Klima- & Naturschutz

Mit gutem Gewissen der Welt begegnen

Fliegen schadet der Umwelt – das haben Greta Thunberg und die „Fridays for Future“-Bewegung in letzter Zeit wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Zwar macht der gesamte internationale Flugverkehr nur rund fünf Prozent aller CO2-Emissionen weltweit aus, doch ein Flug von Frankfurt nach Island und zurück schlägt zum Beispiel für jeden einzelnen Passagier mit knapp 1 t CO2-Emissionen zu Buche. Ganz schön viel, wenn man bedenkt, dass ein EU-Bürger in einem Jahr durchschnittlich 8,4 t an CO2 verursacht.
 

Und jetzt? Einfach zu Hause bleiben? Nein. Denn Reisen verbindet. Nicht nur der Klimawandel ist eine Bedrohung für uns alle, sondern auch Nationalismus, Abschottung, Ignoranz. Gerade in Zeiten wie diesen brauchen wir Menschen, die mit offenen Herzen unterwegs sind, Grenzen überwinden und andere davon überzeugen, dass Vielfalt das Leben bunter macht.
 

Außerdem leben weltweit ungefähr 300 Millionen Menschen vom Tourismus. Auf den YOUNG LINE TRAVEL Touren übernachten wir oft direkt bei den Locals: etwa bei einem montenegrinischen Bauern auf seiner Alm, beim Stamm der Bribri mitten im Dschungel Costa Ricas oder in einem von Nomaden geführten Jurtencamp in der Mongolei.

 

Klimaschutz

Neu für alle Abreisen im Jahr 2021: Marco Polo stellt alle seine Reisen klimaneutral. Wir kompensieren neben den Treibhausgas-Emissionen der Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten auf unseren Reisen nun auch die Flüge ins und im Reiseland und die Übernachtungen in den jeweiligen Unterkünften inklusive Verpflegung. Wir rechnen dazu die entstehenden Treibhausgas-Emissionen in einen Geldwert um und finanzieren den Bau von Biogasanlagen in Nepal in Höhe des ermittelten Betrags. Zur Berechnung berücksichtigen wir übrigens nicht nur CO2-Emissionen, sondern auch andere relevante Treibhausgase wie Methan und Lachgas. Deren Klimawirksamkeit wird auf CO2-Emissionen umgerechnet und entsprechend kompensiert. Das bezeichnet man als CO2-Äquivalente oder CO2e. Auch wenn wir jetzt unsere Reisen klimaneutral stellen, gilt dennoch der Grundsatz: Vermeiden und reduzieren geht vor kompensieren! Deshalb planen wir unsere Reisen so, dass unnötige Busfahrten vermieden werden und innerhalb eines Landes nur dann geflogen wird, wenn die Alternativen nicht sinnvoll sind. Auch durch das Angebot von Nonstop-Flügen und das im Reisepreis jetzt eingeschlossene „Rail&Fly“-Ticket sollen CO2-Emissionen vermieden werden. Unsere Reiseprogramme sind so gestaltet, dass sie Rücksicht auf Mensch und Natur nehmen. In Naturschutzgebieten werden lokale Führer hinzugezogen. Tiere sollen möglichst in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden. Auch ist bei vielen Marco Polo Reisen der Besuch von Umwelt- und Sozialprojekten vorgesehen.

 

Klimaschutzprojekte – weitere Informationen

Für die Kompensation des berechneten Ausstoßes unterstützen wir ein Klimaschutzprojekt in Indien. Dort fördert der gemeinnützige Verein Studiosus Foundation e.V., mit dem wir kooperieren, den Bau von Biogasanlagen.

 

Weitere Informationen: