden, stellen unsere Zelte in der Wildnis auf und schlafen zum Sound des Urwalds ein. Oder hängt gerade wieder ein Orang-Utan über uns in den Ästen? Klingt jedenfalls schwer nach Expedition und fühlt sich auch so an – hier sind echte Entdeckertypen gefragt. Beim "Cow Race" im Dorf feuern wir unsere Favoriten an und jubeln mit den Locals. Danach ein fruchtig-scharfes Jackfruit-Curry? Ganz nah dran bedeutet auch: Hotelzimmer tauschen wir meist gegen Homestay oder Bambushütte, loten beim Vulkantrekking auf den Mount Kerinci auf Wunsch unsere Grenzen aus und blicken schließlich bei unseren Strandtagen am Indischen Ozean tiefenentspannt in den Sonnenuntergang.

    price ab 3649 € (ca. 3886 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

  • 1. Tag, Freitag, 08.09.2017: FLUG NACH ASIEN

    Vormittags Flug mit Emirates von Frankfurt oder München nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.). Umsteigen in Dubai und am Abend Weiterflug nonstop nach Kuala Lumpur (Flugdauer ca. 6,5 Std.).

    2. Tag, Samstag, 09.09.2017: MEDAN - BUKIT LAWANG - Ab in den Dschungel

    Vormittags Landung in Kuala Lumpur; spätestens am Gate für den einstündigen Malaysia-Airlines-Flug nach Medan ist unser kleines Expeditionsteam komplett. Fast, denn Marco Polo Scout Andi erwartet uns auf der anderen Seite der Straße von Malacca, am Flughafen von Medan. Nach der freudigen Begrüßung lotst er uns zum Bus. Auf zur ersten Kostprobe "Abenteuer": Wir holpern in guten drei Stunden über Sumatras Pisten ins Dschungeldorf Bukit Lawang. Pünktlich zum Welcome-Barbecue sind wir da und stimmen uns gemeinsam auf die kommenden Wochen ein. (A)

    3. Tag, Sonntag, 10.09.2017: GUNUNG-LEUSER-NATIONALPARK - Zu den Orang-Utans

    Action! Wir schnüren die Trekkingschuhe, schultern den Rucksack und marschieren los in den Dschungel. Der legendäre Gunung-Leuser-Nationalpark wird dominiert von riesigen Bäumen und Grün in allen Farben - und ist berühmt für seine ganz speziellen Bewohner ... Da, war das nicht ein rotbrauner Schatten? Und plötzlich sind sie da, die Orang-Utans! Wir sind fasziniert von den Affen, die uns so nah kommen, uns aber zugleich kaum zu beachten scheinen. Nach diesem Erlebnis stärken wir uns mit Früchten und Snacks und bahnen uns weiter den Weg durch die Wildnis zu unserem Nachtquartier am Fluss. Noch ein erfrischendes Bad im klaren Wasser? Beim gemeinsamen Abendessen am Lagerfeuer packen Andi und unser lokaler Dschungelführer ihre Geschichten aus. Später schlüpfen wir zufrieden in die Schlafsäcke, was für ein Tag! (F/M/A)

    4. Tag, Montag, 11.09.2017: BUKIT LAWANG - Tubing!

    Bikini und Badehose ziehen wir heute gleich unter unsere Outdoor-Kleidung, denn unser Rückweg nach Bukit Lawang führt übers Wasser! Nach dem Dschungelfrühstück hält Scout Andi eine Überraschung für uns bereit: Wir müssen nicht den gesamten Weg zurück marschieren, sondern gleiten mühelos auf Reifen den Fluss hinunter - eine Erfrischung ist jederzeit nur einen Hechtsprung entfernt. Mal langsam, mal rasant durch Stromschnellen, die Baumwipfel über uns im Blick nach tierischem Publikum. Nachmittags zurück in Bukit Lawang, wo wir am freien Abend durchs Dorf schlendern. (F/M)

    5. Tag, Dienstag, 12.09.2017: BUKIT LAWANG - TOBASEE - Überland zum Kratersee

    Wir nehmen Kurs auf den größten Kratersee der Erde, den Lake Toba. Fruchtbare Asche und viel Niederschlag machen aus der Berggegend ein grünes Paradies. Wir beziehen Quartier in unserem Hotel auf der Insel Samosir - gleich einen Sprung in den Pool? (F)

