Island Rundreisen

Insel aus Feuer und Eis entdecken

Eine Island-Rundreise führt Sie zu einigen der spektakulärsten Naturwunder Europas. Von jahrtausendalten Gletschern über tosende Wasserfälle und blubbernde Schlammpools bis hin zu spuckenden Geysiren und blauleuchtenden Eisbergen. Die Insel aus Feuer und Eis strotzt nur so vor einzigartiger Natur. Entdecken Sie von der Hauptstadt Reykjavik den Golden Circle mit Thingvellir-Nationalpark, Geysir-Geothermalgebiet und Gullfoss-Wasserfall oder umrunden Sie die Vulkaninsel komplett auf der Ringstraße. Wandern Sie durch den Skaftafell-Nationalpark, bestaunen Sie die tosende Kraft des Dettifoss oder beobachten Sie Wale hautnah. Mit Marco Polo entdecken Sie ein Land zwischen glühender Lava, ewigem Eis und tiefblauen Fjorden. Erleben Sie diese einzigartige Urgewalt auf einer geführten Rundreise durch Island – egal ob in einer kleinen Gruppe oder ganz individuell.

Island entdecken mit Marco Polo

Teamgeist & viel Spaß

Gemeinsam neue Länder kennenlernen – und das mit jeder Menge Spaß und Abwechslung? Dann entdecken Sie mit uns die Welt in einem kleinen Team weltoffener Mitreisender.

Land & Leute authentisch entdecken

Mit dem Marco Polo Scout ein fremdes Land erkunden, den Menschen vor Ort begegnen und ein Stück Alltag mit ihnen teilen. Mit uns erleben Sie ein Land, wie es wirklich ist.

Top Preis-Leistungs-Verhältnis

Bei Marco Polo bestimmen Sie den Preis: Die wichtigsten Leistungen sind in unseren Angeboten enthalten. Darüber hinaus zahlen Sie nur, was Sie auch in Anspruch nehmen.

Rücksichtsvoll der Welt begegnen

Für die auf unseren Reisen entstehenden Treibhausgas-Emissionen leisten wir einen entsprechenden Beitrag zum Klimaschutz durch die Finanzierung von Biogasanlagen in Indien.

Kundenstimmen zu Island-Rundreisen von Marco Polo

Als besonders positiv empfanden unsere Reisegäste:

  • „Die Vielseitigkeit des Programms, die gut organisierte Reise und die Mischung aus Natur, Stadt und Wahlmöglichkeiten des Programms." - YOUNG LINE TRAVEL-Reise Eiskaltes Abenteuer unterm Polarkreis, Reisezeit März.
  • „Die Ruhe und Menschenleere in der Natur von Island und den Zusammenhalt in der Gruppe." - Entdeckerreise Abenteuerspielplatz der Natur, Reisezeit Juli.
  • „Die tollen Naturerlebnisse, ganz besonders die Nordlichter." - Entdeckerreise Individuell reisen Hot Spot im Atlantik, Reisezeit September.

Was ist das Besondere an einer Island-Rundreise?

  • Ursprüngliche, raue Natur mit Wasserfällen, Geysiren und heißen Quellen
  • Land aus Feuer und Eis: Imposante Vulkane treffen auf uralte Gletscher
  • Mehr Schafe als Menschen: Auf einen Einwohner kommen ca. 1,5 Schafe
  • Schon die Sprache ist abenteuerlich: Eyjafjallajökull, Skogafoss, Fjallsarlon
  • Glaube an Fabelwesen: Tief verwurzelte Kultur und Tradition, die an die Existenz von Huldufólk (verborgenes Volk) oder Elfen glaubt

Island – Höhepunkte: Das sollten Sie nicht verpassen

Island, die sagenumwobene Insel aus Feuer und Eis, begeistert Reisende mit einer einzigartigen Naturkulisse aus Wasserfällen, Vulkanen, Gletschern und Geysiren. In kaum einem anderen Land reihen sich derart viele Natur-Höhepunkte aneinander. Im Thingvellir-Nationalpark wird nicht nur das historische Erbe des ältesten Parlaments der Welt lebendig, sondern auch die Geologie greifbar. Nicht weit entfernt demonstriert der Geysir Strokkur die unbändige Energie des Bodens, wenn er in verlässlicher Regelmäßigkeit kochende Wasserfontänen in den Himmel speit. Island ist zudem berühmt für seine majestätischen Wasserfälle, vom goldschimmernden Gullfoss bis zum mächtigen Dettifoss. Im Südosten bietet der Skaftafell-Nationalpark einen faszinierenden Kontrast aus grünen Birkenwäldern und den gewaltigen Ausläufern des Vatnajökull-Gletschers. Wer den Norden erkundet, stößt auf das magische Gebiet rund um den Mývatn. Der „Mückensee“ beeindruckt mit bizarren Lavaformationen, dampfenden Solfatarenfeldern und einer artenreichen Vogelwelt. Ob tosende Kaskaden, spuckende Quellen oder ewiges Eis – Island ist ein lebendiges Lehrbuch der Erdgeschichte, das hinter jeder Ecke ein neues Naturschauspiel bereithält.

