Marco Polo Reisen - Reise in der Gruppe - Entdecker

Entdeckerreisen im Team

Reise in der Gruppe - Entdecker

Singapur – Malaysia
Tigerstaaten in den Tropen

Reise-Nr. ST 5648

zur Buchung

  • Abwechslung total auf einer zweiwöchigen Rundreise von Singapur zu den Höhepunkten Malaysias
    Die Megacitys Singapur und Kuala Lumpur, Natur pur im Regenwald des Taman-Negara-Nationalparks und die UNESCO-Welterbestätten Malakka und Georgetown
    Badetage auf der Insel Langkawi
    Kulinarische Entdeckungsreise im nächtlichen Kuala Lumpur
    Fährfahrten zu den Inseln Langkawi und Penang, Fahrt im Expresszug von Ipoh nach Alor Setar
    Langstreckenflüge wahlweise mit Qatar Airways oder Singapore Airlines

    Ihre Tigerkrallen haben die asiatischen Megacitys Singapur und Kuala Lumpur dem Westen längst gezeigt. Doch hinter den Glitzerfassaden findet man immer noch das alte Asien der Tempel, Märkte und Garküchen. Das erleben wir mit dem Zug, per Boot, zu Fuß und hautnah, zum Beispiel bei einer Streetfood-Tour. Kontrastprogramm: alte Kolonialstädte, ursprüngliche Dörfer und Natur pur in den teegrünen Cameron Highlands, beim Dschungel-Walk durch den Taman-Negara-Nationalpark oder beim Entschleunigen am Strand von Langkawi.

    price ab 2499 € (ca. 2688 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    Diese Reise in der Saison 2021

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Mittwoch, 04.11.2020: Flug nach Singapur

    Nachmittags Flug mit Qatar Airways nach Doha (Flugdauer ca. 6 Std.). Nach einer Umsteigezeit von ca. 2,5 Stunden kurz nach Mitternacht Weiterflug nach Singapur (Flugdauer ca. 8 Std.). Alternativ mittags Flug mit Singapore Airlines nach Singapur (Flugdauer ca. 12 Std.).

    2. Tag, Donnerstag, 05.11.2020: Singapur

    Qatar Airways landet am Nachmittag in Singapur, Singapore Airlines bereits am Morgen. Transfer ins Hotel. Dort treffen Sie abends Ihren Marco Polo Scout, der Tipps für das Abendprogramm auf Lager hat: die Open-Air-Lokale am Singapore River zum Beispiel, mit Blick auf die funkelnde Skyline. Und als Absacker ein Singapore Sling im Raffles Hotel? Zwei Übernachtungen in Singapur.

    3. Tag, Freitag, 06.11.2020: Singapur

    Zu Fuß und per U-Bahn quer durchs multikulturelle Singapur. Frauen in Saris und Currydüfte in Little India. Gebetsteppiche und Moscheen im Arabischen Viertel. Chinesische Apotheken und der Buddha-Zahn-Tempel in Chinatown. Und auch unser Mittagessen kommt vom Chinesen: Dim Sum, gedämpfte Teigtaschen - Crashkurs im Stäbchenklappern inklusive. Nachmittags und abends ziehen Sie allein los: eine Runde im Singapore Flyer, dem zweitgrößten Riesenrad der Welt, oder Staunen über die Blütenpracht in den Gardens by the Bay? Und abends folgen Sie einfach Ihrer Nase: Fisch vom Bananenblatt, Satay-Spieße oder Chilli Crabs – weltbeste Asia-Küche! (F/M)

    4. Tag, Samstag, 07.11.2020: Singapur - Malakka

    Gepäck in den Bus und ab zur Grenze nach Malaysia, wo Ihr neuer Scout schon wartet. Endstation Sehnsucht für heute: Malakka, Hafen der Gewürzkrämer zur Kolonialzeit. Eine Prise Holland am Stadthuys, ein Stück Portugal am Santiago-Tor, dazu chinesische und indische Tempel und reichlich asiatischer Alltag. (F/M)

