Marco Polo Reisen - Young Line Travel - Youngline

Für Traveller zwischen 20 und 35

Young Line Travel - Youngline

Thailand
Auf der Bambusroute nach Phuket

Reise-Nr. ST 5115

zur Buchung

Saison 2017: 6 Termine

  • Tempel und Traumstrände: 18 Tage durch den Süden Thailands
    Zum Auftakt: die Megametropole Bangkok
    Bamboo Rafting am River Kwai
    Dschungel-Trekking im Khao-Sok-Nationalpark
    Drei Relax-Tage am Strand von Phuket
    Ausrüstungstipps zu dieser Reise findest du unter "Sicher & Gesund"

    Dschungelkino: Frösche quaken um die Wette, geheimnisvolle Vogelrufe dringen aus dem Dickicht - die Nächte in unserem Naturresort im Khao-Sok-Nationalpark sind ein echtes Abenteuer, und die Megacity Bangkok mit ihrem prallen Leben ist schon ganz weit weg. Eine Extraportion Spannung erwartet uns im tropischen Süden Thailands: Wir rattern mit der Death Railway zum River Kwai, gleiten auf Bambusflößen durch den Regenwald und pirschen zu Fuß durch die Natur. Und zum Abschluss: Drei relaxte Tage auf der Badeinsel Phuket - auf dieser Rundreise durch Südthailand erwartet uns der perfekte Tropenmix!

    price ab 2134 € (ca. 2311 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 6 Abreisetermine an.

  • 1. Tag, Mittwoch, 19.07.2017: FLUG NACH ASIEN

    Nachmittags Flug mit Emirates nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.).

    2. Tag, Donnerstag, 20.07.2017: BANGKOK - Skytrain-Tour

    Umsteigen in Dubai und Weiterflug nach Bangkok (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.). Ankunft gegen Mittag. Marco Polo Scout Thewin erwartet uns schon und begleitet uns zum Hotel. Umziehen, duschen, ausruhen – dann nimmt er uns am späten Nachmittag mit auf eine erste Erkundungstour: Mit dem Skytrain rollen wir wie die Einheimischen mitten hinein ins Stadtzentrum. Hungrig? Im angesagten Rosabieng begrüßt uns Thailand kulinarisch. Und wer später immer noch Lust und Energie hat, kommt mit in die Rooftop-Bar Above Eleven und genießt bei einem Cocktail den atemberaubenden Ausblick vom 33. Stockwerk ... (A)

    3. Tag, Freitag, 21.07.2017: BANGKOK - Stadt der Engel

    Frühaufsteher zieht's in den Lumphini-Park, wo die Bangkoker mit Tai-Chi, Tanz und Yoga den Tag begrüßen. Nach dem Frühstück auf Citytour: per Skytrain und Langschwanzboot zum Klong Bang Luang, dann mit dem Linienschiff über den Chao-Phraya-Fluss zum Wat Pho° und seinen Tempeltürmen, zum Königspalast° und zum Tempel des Smaragdbuddhas°. Anschließend rauschen wir mit dem Linienschiff wieder flussabwärts und heben uns Zeit für die Shoppingtempel der Stadt auf: Siam Paragon, MBK Center oder das Terminal 21 ganz in der Nähe des Hotels - jeder für sich hat seinen Wow-Faktor. (F)

    4. Tag, Samstag, 22.07.2017: BANGKOK - Freizeit oder Ausflug

    Ein freier Tag in der Hauptstadt. Oder mit Thewin auf einen Ausflug zu den beeindruckenden Tempelruinen der früheren Hauptstadt Ayutthaya (68 €). Und sich am Samstagabend ins Nachtleben stürzen? Klar – wir sind schließlich in Bangkok! Vom Streetfood-Dinner auf Plastikstühlen in den Gassen von Chinatown bis zum Clubbing in Südostasiens angesagtesten Locations ist hier alles möglich. (F)

