Marco Polo Reisen - Young Line Travel - Youngline

Für Traveller zwischen 20 und 35

Young Line Travel - Youngline

Kenia – Uganda
Ruf der Wildnis

Reise-Nr. ST 7316

zur Buchung

Saison 2017: 1 Termin

  • Neue Reise!
    Safarizeit in Kenia und Uganda: In den Savannenweiten der Masai Mara unterwegs, in Uganda auf Nashornpirsch, beim Schimpansen-Tracking und auf Wunsch auch beim Gorilla-Tracking
    Game Drive in der Masai Mara
    Zu Besuch bei den Batwa-Pygmäen am Lake Bunyonyi
    Schimpansen- und Nashorn-Tracking inklusive
    Auf Wunsch Gorilla-Tracking
    Ausrüstungstipps zu dieser Reise findest du unter "Sicher & Gesund"

    Naturliebhaber aufgepasst - das ist eure "Once in a lifetime"-Tour! Im Trekking-Lkw reisen wir auf dieser 16-tägigen Rundreise ins einzigartige Tierparadies Ostafrikas, durch ausgetrocknete Grassavanne, dichte Regenwälder, grüne Berglandschaften. Unsere ständigen Begleiter: Fernglas und Kamera, denn im Herzen Afrikas plantschen Hippos fröhlich im Wasser, Schimpansen hangeln sich von Baum zu Baum, Nashörner lugen skeptisch hinter Büschen hervor und Tausende Flamingos staksen durch die Seen. Und erst die Gorillas - bei der Begegnung mit den mächtigen Silberrücken bleibt uns allen, die diese Gelegenheit ergriffen haben, fast das Herz stehen!

    price ab 3299 € (ca. 3573 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

  • 1. Tag, Dienstag, 22.08.2017: FLUG NACH OSTAFRIKA

    Abends Flug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba (nonstop, Flugdauer ca. 6,5 Std.).

    2. Tag, Mittwoch, 23.08.2017: NAIROBI - MASAI MARA - Magisches Kenia

    Umsteigen in Addis Abeba und kurzer Weiterflug nach Nairobi: Mal eben über den Äquator, schon landen wir vormittags in der ostafrikanischen Wirtschaftsmetropole. Unser Marco Polo Scout Naadir begrüßt uns mit einem breiten Lächeln: "Jambo? Wie geht's?" Auch der Trekking-Lkw steht bereit, wir verlassen die Stadt und fahren zielstrebig gen Süden zum Masai-Mara-Nationalpark, dem kenianischen Teil der legendären Serengeti. Naadir und die Crew geben uns eine kleine Unterweisung und schon stehen die Zelte für die erste Nacht. Der Sternenhimmel über uns beginnt zu funkeln, wir sitzen gemütlich zusammen und plaudern in gespannter Erwartung über die kommenden Tage. Und wenn wir ganz leise sind, werden die Geräusche der Wildnis lauter ... Willkommen in Afrika! (M/A)

    3. Tag, Donnerstag, 24.08.2017: MASAI-MARA-NATIONALPARK - Tierkolonnen in der Savanne

    Wir sind heute auf Safarifahrt, im wildreichsten Naturschutzpark Afrikas gibt es immer etwas zu entdecken! Jährlich findet hier ein wahnsinniges Spektakel statt: die Migration! Von der tansanischen Serengeti in die üppige Grassavanne der Masai Mara und zurück wandern Tausende Gnus, Gazellen und Zebras in langen Kolonnen, gewagte Sprünge in den Mara-Fluss inklusive. Nicht alle überleben diese Wanderung, der Natur aber kommt sie zugute. Vielleicht haben wir Glück und erleben das Schauspiel live? (F/M/A)

    4. Tag, Freitag, 25.08.2017: MASAI MARA - LAKE NAKURU - Überall Flamingos

    Die Farbe des Tages: Rosa und nochmals Rosa - so weit das Auge reicht, denn unser Ziel, der Lake-Nakuru-Nationalpark, ist vor allem als Heimat von Millionen Flamingos bekannt. Wenn sie sich in die Luft emporschwingen, verwandelt sich der Himmel in ein rosa Wolkenmeer ... Am Ostufer des Sees erwartet uns gleich der nächste surreale Anblick: Hier wächst eine Mischung aus Baum und Kaktus – bis zu 10 m hoch! Nach einem spannenden Tag am See schlagen wir unser Camp auf. Koch Ekevu hantiert schon mit den Töpfen, im Team geht doch alles leichter von der Hand und wir helfen fleißig beim Schnippeln. Schon bald duftet es köstlich, die Campingstühle sind schnell aufgestellt. Na dann, guten Appetit! (F/M/A)

    5. Tag, Samstag, 26.08.2017: LAKE NAKURU - JINJA - Im Herzen Afrikas

    Seitenwechsel: Wir überqueren die Grenze nach Uganda, die grüne Lunge Afrikas. Unser Tagesziel ist die Stadt Jinja - hier entspringt der Weiße Nil dem Viktoriasee und beginnt seine 6695 km lange Reise durch den Kontinent. Wow! Spirit of Uganda: Wie wäre es in Jinja zur Einstimmung aufs Land mit einem aus Hirse hergestellten traditionellen Waragi-Gin? ... Die Süßschnäbel unter uns halten sich eher an die Manzadi, eine Art Donut. Mmhh, lecker! (F/M/A)

    6. Tag, Sonntag, 27.08.2017: JINJA - MASINDI - Hippos & Co.

    Overland geht es weiter, in der ugandischen Hauptstadt Kampala kehren wir dem Viktoriasee den Rücken und fahren nach Masindi im Norden des Landes. Ganz in der Nähe: der Murchison-Falls-Nationalpark. Hier zwängt sich der Nil durch eine Felsschlucht 42 m donnernd in die Tiefe ... Für manch einen Fisch ist der Sprung hinunter zu viel - die zahlreichen Krokodile unterhalb freut's! Näher ran? Eine Bootstour (55 €) bringt uns hin und beschert uns zudem plantschende Hippos und eine bunte Vogelwelt. (F/M/A)

    7. Tag, Montag, 28.08.2017: MASINDI - Schimpansen-Tracking

    Afrika hautnah: Um in der Wildnis weniger aufzufallen, teilen wir uns in zwei Gruppen auf. Wir folgen den Rangern und bahnen uns einen Weg durch den dichten Mahagoniwald des Bundongo-Reservats - schon jetzt zucken wir bei jedem der markerschütternden Schreie der Schimpansen zusammen, können es kaum erwarten. Und dann sehen wir sie: hoch oben in den Baumwipfeln, an Ästen schwingend oder von Baum zu Baum springend. Neugierig beobachten wir sie, sie uns aber auch! Szenenwechsel beim Game Drive über braune Schotterpisten durch die Savannenlandschaft. Elefanten, Giraffen, Löwen, Antilopen leben hier ... Am Abend tauschen wir Fotos und Erlebnisse aus, was für ein Tag! (F/M/A)

