Marco Polo Reisen - Young Line Travel - Youngline

Für Traveller zwischen 20 und 35

Young Line Travel - Youngline

Südafrika
Königreiche & Tierabenteuer

Reise-Nr. ST 7416

zur Buchung

Saison 2017: 5 Termine

  • Neue Reise!
    15 Tage südliches Afrika kompakt: Stadtleben, grandiose Bergwelten und natürlich jede Menge Wildlife
    Trendy Jozi und Township-Radtour in Soweto
    Wanderung im Royal-Natal-Nationalpark
    Königreiche Lesotho und Swasiland - Afrika pur!
    Ausgiebige Tierbeobachtung im Krüger-Nationalpark
    Ausrüstungstipps zu dieser Reise findest du unter "Sicher & Gesund"

    In zwei Wochen die ganze Vielfalt des südlichen Afrika: Nationalparks, schroffe Berge, gleich zwei Königreiche und natürlich jede Menge wilde Tiere! Wir sind mittendrin in der Natur – nicht nur bei Tageslicht, auch nachts in unseren Zelten - mit mindestens einem Ohr in der Wildnis. In Swasiland empfängt uns eine Stammesführerin persönlich, wer möchte, entdeckt Lesotho auf dem Pferderücken, und im Krüger-Nationalpark sind wir zu Fuß durch den Busch unterwegs ... Wenn wir morgens aus unseren Schlafsäcken in die kühle Morgenluft kriechen, die ersten Sonnenstrahlen uns an der Nase kitzeln und wir auf dem Weg zu den Waschräumen frische Tierspuren entdecken, ist klar: Das ist Afrika!

    price ab 1899 € (ca. 2035 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 5 Abreisetermine an.

  • 1. Tag, Dienstag, 20.06.2017: FLUG NACH SÜDAFRIKA

    Abends Flug mit Lufthansa von Frankfurt bzw. mit South African Airways von Frankfurt oder München nach Johannesburg (nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.).

    2. Tag, Mittwoch, 21.06.2017: JOHANNESBURG - Das neue Südafrika

    Vormittags Touchdown in Johannesburg - oder Jozi, wie die Einheimischen ihre Stadt mittlerweile liebevoll nennen. Marco Polo Scout Tracy empfängt uns am Flughafen, wir verstauen unser Gepäck in den Schließfächern des Trekking-Lkws und schon rollen wir zur Unterkunft für die ersten beiden Nächte. "Braucht ihr Zeit zum Erholen?", fragt uns Tracy mit einem Augenzwinkern ... Natürlich nicht! Die City ruft - vor wenigen Jahren noch eine große No-Go-Zone für Touristen, gibt es hier heute mit dem Maboneng Precinct eine trendige Neighbourhood, die hoffentlich ein neues Johannesburg begründet. Stylishe Cafés, Galerien, Lofts und dazu jede Menge Streetart überraschen uns auf Schritt und Tritt. Zurück im Hotel, springen einige von uns in den Pool, dazu vielleicht ein Sundowner?

    3. Tag, Donnerstag, 22.06.2017: JOHANNESBURG - Township per Rad

    Ausgeschlafen? Prima, denn in Soweto angekommen, schwingen wir uns auf Fahrräder, um einen Teil der Millionenvorstadt zu erkunden. Zwischendurch ein kleiner Zulu-Sprachkurs: Sanibonani, ninjani? Hallo, wie geht's? Die Kids winken fröhlich, wenn wir vorbeifahren, und strecken die Hand zum High Five hoch. Auf den holprigen Straßen fällt die Orientierung nicht leicht, aber unser einheimischer Radguide kennt jede Ecke. Hier die Shebeen mit dem schmackhaften, selbst gebrauten Bier, da der Marktstand mit den besten Preisen ... Dazu ein buntes Gemisch der verschiedensten Bevölkerungsschichten. Zwischendurch gibt's zur Stärkung ein Mittagessen mit Geschichte: Bunny Chow - leckeres Curry im Brotlaib. (F/M)