    5. Tag, Sonntag, 23.07.2017: BANGKOK - RIVER KWAI - Der Dschungel ruft

    Aufbruch zum großen Overlandtrip nach Süden. Das Landleben beginnt schon kurz hinter Bangkok: In Samut Songkhram findet der Markt auf den Bahngleisen statt - wenn nicht gerade ein Zug durchrauscht ... In Trishaws und Langschwanzbooten durch das Gewusel eines Schwimmenden Marktes schlängeln und gleich danach im Khanon-Tempel traditionelles Schattenpuppentheater erleben. Und dann mit Bus und Boot weiter zum absoluten Kontrastprogramm: zwei Übernachtungen auf einem schwimmenden Floßhotel. Flusswasserdusche, Kerzenschein und Dschungelsound inklusive - Regenwaldromantik! (F/A)

    6. Tag, Montag, 24.07.2017: RIVER KWAI - Mit Bambusflößen auf dem Fluss

    Der Vormittag ist frei. Die Aktiven unter uns kommen mit zur Monkey-Swing-Tour im Tree Top Adventure Park (49 €): ein Hochseilgarten mit Ziplines durch die Baumkronen. Hier werden wir zum Affen - ganz freiwillig. Nachmittags treffen wir uns alle zur Kanutour auf dem River Kwai, und anschließend entern wir Bambusflöße und bestaunen das Panorama der dicht bewaldeten Flussufer zwischen den Bergen. Noch ein Abstecher zu Fledermäusen & Co. in der Lawahöhle - dann genießen wir den Abend wieder im Schein der Öllampen unseres stimmungsvollen Floßhotels. (F/A)

    7. Tag, Dienstag, 25.07.2017: RIVER KWAI - KANCHANABURI - Unterwegs mit der Death Railway

    Morgens per Boot und Bus nach Tha Kilen, von wo aus wir zur Fahrt mit der Death Railway aufbrechen: Der Zug ruckelt über die waghalsige Trasse am River Kwai, und Thewin erzählt uns die tragische Geschichte dieser einmaligen Bahnstrecke. Anschließend Busfahrt nach Kanchanaburi. (F)

    8. Tag, Mittwoch, 26.07.2017: KANCHANABURI - PRANBURI - Brücke am Kwai

    Marco Polo Live

    Nicht zu viel frühstücken, denn heute ist Thai-Kochen angesagt: Mit unserer Gastgeberin Noi und ihrem Team schnippeln und brutzeln wir für unser Mittagessen um die Wette. Bloß nichts vergessen für das Nachkochen zu Hause, denn ein Besuch beim heimischen Thailänder wird jetzt wohl nicht mehr nötig sein ...

    Nachmittags statten wir der legendären Brücke am Kwai und dem Death Railway Museum° einen Besuch ab, bevor es weiter nach Pranburi geht. Abends Entspannung am nahen Tropenstrand. (F/M)

    9. Tag, Donnerstag, 27.07.2017: PRANBURI - Relax-Tag

    Freier Strandtag. Oder mit Thewin auf einen Ausflug in den Sam-Roi-Yot-Nationalpark (58 € inkl. Mittagessen): Das Fischerdorf Bang Pu erleben wir vom Boot aus, dann legen wir an den Stränden des Nationalparks zum Landgang an. Zu Fuß geht's steil hinauf (Höhendifferenz ca. 450 m) bis zur spektakulären Phraya-Nakhon-Höhle mit ihrem Höhlentempel - ganz schön schweißtreibend. Der Ausblick ist die Anstrengung allemal wert. Zumal danach wieder das Meer auf uns wartet ... (F)

    10. Tag, Freitag, 28.07.2017: PRANBURI - PRACHUAP KHIRI KHAN - Am Golf von Siam

    Weiter südwärts: unterwegs Stopps am Teak-Tempel von Ao Noi und am von unzähligen Affen bevölkerten Chong-Krajok-Berg. Nachmittags führt uns die Route nach Prachuap Khiri Khan. Unser Domizil: wieder in Strandnähe. Herrlich! (F)