    8. Tag, Dienstag, 29.08.2017: MASINDI - KAMPALA - Nashornpirsch & Großstadtchaos

    Tierwelt, nächstes Kapitel: Mit einem erfahrenen Ranger des Ziwa Rhino Sanctuary pirschen wir durch den Busch. Mit geübtem Auge macht er schon bald die erste Entdeckung ... Er zeigt auf den Boden, fühlt die Erde - die Spuren der Nashörner sind ganz frisch, weit weg können sie noch nicht sein! Wir pirschen uns leise weiter - und dann sehen wir sie, friedlich grasend neben einem kleinen Fluss. Ganz nah, doch mit genügend Sicherheitsabstand beobachten wir fasziniert die vom Aussterben bedrohten Tiere. Zurück im Overlander-Bus geht es weiter in die Hauptstadt, hier herrscht reges Treiben. Naadir macht uns mit Kampalas Einmaleins des Nahverkehrs vertraut: Matatus sind Großraumtaxis, Boda-Bodas sind Motorradtaxis - und alle brausen halsbrecherisch durch die Gassen. Dazu lautstark ihre Waren anpreisende Händler am Straßenrand - es herrscht ein geordnetes Chaos. Dazu hat er ein paar Essenstipps parat: Wie wäre es heute mit Rolex? Nein, keine Uhr, sondern gerollte Chapatis mit Spiegelei und Gemüse - die Einheimischen schwören auf ihren Snack! (F)

    9. Tag, Mittwoch, 30.08.2017: KAMPALA - LAKE BUNYONYI - 29 Inseln - 29 Legenden

    Weiter geht die Reise bis kurz vor die Grenze zu Ruanda zum Lake Bunyonyi. Tiefblau funkelndes Wasser, saftig grüne, dicht bewachsene Hügel drum herum und mittendrin 29 Inseln - spärlich besiedelt, dafür mit wilderer Vegetation und legendenumwoben. Jede Insel hat ihre eigene Story - da hat unser Scout viel zu erzählen ... (F/M/A)

    10. Tag, Donnerstag, 31.08.2017: LAKE BUNYONYI - Das Reich der Berggorillas

    Freier Tag im Camp.

    Marco Polo Live

    Oder Aufbruch zu einem ganz besonderen Erlebnis: zum Gorilla-Tracking im Bwindi-Nationalpark (699 €, nur bis 4 Wochen vor Abreise buchbar), dicht an der Grenze zum Kongo. Mit bequemen Trekkingschuhen und vollen Kameraakkus ausgestattet brechen wir auf. Wie lange wir auf den teils steilen Abschnitten durch den feuchten, undurchdringlich scheinenden Regenwald unterwegs sein werden? Wir wissen es nicht. Doch die einheimischen Ranger führen uns sicher durch das Dickicht, und schließlich hören wir aus dem Nirgendwo die unverkennbaren Gorillaschreie. Behutsam arbeiten wir uns vor - dann erspähen wir sie ... eine Gorillafamilie! Die Kameras klicken, doch Bilder können diese besondere Atmosphäre nur bedingt einfangen. Sprachlos und vor Glück irgendwie dauergrinsend schauen wir den mächtigen und zugleich anmutigen Silberrücken zu. Gänsehautmomente, die wir nie vergessen werden!

    (F/M/A)

    11. Tag, Freitag, 01.09.2017: LAKE BUNYONYI - Beim Volk der Batwa

    Nach den Eindrücken vom Vortag lassen wir es heute ruhiger angehen und fahren auf die andere Seite des Bunyonyi-Sees in ein Dorf der Batwa-Pygmäen. Früher lebte das Volk im Wald, ernährte sich von Beeren, Früchten und auch von Gorillafleisch. Der Pygmäenstamm empfängt uns herzlich. Wie lebt das vom Aussterben bedrohte Volk heute? Unsere Gastgeber zeigen es uns! (F/M/A)

    12. Tag, Samstag, 02.09.2017: LAKE BUNYONYI - KAMPALA - Zurück in die Stadt

    Abschied vom Camp am See, vor uns liegt die Rückfahrt in die Hauptstadt. Ungewöhnliche Musikrhythmen klingen durch den Truck, Naadir dreht die Anlage auf: Auch in Uganda ist Hip-Hop auf dem Vormarsch - langweilig wird die Fahrt also nicht! Irgendwann kündigt der Viktoriasee Kampala an. Heute Abend hat unser Team Pause, und Naadir verrät uns sein Lieblingsrestaurant ... (F/M)

    13. Tag, Sonntag, 03.09.2017: KAMPALA - JINJA - Freizeit!

    Letzte Etappe in Uganda: Ziel ist wieder Jinja. Den freien Nachmittag nutzen wir aus: Die einen schwingen sich aufs Mountainbike, um die Gegend zu erkunden, die anderen brechen auf zur Safari auf dem Rücken eines Pferdes. Naadir hilft beim Organisieren! Wie gut, dass wir uns schon auskennen - pünktlich zum Sunset zieht es uns magisch rüber in die Bar ... zum Nilblick und ganz sicher zu einem leckeren Cocktail, mmh. (F/M/A)

    14. Tag, Montag, 04.09.2017: JINJA - ELDORET - Grenzüberquerung

    Zurück in Kenia. Unser Camp heute liegt am Naiberi-Fluss - ein letztes Mal heißt es Zelte aufbauen, das geht nach zwei Wochen im Handumdrehen. Die einen relaxen am Pool, die anderen kundschaften die Wanderwege aus. Nach dem Abendessen noch in die Höhlenbar? Gemütlich sitzen wir beisammen und lassen die Erlebnisse der letzten zwei Wochen Revue passieren: Wir sind noch einmal auf Safari in der Masai Mara, bei den rauschenden Murchison Falls, Auge in Auge mit Nashörnern - und beim Gedanken an die Gorillas oben in den Bergen hüpft noch mal so manches Herz! In unseren Zelten lauschen wir zufrieden der Wildnis, die mittlerweile gewohnten Naturgeräusche lassen uns schnell einschlafen. (F/M/A)

    15. Tag, Dienstag, 05.09.2017: ELDORET - NAIROBI - Abschied von der Wildnis

    Zurück in die Hauptstadt Kenias, wo wir uns am Flughafen von Naadir und dem tollen Busteam verabschieden. Abends kurzer Flug mit Ethiopian Airlines nach Addis Abeba, von dort weiter nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.). (F/M)

    16. Tag, Mittwoch, 06.09.2017: ZURÜCK IN EUROPA

    Ankunft am frühen Morgen in Frankfurt.

