Marco Polo Reisen - Young Line Travel - Youngline

Für Traveller
zwischen
20 und 35

Young Line Travel - Youngline

Israel
Holy Land up to date

Reise-Nr. ST 3615

zur Buchung

  • Neue Reise
    Zehn Tage Israel für Traveller zwischen 20 und 35 - zwischen See Genezareth und Negevwüste
    Nachtleben unlimited in Tel Aviv
    Streetfood-Tour mit israelischen Köstlichkeiten
    Star-Gazing bei einer Übernachtung in der Wüste
    Traumausblick von der Festung Masada aus über das Tote Meer
    Mehr als zwei Tage Zeit, um das alte und moderne Jerusalem zu entdecken
    Ausrüstungstipps zu dieser Reise findest du unter "Sicher & Gesund"

    Zwischen Business und Beach, hochmodern und tiefreligiös, Aufbruch und Geschichte, West und Nahost ... Israel ist vielfältig, immer in Bewegung und ansteckend lebensfroh! Nichts wie los: Auf unserer Rundreise wandeln wir unter der Sonne und den Discokugeln von Tel Aviv, wandern in der Mondlandschaft der Wüste Negev und dinieren bei Kerzenlicht unter ihrem Sternenhimmel. Open-Air-Floating im Toten Meer und Holy-Highlight-Hopping in Jerusalem und Bethlehem. Übernachten in Hotels, im Kibbuz und im Wüstencamp. Schlemmen in angesagten Restaurants, auf Märkten und bei einer Streetfood-Tour. Feiern nach Lust und Partylaune. Spätestens nach diesen zehn Tagen wissen wir, warum es das Gelobte Land heißt!

    price ab 2199 € (ca. 2411 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 7 Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Mittwoch, 18.03.2020: Flug nach Tel Aviv

    Im Laufe des Tages Flug nach Tel Aviv, wo wir bereits erwartet werden. Je nach Ankunft bleibt Zeit für erste eigene Entdeckungen. Gleich mal zum Frishman Beach? Bis dahin sind es vom Hotel aus nur wenige Schritte. Spätestens am Abend sind dann alle da – großes Shalom auch mit Marco Polo Scout David. Tel Aviv – immer im Wandel, vibrierend, aufregend ... und in Sachen nicht schlafen harte Konkurrenz für New York. Das Nachtleben ruft – uns heute nach Jaffa, in den historischen Stadtteil voll jungem Lifestyle und jahrtausendealter Geschichte. Perfekt zum Ankommen im Kontrastreich Israel! David nach durchs Gassenlabyrinth ... erst schauen, dann schlemmen beim Willkommensdinner in einem der vielen Restaurants. Danach noch Bar- und Club-Hopping am Hafen? (A)

    2. Tag, Donnerstag, 19.03.2020: Tel Aviv
    Boomtown-Besuch

    Neuer Tag, neuer Stadtteil: David nimmt uns mit in die Weiße Stadt, eine Schatzkiste der Bauhausarchitektur. Und doch sind die über 4000 Häuser keine Museen, hier leben Menschen Alltag. Den erleben wir nachmittags auch im Künstlerviertel Neve Tzedek: Gassen, Galerien, Graffiti ... alles Originale mit Untertiteln von David. So viel Geschichte macht hungrig?

    Marco Polo Live

    Snack like the Locals Dass in der Stadt der Lebensfreude gut und gerne gegessen wird, ist kein Wunder – aber wunderbar für uns! Hummus, Falafel, Halva, Oliven, Nüsse ... bei einer Streetfood-Tour um den und auf dem Levinsky-Markt probieren wir uns durch Israels Küche. Und das Auge isst mit: Alles schön bunt hier!

    Anschließend geht's ins Szeneviertel Sarona. Shops, Cafés, Bars, Clubs, Restaurants ... die Nacht ist lang und die Wege sind kurz. Wer hat Lust auf Party? (F/M)

    3. Tag, Freitag, 20.03.2020: Tel Aviv
    Markttag

    Ein paar Must-sees am Vormittag: Wir schauen im Ben-Gurion-Haus vorbei – hier lebte Israels erster Ministerpräsident. Alles original, vom Luftschutzbunker im Garten bis zur reich bestückten Bibliothek. Ums Eck: die Dizengoff, Prachtstraße, Shopping-, Food- und Flaniermeile. Eyecatcher am Dizengoff Square: der berühmte Brunnen, nach einem Facelift wieder sehr fotogen. Dann die Market-Musts – heute ist übrigens nicht irgendein Markttag, es herrscht Sturm vor der Ruhe – der Schabbat naht. Erst auf den Carmel Market – laut, bunt, voll Köstlichkeiten und Kram. Der Nächste, bitte: Auf dem Nachalat Binyamin gibt's ein Best of Tel Avivs Kunsthandwerk. Last but not least darf der Jaffa Flea Market nicht fehlen: Kunst und Krempel, Trend und Trödel. Freizeit am Nachmittag – für alle, die dem 10 km langen Stadtstrand tatsächlich widerstehen können, hat David den einen oder anderen Tipp parat. (F)

    4. Tag, Samstag, 21.03.2020: Tel Aviv - Negevwüste
    Desert-Feeling

    Wir bleiben beim Sand, tauschen aber Meer gegen Wüste: die Negev ... einsam, heiß, karg – und doch: Die Wüste lebt! Sehen wir selbst, in Sde Boker, dem vielleicht bekanntesten Kibbuz des Landes. Und wie: Die können hier aus Wüste Wein machen – Wunder oder Kelterkunst? Nach dem Besuch eines Weinguts werden wir's wissen. Dann das Highlight in der Mondlandschaft: der Ramon-Krater, ein riesiges Loch, mitten in der Wüste, unwirtlich, unwirklich. Wenn die Hitze gnädig ist, machen wir hier eine kleine Wanderung. Wer mag, hat alternativ die Gelegenheit zu einer Jeeptour. Wir sind gekommen, um zu bleiben – zumindest heute Nacht. Das Zelt im Wüstencamp ist schon für uns aufgeschlagen – einfach, romantisch und alle unter einem Dach. Bei unserem Outdoor-Dinner strahlen Candlelight, Sternenhimmel und unsere Augen um die Wette. (F/A)

    5. Tag, Sonntag, 22.03.2020: Negevwüste - See Genezareth
    Time-out am Toten Meer

    Früh raus – Totes Meer, wir kommen! Erste Annäherung per Fotoblick von oben: Mit der Seilbahn rauf auf die Festung von Masada, wo König Herodes im Luxus badete. Unser Stichwort: Runter vom Tafelberg und rein ins Tote Meer – so geht Sich-treiben-Lassen. Outdoor-Floating de luxe mit Unvergesslichkeitsgarantie! In bester Stimmung und mit samtweicher Haut geht's anschließend weiter durchs lang gestreckte Jordantal Richtung See Genezareth, in dessen Nähe wir für die nächsten beiden Nächte im Kibbuz einchecken. (F/A)

    6. Tag, Montag, 23.03.2020: See Genezareth
    Ein Tag am See

    Hot Spots biblischer Geschichte(n): Wir besuchen die heiligen Stätten am See: Tabgha, Stichwort wundersame Brotvermehrung, Kapernaum, Jesus' Wohn- und Wirkungsstätte, und den Ort der Bergpredigt. Außerdem werfen wir im Yigal-Allon-Museum einen Blick auf das antike "Jesusboot". Zum Glück macht das Schiff für unsere nachmittägliche Bootstour einen solideren Eindruck! David präsentiert uns außerdem den Weitblick von einem Aussichtspunkt auf den Golanhöhen und Einblick in die komplexe Geschichte dieser Region. Szenenwechsel: Vor unserem Kibbuz-Dinner holen wir uns schon mal Appetit bei einem Wein-Käse-Schoko-Workshop ... wie gesagt: Israel kann Kontraste! (F/A)

    7. Tag, Dienstag, 24.03.2020: See Genezareth - Jerusalem
    Abstecher ans Mittelmeer

    Bye-bye, Kibbuz – back to the sea. Ein Stopp in Akko muss sein, mit ehemaligem Kreuzritterhafen und mächtiger Hospitaliter-Festung. Kurze Weiterfahrt nach Haifa und Besuch der Bahai-Gärten – was für ein Ausblick auf die Stadt, den Hafen und das Mittelmeer. Dann aber ... endlich Jerusalem. Ein großer Name und eine noch größere Geschichte – alles zu seiner Zeit, wir kommen hier heute Abend erst mal jeder im eigenen Tempo an. Gewusst wo – David schickt uns zur First Station, früher Bahnhof, heute Flaniermeile mit Livemusik, Bars und Gastro für jeden Geschmack. (F)

    8. Tag, Mittwoch, 25.03.2020: Jerusalem
    Heiligtümer-Highlights

    Das geht ja gut los! Wir verschaffen uns einen beeindruckenden Überblick vom Ölberg aus. Ab jetzt eine Perlenschnur der Highlights: zum Garten Gethsemane, zu Fuß durch die Altstadt, in die Grabeskirche, über den Kreuzweg auf der Via Dolorosa bis zur Klagemauer. Kleine Bibelpause auf dem arabischen Bilderbuchbasar ... und als krönenden Abschluss zum Ort des letzten Abendmahls. Um dem Zauber dieser Stadt zu erliegen, muss man nicht religiös sein. Ebenfalls beeindruckend, aber auch sehr bedrückend unser Besuch von Yad Vashem, der zentralen Holocaust-Gedenk- und Museumsstätte. Noch ein Jerusalem-Highlight am Abend? Die Sound & Light Show am Davidsturm (15 €; nur bis 4 Wochen vor Reisebeginn buchbar) ist ein echter Hingucker! (F)

    9. Tag, Donnerstag, 26.03.2020: Jerusalem
    Bethlehem und mehr

    Vormittags im Museum: Im Israel-Museum betrachten wir Jesus' Jerusalem noch mal aus einer ganz anderen Perspektive – ein echtes Vorzeigemodell! Dann ein Zeitsprung ins Heute auf einer Rundfahrt durch die Neustadt: Knesset, Menorah und das Haus das Präsidenten. Anschließend freie Zeit für eigene Entdeckungen? David schlägt vor: Noch einmal der israelischen Kulinarik hingeben auf dem Mahane Yehuda - mit etwas "Handy-Unterstützung" entgeht uns keine Köstlichkeit. Alternativ Abtauchen in den Untergrund der Davidstadt oder oben auf der Stadtmauer spazieren. Am späten Nachmittag Abstecher nach Bethlehem: In der Geburtskirche und der Geburtsgrotte wird es noch mal biblisch. Am Abend lassen wir es uns zum Abschied gemeinsam schmecken. Le Chaim – auf das Leben! (F/A)

    10. Tag, Freitag, 27.03.2020: Rückflug von Tel Aviv

    Freizeit bis zum Flughafentransfer. Im Laufe des Tages Rückflug von Tel Aviv. (F)

    A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

    price ab 2199 € (ca. 2411 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 7 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Hotels/Unterkünfte

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Tel Aviv 3 Olympia***
    Negev-Wüste 1 Chan HaShayarot-
    See Genezareth 2 El Mul GolanKibbuz
    Jerusalem 3 Prima Palace***
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2020 Info DZ * EZ * Flug ab
    18.03.–27.03. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2359 (ca. 2586 CHF) 2998 (ca. 3287 CHF)
    22.04.–01.05. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2399 (ca. 2630 CHF) 3038 (ca. 3331 CHF)
    13.05.–22.05. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2399 (ca. 2630 CHF) 3038 (ca. 3331 CHF)
    07.10.–16.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2359 (ca. 2586 CHF) 2998 (ca. 3287 CHF)
    21.10.–30.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2359 (ca. 2586 CHF) 2998 (ca. 3287 CHF)
    28.10.–06.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2359 (ca. 2586 CHF) 2998 (ca. 3287 CHF)
    11.11.–20.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2199 (ca. 2411 CHF) 2838 (ca. 3112 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 5.12.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreise enthalten

    • Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse K) von Frankfurt nach Tel Aviv und zurück, nach Verfügbarkeit, sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 110 €)
    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit gutem, landesüblichem Bus
    • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Unterkünften; eine Übernachtung in einem Wüstencamp (Mehrbettunterkunft) mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
    • Streetfood-Tour in Tel Aviv
    • Seilbahnfahrt zur Festung Masada
    • Weinprobe in der Negevwüste
    • Bootsfahrt auf dem See Genezareth
    • Wein-Käse-Schokoladen-Probe am See Genezareth
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung, am 9. Tag in Bethlehem Englisch sprechender Guide
    • Nicht enthaltene Extras: Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind (Jeeptour in der Wüste ca. 250 € je Fahrzeug, Tunneltour Davidstadt ca. 15 €).
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen für Israel 

    Für die Einreise nach Israel benötigen Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Der Personalausweis genügt nicht.

    Für Reiseteilnehmer anderer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundige dich in diesem Fall bitte bei deinem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat.

    Bei der Einreise über den Ben Gurion Flughafen in Tel Aviv erhält jeder Reisende eine Einreisekarte („Border Control Clearance“), die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss. Ein Einreisestempel im Pass wird dann nicht mehr angebracht. Bei der Überquerung von Kontrollpunkten, insbesondere im Westjordanland, sollte die Einreisekarte zur Vermeidung von Schwierigkeiten mitgeführt werden.

    Ein- und Ausreisepraxis

    Vorherige Reisen in arabische Staaten oder nach Iran stellen per se kein Einreisehindernis dar.

    Sollten im Reisepass Visa arabischer Staaten oder von Iran vorhanden sein, so ist jedoch bei der Einreise mit einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte zu rechnen (Ausnahme: Jordanien und Ägypten). Dies gilt ebenfalls für deutsche Staatsangehörige mit auch nur vermuteter arabischer oder iranischer Abstammung. Gegebenenfalls empfiehlt sich eine entsprechende Nachfrage bei der israelischen Botschaft in Berlin. Auf die Möglichkeit der Ausstellung eines Zweitpasses durch die zuständige Passbehörde wird hingewiesen.

    Bei der Ausreise aus Israel über den Flughafen Ben Gurion finden zeitintensive Sicherheitsüberprüfungen des Gepäcks, sowie Befragungen der Reisenden statt. Es empfiehlt sich, frühzeitig am Flughafen zu erscheinen. Wenn elektrische Geräte, insbesondere Laptop-Computer, durch die israelischen Sicherheitsbehörden für Untersuchungen einbehalten werden, werden diese in der Regel nach ein bis drei Tagen an den Aufenthaltsort des Reisenden nachgesandt.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das solltest du generell sein, wenn du eine Reise antrittst. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhältst du insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ausrüstung 

    Ergänzend zu den o.g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    - Tagesrucksack

    - festes Schuhwerk

    - Badesachen

    - Insektenschutzmittel

    - Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

    - Schlafsackinlet (für die Übernachtung im Wüstencamp)

    Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel 

    Es besteht auch für Israel weiterhin eine nicht auszuschließende Gefahr von Anschlägen, die sich gegen öffentliche Verkehrsmittel richten könnten. Aus diesem Grund verzichten wir vorsorglich bei unseren Besichtigungsprogrammen in Israel auf die Benutzung der öffentlichen Linienbusse. Für längere Strecken haben wir einen Bus bestellt oder benutzen Taxen; kürzere Wegstrecken legen wir zu Fuß zurück. Wir fordern die lokalen Scouts zu erhöhter Wachsamkeit auf. Auch in deiner Freizeit solltest du öffentliche Verkehrsmittel meiden.

    Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise 

    Damit du deine Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen kannst, bieten wir dir - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen nach Israel das Recht, deine Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Israel. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    In Israel ist die Sicherheitslage weiter angespannt. Meist mit Messern, gelegentlich auch mit Schusswaffen bewaffnete Einzeltäter greifen vor allem Angehörige der Sicherheitskräfte, aber auch israelische Zivilisten an. Die Sicherheitskräfte gehen im Regelfall massiv gegen die Angreifer vor. In Reaktion auf diese Angriffe wurden die Antiterror-Maßnahmen landesweit und in besonderem Maße im Raum Jerusalem ausgebaut. Die Angriffe richteten sich bisher nie gezielt gegen westliche Besucher, das deutsche Auswärtige Amt fordert dennoch auch Ausländer zu erhöhter Vorsicht auf.

    Die israelischen Sicherheitskräfte treffen umfassende Vorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung und der vielen Besucher vor Terrorangriffen. An Freitagen und an wichtigen islamischen und jüdischen Feiertagen kommt es in der Altstadt von Jerusalem und rund um den Tempelberg gelegentlich zu gewalttätigen Protesten und Demonstrationen. Wir haben aus diesem Grund unsere Reisen so geplant, dass Besichtigungen in der Altstadt von Jerusalem an anderen Tagen stattfinden. Zudem finden unsere Rundgänge durch die Altstadt auf sorgfältig ausgewählten Routen und in Begleitung unserer ReiseleiterInnen statt. Wegen der Anschlagsgefahr vermeiden wir in ganz Israel die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

    Seit dem Frühjahr 2019 feuern radikale Palästinenser vermehrt Raketen auf israelisches Territorium ab: Diese Raketen schlugen meist im Grenzgebiet ein. Bei den Angriffen im März wurden zum ersten Mal seit mehreren Jahren auch Ziele im Großraum von Tel Aviv und somit im israelischen Kernland angegriffen. Auch im November gab es im Großraum von Tel Aviv und auch in Jerusalem Raketenalarm. Trotz Vermittlungsbemühungen der Vereinten Nationen und Ägyptens ist derzeit kein Ende des Konflikts abzusehen.

    Da es im Zusammenhang mit dem syrischen Bürgerkrieg vereinzelt zu Grenzzwischenfällen an der syrisch-jordanischen Grenze gekommen ist, bieten wir weder in Israel noch in Jordanien Ausflüge in das unmittelbare Grenzgebiet zu Syrien an. In Israel verzichten wir wegen der Gefahr terroristischer Übergriffe aus den angrenzenden Territorien auch auf Aufenthalte im Umkreis des Gaza-Streifens sowie im direkten Grenzgebiet zum Libanon und zum Nordsinai.

    Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage im Nahen Osten sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

    Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Israel.

    Mit freundlichen Grüßen

    Marco Polo Reisen

    Stand: 28.11.2019

    Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts 

    Israel

    (Reisewarnung für den Gaza-Streifen)

    Stand: 28.11.19

    Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland, Ost-Jerusalem und Gaza-Streifen)

    Aktuelle s

    Am 12. und 13. November 2019 erfolgte ein verstärkter Raketen- und Mörserbeschuss aus dem Gaza-Streifen heraus auf israelisches Staatsgebiet.

    Ein Wiederaufflammen der Handlungen und weitere Zwischenfälle am Gaza-Streifen und im unmittelbar angrenzenden Gebiet - insbesondere im Abstand von etwa 40 Kilometer von der Gaza-Sperranlage - können nicht ausgeschlossen werden.

    Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird weiterhin gewarnt, von Reisen und Aufenthalten in das unmittelbar angrenzende Gebiet wird derzeit dringend abgeraten.

    - Verfolgen Sie die lokalen und internationalen Medien aufmerksam.

    - Folgen Sie stets den Anweisungen von lokalen Sicherheitskräften.

    Sicherheit – Teilreisewarnung Gaza-Streifen

    Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird gewarnt.

    Von Reisen und Aufenthalten in das unmittelbar angrenzende Gebiet wird derzeit dringend abgeraten.

    Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Libanon und Syrien, insbesondere östlich der Straße 98, wird abgeraten.

    Terrorismus

    Israel bleibt das erklärte Ziel von islamistischen Terrorgruppen. In den letzten Jahren sind Sicherheitsvorfälle mit terroristischem Hintergrund signifikant zurückgegangen. Es gibt derzeit keine konkreten Hinweise auf eine gezielte Gefährdung von Ausländern.

