Marco Polo Reisen - Young Line Travel - Youngline

Für Traveller
zwischen
20 und 35

Young Line Travel - Youngline

Peru
Im Reich des Kondors mit Amazonas-Tiefland

Reise-Nr. ST 6616

zur Buchung

  • Je nach Wahl in 16 oder 21 Tagen zu Perus Highlights: mit oder ohne Abstecher ins Amazonas-Tiefland, aber immer mit Südamerikas Trend-City Lima, am Pazifik entlang und hinauf in die Anden
    Mit der Schmalspurbahn nach Machu Picchu
    Inselübernachtung auf dem Titicacasee
    Mächtig und erhaben: die Kondore am Colca Canyon
    Im Land von Ceviche, Pisco sour & Co. - die wohl beste Küche Lateinamerikas!
    Auf Wunsch Bootsausflug zu den Seelöwen- und Pinguinkolonien der Islas Ballestas
    Änderung seit Programmveröffentlichung: Der Hinflug erfolgt bei Abreise am 25.5. mit LATAM Airlines Brasil via Sao Paulo. Die Stadtbesichtigung in Lima findet am Nachmittag statt.
    Zusatztermine! 28.9. und 23.11., jeweils mit Avianca-Flügen ab/bis München via Bogotá; 9.11. mit LATAM Airlines via Madrid
    Ausrüstungstipps zu dieser Reise findest du unter "Sicher & Gesund"

    Eine Prise Hauptstadt, dann Outdoor-Feeling. Auf Wunsch mit Sandboards die Dünen hinunter. Auf dem Titicacasee Netze auswerfen und Fische fangen. Zum Mittagessen gibt's sicher auch mal Cuy: Meerschweinchen. Die müssen wir Gott sei Dank nicht selbst jagen. Vielleicht das größte Abenteuer: zwei Tage im Regenwald des Amazonas. Unser Langboot treibt im schlammbraunen Wasser, durch die Wipfel turnen Affen.

    price ab 3399 € (ca. 3821 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 8 Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Samstag, 10.08.2019: Flug nach Lima

    Abends mit LATAM Airlines von Frankfurt nach Madrid und von dort gegen Mitternacht weiter nach Lima (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.). Abreisen 28.9. und 23.11.: Abends mit Avianca von München nach Bogotá (nonstop, Flugdauer ca. 11,5 Std.).

    2. Tag, Sonntag, 11.08.2019: Lima
    Citytour

    Ankunft am Morgen - Marco Polo Scout Juan nimmt uns erst mal mit zum Frühstück! Vormittags spazieren wir durch die Reißbrett-Hauptstadt der spanischen Eroberer: Mit einem Stock hatte Pizarro den Grundriss skizziert, seitdem umgeben die Plaza de Armas Kolonialbauten. Limas Vorzeigestadtteil Miraflores: Boulevards mit Boutiquen und Cafés, am nahen Stadtstrand sind schon die ersten Surfer in der Pazifikbrandung unterwegs. Beim gemeinsamen Mittagessen überrascht uns die abwechslungsreiche Küche des Andenstaates: Wir sind uns einig - mehr peruanische Restaurants in Europa wäre der Hit! Abreisen 28.9. und 23.11.: Morgens Umsteigen in Bogotá und kurzer Weiterflug nach Lima. Ankunft am Vormittag. (F/M)

    3. Tag, Montag, 12.08.2019: Lima - Ica
    Rendezvous mit Pinguinen

    Auf der Panamericana geht's gen Süden, nach Paracas an den Pazifik. Per Boot hinüber zu den Islas Ballestas°: Dort sehen wir riesige Vogelkolonien, Seelöwen und Humboldt-Pinguine. Zurück an Land und weiter nach Ica. Mitten in der Dünenlandschaft die Oase Huacachina mit einem See: Ein paar Wagemutige mieten sich nachmittags Bretter zum Sandboarding. (F)

    4. Tag, Dienstag, 13.08.2019: Ica - Puerto Inca
    Wüstenbilder

    Immer in Richtung Süden durchs karge Land - karg? Alles eine Frage der Perspektive: Von einem Aussichtsturm aus bekommen wir einen Eindruck von den Linien von Nazca, mysteriösen Scharrbildern in der Wüste. Weiter an den Pazifik nach Puerto Inca. (F)

    5. Tag, Mittwoch, 14.08.2019: Puerto Inca - Arequipa
    Ins Gebirge

    Heute lassen wir den Pazifik hinter uns, die Straße schraubt sich hinauf in die Berge nach Arequipa (2350 m). Wir schlendern durch die Stadt und merken uns Juans Restauranttipps. Wirklich lecker: Alpakasteak vom heißen Stein. Praktisch null Fett, aber maximaler Geschmack! (F)

