Marco Polo Reisen - Young Line Travel - Youngline

Für Traveller zwischen 20 und 35

Young Line Travel - Youngline

Madagaskar
Natur pur auf der Lemuren-Insel Flug mit Turkish Airlines (23.8.+18.10. Ethiopian Airlines)

Reise-Nr. ST 7716L

  • Neue Reise!
    Rundreise zu den Natur-Highlights Madagaskars
    In den Nationalparks Lemuren und Chamäleons auf der Spur – tagsüber und nachts
    Zu den Felsspitzen des Tsingy-Nationalparks
    Im Einbaum auf dem Fluss Manambolo unterwegs
    Strandtag am Indischen Ozean
    Wahlweise Langstreckenflüge mit Air France (16 Reisetage) oder Turkish Airlines (17 Reisetage)
    Zusätzliche Termine 23.8. und 18.10.: Langstreckenflüge mit Ethiopian Airlines ab/bis Frankfurt via Addis Abeba; Reisedauer 17 Tage
    Ausrüstungstipps zu dieser Reise findest du unter "Sicher & Gesund"

    ... und Action! Wir sind mittendrin in Madagaskar – nicht im Trickfilm, sondern im Original. Nachts funkeln uns aus dem Dickicht Tieraugen entgegen, Lemuren schreien im Morgengrauen, im Unterholz krabbelt es, und auf dem Ast da drüben sitzt einfach so ein Chamäleon. Diese Rundreise ist eine Tour für echte Entdeckertypen und Naturabenteurer, Ausdauer und Komfortverzicht werden immer wieder belohnt: Fern der Zivilisation springen wir im Tsingy-Nationalpark förmlich von Felsnadel zu Felsnadel und spülen uns im Indischen Ozean den Staub der Landstraße von der Haut. In Dörfern und Städten treffen wir auf stolze Volksstämme, schmecken die Einflüsse jahrhundertealten Seehandels mit fernen Ländern und folgen abends exotischen Rhythmen auf die Tanzfläche. Doch immer wieder kehren wir zurück zu den echten Stars unserer Reise: den Lemuren, die vor schlappen 165 Millionen Jahren Madagaskar als Arche nahmen und das afrikanische Festland weit hinter sich ließen.

    price

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

  • 1. Tag, Mittwoch, 21.06.2017: Flug nach Madagaskar

    Abends Flug mit Turkish Airlines nach Istanbul.

    2. Tag, Donnerstag, 22.06.2017: Antananarivo
    Einstieg auf der Großen Insel

    Nach Mitternacht Weiterflug von Istanbul nach Antananarivo (Zwischenlandung auf Mauritius, Flugdauer ca. 11,5 Std.). Gegen Mittag kommen wir in der Hauptstadt Madagaskars an – schon der Blick aus dem Fenster beim Landeanflug verheißt Exotik pur. Gemeinsam mit Marco Polo Scout Kiady geht es Richtung Hotel, einen Schnellkurs in Dos and Don'ts gibt's von ihm gleich unterwegs. Dann einchecken, frisch machen ... und einschmecken in unser Urlaubsland. Beim Abendessen dampft auf den Tellern der Reis, ohne den geht auf der Großen Insel gar nichts, dazu Fleisch oder Fisch – der richtige Einstieg in die von Franzosen, Chinesen und Indern beeinflusste Inselküche. (A)

    3. Tag, Freitag, 23.06.2017: Antananarivo – Andasibepark
    Reise zu den Lemuren

    Zum Frühstück beißen wir in Croissant & Co., dann ruft die Natur! Schon bald fährt der Bus durch üppig grüne Landschaften gen Osten, und Kiady bereitet uns auf die ersten Begegnungen mit der Tierwelt Madagaskars vor. "Im Andasibe-Nationalpark sind die Indris, die größten Lemuren der Insel, heimisch. Sie zu sehen ist ein echter Glücksfall, aber wenn die Dämmerung einsetzt und wir ganz still sind, können wir sie sicher schreien hören." Nun gut, Schmetterlinge und allerlei Reptilien tun es für den Anfang auch. Bei der nächtlichen Wanderung durch den tropischen Regenwald halten wir jedenfalls alle Augen und Ohren offen und vertrauen unserem Scout. (F)

