Marco Polo Reisen - Young Line Travel - Youngline

Für Traveller
zwischen
20 und 35

Young Line Travel - Youngline

  • Je nach Wahl in 16 oder 21 Tagen zu Perus Highlights: mit oder ohne Abstecher ins Amazonas-Tiefland, aber immer mit Südamerikas Trend-City Lima, am Pazifik entlang und hinauf in die Anden
    Mit der Schmalspurbahn nach Machu Picchu
    Inselübernachtung auf dem Titicacasee
    Mächtig und erhaben: die Kondore am Colca Canyon
    Im Land von Ceviche, Pisco sour & Co. - die wohl beste Küche Lateinamerikas!
    Auf Wunsch Bootsausflug zu den Seelöwen- und Pinguinkolonien der Islas Ballestas
    Änderung seit Programmveröffentlichung: Der Hinflug erfolgt bei Abreise am 25.5. mit LATAM Airlines Brasil via Sao Paulo. Die Stadtbesichtigung in Lima findet am Nachmittag statt.
    Zusatztermine! 28.9. und 23.11., jeweils mit Avianca-Flügen ab/bis München via Bogotá; 9.11. mit LATAM Airlines via Madrid
    Ausrüstungstipps zu dieser Reise findest du unter "Sicher & Gesund"

    Eine Prise Hauptstadt, dann auf Wunsch Outdoor-Feeling. Mit Sandboards die Dünen hinunter. Bei den strickenden Männern am Titicacasee die Heiratschancen ausloten, später die Netze auswerfen und Fische fangen. Zum Mittagessen gibt's sicher auch mal Cuy: Meerschweinchen. Die müssen wir Gott sei Dank nicht selbst jagen.

    price

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2020

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Samstag, 20.04.2019: Flug nach Lima

    Abends mit LATAM Airlines von Frankfurt nach Madrid und von dort gegen Mitternacht weiter nach Lima (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

    2. Tag, Sonntag, 21.04.2019: Lima
    Citytour

    Ankunft am Morgen - Marco Polo Scout Juan nimmt uns erst mal mit zum Frühstück! Vormittags spazieren wir durch die Reißbrett-Hauptstadt der spanischen Eroberer: Mit einem Stock hatte Pizarro den Grundriss skizziert, seitdem umgeben die Plaza de Armas Kolonialbauten. Limas Vorzeigestadtteil Miraflores: Boulevards mit Boutiquen und Cafés, am nahen Stadtstrand sind schon die ersten Surfer in der Pazifikbrandung unterwegs. Beim gemeinsamen Mittagessen überrascht uns die abwechslungsreiche Küche des Andenstaates: Wir sind uns einig - mehr peruanische Restaurants in Europa wäre der Hit!

    3. Tag, Montag, 22.04.2019: Lima - Ica
    Rendezvous mit Pinguinen

    Auf der Panamericana geht's gen Süden, nach Paracas an den Pazifik. Per Boot hinüber zu den Islas Ballestas°: Dort sehen wir riesige Vogelkolonien, Seelöwen und Humboldt-Pinguine. Zurück an Land und weiter nach Ica. Mitten in der Dünenlandschaft die Oase Huacachina mit einem See: Ein paar Wagemutige mieten sich nachmittags Bretter zum Sandboarding. (F)

    4. Tag, Dienstag, 23.04.2019: Ica - Puerto Inca
    Wüstenbilder

    Immer in Richtung Süden durchs karge Land - karg? Alles eine Frage der Perspektive: Von einem Aussichtsturm aus bekommen wir einen Eindruck von den Linien von Nazca, mysteriösen Scharrbildern in der Wüste. Weiter an den Pazifik nach Puerto Inca. (F)

    5. Tag, Mittwoch, 24.04.2019: Puerto Inca - Arequipa
    Ins Gebirge

    Heute lassen wir den Pazifik hinter uns, die Straße schraubt sich hinauf in die Berge nach Arequipa (2350 m). Wir schlendern durch die Stadt und merken uns Juans Restauranttipps. Wirklich lecker: Alpakasteak vom heißen Stein. Praktisch null Fett, aber maximaler Geschmack! (F)