    A: Abendessen, F: Frühstück, M: Mittagessen

    price ab 3299 € (ca. 3573 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Hotels/Unterkünfte

    Ort Nächte Hotel/​Landeskategorie
    Masai-Mara-NP 2 Zeltcamp-
    Lake-Nakuru-NP 1 Lake Nakuru Lodge***
    Jinja 1 Zeltcamp-
    Masindi 2 Zeltcamp-
    Kampala 1 Sky***
    Lake Bunyonyi 3 Zeltcamp-
    Kampala 1 Sky***
    Jinja 1 Zeltcamp-
    Eldoret 1 Zeltcamp-
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2017 DZ * EZ *
    20.06.–05.07. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2899 (ca. 3140 CHF) 2988 (ca. 3236 CHF)
    18.07.–02.08. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3299 (ca. 3573 CHF) 3398 (ca. 3680 CHF)
    08.08.–23.08. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3299 (ca. 3573 CHF) 3398 (ca. 3680 CHF)
    22.08.–06.09. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 18
    3299 (ca. 3573 CHF) 3398 (ca. 3680 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 28.4.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Nairobi und zurück sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 125 €); weitere Abflugsorte mit Zuschlägen auf Anfrage oder hier - nach Auswahl der Fluganreise - online und aktuell auf Verfügbarkeit sowie Preis geprüft
    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit für schwierige Pisten geeignetem Trekking-Lkw und Safarifahrzeugen
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche oder Bad/WC in den genannten Unterkünften; eine Lodge-Übernachtung und 10 Übernachtungen in Zeltcamps mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen/Picknick, A = Abendessen)
    • Nationalparkgebühren
    • Schimpansen- und Nashorn-Tracking
    • Besuch der Batwa-Pygmäen
    • Klimaneutrale Bus-/Jeep-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind (Mountainbike-Tour ca. 27 €, zweistündige Pferdesafari ca. 55 €).
  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass und Visa erforderlich, die wir gerne für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz in Form des für beide Länder gültigen "East African Visa" beantragen (Frist 6 Wochen). Den aktuell anwendbaren Preis für diesen Service entnimmst du bitte der Rubrik "Zusätzlich buchbare Extras", sobald du einen Reisetermin und die Unterkunftsart ausgewählt hast. Gelbfieberimpfung für Uganda vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen  

    Für die Einreise nach Kenia und Uganda benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer ein Visum.

    Seit Anfang 2014 besteht die Möglichkeit ein East African Visa, gültig zur mehrfachen Einreise für die Länder Kenia, Uganda und Ruanda, zu beantragen.

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    Visabeantragung durch Marco Polo

    nur möglich für: - EU-Bürger und Schweizer

    erforderliches Reisedokument: Reisepass

    Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

    Anzahl freie Seiten: 2 gegenüberliegende (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht

    gezählt)

    Einsendefrist bei Marco Polo : 6 Wochen vor Reisebeginn

    Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen

    hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen bzw.

    diese sogar scheitern.

    einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original

    - 1 ausgefüllter Visumantrag ¿East Africa Tourist Visa Application¿

    - 1 farbiges, biometrisches Passbild (max. 6 Monate alt, ohne Kopfbedeckung)

    - Fragebogen ¿Wichtige Angaben zu Ihrer Person¿

    Gebühr bei verspäteter

    Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe

    von 25 € pro Person und ggfls. anfallende Spesen für

    Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

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    Wichtiger Hinweis bei Buchung des Gorilla Trackings:

    Bitte sende uns direkt nach Buchung den Fragebogen ¿Wichtige Angaben zu Ihrer Person¿ zu, auch wenn du dein Visum selbst besorgst. Wir benötigen die Angaben zur Einholung der Tracking Permit.

    Passbilder:

    Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Verzichten Sie daher bitte auf selbst ausgedruckte Fotos.

    Hinweis zur Passeinsendung

    Zur Visabesorgung bitten wir dich, deinen Pass rechtzeitig an uns zu schicken. Wenn du uns deinen Pass mit einem Kurier zusendest, gib bitte als Inhalt 'Dokumente' an. Aus der Schweiz schicke uns deinen Pass auf keinen Fall per Einschreiben, sondern mit normaler Post oder per Kurier. Einschreiben aus der Schweiz bzw. Kuriersendungen mit Sendungsinhalt 'Pässe' bleiben oft sehr lange beim Zoll liegen und erreichen uns deshalb nicht rechtzeitig.

    Wann erhälst du deinen Pass zurück?

    Bei der Visumerteilung durch die Konsulate kommt es immer wieder zu Engpässen. Es passiert daher recht häufig, dass die visierten Pässe erst 1 Woche vor Reisebeginn wieder bei uns eintreffen. Leider haben wir keinen Einfluss auf die Bearbeitungsdauer in den Konsulaten.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität ohne Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten dich, dich ggf. in deinem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat über benötigte Dokumente und Antragsfristen zu erkundigen. Verständige uns bitte rechtzeitig, falls du dein Visum selbst beantragst.

    Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung zur Einreise nach Kenia und Uganda ist vorgeschrieben und muss vor Ort gezeigt werden.

  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das solltest du generell sein, wenn du eine Reise antrittst. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhältst du insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ausrüstung 

    Ergänzend zu den o.g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    - Schlafsack und ggf. ein Kissen und ein Spannbettuch

    - Tagesrucksack

    - 1 Rucksack oder faltbare Reisetasche (für die 2 Übernachtungen in der Masai Mara)

    - 1 Paar gut eingelaufene, feste und knöchelhohe Wander-/Trekkingschuhe

    - Badesachen

    - Insektenschutzmittel

    - Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

    - Regenschutz (Regenjacke und ggfs. Regenhose)

    - Taschen- oder Stirnlampe

    - Fernglas für Wildbeobachtungen

    - Reisetasche (kein Hartschalenkoffer)

    - Sicherheitsnadel (für den Notfall - falls der Zeltreißverschluss klemmt)

    - ggf. Vorhängeschloss für die Schließfächer im Truck

    - ggf. ein Moskitonetz

    Es wird in Igluzelten übernachtet; hier schläfst du auf Matratzen, die gestellt werden - ohne Bettzeug. Du benötigst daher unbedingt einen eigenen Schlafsack, ggf. ein kleines Kissen sowie Handtücher. Besonders praktisch sind die gängigen 1 kg-Schlafsäcke, die sehr klein und leicht sind.

