Kuba-Rundreisen

Oldtimer, koloniale Städte & Karibikfeeling

Die größte Karibik-Insel fasziniert durch den tiefgreifenden Kontrast zwischen dem architektonischen Erbe der Kolonialzeit und den deutlichen Spuren der jüngeren Geschichte. Auf Kuba-Rundreisen mit Marco Polo entdecken Sie die verschiedenen Facetten der geschichtsträchtigen Metropole Havanna, von revolutionären Monumenten bis hin zu den nostalgischen US‑Oldtimern. Abseits der urbanen Zentren erwartet Sie im Tal von Viñales eine einzigartige Naturlandschaft mit markanten Karstkegeln und Tabakplantagen. Abgerundet wird Ihr Erlebnis durch erholsame Stunden an den weißen Sandstränden Kubas. Erleben Sie zudem die authentische Gastfreundschaft der Kubaner bei Kaffeebauern zu Hause, wo Sie mehr über das ländliche Leben erfahren können. Entdecken Sie die „Perle der Antillen“ auf einer Kuba-Rundreise in der Gruppe oder ganz individuell.

Kuba entdecken mit Marco Polo

Drei weiße Personen in einem runden grauen Icon als Symbolbild für eine Gruppe und Gemeinschaft.

Teamgeist & viel Spaß

Gemeinsam neue Länder kennenlernen – und das mit jeder Menge Spaß und Abwechslung? Dann entdecken Sie mit uns die Welt in einem kleinen Team weltoffener Mitreisender.

Icon mit Kompassnadel in einem weißen Kreis auf grauem Hintergrund als Symbolbild für Reisen in Länder.

Land & Leute authentisch entdecken

Mit dem Marco Polo Scout ein fremdes Land erkunden, den Menschen vor Ort begegnen und ein Stück Alltag mit ihnen teilen. Mit uns erleben Sie ein Land, wie es wirklich ist.

Icon mit geöffnetem Geldbeutel auf grauem Hintergrund als Symbolbild für Preis-Leistungsverzeichnis.

Top Preis-Leistungs-Verhältnis

Bei Marco Polo bestimmen Sie den Preis: Die wichtigsten Leistungen sind in unseren Angeboten enthalten. Darüber hinaus zahlen Sie nur, was Sie auch in Anspruch nehmen.

Einzelnes Blatt als weißes Piktogramm auf rundem grauen Hintergrund als Symbolbild für Umwelt.

Rücksichtsvoll der Welt begegnen

Für die auf unseren Reisen entstehenden Treibhausgas-Emissionen leisten wir einen entsprechenden Beitrag zum Klimaschutz durch die Finanzierung von Biogasanlagen in Indien.

Kundenstimmen zu Kuba-Rundreisen von Marco Polo

Als besonders positiv empfanden unsere Reisegäste:

  • „Die Reiseleitung, die Freundlichkeit Kubas, die Gruppendynamik, die vielen Stationen und den tiefen Einblick ins Land." - YOUNG LINE TRAVEL-Reise Salsa, Rum & Sinnlichkeit, Reisezeit August.
  • „Die Reiseleitung, den Fahrradausflug, die Gruppengröße, den Strandaufenthalt und die Flexibilität." - Entdeckerreise Mini-Gruppe, Reisezeit Februar.
  • „Der Betreuung vor Ort durch die Agentur, die sich immer wieder beim Guide telefonisch nach dem Reiseverlauf erkundigte und die kleinen Aufmerksamkeiten waren lobenswert." - Entdeckerreise Individuell reisen Nostalgie und Lebensfreude, Reisezeit Februar.

Was ist das Besondere an einer Kuba-Rundreise?