    6. Tag, Mittwoch, 13.09.2017: TOBASEE - Batak-Kultur & heiße Quellen

    Ein morgendliches Bad im klaren Wasser des Sees? Später mit unserem Scout auf Insel-Erkundungstour: Traditionelle Batak-Häuser mit geschwungenen Dächern, die steinernen Stühle von Ambarita und natürliche heiße Quellen - Samosir hat viel zu bieten. (F/M)

    7. Tag, Donnerstag, 14.09.2017: TOBASEE - PADANG SIDEMPUAN - Dorfleben & Streetfood

    Am Südufer des Sees entlang, durch Reisfelder und an den Grabdenkmälern der Batak vorbei fahren wir nach Jangga Toru. Wir haben Gelegenheit, den Frauen des Dorfes beim Weben der traditionellen Ulos-Tücher zuzusehen - wollen wir es auch mal versuchen? Anschließend durch die Bukit-Barisan-Berge nach Padang Sidempuan, wo wir unser Hotel für die Nacht beziehen. Die meisten von uns ziehen mit Andi am Abend durch die Straßen und kosten für ein paar Rupiah authentisches Streetfood. Die Stadt ist erfrischend untouristisch, unser kleiner Trupp ist offensichtlich die Attraktion und heute Abend beliebtes Fotomotiv bei den Locals. (F/M)

    8. Tag, Freitag, 15.09.2017: PADANG SIDEMPUAN - BUKITTINGGI - Bad im Wasserfall

    Wir holpern weiter durch Zentralsumatra, zur Abkühlung stoppen wir zwischendurch am Wasserfall Aek Sijornik. Ein beliebter Wasserspielplatz der Dorfbewohner, und wir plantschen gleich mit. Im Botanischen Garten bessern wir unsere Kenntnisse der lokalen, tropischen Flora auf - welches ist die Pfefferpflanze, und wie sieht Zimt aus, bevor er in unseren Weihnachtsplätzchen bzw. im Glühwein landet? Abends sind wir in Bukittinggi. (F/M/A)

    9. Tag, Samstag, 16.09.2017: BUKITTINGGI - HARAU VALLEY - Volksfest auf Sumatra

    Marco Polo Live

    Heute erwartet uns ein absolutes Highlight Sumatras: "Immer samstags liefern sich die Bauern der Region ein besonderes Rennen, das ist quasi das Oktoberfest Sumatras", grinst Scout Andi. Wie das genau aussieht? Wir lassen uns überraschen! Nur so viel sei gesagt: Schlamm, todesmutige Jungs und ein Riesenspaß für alle Zuschauer.

    Anschließend gibt's eine Kostprobe Sumatra Blend in einer Kaffee-Rösterei, dann fahren wir weiter ins paradiesische Harau Valley. Touristisch noch völlig unbekannt, erwarten uns hier echter indonesischer Alltag und ein rustikales Gästehaus. (F/A)

    10. Tag, Sonntag, 17.09.2017: HARAU VALLEY - Trekking in the Valley

    Mit unserem lokalen Guide und Scout Andi erkunden wir das Harau Valley. Grüne, saftige Reisfelder, steile Kalksteinklippen und zwischendrin wir, unterwegs mit Rucksack und Zelt (Gehzeit ca. 4 Stunden). Wir schauen bei einer Süßkartoffelrösterei vorbei und kosten die Spezialität der Region, baden unter Wasserfällen und lauschen abends am Lagerfeuer ganz Sumatra-style den Geschichten unserer Begleiter. (F/M/A)

    11. Tag, Montag, 18.09.2017: HARAU VALLEY - Campingfrühstück und Kochlöffel

    Frühstück in unserem Zeltcamp, dann zusammenpacken und weiter geht es durchs Tal. Unterwegs zum nächsten Dorf schauen wir uns nach Zutaten für den Kochkurs um, bei dem wir gemeinsam mit den Dorfbewohnern unser Mittagessen schnippeln und brutzeln werden. Am Nachmittag sind wir beim nächsten Gästehaus und genießen Freizeit und Dorfleben. Eine Runde Kicken mit den Kids? Oder einfach relaxen und die richtige Musik dazu auf die Ohren wählen. (F/M/A)

