Marco Polo Reisen - Reise in der Gruppe - Entdecker

Entdeckerreisen im Team

Reise in der Gruppe - Entdecker

Reisesicherheit

Portugal: Schwerer Busunfall auf Madeira

Am Abend des 17. April hat sich auf Madeira ein schwerer Busunfall ereignet. Der mit 55 deutschen Touristen besetzte Reisebus verunglückte auf dem Weg von Caniço nach Funchal. Es gab zahlreiche Tote und Verletzte.

Nähere Informationen über die Unglücksursache liegen noch vor. Caniço befindet sich in steilem Gelände östlich der Inselhauptstadt Funchal, auf der Strecke Richtung Flughafen.

Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns auf Madeira. Es befanden sich keine Gäste von uns in dem verunglückten Bus, allen Gästen geht es gut.

Zahlreiche weitere Madeirareisen beginnen am heutigen 18. April. Wir führen alle unsere Reisen wie geplant durch.

Stand: 18. April 2019

zum Seitenanfang

Frankreich: Brand in der Kathedrale Notre-Dame in Paris

Am 15. April abends ist im Dachstuhl der Pariser Kathedrale Notre-Dame ein Brand ausgebrochen, der große Teile des gotischen Gebäudes erfasst hat. Aktuellen Meldungen zufolge wurde der Brand inzwischen vollständig gelöscht. Während des Einsatzes wurden zwei Sicherheitskräfte und ein Feuerwehrmann verletzt. 

Die Brandursache steht noch nicht fest. Vermutet wird jedoch, dass das Feuer in Zusammenhang mit Renovierungsarbeiten am Dach steht. Hinweise auf Brandstiftung liegen dagegen bisher nicht vor.

Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich Gäste von zwei Reisegruppen in Paris, es geht ihnen allen gut.

Diese beiden Parisreisen enden planmäßig am 16. bzw. am 17. April. Weitere Parisreisen beginnen ab dem 18. April. Innenbesichtigungen in der Kathedrale sind bei den meisten unserer Parisreisen nicht vorgesehen. Da neben der Notre-Dame in absehbarer Zeit auch Teile der Ile de la Cité nicht zugänglich sein werden, passen wir unser Reiseprogramm an und bieten unseren Gästen ein attraktives Alternativprogramm an.

Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Stornierung bzw. Umbuchung unserer Reisen nach Paris. 

Stand: 16. April 2019

zum Seitenanfang

Israel: Lage-Beruhigung im Gaza-Konflikt

Nach den Raketenangriffen auf die Region um Tel Aviv am 14. und 24. März sowie den anschließenden Vergeltungsmaßnahmen der israelischen Streitkräfte hat sich die Lage im Gaza-Konflikt seit Ende März beruhigt.

Palästinensische Kämpfer haben in den letzten zwei Wochen ihre Angriffe auf das israelische Grenzgebiet mit Kurzstreckengeschossen, Feuerballons und Drachen deutlich eingeschränkt. Auch die Proteste am Grenzzaun anlässlich des ¿Tags des Bodens¿ am 30. März verliefen deutlich ruhiger als im Vorfeld befürchtet.

Im Gegenzug setzte die israelische Regierung einige Schritte zur Erleichterung des Alltagslebens der Zivilbevölkerung um: Die Grenzübergänge zwischen Israel und Gaza haben ihre Öffnungszeiten verlängert, die Menge der Lieferungen von Baumaterial, Strom und Treibstoff wurde erhöht. Auch die Fischereizone für die Fischer aus dem Gazastreifen wurde ausgeweitet.

Trotz der aktuellen Lageberuhigung ist jedoch auch nach den Parlamentswahlen und dem knappen Wahlsieg von Ministerpräsident Netanjahu eine erneute Verschärfung der Situation im Grenzgebiet nicht auszuschließen.

Aktuell gilt der letztmalig am 2. April aktualisierte Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Das Amt informiert über die Raketenangriffe im März und fordert bei Erklingen von Sirenen zum Aufsuchen von Schutzräumen und grundsätzlich zum Befolgen von Anweisungen der Sicherheitskräfte auf. Wie seit langem rät es von Reisen in das israelische Grenzgebiet zu Gaza ab.

Aktuell reisen zahlreiche Reisegruppen von uns in Israel, allen unseren Israel- Gästen geht es gut. Unsere Reisen führen wir landesweit ohne Einschränkungen durch.

Weitere Israelreisen beginnen ab dem 13. April.