    11. Tag, Samstag, 29.07.2017: PRACHUAP KHIRI KHAN - CHUMPHON - Strandtournee

    Parallel zur Küste in den "richtigen" Süden des Landes. Badesachen bereithalten: Der Traumstrand von Thung Wua Laen wartet auf uns. Genügend Zeit für ein erfrischendes Bad oder einen Spaziergang am Meer. Und auch unser nächster Stopp punktet urlaubsmäßig: Chumphons Strand ist nur eine kurze Fahrt mit dem typischen Pick-up-Taxi° entfernt - wenn das Wetter mitspielt, bietet sich ein Schnorchelausflug zu den vorgelagerten Inseln an, und abends lockt der Nachtmarkt mit allerlei Köstlichkeiten. (F)

    12. Tag, Sonntag, 30.07.2017: CHUMPHON - KHAO SOK - Umzug in die Natur

    Szenenwechsel: Dicht bewaldete Kalkberge, tief eingeschnittene Täler, geheimnisvolle Seen und Flussläufe – der Khao-Sok-Nationalpark ist einer der schönsten in Thailand. Auf einer Kanutour gleiten wir durch die magische Szenerie, halten Ausschau nach Gibbons und prächtigen Tropenvögeln in den Baumkronen zwischen den Felsen. Am Nachmittag wird's dann wirklich urig, wenn wir für zwei Nächte unsere Chalets direkt am Fluss beziehen. Die Stimmen der tropischen Tierwelt begleiten uns bis tief in die Nacht ... (F)

    13. Tag, Montag, 31.07.2017: KHAO-SOK-NATIONALPARK - Zu Fuß durch den Dschungel

    Gemeinsam mit einem Ranger erkunden wir heute den Regenwald: Zu Fuß geht es unter seiner Führung durchs Pflanzendickicht. Über uns ein Rascheln? Hoch über unseren Köpfen schwingen sich Affen durch das Urwalddach ... Am freien Nachmittag die Qual der Wahl: Tubing auf dem Fluss – oder ein Besuch in einem Dschungeldorf. Und abends noch auf Nachtsafari? (F)

    14. Tag, Dienstag, 01.08.2017: KHAO SOK - PHUKET - Ab auf die Insel

    Mit dem Bus wieder hinunter ans Meer nach Phuket, Thailands Badeinsel Nummer eins. Unser Hotel liegt ganz in der Nähe des angesagten Karon Beach. Bevor sich Thewin von uns verabschiedet, bekommen wir noch jede Menge Tipps für die nächsten Tage: Dos and Don'ts, Hot Spots fürs Partyleben, Strände für jeden Geschmack. (F)

    15. - 17. Tag, Mi, 02.08.2017 - Fr, 04.08.2017: PHUKET - Beachlife

    Entspannende Strandtage an der Andamanensee! Trendige Restaurants und Lounges gibt es jede Menge in der Umgebung des Hotels. Und Freizeitmöglichkeiten ohne Ende: Einfach nur die Sonne genießen und ins Meer springen? Oder eine Bootstour in die spektakuläre Bucht von Phang Nga mit ihren bizarren Karstfelsen? Am Abend des 17. Tages Transfer zum Flughafen Phuket. (F)

    18. Tag, Samstag, 05.08.2017: RÜCKFLUG VON PHUKET

    Gegen Mitternacht Rückflug mit Emirates von Phuket nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 6,5 Std.) und Weiterflug nach Europa (nonstop, ca. 6,5 Std.). Ankunft gegen Mittag.

    ° Die Eintrittsgelder der gekennzeichneten Besichtigungspunkte und Aktivitäten in Höhe von ca. 20 € sind nicht im Reisepreis enthalten.