    5. Tag, Sonntag, 08.11.2020: Malakka - Kuala Lumpur

    Malaiische Kultur zum Anfassen, Riechen und Schmecken im Stelzendorf Kampung Cantik: Gewürzgarten, Reisfeld, exotische Früchte, Batikmaler, ein traditionelles Haus von innen. Dann auf dem Highway weiter nach Kuala Lumpur. Dort bleibt nachmittags Zeit, um schon mal in Eigenregie Hauptstadtluft zu schnuppern. Abends futtern wir uns bei der Streetfood-Tour alle gemeinsam durch die malaiische Küche. Zwei Übernachtungen in Kuala Lumpur. (F/A)

    6. Tag, Montag, 09.11.2020: Kuala Lumpur

    Vormittags stoppen wir an Malaysias Nationalmoschee und treffen dann am Kriegerdenkmal Tugu Negara vielleicht auf eine neugierige Schulklasse, die begeistert Selfies vor der Skyline von KL mit uns knipsen möchte. Anschließend besuchen wir den Vogelpark und halten Ausschau nach den gefährdeten Nashornvögeln. Weiter zu den Batu-Höhlen, die sich nördlich von Kuala Lumpur in den Kalkstein graben. Bewacht von der 42 m hohen goldenen Statue des Hindugottes Murugan führen 272 Stufen bis zum Schrein von Gott Subramaniam – für malaysische Hindus ein Pilgerziel, für alle ein Natur- und Kulturspektakel. Am Abend noch Lust, einen Spaziergang im KLCC-Park am Fuß der berühmten Petronas-Türme zu unternehmen? (F/M)

    7. Tag, Dienstag, 10.11.2020: Kuala Lumpur - Taman-Negara-NP

    Abschied von der Millionenstadt, hallo Wildnis: In Kuala Tembeling heißt es umsteigen ins einzige Transportmittel, mit dem man aus dieser Richtung in unser Dschungel-Resort vordringen kann: das Langschwanzboot. Geschickt lenken die Fahrer die Boote flussaufwärts, und wir sperren Augen und Ohren auf: Vielleicht sichten wir ja eine Horde Makaken in den Baumwipfeln oder einen Tapir im Gebüsch. Nachmittags einchecken und abschalten in unseren rustikalen Bungalows. Nach dem Essen bricht die Tropennacht herein, und wir gehen ausgerüstet mit Taschenlampe und Kamera auf Entdeckertour im umliegenden Dschungel. Zwei Übernachtungen. (F/A)

    8. Tag, Mittwoch, 11.11.2020: Taman-Negara-Nationalpark

    Heute heißt es Trekkingschuhe schnüren zum Nature Walk unterm Dschungeldach. Kamera griffbereit, Fotomotive gibt es reichlich. Nach dem Lunch wartet ein weiteres Highlight auf uns: Im Langschwanzboot schlängeln wir uns die Flussarme entlang bis zum Wasserfall Lata Berkoh. Hier winkt ein erfrischendes Bad in den Fluten oder eine Relaxstunde auf der Sandbank am Fluss. Nachmittags sind wir zurück in der Lodge: Chillen, lesen oder einfach dem Sound des Regenwalds lauschen! (F/M/A)

    9. Tag, Donnerstag, 12.11.2020: Taman-Negara-NP - Cameron Highlands

    Vormittags nehmen wir Kurs aufs Hochland. Pulli rauskramen, in den Cameron Highlands kann ein frischer Wind wehen! Gut für den Tee, der hier wächst. Das Einmaleins des Teemachens lassen wir uns auf einer Plantage zeigen. Und für die Teatime bleibt auch Zeit. Abends noch Lust, eine Runde über den Nachtmarkt von Tanah Rata zu bummeln? Allerlei Frittiertes und Gebackenes wird hier angeboten. (F)

