Marco Polo Reisen - Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Entdeckerreisen in der
Mini-Gruppe

Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

Guatemala – El Salvador

Reise-Nr. ST 6346

zur Buchung

  • Versteckte Mayadörfer, Naturpools im Regenwald, eine Dschungel-Lodge mit Affensound – im kleinen Trupp erleben wir große Abenteuer. Außerdem: die Ruinen von Tikal und Copán, zauberhafte Kolonialstädte, Tropfsteinhöhlen, Bootstouren und ein Workshop in Indigoblau.

    Unterwegs in kleiner Gruppe durch Guatemala und El Salvador
    Charmante Kolonialhotels und Dschungel-Lodges
    Sonnenaufgangstour in Tikal
    Abstecher nach Copán in Honduras
    Atitlánsee
    Markttag in Chichicastenango
    Canyon des Rio Dulce per Boot
    Badetag an der Karibikküste
    Vulkantour in El Salvador
    price ab 3229 € (ca. 3472 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 6 Abreisetermine an.

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Donnerstag, 28.01.2021: Flug nach Guatemala

    Flug mit Iberia über Madrid nach Guatemala-Stadt (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.). Ankunft am Nachmittag. Ihr Marco Polo Scout begrüßt Sie und bringt Sie direkt nach Antigua, ins Herz der Altstadt. Perfekt für die Mini-Gruppe: das Hotel El Mesón de María, ein hübsches kleines Juwel im Kolonialstil. Zwei Übernachtungen in Antigua.

    2. Tag, Freitag, 29.01.2021: Antigua

    Sneakers an und rein in die verwinkelten Gassen. Hola, das kommt uns spanisch vor: Fassaden in Bonbonfarben, prächtige barocke Kirchen, mächtige Türen aus dunklem Holz. Kolonialstil pur. Mal wie frisch vom Zuckerbäcker, mal vom Zahn der Zeit benagt: die drei Klöster San Francisco, Santa Clara und La Merced. Der Nachmittag ist frei. Sundowner auf der Dachterrasse mit Vulkanblick? (F/A)

    3. Tag, Samstag, 30.01.2021: Antigua - Atitlánsee

    Adiós, Antigua! Next stop: Lago Atitlán, Backpacker- und Aussteigerparadies. Für viele der schönste See der Welt. Wir genießen die Bootsfahrt und stoßen in Santiago Atitlán und San Juan La Laguna auf Volkskunst und einen mysteriösen Heiligen. Zwei Übernachtungen in Panajachel. (F)

    4. Tag, Sonntag, 31.01.2021: Chichicastenango

    Markttag in "Chichi". Nichts wie hin! Selbst die Gewänder der Mayafrauen leuchten farbenfroh. Vor den Stufen der strahlend weißen Kirche Santo Tomás breitet sich aus, was das Land zu bieten hat: Obst, Gemüse, Federvieh, Decken, Hängematten, Ponchos - ein buntes Allerlei im wahrsten Sinne des Wortes. Schnäppchenjäger: Auf geht's zum Feilschen! (F)

    5. Tag, Montag, 01.02.2021: Atitlánsee – Acul

    Kurve um Kurve erobern wir den Nebelwald. Die drei Dörfer der Ixil haben nach dem Bürgerkrieg wieder zur Ruhe gefunden. Große Kinderaugen, Frauen mit gewebten Tüchern um den Kopf, Männer mit Hüten mustern uns so neugierig wie wir sie. Mit Muhen und Gewieher werden wir dann auf der Hacienda San Antonio begrüßt. Ferien auf dem Bauernhof à la Guatemala. (F/A)

    6. Tag, Dienstag, 02.02.2021: Acul – Cobán

    Auf der Hacienda ist alles Käse. Schweizer Käse auf Guatemaltekisch, genauer gesagt. Augen auf, Nase zu, eine Kostprobe wird sicher für uns dabei sein. Mittags fahren wir weiter Richtung Osten und landen erneut in einem hübschen kleinen Kolonialhotel. Diesmal im historischen Zentrum von Cobán. Zwei Übernachtungen. (F)

    7. Tag, Mittwoch, 03.02.2021: Semuc Champey

    Ausflug ins Naturschutzgebiet Semuc Champey. Zu wild für den Bus, eine Party für Allradfahrzeuge. Auch die Wanderstiefel jubilieren: kurzer Marsch zur wackligen Holzplattform El Mirador hinauf. Mit sensationellem Ausblick: üppiges tropisches Grün, unterbrochen von Planschbecken in Türkis. Auf zum Baden in den Kaskaden des Rio Cahabón! (F)

    8. Tag, Donnerstag, 04.02.2021: Cobán – Tikal

    Auf dem Weg nach Tikal verschlägt es uns in die Unterwelt: Dem Scout sei Dank stapfen wir trotz spärlicher Lichtverhältnisse sicher durchs riesige System der Candelaria-Höhlen. Stalagmiten, Stalaktiten – spitze Zähne aus Kalk, der plätschernde Fluss, das wuchernde Grün – ist das noch zu toppen? Ja: mit der Jungle Lodge Tikal, wo wir in komfortablen Bungalows in unmittelbarer Nachbarschaft zu Brüllaffen & Co. zweimal übernachten. (F)

    9. Tag, Freitag, 05.02.2021: Tikal

    Raus aus den Federn im Morgengrauen. Auf leisen Sohlen ins Gebüsch, immer dem Sound des Dschungels nach. Wo versteckt ihr euch, Brüllaffen, Papageien, Nasenbären? Der Scout schärft unsere Sinne, im Minutentakt entdecken wir mehr. Pünktlich zum Sonnenaufgang sind wir auf dem Tempel IV. Samt Frühstück. Coffee to go überm dampfenden Blätterdach. Moosbedeckt sind die Tempel, Paläste und Plätze ringsum. Green City wider Willen - sensationell. Eine rustikale Mittagsstärkung noch, dann ab in den Pool im Dschungelcamp! (F/M)

    10. Tag, Samstag, 06.02.2021: Tikal – Livingston

    Unser Bus bringt uns zum Rio Dulce, und samt Gepäck geht's aufs Boot. Vögel kreischen über unseren Köpfen, Felsen schießen in den Himmel, die Fahrt durch den Canyon ist spektakulär. Einblicke in Kultur und Geschichte gewähren uns zwischendurch die Kooperative Ak' Tenamit und Panoramablicke das Castillo San Felipe. Zwei Übernachtungen in Livingston. (F)

    11. Tag, Sonntag, 07.02.2021: Livingston

    Karibischer Tag in Sicht. Wir fahren im Boot aufs offene Meer hinaus, zum Sonnen und Baden an den weißen Sandstrand, zum Duschen an die 7 Altares – kleine Wasserfälle, die dem Urwaldfluss den Weg ins Meer bahnen. Nachmittags per Boot retour nach Livingston. Das Motto am Abend: Let's dance! Musiker der Garifuna, einer karibischen Volksgruppe, spielen Punta-Rock, ein Mix aus traditionellen Instrumenten wie Rasseln und Trommeln mit moderner Popmusik. (F)

    12. Tag, Montag, 08.02.2021: Livingston – Copán

    Per Boot zum Karibikhafen Puerto Barrios und weiter im Bus. Im grünen Meer von Bananenstauden erfahren wir, wie die United Fruit Company mit Miss Chiquita die Bananenrepublik "erfand". Entdecker-Highlight hinter Palmen: die Tempelruinen und Skulpturen der legendären Mayastadt Quiriguá. Fahrt über die Grenze nach Honduras, unser Hotel in Copán liegt nahe den Ruinen. (F)

    13. Tag, Dienstag, 09.02.2021: Copán - Suchitoto

    Geschichten in Stein am Vormittag. Verwunschene Tempel, halb überwucherte Paläste und bildreiche Stelen erzählen Geschichten vergangener Dynastien der Mayastadt Copán. Besonders beeindruckend: die Glyphentreppe voller Schriftzeichen. Zurück nach Guatemala und über die nächste Grenze nach El Salvador in die schmucke Kolonialstadt Suchitoto. Klein und fein: unsere Posada. Zwei Übernachtungen. (F)

    14. Tag, Mittwoch, 10.02.2021: Nationalpark Los Volcanes

    Stiefel schnüren, wir wandern heute im Nationalpark Los Volcanes (Gehzeit ca. 3,5 Std., mittel). Der Vulkan Santa Ana ist noch aktiv. Hoffentlich nicht gerade, wenn wir über den Kraterrand spähen. (F)

    15. Tag, Donnerstag, 11.02.2021: Rückflug von San Salvador

    Suchitoto ist einfach entzückend: Kopfsteinpflaster, liebevoll bepflanzte Straßen, Kunstgalerien, bunte historische Häuser, traumhafte Ausblicke auf den tief unterhalb liegenden Lago de Suchitoto. Stoffe mit Indigo färben ist hier die große Kunst. Wir dürfen es auch versuchen. Noch eine kleine Panoramafahrt durch San Salvador auf dem Weg zum Flughafen, dann am Abend Rückflug mit Iberia nach Madrid (Flugdauer ca. 11 Std.). (F)

    16. Tag, Freitag, 12.02.2021: Zurück in Europa

    Ankunft in Madrid im Laufe des Nachmittags und Weiterflug nach Hause.

    F: Frühstück A: Abendessen M: Mittagessen

    price ab 3229 € (ca. 3472 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 6 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Antigua 2 El Meson de Maria***
    Panajachel 2 Dos Mundos***
    Acul 1 Hacienda San Antonio-
    Coban 2 La Posada**
    Tikal 2 Jungle Lodge***
    Livingston 2 Villa Caribe****
    Copan 1 Plaza Copan***
    Suchitoto 2 Posada de Suchitlan***
  • MARCO POLO LIVE Am 15. Tag heißt es: Welch ein Blau! Stoffe mit Indigo färben ist die große Kunst in Suchitoto. Wir dürfen uns heute als Modedesigner versuchen. Vielleicht der Start unseres eigenen T-Shirt-Labels! Sicher aber das perfekte Souvenir aus El Salvador.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Termine 2021 Info DZ * EZ * Flug ab
    28.01.–12.02. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3229 (ca. 3472 CHF) 3748 (ca. 4031 CHF)
    25.02.–12.03. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3229 (ca. 3472 CHF) 3748 (ca. 4031 CHF)
    08.04.–23.04. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3269 (ca. 3515 CHF) 3808 (ca. 4095 CHF)
    19.08.–03.09. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3399 (ca. 3655 CHF) 3938 (ca. 4235 CHF)
    21.10.–05.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3269 (ca. 3515 CHF) 3808 (ca. 4095 CHF)
    11.11.–26.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 12
    3229 (ca. 3472 CHF) 3748 (ca. 4031 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 14.8.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
    • Linienflug mit Iberia (Economy, Tarifklasse Q) von Frankfurt nach Guatemala-Stadt und zurück von San Salvador, nach Verfügbarkeit
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 160 €)
    • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen Kleinbussen
    • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Eintritte
    • Bootsfahrten auf dem Atitlánsee und dem Rio Dulce
    • Indigo-Workshop in Suchitoto
    • Reiseliteratur (ca. 24 €)
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.

    Klimaneutral reisen mit Marco Polo

    Die Reise wird durch CO2e-Kompensation klimaneutral gestellt.

  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

     

     

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben. Aktuelle Hinweise zu Einreisebedingungen zu Guatemala erhalten Sie hier bzw. zu El Salvador hier und zu Corona-Vorsorgemaßnahmen unter der Rubrik "Sicher & Gesund" oder kontaktieren Sie Ihr Reisebüro.

    Einreisebestimmungen 

    Für die Einreise nach Guatemala, Honduras und El Salvador benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.

    Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

    Zusätzlich möchten wir Sie bitten, den beiliegenden Fragebogen bis spätestens sechs Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurückzusenden. Er ist zur Erstellung einer Passliste notwendig, die die Grenzübertritte sowie das Einchecken in den Hotels erleichtert und beschleunigt.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Corona-Vorsorgemaßnahmen

    Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

    Sicherheitseinrichtungen in den Hotels 

    Bitte beachten Sie, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:

    • Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden
    • fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise
    • Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im

    Geländer größer als 15 cm; niedrige Fensterbrüstungen

    • teilweise lockere Steckdosen, unzureichend isolierte Kabel und Anschlüssen an Lampen und anderen elektrischen Geräten
    • fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools, fehlende Rettungsringe
    • Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert
    • ungekennzeichnete Stufen und Geländeunebenheiten (auch in den Fluren)
    • teilweise nicht ausreichend beleuchtete und bei Feuchtigkeit rutschige Außenanlagen und

    Zuwege zu den Bungalows - wir empfehlen die Mitnahme einer Taschenlampe!

     

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Guatemala und zu El Salvador. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    In Guatemala und El Salvador hat sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren etwas entspannt.

    Reisen durch Guatemala und El Salvador verlaufen in der Regel ohne Probleme. Dennoch können soziale und politische Spannungen gelegentlich zu spontanen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden führen. Diese verlaufen meist friedlich und richten sich nicht gegen Touristen. Da wir aus Sicherheitsgründen Protestaktionen und Straßenblockaden weiträumig meiden, können in Einzelfällen blockierte Straßen Verzögerungen und kurzfristige Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf erforderlich machen.

    In vielen Teilen Guatemalas und El Salvadors besteht - vor allem nach Einbruch der Dunkelheit - eine erhöhte Gefahr krimineller Übergriffe. Wir verzichten daher auf längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit. Da es auf einzelnen Überlandstrecken in Guatemala in der Vergangenheit auch tagsüber Überfälle auf parkende Busse gegeben hat, haben wir unsere Buspartner und Scouts angewiesen, auf bestimmten Strecken außerhalb bewachter Parkplätze nicht mehr anzuhalten. Dies gilt insbesondere für Fotostopps.

    Zum Schutz vor kriminellen Übergriffen empfiehlt auch das Auswärtige Amt eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die dazu beitragen, dass Sie als Reisende kein Opfer krimineller Übergriffe werden. Bitte beachten Sie auch im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit die Hinweise und Ratschläge, die Ihnen Ihr Scout während der Reise gibt.

    Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Mittelamerika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

    Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Guatemala und El Salvador.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Marco-Polo-Team

    Unverändert gültig seit: 14. Juli 2020

    Sicherheitshinweis Guatemala 

    Zuletzt aktualisiert am: 14. Juli 2020

    Aktuelles

    Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Guatemala weiterhin gewarnt.

    Seit dem 17. März 2020 sind die Grenzen Guatemalas geschlossen. Alle Passagierflüge von und nach Guatemala sowie im Inland wurden ausgesetzt, ebenso wie der öffentliche Personenverkehr einschließlich Überlandverkehr. Eine Ausreise aus Guatemala über die Grenzen von Belize, Honduras und El Salvador ist nicht möglich, da dort eine Einreisesperre besteht. Lediglich eine Ausreise auf dem Landweg nach Mexiko ist noch möglich.

    Der Ausnahmezustand (Estado de Calamidad) wurde am 2. Juni um weitere 30 Tage verlängert.dauert weiterhin an. Es gilt eine allgemeine Ausgangssperre von 18 Uhr bis 5 Uhr. Am Wochenenden gilt die Ausgangssperre ab Samstag 14 Uhr bis Montag 5 Uhr. Supermärkte und Lebensmittelläden und Restaurants mit einem Lieferservice dürfen von 6 Uhr bis 16 Uhr öffnen. An den Sonntagen gilt eine ganztätige Ausgangssperre Banken und Finanzzentren, Versicherungsanstalten als auch Hotels dürfen ihre Geschäfte zwischen 5 Uhr und 17 Uhr führen. Bei weiterhin steigenden Fallzahlen sind weitere Einschränkungen nicht ausgeschlossen.

    Chronisch Kranken, Schwangeren, Kindern (Alter nicht genau definiert) und Personen über 60 Jahren ist das Verlassen der Wohnung grundsätzlich untersagt.

    Ausgenommen von den Ausgangssperren sind Personen (auch über 60 Jahren), die in explizit als systemrelevant eingestuften Bereichen arbeiten sowie akkreditierte Diplomaten.

    Der Fahrzeugverkehr unterliegt den im Folgenden genannten Bestimmungen:

    Das Übertreten der Grenzen der Departments Guatemala, Sacatepéquez, El Progreso und San Marcos ist untersagt.

    In den Departements Guatemala, Sacatepéquez, Escuintla, Suchitepéquez, Quetzaltenango, Izabal, El Progreso, Zacapa und San Marcos gilt zusätzlich eine

    Beschränkung der Mobilität mit privaten Kraftfahrzeugen (P-Kennzeichen) unter Androhung eines Bußgelds in Höhe von 500 GTQ. Es dürfen dort abwechselnd nur Fahrzeuge, deren letzte Ziffer gerade/ungerade ist an den entsprechend geraden/ ungeraden Tagen zirkulieren. An Sonntagen ist der Automobilverkehr untersagt.

    Schulen, Universitäten, Bars, etc. sind geschlossen, Krankenhäuser sind für ambulante Termine geschlossen. Es gilt ein Verbot von Veranstaltungen, von Besuchen in Altersheimen und Justizvollzugsanstalten sowie von Hamsterkäufen, der Alkoholkonsum auf öffentlichen Plätzen ist untersagt. Badestrände/-seen und sonstige touristische Ziele sind gesperrt. Personen, die sich an der Verbreitung von „Gerüchten“ beteiligen, droht eine Anzeige. Apotheken dürfen rund um die Uhr öffnen.

    Sollte das Übertreten der genannten Departement-Grenzen zwecks Ihrer Ausreise erforderlich sein, wenden Sie sich an die deutsche Botschaft in Guatemala.Die Einführung eines Ampelsystems mit vorbestimmten Maßnahmen abhängig von der Anzahl der neuen Krankheitsfälle wurde angekündigt. Die Veröffentlichung erfolgt auf der Webseite des Gobierno de Guatemala unter „Tablero de Salud“.

    Seien Sie bei Aufenthalt im Land besonders vorsichtig und beachten Sie die geltenden Einschränkungen und Verbote.

    Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus.

    Innenpolitische Lage

    In Guatemala-Stadt und anderen großen Städten, aber auch auf dem Land kann es im Fall von Demonstrationen zu Verkehrsbehinderungen wie Straßenblockaden kommen.

    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Guatemala verzeichnet eine hohe Kriminalitätsrate. Neben der allgemeinen Straßenkriminalität ist Guatemala auch Schauplatz von Auseinandersetzungen im Bereich der Bandenkriminalität. Die Hemmschwelle beim Einsatz von Gewalt niedrig.

    In Guatemala-Stadt ist die Benutzung der roten Stadtbusse gefährlich, die grünen Stadtbusse („Transmetro“) und die blauen Busse („Transurbano“) gelten als relativ sicher. Auf öffentliche Busse werden gelegentlich Überfälle verübt. Überfälle auf Fußgänger und Autofahrer finden zu jeder Tageszeit statt, auch im dichten Berufsverkehr und werden in der Regel von mehreren bewaffneten Tätern gemeinsam begangen. Auch das Geschäfts- und Ausgehviertel „Zona Viva“ der Zone 10, in dem sich die meisten Hotels und Restaurants befinden, ist nicht völlig sicher.

    Das Risiko von Überfällen besteht grundsätzlich auch in Touristenzentren wie Antigua, Flores, Tikal und am Atitlán-See. Vulkane sind des Öfteren Schauplätze von Übergriffen auf Touristen. Die Gefahr von Überfällen und des Abkommens von Wegen ist dort nicht zu unterschätzen.

    Widerstand kann bei einem Überfall tragische Folgen haben, da Waffen weit verbreitet sind und die Hemmschwelle niedrig ist.

    Willkürliche Maßnahmen durch Sicherheitskräfte sind möglich und können sich auch gegen Ausländer richten.

    • Seien Sie in größeren Menschenmengen und auch bei Reisen in das Landesinnere besonders vorsichtig und verzichten Sie das Tragen oder Zeigen von Wertsachen.

    • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

    • Klären Sie Ihre Reiseroute vor Reiseantritt über die guatemaltekische Tourismusbehörde INGUAT ab und erbitten Sie ggf. Sicherheitsbegleitung.

    • Sehen Sie in Guatemala-Stadt von der Benutzung der roten Stadtbusse ab und benutzen Sie die grünen oder blauen.

    • Meiden Sie einsame Straßen und unbelebte Gegenden nachts unbedingt und möglichst auch tagsüber.

    • Unternehmen Sie Ausflüge zu den Vulkanen nur unter Begleitung der Polizei oder lizensierter Führer und auch sonstige Wanderungen oder Trekking-Touren nicht allein.

    • Leisten Sie bei Überfällen keinen Widerstand und führen Sie möglichst einen kleineren Geldbetrag in einer getrennten Geldbörse und evtl. ein zweites Mobiltelefon mit sich.

    • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

    • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Natur und Klima

    Erdbeben und Vulkane

    Guatemala liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommen kann.

    Der südwestlich von Guatemala-Stadt gelegene Vulkan Fuego zeigt im Laufe des Jahres 2018 wieder mehrfach stark erhöhte Aktivitäten, zuletzt am 17. November 2018. Der Ausstoß von pyroklastischen Strömen führte im Juni/Juli 2018 zu zahlreichen Todesopfern und Evakuierungen.

    Durch Erdbeben und Vulkanausbrüche kann es immer wieder zu Straßensperren und Einschränkungen im Flugverkehr kommen.

    Tropenstürme und Überschwemmungen

    Das Klima ist an den Küsten tropisch, im zentralen Hochland gemäßigt. Von Juni bis Ende November ist Hurrikan-Saison.

    Starke Regenfälle können neben Überschwemmungen zu Erdrutschen führen, die die Straßen mehrere Stunden unpassierbar machen. Besondere Gefahr besteht bei Wohngebieten in Tallagen, die von Bergen umgeben sind, sogenannter Barrancos. Dort kann es wegen gravierendender Infrastrukturmängel aufgrund unkontrollierter Bebauung zu Erdrutschen kommen.

    • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    • Informieren Sie sich bei der guatemaltekischen Katastrophenschutzbehörde CONRED und des Instituts für Seismologie INSIVUMEH.

    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

    • Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.

    • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

    Sicherheitshinweise El Salvador 

    Zuletzt aktualisiert am: 22. Mai 2020

    Aktuelles

    Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in El Salvador zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen und Einreisesperren.

    El Salvador hat am 11. März 2020 eine Einreisesperre für alle Ausländer erlassen. Ausgenommen hiervon sind Ausländer mit Aufenthaltserlaubnis sowieund in El Salvador akkredierte Diplomaten, die sich allerdings einer 30mindestens 15-tägigen Quarantäne unterziehen müssen.

    Ein- und Ausreise auf dem Luftweg: Der internationale Flughafen SAL ist seit 18. März 2020 für kommerziellen Personentransport geschlossen, Ein- und Ausreisen sind nicht möglich. Ausgenommen sind Repatriierungsflüge Frachtsendungen und humanitäre Transporte.

    Einreise auf dem Landweg: Sämtliche Grenzen sind für den Personenverkehr geschlossen. Ausnahmen: Lieferungen von Nahrungsmitteln und anderen essentiellen Gütern, Ausreise und Einreisen mit dem Zweck der Repatriierung.

    El Salvador hat des Weiteren am 21. März 2020 eine umfassende Ausgangssperre für das gesamte Land erlassen, die aktuell bis zum 19. Mai 2020 verlängert wurde.

    Seit dem 21. März 2020 sind die Fortbewegungsmöglichkeiten aufgrund der Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung stark eingeschränkt. Es gibt derzeit keine Hinweise, wann es zu Lockerungen in den genannten Bereichen kommen wird.

    Folgen Sie den Nachrichten in El Salvador, die aktuell regelmäßig in den sozialen Medien verkündet werden (Twitter).

    Befolgen Sie die Anweisungen der Gesundheits- und Sicherheitsbehörden von El Salvador.

    Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus, insbesondere die derzeitige Reisewarnung für alle nicht notwendigen, touristischen Reisen.

    Sicherheit

    Innenpolitische Lage

    Bei vereinzelten Protesten und Demonstrationen muss mit Verkehrsbehinderungen und teilweise auch Ausschreitungen gerechnet werden.

    Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    Vermeiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Die Kriminalitäts- und Gewaltrate ist sehr hoch. Hierbei geht die größte Gefahr im Land von rivalisierenden Jugendbanden (Maras) aus. Ausländer und Touristen waren bislang nicht das Ziel solcher Gewaltaktionen, es kann aber landesweit nicht ausgeschlossen werden, auch als Unbeteiligte/r betroffen zu sein.

    Reisende können Ziel oder Opfer von Diebstählen, Raubüberfällen, Einbrüchen oder sonstigen Delikten wie auch Entführungen und Erpressungen werden. Die Hemmschwelle beim Gebrauch von Gewalt ist sehr niedrig, der Besitz von Schuss- und anderen Waffen ist weit verbreitet. Als besonders gefährlich gelten Quetzaltepeque, Mejicanos, Ilopango, Soyapango sowie Teile San Salvadors.Besonders gefährdet sind Personen, die Geld in Banken oder am Geldautomaten abheben. Auch das Kopieren von Kreditkartendaten bei Abhebung kommt immer wieder vor.

    Bei der Benutzung von Bussen des regulären öffentlichen Nahverkehrs ist zu beachten, dass die Fahrzeuge im Allgemeinen nicht in einem verkehrssicherem Zustand sind und viele Busunternehmer zudem von kriminellen Gruppen erpresst (Schutzgelderpressungen) werden. In der Vergangenheit kam es zu Überfällen auf Busse, um den Geldforderungen mit extremer Gewalt Nachdruck zu verleihen, wobei Insassen getötet wurden.

    Informieren Sie sich vor Ort bei Bekannten, Geschäftspartnern oder dem Hotel nach Orten, die Sie meiden sollten.

    Meiden Sie Aufenthalte in abgelegenen Gegenden und einsamen Stränden sowie Bewegungen nach Einbruch der Dunkelheit.

    Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

    Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen wie sichtbaren Schmuck mit.

    Heben Sie möglichst keine hohen Bargeldbeträge am Geldautomaten ab und nutzen Sie nur solche in sicheren Bereichen wie Einkaufszentren, Hotels oder Banken.

    Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    Lassen Sie Getränke nie unbeaufsichtigt und prüfen Sie Preise vor Bestellungen.

    Halten Sie Türen und Fenster von Fahrzeugen stets verschlossen und verriegelt.

    Nehmen Sie keine Anhalter mit und halten Sie auch nicht bei einem scheinbaren Unfall, sondern verständigen Sie die nächste Polizeidienststelle.

    Leisten Sie im Fall eines Überfalles keinen Widerstand.

    Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Natur und Klima

    Erdbeben und Vulkane

    El Salvador liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommt. Der im Osten El Salvadors bei San Miguel gelegene Vulkan Chaparrastique ist nach wie vor aktiv, der letzte Ascheausstoß erfolgte im März 2018.

    Tropenstürme und Überschwemmungen

    Es herrscht tropisches Klima, in der Hochlandzone ist es gemäßigt. Von Juni bis Ende November ist Wirbelsturmsaison. Es muss dann mit Tropenstürmen, starken Regenfällen und unter Umständen auch mit Erdrutschen gerechnet werden.

    Starkregenfälle können in der Regenzeit von Mai bis Oktober innerhalb kurzer Zeit zu Überschwemmungen führen und die Infrastruktur im gesamten Land schwer schädigen, wie zuletzt 2011.

    Meeresströmungen und Haifische

    Im Meer gibt es gefährliche Unterwasserströmungen, die bis dicht an den Strand heranreichen, so dass es zu häufigen folgenreichen Unfällen kommt. Rettungsschwimmer oder Rettungsboote gibt es normalerweise nicht. Wie vor allen Küstengewässern Amerikas besteht ferner die Möglichkeit, dass sich Haifische in die Nähe der Küste verirren.

    Beachten Sie die Wettervorhersagen für El Salvador und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.

    Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

    Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden wie der Direccion General de Proteccion Civil.

    Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

    Seien Sie beim Baden im Meer besonders vorsichtig und entfernen Sie sich nicht weit von der Küste.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
    • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
    • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    Guatemala und El Salvador 

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

    Impfschutz

    Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Dies gilt für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr, siehe auch www.who.int

    Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

    Zika-Virus-Infektion

    Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

    • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

    Dengue-Fieber

    Dengue-Viren werden in vielen Teilen des Landes durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Chikungunya

    Aktuell gibt es, ausgehend von der Karibik Insel St. Martin im Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch Fälle von Chikungunya in Guatemala und El Salvador.

    Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe auch Merkblatt Chikungunya-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken.

    Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

    In Guatemala besteht ganzjährig ein mittleres Übertragungs-Risiko (p. falciparum ca. 1%) in ländlichen Gebieten unterhalb von 1.500 m Höhe insbesondere im Department Zacapa im Grenzgebiet zu Honduras.

    In El Salvador besteht ganzjährig ein sehr geringes Risiko an der Grenz zu Guatemala in der Provinz Santa Ana, Ahuachapán und La Unión. Hierbei handelt es sich in weniger als 1% der Fälle um eine Malaria tropica durch P. falciparum. .

    Je nach Reiseprofil kann daher eine Standby-Medikation mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Einnahme unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte. In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s .u.) sinnvoll.

    Poliomyelitis (Kinderlähmung)

    2019 wurden in Guatemala in zwei Umweltproben vakzine-abgeleiteten Polioviren nachgewiesen. Fälle bei Menschen wurden bisher nicht berichtet. Alle Reisenden sollten einen kompletten Impfschutz gegen Polio mit Auffrischimpfungen alle 10 Jahre besitzen. Weiterführende Informationen finden Sie im Merkblatt Polio-Impfung bei Auslandsreisen.

    Leishmaniasis

    Die kutane und mukokutane Form kommt in vielen Teilen Guatemalas vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. o.).

    Leptospirose

    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden. Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen. Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

    In Guatemala und El Salvador kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende, an Chagas zu erkranken, sehr gering.

    HIV/AIDS

    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

    • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

    • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

    • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

    • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

    • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

    • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

    • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Medizinische Versorgung

    Insgesamt ist die Gesundheits- und Notfallversorgung gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit in Deutschland herrschenden technischen und hygienischen Standards vergleichbar.

    • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Krankenversicherung ab, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken). Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

    • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

    • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

    Unverändert gültig seit: 10. Juni 2020