    A: Abendessen, F: Frühstück, M: Mittagessen

    price ab 2134 € (ca. 2311 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 6 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Hotels/Unterkünfte

    Ort Nächte Hotel/​Landeskategorie
    Bangkok 3 Galleria 10****
    River Kwai 2 Jungle Rafts**(*)
    Kanchanaburi 1 Apple's Retreat**(*)
    Pranburi 2 Anchana Resort***
    Prachuap Khiri Khan 1 Baan Grood Arcadia***(*)
    Chumphon 1 A-Te***(*)
    Khao Sok 2 Khao Sok River Lodge***
    Phuket 3 Bamboo House***
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2017 DZ * EZ *
    25.01.–11.02. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2024 (ca. 2192 CHF) 2473 (ca. 2679 CHF)
    08.02.–25.02. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2134 (ca. 2311 CHF) 2603 (ca. 2819 CHF)
    22.02.–11.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2134 (ca. 2311 CHF) 2603 (ca. 2819 CHF)
    08.03.–25.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2194 (ca. 2376 CHF) 2663 (ca. 2884 CHF)
    22.03.–08.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2194 (ca. 2376 CHF) 2663 (ca. 2884 CHF)
    26.04.–13.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 1934 (ca. 2095 CHF) 2333 (ca. 2527 CHF)
    19.07.–05.08. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2194 (ca. 2376 CHF) 2663 (ca. 2884 CHF)
    Restplatz: halbes Doppelzimmer, männlich
    18.10.–04.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2194 (ca. 2376 CHF) 2663 (ca. 2884 CHF)
    25.10.–11.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2194 (ca. 2376 CHF) 2663 (ca. 2884 CHF)
    01.11.–18.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2194 (ca. 2376 CHF) 2663 (ca. 2884 CHF)
    08.11.–25.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2194 (ca. 2376 CHF) 2663 (ca. 2884 CHF)
    15.11.–02.12. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2194 (ca. 2376 CHF) 2663 (ca. 2884 CHF)
    22.11.–09.12. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2134 (ca. 2311 CHF) 2583 (ca. 2798 CHF)
    29.12.–15.01. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2274 (ca. 2463 CHF) 2753 (ca. 2982 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 28.4.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    IM REISEPREIS ENTHALTEN

    • Linienflug (Economy) mit Emirates z.B. von Frankfurt oder München nach Bangkok und zurück von Phuket sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 125 €); weitere Abflugsorte mit Zuschlägen auf Anfrage oder hier - nach Auswahl der Fluganreise - online und aktuell auf Verfügbarkeit sowie Preis geprüft
    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen, klimatisierten Bussen und öffentlichen Verkehrsmitteln
    • Boots- und Bahnfahrten lt. Reiseverlauf
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
    • Kanutouren am 6. und 12. Tag
    • Bambusfloßfahrt auf dem River Kwai
    • Kochkurs in Kanchanaburi
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung, vom 15. bis 17. Tag keine Reisebegleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Eintritte (ca. 20 €) und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind (Bootstour Phang Nga ca. 80 €).
  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Reisepapiere und Impfungen 

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Für die Einreise nach Thailand benötigen Deutsche, Österreicher sowie Schweizer Staatsangehörige einen Reisepass (mit genügend freien Seiten), der bei Ankunft noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Ein Visum ist lediglich für einen Aufenthalt von mehr als 30 Tagen erforderlich. Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bitte erkundige dich ggf. in deinem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat.

    Einreisefragebogen 

    Bitte sende uns den beiligenden Einreisefragebogen bis spätestens 4 Wochen vor Reisebeginn zu. Wir benötigen die Daten für die Hotels! Vielen Dank!

  • Wenn du eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchst, erhältst du von uns mit deiner Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu deiner Route. Für deine Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für dich zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das solltest du generell sein, wenn du eine Reise antrittst. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhältst du insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ausrüstungstipps 

    Ergänzend zu den o.g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    - Tagesrucksack

    - ein Paar feste Wander-/Trekkingschuhe, die auch nass werden dürfen

    - Badesachen

    - Insektenschutzmittel

    - ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

    - Regenschutz

    Fürs Hauptgepäck eignet sich ein strapazierfähiger (Roll)Koffer oder auch ein großer Rucksack.

    Sicherheitseinrichtungen in den thailändischen Hotels 

    Die gesetzlichen Anforderungen an Sicherheitseinrichtungen in den Hotels in Thailand sind teilweise anders als in Deutschland. Folgende Punkte weichen vom deutschen Standard ab:

    - Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden

    - fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise

    - Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm

    - niedrigere Fensterbrüstungen

    - ungekennzeichnete Stufen und Geländeunebenheiten

    - fehlende/missverständliche Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools, fehlende Rettungsringe

    - Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert

    Sicherheit geht vor! 