    Es kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, dass es in der aktuellen Situation zu terroristischen Angriffen im öffentlichen Raum kommen kann; das Risiko eines Anschlags besteht fort.

    - Seien Sie landesweit besonders vorsichtig, insbesondere in der Nähe von Bushaltestellen und Bahnhöfen und bei besonderen Anlässen.

    - Meiden Sie möglichst größere Menschenansammlungen.

    - Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    Die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten. Insbesondere im Umfeld von Checkpoints sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen.

    Auch bei zunächst friedlichen Versammlungen besteht das Risiko, dass die Situation sehr schnell eskaliert.

    Am israelischen Sicherheitszaun am Gaza-Streifen finden weiterhin Kundgebungen und Protestaktionen statt. Bei Demonstrationen kam es zu zahlreichen Todesopfern und Verletzten auf palästinensischer Seite. Insbesondere werden zahlreiche, mit Brandsätzen ausgestattete Drachen und Ballons eingesetzt, die vom Gaza-Streifen aus starten und im Nahbereich des Zauns landen. Auch Raketen- und Mörserbeschuss aus dem Gaza-Streifen heraus auf israelisches Staatsgebiet und israelische Gegenangriffe kommen des Öfteren vor. Zwischenfälle am Gaza-Streifen und im unmittelbar angrenzenden Gebiet sind nicht auszuschließen.

    - Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam.

    - Meiden Sie größere Menschenansammlungen.

    - Lassen Sie bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Israel und den Palästinensischen Gebieten besondere Vorsicht walten.

    - Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut.

    - Suchen Sie beim Erklingen von Alarmsirenen umgehend nahegelegene Schutzräume auf.

    - Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.

    Jerusalem (einschließlich Ost-Jerusalem)

    Insbesondere auf dem Tempelberg/Haram Al Sharif und dessen Umgebung kann es zu Auseinandersetzungen kommen, etwa an muslimischen und jüdischen Feiertagen sowie an Freitagen.

    - Seien Sie bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem besonders vorsichtig.

    - Suchen Sie Rat bei einer ortskundigen Begleitung.

    - Halten Sie sich über die aktuelle Lage informiert.

    Grenzgebiet zu Syrien und Libanon

    Im israelisch-syrischen Grenzgebiet haben sich die Spannungen erhöht. Es ist zu mehreren sicherheitsrelevanten, auch militärischen Zwischenfällen gekommen, bei denen Raketen, Mörsergranaten, etc. auf israelischem Territorium niedergegangen sind. Die israelischen Streitkräfte behalten sich Gegenmaßnahmen jeweils ausdrücklich vor.

    - Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon, insbesondere östlich der Straße 98, wird abgeraten.

    Grenzgebiet zu Ägypten

    In der Vergangenheit wurden vereinzelt Raketen aus dem Sinai auf Israel abgeschossen, die in unbewohntem Gebiet um Eilat eingeschlagen sind. Es kam nicht zu Personen- oder Sachschäden. Vereinzelte bewaffnete Zwischenfälle entlang der israelisch-ägyptischen Grenze können nicht ausgeschlossen werden. In der Vergangenheit kam es dabei kam es auch zu Schusswechseln.

    - Vermeiden Sie Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze und weichen Sie auf alternative Routen aus.

    - Beachten Sie auch die Reise- und Sicherheitshinweise Ägypten mit einer Teilreisewarnung für den Nordsinai inklusive des Grenzgebiets zu Israel (mit Ausnahme des an Eilat angrenzenden Ortes Taba).

    Angrenzendes Gebiet zum Gaza-Streifen

    Von Aufenthalten im unmittelbar angrenzenden Gebiet zum Gaza-Streifen wird derzeit dringend abgeraten.

    - Beschränken Sie Bewegungen in der Region möglichst auf das Nötigste.

    - Informieren Sie sich über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen.

    - Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen von Sicherheitskräften.

    Palästinensische Gebiete: Gaza-Streifen

    Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird gewarnt.

    Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können im Gaza-Streifen und in den dazugehörigen Küstengewässern praktisch keine konsularische Hilfe leisten. Gleiches gilt für die Ausreise aus dem Gazastreifen.

    Im Rahmen der israelischen Militäroperation „Protective Edge“ erfolgten schwere Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen mit vielen Toten und Verletzten. Dabei wurde auch öffentliche Infrastruktur, wie Straßen, Strom- und Abwasserversorgung, beschädigt. Ferner befinden sich in Trümmern sowie auf wenig befahrenen Wegen nach wie vor nicht detonierte Sprengmittel (UXO).

    Die Versorgungslage im Gaza-Streifen ist schwierig. Die öffentliche Stromversorgung ist auf wenige Stunden am Tag beschränkt. Das Grundwasser gilt als belastet. Treibstoffmangel wirkt sich auch auf andere öffentliche Dienstleistungen, wie Kläranlagen, aus. Sie dürfte sich angesichts der derzeitigen Zuspitzung noch verschlechtern.

    Die Einreise nach Gaza auf dem Seeweg ist nicht möglich. Es wird angesichts einer drohenden Gefährdung für Leib und Leben dringend vor Versuchen gewarnt, in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gazastreifen einzudringen. Im Mai 2010 kamen bei einem solchen Versuch (sog. „Gaza-Flottille“) neun Menschen ums Leben.

    Der einzige Personenübergang zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, in Erez, ist zurzeit insbesondere für humanitäre Fälle und internationale Organisationen geöffnet. Der Gaza-Streifen ist seit Juni 2007 für den allgemeinen Personenverkehr von und nach Israel fast vollständig abgeriegelt. Personenverkehr zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, über den Übergang Erez, wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt und Doppelstaatern mit palästinensischen Ausweispapieren in der Regel gar nicht gestattet. Auch die Ausreise über Erez ist in der Regel nur für Personen möglich, die mit Genehmigung der israelischen Behörden über Erez eingereist sind. Der Grenzübergang Erez wurde auch in der Vergangenheit wiederholt kurzfristig geschlossen.

    Der Grenzübergang Rafah, zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen, ist außer an Wochenenden und islamischen Feiertagen grundsätzlich geöffnet. Der Grenzübergang kann dann nach Angaben der ägyptischen Behörden regulär - nur - von Palästinensern mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde benutzt werden. Für die Ausreise aus dem Gaza-Streifen bedarf es der Zustimmung der ägyptischen und palästinensischen Grenzbehörden. Hier kann es auch bei erst kürzlich erfolgter Einreise zu Wartezeiten von mehreren Wochen bis zur Ausreise kommen. Eine Ausreise aus dem Gaza-Streifen kann bei erfolgter Einreise über Rafah auch nicht über den israelischen Grenzübergang Erez erfolgen.

    Es besteht eine Reisewarnung für den Nordsinai. Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Nord-Sinai wird hingewiesen, siehe Reise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung - Ägypten.

    Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)

    Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen, vor allem zwischen Israel und Jerusalem einerseits und dem Westjordanland andererseits, aber auch innerhalb des Westjordanlands.

    Es kommt immer wieder zu Anschlägen, Angriffen und Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Es gibt immer wieder Berichte über Angriffe auf Fahrzeuge, die mit Steinen oder Molotow-Cocktails beworfen werden, teils durch Palästinenser, teils durch israelische Siedler.

    Die Sicherheitslage im Westjordanland ist ausgesprochen volatil und kann sich nach akuten Sicherheitsvorfällen schnell ändern. In solchen Fällen können einzelne Ortschaften durch das israelische Militär abgeriegelt oder sogenannte „fliegende“ Checkpoints eingerichtet oder bestehende Checkpoints vorübergehend geschlossen werden. Es kann zu Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte in Ramallah und anderen palästinensischen Städten und Dörfern kommen. Protestaktionen sind jederzeit möglich.