    Gepäck

    Für den Transport des Gepäcks während der Reise ist ein Rucksack oder eine weiche Reisetasche zu empfehlen. Die meisten Trekking-Busse haben für jeden Gast ein starres Gepäckfach mit Maßen von ca. 35 cm x 35 cm x 80 cm - Größe und Art der Gepäckfächer variieren jedoch von Truck zu Truck ein wenig. Die Größe deines Gepäckstücks sollte jedoch auf keinen Fall diese angegebenen Maße übersteigen. Hartschalenkoffer passen nicht hinein. Da die Gepäckfächer in den Trucks abschließbar sind, bietet sich die Mitnahme eines kleinen Schlosses an.

    In die Masai Mara fahren wir mit kleineren Safariwägen, die für das Hauptgepäck nicht groß genug sind. Daher empfehlen wir unbedingt die Mitnahme eines kleinen Rucksackes oder einer leichten Reisetasche (plus den Schlafsack) für die ersten beiden Übernachtungen. Das restliche Gepäck wird im verschlossenen Trekking-LKW zurückgelassen.

    Zusätzliche Ausrüstungstipps für das Gorilla-Tracking

    - lange Kleidung und Regenschutz

    - Ggf. dünne Handschuhe, da man querfeldein geht und sich oft in der Vegetation abstützen muss

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes 

    Weltweiter Hinweis

    Stand 9. März 2017

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort.

    Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen ¿Al Qaida¿ und ¿Islamischer Staat¿ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen.

    Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.

    Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.

    Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    .

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Kenia und Uganda zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Die Nationalparks in Kenia und Uganda, d.h. die Gebiete mit einer besonderen touristischen Anziehungskraft, gelten derzeit als sichere Reiseziele, auch wenn die ostafrikanischen Länder in den vergangenen zehn Jahren gelegentlich Schauplatz terroristischer Anschläge waren.

    Das Auswärtige Amt sieht für das gesamte östliche Afrika und insbesondere in Kenia eine erhöhte Gefahr terroristischer Attentate, die sich nicht zuletzt gegen ausländische Einrichtungen, touristische Reiseziele und religiöse Stätten richten können. In seinem Sicherheitshinweis zu Kenia weist es explizit auf eine erhöhte Gefährdung hin: Diese Gefährdung hat mit der militärischen Intervention der kenianischen Streitkräfte gegen Stützpunkte der Shabaab-Miliz in Somalia und entsprechenden, von der Miliz angekündigten Vergeltungsaktionen, zugenommen, in besonderem Maße seit dem Anschlag auf das Westgate-Einkaufszentrum im September 2013.

    Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements verzichten wir selbstverständlich auf den Besuch der Regionen, in denen große ethnische und politische Spannungen herrschen bzw. in denen wir eine erhöhte Gefährdung durch terroristische Aktivitäten vermuten. In Kenia meiden wir die als instabil geltenden nördlichen Landesteile, insbesondere die Grenzregionen zu Somalia. Ferner sind auch keine längeren Aufenthalte in größeren Städten des Landes vorgesehen. Wir haben uns entschlossen, auf ein Besichtigungsprogramm in Nairobi zu verzichten und die Stadt direkt nach Ankunft am Flughafen zu verlassen.

    Wegen der in Afrika an manchen Orten sehr hohen Kriminalität vermeiden wir in den größeren Städten den Besuch von Stadtvierteln, die als ¿no-go-areas¿ bekannt sind. Außerdem haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Reiseleiter sind landesweit zu erhöhter Wachsamkeit aufgefordert. Wir bitten Sie, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise oder auch unterwegs gibt.

    Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit langjährig bewährten Partnern organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Um unserer Verantwortung gerecht zu werden, räumen wir auch allen Gästen unserer Reisen nach Kenia das Recht ein, bis vier Wochen vor Abreise ohne Kosten auf ein anderes Reiseziel umzubuchen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Marco Polo-Team

    Stand: 02. August 2016

    Reisehinweise des Auswärtigen Amts 

    Kenia

    Stand: 7. März 2017

    Landesspezifische Sicherheitshinweise

    Terrorismus

    In Kenia besteht die Gefahr terroristischer Anschläge.

    Die Drohung der somalischen Al-Shabaab-Terrororganisation mit Vergeltungsaktionen als Reaktion auf die Beteiligung der kenianischen Streitkräfte an der AMISOM-Mission in Somalia ist ernst zu nehmen. Mehrere Anschläge und eine Reihe vereitelter Anschläge haben die Entschlossenheit der Terroristen unter Beweis gestellt. Ziele waren zum Beispiel Regierungsgebäude, Hotels, Bars und Restaurants, Einkaufszentren, öffentliche Verkehrsmittel (z. B. Busse, Kleinbusse, Fähren) und Flughäfen. Es wird daher zu Vorsicht und Wachsamkeit geraten. Größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden.

    Von Besuchen des Grenzgebietes zu Somalia im Nordosten Kenias wird dringend abgeraten.

    Reisen, die näher als etwa 60 km an die somalische Grenze heranführen, sollten vor dem Hintergrund der kenianischen Beteiligung an militärischen Operationen gegen die Al-Shabaab-Miliz im Süden Somalias sowie angesichts der fortgesetzten Gefahr von Überfällen somalischer Krimineller unbedingt vermieden werden. Dies schließt Kiwayu und Küstenregionen nördlich von Pate Island ein.

    Wegen terroristischen Aktivitäten auf dem Festland der Provinz Lamu wird von Aufenthalten in diesem Bereich nachdrücklich abgeraten.

    Bei Reisen auf das Lamu-Archipel wird zu besonderer Vorsicht geraten. Die Anreise sollte unbedingt auf dem Luftweg erfolgen.

    Bei unvermeidlichen Reisen mit dem Auto in die nördlichen und nordöstlichen Landesteile Kenias, in die Küstenregion nördlich von Malindi, in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz - vor allem nach Lamu - sollte unbedingt der Schutz in einem bewachten Konvoi gesucht werden.

    Kriminalität

    Die Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen zu werden, besteht in allen Landesteilen. Wachsamkeit und ein aufmerksamer Umgang mit Geld, Kreditkarten und Wertgegenständen ist jederzeit geboten.

    Reisende sollten beim Einsatz von Bankkarten (Zahlung mit Kreditkarte, Abheben am Geldautomat) besonders vorsichtig sein. Nicht ausgeschlossen sind Ausspähungen, die anschließend in sogenannte Express-Entführungen münden, bei denen auch westliche Ausländer über mehrere Stunden hinweg festgehalten werden, um mit ihren Bankkarten hohe Geldbeträge abzuheben.