    4. Tag, Samstag, 24.06.2017: Andasibepark
    Madagaskars Tierwelt hautnah

    Am Morgen sind wir erneut auf der Pirsch, vielleicht erspähen wir ja diesmal einen Indri? Und wer entdeckt das madagassische Chamäleon zuerst? Kleiner Tipp: Die Bäume sehr genau absuchen! Dabei aber nicht den Boden aus den Augen verlieren – auch Schlangen kriechen gerne im dichten Regenwald umher. Nachmittags kommen wir der Tierwelt des Landes auf anderem Wege ganz nah: Mit dem Kanu setzen wir über zum Vakona-Reservat. Dort sind die süßen Feuchtnasenaffen äußerst zutraulich und lassen sich auch gerne mal auf den Arm nehmen. (F)

    5. Tag, Sonntag, 25.06.2017: Andasibepark – Antsirabé
    Im Hochland unterwegs

    Unterwegs auf der Landstraße, Kilometer pro Stunde scheinen hier ein anderes Maß als zu Hause zu sein. Genau der richtige Moment für ... Musik! Vielleicht hat ja Kiady eine Kostprobe madagassischer Salegy-Rhythmen dabei. Dazu ein Panorama aus roten Hochlandhäuschen, Reisfeldern, Eukalyptusbäumen und Ananasplantagen. Ein Proviantstopp für frische Früchte ist da ein Muss. Nächster Halt: Ambatolampy. Im Aluminium-Workshop schauen wir den geschickten Arbeitern zu, die auf nicht ganz unbedenkliche Art neue Töpfe aus Aluresten fertigen. Schließlich erreichen wir den "Ort, in dem es viel Salz gibt", kurz: Antsirabé. Nach so viel Hochland überrascht uns die Stadt mit jeder Menge Energie – ob's an der frischen Luft in 1500 m Höhe liegt? Bunte Rikschas, hier Pousse-Pousse genannt, bevölkern die palmengesäumten Straßen, und irgendwie wirkt alles relaxt. Kiady gibt uns Tipps fürs Abendessen. Wie wäre es heute mit einem chinesischen Dinner? (F)

    6. Tag, Montag, 26.06.2017: Antsirabé – Morondava
    An den Indischen Ozean

    Schon frühmorgens holpern wir im Bus vom kühlen Hochland hinunter in die Savanne. Wir merken es am Klima - der Indische Ozean kommt unaufhaltsam näher. Am Abend Ankunft in Morondava, der kleinen Stadt am Meer. Paradiesisch! (F)

    7. Tag, Dienstag, 27.06.2017: Morondava - Bekopaka
    Umsteigen in Geländewagen

    Für die kommende Strecke nehmen wir nicht unseren Bus, sondern steigen in Geländewagen um. Erster Stopp: die Avenue de Baobab – die Allee der bis zu 1000 Jahre alten Riesenbäume ist im sanften Morgenlicht ein Top-Fotomotiv. In der kleinen Hafenstadt Belo-sur-Tsiribihina Lunchpause, danach die holprige Piste hinauf nach Bekopaka ... Wofür die Strapaze gut ist? "Einmal schlafen, dann versteht ihr es", lächelt Kiady aufmunternd. (F/M/A)

    8. Tag, Mittwoch, 28.06.2017: Tsingy-Nationalpark
    Im Reich der Felsspitzen

    Letzter Ausrüstungscheck – ins Daypack gehören Wasser und Energieriegel, an die Füße Schuhe mit guten Profilsohlen. Der Tsingy-Nationalpark ist echtes Entdeckerterrain und unsere Wanderung über Brücken und durch Höhlen ziemlich anstrengend. Dafür erwarten uns immer wieder neue Ausblicke auf die rasierklingenscharfen Felsspitzen des Parks, mal von oben, mal von unten. Mitten in dieser surrealen Welt Leben: Elf Lemuren- und fast hundert Vogelarten sind hier heimisch, also Augen auf! Und verborgen am Fuße der Felsen hausten einst die Vazimba, Madagaskars Urbevölkerung. Nach spannenden Stunden im Park lockt nachmittags der Hotelpool zur Entspannung. (F)