    Besuche in den von der Palästinensischen Behörde verwalteten Städten Bethlehem, Beit Sahour, Beit Jalla, Jericho, Taybe, Al-Bireh und Ramallah, sowie die Benutzung der Straße 1 zum Toten Meer und der Straße 90 im Jordantal sind auch ohne besondere Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung vertretbar. Mit israelischen Mietwagen ist der Besuch dieser Städte, die im sogenannten A- und B-Gebiet liegen.

    - Bereisen Sie das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung.

    - Kleiden Sie sich aufgrund der größtenteils konservativen Gesellschaft stets angemessen und verzichten Sie auf kurze Hosen/Röcke und nicht schulterbedeckende Kleidung.

    - Bewahren Sie unbedingt Ruhe, meiden Sie Menschenansammlungen und suchen Sie ggf. Zuflucht im Inneren von Geschäften und Wohnhäusern.

    - Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der israelischen und palästinensischen Sicherheitskräfte.

    - Seien Sie bei der Benutzung der Straße 60 im Westjordanland besonderer vorsichtig, insbesondere um Hebron, um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.

    - Vermeiden Sie generell Fahrten in der Dunkelheit.

    - Beachten Sie unbedingt Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten.

    - Verfolgen Sie die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam.

    Kriminalität

    Die Kriminalitätsrate ist niedrig. Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommt insbesondere an touristisch frequentierten Orten wie Flughäfen, Bahnhöfen und Stränden vor.

    - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

    - Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

    - Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, im Bus und an Stränden besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    - Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Natur und Klima

    Israel und die Palästinensischen Gebiete liegen in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.

    Es gibt drei Klimazonen: Die Küstenebene hat feuchtheiße Somme und milde, regenreiche Winter, das Bergland einschließlich Jerusalem warme und trockene Sommer und kalte Winter, die Wüste heiße und trockene Sommer und milde Winter.

    Vor allem in den Sommermonaten können aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen Busch- und Waldbrände sowie Sandstürme auftreten.

    In den Wintermonaten kann es zu Überschwemmungen kommen, insbesondere in der Negev-Wüste.

    Am Toten Meer gibt es inzwischen Tausende von Einsturzlöchern („Sink Holes“). Innerhalb von Sekunden entstehen an der Küste Einsturztrichter bzw. Erdfälle von bis zu 20 Meter Tiefe und 80 Meter Breite.

    In Tel Aviv und Umgebung kommt es aufgrund von gefährlichen Strömungen immer wieder zu tödlichen Badeunfällen.

    - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    - Verlassen Sie befestigte Straßen und Wege am Toten Meer nicht.

    - Halten Sie sich in Tel Aviv und Umgebung beim Baden im Meer immer in Strandnähe auf und schwimmen Sie nicht zu weit hinaus.

    - Achten Sie auf teilweise sehr starken Strömungen und meiden Sie diese frühzeitig.

    - Baden Sie nur an bewachten Küstenabschnitten und beachten Sie dort unbedingt die Beflaggung an den Stränden und die Durchsagen der Bademeister.

    - Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.

    Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

    Israel / Palästinensische Gebiete 

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    - Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland ist keine Impfung erforderlich. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung bei Einreise nachzuweisen.

    - Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    - Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Für einen Langzeitaufenthalt in den Palästinensischen Gebieten wird zudem noch eine Typhusimpfung empfohlen.

    - Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.

    - Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    HIV/AIDS

    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

    - Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    - Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

    - Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

    - Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

    - Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

    - Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

    - Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

    - Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Cholera

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

    - Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

    Weitere Infektionskrankheiten

    Einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniasis, West-Nile Fieber, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung).

    In Israel ist es an mehreren Orten zu einem Wassersport-assoziierten Ausbruch von Leptospirose gekommen.

    Medizinische Versorgung

    Das Versorgungsniveau in Israel ist gut bis sehr gut, die Notfallversorgung und Entbindungen erfolgen ausschließlich im dafür bestens etablierten staatlichen Gesundheitssystem. In den Palästinensischen Gebieten ist das Versorgungsniveau deutlich eingeschränkt. Krankenwagen dürfen die Grenze zu Israel nicht passieren. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall ist empfehlenswert.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z. B. www.dtg.org.

    Unverändert gültig seit: 28.11.2019