    12. Tag, Dienstag, 19.09.2017: HARAU VALLEY - KERSIK TUO - Der Vulkan ruft

    Abschied von unseren herzlichen Gastgebern und Fahrt zum Lake Singkarak. Hier stärken wir uns beim Mittagessen mit Seeblick, dann weiter nach Solok, wo wir beim Rundgang in die örtliche Minangkabau-Kultur eintauchen. "Alle Häuser, alle Grundstücke gehören hier den Frauen und vererbt wird an die Töchter", erzählt uns Andi. Wohlgemerkt, die Minangkabau sind fromme Muslime. Durch Teeplantagen fahren wir schließlich nach Kersic Tuo, unsere Basis zur Besteigung des Mount Kerinci. Damit wir fit sind, geht's heute früh ins Bett! (F/M/A)

    13. Tag, Mittwoch, 20.09.2017: VULKAN KERINCI - Vulkantrekking

    Draußen dämmert es, für uns heißt es: Raus aus den Federn und rein in den Bus - wir fahren zum Nationalparkeingang, von wo wir unseren Trek hinauf zum Mount Kerinci starten. Knapp 2000 Höhenmeter liegen vor uns, dabei kommen wir echt ins Schwitzen, aber wir lassen uns Zeit und unsere fürsorglichen Guides päppeln uns unterwegs mit Früchten und einheimischen Snacks auf. Unsere Route führt zunächst durch Reisfelder, dann grünen Dschungel und schließlich kraxeln wir über große Felsblöcke bis zu unserem Basiscamp am Berg für die Nacht. Mit hinauf muss aber niemand! Wem der Sinn eher nach Genusswandern steht, lässt den Gipfel aus und wandert stattdessen mit einem Teil des Teams zum kobaltblauen Kaco-See im Nationalpark - die Übernachtung erfolgt dann im Zeltcamp am See. (F/M/A)

    14. Tag, Donnerstag, 21.09.2017: VULKAN KERINCI - KERSIK TUA - Gipfelstürmer

    Halb vier in der Früh, der Wecker klingelt, innerlich sind wir sowieso schon hellwach - noch schnell ein dampfender Tee, Kekse naschen, dann Stirnlampe auf und los: Wir nehmen die letzten Höhenmeter in Angriff und stehen zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel des Mount Kerinci (3805 m) - ziemlich allein, mit fantastischem Ausblick auf das Wolkenmeer. Wow! Anschließend Abstieg und Rückkehr nach Kersik Tua. Hier treffen wir den Rest der Gruppe wieder, der gestern alternativ zu den Seen gewandert ist. Den Rest des Tages entspannen wir und tauschen im Schatten des Vulkans die Erlebnisse der beiden Touren aus. (F/M/A)

    15. Tag, Freitag, 22.09.2017: KERSIK TUA - BUNGUS - Welcome to Paradise!

    Immer noch ziemlich müde klettern wir heute in den Bus und verschlafen die Fahrt bis zur Mittagspause. Anschließend weiter durch Obst- und Zimtplantagen in die Provinzhauptstadt Padang am Indischen Ozean. Hier liegt der Startpunkt zur Fahrt in unser persönliches Paradies: eine Lodge, nur zugänglich per Boot. Ein paar Hütten am Strand, der nur uns gehört. Sonne, Meer, Hängematte - Zeit zum Abschalten. (F/M/A)

    16. - 18. Tag, Sa, 23.09.2017 - Mo, 25.09.2017: BUNGUS - Relax-Tage am Strand

    Freie Relax-Tage am Strand unserer Lodge, mitten im Nirgendwo. Wir schnorcheln am Riff, unternehmen Bootsausflüge zu den umliegenden Inseln und chillen abends beim Lagerfeuer am Strand. (F/M/A)

    19. Tag, Dienstag, 26.09.2017: RÜCKFLUG VON PADANG

    Abschied von unseren Gastgebern, es geht zurück nach Padang. Am Flughafen sagt uns auch Scout Andi Goodbye, dann sitzen wir schon im Flieger Richtung Kuala Lumpur. Dort Umsteigen und abends mit Emirates weiter nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.) weiter nach Dubai. (F)

    20. Tag, Mittwoch, 27.09.2017: ANKUNFT IN EUROPA

    Weiterflug von Dubai nach Frankfurt bzw. München (nonstop, Flugdauer ca. 6,5 Std.). Ankunft am Vormittag.

    A: Abendessen, F: Frühstück, M: Mittagessen

    price ab 3649 € (ca. 3886 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Hotels/Unterkünfte

    Ort Nächte Hotel/​Landeskategorie
    Bukit Lawang 1 Ecolodge***
    Gunung-Leuser-Park 1 Zeltcamp-
    Bukit Lawang 1 Ecolodge***
    Tobasee 2 Samosir Cottages***
    Padang Sidempuan 1 Pia**(*)
    Bukittinggi 1 Novotel****
    Harau Valley 1 Gästehaus-
    Harau Valley 1 Zeltcamp-
    Harau Valley 1 Gästehaus-
    Kersik Tua 1 Gästehaus-
    Vulkan Kerinci 1 Zeltcamp-
    Kersik Tua 1 Gästehaus-
    Bungus 4 Rimba Ecolodge-
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2017 DZ * EZ *
    07.04.–26.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3649 (ca. 3886 CHF) 3649 (ca. 3886 CHF)
    08.09.–27.09. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 18
    3649 (ca. 3886 CHF) 3649 (ca. 3886 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 24.2.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    IM REISEPREIS ENTHALTEN

    • Linienflug (Economy) mit Emirates von Frankfurt oder München nach Kuala Lumpur und zurück sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 120 €); Abflugsorte mit Zuschlägen auf Anfrage oder hier - nach Auswahl der Fluganreise - online und aktuell auf Verfügbarkeit sowie Preis geprüft
    • Inlandsflüge (Economy) mit Malaysia Airlines von Kuala Lumpur nach Medan und mit Air Asia von Padang nach Kuala Lumpur
    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit landesüblichen Kleinbussen
    • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels, 4 Übernachtungen in einer Ecolodge (Dreibettzimmer); 4 Übernachtungen in Gästehäusern mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen und 3 Zeltübernachtungen
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
    • Orang-Utan-Trekking in Bukit Lawang
    • Tubing am 4. Tag
    • Kochkurs im Harau Valley am 11. Tag
    • Vulkantrekking auf den Mount Kerinci
    • Schnorchelausflug am 17. Tag
    • Nationalparkgebühren
    • Eintritte
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Schiffsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind; Shuttlebus zwischen den Flughafenterminals in Kuala Lumpur bei der Rückreise (ca. 2 €).
  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    REISEPAPIERE UND IMPFUNGEN 

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben. Ein eigener Schlafsack muss mitgebracht werden.

    Einreisebestimmungen 

    Seit Mitte 2015 brauchen deutsche, österreichische, schweizerische Staatsangehörige bei Ein- und Ausreise über u.a. den Flughafen Medan auf Sumatra für Touristische Aufenthalte in Indonesien kein Visum mehr. Sollte ein Aufenthalt für nicht-touristische Zwecke oder länger als 30 Tage bzw. die Ausreise über einen anderen Flughafen geplant sein, ist ggf. weiterhin ein Visum notwendig.

    Dieses wird bei Einreise erteilt und kostet 35 USD für einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen.

    Der Reisepass (mit genügend freien Seiten) muss zum Zeitpunkt der Einreise nach Indonesien noch mindestens sechs Monate gültig sein und genügend freie Seiten vorweisen. Visa bzw. Einreisestempel von Israel können unter Umständen zu Problemen bei der Einreise führen.

    Wer mit einem vorläufigen Reisepass einreist, muss in jedem Fall vor der Einreise ein Visum bei der zuständigen indonesischen Auslandsvertretung beantragen. Bitte beachte, dass du mit einem vorläufigen Reisepass kein Visa on Arrival / visumfreie Einreise erhälst und in der Regel mit einem solchen vorläufigen Reisepass ohne gültiges Visum auch kein Flugzeug nach Indonesien besteigen darfst.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten deswegen darum, dich ggf. in deinem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

    Bitte sende den beiliegenden Fragebogen bis spätestens drei Wochen vor Reisebeginn ausgefüllt an uns zurück. Er ist zur Erstellung einer Passliste notwendig, die das Einchecken in den Unterkünften erleichtert.