    4. Tag, Freitag, 23.06.2017: JOHANNESBURG - LESOTHO - Ins Königreich des Himmels

    Schnell lassen wir Jozis morgendliche Rushhour hinter uns und genießen während der Fahrt von unserem Bus aus die Aussicht auf weites Farmland. Maisfelder, so weit das Auge reicht. Am Horizont tauchen langsam Berge auf, es wird merklich grüner. Über die Grenze ins Königreich Lesotho, dann erklimmen wir mit unserem robusten Gefährt die schmalen Bergstraßen hinauf zu unserem Camp. Kurze Einweisung durch Tracy und schon stehen die Zelte für die erste Nacht im Freien. Währenddessen trifft Koch Martin die Vorbereitungen fürs Abendessen und mit unserer tatkräftigen Unterstützung köchelt das Dinner schon bald auf der Herdplatte. Warm eingepackt machen wir es uns in unseren Campingstühlen gemütlich und blicken zufrieden zum funkelnden Sternenhimmel hinauf ... Afrika! (F/M/A)

    5. Tag, Samstag, 24.06.2017: LESOTHO - Das Leben der Basotho

    Wir sind im Dorf unterwegs: strohgedeckte Rundhütten, im Zentrum das Haus des Dorfvorstehers, und aus dem Schulgebäude hallen fröhlich plappernde Kinderstimmen herüber. Der Heiler des Dorfes genießt hohes Ansehen und sagt auch uns die Zukunft voraus. Die Kunst des Knochenlesens beherrscht er angeblich perfekt ... Am Abend gibt's Tanzeinlagen, wie wäre es dazu mit einem traditionellen Hirsebier? (F/M/A)

    6. Tag, Sonntag, 25.06.2017: LESOTHO - Gebirgspanorama und Hochland

    Freizeit im Bergkönigreich, und wir haben die Qual der Wahl: Ob zu Fuß, mit dem Moutainbike oder auf einem genügsamen Basotho-Pony, dem bevorzugten Transportmittel der Einheimischen - Tracy hält die richtigen Tipps für uns bereit. Nach Herzenslust begeben wir uns auf Entdeckungstour durch das Bergland, zu versteckten Felsmalereien des San-Volks, rauschenden Wasserfällen, steilen Abhängen und natürlich zu umwerfenden Ausblicken! (F/M/A)

    7. Tag, Montag, 26.06.2017: LESOTHO - DRAKENSBERGE - Barriere der Speere

    Abschied von Lesotho, es geht zurück nach Südafrika. Kaum haben wir die Grenze überquert, sind wir auch schon fast in den Drakensbergen - heutzutage sind die Berge kein unüberwindliches Hindernis mehr wie für frühere Siedler. Die schroffen Bergspitzen erinnern an den gezackten Rücken eines Drachen, daher der Name, und wenn sich der Nebel lichtet, bietet die Felswand des Amphitheaters am Nachmittag eine tolle Fotokulisse. (F/M/A)

    8. Tag, Dienstag, 27.06.2017: DRAKENSBERGE - Im Nationalpark unterwegs

    Wir schnüren die Trekkingschuhe und verbringen den Tag im Royal-Natal-Nationalpark: es geht an den Fuß der 5 km langen und 500 m hohen Felswand des Amphitheaters! In einiger Entfernung stürzt sich der Fluss Tugela über fünf Stufen in die Tiefe und beginnt seine lange Reise zum Indischen Ozean. Wahnsinn, diese Landschaft! Vielleicht sind die Gipfel sogar schneebedeckt - im Südwinter keine Seltenheit ... (F/M/A)

    9. Tag, Mittwoch, 28.06.2017: DRAKENSBERGE - SWASILAND - Quer durchs Land

    Ein langer Fahrtag liegt vor uns, wir machen uns zeitig auf den Weg. Auf kurvigen Straßen verlassen wir die Drakensberge und wenden uns dem zweiten Staat im Staat zu. "Swasiland wurde schon 1968 unabhängig, und der König genießt hohes Ansehen bei seinem Volk. Zehntausende unverheiratete Frauen kommen hier jedes Jahr zur Umhlanga-Zeremonie zusammen, um für ihn zu singen und zu tanzen - ein acht Tage dauerndes Event!", erzählt Tracy. Unser heutiges Ziel ist aber nicht der königliche Kral, sondern ein Camp in einem privaten Naturschutzreservat: Hier treiben sich durchaus wilde Tiere herum - aber natürlich keine Raubtiere ... Wie wäre es mit einer ersten kleinen Pirsch zu Fuß? (F/M)