Blick auf Berge mit schneebedeckten Gipfeln im Skaftafell Nationalpark mit blühenden Lupinenfeldern im Vordergrund.

Nationalpark Skaftafell

Der im Südosten Islands gelegene Skaftafell-Nationalpark wurde 1967 gegründet und 2008 in den größeren Vatnajökull-Nationalpark eingegliedert. Die rund 4.800 km² große Region ist ein Land der extremen Kontraste, geformt durch die gewaltigen Kräfte von Vulkanismus und Vergletscherung. Der Park beherbergt mit dem Hvannadalshnjúkur den höchsten Berg Islands, den hochaktiven Subglazialvulkan Grímsvötn und den spektakulären Wasserfall Svartifoss mit seinen markanten schwarzen Basaltsäulen.
Gullfoss Wasserfall in Island, umgeben von üppiger grüner Landschaft und klarem blauen Himmel.

Wasserfälle Skogafoss, Dettifoss und Godafoss

Island ist ein Land der Wasserfälle, deren unzählige Kaskaden durch schmelzende Gletscher stetig neu geformt werden. Im Nordosten beeindruckt der Dettifoss als mächtigster Wasserfall Europas; mit einer Breite von 100 Metern stürzen hier gewaltige Wassermassen in die Tiefe. Weitere Höhepunkte sind der „Wasserfall der Götter“ Godafoss, bekannt wegen seiner Hufeisenform, und der Skogafoss an der Südküste. Jeder Wasserfall beeindruckt durch die rohe Kraft und die einzigartige Ästhetik der Natur.
Panoramablick auf die Landschaft im Thingvellir Nationalpark mit Seen, Bergen, üppiger Vegetation und Felsen.

Thingvellir-Nationalpark

Der Thingvellir-Nationalpark, auch „Þingvellir“ ist das historische und geologische Herz Islands und gehört seit 2004 zum UNESCO-Welterbe. Er bildet zusammen mit dem Gullfoss und den Geysiren den berühmten „Golden Circle“. Thingvellir liegt direkt in einer Grabenbruchzone, sodass die tektonischen Kräfte eine dramatische Landschaft aus tiefen Spalten und Schluchten schufen. Highlight sind der Fluss Öxará mit dem Wasserfall Öxaráfoss und der größte Binnensee Islands Þingvallavatn.
Touristen beobachten einen Geysir in Island, der eine weiße Wasserfontäne sprudelt, umgeben von einer Landschaft mit Bergen.

Haukadalur mit Geysir Strokkur

Das Heißquellengebiet Haukadalur im Südwesten Islands ist weltberühmt als Heimat des Großen Geysirs und des benachbarten Strokkur. Zuverlässig schießt er alle 5 bis 10 Minuten eine bis zu 20 Meter hohe Wasserfontäne in den Himmel. Der physikalische Mechanismus basiert auf überhitztem Wasser in der Tiefe, das durch schlagartige Druckentlastung verdampft. Neben den Geysiren prägt die leuchtend blaue Blesiquelle das Areal. Haukadalur verdeutlicht eindrucksvoll die vulkanische Aktivität Islands.
Mehrere Menschen gehen auf einem weiten, dampfenden Geothermalfeld in Island mit Felsen und Hügeln.

Mývatn

Der Mývatn (isländisch für „Mückensee“) im Nordosten Islands ist mit 37 km² der viertgrößte See des Landes und liegt in einem hochaktiven Vulkangebiet. Seinen Namen verdankt er riesigen Zuckmückenschwärmen, die im Sommer über dem Wasser schweben. Zu den geologischen Höhepunkten zählen der Tuffring-Krater Hverfjall und das Lavagesteinslabyrinth Dimmuborgir. Besucher schätzen zudem das Bad in den Mývatn-Naturbädern, deren mineralreiches, alkalisches Wasser direkt aus der Erde gespeist wird.

