Marco Polo Reisen - Reise in der Gruppe - Entdecker

Reisen in der Gruppe

Reise in der Gruppe - Entdecker

Reisesicherheit

Bolivien: Gelbfieber-Impfbestimmungen bei Ein- und Ausreise verschärft

In Reaktion auf den Tod eines dänischen Touristen in der circa 180 km östlich von La Paz gelegenen Provinz Caranavi im Januar haben die zuständigen Behörden Boliviens die Einführung strengerer Impfbestimmungen im internationalen Reiseverkehr geprüft und ab dem 2. März schärfere Ein- und Ausreisekontrollen für Reisende in Gelbfieber-Gebiete (Endemiegebiete) beschlossen.

Diesen Bestimmungen zufolge müssen Bolivien-Reisende, die während ihrer Reise eine der betreffenden Regionen besuchen, bei Ein- und Ausreise mit ihrem internationalen Impfausweis einen bestehenden Impfschutz gegen Gelbfieber vorweisen. Als Endemiegebiet gilt das gesamte östlich der Anden gelegene Tiefland von Bolivien. 

Als gültiger Impfschutz werden nach Änderung der WHO-Direktive seit Sommer 2016 weltweit auch Impfungen anerkannt, die älter als zehn Jahre sind.

In seinem am 21. Februar aktualisierten Sicherheitshinweis informiert das Auswärtige Amt über die derzeitige Regelung und schreibt wörtlich:

"Aufgrund eines bestätigten Gelbfieberfalles in Caranavi (180 km nördlich der Hauptstadt La Paz, Provinz Nord-Yungas) hat Bolivien seine Ein- und Ausreisebestimmungen verschärft:
Reisende, die älter als zwölf Monate sind, müssen ab dem 2. März 2017 bei Einreise, wenn sie in bolivianische Endemiegebiete reisen wollen, eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Bei Ausreise aus Bolivien müssen alle Personen älter als zwölf Monate eine Gelbfieberimpfung nachweisen, wenn sie in ein Land ausreisen, in dem es ebenfalls Endemiegebiete gibt."

Aktuell reisen keine Gäste von uns in Bolivien, die nächsten Aufenthalte in diesem südamerikanischen Land sind ab dem 2. März vorgesehen.

Bei keiner unserer Bolivienreisen bieten wir Aufenthalte in den als Endemiegebiet bekannten Regionen des Landes an. Wir sehen daher aktuell keine Veranlassung, bestehende Kundeninformationen zu verändern bzw. zu verschärfen.

Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Bolivienreisen.

Stand: 21. Februar 2017 

Link zum Auswärtigen Amt

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Kolumbien: Bombenexplosion im Stadtviertel La Macarena von Bogotá

Bei der Explosion eines Sprengsatzes sind im zentral gelegenen Stadtviertel La Macarena von Bogotá mindestens 30 Menschen verletzt worden, darunter sehr viele Polizisten. Die Explosion ereignete sich im Umfeld der Stierkampfarena auf der Plaza Santamaría.

Bisher liegt noch kein Bekennerschreiben zum Anschlag vor. Viele Beobachter sehen einen Zusammenhang mit der jahrelangen Auseinandersetzung über Verbot bzw. Genehmigung des im Land heftig umstrittenen Stierkampfs. Ein über vier Jahre geltendes Verbot des Stierkampfs war erst vor wenigen Wochen durch ein Urteil des Verfassungsgerichtshofs aufgehoben worden. Heftige Proteste von Stierkampfgegnern waren die Folge. Die große Zahl von Polizei rund um die Arena sollte einen ordentlichen Verlauf eines zu diesem Zeitpunkt stattfindenden Stierkampfs sicherstellen.

Aktuell reisen keine Gäste von uns in Kolumbien. Die letzten Gäste haben das Land am 18. Februar verlassen, die nächsten Anreisen nach Bogotá sind ab dem 25. Februar geplant.

Besuche von Stierkämpfen sind bei keiner unserer Kolumbienreisen vorgesehen.