    Vor individuellen Ausflügen sollten Informationen zur Lagebeurteilung und Risikoabwägung bei den Reise- und Hotelleitungen eingeholt werden.

    Aufgrund erhöhter Kriminalität wird von Aufenthalten und Besuchen bestimmter Stadtteile Nairobis (Eastleigh, Pangani und Slum-Gebiete) abgeraten.

    Die Innenstädte Nairobis und Mombasas sollten nachts generell gemieden werden. Die Altstadt von Mombasa sollte nur mit ortskundigen Personen und am Tage besucht werden. Es besteht die erhöhte Gefahr Opfer eines Raubüberfalles (Fußgänger und Autofahrer) zu werden. Teilweise sind diese verbunden mit der Wegnahme des Fahrzeugs (Car-Jacking). Ärmere Wohngegenden, Slums sowie Busbahnhöfe und -haltestellen sollten darüber hinaus möglichst auch bei Tag nicht besucht werden. Auch bei organisierten Slum-Touren ist es in der Vergangenheit zu gewalttätigen Übergriffen auf Besuchergruppen gekommen.

    Ebenso besteht bei Spaziergängen an Stränden nach Einbruch der Dunkelheit und außerhalb der Hotelanlagen eine erhöhte Gefahr, überfallen zu werden. Generell sollte auf das sichtbare Tragen von Wertsachen verzichtet werden. Es wird geraten, selbst kürzeste Entfernungen mit einem Taxi zurückzulegen.

    Eine erhöhte Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen, Entführungen oder Stammesauseinandersetzungen zu werden, besteht in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias, in der Küstenregion nördlich von Malindi sowie auf den Straßen in die Nordostprovinz und die nördliche Küstenprovinz.

    In Laikipia und angrenzenden Counties mehren sich die Konflikte über Weide- und Landrechte. Dabei kommt es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und Übergriffen auf Farmen und Lodges.

    Sporadische kriminelle Aktivitäten werden auch im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in den Regionen Massai Mara, des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet.

    Individualtouristen, die die Nationalparks ohne Reisegruppenbetreuung besuchen, sollten in Lodges oder auf bewachten Campingplätzen übernachten. Vor allem an der Küste kommt es gelegentlich zu Überfällen auf privat angemietete Bungalows und Ferienhäuser. Bei der Auswahl von Unterkünften sollten Reisende generell auf angemessene Sicherheitsvorkehrungen achten. Dasselbe gilt für den Besuch von Bars, Restaurants und Nachtclubs, insbesondere an der Küste, da es dort vereinzelt zu bewaffneten Überfällen gekommen ist.

    Demonstrationen aus politischen oder sozialen Gründen können unvorhersehbar eskalieren und sollten großräumig gemieden werden.

    Aufgrund der angespannten Sicherheitslage wird vom Besuch der Flüchtlingslager Dadaab und Kakuma dringend abgeraten.

    Reisen über Land/Straßenverkehr

    Überlandfahrten mit öffentlichen Bussen oder den Matatus genannten Kleinbussen sollten vermieden werden. Die Fahrzeuge sind teils nicht in verkehrssicherem Zustand.

    Schwere Unfälle von Überlandbussen mit Todesopfern aufgrund überhöhter Geschwindigkeit oder Übermüdung der Fahrer sind bedauerlicherweise vergleichsweise häufig.

    Bei selbst organisierten Fahrten sollte die Route so geplant werden, dass das Ziel noch bei Tageslicht erreicht wird. Nachts besteht, auch in Wohngebieten, die Gefahr bewaffneter Überfälle. Der teilweise schlechte

    Straßenzustand kann Fahrten erheblich verlängern oder sich als unüberwindliches Hindernis erweisen. Planen Sie daher ihre voraussichtlichen Fahrzeiten und ¿routen nach aktuellen Informationen durch ortskundige Personen.

    Safaris

    Regelmäßig kommt es auf Grund des offensiven Fahrstils, Übermüdung oder nur bedingter Geländetauglichkeit der Kleinbusse zu schweren Unfällen lokaler Safariunternehmen. Es wird empfohlen, sich bei der Reise- oder Hotelleitung über die Erfahrungen mit dem jeweiligen Safarianbieter zu informieren und sich bei Reiseantritt zu vergewissern, dass sich die Fahrzeuge in einem verkehrstauglichen Zustand befinden. Darüber hinaus sollte man den Fahrer bei risikoreicher Fahrweise vehement auf einen angemessenen Fahrstil hinweisen.

    Luftverkehr

    Die Sicherheitskontrollen an den kenianischen internationalen Flughäfen Nairobi Jomo Kenyatta und Mombasa Daniel Arap Moi.

    entsprechen nicht immer internationalen Standards. Vorkommnisse in der Vergangenheit lassen an ihrer Effizienz zweifeln.

    Die Sicherheitskontrollen am regionalen Flughafen Nairobi-Wilson - Ausgangspunkt zahlreicher flying safaris - werden als unzureichend eingeschätzt.

    Piraterie auf hoher See

    Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen. Auch wenn internationale Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie Erfolge gezeigt haben, besteht die Gefahr, von Piraten angegriffen zu werden, fort.

    Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Center dringend empfohlen.

    Weltweiter Sicherheitshinweis

    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

    Allgemeine Reiseinformationen

    Die Küstenregion Kenias ist islamisch geprägt. Reisende sollten darauf Rücksicht nehmen und ihr Verhalten - wo erforderlich - sowie ihre Bekleidung (außerhalb der Hotelanlagen) entsprechend anpassen. Für Reisende, die in Kenia zu Schaden kommen oder Opfer eines Verbrechens oder Unfalls werden, ist es erfahrungsgemäß schwierig bis aussichtslos rechtliche Ansprüche durchzusetzen.

    Sicherheitshinweis 

    Uganda

    Unverändert gültig seit: 28. November 2016

    Landesspezifische Sicherheitshinweise

    Die Unruhen im Osten der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan haben gelegentlich Auswirkungen auf angrenzende Gebiete in Uganda, insbesondere durch Zustrom von Flüchtlingen. Da nicht auszuschließen ist, dass Gefechte zwischen kongolesischer Armee und Rebellen auch in unmittelbarer Grenznähe zu Uganda stattfinden, sollte eine Annäherung direkt an die ugandisch-kongolesische Grenzlinie im Südwesten und Westen Ugandas vermieden werden. Besuche der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet und in den anderen Regionen Ugandas sind möglich.

    Demonstrationen aus politischen und sozialen Gründen können sich spontan entwickeln und unvorhersehbar eskalieren.

