Marco Polo Reisen - Young Line Travel - Youngline

Für Traveller
zwischen
20 und 35

Young Line Travel - Youngline

Türkei
Silvester in Istanbul

Reise-Nr. ST 0317

zur Buchung

  • Erlebe den Jahreswechsel am Bosporus: Mit anderen Travellern zwischen 20 und 35 geht es in Istanbul ins neue Jahr!
    Moscheen, Minarette, Basare - der perfekte Orientmix
    Bootsfahrt auf dem Bosporus und E-Scooter-Fahrt auf der Promenade
    Gelegenheit zur Food-Tour mit türkischen Spezialitäten
    Immer wieder Auszeiten für eigene Pläne und Entdeckungen

    Moscheen, Minarette und Basare treffen Clubs, Kneipen und Lifestyle, Märchenstunde trifft Partymetropole, Asien trifft Europa. Wo sonst lässt sich die Nacht zwischen den Jahren besser feiern als zwischen Morgen- und Abendland?! An fünf Tagen Istanbul nehmen wir alles mit, was geht und muss: Kult und Kultur, schräge Traditionen und hippe Hot Spots, eine Bootstour auf dem Bosporus und eine E-Scooter-Tour auf seiner Promenade, Trendviertel und Hidden Places. Spätestens am Einunddreißigsten um zwölf heißt es dann: Zehn, neun, acht – Tausendundeine Silvesternacht!

    price ab 799 € (ca. 877 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Sonntag, 29.12.2019: Flug nach Istanbul

    Im Laufe des Tages Anreise nach Istanbul. Zum Hotel geht's in Eigenregie, günstig und schnell mit dem Airport-Shuttlebus ins Zentrum, dann weiter mit der Nostalgiebahn oder dem Taxi. Ankommen, auspacken, schon mal umschauen? Abends treffen sich alle mit Marco Polo Scout Mehmet auf eine erste Hot-Spot-Runde: Wer, wo, was ist gerade angesagt im Istanbuler Gastro- und Nachtleben? Beim Sehen und Gesehenwerden machen wir mit, schlendern über den weitläufigen Taksimplatz und durch die Fußgängerzone Istiklal Caddesi. Abendessen? Klar, aber wo? Mehmet verrät, wo Raki, Mezze und Kebab am besten schmecken.

    2. Tag, Montag, 30.12.2019: Istanbul
    Stadt, Scooter, Fluss

    Morgens ruft der Muezzin ... Wir drehen uns lieber noch mal um, frühstücken gemütlich und folgen vormittags Mehmet zum Topkapi-Palast° mit sagenumwobenem Harem° und Superblick über Stadt und Bosporus. Perspektivwechsel am Nachmittag: Rauf aufs Boot und auf den Bosporus und eineinhalb Stunden zwischen Asien und Europa schaukeln. Wieder an Land steigen wir um auf E-Scooter und surren eine gute Stunde zur Großen Platane in Emirgan auf eine süße türkische Teatime. Vielleicht steigen wir auch zuerst auf die Scooter und dann aufs Boot – kommt Zeit, kommt Fahrt (Hinweis: Reihenfolge abhängig von Gruppengröße). Apropos Freestyle: Den restlichen Tag macht jeder, was er will. Tipps von Mehmet: ein Streifzug durch den Stadtteil Ortaköy – ideal für eine Partie Tavla, türkisches Backgammon, einen Zug an der Wasserpfeife oder durchs Nachtleben ... (F)

    3. Tag, Dienstag, 31.12.2019: Istanbul
    Auf die Schätze, fertig, los!

    Der Vormittag glänzt gleich mit zwei Highlights: der Hagia Sophia° in all ihrer Pracht und der Blauen Moschee mit ihrer fotogensten Außenseite - innen wird gerade renoviert. Dann lotst Mehmet uns durchs Gassen-, Farben- und Stimmengewirr im Großen Basar der Altstadt. Heute ist "Yil Basi", und Istanbul kommt in Silvesterstimmung – definitiv ansteckend!