Wir gehen nach jetzigem Erkenntnisstand davon aus, dass wir auch in den nächsten Tagen unsere Reisen ohne Einschränkungen durchführen können. Bei keiner unserer Reisen kommen wir in die Nähe des Grenzgebiets zum Gazastreifen.

Wir beobachten die weitere Entwicklung der Sicherheitslage sehr aufmerksam und reagieren bei Bedarf auch sehr kurzfristig auf aktuelle Entwicklungen.

Alle unsere Israel-Gäste haben auch in diesem Jahr ein Recht auf kostenlose Umbuchung ihrer Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn.

Stand: 11. April 2019

zum Seitenanfang

Iran: Zur aktuellen Lage in den Hochwassergebieten

Die außergewöhnlich starken Niederschläge der letzten Wochen haben im Iran vor allem in den südwestlichen Provinzen Luristan und Khusistan zu schweren Überschwemmungen, Erdrutschen und Überflutungen von zahlreichen Straßen geführt.

Neben kleineren Flüssen ist auch der Fluss Karkheh an zahlreichen Stellen über die Ufer getreten. Wichtige regionale Verkehrsverbindungen wie die Straße über Schusch/Susa nach Ahwas und die Zufahrtstraße nach Tschoga-Sambil sind seit Tagen unterbrochen. Medien berichten von zahlreichen Toten und Verletzten.

Während die Situation in einigen Teilen von Luristan und Khusistan unverändert schwierig ist, hat sich die Situation in Schiras und in der umliegenden Provinz Fars seit Ende März wieder etwas entspannt. In weiten Teilen des Iran herrscht dagegen seit Tagen trockene Witterung, unter anderem in den Regionen um Teheran, Yasd und rund um Kerman

Das Auswärtige Amt hat am 26. März seinen Sicherheitshinweis zum Iran überarbeitet. Es fordert darin auf, die Nachrichtenlage zu verfolgen, und rät von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die von Überschwemmungen betroffenen Gebiete ab.

Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns im Iran, es geht allen gut. In den von Überflutungen betroffenen Gebieten sind derzeit keine Gäste von uns unterwegs.

Mit Ausnahme derStrecke zwischen Kermanschah und Ahwas konnten wir in den letzten Tagen alle unsere Routen wie vorgesehen nutzen. Die nächsten Reisegäste sollten ursprünglich am 11. April von Kermanschah über Susa nach Ahwas reisen. Aus Sicherheitsgründen werden wir die Route für diese Gruppe abändern, Susa und Umgebung meiden und unsere Gäste auf einer sicheren Alternativroute nach Ahwas befördern.

Weitere Iranreisen beginnen ab dem 13. April.

Nach aktuellem Erkenntnisstand gehen wir davon aus, dass wir mit Ausnahme der Strecke bei Susa alle Tagesprogramme wie geplant durchführen können. Die Entwicklung der Lage beobachten wir aufmerksam und stehen in engem Kontakt mit dem Reiseleiter und den iranischen Leistungspartnern. Bei Bedarf entscheiden wir über eine mögliche Änderung der Reiseroute am betroffenen Reisetag.

Unabhängig von den jüngsten Überschwemmungen bieten wir allen Gästen ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise. 

Stand: 9. April 2019

zum Seitenanfang

Flugsicherheit: Weltweites Flugverbot für Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX

Die US-Luftfahrtbehörde FAA ist am 13. März dem Beispiel vieler Luftfahrtbehörden gefolgt und hat auch für die USA ein Flugverbot des Maschinentyps B 737 MAX ausgesprochen. Bereits am 12. März hatte die EU-Luftfahrtbehörde ein Flugverbot verhängt. Es gibt somit aktuell ein weltweites Flugverbot für diesen Flugzeugtyp. Von den aktuellen Flugverboten nicht betroffen sind die bewährten früheren Varianten der Boeing 737, also v.a. die Varianten B 737-300 bis B 737-900.  

Seit kurzem empfiehlt auch der Hersteller Boeing selbst, auf den Einsatz des Maschinentyps bis zur Klärung aller mit dem Absturz der Maschine von Ethiopian Airlines zusammenhängenden Fragen zu verzichten. FAA und Boeing begründen ihren Schritt mit neuen Erkenntnissen zur Unfallursache und mit tatsächlich bestehenden Ähnlichkeiten mit dem Absturz einer Maschine des gleichen Typs der indonesischen Lion Air im Herbst 2018.