    Verhalten in der Öffentlichkeit

    Gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen sind in Uganda seit der Kolonialzeit strafbar. Das Höchststrafmaß beträgt lebenslänglich. Seit Unabhängigkeit Ugandas ist keine gerichtliche Verurteilung auf der Grundlage dieser Strafvorschriften mehr erfolgt. Eine aktive Verfolgung Homosexueller durch Staatsorgane findet nicht statt. Homosexualität ist jedoch quer durch alle gesellschaftlichen Schichten hindurch stark tabuisiert. Dies gilt auch für den öffentlichen Austausch von Zärtlichkeiten unter Heterosexuellen. Deshalb ist dringend zurückhaltendes Verhalten in der Öffentlichkeit angezeigt. Zurückhaltung wird auch bezüglich des Tragens vielfach als unangemessen empfundener Kleidung (z. B. kurze Miniröcke) empfohlen.

    Terrorismus

    Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern dieser Region, auch in Uganda zu erhöhter Vorsicht geraten.

    Zuletzt kam es am 11. Juli 2010 in der Hauptstadt Kampala zu Bombenanschlägen, bei denen es Todesopfer und viele Verletzte gab. Laut Angaben der ugandischen Behörden konnte am 13. September 2014 ein weiterer Terroranschlag der somalischen Al-Shabab-Miliz in Kampala vereitelt werden. Auch weiterhin ist von einer Gefährdung insbesondere weicher Ziele auszugehen. Es wird daher zu besonderer Vorsicht und erhöhter Wachsamkeit - insbesondere an öffentlichen Orten wie etwa Einkaufszentren - geraten. Größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden.

    Kriminalität

    Nach Einbruch der Dunkelheit sollte - mit Ausnahme der größeren Straßen im Zentrum Kampalas, die als relativ sicher gelten - auf Spaziergänge verzichtet werden. Dies gilt insbesondere für die Außenbezirke der Hauptstadt. Nachtfahrten mit dem Kfz sind innerhalb von Kampala sowie auf der Strecke Kampala - Entebbe/Flughafen möglich. Aufgrund schlecht beleuchteter Straßen, mangelnder Verkehrssicherheit vieler Fahrzeuge und der Fahrweise von Verkehrsteilnehmern wird ansonsten empfohlen, auf Nachtfahrten möglichst zu verzichten. Auch bei Tagesfahrten in städtischen Bereichen sollten Fenster und Türen regelmäßig von innen verschlossen bleiben, da es zu Diebstählen aus Fahrzeugen bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr (Stau, Kreuzungen) bzw. langsamen Verkehrsfluss kommen kann. Besondere Vorsicht ist im Kreuzungsbereich um den Clock Tower und die Industrial Zone in Kampala angebracht. Taschen sowie andere Wertgegenstände sollten daher unbedingt verdeckt transportiert werden. In Hotels ist darauf zu achten, dass Türen und Fenster verriegelt und bei Anwesenheit nur von innen geöffnet werden können. Bei Abwesenheit sollten keine Wertsachen im Zimmer aufbewahrt werden.

    Wegen des deutlich erhöhten Unfallrisikos wird von der Nutzung von Motorradtaxis (¿Boda Bodas¿) grundsätzlich abgeraten. Darüber hinaus kommt es immer wieder, insbesondere nachts, zu teilweise schwerwiegenden Übergriffen von Motorradtaxi-Fahrern auf unbegleitete Passagiere. Insbesondere das bei jungen Leuten beliebte Partyviertel Kissementi mit seinen Bars und Clubs war dabei Ausgangspunkt.

    Reisen über Land

    Bei Reisen innerhalb von Uganda wird generell zu Vorsicht und Wachsamkeit geraten.

    Im Westen Ugandas kam es im Juli 2014 und erneut im März und April 2016 in den Bezirken Kasese und Bundibugyo zu Konflikten mit zahlreichen Toten. Hintergrund sind Streitigkeiten zwischen den Bakonzo aus dem Bantu-Königreich Rwenzururu und rivalisierenden Gruppen des davon abgespaltenen Königreichs Bamba. Obwohl Sicherheitskräfte in der Region stark präsent sind, gab es bei weiteren Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des Königreichs Rwenzururu und Sicherheitskräften Ende November 2016 bis zu 60 Tote. Reisende sollten die Nachrichten aus dem Gebiet aufmerksam verfolgen und die Anweisungen der lokalen Behörden beachten.

    Bei Reisen in die Region Karamoja im Nordosten sollte ein Aufenthalt direkt an der Grenze zu Kenia vermieden werden, da entlang der Grenze ein erhöhtes Risiko von Übergriffen bewaffneter Banden (Viehdiebe) besteht. Beim Besuch des Kidepo-Nationalparks sollten Reisende Abstand zur südsudanesischen Grenze halten und in Begleitung erfahrener Führer oder Reiseveranstalter reisen.

    Informationen zur Situation in touristischen Zielgebieten können bei der Uganda Wildlife Authority (http://www.ugandawildlife.org/), beim Uganda Tourism Board (http://www.visituganda.com/) eingeholt werden. Bitte formulieren Sie Ihre Anfragen auf Englisch.

    Straßenverkehr/Fahrten zum Flughafen Entebbe

    Bei Reisen über Land, die in der Regel mit einem Kraftfahrzeug erfolgen, sollte ein zuverlässiges lokales Reiseunternehmen in Anspruch genommen werden. Erhöhte Unfallgefahr besteht aufgrund technischer Mängel an ugandischen Kraftfahrzeugen und überhöhter Geschwindigkeiten. Nächtliche Fahrten außerhalb Kampalas sind im besonderen Maße unfall- und überfallgefährdet und sollten unterlassen werden.

    Für Fahrten mit Taxis auf der 45 km lange Straßenverbindung zwischen Kampala und dem internationalen Flughafen Entebbe sollten nur als seriös bekannte Taxi-Unternehmen herangezogen werden (beim Reiseveranstalter oder im Hotel zu erfragen). Bietet das Hotel einen Bustransfer vom und zum Flughafen, sollte dieser genutzt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen verschärft wurden, so dass die Fluggesellschaften empfehlen, drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.

    In Entebbe ist das Malariarisiko deutlich höher als in Kampala. Da viele Flüge abends und nachts abgehen, sollte an verstärkten Mückenschutz und ggf. Kurzzeitprophylaxe mit Malarone gedacht werden.

    Weltweiter Sicherheitshinweis

    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:

    <http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html>

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.

    Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

    Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Du wirst zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann deine individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Kenia 

    Medizinische Hinweise

    Impfschutz

    Eine gültige, durch eine zertifizierte Gelbfieberimpfstelle durchgeführte Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert. Eine Auffrischung nach 10 Jahren wird von den kenianischen Behörden nicht mehr verlangt. Bei Einreise aus Nicht-Gelbfiebergebieten (z.B. aus Europa) oder einer Transitzeit von weniger als 12 Stunden im Flughafen eines Gelbfieber-Endemiegebietes (z.B. Äthiopien) ist der Impfnachweis nicht zwingend vorgeschrieben, wird jedoch empfohlen.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).