    Wir übersenden dir anbei eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage deines Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Thailand zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Der Militärputsch im Mai 2014 beendete eine lange Phase schwerer innenpolitischer Spannungen, die ihren Ausdruck in monatelangen Protestkundgebungen, Straßenblockaden und Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern der verschiedenen politischen Strömungen fanden. Seitdem hat sich nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes die Sicherheitslage in Thailand weitgehend stabilisiert, das öffentliche Leben verläuft wieder normal. Kritisch bleibt die Situation im Grenzgebiet zu Malaysia, in den mehrheitlich von Muslimen bewohnten Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songhkla. Anschläge lokaler terroristischer Gruppierungen sind hier nach wie vor an der Tagesordnung. Selbstverständlich bleiben Reisen in diese Region für uns auch weiterhin tabu. Terrorwarnungen der Behörden für belebte Plätze, die Explosion von Sprengsätzen in einem Bangkoker Einkaufzentrum, am Erewan-Schrein und in der Nähe einer Bahnstation im Februar und August 2015 sowie Antiterroraktionen der Polizei zeigen jedoch: Auch in anderen Landesteilen und insbesondere in Bangkok sind terroristische Anschläge nicht gänzlich auszuschließen. Daher fordern wir unsere Reiseleiter und örtlichen Partner im ganzen Land, insbesondere aber in touristischen Zentren wie Bangkok, Chiang Mai und in den Urlaubsregionen im Süden zu erhöhter Wachsamkeit und Umsicht auf. In den Tourismuszentren von Phuket, Koh Samui und Pattaya hat die Kriminalität in den letzten Jahren zugenommen.

    Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren thailändischen Partnern die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes für ganz Thailand bzw. für einzelne, von Ihnen besuchte Landesteile bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

    Mit freundlichen Grüßen

    Marco Polo Reisen

    Stand: 08. Februar 2017

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes 

    Weltweiter Hinweis

    Stand 9. März 2017

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort.

    Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen ¿Al Qaida¿ und ¿Islamischer Staat¿ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen.

    Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.

    Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.

    Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    .

    Sicherheitshinweis  

    Thailand

    Unverändert gültig seit: 08. Februar 2017

    Landesspezifische Sicherheitshinweise

    Am 13. Oktober 2016 ist der thailändische König, Bhumibol Adulyadej, verstorben.

    Die angeordnete Trauerperiode dauert ein Jahr. Während dieser Zeit können Einschränkungen des gesellschaftlichen und öffentlichen Lebens nicht ausgeschlossen werden. Reisende sollten die Gefühle und Trauerbekundungen des thailändischen Volkes respektieren; auf angemessene Kleidung in der Öffentlichkeit sollte geachtet werden.

    Im August 2016 kam es in Hua Hin, Phuket, Krabi, Trang und Surat Thani sowie weiteren Orten und Provinzen im Süden Thailands zu Bomben- und Brandanschlägen. Dabei gab es Tote und Verletzte. Reisenden in Thailand wird weiterhin empfohlen, besonders wachsam zu sein und den Anordnungen der örtlichen Sicherheitskräfte und Behörden Folge zu leisten.

    Grundsätzlich hat sich, nach dem Militärputsch im Mai 2014, die Sicherheitslage in Thailand stabilisiert. Das öffentliche Leben verläuft weitgehend normal. Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind allerdings, nach wie vor, erheblich eingeschränkt. Es wird daher empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden, da gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften nicht auszuschließen sind.

    Am Abend des 17. August 2015 kam es in Bangkok, an der auch bei Touristen beliebten Rajaprasong-Kreuzung, nahe des sogenannten Erawan Shrine, zu einem Bombenanschlag, dessen Hintergründe, nach wie vor, nicht vollständig aufgeklärt sind. Es gab zahlreiche Todesopfer und Verletzte. Weitere Anschläge, auch in anderen Urlaubsgebieten, können nicht ausgeschlossen werden. Reisenden wird daher empfohlen, besonders vorsichtig zu sein und auch die aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

    Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands an der Grenze zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla) wird dringend abgeraten. Es besteht die anhaltende Gefahr terroristischer Anschläge, auch auf von Ausländern frequentierte Ziele.

    Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah Vihear und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen Tempelanlagen, wird dringend abgeraten. Der gesamte Bereich ist weiterhin militärisches Sperrgebiet. Das Urteil des Internationalen Gerichtshofes vom 11. November 2013 zu dem den Tempel umgebenden Gebiet ist von beiden Seiten akzeptiert, bislang aber noch nicht umgesetzt worden. Zur Situation auf kambodschanischer Seite beachten Sie bitte die Reise- und Sicherheitshinweise für Kambodscha unter Kambodscha Sicherheit

    Terrorismus

    Wie in vielen anderen Ländern auch, kann in Thailand eine allgemeine Gefahr von terroristischen Anschlägen niemals ausgeschlossen werden.

    In den mehrheitlich muslimischen südlichen Grenzprovinzen zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie weite Teile von Songhkla) besteht ebenfalls die Gefahr terroristischer Anschläge. Seit Anfang 2004 verüben dort radikale muslimische Gruppen fast täglich Anschläge gegen staatliche Einrichtungen und Privatpersonen, oft mit schwerwiegenden Folgen. Bei Bombenanschlägen im öffentlichen Raum gibt es immer wieder Tote und Verletzte. Über das Unruhegebiet ist seit 2005 der Notstand verhängt.

    Kriminalität

    Thailand verzeichnet zunehmende Kriminalität (auch Diebstahl, Vergewaltigung, Raubüberfall, teilweise mit Todesfolge). Das betrifft insbesondere die Tourismushochburgen Phuket, Koh Samui und Pattaya.

    Auf den monatlich stattfindenden ,,Mondscheinpartys¿ (Full Moon Party) auf der nördlich von Koh Samui gelegenen Insel (Koh) Pha Ngan ist es bereits mehrfach zu tödlichen Zwischenfällen gekommen. Wiederholt sind Frauen und Mädchen von unter Drogen oder Alkohol stehenden Teilnehmern vergewaltigt worden.

    In vielen Touristenhochburgen ist die Zusammenarbeit von Banden mit korrupten Polizeibeamten keine Seltenheit. Dabei wird den Touristen unterstellt, sie hätten gemietete Gegenstände (insbesondere Jet Skis oder Motorroller) beschädigt zurückgegeben oder Bagatelldelikte (Diebstahl von Uhrenimitaten etc.) begangen, um Geld zu erpressen. Besonders auffällig geworden ist die Polizeistation am Patong Beach. Es wird dringend geraten, in diesen Fällen unverzüglich telefonischen Kontakt mit der Botschaft (+66 2 2879000 während der Dienstzeiten und +66 81 8456224 Bereitschaftsdienst) aufzunehmen.

    Touristen sollten generell nur in Taxis oder Tuk-Tuks steigen, deren Fahrer sie selbst angesprochen haben. Die Gefahr von Betrugsversuchen unter Mitwirkung von Taxi- und Tuk-Tuk-Fahrern ist hoch, z. B. werden Touristen gezielt in diverse Geschäfte geführt und dann unter Druck gesetzt, dort Fälschungen oder minderwertige Produkte zu kaufen. Gerade bei Fahrten mit Tuk-Tuks ist besondere Vorsicht geboten. Der Preis sollte schon vor Fahrtantritt verbindlich ausgehandelt werden. Andernfalls ist damit zu rechnen, anschließend mit stark überteuerten Forderungen konfrontiert zu werden. Außerhalb Bangkoks gibt kaum Taxameter. In Phuket dürfen Taxis aus dem Ostteil der Insel nicht in den Westteil (an die Strände) fahren. Hingegen können sich Tuk-Tuks frei über die ganze Insel bewegen.