    10. Tag, Freitag, 13.11.2020: Cameron Highlands - Langkawi

    Reif für die Trauminsel? Und wie! Mit dem Bus nach Ipoh und von dort rattern wir per Expresszug in Malaysias Norden, nach Alor Setar. Nur wenige Taximinuten später besteigen wir die Schnellfähre nach Langkawi, Tropeninsel mit grünem Gewissen. Glücklicherweise wurde der Ausbau zum Tropenballermann noch rechtzeitig gestoppt. Umschalten auf Urlaubsmodus, Badezeug schnappen und ab an den Strand! Zwei Übernachtungen in einem Strandhotel auf Langkawi. (F)

    11. Tag, Samstag, 14.11.2020: Langkawi

    Ein ganzer Tag für Sie. Baden, lesen, den Affen beim Frühsport zuschauen. Alternativprogramm für Aktivisten: Korallenschnorcheln oder Kajaktour durch den Mangrovenwald. Und abends auf den Nachtmarkt: Nudelsuppen aus dem Kessel, Bananen vom Grill, Small Talk mit den Insulanern und – für Mutige – ein besonderes Dessert: Durian, die Stinkfrucht. (F)

    12. Tag, Sonntag, 15.11.2020: Langkawi - Penang

    Am Vormittag noch einmal volles Entspannungsprogramm. Und dann auf zum Insel-Hopping! Drei Stunden auf der klimatisierten Schnellfähre durch die Straße von Malakka. Dann Einlaufen im Hafen von Penang. Zwei Übernachtungen mitten in Georgetown, einer Perle unter den Kolonialstädten Malaysias. (F)

    13. Tag, Montag, 16.11.2020: Penang

    City Walk durch Georgetown, wo Multikulti keine Vision, sondern Tatsache ist. Zum Beispiel in der Straße der Harmonie: Chinesen entzünden Räucherstäbchen in ihren Ahnentempeln, Hindus bringen Opfergaben für Elefantengott Ganesha, der Muezzin ruft zum Gebet, und vom Turm der anglikanischen Kirche bimmeln die Glocken. Ihr Scout zeigt Ihnen aber noch andere Ecken der UNESCO-geschützten Stadt: Khoo Kongsi zum Beispiel, ein chinesisches Clan-Haus, das sogar den Kaiser von China neidvoll erblassen ließ. Nachmittags gehen Sie selbst auf Entdeckungstour – vielleicht mit der Fahrradrikscha? Abends treffen wir uns zum Abschiedsdinner in einem Restaurant mit Aussicht über Georgetown - "Selamat tinggal!" - auf Wiedersehen, Malaysia! (F/A)

    14. Tag, Dienstag, 17.11.2020: Rückflug von Malaysia

    Ein freier Vormittag in Georgetown. Bis zum Flughafentransfer sind für uns einige Zimmer zum Frischmachen reserviert. Abends Flug mit Qatar Airways von Penang nach Doha (Flugdauer ca. 7 Std., Umsteigezeit ca. 2,5 Std.) und kurz nach Mitternacht Weiterflug nach Europa (Flugdauer ca. 7 Std.). Alternativ abends Flug mit Singapore Airlines nach Singapur (ca. 1,5 Std., Umsteigezeit ca. 2 Std.) und nachts Weiterflug nach Europa. (F)

    15. Tag, Mittwoch, 18.11.2020: Ankunft in Europa

    Ankunft am Morgen.

    F: Frühstück M: Mittagessen A: Abendessen

    price ab 2499 € (ca. 2688 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    Diese Reise in der Saison 2021

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Singapur 2 Park Regis****
    Malakka 1 Puri***
    Kuala Lumpur 2 Holiday Inn Express***
    Taman Negara 2 Mutiara Resort***
    Cameron Highlands 1 Heritage***
    Langkawi 2 Berjaya Langkawi****
    Penang 2 Bayview Georgetown****
    FLUG 1
  • Marco Polo Live
    Es dampft, brodelt und zischt in den Garküchen – Kuala Lumpurs Streetfood ist legendär. Gemeinsam entdecken wir am 5. Tag die Foodie-Szene und kommen hautnah in Kontakt mit Straßenhändlern und hungrigen Hauptstädtern. Egal ob indisch, chinesisch oder malaiisch – zielsicher findet unser Englisch sprechender Guide, ein echter Insider, die besten Happen und macht uns mit dem Ess-Code vertraut: mal mit den Fingern, mal mit Stäbchen, immer mittendrin auf Plastikhockern und ganz relaxt.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2020 Info DZ * EZ * Flug ab
    04.03.–18.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2499 (ca. 2688 CHF) 3158 (ca. 3396 CHF)
    18.03.–01.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2499 (ca. 2688 CHF) 3158 (ca. 3396 CHF)
    08.04.–22.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2499 (ca. 2688 CHF) 3158 (ca. 3396 CHF)
    13.05.–27.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2499 (ca. 2688 CHF) 3158 (ca. 3396 CHF)
    23.09.–07.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2499 (ca. 2688 CHF) 3158 (ca. 3396 CHF)
    07.10.–21.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2499 (ca. 2688 CHF) 3158 (ca. 3396 CHF)
    04.11.–18.11. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2499 (ca. 2688 CHF) 3158 (ca. 3396 CHF)
    11.11.–25.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2499 (ca. 2688 CHF) 3158 (ca. 3396 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 12.8.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Weitere Termine im Reisejahr 2021

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug mit Qatar Airways (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Singapur und zurück von Penang, nach Verfügbarkeit
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 135 €)
    • Sitzplatzreservierung
    • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit bequemen, landesüblichen Bussen
    • Boots- und Fährfahrten lt. Reiseverlauf
    • Bahnfahrt in der 2. Klasse von Ipoh nach Alor Setar
    • Unterbringung im Doppelzimmer mit Klimaanlage in den genannten Hotels
    • Einige Zimmer am Abreisetag bis zur Abfahrt zum Flughafen
    • Übernachtungssteuer in Malaysia
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen/Picknick, A=Abendessen)
    • Streetfood-Tour in Kuala Lumpur
    • Eintritte
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Schiffsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 17 €)
    • Deutsch sprechende, zwischen Singapur und Malaysia wechselnde Marco Polo Reiseleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

     

     

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen 

    Für die Einreise nach Malaysia und Singapur benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen Reisepass, der bei Ankunft noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Bitte senden Sie uns den ausgefüllten Einreisefragebogen zurück.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Corona-Vorsorgemaßnahmen

    Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

    Ausrüstung 

    Ergänzend zu den o. g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    • festes Schuhwerk mit rutschfester Sohle
    • Insektenschutzmittel
    • Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)
    • Badesachen
    • Regenschutz

     

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Malaysia zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch

    Malaysia gilt als vergleichsweise sicheres Reiseziel. Wegen der anhaltenden Gefahr von Entführungen haben die Behörden in den letzten Jahren ihre Sicherheitsvorkehrungen an der Küste Ost-Sabahs und rund um die Inseln im Grenzbereich zu den Philippinen verstärkt. Auf Grund erneuter Entführungsfälle von Touristen rät das Auswärtige Amt jedoch momentan von Reisen in den Osten Sabahs ab.

    Aus grundsätzlichen Sicherheitsüberlegungen bieten daher derzeit keine Reisen nach Sabah oder Ausflüge auf die vorgelagerten Resort-Inseln an.

    Mit freundlichen Grüßen

    Marco Polo Reisen

    Stand: 28. Juli 2020

    Sicherheitshinweis 

    Malaysia

    Zuletzt aktualisiert am: 28. Juli 2020

    Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:

    • Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte

    • Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz

    Aktuelles

    Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Malaysia weiterhin gewarnt.