  • Einzigartiger Mix: Mischung aus Geschichte, Kultur und Lebensgefühl mit spanischen, afrikanischen und karibischen Einflüssen
  • Besondere Geschichte mit besonderen Menschen: Die politischen und historischen Entwicklungen wirken sich stark auf Alltag, Wirtschaft und Gesellschaft aus, was viel Kreativität und Improvisationstalent der Kubaner erfordert
  • Kubanische Musik: Die Rhythmen von Salsa, Son und Buena Vista Social Club sind weltberühmt – Musik und Tanz gehören zum täglichen Leben
  • Beeindruckende Architektur: Bunte Kolonialbauten, die teilweise restauriert wurden und teilweise verfallen, geben dem Stadtbild ganz eigenen Charme
  • Rollendes Museum: Die legendären, farbenfrohen US-Oldtimer der 1950er-Jahre prägen als fahrbare Zeitzeugen das Straßenbild und sind ein Symbol für Nostalgie sowie technisches Improvisationsgeschick

Kuba – Höhepunkte: Das sollten Sie nicht verpassen

Kuba – Höhepunkte: Das sollten Sie nicht verpassen

In Kuba verschmelzen lebendige Geschichte, kolonialer Charme und beeindruckende Naturlandschaften zu einem einzigartigen Erlebnis. Entdecken Sie die kulturellen und landschaftlichen Höhepunkte auf einer Kuba-Rundreise – von der pulsierenden Hauptstadt Havanna über den artenreichen Humboldt-Nationalpark bis zur Karstlandschaft im Viñales-Tal, wo imposante Kalksteinfelsen, die Mogotes, über Tabakplantagen emporragen. Entspannen Sie an einem der vielen karibischen Sandstrände und lassen Sie zwischendurch einfach die Seele baumeln.

Panoramablick auf die Stadt Havanna mit vielen Häusern vor dem blauen Meer und grünen Büschen.

Koloniale Städte & Geschichte

Kuba ist weit mehr als nur eine Insel – es ist ein lebendiges Museum, in dem koloniale Pracht und Zeitgeschichte verschmelzen. Besonders die Städte Kubas beeindrucken mit ihrer kolonialen Geschichte und Kultur. In Havanna trifft UNESCO-Welterbe auf morbide Eleganz, Trinidad hingegen wirkt wie im 19. Jahrhundert konserviert, mit Kopfsteinpflaster sowie bunten Palästen, und Cienfuegos bietet einen eleganten Kontrast mit neoklassizistischer Architektur und maritimem Flair.
Grünes Tal von Vinales mit grünen Wiesen und hohen mit Pflanzen bewachsenen Karstbergen unter blauem Himmel.

Tal von Viñales

Das Tal von Viñales liegt rund 200 Kilometer westlich von Havanna und offenbart eine prähistorisch anmutende Kulisse aus rostroter Erde, grünen Feldern und den markanten Mogotes – bizarren Kalksteinfelsen, die wie „Elefantenrücken“ aus der Ebene ragen. Diese einzigartige Karstlandschaft zählt zum UNESCO‑Weltkulturerbe. Die Region von Viñales ist vor allem auch bekannt für ihre Tabakplantagen, die zu den weltweit besten für Spitzen-Tabak zählen.
El Nicho Wasserfall im Naturpark Topes de Collantes fließt über moosbedeckte Felsen in ein klares Naturbecken.

Topes de Collantes

Der Nationalpark Topes de Collantes, gelegen in der Sierra del Escambray nahe Trinidad, zählt zu den vielseitigsten Naturreservaten Kubas mit zahlreichen Wanderwegen und beeindruckenden Wasserfällen, die zu einem erfrischenden Bad einladen. Das Naturschutzgebiet besticht auch durch seine enorme ökologische Vielfalt: Von dichten Regen- und Nadelwäldern über Eukalyptushaine bis hin zu Bambusgärten bietet die Landschaft eine Heimat für endemische Arten wie den Nationalvogel Tocororo.