    Marco Polo Live

    Glitzerjagd im Orient Auf dem Ägyptischen Basar gibt es neben den besten Gewürzen der Stadt auch den kitschigsten Silvesterschmuck. Wer findet die schrillsten Teile? Herausforderung angenommen: Teams bilden und los – Accessoire-Shopping "Lira-sponsored" by Mehmet. Die große Show dann abends in unserem Restaurant unterm Silvesterbaum, den es nach türkischer Art zu schmücken gilt. Auf die Schätze, fertig, los!

    Ob Noel Baba, der Silvestermann, ein Geschenk für uns druntergelegt hat? Jedenfalls belohnt er uns mit einem superleckeren Silvestermenü. Belohnung Teil II gibt's dann pünktlich zum neuen Jahr: Party all night long mit den Locals durch die bunt beleuchteten Straßen. Cin cin, Bling-Bling! (F/A)

    4. Tag, Mittwoch, 01.01.2020: Istanbul
    Hangover oder Food-Tour?

    Hangover? Selbst wenn ... wir starten das neue Jahr mit einer Portion Freizeit. Heute heißt es: Alles geht, nichts muss. Dem Muezzinruf zum Trotz: Erst mal ausschlafen und dann ein Katerfrühstück mit Aussicht auf das Goldene Horn von der Dachterrasse unseres Hotels? In einem Hamam durchkneten lassen? Am späten Vormittag noch mal mit Mehmet auf Tour gehen? Erst zeigt er uns Istanbul von einer anderen Seite in den Stadtvierteln Balat und Fener – ein Irrgarten aus kleinen Gassen, ehrlich, lebendig, echt. Nach so vielen Eye-Catchern sind bei der anschließenden Food-Tour auch andere Sinne dran: So also schmeckt die Fusion der zwei Kontinente ... ( 29 €). Der Erste wird der Letzte sein ... aus dem Neujahrsabend wird ein Abschiedsabend. Ein guter Grund, ihn zusammen ausklingen zu lassen – dafür packt Mehmet noch mal seine Geheimtipps aus ... Allaha ismarladik – auf Wiedersehen, Istanbul. Merhaba – hallo, 2020! (F)

    5. Tag, Donnerstag, 02.01.2020: Rückflug von Istanbul

    Freizeit bis zur Abreise. Den Transfer zum Flughafen organisieren wir wieder in Eigenregie. Rückflug im Lauf des Tages. (F)

    ° Die Eintrittsgelder der gekennzeichneten Besichtigungspunkte in Höhe von ca. 25 € sind nicht im Reisepreis enthalten.

    F: Frühstück A: Abendessen

    price ab 799 € (ca. 877 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Hotels/Unterkünfte

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Istanbul 4 The Haze****
  • Verfügbare Termine

    Termine 2019 Info DZ * EZ * Flug ab
    29.12.–02.01. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    799 (ca. 877 CHF) 958 (ca. 1051 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 11.11.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug mit Turkish Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Istanbul und zurück, nach Verfügbarkeit, sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 75 €)
    • Besichtigungen mit gutem, landesüblichem Reisebus
    • Unterbringung im Doppelzimmer im genannten Hotel
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, A = Abendessen)
    • Bootsfahrt auf dem Bosporus
    • Fahrt mit dem E-Scooter entlang des Bosporus
    • Geldbetrag für Silvesterschmuck (ca. 10 €)
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung, am 5. Tag keine Reisebegleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Eintritte (ca. 23 €) und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind (Besuch Hamam ca. 50 €); Transfers (Flughafenshuttle Istanbul ca. 5 € pro Strecke)
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Einreisebestimmungen in die Türkei 

    Für die Einreise in die Türkei benötigen Bürger aus Deutschland und der Schweiz einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Bei Einreise mit dem Reisepass muss dieser noch mindestens über eine freie Seite verfügen.Die Einreise in die Türkei mit einem von der Bundespolizei für Notfälle ausgestellten Reiseausweis als Passersatz ist nicht möglich.