    9. Tag, Donnerstag, 29.06.2017: Tsingy-Nationalpark
    Unterwegs im Einbaum

    Wir klettern in unsere Kanus und gleiten über den orangefarbenen Fluss Manambolo. Bunter Sandstein, dichter Laubwald, plätschernde Wasserfälle - hier lässt es sich herrlich entspannen! Unser Scout Kiady führt uns zu weiteren Highlights: versteckte Grotten und das berühmte Familiengrab der ersten Bewohner Madagaskars. Am Nachmittag Wanderung durchs Kalksteinlabyrinth der Kleinen Tsingys. Nicht so anstrengend wie gestern, aber nicht weniger spektakulär! (F)

    10. Tag, Freitag, 30.06.2017: Bekopaka – Morondava
    Auf der Baobab-Allee

    Und wieder ruft der Indische Ozean! Wir wissen, das Ziel ist die mühsame Überlandfahrt definitiv wert. Die Baobab-Allee erstrahlt im schönsten Nachmittagslicht und steht noch einmal zum Fotoshooting bereit. Dann Strand, Mangroven, Tropenhimmel. Vielleicht einen Cocktail zum Sonnenuntergang? (F)

    11. Tag, Samstag, 01.07.2017: Morondava
    Freizeit

    Wir genießen einen relaxten Urlaubstag am Meer und sind den ganzen Tag am Strand. Von Kiady wissen wir, wo der schönste ist – drüben, auf der anderen Seite des Wassers. Schnell haben wir mit dem Fährmann den Preis ausgehandelt und tuckern auf seiner hölzernen Piroge hinüber. Abends zurück in Morondava: Wie wäre es mit fangfrischen Meeresfrüchten? Anschließend vielleicht noch etwas Livemusik? (F)

    12. Tag, Sonntag, 02.07.2017: Morondava – Antsirabé
    Zurück ins Hochland

    Unsere Reise führt auf der Landstraße zurück ins Hochland. Zeitig geht's los, denn die Piste ist teilweise in einem abenteuerlichen Zustand. Unterwegs legen wir immer wieder Stopps ein, Kiady kennt die Strecke und die Dörfer, weiß um die besten Haltepunkte, um das "große Rot" der Insel festzuhalten. Schließlich erreichen wir wieder Antsirabé. (F)

    13. Tag, Montag, 03.07.2017: Antsirabé – Ranomafana
    Kunstwerke der Holzschnitzer

    Szenenwechsel im Hochland: grün bewucherte Berge, steile Reisterrassen. Unser erstes Ziel ist heute Ambositra. Wir zählen unsere Reserven in der heimischen Währung Ariary – wenn wir Mitbringsel nach Hause mitnehmen wollen, dann ist die Kunsthandwerkerstadt genau der richtige Ort, fündig zu werden. Holzschnitzkunst, Malerei, in den Werkstätten und Shops findet sich bestimmt etwas Passendes. Nach der Shoppingpause weiter zum Ranomafana-Nationalpark. Geheimnisvoll dunkel und ganz schön feucht umhüllt uns sein Bergnebelwald bei der abendlichen Wanderung, immer den Lemuren auf der Spur. (F)

    14. Tag, Dienstag, 04.07.2017: Ranomafana-Nationalpark
    Auf Lemurensuche

    Zu Fuß bergauf, bergab auf Wegen und Pfaden durch den Nationalpark. Bäche gluckern, die Sonne blitzt durch das dichte Dschungeldach oder ein Wolkenguss verpasst uns eine unfreiwillige Dusche – egal, wie das Wetter gerade ist, wir sind mittendrin, umgeben von zahllosen Tieren und Pflanzen. "Daumen drücken, dass wir den goldenen Bambuslemur zu Gesicht bekommen", fordert uns Kiady auf. Unfassbar, der kleine Scheue wurde erst in den 1980er Jahren entdeckt.