    10. Tag, Donnerstag, 29.06.2017: SWASILAND - Afrika privat

    Marco Polo Live

    Manche von uns nutzen die Gelegenheit und hüllen sich in traditionelle Gewänder, dann begrüßt uns auch schon die Stammesführerin der Siedlung Umphakatsi mit "Nkosi" und bittet uns in ihr Zuhause. Mit Zulu und Sesotho sind wir schon vertraut, jetzt lernen wir ein wenig siSwati, auch eine der elf südafrikanischen Landessprachen. Wir erleben ganz normalen Alltag und helfen mit: beim Maismahlen oder Schilfflechten ... und auch die Kinder freuen sich, wenn wir ihnen einen Ball zukicken!

    (F)

    11. Tag, Freitag, 30.06.2017: SWASILAND - KRÜGERPARK - Auf Pirsch!

    Kudus, Impalas, Gnus, vielleicht auch Zebras sind uns schon über den Weg gelaufen, doch die nächsten Tage widmen wir der Suche nach den "Big Five"! Der richtige Ort für unseren Plan: der Krüger-Nationalpark - dort geht's heute hin. Wenn die Sonne langsam tiefer sinkt und schließlich als rot glühender Feuerball untergeht, sind die Herrscher der Wildnis aktiv. Augen auf bei unserer Pirsch und Fernglas bereithalten! (F/M/A)

    12. Tag, Samstag, 01.07.2017: KRÜGERPARK - Safaritag

    Einen ganzen Tag im Krügerpark. Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard, diese Fünf und viele mehr ... unsere Blicke schweifen aufmerksam durch den trockenen Busch. Zwar sind die Bäume zu dieser Jahreszeit nur spärlich belaubt, doch gerade in der kargen Landschaft tarnen sich die Tiere besonders gut. Von der Seite nähert sich auf leisen Sohlen eine Elefantenherde ... Wahnsinn, wie anmutig die Dickhäuter sind. In den Wasserstellen schnaufen die Hippos, und was liegt da oben auf einem Ast auf der Lauer? Ein Leopard? Zurück im Camp wartet unsere persönliche Wasserstelle: der Pool! (F/A)

    13. Tag, Sonntag, 02.07.2017: KRÜGERPARK - Unterwegs auf der Panoramaroute

    Am frühen Morgen zu Fuß durch den Busch, auf Augenhöhe mit Zebras & Co., ein ganz besonderes Erlebnis. Danach erst mal ausgiebig frühstücken und weiter mit dem Overlander-Bus auf der Panoramaroute: zu tollen Felsformationen und weiten Ausblicken. Bei den Bourke's Luck Potholes treffen Blyde River und Treur River, Freude und Trauer, zusammen, und unser Scout verrät uns die Geschichte zur Namensgebung der Flüsse. Am späten Nachmittag sind wir zurück im Camp, Martin heizt den Grill an und dann genießen wir typisch südafrikanisch mit einem herzhaften Braai und sicher dem ein oder anderen eisgekühlten Savannah Dry oder Castle Lager den letzten Abend in Afrika! (F/M/A)

    14. Tag, Montag, 03.07.2017: RÜCKFLUG VON JOHANNESBURG - Bye-bye, Südhalbkugel

    Freizeit bis zur Rückfahrt zum Flughafen Johannesburg. Abends Flug mit Lufthansa nach Frankfurt bzw. mit South African Airlines nach Frankfurt oder München. (F/M)

    15. Tag, Dienstag, 04.07.2017: ZURÜCK IN EUROPA

    Landung am Morgen.