    Die seit Mitte März 2020 geltende Einreisesperre für alle Ausländer wurde teilweise gelockert. Die Einreise soll einem eingeschränkten Personenkreis möglich sein, der bereits über einen malaysischen Aufenthaltsstatus verfügt, darunter „Permanent Residents“, Inhaber eines Employment Pass (Category 1) & Dependant Pass, Resident Pass-Talent & Dependant Pass und Malaysia My 2nd Home (MM2H) Pass. Inhaber anderer Kategorien von Langzeitaufenthaltstiteln (Employment Pass Category II & III oder ähnliches) benötigen vor Reisebeginn die Genehmigung der Einwanderungsbehörde für die Einreise. Reisende müssen sich nach Einreise in 14-tägige Quarantäne in eine von malaysischen Behörden bestimmte Quarantäneeinrichtung begeben. Kosten für Unterbringung und Verpflegung trägt der Reisende, der sich anhand eines Verpflichtungsschreibens (Letter of Undertaking, LoU) hierzu verpflichten muss. Bei Einreise wird ein COVID-19-Test durchgeführt; ein vor Einreise durchgeführter COVID-19-Test ist nicht verpflichtend.

    Kreuzfahrtschiffen ist das Anlaufen malaysischer Häfen nicht gestattet.

    In der jetzigen Phase des Lockdown, die bis 31. August 2020 andauern soll, sind Reisen innerhalb Malaysias (sogenannte „interstate travel“) wieder möglich.

    - Bei dringend notwendigen Reisen, informieren Sie sich vor Abreise bei den malaysischen Behörden oder der für Sie zuständigen malaysischen Botschaft über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen.

    - Halten Sie sich über die weitere Entwicklung über die Medien unterrichtet.

    - Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus

    Sicherheit

    Von Reisen in den Osten des Bundesstaats Sabah und auf die angrenzenden Inseln wird dringend abgeraten.

    Vor Reisen in das Seegebiet zwischen den Süd-Philippinen und Sabah wird gewarnt, siehe Reise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung – Philippinen.

    Terrorismus

    In Malaysia besteht weiterhin die Gefahr terroristischer Anschläge.

    Nach dem Eindringen philippinischer Rebellen in die östlichen Bezirke des auf Borneo gelegenen Bundesstaats Sabah und der Entführung von Touristen u. a. auf Semporna, Übergriffen auf Polizeikräfte u. a. auf Mabul und der Ermordung eines Touristen auf der Insel Pom-Pom wurde eine Sicherheitszone („Eastern Sabah Safety Zone –ESS ZONE-“) eingerichtet, in der mit einem erhöhten Aufkommen von Polizei und Militär zu rechnen ist.

    Die Zone umfasst die Ortschaften Sandakan, Lahad Datu, Tawau, Kunak und Semporna sowie die vor der Küste gelegenen Inseln einschließlich der Insel Sipadan.

    Auch 2018 waren Entführungen und Entführungsversuche zu beklagen. Eine akute Gefährdung der dortigen touristischen Ziele und somit das Risiko von Überfällen und Entführungen bleibt signifikant und betrifft auch das Umfeld der ESS ZONE, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit in Küstennähe und auf den Inseln.

    Für Wasserfahrzeuge aller Art gilt für die an die ESS ZONE angrenzenden Küstengewässer bis drei Seemeilen Entfernung von der Küste ein nächtliches Fahrverbot von 6 Uhr abends bis 6 Uhr morgens.

    In der Schifffahrt in den Gewässern um Malaysia, insbesondere in der Straße von Malakka, gibt es Fälle der Piraterie.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

    • Informieren Sie sich über Sicherheits- und Rettungseinrichtungen an Bord und die Seetüchtigkeit des Schiffes und unternehmen Sie keine individuellen Ausflüge in der Straße von Malakka.

    • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    Es kann vereinzelt zu Demonstrationen kommen, bei denen gewaltsame Auseinandersetzungen nicht auszuschließen sind. Nach malaysischem Recht ist die Teilnahme von Ausländern an Demonstrationen verboten.