    Marco Polo Live

    Nach dem letzten Wildnistrip werden wir in einem kleinen Dorf erwartet. Gemeinsam mit unseren Gastgebern essen wir zu Mittag und erfahren dabei so manches über ihr bescheidenes Bauernleben.

    (F/M)

    15. Tag, Mittwoch, 05.07.2017: Ranomafana – Antananarivo
    Abschied von unberührter Natur

    Unsere Zeit auf der Insel neigt sich dem Ende zu, es geht zurück in die Hauptstadt. Ein letztes Mal dieser unbeschreibliche Mix aus Hochlanddörfern und saftigen Reisfeldern. Beim Abschiedsessen am Abend sind wir in Gedanken noch mal unterwegs: auf den Felsspitzen der Tsingy, in Savanne und Hochland und natürlich bei unseren ständigen Begleitern – den Lemuren. (F/A)

    16. Tag, Donnerstag, 06.07.2017: Rückflug von Antananarivo

    Die ultimativ letzte Shoppingmöglichkeit: der Dike Market in Tana. Ein paar kleine Mitbringsel für Freunde und Familie? Oder ein paar bunte Schnappschüsse, bevor es zum Flughafen geht? Am Nachmittag Flug mit Turkish Airlines nach Istanbul (Zwischenlandung auf Mauritius, Flugdauer ca. 12,5 Std.). (F)

    17. Tag, Freitag, 07.07.2017: Zurück in Europa

    Frühmorgens Landung in Istanbul und Weiterflug. Ankunft am Vormittag.

    A: Abendessen, F: Frühstück, M: Mittagessen

    price

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Hotels/Unterkünfte

    Ort Nächte Hotel/​Landeskategorie
    Antananarivo 1 Radama***
    Andasibepark 2 Andasibe Forest Lodge**
    Antsirabe 1 Vatolahy**
    Morondava 1 Sunbeach***
    Bekopaka 3 Orchidee du Bemaraha**
    Morondava 2 Sunbeach***
    Antsirabe 1 Vatolahy**
    Ranomafana 2 Le Grenat***
    Antananarivo 1 Belvedere***
  • Verfügbare Termine

    Termine 2017 DZ * EZ *
    21.06.–07.07. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2599 (ca. 3014 CHF) 2979 (ca. 3455 CHF)
    12.07.–28.07. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2799 (ca. 3246 CHF) 3199 (ca. 3710 CHF)
    23.08.–08.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2799 (ca. 3246 CHF) 3199 (ca. 3710 CHF)
    06.09.–22.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2739 (ca. 3176 CHF) 3129 (ca. 3629 CHF)
    20.09.–06.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2739 (ca. 3176 CHF) 3129 (ca. 3629 CHF)
    04.10.–20.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2799 (ca. 3246 CHF) 3199 (ca. 3710 CHF)
    18.10.–03.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2799 (ca. 3246 CHF) 3199 (ca. 3710 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 20.10.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Weitere Termine im Reisejahr 2018

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Turkish Airlines z.B. von Frankfurt oder München nach Antananarivo und zurück sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 140 €); bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit landesüblichen Bussen und Allradfahrzeugen
    • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
    • Nationalparkgebühren
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    REISEPAPIER UND IMPFUNGEN 

    Reisepass und Visum erforderlich, das am Flughafen von Antananarivo ausgestellt wird (ca. 23 €, vor Ort zu zahlen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Für diese Reise benötigen Bürger der Europäischen Union sowie Schweizer Staatsangehörige einen noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Das Visum für die von dir gebuchte Reise wird gegen eine Gebühr von ca. 80 000 MGA (ca. 25 €) vor Ort bei Einreise erteilt.

    Dein Reisepass muss über mindestens eine freie Seite verfügen. Diese Visumregelung gilt für alle Nationalitäten.

  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das solltest du generell sein, wenn du eine Reise antrittst. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhältst du insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ausrüstung 

    Ergänzend zu den Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    - Tagesrucksack

    - 1 Paar feste, gut eingelaufene Schuhe

    - 1 warme Jacke oder Pullover

    - Badesachen- und schuhe

    - Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

    - Insektenschutzmittel

    - Reiseapotheke (Heftpflaster, etc.)