    6. Tag, Donnerstag, 25.04.2019: Arequipa
    Luxuriöses Klosterleben

    Morgens Sightseeing in Arequipa. Wir bummeln mit Juan durch die Arkadengänge an der Plaza de Armas, schauen in der Kirche La Companía° vorbei und kommen zum Kloster Santa Catalina°: im Inneren die Luxuszellen der früheren Nonnen. Nachmittags Freizeit - zum Shoppen? (F)

    7. Tag, Freitag, 26.04.2019: Arequipa - Colca-Canyon
    Höhen und Tiefen

    Lamas, Alpakas und Vicunas dienen uns unterwegs als Fotomodelle. Aus Asphalt wird bald Piste, und auf dem Patapampa-Pass erreichen wir 4870 m über dem Meeresspiegel. Kokatee gegen die Höhenkrankheit trinken und ans nächste Ziel denken: den Colca-Canyon! Übernachtung in Chivay auf 3420 m. (F/M)

    8. Tag, Samstag, 27.04.2019: Colca-Canyon - Puno
    König der Anden

    Frühmorgens fahren wir tief in die Schlucht hinein bis zum Cruz del Condor. "Wir haben Glück", sagt Juan, "die Thermik stimmt." Schon schweben mehrere Kondore majestätisch über und unter uns. Flügelspannweite bis zu 3 m! Von dort aus wandern wir in rund zwei Stunden hinunter zum Dorf Cabanacondo, wo schon unser Bus zum Titicacasee bereitsteht. Abends Ankunft in Puno (3850 m). (F)

    9. Tag, Sonntag, 28.04.2019: Puno - Isla Ticonata
    Auf dem Titicacasee

    Langsam tuckert unser Boot über den See. Erste Station: die schwimmenden Dörfer der Urus.

    Marco Polo Live

    Zu den strickenden Männern Zweite Station: Isla Taquile. Hier geht kein Mann ohne selbst gestrickte Mütze aus dem Haus. "Der Farbcode", meint Juan, "dürfte besonders für die Frauen interessant sein." Wer eine rote Mütze trägt, ist verheiratet. Rot-Weiß bedeutet Single oder heiratswillig und Weiß, dass der Mann an Frauen momentan nicht interessiert ist. Gut zu wissen ... Später schippern wir zur Isla Ticonata. Wir gehen auf Entdeckungstour auf der kleinen Insel, und wenn es Wind und Wetter zulassen, können wir mit den Insulanern die Netze auswerfen und Fische fangen. Abends knistert das Lagerfeuer, über uns funkeln die Sterne, und unsere Gastgeber stimmen die Lieder ihrer Vorfahren an - typischer Inselalltag und wir mittendrin!

    (F/M/A)

    10. Tag, Montag, 29.04.2019: Isla Ticonata - Heiliges Tal
    Reise ins Heilige Tal

    Nach dem Frühstück nehmen wir Abschied, setzen zum Festland über und machen uns auf den langen Weg in die Berge. Über den 4350 m hohen La-Raya-Pass geht's ins Tal des Urubamba, das Heilige Tal der Inkas. (F)

    11. Tag, Dienstag, 30.04.2019: Heiliges Tal
    Freizeit oder Ausflug nach Pisak

    Relaxen oder mit Juan durchs Urubambatal (65 €). Zunächst zur Inkafestung von Pisak, hoch oberhalb des Tales. Dann wandern wir durch Terrassenfelder hinunter zum Markt von Pisak, wo wir um T-Shirts feilschen und uns mit Obst versorgen. Im Örtchen Chinchero danken wir schließlich bei einer Pachamama-Zeremonie Mutter Erde für ihre Gaben. (F)