    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen.

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85 % der Fälle in Kenia!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

    Ein hohes ganzjähriges Risiko besteht in den Touristenzentren an der Küste und im Westen des Landes am Viktoriasee. Ein mittleres Risiko besteht in den Grenzregionen zu Tansania im Südwesten sowie ein geringes Risiko in den restlichen Landesteilen. Die Wüstenregionen im Norden und Nairobi mit Umgebung sind malariafrei.

    Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) anzuraten. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

    - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    - ganztägig (Dengue), in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

    HIV/AIDS

    Im Landesdurchschnitt liegt die Prävalenz im höheren einstelligen Prozentbereich, allerdings sind Risikogruppen, insbesondere Sexarbeiter/-innen in einem sehr viel höheren Prozentsatz betroffen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Risiken daher meiden. Kondombenutzung wird dringend empfohlen.

    Durchfallerkrankungen und Cholera

    Cholera ist in Kenia endemisch. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wenn möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

    Weitere Infektionskrankheiten

    Dengue-Fieber

    Insbesondere in den Küstenregionen, auch in Mombasa werden immer wieder Fälle gemeldet (Dengue Typ 1, 2 und 3). Die Erkrankung ist durch Fieber, Hautausschlag, schwere Gelenk- und Knochenschmerzen (¿break bone fever¿) gekennzeichnet.

    In seltenen Fällen treten Blutungskomplikationen auf. Dengue Fieber wird durch tagstechende Mücken (Stegomyia aegypti) übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe existiert nicht. Mückenschutz auch am Tage ist dringend angeraten (siehe auch Merkblatt des Auswärtigen Amtes dazu).

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (z. B. Victoria-See) im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

    Polio (Kinderlähmung)

    Im August 2013 sind erneut Fälle von Wild-Poliomyelitis im Nordosten des Landes (Dadaab Distrikt) aufgetreten. Reisende nach Kenia sollten ihren Impfschutz überprüfen und anlässlich der Reise ggf. auffrischen lassen.

    Ostafrikanische Schlafkrankheit

    Die unbehandelt fast immer tödlich verlaufende Erkrankung wird durch den schmerzhaften Stich der aggressiven TseTse-Fliege übertragen. Obgleich das Risiko sehr gering ist, sollte bei Besuch der Nationalparks auf guten Mückenschutz (protektive Bekleidung, Mückenabwehrmittel auch tagsüber) geachtet werden. Bei unklarem Fieber nach Rückkehr sollte neben der ungleich häufigeren Malaria auch an die Schlafkrankheit gedacht werden.

    Höhenkrankheit

    Sollte im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Mount Kenia bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich (akute Höhenkrankheit ¿ Rücksprache mit Hausarzt entsprechend eigener Vorerkrankungen). Zu Symptomen der Höhenkrankheit siehe auch das Merkblatt des Gesundheitsdienstes.

    Gifttiere

    In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige ¿Untermieter¿ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung außerhalb Nairobis ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hochproblematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Fachärzte. Die ärztliche Versorgung in Nairobi ist allerdings gut. Die Stadt ist Sitz eines Regionalarztes des Auswärtigen Amts und verfügt auch über einige deutsch sprechende Ärzte. Außerdem sind englisch sprechende Fachärzte aller Fachrichtungen vorhanden. In einigen Krankenhäusern gibt es Stationen, die hinsichtlich der Unterbringung auch höheren Ansprüchen gerecht werden. Ein ärztlicher Notfalldienst für dringende Erkrankungen, Unfälle etc. ist dort eingerichtet.

    Einfache bis mittelschwere Operationen können, insbesondere in Nairobi, in ausgewählten Krankenhäusern durchgeführt werden. Im Notfall sind auch komplexe Eingriffe möglich, dennoch sollten schwierigere Operationen oder hier nicht häufig durchgeführte Eingriffe nach ärztlicher Rücksprache in Europa oder Südafrika durchgeführt werden.

    Das Mitbringen von Medikamenten ist außer einer auch in Deutschland üblichen Hausapotheke nicht notwendig, es sei denn, einzelne Personen sind auf spezielle Medikamente angewiesen oder Großstädte werden nicht besucht. Die Apotheken in Nairobi haben ein gutes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen allerdings vor.

    Der Abschluss einer privaten Krankenversicherung ist auch in Kenia möglich. Häufig sind die Kosten für ärztliche Behandlungen in Kenia für Europäer deutlich teurer als in Deutschland. Touristen, die nach Kenia kommen, sollten über eine zusätzliche Reisekrankenversicherung verfügen. Wer sich längerfristig in Kenia aufhalten will, sollte über eine private Krankenversicherung verfügen, die Behandlungskosten in Kenia und in Deutschland abdeckt. Es wird der Abschluss einer deutschen oder internationalen Flugrettungsversicherung sowie lokal für Reisen innerhalb von Kenia bei AMREF (http://www.amrefgermany.de/flying-doctors/ - ¿Flying Doctors¿) empfohlen.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/ )

    Uganda 

    Impfschutz

    Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung für alle Reisenden ab dem 9. Lebensmonat ist bei Einreise erforderlich und auch wegen der immer wieder vorkommenden Ausbrüche medizinisch sinnvoll.

    Obwohl seit Juli 2016 der Impfschutz einer Gelbfieberimpfung durch die WHO offiziell als im Regelfall lebenslang wirksam eingestuft wird, ist in Uganda derzeit nicht auszuschließen, dass bei Einreise weiterhin auf den Nachweis einer Impfung, die nicht länger als 10 Jahre zurückliegt, bestanden wird.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de <http://www.rki.de>.

    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch die Impfungen gegen Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen.

    Tollwutimmunglobulin ist im Land nicht sicher verfügbar.

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

    Landesweit und ganzjährig besteht ein hohes Übertragungsrisiko, verstärkt während der Monate maximalen Niederschlags (April bis Mai, November). Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica) wird in über 85% der Fälle nachgewiesen.

    Eine Malariaprophylaxe mit Medikamenten (Chemoprophylaxe) ist daher dringend empfohlen. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

    -körperbedeckende ggf. imprägnierte Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    -besonders in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    -unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

    HIV/AIDS

    Für 2013 wurde geschätzt, dass 7,4 % der erwachsenen Bevölkerung (15-49 Jahre) mit HIV infiziert sind, insgesamt leben in Uganda ca. 1,6 Mio. Menschen mit HIV/AIDS. Die Tendenz ist steigend. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und bei Blutkontakten/-transfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer empfohlen.

