Marco Polo Reisen - Young Line Travel - Youngline

Für Traveller
zwischen
20 und 35

Young Line Travel - Youngline

Thailand – Kambodscha – Vietnam
Tempel, Tuk-Tuks & Traumstrände

Reise-Nr. ST 5117

zur Buchung

  • Zwei Wochen unterwegs in Thailand, Kambodscha und auf Stippvisite in Vietnam - Highlights und Traumstrände
    Asiens Topmetropole Bangkok
    Legendäre Tempelstadt im Dschungel: Angkor
    Badetage am feinsandigen Traumstrand von Koh Rong
    Viele Übernachtungen in schönen Resorthotels
    Ausrüstungstipps zu dieser Reise findest du unter "Sicher & Gesund"

    Bangkok, Chinatown, funkelnde Neonreklamen, Garküchen - vor wenigen Stunden waren wir noch im heimischen Europa, jetzt brutzelt schon unser erstes Thai-Dinner auf dem Grill und wir spüren Exotik pur! Zwei spannende Wochen Urlaub in Fernost liegen auf dieser Rundreise vor uns: Kulturschätze wie Bangkoks Königspalast und die sagenhafte Tempelstadt Angkor, dazu eine gute Portion tropischer Natur und Inseltage an einem Traumstrand, den wir wohl nie vergessen werden - dieser feine Sand unter unseren Füßen, dieses warme, türkisblaue Wasser, diese sanfte Brise ...

    price ab 2339 € (ca. 2630 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 3 Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Samstag, 26.10.2019: Flug nach Asien

    Mittags Flug mit Vietnam Airlines von Frankfurt nach Saigon (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.).

    2. Tag, Sonntag, 27.10.2019: Bangkok
    Typisch Fernost

    Morgens Landung in Saigon und nach zweistündiger Übergangszeit kurzer Weiterflug nach Bangkok. Am Flughafen begrüßt uns dort vormittags Marco Polo Scout Tarrin und begleitet uns in die "Stadt der Engel" zu unserem Hotel. Zeit zum Ankommen: Die Umgebung ist ruhig und für eine 12-Millionen-Metropole erstaunlich grün, aber nur die Straße runter und schon stehen wir mittendrin im Alltag - wenn wir wollen! Scout Tarrin sieht die Neugier in unseren Augen und nimmt uns gegen Abend mit der U-Bahn mit nach Chinatown. Knatternde Tuk-Tuks, ein goldglänzender Tempel und der unwiderstehliche Duft der Garküchen - Asien, wir sind angekommen! Open air und auf Plastikstühlen spicy Thai-Food, dazu der Sound der Stadt und ein herzliches Lachen der Köche, so startet unsere Reise kulinarisch. (A)

    3. Tag, Montag, 28.10.2019: Bangkok
    Highlights am Wasser

    Nach dem Frühstück per Skytrain zum Fluss Chao Phraya - wow, was hier so alles zwischen Luxushotels und Condominiums durch die Stadt tuckert. Um zum Königspalast° zu kommen, machen wir es wie die Einheimischen: Wir nehmen das Linienboot und schlagen so ein weiteres Mal dem Dauerstau in Bangkoks Straßen ein Schnippchen. Scout Tarrin führt uns zum Tempel des Smaragdbuddhas° und hat anschließend noch einen Blick hinter die Kulissen der Hauptstadt parat: in einem bezaubernden Tempel, in den vor allem Thailänder in unserem Alter kommen, und auf einem typischen Straßenmarkt. Nachmittags ziehen wir auf eigene Faust los. Die meisten von uns treffen sich pünktlich zum Sunset am Dachpool unseres Hotels - um die Nacht zu planen ... (F)

    4. Tag, Dienstag, 29.10.2019: Bangkok - Siem Reap
    Ziel Angkor!

    Länderwechsel: Mit dem Bus lassen wir Bangkok hinter uns und fahren nach Aranyaprathet, Grenzort zu Kambodscha. Casinos, wohin man schaut, und Menschen, die hier ihr Glück finden wollen. Beim kambodschanischen Einreiseposten werden wir bereits erwartet: Scout Samnang ist gleich voll in ihrem Element. Mit ihr geht es in gut drei Stunden über die Landstraße durch weite Reisanbaugebiete nach Siem Reap, unsere Basis für drei Nächte. (F/A)