    - Feuchtigkeits- und Desinfektionstücher

    - Staubschutz für Gepäck und Kamera

    - Kopf- oder Halstuch gegen Zugluft und Staub

    - Regenjacke und evtl. Regenhose

    - Taschenlampe mit Ersatzbatterien oder Kopflampe

    - Evtl. Schlafsackinlett aus Leinen (aus hyg. Gründen)

    - Evtl. ein kleines Kopfkissen

    - Evtl. Moskitonetz (teilweise sind in den Hotels Moskitonetze vorhanden, jedoch sind diese nicht immer in dem Zustand, wie man es gerne erwarten würde)

    Für diese Reise empfehlen wir eine weiche Reisetasche oder einen Rucksack anstatt eines Hartschalenkoffers. Dies erleichtert das Verstauen des Gepäcks im Bus und im Geländewagen.

    Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise 

    Bei Reisen nach Madagaskar bieten wir das Recht, bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf ein anderes Reiseziel bzw. einen anderen Termin umzubuchen.

    Sicherheit geht vor! 

    Wir übersenden dir anbei eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage deines Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Madagaskar zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes für Madagaskar. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at <http://www.bmaa.gv.at> bzw. unter www.eda.admin.ch <http://www.eda.admin.ch>.

    Die über viele Jahre anhaltende innenpolitische Krise konnte mit der Wahl eines neuen Präsidenten 2014 überwunden werden, seitdem hat sich die Sicherheitslage im Land wieder entspannt. Die unverändert schlechte Wirtschaftslage und die extreme Armut großer Bevölkerungsschichten haben jedoch zu einem Anstieg der Alltagskriminalität geführt. Ebenso sind lokale, spontan ausbrechende soziale Unruhen nicht auszuschließen. Wir raten deshalb, sich von Menschenansammlungen, vor allem von politischen Kundgebungen, fernzuhalten.

    Unverändert kritisch bleibt die Sicherheitslage in einigen Provinzen im Süden und Südosten der Insel; Reisen in diesen Teil Madagaskars sind für uns tabu.

    Wegen der zunehmenden Alltagskriminalität in den Städten und der unzureichenden Straßenverhältnisse haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem fordern wir unsere Marco Polo Scouts zu erhöhter Wachsamkeit auf. Wir bitten Sie außerdem, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Scout zu Beginn der Reise gibt.

    Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet.

    Zusammen mit unseren Partnern beobachten wir vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Marco Polo-Team

    Stand:25.7.2017

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes 

    Weltweiter Hinweis

    Stand: 1. August 2017

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.

    Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Sicherheitshinweis 

    Madagaskar

    Stand: 4. Oktober 2017

    Aktuelle Hinweise

    In Madagaskar gibt es derzeit vermehrt Fälle von Beulen- und Lungenpest, siehe Medizinische Hinweise.

    Landesspezifische Sicherheitshinweise

    Die politische Lage ist momentan insgesamt stabil, dennoch wird empfohlen, die aktuellen Entwicklungen in den Medien zu verfolgen und Menschenansammlungen jeder Art zu meiden.

    Bei Individualreisen durch das Land wird zu erhöhter Vorsicht geraten, da es immer wieder zu Überfällen, auch auf Touristen kommt. Die Gewaltbereitschaft und der Gebrauch von Waffen haben zugenommen. Nach Einbruch der Dunkelheit sollten sich Reisende außerhalb von Wohngebieten möglichst nicht zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Motorrad fortbewegen, innerhalb der Wohngebiete mit besonderer Vorsicht.

    Kriminalität

    Taschendiebstähle passieren häufig, bewaffnete Raubüberfälle - auch am Tag - haben stark zugenommen. Betroffen ist vor allem die Hauptstadt Antananarivo, dort das Stadtzentrum um Analakely und die Avenue de l'Indépendance sowie die Umgebung der Hotels, der von Ausländern bevorzugten Restaurants und die Stationen der Überlandtaxis (taxis brousse).