    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Kriminalität in Form von Diebstählen und auch Überfälle kommen regelmäßig auf offener Straße und in Shopping Malls vor. Dabei werden z.B. Handtaschen durch Motorradfahrer entrissen, auch unter Anwendung von Gewalt und mit der Folge ernsthafter Verletzungen, insbesondere wenn die Tasche nicht losgelassen bzw. schräg über Schulter und Arm und zur Straßenseite hin getragen wurde.

    Sichtbar in Autos liegende Wertgegenstände verleiten zu Einbruchdiebstählen.

    Bei Übernachtungen in Hostels oder Low-Budget-Hotels, vor allem in den stark frequentierten Stadtteilen Kuala Lumpurs, Bukit Bintang und Chinatown, ist ebenfalls besondere Vorsicht geboten. Innerhalb und in unmittelbarer Nähe dieser wurden Touristen wiederholt Opfer von Raub und Diebstahl. Gewaltkriminalität gegen Ausländer ist ansonsten nicht verbreitet.

    Trickbetrügereien, insbesondere durch Anregung zu Glücksspielen sind an der Tagesordnung. Alleinreisende sind besonders betroffen, die sie an touristischen Orten gezielt angesprochen und unter einem Vorwand in Privatwohnungen gelockt werden.

    In Bars kann es vorkommen, dass Touristen Drogen und sogenannte K.O.-Tropfen in die Getränke untergemischt werden.

    Aus Malaysia heraus werden häufig Internetbetrügereien begangen. Nicht selten werden zunächst im Internet persönliche Scheinbeziehungen angebahnt, um sich dann Geld zu leihen, welches nie zurückgezahlt wird.

    • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

    • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

    • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    • Lassen Sie Getränke nie unbeaufsichtigt und beim Bezahlvorgang Ihre Kreditkarte nicht außer Augen.

    • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Krisenreaktionszentrum

    11013 Berlin

    Tel.: +49-(0)30-18 17-2000

    Fax: +49-(0)30-18 17-51000

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
    • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
    • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    Singapur 

    Stand: 7. Januar 2020

    Medizinische Hinweise
    Aktuelle medizinische Hinweise
    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

    Impfschutz

    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene, siehe www.rki.de, anlässlich einer Reise zu überprüfen und ggf. zu vervollständigen.

    Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung) ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe), Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

    Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen.
    Bei Reisen in Nachbarländer ist ggf. auch die Impfung gegen Tollwut und Japanische Enzephalitis ratsam.

    Dengue-Fieber

    Dengue-Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

    In Singapur wurden in den letzten Jahren hohe Zahlen von Denguefieber Erkrankungen registriert. Es wird empfohlen, möglichst stehende Gewässer zu meiden und Mückenschutzmittel anzuwenden.

    Chikungunya

    Das Chikungunya-Virus ist eine ebenfalls über die Stechmücken übertragene, mit Fieber und Gelenkschmerzen einhergehende, tropische Infektionskrankheit. In den meisten Fällen verläuft die Erkrankung komplikationsfrei und sie ist selbstlimitierend.

    Ist der Aufenthalt nur auf Singapur beschränkt, so bestehen viele Gesundheitsrisiken wie in anderen Tropenländern - wegen der hier herrschenden strikten Hygiene und den weitgehend fehlenden Mücken aufgrund intensiv durchgeführter Mückenbekämpfung - kaum oder gar nicht. Durch einen konsequenten Mückenschutz (Repellents, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) kann das Restrisiko für mückenübertragene Erkrankungen noch weiter reduziert werden.

    Zika-Virus-Infektion

    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Singapur mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d. h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u. U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o. g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e. V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.

    Malaria

    Singapur gilt als malariafrei.

    HIV/AIDS

    HIV/AIDS ist auch in Singapur ein Problem. Gefährdet sind alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

    Hand-Fuß-Mund-Krankheit

    In Singapur treten gelegentlich Fälle der Hand-Fuß-Mund-Krankheit auf. Es handelt sich um eine Virusinfektion des Menschen (u. a. mit Coxsackie A 16 Virus), die Viren werden mit dem Stuhl ausgeschieden. Die Übertragung erfolgt als Schmierinfektion, über Nahrungsmittel oder als Tröpfcheninfektion (Husten/Niesen). Prinzipiell handelt es sich um eine harmlose und relativ rasch (7 bis 10 Tage) abheilende Krankheit.