  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das solltest du generell sein, wenn du eine Reise antrittst. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhältst du insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ausrüstung 

    - Schlafsack, wenn möglich bis 0°

    - Großer Rucksack oder Tasche (anstatt Koffer wenn möglich)

    - Tagesrucksack für Wanderungen und Tagestouren

    - Regenjacke/Regenhose

    - Warme Jacke/ Pullover aus z.B. Fleece (Bergtour)

    - Mütze und Handschuhe (Bergtour)

    - Wanderschuhe, Turnschuhe, Sandalen

    - Badebekleidung und Handtücher zum Baden sowie fürs Camping und für die Gästehäuser

    - Sonnenbrille, Sonnenhut, Sonnencreme

    - Trinkflasche

    - Taschenlampe, Taschenmesser

    - Fernglas (wenn vorhanden)

    - Fotoausrüstung

    - Moskitospray

    Wichtig: Wir empfehlen keine neue Kleidung mitzunehmen, da wir regelmäßig am Lagerfeuer sitzen und der Funkenflug zu unerwünschten Schäden führen kann.

    Verkehrsmittel 

    In Indonesien kommen Busse aus einheimischer und fernöstlicher Produktion zum Einsatz. Diese Fahrzeuge sind in der Regel klimatisiert und technisch zuverlässig. Komfort und Platzangebot dürfen aber nicht mit europäischen Maßstäben gemessen werden. Durch die teilweise sehr dichte Besiedlung und den starken Straßenverkehr wird für kurze Distanzen oft eine lange Fahrzeit benötigt.

    Sicherheit geht vor! 

    Wir übersenden dir anbei eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage deines Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Indonesien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch

    Mit Reformschritten und einem Ausbau des Rechtsstaates setzt Indonesien seinen erfolgreichen Weg in Richtung Demokratie fort. Auch die Sicherheitslage hat sich in den letzten Jahren in fast allen Landesteilen deutlich verbessert. Mit Ausnahme von Aceh, Irian Jaya und der Stadt Ambon auf den Molukken, wo wir aufgrund lokaler ethnischer oder religiöser Konflikte unverändert von einer erhöhten Gefährdung ausgehen, können wieder alle Teile des Landes bereist werden. Zur Verbesserung der Sicherheitslage haben auch die Erfolge der Sicherheitskräfte im Kampf gegen die im Lande aktiven islamistischen Terrorgruppen beigetragen: Anschlagspläne einzelner Terrorzellen wurden aufgedeckt und vereitelt, führende Mitglieder terroristischer Organisationen verhaftet, die Maßnahmen zum Schutz touristischer Einrichtungen und der Zentren des öffentlichen Lebens verstärkt. Da neue Terroraktionen islamistischer Extremisten dennoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden können, sind unsere örtlichen Leistungspartner und Reiseleiter insbesondere in der Hauptstadt Jakarta, in den Tourismuszentren auf Bali und während wichtiger christlicher Feiertage zu erhöhter Vorsicht aufgefordert. Ebenso meiden wir im gesamten Land größere Menschenansammlungen und politische Kundgebungen.

    Wir sehen derzeit außerhalb der genannten Gebieten keinen Anlass, von Reisen nach Indonesien abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes für ganz Indonesien bzw. eine der von Ihnen bereisten Inseln bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

    Mit freundlichen Grüßen

    Marco Polo Reisen

    Stand: 7. Dezember 2016

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes 

    Weltweiter Hinweis

    Stand 3. Januar 2017

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.

    Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Sicherheitshinweis  

    Indonesien

    Unverändert gültig seit: 7. Dezember 2016

    Aktuelle Hinweise

    Am Morgen des 7. Dezember 2016 ist es zu einem Erdbeben der Stärke 6,4 in der Provinz Aceh im Norden der Insel Sumatra mit zahlreichen Todesopfern gekommen. Das Ausmaß ist noch nicht bekannt, derzeit gibt es keine Hinweise auf betroffene deutsche Staatsangehörige.

    Es wurde keine Tsunami-Warnung herausgegeben, es ist aber mit Nachbeben zu rechnen. Reisende werden gebeten, die lokalen Medien, die offizielle Website des indonesischen Amts für Meteorologie, Klimatologie und Geophysik (BMKG) (<http://www.bmkg.go.id/>) und diese Reise- und Sicherheitshinweise zu verfolgen.