    5. Tag, Mittwoch, 30.10.2019: Angkor
    Größtes Sakralbauwerk der Erde

    Marco Polo Live

    Radeln in Angkor Immer Bus fahren ist langweilig, finden wir. Drum schwingen wir uns heute aufs Fahrrad: Durch den Dschungel, begleitet vom Lärm der Brüllaffen, dringen wir vor bis zu den Tempeln von Angkor Wat. Samnang klettert mit uns über verwitterte Stufen und hinter mächtige Mauern. Zweiter Stopp ist der Bayon mit seinen rätselhaften Riesengesichtern. Nach einem Picknick im Dschungel radeln wir weiter zum Tempel Ta Prohm, den die Würgefeige fest im Griff hat. Deren Wurzeln sprengen selbst die dicksten Mauern. Aber sie bewahren sie durch ihre Umklammerung auch vor dem Einsturz.

    Samnangs Tipp für den Abend: Mit dem Tuk-Tuk zum Nachtmarkt und kambodschanische Fischsuppe probieren! (F/M)

    6. Tag, Donnerstag, 31.10.2019: Angkor
    Abseits der Touristenpfade

    Freizeit oder ein ganz besonderes Besichtigungsprogramm (79 €): Wir fahren zu den Tempeln von Banteay Srei und Beng Mealea. Die Extrakilometer zahlen sich schnell aus: Nur wenige Touristen verschlägt es hierher, sodass wir die meditative Stille dieser Orte in vollen Zügen genießen können. Zurück in Siem Reap, können wir noch in den großen Hotelpool springen, bevor wir uns abends ins Kontrastprogramm stürzen: Ob rustikales Travellercafé, schicke Lounge oder das Restaurant einer NGO - hier ist für jeden etwas dabei, und gerade die Dinner bei den Sozialprojekten sind sehr beliebt. Wie daheim gilt auch hier: Tisch reservieren - Samnang hilft gern. (F)

    7. Tag, Freitag, 01.11.2019: Siem Reap - Phnom Penh
    An den Mekong

    Über Kampong Thom fahren wir Richtung Phnom Penh und halten unterwegs in Skuon, legendär für seine frittierten Spinnen - Mutige vor! Nachmittags in der Hauptstadt Zeit für ein erstes Sightseeing. Religiöses Zentrum von Phnom Penh ist der Wat Phnom°. Um uns bei den Göttern für die sichere Reise zu bedanken, kaufen wir vor dem Tempel kunstvoll aus Papier gefaltete Lotusblüten. Abends flanieren wir gleich vor dem Hotel über die Uferpromenade Sisowath Quay - und machen es uns dann mit Blick auf den Mekong in einer Bar gemütlich. (F)

    8. Tag, Samstag, 02.11.2019: Phnom Penh
    Königlicher Glanz am Fluss

    Zweiter Teil der Citytour: Königspalast° mit Silberpagode° und dann das Nationalmuseum°, das uns noch mal an unsere Erlebnisse in Angkor erinnert. Der Nachmittag ist frei, vielleicht für einen Besuch in einem der NGO-Shops? Wer sich mit der dramatischen jüngeren Geschichte des Landes auseinandersetzen möchte, dem sei ein Ausflug per Taxi oder Tuk-Tuk nach Tuol Sleng ans Herz gelegt: Im Genozid-Museum auf dem Gelände des früheren Gefängnisses S-21 der Roten Khmer wird deren Schreckensherrschaft in den 1970er-Jahren dokumentiert. Wahrlich keine leichte Kost, aber zum Verständnis Kambodschas und seiner liebenswerten, sehr leisen und bescheidenen Bevölkerung ungemein wichtig. (F)

    9. Tag, Sonntag, 03.11.2019: Phnom Penh - Koh Rong
    Robinsoninsel

    Die kulturellen Highlights unserer Reise liegen hinter uns, nun erwartet uns jede Menge Natur und Entspannung! Über die Landstraße geht es in den äußersten Süden des Landes an den Golf von Siam. Am Pier von Sihanoukville heißt es umsteigen: Die schönsten Strände liegen weiter draußen auf vorgelagerten Inseln. Ein Speedboot bringt uns mit anderen Passagieren in gut einer Stunde über das Meer zur Insel Koh Rong - dann hält uns nichts mehr und wir springen hinein ins türkisblaue Wasser. Unsere Basis für die kommenden Tage: geschmackvolle Chalets, nur ein paar Schritte vom Strand entfernt (keine Einzelbelegung möglich). (F/A)