    Im Allgemeinen, aber insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, wird in allen städtischen Gebieten von Spaziergängen, ob allein oder zu mehreren, aus Sicherheitsgründen dringend abgeraten. Es wird eindringlich empfohlen, abends und nachts auf Einzeltaxis zurückzugreifen. Besondere Vorsicht sollte auf den Umgang mit Wertsachen und Ausweisen - auch innerhalb der Hotels - verwendet werden.

    Vor allem im Stadtgebiet von Antananarivo, zunehmend aber auch in den touristisch frequentierten Küstenstädten, finden am Abend und in der Nacht Polizeikontrollen statt. Es wird dringend geraten, stets den Reisepass mit sich zu führen. Eine beglaubigte Ausweiskopie reicht nicht aus.

    Bei Autofahrten in Ballungsgebieten (vor allem in Antananarivo ist die Verkehrsdichte sehr hoch und die Straßen eng) wird empfohlen, zu jeder Tages- und Nachtzeit die Türen von innen zu verriegeln und nach Möglichkeit die Fenster geschlossen zu halten. Taschen und Wertgegenstände sollten auf keinen Fall von außen sichtbar im Wagen liegen.

    Piraterie auf hoher See

    Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.

    Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch. Ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Center unter www.mschoa.org dringend empfohlen.

    Naturkatastrophen

    Madagaskar wird zwischen Januar und April regelmäßig von zum Teil schweren tropischen Wirbelstürmen (Zyklonen) heimgesucht.

    Reisende in dieser Zeit werden um Beachtung der Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland gebeten.

    Krisenvorsorgeliste

    Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

    Weltweiter Sicherheitshinweis

    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.

    Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

    Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Du wirst zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann deine individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Medizinische Hinweise 

    Aktueller medizinischer Hinweis

    Seit August 2017 steigt die Zahl der Fälle von Beulen- und Lungenpest in Madagaskar an. Die mit der Regenzeit assoziierten Ausbrüche mit bis zu jährlich 500 Fällen treten sonst eher in den ländlichen Gebieten auf. Jetzt sind auch die Hauptstadt Antananarivo sowie die Hafenstadt Toamasina und der Distrikt Faratsiho betroffen, wo auch mehrere Fälle der hoch ansteckenden Lungenpest aufgetreten sind. Die Regierungsstellen haben mit Hilfe der WHO verschiedene Bekämpfungsmaßnahmen und Fallsuchen eingeleitet. Für Reisende besteht keine direkte Gefährdung, sofern Grundregeln der Prävention eingehalten werden (siehe Merkblatt des Gesundheitsdienstes). Öffentliche Hinweise zur aktuellen Situation vor Ort und daraus folgende Handlungsempfehlungen sollten beachtet werden.

    Impfschutz

    Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind keine verpflichtenden Impfungen erforderlich. Bei der Einreise aus dem Gelbfieberendemiegebiet (www.who.int) ist für alle Personen älter als 9 Monate der Nachweis einer einmaligen Gelbfieberimpfung gefordert. Auch bei Transitreisen über die Flughäfen Addis Abeba oder Nairobi kann unabhängig von der Dauer des dortigen Aufenthalts der Gelbfieberimpfnachweis gefordert werden.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de)

    Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und ggfs. gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Polio (Kinderlähmung), bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

    Dengue-Fieber

    Dengue kann landesweit durch tagaktive Mücken übertragen werden. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.

    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung und auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien.

    Näheres finden Sie in den Merkblättern des Gesundheitsdienstes

    Chikungunya-Fieber und andere von Mücken übertragene seltene Erkrankungen

    Mit gelegentlichen, zumeist regional begrenzten Ausbrüchen von Chikungunya-Fieber, Rift-Valley-Fieber und West Nile-Fieber muß gerechnet werden. Allen genannten Erkrankungen ist die Übertragung durch Mücken gemein. Eine spezifische Therapie der unterschiedlich schwer verlaufenen Erkrankungen gibt es nicht. Es gilt konsequenten Mückenschutz einzuhalten (s.u.).