    Landesspezifische Sicherheitshinweise

    Naturkatastrophen

    In ganz Indonesien sind derzeit verstärkt vulkanische Aktivitäten und Erdbeben zu verzeichnen.

    Einige Flüge zwischen Australien und Bali wurden aufgrund vulkanischer Asche des Mount Rinjani auf Lombok unterbrochen. Auch wenn Flughäfen geöffnet sind, kann es zu Annulierungen von Flügen kommen.

    Reisenden wird empfohlen, Nachrichten zu verfolgen und sich rechtzeitig über mögliche Verspätungen oder Ausfälle bei Fluggesellschaften zu informieren.

    Seebeben bzw. Tsunamis sind im Inselstaat Indonesien nicht auszuschließen. Im Dezember 2004 hatte ein Seebeben vor der Insel Sumatra eine zerstörerische Flutwelle ausgelöst, die hunderttausende Todesopfer forderte.

    Diebstähle

    Reisende sollten auf ihre Wertgegenstände (insbesondere Reisedokumente und Bargeld) achten. Besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln, an belebten Plätzen und in belebten Cafés und Restaurants kommt es zu Taschendiebstählen.

    Terrorismus

    Die indonesischen Sicherheitskräfte gehen entschieden gegen mögliche Terroristen vor. Dennoch können terroristische Aktivitäten nicht ausgeschlossen werden. Besondere Vorsicht ist während christlicher Feiertage, wie Ostern oder Weihnachten geboten.

    Methanolvergiftungen

    Es wird zu größter Vorsicht beim Konsum von Alkohol geraten. Mehrere Kranken- und Todesfälle nach dem Genuss von alkoholischen Getränken lassen auf mit Methanol verunreinigte Getränke schließen. Methanolvergiftungen können schwere gesundheitliche Schäden verursachen und schlimmstenfalls tödlich verlaufen.

    Ethnische und religiöse Spannungen

    In der auf den Molukken gelegenen Provinzhauptstadt Ambon kam es zuletzt im September 2011 zu Unruhen mit Toten und Verletzten. In Zentralsulawesi um die Stadt Poso kam es in der Vergangenheit ebenfalls wiederholt zu Unruhen. Die Situation hat sich in beiden Fällen wieder stabilisiert; Vorsicht bei Reisen in die Region wird dennoch empfohlen.

    In den Provinzen Papua und West-Papua ereigneten sich seit August 2011 gewalttätige Zwischenfälle sowohl in der Provinzhauptstadt Jayapura (Papua) als auch rund um die Grasbergmine nahe Timika (West-Papua) und im Distrikt Puncak Jaya (West-Papua). Für Papua und West-Papua gelten besondere polizeiliche Vorschriften und Beschränkungen für Einreise und Aufenthalt bei nicht-touristischen Aufenthalten. Reisen in die genannten Gebiete sollten nicht ohne ortskundige Begleitung unternommen werden.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.

    Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

    Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Du wirst zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann deine individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Medizinische Hinweise 

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Zika-Virus-Infektion

    Es gibt Hinweise, dass in Südostasien das Zika-Virus seit etwa 40 Jahren zirkuliert. Aus den letzten zehn Jahren wurden Einzelfälle von Erkrankungen gemeldet, ohne dass bisher größere Ausbrüche bekannt geworden sind. Das Infektionsrisiko ist daher außerhalb von Ausbruchsituationen als gering einzuschätzen, obgleich Einzelfälle bei Reisenden inzwischen gemeldet werden.

    Zika-Virus-Infektionen verlaufen klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber, allerdings stellen sie für ungeborene Kinder eine Gefahr dar. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung. Auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Mückenstichen sollte geachtet werden.

    Impfschutz

    Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

    Es wird empfohlen die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe http://www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und ggf. zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen und Polio (Kinderlähmung), Mumps Masern Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.

    Als Reiseimpfung wird die Impfung gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Encephalitis empfohlen.

    Dengue Fieber

    Dengue Fieber kommt in Indonesien gehäuft vor. Die Viruserkrankung wird von überwiegend tagaktiven Mücken übertragen. Ein Übertragungsrisiko besteht ganzjährig mit Häufung während der Regenzeit. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

    Malaria

    Das Malaria-Risiko besteht in Indonesien ganzjährig.