    10. - 12. Tag, Mo, 04.11.2019 - Mi, 06.11.2019: Koh Rong
    Sandstrand - kilometerlang

    Relaxtage auf Koh Rong. Unser Scout hat uns bei der Ankunft mit den passenden Tipps versorgt, jetzt gehört die Insel (fast) uns und noch dazu ein Strand, für den wir kaum Worte finden! Unter unseren Füßen knirscht der Sand des Long Beach ... Wer möchte, mietet sich eine Schnorchelausrüstung und genießt das glasklare Wasser oder schaut mal am etwas belebteren Tui Beach vorbei, wo man herrlich in schattigen Strandcafés chillen kann. (F)

    13. Tag, Donnerstag, 07.11.2019: Koh Rong - Sihanoukville
    Zurück in die Zivilisation

    Gegen Mittag Abschied nehmen von unserer Paradiesinsel. Mit dem hoteleigenen Speedboot fahren wir zurück zum Festland. Im Hafen- und Urlaubsstädtchen Sihanoukville beziehen wir für die letzte Nacht vor der Heimreise Quartier. Nightlife zum Abschied? Hier ist es möglich - der legendäre Serendipity Beach lockt zum Sundowner. Vorher vielleicht noch ein Bootsausflug in die Mangroven des Ream-Nationalparks, zu einem Fischerdorf, Pelikanen und mit etwas Glück auch Delfinen (18 €)? (F)

    14. Tag, Freitag, 08.11.2019: Sihanoukville - Saigon
    Heimwärts!

    Vom nahen Flugplatz bringt uns das Flugzeug vormittags über das weitverzweigte Mekongdelta nach Saigon - Scout Tung wartet schon auf uns. Nach Tagen des entspannten Insellebens kommt die asiatische Metropole zum Abschluss unserer Reise wie gerufen: Wir starten gleich zur Stadtrundfahrt mit der Kathedrale Notre-Dame und Cholon, Saigons Chinatown. In den engen Gassen Händler neben Händler, Berge von aromatischen Kräutern und saftigem Obst wechseln einander ab. Anschließend feiern wir gemeinsam Abschied beim leckeren Vietnam-Dinner am Saigon River. Abends Transfer zum Flughafen und gegen Mitternacht Rückflug mit Vietnam Airlines nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.). (F/A)

    15. Tag, Samstag, 09.11.2019:  Ankunft in Europa

    Ankunft in Frankfurt am Morgen.

    ° Die Eintrittsgelder der gekennzeichneten Besichtigungspunkte in Höhe von ca. 50 € sind nicht im Reisepreis enthalten.

    A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

    price ab 2339 € (ca. 2630 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 3 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Hotels/Unterkünfte

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Bangkok 2 Galleria 10****
    Siem Reap 3 Royal Angkor Resort*****
    Phnom Penh 2 Frangipani Royal Palace****
    Koh Rong 4 Sok San Beach Resort***
    Sihanoukville 1 Dara Independence****
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2019 DZ * EZ *
    23.02.–09.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2339 (ca. 2630 CHF) 2638 (ca. 2966 CHF)
    27.04.–11.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2099 (ca. 2360 CHF) 2388 (ca. 2685 CHF)
    26.10.–09.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2339 (ca. 2630 CHF) 2638 (ca. 2966 CHF)
    09.11.–23.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2339 (ca. 2630 CHF) 2638 (ca. 2966 CHF)
    23.11.–07.12. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2339 (ca. 2630 CHF) 2638 (ca. 2966 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 22.3.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Vietnam Airlines von Frankfurt nach Bangkok und zurück von Saigon sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 105 €); bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
    • Zwischenflug (Economy) mit Cambodia Angkor Air von Sihanoukville nach Saigon
    • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit guten, landesüblichen, klimatisierten Bussen
    • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC und Klimaanlage in den genannten Hotels
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen/Picknick, A = Abendessen)
    • Ein-Tages-Pass für Angkor (ca. 32 €)
    • Fahrradmiete am 5. Tag
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende, wechselnde Marco Polo Reisebegleitung, vom 10. bis 12. Tag keine Reisebegleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Eintritte (ca. 50 €) und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind; Grenzübergangsgebühr Kambodscha - Thailand (ca. 5 €)
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass erforderlich. Das Visum für Kambodscha wird am Einreiseort ausgestellt (ca. 25 €, vor Ort zu zahlen). Für Deutsche besteht bis zu einem ununterbrochenen Aufenthalt von 15 Tagen in Vietnam keine Visumpflicht. Visa für längere Aufenthalte bzw. eine zeitnahe Wiedereinreise und für Österreicher beantragen wir gerne (Frist 5 Wochen; kurzfristiges Visum gegen Aufpreis möglich). Den aktuell anwendbaren Preis für diesen Service entnimmst du bitte der Rubrik "Zusätzlich buchbare Extras", sobald du einen Reisetermin und die Unterkunftsart ausgewählt hast. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Für die Einreise nach Thailand benötigen Deutsche, Österreicher sowie Schweizer Staatsangehörige einen Reisepass (mit genügend freien Seiten), der bei Ankunft noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Ein Visum ist lediglich für einen Aufenthalt von mehr als 30 Tagen erforderlich.