    6. Tag, Donnerstag, 15.08.2019: Arequipa
    Luxuriöses Klosterleben

    Morgens Sightseeing in Arequipa. Wir bummeln mit Juan durch die Arkadengänge an der Plaza de Armas, schauen in der Kirche La Companía° vorbei und kommen zum Kloster Santa Catalina°: im Inneren die Luxuszellen der früheren Nonnen. Nachmittags Freizeit - zum Shoppen? (F)

    7. Tag, Freitag, 16.08.2019: Arequipa - Colca-Canyon
    Höhen und Tiefen

    Lamas, Alpakas und Vicunas dienen uns unterwegs als Fotomodelle. Aus Asphalt wird bald Piste, und auf dem Patapampa-Pass erreichen wir 4870 m über dem Meeresspiegel. Kokatee gegen die Höhenkrankheit trinken und ans nächste Ziel denken: den Colca-Canyon! Übernachtung in Chivay auf 3420 m. (F/M)

    8. Tag, Samstag, 17.08.2019: Colca-Canyon - Puno
    König der Anden

    Frühmorgens fahren wir tief in die Schlucht hinein bis zum Cruz del Condor. "Wir haben Glück", sagt Juan, "die Thermik stimmt." Schon schweben mehrere Kondore majestätisch über und unter uns. Flügelspannweite bis zu 3 m! Von dort aus wandern wir in rund zwei Stunden hinunter zum Dorf Cabanacondo, wo schon unser Bus zum Titicacasee bereitsteht. Abends Ankunft in Puno (3850 m). (F)

    9. Tag, Sonntag, 18.08.2019: Puno - Isla Ticonata
    Auf dem Titicacasee

    Langsam tuckert unser Boot über den See. Erste Station: die schwimmenden Dörfer der Urus.

    Marco Polo Live

    Zu den strickenden Männern Zweite Station: Isla Taquile. Hier geht kein Mann ohne selbst gestrickte Mütze aus dem Haus. "Der Farbcode", meint Juan, "dürfte besonders für die Frauen interessant sein." Wer eine rote Mütze trägt, ist verheiratet. Rot-Weiß bedeutet Single oder heiratswillig und Weiß, dass der Mann an Frauen momentan nicht interessiert ist. Gut zu wissen ... Später schippern wir zur Isla Ticonata. Wir gehen auf Entdeckungstour auf der kleinen Insel, und wenn es Wind und Wetter zulassen, können wir mit den Insulanern die Netze auswerfen und Fische fangen. Abends knistert das Lagerfeuer, über uns funkeln die Sterne, und unsere Gastgeber stimmen die Lieder ihrer Vorfahren an - typischer Inselalltag und wir mittendrin!

    (F/M/A)

    10. Tag, Montag, 19.08.2019: Isla Ticonata - Heiliges Tal
    Reise ins Heilige Tal

    Nach dem Frühstück nehmen wir Abschied, setzen zum Festland über und machen uns auf den langen Weg in die Berge. Über den 4350 m hohen La-Raya-Pass geht's ins Tal des Urubamba, das Heilige Tal der Inkas. (F)

    11. Tag, Dienstag, 20.08.2019: Heiliges Tal
    Freizeit oder Ausflug nach Pisak

    Relaxen oder mit Juan durchs Urubambatal (65 €). Zunächst zur Inkafestung von Pisak, hoch oberhalb des Tales. Dann wandern wir durch Terrassenfelder hinunter zum Markt von Pisak, wo wir um T-Shirts feilschen und uns mit Obst versorgen. Im Örtchen Chinchero danken wir schließlich bei einer Pachamama-Zeremonie Mutter Erde für ihre Gaben. (F)

    12. Tag, Mittwoch, 21.08.2019: Machu Picchu
    Sagenumwobene Ruinen

    Die Schmalspurbahn endet in Aguas Calientes. Mit Kleinbussen hinauf zur verlassenen Inkastadt Machu Picchu. Juan führt uns durch die sagenumwobene Ruinenstadt und weiß viele unserer Fragen zu beantworten: Warum wurde diese Stadt erbaut und wieso genau an diesem Platz? Wer waren die Bewohner und wozu diente Machu Picchu überhaupt? Nach dem Besuch der archäologischen Stätte, haben wir noch Zeit durch Aguas Calientes zu schlendern. (F)