    Für Österreicher ist zusätzlich ein Visum für die Türkei erforderlich. Das Visum mussonline unter https://www.evisa.gov.tr/de/ beantragt werden. Für die Zahlung der Visagebühr in Höhe von 20 USD benötigst du eine Kreditkarte. Die Visagebühren sind nicht im Reisepreis enthalten. Der Pass muss für Österreicher noch sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein. Der Antrag für ein E-Visum kann bis zum Anreisetag gestellt werden. Es wird aber empfohlen, den Antrag mindestens 48 Stunden vor Reisebeginn zu stellen.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das solltest du generell sein, wenn du eine Reise antrittst. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhältst du insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

     

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir möchten Sie daher über die derzeitige Sicherheitslage in der Türkei informieren und übersenden Ihnen zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Die 2012 zwischen der türkischen Regierung und Vertretern der kurdischen Untergrundorganisation PKK vereinbarte Waffenruhe wurde im Juli 2015 von beiden Seiten für beendet erklärt. Seitdem verschärfen sich die Gefechte zwischen PKK-Anhängern und den Sicherheitskräften in der Ost- und Südosttürkei, Übergriffe militanter Kurden auf Einrichtungen des türkischen Staats nehmen zu. Die türkischen Behörden verstärken im ganzen Land die Sicherheitsvorkehrungen vor dem Hintergrund der Militäraktionen gegen Einrichtungen des „Islamischen Staats“ in Syrien und gegen Stellungen der kurdischen PKK im Nordirak und im Südosten der Türkei.

    Am Vormittag des 19. März 2016 ereignete sich in der Innenstadt von Istanbul ein Anschlag.

    In Reaktion auf den Anschlag hat das Auswärtige Amt seinen Sicherheitshinweis am Nachmittag des 19. März aktualisiert. Es rät Reisenden in Istanbul in den nächsten Tagen, öffentliche Plätze und touristische Sehenswürdigkeiten zu meiden. Die Sicherheitslage ist nach insgesamt vier größeren Anschlägen seit Jahresbeginn in Istanbul und Ankara und den anhaltenden Auseinandersetzungen in den Kurdengebieten des Südostens extrem angespannt.

    Bereits vor Beginn der jüngsten Militäroperation bestand landesweit eine nicht unerhebliche terroristische Bedrohung. Das deutsche Auswärtige Amt empfiehlt seit einigen Jahren, Aufenthalte in der Nähe von Regierungsgebäuden und an belebten öffentlichen Plätzen in den Städten nach Möglichkeit zu meiden und auf die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Nah- und Fernverkehr zu verzichten. Wir haben unsere Reiseprogramme, sofern sinnvoll, an diese Sicherheitsanforderungen angepasst.

    Wir beobachten die weitere Entwicklung der Sicherheitslage in der Türkei sehr genau und entscheiden nach sorgfältiger Lagebewertung jeweils rechtzeitig vor Abreise über die Durchführbarkeit der Reise. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Marco Polo-Team

    Stand: 29. Oktober 2019

    Türkei

    Stand: 29. Oktober 2019

    Aktuelles

    Seit Anfang 2017 werden vermehrt deutsche Staatsangehörige willkürlich festgenommen, mit einer Ausreisesperre belegt oder ihnen wird die Einreise in die Türkei verweigert.

    Festnahmen, Ausreisesperren wie Einreiseverweigerungen lag in vielen Fällen der Verdacht von Beziehungen zu einer in der Türkei als terroristisch eingestuften Organisation zu Grunde, so z.B. zur Gülen-Bewegung, siehe Strafrecht. Aussagen der türkischen Regierung vom 3. März 2019 zufolge droht auch Personen, die im Ausland u.a. an Versammlungen solcher Organisationen teilgenommen haben, bei ihrer Einreise in die Türkei eine Festnahme.

    Festnahmen, Strafverfolgung oder Ausreisesperre deutscher Staatsangehöriger erfolgten des Weiteren vielfach in Zusammenhang mit regierungskritischen Stellungnahmen in den sozialen Medien, vermehrt auch aufgrund des Vorwurfs des im türkischen Strafrecht vorgesehenen Tatbestands der Präsidentenbeleidung.

    Im Falle einer Verurteilung wegen „Präsidentenbeleidigung“ oder „Mitgliedschaft oder Propaganda für eine terroristische Organisation“ riskieren Betroffene ggf. eine mehrjährige Haftstrafe.