    Für die Einreise nach Kambodschabenötigst du ein Visum, welches bei Einreise erteilt wird (Kosten ca. 30 USD). Zur Beantragung wird ein Passbild von dir benötigt. Das entsprechende Visa antragsformular erhältst du vor Grenzübertritt von deinem Marco Polo Scout. Es werden außerdem ca. 5 € Grenzübergangsgebühr verlangt. Diese ist nicht im Reisepreis enthalten und muss neben der Visagebühr vor Ort von dir bezahlt werden.

    Für die Einreise nach Vietnam benötigst du einen gültigen Reisepass, welcher mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig ist.Ein Visum für Vietnam ist nur noch für Nichtdeutsche nötig bzw. für Deutsche, die sich länger als 15 Tage in Vietnam aufhalten oder ein zweites Mal nach Vietnam einreisen. Das Visum für Vietnam muss dann vorab beantragt werden.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten u. U. abweichende Einreisebestimmungen. Wir bitten dich bei deinem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

    Die Kosten für das Vietnam-Visum (falls notwendig) und seine Besorgung sind nicht im Reisepreis enthalten. Die Besorgung des Visums übernehmen wir gerne für dich. Die für diesen Service anfallenden Kosten entnimmst du bitte dem Abschnitt „Zusätzlich buchbare Extras“ der Reiseausschreibung. ___________________________________________________________________________________

    Visumbesorgung durch Marco Polo

    möglich für: alle Nationen

    erforderliches Reisedokument: Reisepass

    Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende hinaus

    Anzahl freie Seiten: 2 (letzte Umschlagseite zählt nicht!)

    Einsendefrist bei Marco Polo: 5 Wochen vor Reisebeginn

    Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen

    hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen

    bzw. diese sogar scheitern.

    einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original

    - 1 ausgefüllter Visumantrag Vietnam

    - 1 farbiges Passbild

    - Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

    Gebühr bei verspäteter Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe

    Einsendung: von 25 € pro Person und ggfls. anfallende Spesen für

    Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

    ___________________________________________________________________________________

    Passbilder: Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Es werden nur Bilder in Fotoqualität akzeptiert, keine selbst ausgedruckten. Um die Visumerteilung nicht zu verzögern, empfehlen wir dir, auf selbst ausgedruckte Fotos zu verzichten.

    Bitte sende uns den Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ trotzdem bis spätestens 6 Woche n vor Abreise zu, da wir für die Buchung der Inlandsflüge bzw. der gebuchten Hotels die Daten an unsere örtliche Agentur weiterleiten müssen.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das solltest du generell sein, wenn du eine Reise antrittst. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhältst du insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ausrüstung 

    Folgende Liste soll bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    - Tagesrucksack

    - 1 Paar feste Schuhe mit rutschfester Sohle

    - (Alte) Socken für Tempelbesuche, da sich die Böden in der Sonne aufheizen können

    - Badesachen

    - Insektenschutzmittel

    - Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

    - Taschenlampe (bei Stromausfällen)

    Hauptgepäck 

    Als Hauptgepäck ist ein strapazierfähiger Rollkoffer ausreichend, ein Trekkingrucksack ist nicht zwingend notwendig.