Die schönsten Städte auf Ihrer Rundreise in Island

Opern- und Konzerthaus Harpa in Reykjavik mit gläserner Fassade und Fensterflächen vor einem steinigen Boden.

Reykjavik

Reykjavik, die nördlichste Hauptstadt der Welt, besticht durch das faszinierende Zusammenspiel von modernem Lifestyle und archaischer Natur. Ihre Geschichte reicht bis zum Wikinger Ingólfur Arnarson zurück, der die Siedlung einst aufgrund der aufsteigenden geothermischen Dämpfe „Rauchbucht“ taufte. Heute beherbergt die lebendige Metropole über ein Drittel der isländischen Bevölkerung und bildet das kulturelle Herz des Landes. Wahrzeichen der Stadt ist die architektonisch eigenwillige evangelisch-lutherische Pfarrkirche Hallgrimskirkja, deren markante Basaltsäulen-Optik an die isländische Natur erinnert. Im Hafen besticht die Harpa, eine Konzert- und Kongresshalle mit einer schillernden Glasfassade, und das Szeneviertel Grandi lädt mit Designerläden, Cafés und angesagten Clubs zum Verweilen ein. Das Herz der Stadt schlägt in der Altstadt Miðborg rund um die bunte Einkaufsstraße Laugavegur. Dank des Golfstroms herrscht hier ein mildes Klima, das im Winter die Beobachtung von Polarlichtern und im Sommer Walbeobachtungen ermöglicht. Reykjavík dient als idealer Ausgangspunkt für Rundreisen entlang der Ringstraße, zum Golden Circle oder zur Blauen Lagune.

Panoramaaufnahme der Stadt Akureyri im Norden von Island

Akureyri

Akureyri, die charmante „Hauptstadt des Nordens“, ist mit rund 19.000 Einwohnern das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum im Norden von Island. Am Ende des beeindruckenden Eyjafjörður gelegen, blickt die Stadt auf eine bewegte Geschichte zurück: 1562 erstmals als winziger dänischer Handelsposten erwähnt, entwickelte sie sich im 19. Jahrhundert zu einem florierenden Standort für Fischerei und Handel. Heute beherbergt Akureyri bedeutende Industriebetriebe, Werften und Konservenfabriken, die etwa 30 % der isländischen Industrieproduktion erwirtschaften. Architektonisch besticht die Stadt durch den Kontrast zwischen moderner und traditioneller Bauweise. Wahrzeichen ist die auf einer Anhöhe thronende Kirche Akureyrarkirkja, entworfen von Guðjón Samúelsson. Ein besonderes Highlight ist der 1912 gegründete Botanische Garten, einer der nördlichsten der Welt. Hier werden fast alle einheimischen Pflanzenarten sowie tausende exotische Gewächse kultiviert, die sich an das subarktische Klima angepasst haben.

Islands Geheimtipps: Authentisch und nah

Buckelwal taucht vor Island mit seiner Schwanzflosse ins Meer ein, umgeben von Bergen und ruhiger Küstenlandschaft.

Walbeobachtung

Walbeobachtungen zählen in Island zu den eindrucksvollsten Erlebnissen. Besonders Husavik macht seinem Ruf als Europas Walhauptstadt alle Ehre: Mit einer Rekordquote von nahezu 100 Prozent lassen sich hier bis zu zwölf verschiedene Arten – wie die imposanten Buckel-, Pott- und Finnwale – beobachten. Neben Husavik dienen zudem Reykjavik, Keflavik und Akureyri als ideale Ausgangspunkte für Touren zu den Giganten der Meere.

Glitzernde Eisbrocken am schwarzen Lavastrand Diamond Beach in Island, mit Meer und Bergen im Hintergrund.

Local Whisky on the Gletscher-Rocks

In der Gletscherlagune Jökulsarlon warten riesige Eiskolosse auf Sie, die je nach Lichtverhältnissen in verschiedensten Farben leuchten. Am Diamond Beach glitzern zudem unzählige Eisblöcke und bilden einen wunderbaren Kontrast zum schwarzen Sand. Mit Marco Polo Live genießen Sie aber nicht nur diese wundervolle Naturkulisse, sondern probieren auch noch einen lokalen Whiskey mit echtem Gletscher-Eis – Skál!

Wissenswertes über Island

  • Beste Reisezeit für eine Rundreise in Island:

Die beste Reisezeit für eine Rundreise nach Island ist im Sommer von Juni bis August mit milden Temperaturen, über 20 Stunden Tageslicht und Mitternachtssonne, was ideal für Wanderungen und Entdeckungen im Hochland ist. Die Wintermonate von Oktober bis März hingegen sind perfekt, um verschneite Landschaften und die faszinierenden Nordlichter zu erleben.