    Eine Prophylaxe ist durch strikte Hygienemaßnahmen (Händewaschen) eingeschränkt möglich.

    Haze

    Singapur ist immer wieder vom sogenannten Haze betroffen. Beim Haze handelt es sich um periodisch auftretende, Smog-ähnliche Luftverunreinigungen, die durch Brandrodung und Schwelbrände in Malaysia und Indonesien verursacht werden. Bei stark erhöhten Schadstoffkonzentrationen können Reizungen der Augen und der Atemwegsorgane auftreten. Insbesondere Herz- und/oder Lungenkranke sowie Alte und Kleinkinder sind stärker gefährdet, aber auch gesunde Erwachsene sollten dann eine körperliche Betätigung im Freien vermeiden und weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Menschen mit den genannten oder anderen einschlägigen gesundheitlichen Problemen (Asthmatiker, Allergiker, u. a.) sollten vor Reisen in eventuell betroffene Gebiete einen Arzt konsultieren.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande hat ein hohes, mit Europa vergleichbares Niveau und ist vor allem in privaten Krankenhäusern sehr teuer. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden auch wegen hoher Krankenhaus- und Arztrechnungen, die meist sofort beglichen werden müssen, dringend empfohlen.

    Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird, insbesondere auch bei geplanten Reisen in die Nachbarländer, dringend empfohlen, siehe z. B. www.dtg.org . Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Südostasien bewusst sein.

    Weitere Informationen der singapurischen Behörden zur Gesundheit finden Sie unter www.moh.gov.sg

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt Krisenreaktionszentrum

    Malaysia 

    Stand: 28. Juli 2020

    Gesundheit

    Aktuelles

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

    Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ist für alle Personen zu erbringen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufhalten. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.

    Reisende unter 4 Wochen Reisezeit sollen einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) mit Auffrischimpfungen alle 10 Jahre haben. Bei Einwohnern und Langzeitreisenden über 4 Wochen soll eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise sichergestellt werden, siehe Merkblatt Poliomyelitis. Die Durchführung von Kontrollen des Impfstatus bei Ausreise aus Malaysia ist derzeit nicht bekannt.

    • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.

    • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.

    • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    Zika-Virus-Infektion

    Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

    • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

    Dengue-Fieber

    Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Da es in Malaysia keine terminierten Regenzeiten gibt, ist ständig mit einem Übertragungsrisiko zu rechnen, das nach stärkeren Regenperioden regional ansteigt. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Chikungunya-Fieber

    Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe auch Merkblatt Chikungunya-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Malaria

    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch Merkblatt Malaria.

    • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

    Eine Malariainfektion ist ganzjährig in einigen Landesteilen möglich. Ein geringes Malariarisiko ist auf Borneo in Ostmalaysia (Sabah: 80% P. knowlesi) vorhanden. Ein minimales Risiko besteht in ländlichen Gebieten im Rest des Landes außer in den als malariafrei geltenden Städten Georgetown und Kuala Lumpur sowie dem Bundesstaat Penang (inklusive der Insel Penang), siehe Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG.

    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent

    vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

    • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

    • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue, Chikungunya) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).

    • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Je nach Reiseprofil ist neben der stets notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

    • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

    • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

    HIV/AIDS

    HIV-Infektionen sind ist in Malaysia bisher weniger weit verbreitet als in anderen Staaten Südostasiens, die Anzahl der Neuinfektionen steigt jedoch an. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

    • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s. u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

    • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

    • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

    • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

    • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

    • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

    • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Cholera

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z. B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

    • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

    Japanische Enzephalitis

    Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Die meisten Fälle dieser Virusinfektion treten in ländlichen Gebieten (v. a. Sarawak) auf. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt durch nachtaktive Stechmücken. Erkrankungen beim Menschen sind selten, verlaufen jedoch häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente zur Behandlung einer JE, siehe Merkblatt Japanische Enzephalitis.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere nachts konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich impfen.