Alexander-von-Humboldt-Nationalpark

Der im Osten Kubas bei Baracoa gelegene Alexander-von-Humboldt-Nationalpark gilt als eines der biologisch bedeutendsten Schutzgebiete weltweit. Seit 2001 gehört das rund 700 km² große Areal zum UNESCO‑Weltnaturerbe. Die Region besticht durch ihre Natur, die von dichten Regenwäldern und Mangroven bis hin zu Korallenriffen reicht. Mit seiner Tier- und Pflanzenvielfalt – darunter ein extrem hoher Anteil an Endemiten – übertrifft die Artenvielfalt sogar die der Galápagos-Inseln.
Strand in Santa Maria Del Mar mit hohen Palmen, einer kleine Hütte und sitzenden Menschen unter blauem Himmel.

Traumstrände: Cayo Coco & Cayo Santa María

Kuba steht nicht nur für farbenfrohe Oldtimer, sondern auch für Karibikfeeling pur mit traumhaften Sandstränden. Egal ob Cayo Coco oder Cayo Santa María – jeder Strand begeistert mit feinem weißen Sand, flachem, türkisfarbenem Wasser und einer farbenfrohen Unterwasserwelt. In Kuba erleben Sie karibisches Urlaubsfeeling mit Sonnenbaden, Abkühlen im Meer und Schnorcheln am Korallenriff.

Die schönsten Städte auf Ihrer Rundreise in Kuba

Klassischer Oldtimer steht am Straßenrand in Havanna vor bunten Häuserfassaden und spielenden Kindern.

Havanna

Havanna, die 1519 gegründete Hauptstadt Kubas, ist mit rund zwei Millionen Einwohnern das politische, kulturelle und wirtschaftliche Herz der Karibikinsel. Die Metropole fasziniert durch ein unvergleichliches Ambiente, in dem die Zeit vielerorts stehen geblieben scheint. Geprägt wird die Stadt durch die allgegenwärtige Geschichte der Revolution, die lebendige Musikszene und die koloniale Architektur. Das Stadtbild ist ein spannungsreiches Mosaik aus prächtigen Kolonialbauten, barocken Kirchen und beeindruckenden historischen Festungsanlagen wie dem Castillo del Morro. Ein zentrales Wahrzeichen ist das 1929 eingeweihte Kapitol, das stark an sein Pendant in Washington erinnert. Die Altstadt, Habana Vieja, gehört seit 1982 zum UNESCO‑Weltkulturerbe. Hier reihen sich historische Plätze wie die Plaza de Armas (der älteste Platz der Stadt) und die Plaza Vieja aneinander. Während prachtvolle Fassaden restauriert werden, zeugen andere Ecken vom morbiden Charme des Verfalls – ein Kontrast, der das Bild der Stadt prägt. In der Stadt sieht man an vielen Ecken die farbenfrohen Oldtimer aus den 1950er Jahren. Diese „Almendrones“ blieben nach der Revolution zurück und werden von den Kubanern mit großem Improvisationstalent instandgehalten.

Blick auf die Stadt Trinidad auf Kuba mit roten Ziegeldächern, Palmen und einem Kirchturm vor einer hügeligen Landschaft.

Trinidad

Trinidad wurde 1514 gegründet und zählt damit zu den ältesten Städten Kubas. Gelegen zwischen dem karibischen Meer und der Sierra del Escambray, verdankte die Stadt ihren Aufstieg zu einer wohlhabenden Stadt dem Zucker und dem damit verbundenen Sklavenhandel. Trinidad wurde 1988 zusammen mit dem benachbarten Valle de los Ingenios, dem Tal der Zuckermühlen, zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Das Herz der Stadt bildet die Plaza Mayor, um die sich die prachtvollen Stadtpaläste der ehemals reichsten Familien Trinidads aneinanderreihen. Auch das Museo Romántico im Palacio Brunet sowie das Stadtmuseum im Palacio Cantero, dessen Turm, den wohl schönsten Panoramablick über die roten Ziegeldächer und das Kopfsteinpflaster der Altstadt bietet, sind absolut sehenswert. Wer sich für die Revolutionsgeschichte interessiert, erfährt im Museo de la Lucha Contra Bandidos mehr über die Kämpfe gegen die Konterrevolutionäre der 1960er Jahre. Aber auch die Umgebung hat viel zu bieten. Im Valle de los Ingenios können Sie eine Zeitreise zu den Relikten der Zuckerindustrie unternehmen oder an den nur wenige Kilometer entfernt liegenden karibischen Sandstränden entspannen. Trinidad wirkt wie ein koloniales Freilichtmuseum mit Kopfsteinpflaster, bunten Häusern und kolonialem Flair.