    A: Abendessen, F: Frühstück, M: Mittagessen

    price ab 1899 € (ca. 2035 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 5 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Hotels/Unterkünfte

    Ort Nächte Hotel/​Landeskategorie
    Johannesburg 2 Belvedere Estate****
    Lesotho 3 Zeltcamp-
    Drakensberge 2 Zeltcamp-
    Swasiland 2 Mlilwane**
    Krügerpark 3 Nkambeni-Zeltcamp-
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2017 DZ * EZ *
    20.06.–04.07. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 22
    1899 (ca. 2035 CHF) 1958 (ca. 2099 CHF)
    11.07.–25.07. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2239 (ca. 2400 CHF) 2328 (ca. 2495 CHF)
    25.07.–08.08. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 22
    2239 (ca. 2400 CHF) 2328 (ca. 2495 CHF)
    22.08.–05.09. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 22
    2099 (ca. 2250 CHF) 2178 (ca. 2334 CHF)
    19.09.–03.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 22
    2099 (ca. 2250 CHF) 2178 (ca. 2334 CHF)
    10.10.–24.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 22
    1999 (ca. 2143 CHF) 2068 (ca. 2216 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 24.3.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt nach Johannesburg und zurück sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 140 €); weitere Fluggesellschaften und Abflugsorte mit Zuschlägen auf Anfrage oder hier - nach Auswahl der Fluganreise - online und aktuell auf Verfügbarkeit sowie Preis geprüft
    • Transfers, Safarifahrten und Rundreise im geeigneten Trekking-Lkw
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche oder Bad/WC in den genannten Hotels; 8 Übernachtungen in Zeltcamps mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen/Picknick, A = Abendessen)
    • Eintritte und Nationalparkgebühren
    • Fahrradtour in Soweto
    • Klimaneutrale Bus-/Bahnfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Für die Einreise nach Südafrika, Swasiland und Lesotho benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen Reisepass, der bei Südafrika noch mindestens 30 Tage über das Reiseende und bei Swasiland und Lesotho noch mindestens 6 Monate über den Termin der Einreise hinaus gültig sein und noch mindestens vier freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel enthalten muss. Eine Einreise mit einem vorläufigen Reisepass ist nicht möglich.

    Der visumfreie Aufenthalt beträgt für deutsche, österreichische und schweizer Staatsbürger in Südafrika und Lesotho 90 Tage und in Swasiland 30 Tage.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bitte erkundige dich ggf. in deinem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat. Gäste anderer Nationalität, die sich selbst ein Visum besorgen, müssen darauf achten, dass sie wegen der Durchreise durch Swasiland und Lesotho ein Visum für Südafrika mit mehrfacher Einreise benötigen.

  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das solltest du generell sein, wenn du eine Reise antrittst. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhältst du insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ausrüstungstipps 

    Ergänzend zu den o.g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    - Warmer Schlafsack und ggf. ein Kissen und ein Spannbettlaken

    - Tagesrucksack

    - 1 Paar gut eingelaufene feste Schuhe (Wander-/Trekkingschuhe)

    - Badesachen

    - Insektenschutzmittel

    - Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

    - Taschen- oder Stirnlampe

    - Fernglas für Wildbeobachtungen

    - Reisetasche (kein Hartschalenkoffer)

    - Mütze und Handschuhe während der südlichen Wintermonate

    - Sicherheitsnadel (für den Notfall - falls der Zeltreißverschluss klemmt)

    - Ggf. Vorhängeschloss für die Schließfächer im Truck

    Es wird in Igluzelten übernachtet; hier schläfst du auf Matratzen, die gestellt werden - ohne Bettzeug. Du benötigst daher unbedingt einen eigenen Schlafsack, ggf. ein kleines Kissen sowie Handtücher. Der Schlafsack sollte auch bei Temperaturen bis zu 0° C (u. U. sogar geringe Minusgrade möglich!) ausreichend warm halten (bei Reisen in den Wintermonaten der Südhalbkugel). Besonders praktisch sind die gängigen 1 kg-Schlafsäcke, die sehr klein und leicht sind.

    In den Safaritruck-Fahrzeugen gibt es meist Steckdosenleisten zum Aufladen der Kamara- und Handyakkus. An den Übernachtungsplätzen gibt es nur vereinzelt Steckdosen.

    Gepäck

    Für den Transport des Gepäcks während der Reise ist ein Rucksack oder eine weiche Reisetasche zu empfehlen. Unser Trekking-Bus hat für jeden Gast ein starres Gepäckfach mit Maßen von ca. 42 cm x 32 cm x 80 cm - Größe und Art der Gepäckfächer variieren jedoch von Truck zu Truck ein wenig. Die Größe deines Gepäckstücks sollte jedoch auf keinen Fall diese angegebenen Maße übersteigen. Hartschalenkoffer passen nicht hinein. Da die Gepäckfächer in manchen Trucks abschließbar sind, bietet sich die Mitnahme eines kleinen Schlosses an.