Derzeit ist noch nicht absehbar, wie lange dieses Flugverbot gilt. Da noch vergleichsweise wenige Maschinen des Typs im Einsatz sind, sind generell kurzfristig keine größeren Engpässe zu erwarten. Bei einzelnen Airlines und bei längerer Dauer des Verbots rechnen Luftfahrtexperten jedoch durchaus mit teils größeren Einschränkungen.

In den Flugbuchungssystemen wie Amadeus erscheinen für die nächsten Tage noch zahlreiche Flugverbindungen mit der B 737 MAX: Die Flugverbindungen werden sukzessive umgebucht, so dass derzeit teils noch der alte Planungsstand in den Systemen wiedergegeben wird.

Wir hatten bereits am 12. März in Reaktion auf das von der deutschen Luftfahrtbehörde ausgesprochene Flugverbot für unsere Reisen ein weltweites Einsteigeverbot für den Maschinentyp ausgesprochen. Dieses Einsteigeverbot wird so lange gelten, bis auch die deutschen und EU-Behörden das Flugverbot wieder aufheben.  

Wir beobachten die weitere Entwicklung der Nachrichtenlage aufmerksam und informieren bei Bedarf umgehend.

Stand: 14. März 2019

zum Seitenanfang

Aus Sicherheitsgründen nicht bereiste Länder und Regionen

Für folgende Länder (Gebiete) besteht eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes:

  • Afghanistan
  • Ägypten: Norden der Sinaihalbinsel, Grenzgebiete zu Israel einschließlich Taba und entlegene Gebiete der Sahara
  • Algerien: mit Ausnahme der Bezirke der größeren Städte im Norden
  • Burkina Faso: Region Sahel im Norden und Grenzgebiet zu Mali im Westen sowie Provinzen Houet und Comoe im Norden, östliche und südöstliche Provinzen
  • Eritrea: alle Grenzgebiete zu Dschibuti
  • Irak
  • Japan: Region um das Akw Fukushima I
  • Jemen
  • Kamerun: Region Extrême-Nord, Bakassi-Halbinsel sowie Grenzgebiete zu Nigeria, zum Tschad, zur Zentralafrikanischen Republik 
  • Kongo (Demokratische Republik Kongo): östliche und nordöstliche Landesteile sowie Kasai- und Lomami-Provinzen
  • Libanon: Palästinensische Flüchtlingslager, Nordlibanon (Bezirke Tripoli, Akkar und Minieh-Dinnieh) sowie Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek und grenznahe Gebiete zu Syrien 
  • Libyen
  • Mali: Nordosten
  • Mauretanien: Grenzgebiete zu Algerien und Mali
  • Niger: Provinzen Agadez, Diffa, Tahoua, Tillaberi, Park "W", Maradi und Zinder
  • Nigeria: Nördliche Bundesstaaten Adamawa, Borno, Bauchi, Gombe, Yobe
  • Pakistan: Belutschistan und ehemalige Nord-West-Provinz
  • Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
  • Philippinen: Zamboanga Halbinsel, nördliches Mindanao, Davao-Region, Soccsksargen, Sulu-Archipel, Süd-Palawan, Basilan und die Sulu-See
  • Somalia
  • Südsudan
  • Syrien
  • Tschad: Region Tschad-See und Grenzgebiete zu Kamerun, Zentralafrikanischen Republik und Libyen
  • Ukraine: Bezirke Donezk und Luhansk im Osten des Landes
  • Zentralafrikanische Republik

Außerdem führen wir zusätzlich in folgende Länder und touristisch interessante Regionen derzeit aus Sicherheitsgründen keine Reisen durch:

  • Ägypten: Grenzgebiete zu Sudan mit Ausnahme von Fährverbindung über Nassersee, Libyen und die Sinai-Halbinsel, Wüstengebiete westlich des Niltals 
  • Äthiopien: nördliche Afar-Region und Region Benishangul-Gumez im Grenzgebiet zum Sudan, Gebiete östlich und südlich von Mieso einschließlich Harar und Dire Dawa, Grenzregionen zu Eritrea und Somalia, Gambella-Region an der Grenze zu Südsudan sowie abgelegene Gebiete der Amhara- und Oromia-Region 
  • Algerien
  • Angola: Provinz Cabinda
  • Armenien: Berg-Karabach
  • Aserbaidschan: Grenzregion zu Berg-Karabach und Armenien
  • Bangladesch
  • Benin: Nationalpark "W" an Grenze zu Niger und Burkina Faso sowie die Ortschaft Segbana und Umgebung
  • Brasilien: Favelas in Rio
  • Burkina Faso
  • Burundi
  • Dschibuti: Entlegene Gebiete und Grenzgebiete zu Eritrea
  • Ecuador: Grenzgebiete zu Kolumbien
  • Eritrea
  • Georgien: Provinz Abchasien und Südossetien
  • Haiti
  • Honduras mit Ausnahme der Ausgrabungsstätte von Copan Ruinas
  • Indien: Jammu, Kaschmir (mit Ausnahme von Ladakh) sowie der Nordosten mit Assam mit Ausnahme der Transitroute von Guwahati nach Bhutan
  • Indonesien: Aceh, die Stadt Ambon auf den Molluken und Irian Jaya
  • Iran: Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan, Grenzgebiete zu Pakistan, Afghanistan und Irak
  • Israel: Grenzgebiete zu Libanon, Syrien und Gazastreifen sowie die Verbindungsstraße von Eilat zum Mittelmeer in direkter Nähe zur ägyptischen Grenze, Westjordanland mit Ausnahme von Bethlehem, Jericho und den Transitrouten zum Toten Meer (N1, N90)
  • Jordanien: Grenzgebiete zu Syrien
  • Kamerun
  • Kenia: Nordosten von Lamu bis zur somalischen Grenze, Stadtzentren von Nairobi und Mombasa und Strände im direkten Umfeld von Mombasa
  • Kolumbien mit Ausnahme von Bogota und Umgebung, Karibikküste von Cartagena bis Santa Marta, Kaffeeregion mit Medellin sowie Neiva, San Agustin und Popayan
  • Republik Kongo: Provinz Pool
  • Kongo, Demokratische Republik 
  • Korea, Demokratische Republik (Nordkorea) 
  • Kosovo: Nordkosovo ab Mitrovica 
  • Libanon mit Ausnahme von Beirut, Byblos, Tyros und Zedernwälder bei Bscharri
  • Madagaskar: Provinz Andosy, Strände in der Umgebung von Tulear und Mehrtagestouren am Tsiribihina-Fluss
  • Malaysia: Osten von Sabah auf Borneo einschließlich der vorgelagerten Inseln
  • Malediven: Hauptstadt Male und alle anderen bewohnten Inseln
  • Mali
  • Marokko: Grenzgebiete zu Algerien mit Ausnahme der Region um Zagora und Erg Chebbi
  • Mauretanien
  • Mexiko: Grenzgebiete zu USA, Bundesstaaten Michoacan, Guerrero mit Ausnahme von Taxco, Jalisco und Tamaulipas
  • Mosambik: Beira, Region zwischen Save-Fluss und Gorongosa-Nationalpark sowie der gesamte Norden
  • Myanmar: Grenzgebiete zu Thailand, Indien und Bangladesch, Nordosten des Shan-Staates sowie Sittwe und Arakan
  • Nepal: Terai mit Ausnahme des Chitwan-Nationalparks 
  • Nicaragua: gesamte Altantikregion, Jinotega, Matagalpa und Grenzgebiete zu Honduras
  • Niger
  • Nigeria
  • Pakistan
  • Panama: Provinz Darien und Stadtzentrum von Colon
  • Papua-Neuguinea: Insel Bougainville
  • Paraguay: Provinzen San Pedro und Concepcion
  • Philippinen: Gesamte Südregion
  • Russland: Nordkaukasus-Region
  • Senegal: Entlegene Grenzgebiete zu Mali und Mauretanien sowie Provinz Casamance 
  • Sudan mit Ausnahme des Niltals nördlich von Khartum und der Hauptstadt Khartum 
  • Tadschikistan: Autonomer Bezirk Gorno Badachshan/GBAO im Süden des Landes
  • Thailand: Südliche Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songkla sowie Preah Vihear im Grenzgebiet zu Kambodscha
  • Tschad
  • Türkei: Gesamter Südosten einschließlich der Grenzgebiete zu Syrien und Irak
  • Tunesien: Gebiet südlich der Linie Tozeur-Douz-Ksar Ghilane-Tataouine-Zarzis, Kasserine-Region
  • Uganda: Grenzgebiete zu Südsudan generell und zu Kenia in der Karamoja-Region, Kidepo-NP nur auf Luftweg; unmittelbare Grenze zur DR Kongo
  • Ukraine: Halbinsel Krim und östliche Landesteile
  • Venezuela

Stand: 19. März 2019

zum Seitenanfang

Gemeinschaftliche Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen Stand: 13.12.2018

zum Seitenanfang