Pferdekutsche mit mehreren Personen auf dem Paseo del Prado vorbei an einer Häuserzeile mit Säulen.

Cienfuegos

Cienfuegos, auch bekannt als die „Perle des Südens“, ist eine architektonische Besonderheit auf Kuba. Als vergleichsweise junge Stadt wurde Cienfuegos 1819 unter der Leitung von Louis D’Clouet gegründet und verdankt ihren tief verwurzelten französischen Charakter den Einwanderern, die sie einst erbauten. Dies spiegelt sich bis heute in der geradlinigen, schachbrettartigen Straßenführung und dem eleganten neoklassizistischen Stil wider, weshalb das historische Zentrum 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Das Herzstück der Stadt ist der Parque José Martí, wo sich die prächtigsten Gebäude befinden – darunter das 1889 erbaute Teatro Tomás Terry sowie die Kathedrale Purísima Concepción. Einzigartig für Kuba ist der hiesige Triumphbogen, der an die Gründung der Republik Kubas erinnert und die im Unabhängigkeitskampf gefallenen Kubaner ehrt. Dank ihrer geschützten Lage an der Jagua-Bucht entwickelte sich die Stadt im 19. Jahrhundert rasch zu einem der weltweit wichtigsten Häfen für den Zuckerexport. Neben der Industrie bietet Cienfuegos jedoch auch reichlich Natur mit dem ältesten Botanischen Garten der Insel oder einer Bootsfahrt durch die Bucht zum Castillo de Jagua. Cienfuegos vereint maritimes Flair, französische Eleganz und kubanische Geschichte.

Bild von Che Guevara an der Fassade eines Hauses mit zwei Fenstern und blauen Fensterrahmen.

Santa Clara

Santa Clara, die Hauptstadt der Provinz Villa Clara, ist die wohl historisch bedeutendste Stadt Kubas und eng verknüpft mit der kubanischen Revolution. Im Gegensatz zu den Küstenstädten der Insel liegt sie zentral im Binnenland, etwa drei Autostunden von Havanna entfernt. Die Stadt ist untrennbar mit dem Namen Ernesto „Che“ Guevara verbunden, der hier 1958 durch den Sieg in der Schlacht von Santa Clara den entscheidenden Wendepunkt im Kampf gegen das Batista-Regime herbeiführte. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit ist das "Museo y Monumento Memorial Comandante Ernesto Che Guevara". Auf der Plaza de la Revolución thront eine sechs Meter hohe Bronzestatue des „Che“ in Kampfmontur; im darunterliegenden Mausoleum befinden sich seine sterblichen Überreste sowie im Mesum einige persönliche Gegenstände. Ein weiteres geschichtsträchtiges Denkmal ist der Tren Blindado: Vier restaurierte Waggons des Panzerzuges, den Guevara und seine Kämpfer damals zum Entgleisen brachten. Mit den erbeuteten Waffen gelang die Eroberung Santa Claras und die Überwindung der Batista-Diktatur. Santa Clara vereint wie kaum ein anderer Ort auf Kuba tiefgreifende politische Geschichte mit dem jungen Flair einer Universitätsstadt. Sie ist zudem ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge ins Escambray-Gebirge und dem Nationalpark Topes de Collantes.

Kubas Geheimtipps: Authentisch und nah

Panoramablick auf die historische Architektur in Havanna, Kuba, mit beleuchteten Straßen bei Dämmerung.