    Betroffen von den oben genannten Maßnahmen sind insbesondere, aber nicht ausschließlich deutsche Staatsangehörige mit engen privaten und persönlichen Bindungen in die Türkei sowie Personen, die neben der deutschen auch die türkische Staatsangehörigkeit besitzen. Es kommt in letzter Zeit vermehrt zu Festnahmen deutscher Staatsangehöriger, die in Deutschland in kurdischen Vereinen aktiv sind oder waren.

    Zudem wurde zuletzt auch Journalisten die Akkreditierung ohne Angaben von Gründen verweigert. Diese Maßnahmen stehen nicht im Einklang mit den einschlägigen verbindlichen Vorgaben der OSZE. Es kann insofern nicht ausgeschlossen werden, dass die türkische Regierung weitere Maßnahmen gegen Vertreter deutscher Medien sowie zivilgesellschaftlicher Einrichtungen ergreift. Äußerungen, die nach deutschem Rechtsverständnis von der Meinungsfreiheit gedeckt sind, können in der Türkei zu berufsbeschränkenden Maßnahmen und Strafverfahren führen.

    • Halten Sie sich politischen Veranstaltungen, Kundgebungen und grundsätzlich von größeren Menschenansammlungen fern.

    • Seien Sie sich bewusst, dass regierungskritische Äußerungen in sozialen Medien, auch wenn sie länger zurückliegen, aber auch das Teilen oder „Liken“ eines fremden Beitrags, Anlass für strafrechtliche Maßnahmen der türkischen Sicherheitsbehörden sein können. Dabei können auch nichtöffentliche Kommentare durch anonyme Denunziation an türkische Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet worden sein.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte und verständigen Sie ggf. die zuständige deutsche Auslandsvertretung in der Türkei.

    • Beachten Sie die Hinweise unter innenpolitische Lage und Strafrecht.

    • Beachten Sie auch, insbesondere zu Einreiseverweigerungen, die Hinweise zu Einreisekontrolle und Zurückweisungen.

    Sicherheit

    Von Reisen in das Grenzgebiet der Türkei zu Syrien und Irak, insbesondere nach Diyarbakýr, Cizre, Silopi, Idil, Yüksekova und Nusaybin sowie generell in die Provinzen Batman, Siirt, Mardin, Þýrnak und Hakkâri wird dringend abgeraten.

    Terrorismus

    In der Türkei ist es insbesondere seit Mitte 2015 wiederholt zu terroristischen Anschlägen gekommen. Es ist keinesfalls auszuschließen, dass terroristische Gruppierungen auch vor dem Hintergrund türkischer Militäraktionen in Syrien weiterhin versuchen werden, insbesondere in den großen Metropolen Anschläge durchzuführen. Diese können sich auch gezielt gegen Ausländer richten. Der frühere internationale Flughafen Istanbul Atatürk sowie wiederholt die Innenstädte von Istanbul und Ankara waren Ende 2015 bis Anfang 2017 Ziele von Anschlägen mit hohen Opferzahlen. Die als terroristische Vereinigung gelistete „Kurdische Arbeiterpartei“ (PKK) sowie ihre Splittergruppe „Freiheitsfalken Kurdistans“ verüben seit Mitte 2015 vor allem im Südosten der Türkei, aber auch in anderen Landesteilen wiederholt Anschläge. Die Sicherheitsvorkehrungen befinden sich landesweit auf hohem Niveau, insbesondere in großen Städten ist eine erhöhte Präsenz von Polizei und Sicherheitsbehörden sichtbar. Angesichts von Anschlägen terroristischer Gruppierungen auch gegen nicht-militärische Ziele muss aber in allen Teilen der Türkei grundsätzlich von einer terroristischen Gefährdung ausgegangen werden.

    Südosten und Osten/Grenzgebiete zu Syrien und Irak

    Im Grenzgebiet der Türkei zu Syrien und Irak, insbesondere in Diyarbakýr, Cizre, Silopi, Idil, Yüksekova und Nusaybin sowie generell in den Provinzen Mardin, Þýrnak und Hakkâri bestehen erhebliche Gefahren durch angrenzende Auseinandersetzungen.

    In den Provinzen Hatay, Kilis, Gaziantep, Þanlýurfa, Diyarbakýr, Mardin, Batman, Bitlis, Bingöl, Siirt, Muþ, Tunceli, Þýrnak, Hakkâri und Van besteht ein erhöhtes Risiko.