    13. Tag, Donnerstag, 22.08.2019: Aguas Calientes - Cuzco
    Tief in den Bergen

    Vormittags wandern wir mit unserem Scout Juan tief in das Mandor-Tal° hinein: Üppige Vegetation auf dem Weg zum Mandor-Wasserfall, die Bananen kann man direkt von der Staude essen. Am Nachmittag sind wir wieder in Aguas Calientes und nehmen die Schmalspurbahn zu einer letzten Fahrt durchs Urubambatal. Abends Ankunft in Cuzco (3400 m). (F)

    14. Tag, Freitag, 23.08.2019: Cuzco
    Mittelpunkt des Inkareiches

    In Cuzco suchen, was von den Inkas noch übrig ist - teilweise stehen ja die Steine der Spanier drauf. Mit unserem Scout streifen wir über die Plaza de Armas zur Kathedrale und vom Sonnentempel Koricancha bis zur Inkamauer. Außerdem ein Abstecher zur Festung Sacsayhuamán - riesige Steinklötze mit grandiosem Ausblick. Nachmittags Freizeit und abends die "Nuevo Andino Cuisine" testen: Juan weiß, wo's die besten Restaurants gibt. (F)

    15. Tag, Samstag, 24.08.2019: Cuzco
    Freizeit oder Trekking

    Freier Tag in Cuzco oder fit genug für eine sechsstündige Trekkingtour (59 €, inkl. Picknick)? Auf einem uralten Pfad wandern wir über den 4200 m hohen Siwa-Pass zur Inkastadt Huchuyqosqo - ein tolles Erlebnis weit abseits der üblichen Touristenpfade. (F)

    16. Tag, Sonntag, 25.08.2019: Cuzco - Puerto Maldonado
    Von den Anden in den Dschungel

    Auf 3400 m starten und nur kurze Zeit später im Amazonas-Tiefland landen (Flugdauer ca. 1 Std.): Auf dem Dschungelflugplatz von Puerto Maldonado schlägt uns feuchtwarme Luft entgegen. Über eine schlammige Piste geht's zum Ufer des Madre de Dios. Von hier aus sind schmale Boote unterwegs, um das Umland zu versorgen - und uns zu unserer Lodge mitten im Urwald zu bringen. (F/A)

    17. - 18. Tag, Mo, 26.08.2019 - Di, 27.08.2019: Amazonas-Tiefland
    Outdoor-Adventure

    Früh aufstehen, denn die Tiere des Dschungels lieben die Morgenfrische. Wir folgen dem Ranger auf verschlungenen Pfaden ins Dickicht: Über unseren Köpfen eine Bande Totenkopfäffchen und bunte Aras. Vom Boot aus Kaimane beim Sonnenbad am Flussufer beobachten. Nachmittags Zeit zum Erholen und Erfrischen. (F/M/A)

    19. Tag, Mittwoch, 28.08.2019: Puerto Maldonado - Lima
    Zurück in die Zivilisation

    Von Puerto Maldonado fliegen wir zurück nach Lima. Wir werden am Flughafen abgeholt und in unser schon bekanntes Hotel gebracht. Eine letzte Nacht in Lima wartet, um von uns unsicher gemacht zu werden. (F)

    20. Tag, Donnerstag, 29.08.2019: Rückflug von Lima

    Noch ein ganzer freier Tag für Unternehmungen in Lima! Im Laufe des Nachmittags Transfer zum Flughafen und erst am Abend Rückflug mit LATAM Airlines nach Madrid (nonstop, Flugdauer ca. 11,5 Std.). Abreise 23.11.: Nachmittags kurzer Flug mit Avianca nach Bogotá, von dort abends weiter nach München (nonstop, Flugdauer ca. 11,5 Std.). (F)

    21. Tag, Freitag, 30.08.2019: Ankunft in Europa

    Ankunft in Madrid am Nachmittag und Weiterflug. Ankunft am späten Nachmittag. Abreise 23.11.: Ankunft in München am Nachmittag.

    ° Die Eintrittsgelder der gekennzeichneten Besichtigungspunkte und Aktivitäten in Höhe von ca. 40 € sind nicht im Reisepreis enthalten.