E-Bike-Tour durch Havanna mit Erfrischung

Mit Marco Polo Live entdecken Sie die Hauptstadt Havanna mit dem E-Bike. In der Abenddämmerung geht es los und Sie fahren am Malecón entlang, durch die Gassen von Centro Habana und zur bunten Street-Art in der Callejón de Hamel. Entdecken das authentische Havanna abseits der üblichen Touristenpfade – ein ganz besonderes Erlebnis.

Person mit Strohhut rollt ein Tabakblatt auf einem Holztisch mit mehreren Zigarren und Tabakblättern.

Zu Besuch bei Tabak- und Kaffeebauern

Möchten Sie Kuba fühlen und schmecken? Mit Marco Polo Live schauen Sie im Tal von Vinales Tabakbauern über die Schulter und probieren frisch gerösteten Kaffee. Danach besuchen Sie den Bauern Benito zu Hause. Während das Essen in den gusseisernen Schalen auf der Holzkohle schmort, bleibt genug Zeit, um mehr über das Leben in Kuba zu erfahren.

Wissenswertes über Kuba

  • Wann ist die beste Reisezeit für eine Rundreise in Kuba?

Die ideale Reisezeit für eine Rundreise in Kuba liegt in der Trockenzeit zwischen November und April bei angenehmen Temperaturen, viel Sonnenschein und einer geringen Luftfeuchtigkeit. Die Monate Mai bis Oktober gelten als Regenzeit, in der es vermehrt zu kurzen, heftigen Schauern kommen kann.

  • Was sind die aktuellen Einreisebestimmungen für Kuba?

Für die Einreise nach Kuba benötigen deutsche Staatsangehörige einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss. Zwingend erforderlich sind zudem ein elektronisches Visum (eVisa), das vorab online beantragt werden muss, sowie der Nachweis einer gültigen Auslandskrankenversicherung. Zusätzlich muss innerhalb von 48 Stunden vor dem Check-in eine digitale Einreiseerklärung (D'Viajeros) abgegeben werden. Für Reiseteilnehmer anderer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bitte erkundigen Sie sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat. Die genauen aktuellen Einreisebestimmungen finden Sie hier.

  • Welche reisemedizinischen Hinweise müssen Sie für eine Kuba-Rundreise beachten?

Die allgemeinen reisemedizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes finden Sie hier. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

  • Was müssen Sie über die Geschichte in Kuba wissen?

Kubas Geschichte ist geprägt von der Kolonialisierung ab dem 16. Jahrhundert als Spanien Kuba zum Handelsstützpunkt machte. Nach dem Unabhängigkeitskrieg 1898 blieb die Insel politisch stark von den USA gesteuert. Ein zentrales Ereignis der Kubanischen Revolution unter Fidel Castro und Che Guevara war der Sturz des Diktators Batista im Jahr 1959, die zur Errichtung eines sozialistischen Staates führte. Seit 1960 besteht ein US-Handelsembargo, welches das Land bis heute wirtschaftlich stark beeinflusst. 

  • Welche Sprache wird in Kuba gesprochen?

Die offizielle Amtssprache ist Spanisch. In touristischen Zentren und großen Hotels wird oft Englisch verstanden, dennoch sind Spanisch-Grundkenntnisse sehr hilfreich. Die Einheimischen legen großen Wert auf Höflichkeitsfloskeln wie „por favor“ (bitte), „gracias“ (danke) und „buenos días“ (Guten Tag). Auch wenn Englisch oft verstanden wird, schätzen es die Kubaner sehr, wenn Sie zumindest ein paar Wörter Spanisch sprechen.

  • Welche Religionen gibt es in Kuba?

Offiziell ist ein großer Teil der Bevölkerung katholisch, jedoch spielt die Santería eine weitaus wichtigere Rolle im Alltag. Diese Volksreligion vermischt westafrikanische Bräuche mit christlichen Elementen, wobei die Gläubigen oft private Altäre für ihre Heiligen, die sogenannten „Orishas“, in ihren Häusern pflegen.