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Das Malariarisiko ist im Hochland (Antananarivo) sehr gering (Höhenlage), nimmt im tiefer gelegenen Landesinneren aber deutlich zu. Es gibt ein hohes Infektionsrisiko an der Küste.

    Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) empfohlen.

    Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist empfohlen.

    Näheres finden Sie in den Merkblättern des Gesundheitsdienstes.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,

    ganztägig (Chikungunya, Dengue) und nachts (Malaria) körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    ganztägig und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    unter einem imgrägnierten Moskitonetz zu schlafen.

    HIV/AIDS

    Allgemeingültige Daten zur Epidemiologie von HIV/AIDS in Madagaskar sind nicht sicher verfügbar. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko einer HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Durchfallerkrankungen und Cholera

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise:

    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen ¿ nach Möglichkeit - Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.

    Cholera

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf. (siehe Merkblatt des AA unter www.diplo.de/reisemedizin).

    Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben.

    Darüber hinaus kann sie in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen infektionsepidemiologischen Lage bei Reisen im Land sinnvoll sein. Das hängt vom persönlichen Reiseprofil des Reisenden ab. Eine individuelle Beratung durch einen Tropenmediziner dazu wird empfohlen.

    Weitere Infektionskrankheiten

    Pest

    Die Pest ist eine durch den Rattenfloh übertragene bakterielle Erkrankung, die bei rechtzeitiger Diagnosestellung zumeist unproblematisch behandelt werden kann. Die Pest ist im zentralen Hochland von Madagaskar seit 1921 endemisch. Die mit Abstand häufigste Form, die Beulenpest, tritt regelmäßig in den Provinzen Antananarivo, Antsiranana, Fianarantsoa, Mahajanga, Toamasina auf. Sie beginnt mit dem Beginn der Regenzeit (Oktober bis März), wenn sich Ratten in Menschennähe aufhalten und Rattenflöhe auf den Menschen, die unter einfachsten Bedingungen leben, übergehen.

    Erste Pestfälle, auch tödliche Verläufe, traten in der zweiten Jahreshälfte 2017 bereits frühzeitig im September auf. Darunter waren auch einige hoch ansteckende Fälle mit Lungenpest in der Region zwischen der Hafenstadt Tamatave und Antananarivo.

    Für Touristen besteht regelmäßig keine Gefahr, wenn grundsätzliche hygienische Regeln bedacht werden und kein direkter Kontakt zu den Überträgern besteht. Erhöhte Vorsicht bei Menschenansammlungen ist z.B. geboten.

    Abstand zu Ratten, Straßenhunden und Katzen, alle potentielle Überträger von Flöhen, wird in Madagaskar immer empfohlen.

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht für Touristen beim Baden in Süßwassergewässern, für die Bevölkerung besonders bei Reisanbau im gesamten Land, insbesondere aber im westlichen Tiefland mit den Provinzen Toliara und Mahajanga. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden. Nach einer möglichen Exposition sollte zu Hause ein Bilharziosetest erfolgen (tropenmedizinische Institute, niedergelassene Tropenärzte). Baden im Salzwasser ist hinsichtlich der Schistosomiasis unproblematisch.

    Gifttiere

    In Madagaskar gibt es keine Giftschlangen. Dagegen kommen einige giftige Spinnen- und Skorpionarten und andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z.B. bestimmte z.T. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, Frösche u.a.) vor. Wie allgemein in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt! Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige ¿Untermieter¿ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach personell, technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Englischsprachiges medizinisches Fachpersonal ist außerhalb der Hauptstadt kaum zu finden. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de)

    Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

    Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

    Die Angaben sind:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland und längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten; für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

    - nicht unabhängig von individuellen Verhältnissen des Reisenden zu nutzen; vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Tropenmediziner ist unerlässlich;

    - trotz größtmöglicher Bemühungen nicht unbedingt umfassend, genau und aktuell.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

    Auswärtiges AmtBürgerserviceArbeitseinheit 040D-11013 BerlinTel.: (03018) 17-2000Fax: (03018) 17-51000

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