    F: Frühstück M: Mittagessen A: Abendessen

    price ab 3399 € (ca. 3821 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 8 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Hotels/Unterkünfte

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Lima 1 Casa Andina Standard***
    Ica 1 Hosteria Suiza***
    Puerto Inca 1 Puerto Inka**(*)
    Arequipa 2 Casa Andina***
    Colca-Canyon 1 Casa Andina Colca***
    Puno 1 Hacienda Plaza de Armas***
    Isla Ticonata 1 Privatunterkunft-
    Ollantaytambo 2 Tunupa Lodge**(*)
    Aguas Calientes 1 Casa Andina Machu Picchu***
    Cuzco 3 Casa Andina Koricancha***
    Pto. Maldonado 3 Corto Maltes AmazoniaLodge
    Lima 1 Casa Andina Standard***
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2019 DZ * EZ *
    20.04.–10.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3249 (ca. 3653 CHF) 3848 (ca. 4326 CHF)
    11.05.–31.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3399 (ca. 3821 CHF) 4008 (ca. 4506 CHF)
    25.05.–14.06. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3399 (ca. 3821 CHF) 4008 (ca. 4506 CHF)
    08.06.–28.06. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3399 (ca. 3821 CHF) 4008 (ca. 4506 CHF)
    10.08.–30.08. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 7
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3849 (ca. 4327 CHF) 4478 (ca. 5035 CHF)
    24.08.–13.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3649 (ca. 4103 CHF) 4268 (ca. 4799 CHF)
    07.09.–27.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3399 (ca. 3821 CHF) 4008 (ca. 4506 CHF)
    14.09.–04.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3399 (ca. 3821 CHF) 4008 (ca. 4506 CHF)
    21.09.–11.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3399 (ca. 3821 CHF) 4008 (ca. 4506 CHF)
    28.09.–18.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3399 (ca. 3821 CHF) 4008 (ca. 4506 CHF)
    12.10.–01.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3649 (ca. 4103 CHF) 4268 (ca. 4799 CHF)
    19.10.–08.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3649 (ca. 4103 CHF) 4268 (ca. 4799 CHF)
    26.10.–15.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3399 (ca. 3821 CHF) 4008 (ca. 4506 CHF)
    02.11.–22.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 7
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3399 (ca. 3821 CHF) 4008 (ca. 4506 CHF)
    09.11.–29.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3569 (ca. 4013 CHF) 4234 (ca. 4760 CHF)
    16.11.–06.12. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3399 (ca. 3821 CHF) 4008 (ca. 4506 CHF)
    23.11.–13.12. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3599 (ca. 4046 CHF) 4208 (ca. 4731 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 22.3.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit LATAM Airlines z.B. von Frankfurt oder München nach Lima und zurück sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 155 €); bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
    • Linienflüge (Economy) mit LATAM Airlines von Cuzco nach Puerto Maldonado und von Puerto Maldonado nach Lima
    • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
    • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit landesüblichen Bussen
    • Bahn- und Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels und einer Urwald-Lodge; eine Übernachtung in einfachen Hütten mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
    • Minibustransport und Eintritt Machu Picchu (ca. 65 €)
    • Besuchertickets Colca-Canyon und Cuzco (ca. 55 €)
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende, ab Cuzco wechselnde Marco Polo Reisebegleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Eintritte (ca. 40 €) und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind; Nationalparkgebühr Madre de Dios (ca. 10 €).
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen  

    Zur Teilnahme an der Reise benötigen Bürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Bitte achte darauf, dass dein Pass genügend freie Seiten enthält.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten dich, dich in diesem Fall bei deinem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Eventuelle Visumgebühren sind nicht im Reisepreis enthalten.

    Bitte schicke das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ bis spätestens acht Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Falls wir die Passdaten nicht rechtzeitig vorliegen haben, können wir dir den Zutritt nach Machu Picchu nicht garantieren.

    Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise nach Peru eine Geburtsurkunde vorweisen. Es wird empfohlen, eine internationale Geburtsurkunde bzw. eine beglaubigte englische oder spanische Übersetzung mitzuführen. Die internationale Geburtsurkunde ist nur im Standesamt am Geburtsort erhältlich. Minderjährige, die ohne ihre Eltern reisen, müssen weitere Dokumente mit sich führen. Bitte erkundigen Sie sich in diesem Fall beim zuständigen Konsulat.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das solltest du generell sein, wenn du eine Reise antrittst. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhältst du insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ausrüstung 

    Ergänzend zu den o.g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    - Tagesrucksack

    - 1 Paar feste Schuhe (Trekkingschuhe)

    - Badesachen

    - Insektenschutzmittel

    - Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

    - Taschenlampe

    - Schlafsackinlet

    - Regenschutz

    - kleines Handtuch

    Als Hauptgepäck ist ein strapazierfähiger Rollkoffer ausreichend, und ein Trekkingrucksack nicht zwingend notwendig. Wir empfehlen für den Ausflug zum Machu Piccu und für optionale Verlängerung bei Puerto Maldonado eine zusätzliche keine Reisetasche mitzunehmen, da die Koffer dort nicht mitgenommen werden können.