    Durchfallerkrankungen und Cholera

    Sporadisch werden - nicht nur lokal beschränkte, sondern sich ggf. auch weiter ausbreitende Choleraausbrüche - gemeldet. In der Vergangenheit waren davon zumeist Flüchtlingslager im Westen an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo, in Einzelfällen aber auch Armutsviertel in Kampala betroffen.

    Auch traten in der Vergangenheit immer wieder Typhusfälle (zuletzt im Osten des Landes, Bukwo-Distrikt) auf. Eine Choleraimpfung kann in Abhängigkeit der aktuellen Ausbruchslage oder bei entsprechenden Reisebedingungen (z. B. Katastropheneinsatz) u. U. indiziert sein.

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen/Darminfektionen vermeiden.

    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes und desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen. Vom Baden in Süßwassergewässern sollte daher in ganz Uganda konsequent abgesehen werden. Auch angeblich sichere Gewässer und auch der Nil stellen ein Risiko dar. Lokale Informationen, angebliches Insiderwissen, dubiose Merkblätter lokaler Kliniken, Vereine oder sonstiger Lobby-Gruppen und die ¿Erfahrungen¿ Ortsansässiger sind mit äußerster Vorsicht zu werten. Laut Aussage des WHO Landesbüros in Kampala sind alle Süßwassergewässer Ugandas bilharzioseinfestiert.

    Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

    In den Nationalparks des Landes, insbesondere dem Murchison-Falls National Park, besteht ein geringes, aber dennoch relevantes Infektionsrisiko, sich mit dem Erreger der Schlafkrankheit zu infizieren. Er wird durch tagaktive aggressive Tsetsefliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen. Vermeidung der Stiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahren mit offenen Jeeps) und entsprechende Kleidung ist hier besonders angeraten.

    Afrikanisches Zeckenbissfieber

    Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever).

    Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z. T. sehr stechagressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam. Schutz ist nur durch adäquate Kleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Rückkehr möglich.

    Hepatitis E

    Die Hepatitis E (infektiöse Gelbsucht, Virustyp E) ist eine weltweit, sporadisch und epidemisch vorkommende, oral übertragbare Virusinfektion der Leber. Ernsthafte Erkrankungen kommen besonders bei Schwangeren vor. Eine chronische Verlaufsform ist nicht bekannt. Die Infektion erfolgt durch mit menschlichen Fäkalien kontaminiertes Trinkwasser. Die genaue Bedeutung einer Ansteckung durch infizierte Lebensmittel wird derzeit noch analysiert. Da es eine Impfung gegen dieses Virus derzeit nicht gibt, empfiehlt sich insbesondere für Schwangere, die o. g. Hygieneregeln zu beachten.

    Virale hämorrhagische Fieber

    Zu den in Uganda immer wieder auftretenden hämorrhagischen Fiebern zählen das Krim-Kongo-Hämorrhagische Fieber (CCHF) sowie die Gelbfieber-, Marburg Virus- und Ebola Virus-Infektionen. Ein Charakteristikum dieser Virusinfektionen ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine Blutungsneigung. Die Erkrankungen sind mit einer hohen Sterberate assoziiert.

    Gelbfieber wird durch tagaktive Stechmücken, CCHF durch den Stich infizierter Zecken und beim Kontakt mit Blut und Fleisch infizierter Tiere übertragen.

    Marburg- und Ebola-Infektionen treten in Zusammenhang mit Kontakten zu Fledermäusen bzw. Tieren und Fleisch von Tieren auf, das über Fledermäuse infiziert wurde (bush meat). Infektionen nach dem Besuch von Fledermaushöhlen in Fort Portal in West-Uganda, sowie der ¿Python¿-Höhle im Maramagambo-Wald (Teil des Queen-Elizabeth-Nationalparks im Süden des Landes) sind bekannt geworden.

    Für alle hämorrhagische Fieber (außer Gelbfieber) stellt der ungeschützte Kontakt zu Erkrankten, insbesondere deren Körperflüssigkeiten, ein hohes Risiko dar.

    Vorsichtsmaßnahmen:

    -Impfung gegen Gelbfieber

    -Meiden von Fledermaushöhlen und sonstigen Ansammlungen dieser Tiere

    -Meiden von Kontakt mit rohem Wildfleisch insbesondere von Affen (¿bush meat¿)

    -Meiden von Schlachthöfen oder anderen Tierschlachtungen und Kontakt zu Tierblut

    -Anwenden von Hautabwehrmitteln gegen Mücken und Zecken, auch tagsüber

    -Fernhalten von Krankenhäusern und Meiden von erkrankten Personen und deren Körperflüssigkeiten

    Aktuelle Hinweise zu Ebola- und Marburgvirus-Erkrankungen in Uganda veröffentlicht die Weltgesundheitsorganisation WHO regelmäßig auf der Website http://www.afro.who.int/en/uganda/who-country-office-uganda.html

    Nodding Disease

    Diese bisher nur bei einheimischen Kindern auftretende Nervenerkrankung ist nur wenig erforscht. Infektion mit Filarien (Onchozerkiasis - Flußblindheit), Fehlernährung und genetische Faktoren oder eine Kombination von Ursachen wird vermutet. Für Reisende besteht keine Gefahr.

    Gifttiere

    In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige ¿Untermieter¿ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

    Weitere Gesundheitsgefahren

    In Uganda kommt eine weitere große Zahl anderer Tropenerkrankungen vor (z. B. Leishmaniasis, Filariasis, zeckenübertragbare Erkrankungen, Wurmerkrankungen etc.)

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (beispielsweise Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.dtg.org oder Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.frm-web.de)

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und kann technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch sein. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz mit einer Reiserückholversicherung ist dringend empfohlen. Versicherungen sollten sofort bei Behandlungsbeginn kontaktiert werden (Telefonnummer mitführen!). Ungeachtet dessen hat der Patient fast immer Vorkasse zu leisten und später mit der Versicherung abzurechnen. Für alle Touristen wird der Abschluss einer lokalen Evakuierungsversicherung bei AMREF-Flying Doctors empfohlen. Dies kann über das Internet vor Reisebeginn erfolgen (http://www.amrefgermany.de/flying-doctors/touristenmitgliedschaft/). Die Karte mit den Nummern der Alarmzentrale in Nairobi sollte man mit sich führen.

    Auch bei nur kurzen Aufenthalten wird die Eintragung in die Deutschenliste der Botschaft (http://service.diplo.de/registrierungav) empfohlen.

    (Unverändert gültig seit: 28. Februar 2017)