    Sicherheitseinrichtungen in den Hotels 

    Die gesetzlichen Anforderungen an Sicherheitseinrichtungen in den Hotels in Südostasien sind teilweise anders als in Deutschland. Folgende Punkte weichen vom deutschen Standard ab:

    - Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden

    - fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise

    - Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm

    - niedrige Fensterbrüstungen

    - fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools

    - Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert

    Sicherheit geht vor! 

    Wir übersenden dir anbei eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage deiner Reiseländer sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.

    Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

    Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Du wirst zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann deine individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor

    Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des

    Landes können Abweichungen gelten;

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige

    eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Thailand 

    Unverändert gültig seit: 28. Februar 2019

    Impfschutz

    Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland besteht keine Impfnotwendigkeit gegen Gelbfieber.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut Japanische Enzephalitis und Typhus empfohlen.

    Dengue-Fieber

    Dengue-Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Dengue-Fieber tritt in Thailand häufig auf, vorwiegend während der Regenzeit von Mai bis Oktober, Stadtgebiete sind oftmals stark betroffen, mit einem Übertragungsrisiko ist aber landesweit zu rechnen. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

    Chikungunya-Fieber

    Chikungunya-Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z.T. langanhaltenden Gelenkschmerzen. Seit 2008 werden zunehmende Krankheitszahlen in den südlichen Provinzen Thailands, auch in den Touristenzentren, verzeichnet. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

    Zika-Virus-Infektion

    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Thailand mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes..

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Beim Auftreten von Fieber nach einem Thailandbesuch ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

    Malaria tritt in Thailand regionsabhängig ganzjährig auf, ca. 42% der Fälle im Land werden durch die gefährlichere Form Plasmodium falciparum hervorgerufen, ca. 50% durch Plasmodium vivax (selten auch Infektionen mit Plasmodium knowlesii). Zunehmende Artemisinin-Resistenzen werden berichtet.

    Ein Malariarisiko besteht im nordwestlichen Grenzgebiet zu Myanmar, v. a. in den Provinzen Tak und Mae Hong Son, im westlichen Grenzgebiet in der Provinz Ranong sowie im Süden in der Provinz Yala. Des Weiteren im westlichen Grenzgebiet zu Myanmar (Provinzen Chumphon, Prachuab, Khiri Khan, Kanchanaburi, Petchaburi) sowie im Süden (Narathiwat, Songkhla), im südöstlichen Grenzgebiet zu Kambodscha (Trat, Chantaburi) und auf einigen Inseln (z.B. Ko Chang bei Ranong); außerdem in den ländlichen bewaldeten Regionen von Phuket und Phang Nga.

    Das Malariarisiko ist geringer aber vorhanden (mehr in der Regenzeit, weniger in der Trockenzeit) in den Waldgebieten des mittleren Westens sowie der nördlichen und östlichen Landesteile; auf einigen Inseln, z.B. Ko Chang und Ko Mak vor Trat im Südosten, Similan-Inseln in der Andamanensee vor der Provinz Phang Nga im Südwesten.

    Ein sehr geringes Malariarisiko besteht in den zentralen Landesteilen und Küstengebieten, auf den meisten vorgelagerten Inseln sowie in den höheren Gebirgslagen.

    Großstädte und Touristikzentren wie Bangkok, Pattaya, Hua Hin, Cha Am, Chiang Mai, Ko Samui, Phuket (Stadtgebiet), Krabi (Stadtgebiet), Songkhla (Stadtgebiet), Hat Yai gelten als malariafrei.

    Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) kann je nach Reiseprofil für die Risikogebiete ggf. eine Chemoprophylaxe erwogen werden. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

    - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    - tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf

    alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

    Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reisemedizin/reisemedizinische-hinweise

    HIV / AIDS

    ist im Lande insbesondere in den Risikogruppen ein großes Problem, glücklicherweise steigen die Fallzahlen nicht mehr an. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Durchfallerkrankungen und Cholera

    Durchfallerkrankungen treten in Thailand sehr häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich Durchfallerkrankungen vermeiden.

    Einige Grundregeln

    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.

    Neue Influenza A/H1N1 2009 (Schweinegrippe)

    Auch in Thailand gibt es seit April 2009 nachgewiesene Infektionen mit der neuen Influenza A/H1N1. Seit Dezember 2009 sind die Fallzahlen deutlich zurückgegangen und mischen sich mit dem Vorkommen der saisonalen Influenza.