Grundsätzlich beobachten wir die Entwicklung der Lage in Kolumbien sehr aufmerksam. Im gesamten Land sind Reiseleiter und örtliche Leistungspartner bereits seit langem zu erhöhter Vorsicht aufgerufen.

Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Kolumbienreisen.

Stand: 20. Februar 2017

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China: Zahlreiche neue Infektionsfälle mit dem Vogelgrippevirus H7N9

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem seit 2013 in China zirkulierenden Vogelgrippevirus H7N9 ist zuletzt deutlich angestiegen. Insgesamt gehen die Gesundheitsbehörden Chinas davon aus, dass seit dem ersten Nachweis des neuen Virus-Typs im Großraum Shanghai im April 2013 bis Ende Januar circa 1000 Menschen an der von diesem Virus ausgelösten Influenza erkrankt sind. Mindestens 350 Menschen sind daran gestorben.

Die Infektionen treten in Wellen auf, die Fallzahlen weisen eine deutliche Konzentration auf die Wintermonate auf. Im laufenden Winter gibt es eine deutliche Zunahme der Fälle, entsprechend wurden auch in den ersten beiden Februarwochen zahlreiche neue Infektionsfälle bestätigt. Die Krankheit konzentriert sich unverändert auf einige Provinzen im Osten Chinas, einzelne Fälle traten jedoch nach Übertragung im Osten Chinas auch in Hong Kong, Macao, Malaysia und Kanada auf.

Wie alle Influenzaerreger aviären Ursprungs wird das H7N9-Virus vor allem durch direkten Kontakt mit infizierten Vögeln verbreitet. Bei intensiven Kontakten (medizinisches Personal, enge Verwandte usw.) gibt es vereinzelte Übertragungen von Mensch zu Mensch, eine anhaltende Übertragung Mensch-zu-Mensch wurde bisher nicht beobachtet.

Die chinesischen Gesundheitsbehörden arbeiten weiterhin eng mit der Weltgesundheitsorganisation WHO zusammen. Zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung empfehlen WHO und Europäisches Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC), jeglichen Kontakt mit toten oder erkrankten Tieren konsequent zu vermeiden. Zudem empfiehlt die WHO, allgemeine Hygienemaßnahmen (häufiges Händewaschen, v.a. vor den Mahlzeiten, nur gut durchgegartes Fleisch essen) konsequent zu beachten. Unverändert sieht die WHO jedoch keine Veranlassung, Beschränkungen im Handels- und Reiseverkehr zu empfehlen.

In Reaktion auf die jüngste Ausbreitung des Virus hat das Auswärtige Amt am 30. Januar seine Reisehinweise zu China wie folgt aktualisiert:

"In den letzten Wochen sind die menschlichen Infektionen an Vogelgrippe (hier Influenza A/H7N9) deutlich angestiegen. In der Regel kann ein direkter Kontakt mit infiziertem Geflügel nachgewiesen werden.

Bei Reisen nach China muss deshalb vor dem Besuch von Geflügelmärkten, dem Kontakt zu lebendem Geflügel und deren Ausscheidungen und der eigenen Zubereitung von frischen Geflügelprodukten gewarnt werden. Entsprechende Produkte sollten nur gut durchgegart gegessen werden. Reisende aus betroffenen Gebieten, die innerhalb von 10 Tagen nach Rückkehr Atemwegsbeschwerden und Fieber entwickeln, sollten dringend einen Arzt/eine Ärztin aufsuchen und auf den Besuch hinweisen."

Aktuell reisen aus saisonalen Gründen keine Gäste von uns in China. Die nächsten Chinareisen beginnen ab dem 25. Februar.

In Reaktion auf die seit Jahren in China auch bei Menschen auftretenden Infektionen mit Vogelgrippeviren unterschiedlichen Typs verzichten wir bereits seit langem auf den Besuch von Marktbereichen, in denen lebendes bzw. frisch geschlachtetes Geflügel zum Verkauf angeboten wird. Zudem sindalle Leistungsträger im Land angewiesen, ausschließlich gut durchgegartes Fleisch zu servieren und auf Geflügelfleisch bei Mahlzeiten mit fester Menüfolge ganz zu verzichten.