    Aviäre Influenza (Vogelgrippe)

    Auch in Malaysia ist die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, Vogelgrippe) aufgetreten, bisher gibt es jedoch keine menschlichen Erkrankungsfälle, siehe auch Merkblatt Aviäre Influenza.

    • Verzichten Sie bei Reisen im Land auf Kontakt mit Vögeln und Geflügel, insbesondere auf den Besuch von Geflügelmärkten.

    • Bitte beachten Sie die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe.

    Tollwut

    Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden. Landesweit, v. a. auf der malaysischen Halbinsel, Sabah und Sarawak, besteht ein hohes Risiko für Bissverletzungen durch streunende Tiere (Hunde, Affen). Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Malaysia nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung, siehe Merkblatt Tollwut

    • Vermeiden Sie Kontakt zu streunenden Tieren.

    • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und ggf. impfen.

    • Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.

    Sarkozystose

    Es kommen Fälle von Sarkozystose auf der Insel Tioman vor. Die Übertragung der Parasiten erfolgt durch Nahrungsaufnahme (Fleisch oder durch Fäkalien verunreinigte Lebensmittel/Trinkwasser).

    • Achten Sie auf gute Hygiene, Fleisch sollte niemals roh verzehrt werden.

    Weitere Infektionskrankheiten

    Weitere tropische Infektionskrankheiten (z. B. Hand-Fuß-Mundkrankheit, Typhus, Bilharziose) kommen vor, allerdings in unterschiedlicher Gefährdung für Reisende.

    Luftverschmutzung

    Die Luftqualität in Malaysia insbesondere im Großraum Kuala Lumpur ist während des gesamten Jahres häufig eingeschränkt. In den Sommermonaten kommt es in Teilen Malaysias immer wieder zu Belastung durch den sogenannten „Haze“, der in einzelnen Regionen punktuell ein gesundheitsbeeinträchtigendes Niveau erreicht.

    Beim „Haze“ handelt es sich um periodisch auftretende, Smog-ähnliche Luftverunreinigungen, die durch Brandrodung und Schwelbrände in Malaysia und vor allem in Indonesien verursacht werden. Je nach Wetterlage können die Schadstoffwerte, die von malaysischen Stellen veröffentlicht werden, täglich und von Ort zu Ort schwanken. Dabei ist zu beachten, dass in Malaysia die gefährlicheren Feinpartikel (PM 2,5) nicht gemessen werden, so dass die tatsächliche Belastung zumeist deutlich höher ist als die veröffentlichten Zahlen. Soweit dort stark erhöhte Schadstoffkonzentrationen vorliegen, können Reizungen der Augen und der Atemwegsorgane auftreten. Insbesondere Herz- und/oder Lungenkranke sowie alte Menschen und Kleinkinder sind stärker gefährdet, aber auch gesunde Erwachsene sollten dann eine körperliche Betätigung im Freien vermeiden und weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Menschen mit den genannten oder anderen einschlägigen gesundheitlichen Problemen (Asthmatiker, Allergiker, u. a.) sollten vor Reisen in eventuell betroffene Gebiete einen Arzt konsultieren.

    • Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte (Air Pollutant Index – API) über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisual.

    Medizinische Versorgung

    In Großstädten besteht eine allgemein befriedigende Gesundheitsversorgung mit oft im Ausland ausgebildeten Fachärzten. An der Westküste der malaiischen Halbinsel findet man weitgehend gute hygienische Verhältnisse vor. Westliche Arzneimittel, auch viele deutsche Präparate, sind in städtischen Gebieten erhältlich.

    • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

    • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

    • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

    Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

    • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.

    • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

    • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.

    • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Krisenreaktionszentrum

    11013 Berlin

    Tel.: +49-(0)30-18 17-2000

    Fax: +49-(0)30-18 17-51000