    Saisonale Influenza

    Die üblichen saisonalen Influenzaviren zirkulieren ganzjährig in Thailand mit leichtem Anstieg der Fallzahlen während und kurz nach den Regenzeiten. Insgesamt ist das Vorkommen aber seltener als in europäischen Gebieten mit größerer Temperaturdifferenz, epidemische Verläufe sind nicht bekannt.

    Aviäre Influenza (Vogelgrippe)

    Seit Jahren ist in Thailand auch die hochpathogene Form der aviären Influenza („Vogelgrippe“) aufgetreten, in den letzten Jahren ist es allerdings nicht mehr zu menschlichen Erkrankungsfällen gekommen. Fast immer erfolgt die Übertragung auf den Menschen durch den engen und direkten Kontakt zu infiziertem Geflügel.

    Weiter vorkommende Infektionen sind Tollwut, Japanische Enzephalitis sowie Melioidose und Leptospirose.

    Schlangen

    In Thailand kommen diverse giftige Schlangenarten vor (auch in den Stadtgebieten, v. a. während der Regenzeit), hier ist besondere Vorsicht geboten!

    Luftverschmutzung

    Die Luftverschmutzung/Feinstaubbelastung in größeren thailändischen Städten, insbesondere in Bangkok und Chiang Mai, hat in den letzten zwei Jahren stark zugenommen. Reisende können sich über die aktuellenAußerdem ist in der trockenen Jahreszeit (November bis April) in ländlichen Gebieten aufgrund von Bränden eine stärkere Belastung durch Rauch und Staub möglich.

    Aktuelle Luftwerte bietet z.B. auf World Air Quality Index TeamdasWorld Air Quality Index Team und Air4Thai sowie mittelsdie Smartphone App wie AirVisual informieren.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist insbesondere in Bangkok und auch in den großen Städten von hoher Qualität, auf dem Land entspricht sie evtl. jedoch nicht europäischem Standard. Vielfach fehlen dort auch europäisch ausgebildete, Englisch bzw. Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. Daher sollte vor der Reise ein Beratungsgespräch mit einem erfahrenen Tropenmediziner geführt werden.

    Vietnam 

    Unverändert gültig seit 14. Februar 2019

    Aktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

    Impfschutz

    Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

    Als Reiseimpfung wird eine Impfung gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus sowie Japanische Enzephalitis empfohlen.

    Dengue-Fieber

    Dengue wird in vielen Teilen des Landes inkl. der Städte durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

    Da es derzeit weder eine reisemedizinisch etablierte Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.).

    Zika-Virus-Infektion

    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Vietnam mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung <http://www.who.int/emergencies/zika-virus/en>, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.

    Malaria

    Malaria tritt in Vietnam regionsabhängig ganzjährig auf, ca. 66% der Fälle im Land werden durch die gefährlichere Form Plasmodium falciparum hervorgerufen. Humane Infektionen mit Plasmodium knowlesii sind möglich. Zunehmend werden Arteminisin-Resistenzen berichtet.

    Mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) vor allem im zentralen Hochland unterhalb 1500m südlich des 18. Breitengrades (Provinzen Kon Tum, Gia Lai, Dak Lak, Binh Phuoc, Dak Nong, sowie Hinterland der Küstengebiete von Quang Tri, Ninh Thuan, Quang Nam, Khanh Hoa); weniger ausgeprägt im gesamten Süden mit dem Mekong-Delta.

    Geringes oder kein Risiko in den Küstenregionen und im Norden.

    Stadtgebiete inkl. Ho-Chi-Minh-Stadt und Großraum Hanoi bis zur Halong-Bucht gelten als malariafrei.

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Beim Auftreten von Fieber nach einem Vietnambesuch ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

    Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) kann je nach Reiseprofil für die Risikogebiete ggf. eine Chemoprophylaxe oder eine Notfall-Selbsttherapie empfohlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

    Aufgrund der o.g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

    körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    ganztägig (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

    Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe <https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reisemedizin/reisemedizinische-hinweise>.

    HIV/AIDS

    HIV/AIDS ist im Lande, insbesondere in den Risikogruppen, ein großes Problem. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Infektionsrisiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Durchfallerkrankungen

    Jährlich kommt es in Vietnam während und nach den Regenzeiten zu vermehrtem Auftreten von Durchfallerkrankungen. Bei entsprechender Behandlung verlaufen diese in der Regel ohne Komplikationen.