    12. Tag, Mittwoch, 01.05.2019: Machu Picchu
    Sagenumwobene Ruinen

    Die Schmalspurbahn endet in Aguas Calientes. Mit Kleinbussen hinauf zur verlassenen Inkastadt Machu Picchu. Juan führt uns durch die sagenumwobene Ruinenstadt und weiß viele unserer Fragen zu beantworten: Warum wurde diese Stadt erbaut und wieso genau an diesem Platz? Wer waren die Bewohner und wozu diente Machu Picchu überhaupt? Nach dem Besuch der archäologischen Stätte, haben wir noch Zeit durch Aguas Calientes zu schlendern. (F)

    13. Tag, Donnerstag, 02.05.2019: Aguas Calientes - Cuzco
    Tief in den Bergen

    Vormittags wandern wir mit unserem Scout Juan tief in das Mandor-Tal° hinein: Üppige Vegetation auf dem Weg zum Mandor-Wasserfall, die Bananen kann man direkt von der Staude essen. Am Nachmittag sind wir wieder in Aguas Calientes und nehmen die Schmalspurbahn zu einer letzten Fahrt durchs Urubambatal. Abends Ankunft in Cuzco (3400 m). (F)

    14. Tag, Freitag, 03.05.2019: Cuzco
    Mittelpunkt des Inkareiches

    In Cuzco suchen, was von den Inkas noch übrig ist - teilweise stehen ja die Steine der Spanier drauf. Mit unserem Scout streifen wir über die Plaza de Armas zur Kathedrale und vom Sonnentempel Koricancha bis zur Inkamauer. Außerdem ein Abstecher zur Festung Sacsayhuamán - riesige Steinklötze mit grandiosem Ausblick. Nachmittags Freizeit und abends die "Nuevo Andino Cuisine" testen: Juan weiß, wo's die besten Restaurants gibt. (F)

    15. Tag, Samstag, 04.05.2019: Rückflug von Cuzco
    Zurück in die Heimat

    Am Nachmittag Flug von Cuzco nach Lima. Abends Flug mit LATAM Airlines nach Madrid (Flugdauer ab Lima ca. 11,5 Std.).

    16. Tag, Sonntag, 05.05.2019: Ankunft in Europa

    Nachmittags Ankunft in Madrid und Weiterflug. Ankunft am späten Nachmittag.

    ° Die Eintrittsgelder der gekennzeichneten Besichtigungspunkte und Aktivitäten in Höhe von ca. 40 € sind nicht im Reisepreis enthalten.

    F: Frühstück M: Mittagessen A: Abendessen

    price

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2020

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Hotels/Unterkünfte

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Lima 1 Casa Andina Standard***
    Ica 1 Hosteria Suiza***
    Puerto Inca 1 Puerto Inka**(*)
    Arequipa 2 Casa Andina***
    Colca-Canyon 1 Casa Andina Colca***
    Puno 1 Hacienda Plaza de Armas***
    Isla Ticonata 1 Privatunterkunft-
    Ollantaytambo 2 Tunupa Lodge**(*)
    Aguas Calientes 1 Hatun Inti Classic***
    Cuzco 2 Casa Andina Koricancha***
  • Verfügbare Termine

    Termine 2019 Info DZ * EZ * Flug ab
    20.04.–05.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2599 (ca. 2851 CHF) 3038 (ca. 3332 CHF)
    11.05.–26.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2749 (ca. 3015 CHF) 3198 (ca. 3508 CHF)
    25.05.–09.06. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2749 (ca. 3015 CHF) 3198 (ca. 3508 CHF)
    08.06.–23.06. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2749 (ca. 3015 CHF) 3198 (ca. 3508 CHF)
    10.08.–25.08. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3199 (ca. 3509 CHF) 3668 (ca. 4023 CHF)
    24.08.–08.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2999 (ca. 3289 CHF) 3458 (ca. 3793 CHF)
    07.09.–22.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2749 (ca. 3015 CHF) 3198 (ca. 3508 CHF)
    14.09.–29.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2749 (ca. 3015 CHF) 3198 (ca. 3508 CHF)
    21.09.–06.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2749 (ca. 3015 CHF) 3198 (ca. 3508 CHF)
    28.09.–13.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2999 (ca. 3289 CHF) 3458 (ca. 3793 CHF)
    05.10.–20.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2999 (ca. 3289 CHF) 3458 (ca. 3793 CHF)
    12.10.–27.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2999 (ca. 3289 CHF) 3458 (ca. 3793 CHF)
    19.10.–03.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2999 (ca. 3289 CHF) 3458 (ca. 3793 CHF)
    26.10.–10.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2749 (ca. 3015 CHF) 3198 (ca. 3508 CHF)
    02.11.–17.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2749 (ca. 3015 CHF) 3198 (ca. 3508 CHF)
    09.11.–24.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2749 (ca. 3015 CHF) 3198 (ca. 3508 CHF)
    16.11.–01.12. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2749 (ca. 3015 CHF) 3198 (ca. 3508 CHF)
    23.11.–08.12. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2949 (ca. 3234 CHF) 3398 (ca. 3727 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 6.12.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Weitere Termine im Reisejahr 2020