    Sicherheitsmaßnahmen in den Hotels 

    Bitte beachte, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen.

    Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall- und Evakuierungspläne fehlen. Wir empfehlen daher, sich nach der Ankunft selbst einen Überblick über die Anlagen und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen.

    Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Europa vorgeschriebenen Höhen auf. In vielen Hotels, die du auf der Reise besuchen wirst, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm. Gelegentlich fehlen bei Innentreppen auch die Handläufe bzw. Treppengeländer.

    Die Angabe zur Wassertiefe in den Swimmingpools fehlt teilweise komplett. In Europa übliche Sicherheitseinrichtungen wie Rettungsringe sind in der Regel nicht vorhanden. Eine Badeaufsicht ist ebenfalls nicht vorhanden.

    Die Elektroinstallationen entsprechen nicht den europäischen Normen. Manchmal sind die Steckdosen locker, Kabel an Lampen und Anschlüssen elektrischer Geräte sind unzureichend isoliert.

    Einige Hotels blicken auf eine lange Vergangenheit zurück: Sie bestechen zwar durch ihr historisches Flair, wurden aber im Laufe der Zeit schrittweise erweitert. Die Folge sind unregelmäßigen Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. Insbesondere bei Dunkelheit sollten man daher besonders achtsam sein.

    In einigen Hotels sind die Außenanlagen und auch die Zuwege zu den Bungalows nicht ausreichend beleuchtet. Bitte stelle dich auf diese Gegebenheiten ein und lasse die nötige Vorsicht walten. Wir empfehlen auch, für alle Fälle eine Taschenlampe mitzunehmen.

    Sicherheit geht vor! 

    Wir übersenden dir anbei eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage deines Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.

    Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

    Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Du wirst zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann deine individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor

    Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des

    Landes können Abweichungen gelten;

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige

    eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Medizinische Hinweise 

    Aktuelle Medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

    Impfschutz

    Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet, häufig aus den Nachbarstaaten, oder bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung derzeit, nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden, nicht vorgeschrieben.

    Jedoch ist bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet und die Gebiete östlich der Anden unter 2300 m, allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat, siehe www.who.int, eine rechtzeitige Impfung, d.h. 10 Tage vor Einreise, dringend empfohlen. 2018 wird erneut eine Häufung von Erkrankungen bei nicht geimpften Personen in diesen Gebieten beobachtet.

    Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

    Zika-Virus-Infektion

    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Peru mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten

    Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.

    Chikungunya

    In der Großregion breitet sich seit Januar 2014 eine Chikungunya-Epidemie aus, die auch Peru betrifft. Die Chikungunya-Virusinfektion zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u. g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter

    www.diplo.de/reisemedizin

    Dengue-Fieber

    Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.

    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.)

    Leishmaniasis

    Die kutane und mukokutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

    Oropouche-Fieber

    Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

    Ein geringes Risiko besteht im ganzen Land unter 2000 m, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos.

    Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.

    Je nach Reiseprofil kann eine Notfallselbstmedikation im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

    • den ganzen Körper bedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    • ganztägig Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen,

    • ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

    Durchfallerkrankungen

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    Leptospirose

    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

    In Peru kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

    Pest

    Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.

    Höhenkrankheit („Soroche“)

    In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.

    HIV/AIDS

    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Medizinische Versorgung

    Das medizinische Versorgungsangebot ist in Lima im privaten Sektor z. T. auf international hohem Standard. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen meist defizitär strukturiert.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren oder im Notfall ggf. die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren.

    In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden.

    Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen, ebenso wie vor einer Reise nach Peru eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner (Beratungsstellen siehe auch www.dtg.org).

    Unverändert gültig seit: 13. Februar 2019

    Gelbfieberschutz 

    Die peruanische Gesundheitsbehörde hat vor kurzem die Impfpflicht für Reisende in das peruanische Amazonas-Gebiet abgeschafft. Ebenso führen die Grenzbehörden keine Kontrolle der internationalen Impfausweise bei Einreise aus einem anderen Land, in dem Gelbfieber endemisch vorkommt, mehr durch. Zum Schutz vor einer möglichen Infektion fordern sowohl die nationalen Behörden als auch das deutsche Auswärtige Amt alle Reisende in das Amazonas-Becken dringend zu einer Gelbfieberimpfung auf.

    Die Gelbfieber-Endemiegebiete in Peru beschränken sich fast ausschließlich auf das Amazonasbecken, den sog. „Oriente“: Abgesehen vom Aufenthalt im Raum Puerto Maldonado besteht auf dieser Reisen nach aktuellen reisemedizinischen Erkenntnissen keine Gefahr einer Gelbfieber-Infektion.„