    In den Provinzen Ha Tinh, Quang Binh, Quang Tri und Thua Thien-Hue ist das Meerwasser durch Industrieabwässer verunreinigt, zur Vorsicht beim Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten in den betroffenen Regionen wird geraten.

    Einige Grundregeln:

    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, kein Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen und Eiswürfel vermeiden. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, selbst schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang, vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    Japanische Enzephalitis

    Die meisten Fälle dieser durch Moskitos übertragenen Virusinfektion des Gehirns treten im Süden während der Regen- und der frühen Trockenzeit und im Norden im Spätsommer und Herbst auf. Bei längeren Aufenthalten in ländlichen Gebieten sind Mückenschutz (s.o.) und eine Impfung wirksame Prophylaxemaßnahmen.

    Tollwut

    Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und damit Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Vietnam nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Vietnam je nach Reiseprofil eine besondere Bedeutung zu.

    Tuberkulose

    Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Vietnam.

    Diverse Influenza Infektionen

    Seit einigen Jahren ist in Vietnam die klassische Geflügelpest (aviäre Influenza A/H5N1, Vogelgrippe) bekannt. Seit den ersten Krankheitsfällen, im Dezember 2003, wurden in Vietnam immer wieder Ausbrüche von H5N1 registriert.

    Zahlenangaben der WHO zu den menschlichen Erkrankungen sowie weitere Informationen können über www.who.int sowie www.pandemicflu.gov eingesehen werden.

    Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, gilt als Übertragungsweg weiterhin der direkte Kontakt mit infiziertem Geflügel. Bei Reisen im Land sollte daher auf Kontakt mit Vögeln und Geflügel verzichtet werden, insbesondere auch auf den Besuch von Geflügelmärkten. Die saisonale Influenza ist über das ganze Jahr zu unterschiedlichen Jahreszeiten verbreitet. Seit Mai 2009 wird sie von der pandemischen Neuen Influenza A/H1N1 in den meisten Landesteilen verdrängt.

    Hand-Fuß-Mundkrankheit

    Diese durch Viren hervorgerufene Infektionskrankheit zeigt regelmäßige größere Ausbrüche, besonders betroffen ist der Süden des Landes. An der Infektion erkranken in der Regel junge Kinder. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch, Symptome sind hohes Fieber und Bläschenbildung an Händen, Füßen und Mundschleimhaut. Eine spezifische Behandlung existiert nicht. Auf gute persönliche Hygienemaßnahmen sollte geachtet werden.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In Hanoi und HCMC gibt es mehrere Krankenäuser, das über einen etwas besseren Standard verfügt. Einige internationale Kliniken (Family Medical Practice, SOS International) sind oftmals erste Anlaufstellen für erkrankte Besucher bzw. Touristen.

    Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn bzw. Abschluss einer Reisekrankenversicherung und einer zuverlässigen Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Es muss damit gerechnet werden, dass der Patient für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss.

    Lassen Sie sich vor einer Reise nach Vietnam durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle bzw. einen Tropen- oder Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise www.dtg.org

    Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Vietnam bewusst sein.

    Kambodscha 

    Stand: 6. März 2019

    Aktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

    Impfschutz

    Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis empfohlen.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen nach dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und ggf. zu vervollständigen.

    Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten),ggf. gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza (Grippe) und Pneumokokken.

    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis empfohlen.

    Dengue-Fieber

    Dengue-Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen. Dengue Fieber tritt in Kambodscha häufig auf, vorwiegend während der Regenperioden. Stadtgebiete sind oftmals stark betroffen, mit einem Übertragungsrisiko ist aber landesweit zu rechnen.

    Zika-Virus-Infektion

    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Kambodscha als Land mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

    Malaria

    In Kambodscha besteht ganzjährig ein Malariarisiko, verstärkt während der Regenzeiten. Zunehmende Artemisinin-Resistenzen werden berichtet.

    Ein mittleres Malariarisiko besteht in den meisten Landesteilen, am höchsten im Regenwald der Grenzgebiete zu Thailand und Laos, geringer in einem breiten Gürtel durch die Mitte des Landes von SO nach NW entlang des Mekong bis nördlich des Tonle Sap.

    Ein geringes Risiko innerhalb dieses Gürtels in der Umgebung von Phnom Penh sowie unmittelbar um den Tonle Sap.

    Phnom Penh und Angkor Wat gelten als malariafrei.

    Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anophelesmücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum, in Kambodscha ca. 75% der Fälle) bei nichtimmunen Europäern häufig tödlich. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt. Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt in Südostasien ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet immer notwendig.

    Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) evtl. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine sog. „Standby - Notfallselbstbehandlung“ sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Mefloquin, Artemether/Lumefantrin, Doxycyclin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

    Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

    -körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    -tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    -ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

    Der Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlage) vermindert das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen, von Stechmücken übertragenen Erkrankungen wie Dengue Fieber und Japanischer Enzephalitis.

    HIV/AIDS

    HIV/AIDS ist mittlerweile auch in Kambodscha, insbesondere in größeren Städten ein gravierendes Problem. Gefährdet sind alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

    Durchfallerkrankungen

    Durchfallerkrankungen treten in Kambodscha sehr häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

    Einige Grundregeln

    Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthalts nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgenede grundlegende Hinweise:

    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    Entlang des Mekong und seiner Seitenarme besteht bei Süßwasserkontakt ein Infektionsrisiko mit dem Pärchenegel Schistosoma, der das chronische Krankheitsbild der Bilharziose, eine Entzündung von Harnblase oder Darm, hervorrufen kann.Süßwasserkontakt sollte daher gemieden werden. Ungefährlich sind Pools in den Hotels

    Tollwut

    Bei der Tollwut handelt es sich um eine fast immer tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und damit Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Kambodscha nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Kambodscha eine besondere Bedeutung zu.

    Chikungunya-Fieber

    Chikungunya Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z. T. langanhaltenden Gelenkschmerzen, die in Kambodscha immer wieder auftreten kann. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung, nur das Vermeiden von Mückenstichen kann helfen.

    Japanische Enzephalitis

    Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb ist ein sorgfältiger Mückenschutz und ggf. eine vorbeugende Schutzimpfung wichtig.

    Aviäre Influenza (Vogelgrippe)

    Auch in Kambodscha tritt die die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, „Vogelgrippe“) auf.

    Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde bisher nicht nachgewiesen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. Wie bisher haben die Empfehlungen für Länder mit Vorkommen von Vogelgrippe-Einzelerkrankungen beim Menschen ihre Gültigkeit, siehe auch Merkblatt Aviäre Influenza. Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe.

    Tuberkulose

    Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte, die Darmtuberkulose durch den Genuss von roher Milch und von Milchprodukten infizierter Rinder. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Kambodscha.

    Hand-Fuß-Mund-Krankheit

    In den letzten Jahren wurden gehäuft Erkrankungen an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit registriert (v .a. bei Kindern); eine Erkrankung die in regelmäßigen Abständen in Kambodscha auftritt. Als Ursache konnte von der WHO u.a. das Enterovirus EV71 identifiziert werden.

    Anfängliche Symptome der HFMK können Benommenheit, Schwindel, Fieber, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Übelkeit und Bindehautentzündungen sein, gefolgt von typischen Hautveränderungen in der Mundregion, den Händen und gegebenenfalls Füßen. Bei Erwachsenen und älteren Kindern verläuft die Krankheit häufig unbemerkt. Prinzipiell ist die Hand-Fuß-Mundkrankheit eine harmlose Erkrankung, die keine medikamentöse Behandlung erfordert, da sie in der Regel rasch und selbstständig abheilt.

    Zur Prophylaxe empfiehlt sich die strikte Einhaltung von grundlegenden Hygienemaßnahmen wie häufiges, gründliches Händewaschen, Abkochen von Trinkwasser, Durcherhitzen von Lebensmitteln und Schälen von Obst.

    Sonstige GesundheitsgefahrenQuallen (Seewespen) Quallen kommen insbesondere in den Sommermonaten an der Küste vor. Ihre Nesselzellen können bei Menschen starke Schmerzen verursachen, die normalerweise nach wenigen Stunden wieder abklingen. Bei geschwächten Menschen oder Allergien kann es jedoch zu einem allergischen Schock kommen.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs vor den z. T. hohen Temperaturen geschützt werden.

    Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Kambodscha bewusst sein. Für mit Gerinnungshemmern behandelte Menschen besteht bei Verletzungen ein hohes Risiko, da Gegenmittel zum Stoppen von Blutungen nicht zur Verfügung stehen.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen/ Tropenmediziner*innen/ Reisemediziner*innen persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.