    Sicherheit geht vor! 

    Wir übersenden dir anbei eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage deines Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Sicherheit 

    Südafrika befindet sich immer noch in einer Phase des Umbruchs. Der Marco Polo-Scout wird die Hintergründe zu einzelnen Fragen des politischen Wandels und der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung erläutern.

    Seit jeher war Südafrika ein Land mit hoher Kriminalität, die in den letzten Jahren trotz wirtschaftlichen Aufschwungs nicht nachgelassen hat. Es empfiehlt sich deshalb, einige Sicherheitsregeln zu beachten. In den Großstädten sollte das Hotel in der Dunkelheit nicht zu einem Spaziergang verlassen werden, auch gehören Wertsachen und Papiere immer in den Hotelsafe. Verschließ dein Zimmer, egal, ob du im Raum bist oder ihn verlassen hast. Wir empfehlen außerdem die Mitnahme eines Geldgürtels, in dem du Papiere, Flugschein und Geld aufbewahren solltest. Führe immer nur kleinere Bargeldbeträge im Portemonnaie mit dir und trage keinen oder nicht kostbaren Schmuck. Sei beim Abheben von Geld am Automaten stets vorsichtig gegenüber Fremden, die ihre Hilfe anbieten.

    Zu Beginn der Reise wird der Marco Polo Scout noch einige Tipps und Verhaltensregeln zu Sicherheitsfragen geben. Im eigenen Interesse solltest du diese Regeln beachten, denn wir möchten, dass du deine Reise ohne Angst genießen kannst.

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.

    Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

    Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Du wirst zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann deine individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Südafrika 

    Impfschutz

    Bei der direkten Einreise aus Deutschland (Direktflug!) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.

    Allerdings wird bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann.

    Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter http://www.who.int

    Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).

    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.

    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A/B und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition (Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz) auch Tollwut empfohlen. Bei Wildtieren außerhalb des Krüger Parks gab es im September 2015 vereinzelte Fälle von Tollwut (Hoedspruit). Neben der Impfung ist entsprechendes Verhalten gegenüber auffälligen Tieren notwendig (Vermeiden jeglichen Kontaktes mit Straßenhunden oder Wildtieren).

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica, die für über 85% der Malariafälle in Südafrika verantwortlich ist, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

    -Hohes Risiko: Von Oktober bis Mai im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark), im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz, im Nordosten von KwaZulu-Natal (mit Tembe- und Ndumu - Nationalpark). Eine Malariaprophylaxe (s.u.) ist empfohlen.

    -Mittleres Risiko: Von Juni bis September im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark), im Norden und Nordosten von KwaZulu-Natal

    -Geringes Risiko: restliches Tiefland von KwaZulu Natal

    Der Krügerpark und die nördliche Küstenebene der Provinz KwaZulu-Natal sind hierbei touristisch häufig besuchtes endemisches Malaria-Gebiet. 2014 hat es in den Provinzen Limpopo und Kwazulu Natal einen erheblichen Anstieg von Malariaerkrankungen im Vergleich zum Vorjahr gegeben.

    Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Chloroquin, Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen, alle Medikamente sind aber auch in guter Qualität vor Ort erhältlich.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden in den betroffenen Regionen empfohlen,

    -körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    -V.a. nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

    -ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen

    HIV/ AIDS

    Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen und auch weiter ansteigenden Häufigkeit. Schätzungsweise ca. 20% der erwachsenen Bevölkerung sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Ansteckungsrisiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.

    Durchfallerkrankungen und Cholera

    Unter Beachtung folgender einschlägiger Hygieneregeln können die meisten Durchfallerkrankungen vermieden werden:

    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettenbesuch und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    Das Leitungswasser in den großen Städten ist gesundheitlich unbedenklich, wenn auch nicht besonders wohlschmeckend.

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth). Baden im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

    Sonnenschutz

    Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, so dass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser sind dagegen überlaufen und leiden unter Budgetkürzungen. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise www.frm-web.de/ <http://www.frm-web.de/>.

    Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten! Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten!

    (unverändert gültig seit: 28. Juli 2016)