    In entlegenen Gebieten und in den Grenzgebieten zu Kambodscha und Myanmar kann es zu Überfällen durch bewaffnete Banden kommen. Trekking-Touren sollten generell nur gut vorbereitet und am besten in einer Reisegruppe unter sachkundiger Führung unternommen werden.

    Sicherheitsvorkehrungen (z. B. in Hotels und Discos) in Thailand entsprechen teilweise nicht europäischen Standards. Auf Fähren und Ausflugsbooten sind Sicherheits- und Rettungseinrichtungen oftmals mangelhaft; Vorsicht ist angebracht.

    Straßenverkehr

    Im Straßenverkehr ist Vorsicht angezeigt. In Thailand ist die Zahl tödlicher Verkehrsunfälle wesentlich höher als in Deutschland, 70% der Opfer sind Zweiradfahrer. Auch in Thailand gilt Helmpflicht. Ist es zu einem Verkehrsunfall gekommen, sind impulsive Reaktionen von Beteiligten (selbst Waffengewalt) nicht auszuschließen. Es wird geraten, in solchen Fällen ruhig zu bleiben und Eskalationen vermeiden.

    Wohneigentum

    Größte Umsicht ist geboten beim Erwerb von Wohneigentum, auch von Time-Sharing-Wohnrechten. In vielen Fällen werden die Leistungen nicht in der vertraglich zugesicherten Weise erbracht. Zudem ist es entgegen der vertraglichen Vereinbarung häufig nicht mehr möglich, die Wohnrechte zu veräußern oder zu tauschen. Eine Durchsetzung eigener Rechte scheitert in der Regel daran, dass die Firmen nach kurzer Zeit vom Markt verschwinden.

    Auch wenn die Polizei in vielen Fällen nicht immer im notwendigen Umfang ermittelt, sollte sie oder die örtliche Touristenpolizei in jedem Fall sofort verständigt werden. Die Touristenpolizei ist ausschließlich für Streitigkeiten zwischen Touristen und Thais zuständig und spricht Englisch.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.

    Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

    Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Du wirst zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann deine individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Thailand 

    Unverändert gültig seit: 16. November 2016

    Zika-Virus-Infektion

    Es gibt Hinweise, dass in Südostasien das Zika-Virus seit etwa 40 Jahren zirkuliert. Aus den letzten 10 Jahren wurden Einzelfälle von Erkrankungen gemeldet, ohne dass bisher größere Ausbrüche bekannt geworden sind. Das Infektionsrisiko ist daher außerhalb von Ausbruchsituation als gering einzuschätzen, obgleich aktuell Fälle in der Bevölkerung z.B. derzeit aus Chiang Mai, Chanthaburi, Phetchabu, Bung Kann und bei Reisenden vereinzelt gemeldet werden.

    Zika-Virus-Infektion verlaufen klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber, allerdings kann sie für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellen. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.

    Auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Mückenstichen sollte geachtet werden, siehe auch: Expositionsprophylaxe Insektenstiche

    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion finden Sie auf folgendem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts: Zika-Virus

    Impfschutz

    Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland besteht keine Impfnotwendigkeit gegen Gelbfieber.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut Japanische Enzephalitis und Typhus empfohlen.

    Dengue-Fieber

    Dengue-Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Dengue-Fieber tritt in Thailand häufig auf, vorwiegend während der Regenzeit von Mai bis Oktober, Stadtgebiete sind oftmals stark betroffen, mit einem Übertragungsrisiko ist aber landesweit zu rechnen. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

    Chikungunya-Fieber

    Chikungunya-Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z.T. langanhaltenden Gelenkschmerzen. Seit 2008 werden zunehmende Krankheitszahlen in den südlichen Provinzen Thailands, auch in den Touristenzentren, verzeichnet. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Beim Auftreten von Fieber nach einem Thailandbesuch ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

    Malaria tritt in Thailand regionsabhängig ganzjährig auf, ca. 42% der Fälle im Land werden durch die gefährlichere Form Plasmodium falciparum hervorgerufen, ca. 50% durch Plasmodium vivax (selten auch Infektionen mit Plasmodium knowlesii). Zunehmende Artemisinin-Resistenzen werden berichtet.