    Ein hohes Risiko besteht in tiefer gelegenen Gebieten von Papua, auf den Molukken sowie auf allen Inseln östlich von Lombok.

    Ein mittleres Risiko besteht auf Sumatra, besonders im Nordosten und Südosten mit den Provinzen Riau und Lampung, in Kalimantan (Borneo), auf Sulawesi, besonders im Norden und Zentrum, im Hochland von West-Papua (Insel Neuguinea) unterhalb von 2000 m, sowie auf den übrigen Inseln mit Ausnahme von Java, Bali und Lombok.

    Ein geringes Risiko besteht auf Java, Bali und Lombok.

    Die Großstädte im Norden von Java gelten als malariafrei.

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum, ca. 50% der Fälle in Indonesien) bei nicht-immunen Europäern tödlich. Malaria kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt. Beim Auftreten von Fieber während und mehrere Monate nach Aufenthalt in einem Malariagebiet ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf diesen Aufenthalt notwendig.

    Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine Notfallselbstbehandlung¿ sinnvoll (www.dtg.org). Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Mefloquin, Artemether/Lumefantrin, Doxycyclin auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

    Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe) ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen:

    - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    - tagsüber (Dengue, ZIKA) und in den frühen Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

    Der Aufenthalt in Mücken-geschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen) vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen stechmückenübertragenen Erkrankungen wie Dengue Fieber, Zika, Chikungunya und Japanischer Enzephalitis.

    Durchfallerkrankungen

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und Cholera vermeiden.

    Einige Grundregeln:

    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbstschälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    HIV/AIDS

    HIV/Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, Tätowierungen, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

    Tollwut

    Bei der Tollwut handelt es sich um eine fast immer tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko von Bissverletzungen durch streunende Hunde sowie in letzter Zeit auch durch Affen - auch in Parks - und damit Übertragung einer Tollwut. Notwendige medizinische Maßnahmen nach Bissverletzungen von Ungeimpften sind in Indonesien nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Indonesien eine besondere Bedeutung zu.

    Chikungunya-Fieber

    Chikungunya Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und manchmal langanhaltenden Gelenkschmerzen, die in Indonesien immer wieder auftreten kann. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung, nur das Vermeiden von Mückenstichen kann helfen (s.o.).

    Japanische Enzephalitis

    Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb ist ein sorgfältiger Mückenschutz und ggf. eine vorbeugende Schutzimpfung wichtig.

    Andere Infektionskrankheiten

    Auch in Indonesien ist die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, Vogelgrippe) aufgetreten. Die meisten der 33 Provinzen haben infiziertes Geflügel gemeldet. Menschliche Erkrankungen sind seit Juli 2005 bekannt und bisher nur auf einigen Inseln (schwerpunktmäßig Java und Sumatra, vereinzelt auch Bali und Süd-Sulawesi) vorgekommen. Mit weiteren Fällen auf anderen Inseln ist jedoch zu rechnen. Die Letalität ist sehr hoch, es waren aber bisher in den meisten Fällen direkte Kontakte zu infizierten Tieren nachweisbar. Es wird Reisenden empfohlen, Kontakte mit lebendem oder rohem Geflügel bzw. Vögeln zu vermeiden. Darüber hinaus sind vereinzelt bei Katzen Infektionen mit dem H5N1-Virus aufgetreten. Auch diese scheinen jedoch in direktem Zusammenhang mit erkranktem Geflügel zu stehen. Dennoch sollten Kontakte zu freilaufenden Katzen vermieden werde. Hauskatzen sollten nicht in Kontakt mit Wildvögeln bzw. Geflügel kommen. Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unter www.bmel.de veröffentlichten aktuellen Informationen (¿Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe¿).

    Tuberkulose

    Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger.

    Luftverschmutzung durch Waldbrände

    In der Trockenzeit kommt es regelmäßig in Kalimantan, Zentral- und Südsumatra zu großflächigen Waldbränden, die sich in der Region als intensiver und die Atemwege reizender Dunst bemerkbar machen können. Es wird empfohlen, sich - gegebenenfalls über die für Deutschland zuständigen Auslandsvertretungen von Indonesien - über die Verhältnisse vor Ort zu unterrichten.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete englischsprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs von den z. T. hohen Temperaturen geschützt werden.

    Unverändert gültig seit: 16. November 2016