    In den genannten Gebieten werden immer wieder „zeitweilige Sicherheitszonen“ eingerichtet und regionale Ausgangssperren verhängt. Sicherheitszonen und Ausgangssperren werden streng kontrolliert, das Betreten der Sicherheitszonen ist strikt verboten. Zur Einrichtung von Sicherheitszonen und Verhängung von Ausgangssperren kam es bisher insbesondere im Gebiet südöstlich von Hakkâri entlang der Grenze zu Irak sowie in Diyarbakýr und Umgebung sowie südöstlich der Ortschaft Cizre (Dreiländereck Türkei - Syrien - Irak), aber auch in den Provinzen Gaziantep, Kilis, Urfa, Hakkâri, Batman und Agrý.

    Die türkischen Behörden erteilen aus Sicherheitsgründen keine Erlaubnis mehr, den Berg Ararat zu besteigen.

    • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

    • Vermeiden Sie alle nicht zwingend erforderlichen Reisen in die o.g. Grenzgebiete und Provinzen.

    • Halten Sie sich zur Sicherheitslage laufend informiert.

    • Meiden Sie größere Menschenansammlungen auch auf öffentlichen Plätzen und vor touristischen Attraktionen sowie den Aufenthalt nahe Regierungs- und Militäreinrichtungen.

    • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    Mit der Aufhebung des seit dem Putschversuch vom Juli 2016 anhaltenden Notstands wurden die damit verbundenen Einschränkungen und Sonderregelungen im Juli 2018 teilweise in permanentes Recht überführt.

    Es ist weiterhin von einem erhöhten Risiko der Festnahme oder der Verhängung einer Ausreisesperre auszugehen, siehe hierzu die Hinweise unter Aktuelles und Strafrecht.

    Es kann weiterhin zu Protesten und Demonstrationen kommen, bei denen vereinzelte gewaltsame Auseinandersetzungen und Verkehrsbehinderungen nicht ausgeschlossen werden können.

    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Die Türkei zeichnet sich bislang als ein Land mit vergleichsweise gering ausgeprägter Gewaltkriminalität aus. In letzter Zeit waren jedoch auch Reisende Opfer von Gewaltverbrechen.

    Wie auch in anderen Großstädten ist in Istanbul Vorsicht vor Taschendieben angezeigt. Dabei werden die Opfer vielfach von bettelnden Kindern abgelenkt.

    Vor allem im Stadtteil Beyoðlu wurden vermehrt Betrugsfälle bekannt, in denen Touristen unter einem Vorwand in eine Bar eingeladen und anschließend gezwungen wurden, zur Begleichung der extrem überhöhten Rechnung eine größere Summe Bargeld von einem Geldautomaten abzuheben.

    Auch kommt es immer wieder zu Passdiebstählen.

    Deutsche Türkei-Urlauber wurden in der Vergangenheit nach ihrer Rückkehr in das Bundesgebiet Opfer von Betrugsfällen. Unter dem Vorwand einer fälligen Steuerrückzahlung oder einer Gebühr für einen Lotteriegewinn werden die Urlauber telefonisch zu einer Geldüberweisung per Western Union in die Türkei veranlasst. Diese Aufforderungen entbehren jeglicher rechtlichen Grundlage.

    • Seien Sie besonders bei einem Aufenthalt an einsamen Orten und gemeinsamen Unternehmungen mit wenig bekannten Personen vorsichtig.

    • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf und fertigen Sie Kopien an.

    • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

    • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Einladungen und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Naturkatastrophen

    Ein großer Teil der Türkei liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, so dass es zu vielen kleineren, aber auch schwereren Erdbeben kommt, wie zuletzt im Sommer 2017 an der türkische Ägäisküste. Ggf. ist mit Erdrutschen, erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen und lange andauernden Nachbeben zu rechnen.

    Vor allem in den Sommermonaten kann es in der Türkei aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen zu Busch- und Waldbränden kommen.

    Starkregenfälle können Überflutungen und Erdrutsche verursachen.

    Mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur muss in diesen Fällen gerechnet werden.

    • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.