    Ein Malariarisiko besteht im nordwestlichen Grenzgebiet zu Myanmar, v. a. in den Provinzen Tak und Mae Hong Son, im westlichen Grenzgebiet in der Provinz Ranong sowie im Süden in der Provinz Yala. Des Weiteren im westlichen Grenzgebiet zu Myanmar (Provinzen Chumphon, Prachuab, Khiri Khan, Kanchanaburi, Petchaburi) sowie im Süden (Narathiwat, Songkhla), im südöstlichen Grenzgebiet zu Kambodscha (Trat, Chantaburi) und auf einigen Inseln (z.B. Ko Chang bei Ranong); außerdem in den ländlichen bewaldeten Regionen von Phuket und Phang Nga.

    Das Malariarisiko ist geringer aber vorhanden (mehr in der Regenzeit, weniger in der Trockenzeit) in den Waldgebieten des mittleren Westens sowie der nördlichen und östlichen Landesteile; auf einigen Inseln, z.B. Ko Chang und Ko Mak vor Trat im Südosten, Similan-Inseln in der Andamanensee vor der Provinz Phang Nga im Südwesten.

    Ein sehr geringes Malariarisiko besteht in den zentralen Landesteilen und Küstengebieten, auf den meisten vorgelagerten Inseln sowie in den höheren Gebirgslagen.

    Großstädte und Touristikzentren wie Bangkok, Pattaya, Hua Hin, Cha Am, Chiang Mai, Ko Samui, Phuket (Stadtgebiet), Krabi (Stadtgebiet), Songkhla (Stadtgebiet), Hat Yai gelten als malariafrei.

    Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) kann je nach Reiseprofil für die Risikogebiete ggf. eine Chemoprophylaxe erwogen werden. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

    - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    - tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf

    alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

    HIV / AIDS

    ist im Lande insbesondere in den Risikogruppen ein großes Problem, glücklicherweise steigen die Fallzahlen nicht mehr an. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Durchfallerkrankungen und Cholera

    Durchfallerkrankungen treten in Thailand sehr häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich Durchfallerkrankungen vermeiden.

    Einige Grundregeln:

    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.

    Neue Influenza A/H1N1 2009 (Schweinegrippe)

    Auch in Thailand gibt es seit April 2009 nachgewiesene Infektionen mit der neuen Influenza A/H1N1. Seit Dezember 2009 sind die Fallzahlen deutlich zurückgegangen und mischen sich mit dem Vorkommen der saisonalen Influenza.

    Saisonale Influenza

    Die üblichen saisonalen Influenzaviren zirkulieren ganzjährig in Thailand mit leichtem Anstieg der Fallzahlen während und kurz nach den Regenzeiten. Insgesamt ist das Vorkommen aber seltener als in europäischen Gebieten mit größerer Temperaturdifferenz, epidemische Verläufe sind nicht bekannt.

    Aviäre Influenza (Vogelgrippe)

    Seit Jahren ist in Thailand auch die hochpathogene Form der aviären Influenza (¿Vogelgrippe¿) aufgetreten, in den letzten Jahren ist es allerdings nicht mehr zu menschlichen Erkrankungsfällen gekommen. Fast immer erfolgt die Übertragung auf den Menschen durch den engen und direkten Kontakt zu infiziertem Geflügel.

    Weiter vorkommende Infektionen sind Tollwut (vorwiegend in ländlichen Gebieten), Japanische Enzephalitis (saisonal und mit abnehmenden Zahlen) sowie in ländlichen Gebieten Melioidose und Leptospirose. In Thailand kommen diverse giftige Schlangenarten vor (auch in den Stadtgebieten, v. a. während der Regenzeit), hier ist besondere Vorsicht geboten!

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist insbesondere in Bangkok und auch in den großen Städten von hoher Qualität, auf dem Land entspricht sie evtl. jedoch nicht europäischem Standard. Vielfach fehlen dort auch europäisch ausgebildete, Englisch bzw. Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. Daher sollte vor der Reise ein Beratungsgespräch mit einem erfahrenen Tropenmediziner geführt werden.