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit LATAM Airlines z.B. von Frankfurt oder München nach Lima und zurück sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 155 €); bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
    • Linienflug (Economy) mit LATAM Airlines von Cuzco nach Lima
    • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
    • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit landesüblichen Bussen
    • Bahn- und Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels; eine Übernachtung in einfachen Hütten mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
    • Minibustransport und Eintritt Machu Picchu (ca. 65 €)
    • Besuchertickets Colca-Canyon und Cuzco (ca. 55 €)
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Eintritte (ca. 40 €) und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen  

    Zur Teilnahme an der Reise benötigen Bürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Bitte achte darauf, dass dein Pass genügend freie Seiten enthält.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten dich, dich in diesem Fall bei deinem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Eventuelle Visumgebühren sind nicht im Reisepreis enthalten.

    Bitte schicke das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ bis spätestens acht Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Falls wir die Passdaten nicht rechtzeitig vorliegen haben, können wir dir den Zutritt nach Machu Picchu nicht garantieren.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das solltest du generell sein, wenn du eine Reise antrittst. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhältst du insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ausrüstung 

    Ergänzend zu den o.g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    - Tagesrucksack

    - 1 Paar feste Schuhe (Trekkingschuhe)

    - Badesachen

    - Insektenschutzmittel

    - Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

    - Taschenlampe

    - Schlafsackinlet

    - Regenschutz

    - kleines Handtuch

    Als Hauptgepäck ist ein strapazierfähiger Rollkoffer ausreichend, und ein Trekkingrucksack nicht zwingend notwendig. Wir empfehlen für den Ausflug zum Machu Piccu und für optionale Verlängerung bei Puerto Maldonado eine zusätzliche keine Reisetasche mitzunehmen, da die Koffer dort nicht mitgenommen werden können.

    Sicherheitsmaßnahmen in den Hotels 

    Bitte beachte, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen.

    Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall- und Evakuierungspläne fehlen. Wir empfehlen daher, sich nach der Ankunft selbst einen Überblick über die Anlagen und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen.

    Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Europa vorgeschriebenen Höhen auf. In vielen Hotels, die du auf der Reise besuchen wirst, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm. Gelegentlich fehlen bei Innentreppen auch die Handläufe bzw. Treppengeländer.

    Die Angabe zur Wassertiefe in den Swimmingpools fehlt teilweise komplett. In Europa übliche Sicherheitseinrichtungen wie Rettungsringe sind in der Regel nicht vorhanden. Eine Badeaufsicht ist ebenfalls nicht vorhanden.

    Die Elektroinstallationen entsprechen nicht den europäischen Normen. Manchmal sind die Steckdosen locker, Kabel an Lampen und Anschlüssen elektrischer Geräte sind unzureichend isoliert.

    Einige Hotels blicken auf eine lange Vergangenheit zurück: Sie bestechen zwar durch ihr historisches Flair, wurden aber im Laufe der Zeit schrittweise erweitert. Die Folge sind unregelmäßigen Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. Insbesondere bei Dunkelheit sollten man daher besonders achtsam sein.

    In einigen Hotels sind die Außenanlagen und auch die Zuwege zu den Bungalows nicht ausreichend beleuchtet. Bitte stelle dich auf diese Gegebenheiten ein und lasse die nötige Vorsicht walten. Wir empfehlen auch, für alle Fälle eine Taschenlampe mitzunehmen.