  • Welche Besonderheiten gilt es bei einer Kuba-Rundreise zu beachten?

Kubaner gelten als äußerst lebensfroh, gastfreundlich und höflich. Die Uhren gehen auf Kuba oft langsamer als in Europa. Bei einer Kuba-Reise sollten Sie auch Flexibilität und die Bereitschaft zur Improvisation mitbringen. Kuba ist ein Einparteienstaat, in dem Meinungs- und Pressefreiheit nicht im europäischen Maßstab garantiert sind. Sie sollten Kritik am politischen System sowie Diskussionen über die kubanische Vergangenheit oder das Verhältnis zu den USA unbedingt vermeiden. Fotografieren und Filmen ist in fast allen Museen und Sehenswürdigkeiten in Kuba erlaubt, allerdings oft nur gegen Gebühr. In Betrieben und Fabriken hingegen ist weder Fotografieren noch Filmen erlaubt. Auch ist es streng verboten, militärische Anlagen, Polizisten, Uniformierte oder größere Menschenansammlungen zu fotografieren. Aufgrund der schwankenden Versorgungslage ist Vorbereitung, Planung und Flexibilität sehr wichtig. Nehmen Sie beispielsweise eine gut bestückte Reiseapotheke mit allen notwendigen Medikamenten, eine Taschenlampe und eine Powerbank mit.

  • Wie viel Trinkgeld ist in Kuba üblich?

Im Reisepreis sind keine Trinkgelder eingeschlossen. Jene Personen, die Ihnen eine persönliche Dienstleistung erweisen, freuen sich über eine angemessene Anerkennung. Dies gilt zum Beispiel für den Gepäckträger, den Kellner, den Room Service, den Scout und den Busfahrer. Die Höhe des Trinkgeldes ist ein Ausdruck für die Zufriedenheit mit der erbrachten Dienstleistung und liegt selbstverständlich in Ihrem Ermessen.

  • Was ist die offizielle Währung in Kuba? 

Seit 2021 ist der Kubanische Peso (CUP) die einzige offizielle Landeswährung. Es ist dringend ratsam, ausreichend Bargeld in Euro und US-Dollar in kleinen Scheinen mitzunehmen, da die meisten Dienstleister wie Cafés, Restaurants und Taxifahrer nur Barzahlung in EURO oder US­-Dollar akzeptieren. Andere verlangen jedoch nur Kreditkartenzahlungen. Kreditkarten US-amerikanischer Institute (wie American Express) und deren Tochtergesellschaften funktionieren nicht. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Hausbank, ob Ihre Kreditkarte in Kuba genutzt werden kann bzw. dafür frei geschaltet werden muss. Das Abheben an Geldautomaten ist nur sehr vereinzelt mit Visacard möglich. Die Automaten sind häufig defekt oder akzeptieren keine ausländischen Karten. Nehmen Sie daher unbedingt einen Mix aus Kreditkarten und Bargeld mit, da teilweise Karten- und teilweise Bargeldzahlung verlangt werden und sich dies permanent ändert.

  • Welche Steckdosen gibt es in Kuba und benötigen Sie einen Adapter?

Die Stromspannung beträgt meist 110 Volt, in einigen neueren Hotels auch 220 Volt. Da vorwiegend zweipolige Steckdosen für Flachstecker (Typ A/B) vorhanden sind, ist die Mitnahme eines Reiseadapters unbedingt erforderlich.

  • Gibt es eine Zeitverschiebung in Kuba?

Kuba liegt in der Zeitzone Central Standard Time (CST). Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt minus 6 Stunden. Wenn es in Deutschland 12:00 Uhr mittags ist, ist es in Kuba 6:00 Uhr morgens. Die Umstellung auf Sommerzeit erfolgt in der Regel zeitgleich mit Europa.

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