  • Einreisebestimmungen:

Deutsche, Österreicher und Schweizer müssen auch bei einer Reise nach Island den Personalausweis oder den Reisepass mit sich führen, um sich jederzeit ausweisen zu können. Das Ausweisdokument muss noch mindestens 3 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein. Für Reiseteilnehmer anderer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bitte erkundigen Sie sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat. Die genauen aktuellen Einreisebestimmungen finden Sie hier.

  • Gesundheit:

Die allgemeinen reisemedizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes finden Sie hier. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

  • Geschichte:

Island wurde ab 874 durch norwegische Wikinger besiedelt. Ein Meilenstein ist die Gründung des Althings in Thingvellir im Jahr 930, eines der ältesten Parlamente der Welt. Nach langer Abhängigkeit von Norwegen und später Dänemark erlangte das Land am 17. Juni 1944 seine Unabhängigkeit als parlamentarische Demokratie.

  • Sprache:

Die Landessprache ist Isländisch, eine germanisch-nordische Sprache, die sich seit der Besiedlung kaum verändert hat. Englisch wird fast überall sehr gut beherrscht, und auch Deutsch wird teilweise verstanden.

  • Religion:

Die evangelisch-lutherische Kirche ist die Staatskirche Islands, der etwa 80 % der Bevölkerung angehören. Im Jahr 1000 wurde das Christentum offiziell als allgemeingültige Religion angenommen.

  • Land & Leute:

Mit rund 330.000 Einwohnern ist Island das am dünnsten besiedelte Land Europas. Die Isländer gelten als sehr gastfreundlich und gelassen. Die Kultur ist tief in den alten Sagas verwurzelt, und fast 60 % der Bevölkerung glauben an die Existenz von Elfen und Naturwesen. In Island werden Sie auch kulinarisch verwöhnt: Fisch und Lamm in allen Variationen zählen zu den echten Spezialitäten, die Sie auch im Rahmen der Halbpension in den guten Hotelrestaurants genießen können. Frisches Obst, Gemüse und Salat dagegen müssen oft importiert werden und sind entsprechend teuer. Die im Ganzen dünn besiedelte Insel bietet außerhalb der großen Städte kein großes Angebot an Restaurants. Alkoholische Getränke sind erheblich teurer als in Deutschland.

  • Klima & Kleidung:

In Island wird es auch im Sommer selten wärmer als 20 °C – es kann aber auch empfindlich kalt sein und vor allem abends stark abkühlen. Ebenso wechselhaft ist dort die Witterung: Sonne und Regen lösen sich oft mehrmals täglich ab. Wenn aber die Sonne scheint, dann werden Sie mit glasklaren Tagen belohnt. Am besten, Sie richten sich wettermäßig auf alles ein – mit warmen, Wasser abweisenden Kleidungsstücken, Regenschutz und wasserfesten Schuhen sind Sie bestens ausgerüstet. Aber auch leichtere Kleidung für sonnige Tage sowie Badesachen für unsere Ausflüge zu den heißen Quellen sollten im Gepäck nicht fehlen.

  • Trinkgeld:

Im Reisepreis sind keine Trinkgelder eingeschlossen. Jene Personen, die Ihnen eine persönliche Dienstleistung erweisen, freuen sich über eine angemessene Anerkennung. Dies gilt zum Beispiel für den Gepäckträger, den Kellner, den Room Service, den Scout und den Busfahrer. Die Höhe des Trinkgeldes ist ein Ausdruck für die Zufriedenheit mit der erbrachten Dienstleistung und liegt selbstverständlich in Ihrem Ermessen.

  • Währung:

Die offizielle Landeswährung ist die Isländische Krone (ISK). In Island ist die Zahlung mit Kredit- oder EC-Karten selbst bei Kleinstbeträgen und in Taxis weitaus üblicher als Bargeld. Bargeld kann an Geldautomaten mit PIN abgehoben werden.

  • Strom:

Die Stromspannung beträgt 220–230 V nach europäischem Standard. Es werden flächendeckend Steckdosen des Typs C und F verwendet, weshalb für Reisende aus Deutschland kein Adapter erforderlich ist.

  • Zeitzone:

In Island gilt das ganze Jahr über die Greenwich-Zeit (GMT) ohne Umstellung auf Sommerzeit. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt daher -1 Stunde im Winter und -2 Stunden während der deutschen Sommerzeit.

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