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Peru. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Peru ist zwar ein weitgehend stabiles Reiseland, soziale und politische Spannungen führen aber im ganzen Land immer wieder zu spontanen, auch gewalttätigen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden. Diese richten sich zwar nicht gegen Touristen, können aber zu Verzögerungen im Tagesprogramm und zu kurzfristigen Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf führen.

    Wie Sie dem Hinweis des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist in ganz Peru wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, besondere Umsicht erforderlich. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von sozialen Brennpunkten und haben unsere Routen so geplant, dass längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem bitten wir Sie, im Interesse Ihrer Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.

    Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Südamerika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

    Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Peru.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Marco Polo-Team

    Stand: 4. November 2019

    Sicherheitshinweis 

    Peru

    Unverändert gültig seit: 4. November 2019

    Innenpolitische Lage

    Im gesamten Land führen soziale Unruhen, Streiks und Demonstrationen immer wieder auch zu teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen und Straßenblockaden, die auch Behinderungen im Reiseverkehr verursachen können. Auch die häufig von Touristen besuchten Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie Arequipa können davon betroffen sein.

    Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte, es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist dort zu rechnen.

    • Meiden Sie grundsätzlich Demonstrationen sowie die Elendsviertel in Großstädten.

    • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu passieren, sondern weichen Sie aus oder warten Sie die Normalisierung der Lage ab.

    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Die Kriminalitätsrate in Peru und das Risiko, Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, ist insbesondere in Elendsvierteln der Großstädte, im öffentlichen Nahverkehr, an Busbahnhöfen, in Einkaufsstraßen und auf Märkten hoch.

    Insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco gibt es vereinzelte nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt.

    In der Region um Puerto Maldonado erfolgten im Frühjahr 2019 vereinzelte Raubüberfälle auf Touristengruppen als auch auf ein Hotel.

    Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa wurden Überlandreisende überfallen.

    In Lima kommt es besonders abends in der Innenstadt und in den auch von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco zu Diebstählen, ebenso auf Märkten und in Busstationen.

    Beim Besuch von Bars und Diskotheken kann es zum Einsatz von K.O.-Tropfen kommen

    Insbesondere in Lima, Arequipa und Cusco sind Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert. Mit Express-Entführungen soll Bargeld mittels Abheben per Kreditkarte am Geldautomaten erzwungen werden.

    Raubüberfälle erfolgten auch wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt.

    Touristen wurden des Öfteren gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht, oftmals längerfristig angeworben über das Internet mit Aufbau eines Vertrauensverhältnisses.

    • Seien Sie abends in der Innenstadt von Lima und den Bezirken Miraflores und Barranco wie auch immer in Menschenmengen besonders vorsichtig.

    • Führen Sie keine nächtlichen Bus- und Überlandfahrten durch.

    • Organisieren Sie den Flughafentransfer nach Lima nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen lizensierten Taxi- und Busgesellschaften.

    • Nutzen Sie nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen, nehmen Sie kein Taxi ‚von der Straße'.

    • Seien Sie nachts möglichst nicht allein unterwegs und halten Sie sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen auf.

    • Leisten Sie bei Überfällen keine Gegenwehr und provozieren Sie die Täter nicht.

    • Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon.

    • Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen keine von Unbekannten an.

    • Tragen Sie bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper.

    • Verzichten Sie auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren und bewahren Sie diese in Fahrzeugen außer Sichtweite auf.

    • Rufen Sie im Notfall die Policía de Turismo (Touristenpolizei) in Lima in der Calle General Vidal 230, Tel. +511 4601060, 4600849, 4600921.

    • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Abschnitt Strafrecht.

    • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter und insbesondere bei Lockangeboten z.B. über das Internet skeptisch, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen und wenden Sie ggf. die Polizei.

    Naturkatastrophen

    Erdbeben

    Peru liegt in einer sehr seismisch aktiven Zone, so dass es regelmäßig zu Erdbeben kommt. Stärkere Erdbeben ereigneten sich zuletzt im August 2016 in der Provinz Caylloma, im Januar 2018 im Süden und Ende Mai 2019 im Norden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern.

    Vulkane

    Die Vulkane Sabancaya und Ubinas im Süden des Landes sind weiter aktiv. Es kommt vor allem zum Ausstoß von Asche, im Umkreis des Vulkans Ubinas wurden Evakuierungen angeordnet. Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region gab es jedoch bisher nicht.

    Überschwemmungen

    Insbesondere in der Regenzeit von November bis April können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen im Reiseverkehr führen.

    • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    • Halten Sie sich über die lokale Lage über die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI).

    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

    Überschwemmungen

    Insbesondere in der Regenzeit von November bis April können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen im Reiseverkehr führen.

    • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    • Halten Sie sich über die lokale Lage über die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI).

    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.

    Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

    Medizinische Hinweise 

    Aktuelle Medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

    Impfschutz

    Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet, häufig aus den Nachbarstaaten, oder bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung derzeit, nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden, nicht vorgeschrieben.

    Jedoch ist bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet und die Gebiete östlich der Anden unter 2300 m, allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat, siehe www.who.int, eine rechtzeitige Impfung, d.h. 10 Tage vor Einreise, dringend empfohlen. 2018 wird erneut eine Häufung von Erkrankungen bei nicht geimpften Personen in diesen Gebieten beobachtet.

    Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

    Zika-Virus-Infektion

    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Peru mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten

    Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.

    Chikungunya

    In der Großregion breitet sich seit Januar 2014 eine Chikungunya-Epidemie aus, die auch Peru betrifft. Die Chikungunya-Virusinfektion zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u. g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter

    www.diplo.de/reisemedizin

    Dengue-Fieber

    Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.

    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.)

    Leishmaniasis

    Die kutane und mukokutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

    Oropouche-Fieber

    Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

    Ein geringes Risiko besteht im ganzen Land unter 2000 m, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos.

    Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.

    Je nach Reiseprofil kann eine Notfallselbstmedikation im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden Expositionsprophylaxe <https://www.auswaertiges-amt.de/blob/251022/04c8fc306bc39d0c6a1ee34efd63edf0/expositionsprophylaxeinsektenstiche-data.pdf> empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

    · Tragen von körperbedeckender, heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden)

    · wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue!) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria!)

    · Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Durchfallerkrankungen

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

    Seit Mai 2019 wird zudem in Lima, Junín, La Libertad (einschließlich Trujillo), Lambayeque (einschließlich Chiclayo) und Piura Regionen über mehr als 200 Fälle des neurologischen Guillan-Barre-Syndrom berichtet. Die Ursache ist vermutlich auf einen durch die Atemwege oder Lebensmittel übertragenen Krankheitserreger zurückzuführen. Für Reisende besteht ein minimales Risiko. Reisende in Risikobereichen sollten jedoch Vorsichtsmaßnahmen für Lebensmittel und Getränke sowie Maßnahmen zur Händehygiene beachten.

    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    Leptospirose

    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

    In Peru kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

    Pest

    Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.

    Höhenkrankheit („Soroche“)

    In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.

    HIV/AIDS

    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Medizinische Versorgung

    Das medizinische Versorgungsangebot ist in Lima im privaten Sektor z. T. auf international hohem Standard. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen meist defizitär strukturiert.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren oder im Notfall ggf. die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren.

    In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden.

    Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.

    Unverändert gültig seit: 14. Juni 2019

    Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften bei einer Verlängerung 

    Solltest du vor oder nach der Gruppenreise einen Aufenthalt in einem anderen Land gebucht oder in Eigenregie organisiert haben, möchten wir dich bitten, dich unbedingt über die geltenden Impfvorschriften im jeweiligen Land zu informieren. Gerade bei Weiterreise innerhalb Lateinamerikas kann dir die Einreise verweigert werden, wenn du keinen gültigen Gelbfieberimpfnachweis vorlegen kannst. Auch in Bezug auf andere Krankheiten gibt es verschiedene Impfvorschriften bzw. Impfempfehlungen.