Alle unsere China-Gäste erhalten zusammen mit ihren Reiseunterlagen die jeweils aktuellen Medizinischen Hinweise des Auswärtigen Amtes. Sie sind grundsätzlich über das vergleichsweise häufige Auftreten von Vogelgrippe-Infektionen informiert. Zudem fordern unsere Reiseleiter am Beginn der Reise alle Gäste zu erhöhter Vorsicht und zu strikter Beachtung der Hygieneempfehlungen der WHO auf.

Wir werden die weitere Entwicklung sehr sorgfältig beachten: Sollte es zu einer Verschlechterung der Lage kommen, prüfen wir umgehend weitergehende Maßnahmen und informieren erneut.

Da wir weiterhin kein erhöhtes Gesundheitsrisiko für Reisende erkennen können, besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Chinareisen.

Stand: 16. Februar 2017

Link zum Auswärtigen Amt

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Länder mit kostenlosem Umbuchungsrecht bis vier Wochen vor Abreise

In folgenden Ländern bieten wir 2017 - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise an:

Ägypten

Äthiopien

Israel

Kenia

Madagaskar

Sudan

Türkei 

Tunesien

Stand: 01. September 2016

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Aus Sicherheitsgründen nicht bereiste Länder und Regionen

Für folgende Länder (Gebiete) besteht eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes:

  • Afghanistan
  • Ägypten: Norden der Sinaihalbinsel, Grenzgebiete zu Israel einschließlich Taba und entlegene Gebiete der Sahara
  • Algerien: Grenzgebiete zu Tunesien, Libyen, Niger, Mali, Mauretanien, Sahara-Region und die ländlichen Gebiete und Gebirgsregionen im Norden
  • Burkina Faso: Region Sahel im Norden und Grenzgebiet zu Mali im Westen, Provinzen Houet und Comoe
  • Eritrea: Grenzgebiete zu Äthiopien und Dschibuti
  • Georgien: Südossetien und grenznahe Gebiete
  • Irak
  • Japan: Region um das Akw Fukushima I
  • Jemen
  • Kamerun: Regionen Extrême-Nord sowie Grenzgebiete zur Zentralafrikanischen Republik, zu Nigeria und Tschad und Bakassi-Halbinsel
  • Kongo (Demokratische Republik Kongo): östliche und nordöstliche Landesteile
  • Libanon: Palästinensische Flüchtlingslager, Nordlibanon (u.a. Stadt und Kreis Tripoli) sowie Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek
  • Libyen
  • Mali: Landesteile nördlich des 14. Breitengrades
  • Mauretanien: Grenzgebiete zu Algerien und Mali
  • Niger mit Ausnahme der Hauptstadt Niamey
  • Nigeria: Nördliche Bundesstaaten Adamawa, Borno, Bauchi, Gombe, Yobe
  • Pakistan: Belutschistan und Nord-West-Territorien
  • Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
  • Somalia
  • Südsudan
  • Syrien
  • Tschad: Haupstadt N'Djamena sowie Region Tschad-See und Grenzgebiete zu Kamerun und der Zentralafrikanischen Republik
  • Ukraine: Bezirke Donezk und Luhansk im Osten des Landes
  • Zentralafrikanische Republik

Außerdem führen wir zusätzlich in folgende Länder und touristisch interessante Regionen derzeit aus Sicherheitsgründen keine Reisen durch:

  • Ägypten: Grenzgebiete zu Sudan, Israel und Libyen, Niltal zwischen Kairo und Quena und die Sinai-Halbinsel 
  • Äthiopien: nördliche Afar-Region und Region Benishangul-Gumez im Grenzgebiet zum Sudan, Gebiete östlich und südlich von Harar, Grenzregionen zu Eritrea und Somalia, Gambella-Region an der Grenze zu Südsudan sowie abgelegene Gebiete der Amhara- und Oromia-Region 
  • Algerien
  • Armenien: Berg-Karabach
  • Aserbaidschan: Grenzregion zu Berg-Karabach und Armenien
  • Bangladesch
  • Benin: Nationalpark W an Grenze zu Niger
  • Burkina Faso
  • Burundi
  • Dschibuti
  • El Salvador 
  • Eritrea
  • Georgien: Provinz Abchasien und Südossetien
  • Ghana: Northern Region
  • Guinea
  • Haiti
  • Honduras mit Ausnahme der Ausgrabungsstätte von Copan Ruinas
  • Indien: Jammu, Kaschmir (mit Ausnahme von Ladakh) sowie der Nordosten mit Assam mit Ausnahme der Transitroute von Guwahati nach Bhutan
  • Indonesien: Aceh, die Stadt Ambon auf den Molluken und Irian Jaya
  • Iran: Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan, Grenzgebiete zu Pakistan, Afghanistan und Irak
  • Israel: Grenzgebiete zu Libanon, Syrien und Gazastreifen sowie der Verbindungsstraße von Eilat zum Mittelmeer in direkter Nähe zur ägyptischen Grenze, Westjordanland mit Ausnahme von Tagesausflügen nach Bethlehem und den Transitrouten zum Toten Meer (N1, N90), Umgebung des Damaskus-Tors in der Jerusalemer Altstadt
  • Jordanien: Grenzgebiete zu Syrien
  • Kamerun
  • Kenia: Nordosten von Lamu bis zur somalischen Grenze und Ausflugsprogramme in Nairobi und der Altstadt von Mombasa
  • Kolumbien mit Ausnahme von Bogota und Umgebung, Karibikküste von Cartagena bis Santa Marta, Kaffeeregion mit Medellin sowie Neiva und San Agustin
  • Republik Kongo
  • Demokratische Republik Kongo
  • Kosovo: Nordkosovo ab Mitrovica 
  • Libanon
  • Madagaskar: Provinz Andosy und Strände in der Umgebung von Tulea
  • Malaysia: Osten von Sabah auf Borneo einschließlich der vorgelagerten Inseln
  • Malediven: Hauptstadt Male und alle anderen bewohnten Inseln
  • Mali
  • Marokko: Grenzgebiete zu Algerien mit Ausnahme der Region um Zagora und Erg Chebbi
  • Mauretanien
  • Mexiko: Grenzgebiete zu USA, Bundesstaaten Michoacan, Guerrero, Jalisco und Tamaulipas mit Ausnahme von Taxco
  • Mosambik: Region zwischen Save-Fluss und Gorongosa-Nationalpark 
  • Myanmar: Grenzgebiete zu Thailand, Indien und Bangladesch, Nordosten des Shan-Staates sowie Sittwe und Arakan
  • Nepal: Terai mit Ausnahme des Chitwan-Nationalparks 
  • Nicaragua: Atlantik-Region und Bezirk Jinotega und Grenzgebiete zu Honduras
  • Niger
  • Nigeria
  • Pakistan
  • Panama: Provinz Darien und Stadtzentrum von Colon
  • Papua-Neuguinea: Insel Bougainville
  • Philippinen: Gesamte Südregion inklusive Mindanao, Sulu-Archipel, Yolo und Basilan
  • Russland: Nordkaukasus-Region
  • Senegal: Entlegene Grenzgebiete zu Mali und Mauretanien sowie entlegene Gebiete der Provinz Casamance
  • Sudan mit Ausnahme des Niltals nördlich von Khartum und der Hauptstadt Khartum
  • Thailand: Südliche Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songkla sowie Preah Vihear im Grenzgebiet zu Kambodscha
  • Tschad
  • Türkei: Ankara, Istanbul und der gesamte Südosten einschließlich der Grenzgebiete zu Syrien und Irak 
  • Tunesien: Gebiet südlich der Linie Tozeur-Douz-Ksar Ghilane-Tataouine-Zarzis, Kasserine-Region
  • Uganda: Karamoja-Region im Norden und unmittelbare Grenzgebiete zur DR Kongo
  • Ukraine: Halbinsel Krim und östliche Landesteile
  • Venezuela

Stand: 23. Februar 2017

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Gemeinschaftliche Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen Stand: 08.12.2016

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