Marco Polo Reisen - Reise in der Gruppe - Entdecker

Reisen in der Gruppe

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Reisesicherheit

Belgien: Anschlag auf Brüsseler Zentralbahnhof

Am Abend des 20. Juni zündete ein 30-jähriger Mann am Brüsseler Zentralbahnhof einen Sprengstoffgürtel und löste dadurch eine kleinere Explosion aus. Herbeigeeilte Sicherheitskräfte schossen daraufhin den Täter nieder. Außer dem Täter gab es keine Toten und Verletzten. 

Die Behörden gehen von einem terroristischen Hintergrund der Tat aus. Derzeit ist noch nicht bekannt, ob der Täter Komplizen hatte.

Der öffentliche Nahverkehr und der Zugverkehr wurden für etliche Stunden unterbrochen, der Bahnhof wurde geräumt. Trotz des Vorfalls wurde die Terrorwarnstufe nicht angehoben: Derzeit gilt landesweit die zweithöchste Warnstufe.

Das Auswärtige Amt hat seinen Sicherheitshinweis zu Belgien zuletzt am 9. März 2017 aktualisiert. Darin fordert das Amt Reisende zu erhöhter Wachsamkeit und zum strikten Befolgen von behördlichen Anweisungen auf.

Aktuell reisen Gäste einer Reisegruppe von uns in Belgien. Sie waren am 20. Juni tagsüber in Brüssel, sind jedoch bereits am späteren Nachmittag mit dem Bus nach Brügge zurückgefahren, es geht allen Gästen gut.

Weitere Belgienreisen beginnen ab dem 30. Juni.

Wir gehen davon aus, dass wir auch unsere in den nächsten Wochen beginnenden Belgienreisen wie geplant durchführen werden.

Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Belgienreisen.

Stand: 21. Juni 2017

Link zum Auswärtigen Amt 

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USA: Tropensturm Cindy zieht Richtung Küste von Texas und Louisiana

Über dem Golf von Mexiko hat sich in den letzten Stunden einer der ersten Zyklone der Saison, Tropensturm Cindy, gebildet. Der Kern des kräftigen Zyklons liegt aktuell über dem Golf von Mexiko, ca. 500 km südlich vom Mississippi-Delta.

Auf seinem Kurs Richtung Norden verstärkt sich der Sturm auf Windstärken bis zu 80 km/h. Den jüngsten Prognosen zufolge erreicht er am 22. Juni frühmorgens (Ortszeit) die Golfküste im Grenzgebiet zwischen den US-Bundesstaaten Texas und Louisiana.

An den folgenden Tagen wird sich der Zyklon über dem amerikanischen Festland wieder zu einem Tiefdruckgebiet abschwächen, aber insbesondere in den Bundesstaaten Louisiana, Arkansas und Mississippi Stürme, starke Niederschläge und örtliche Überschwemmungen verursachen.

Aktuell und zum Zeitpunkt der Ankunft des Tropensturms reisen zahlreiche Gäste von uns in den USA, keine jedoch in den unmittelbar betroffenen Südstaaten. Gäste einer Reisegruppe von uns sind zu diesem Zeitpunkt in Florida.

Wir gehen davon aus, dass auch unsere Florida-Gäste nicht vom Sturm beeinträchtigt sein werden und wir alle unsere USA-Reisen weiterhin wie geplant durchführen können. Wir verfolgen jedoch die weitere Entwicklung aufmerksam und informieren bei Bedarf erneut.

Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer USA-Reisen.

Stand: 20. Juni 2017

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Großbritannien: Lieferwagen rammt mehrere Menschen im Londoner Stadtteil Finsbury

Am späten Abend des 18. Juni ist ein Lieferwagen im nordöstlich vom Londoner Stadtzentrum gelegenen Stadtteil Finsbury in eine Gruppe von Menschen gerast. Dabei kam ein Mensch ums Leben, zahlreiche weitere Personen wurden verletzt. Die Menschen standen Medienberichten zufolge in einer Gruppe vor einem muslimischen Gemeindezentrum, als der Fahrer in die Menschenmenge fuhr.

Der Täter konnte überwältigt werden, Informationen über die Hintergründe der Tat sind bisher noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt auch wegen des Verdachts eines terroristischen Anschlags.

Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns in Großbritannien, Gäste einer Gruppe hielten sich auch in London auf. Allen unseren Gästen geht es gut. Weitere Reisen nach London und Aufenthalte in der Stadt sind in den nächsten Tagen vorgesehen.

Wir beobachten die weitere Entwicklung der Lage in ganz Großbritannien und insbesondere in den Großstädten sehr aufmerksam und ergreifen alle für Sicherheit unserer Gäste erforderlichen Schritte und informieren bei Bedarf erneut. Reiseleiter und örtliche Partner sind unabhängig von diesem Anschlag insbesondere in den Großstädten zu Wachsamkeit und erhöhter Vorsicht aufgefordert.  

Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach Großbritannien.

Stand: 19. Juni 2017

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Kolumbien: Anschlag auf Einkaufszentrum im Norden von Bogotá

Bei einem Anschlag auf das Einkaufszentrum "Centro Andino" sind am 17. Juni nachmittags mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere Personen wurden verletzt. Das "Centro Andino" liegt im Norden von Kolumbiens Hauptstadt Bogotá und gilt als eines der elegantesten Einkaufszentren der Stadt.

 

Informationen über die Täter und ihre Motive liegen derzeit noch nicht vor: Sowohl die FARC-Rebellen als auch die ELN - die zweite linksgerichtete Guerillagruppe, die derzeit ebenfalls Friedensverhandlungen mit der Regierung führt - haben sich deutlich von dem Anschlag distanziert.

 

Aktuell reisen keine Gäste von uns in Kolumbien. Die nächsten Gäste erwarten wir wieder ab dem 14. Juli.

 

Bei keiner unserer Kolumbienreisen wohnen wir in der Nähe des Andino-Einkaufszentrums. In jedem Fall beobachten wir die Lage-Entwicklung in Kolumbien sehr aufmerksam. Im gesamten Land sind Reiseleiter und örtliche Leistungspartner bereits seit langem zu erhöhter Vorsicht aufgerufen.

 

Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Kolumbienreisen.

Stand: 19. Juni 2017

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Portugal: Schwerer Waldbrand in der Umgebung der zentralportugiesischen Kleinstadt Pedrogão Grande

Bei einem schweren Waldbrand in der Umgebung der zentralportugiesischen Kleinstadt Pedrogão Grande sind seit dem Nachmittag des 17. Juni zahlreiche Menschen ums Leben gekommen, große Waldflächen wurden zerstört. Trotz massiven Einsatzes der Feuerwehren aus dem ganzen Land und Unterstützung aus Spanien sind die Brände derzeit teilweise noch nicht unter Kontrolle.

 

Da in den kommenden Tagen unverändert hohe Temperaturen, trockene Witterung und starke Winde zu erwarten sind, ist in den betroffenen Waldbrandgebieten keine zügige Entspannung der Lage zu erwarten. 

 

Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns in Portugal. Es sind keine Gäste im Umkreis von Pedrogão Grande unterwegs, allen unseren Gästen geht es gut.

 

Unsere nächsten Reisen auf dem portugiesischen Festland beginnen ab dem 21. Juni. Aufenthalte und Übernachtungen in die Umgebung von Pedrogão Grande sind bei keiner unserer Portugalreisen vorgesehen.

 

Wir stehen jedoch landesweit in engem Kontakt mit unseren Reiseleitern und örtlichen Leistungspartnern und passen unsere Tagesprogramme bei Bedarf den aktuellen örtlichen Gegebenheiten an. Selbstverständlich meiden wir Brandgebiete großflächig und bieten auch kurzfristig attraktive Alternativrouten an.

 

Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Portugalreisen.

Stand: 19. Juni 2017

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Marokko: Soziale und politische Proteste breiten sich aus

Nach einer Phase relativer Ruhe nehmen seit Ende Mai die Proteste in der am Mittelmeer gelegenen Hafenstadt al-Hoceima wieder zu. Seit Tagen kommt es in der Stadt, aber auch in anderen Teilen der nordmarokkanischen Rif-Region, zu Demonstrationen, Streiks und Straßenblockaden. Nach gewaltsamen Ausschreitungen zwischen Demonstranten und der Polizei wurden zahlreiche Aktivisten verhaftet.

Zentrum der Proteste sind bisher der von Berbern bewohnte Rif-Atlas und die Mittelmeerküste. Neben sozialen und politischen Motiven spielen somit auch ethnische Motive eine Rolle bei der Entstehung der jüngsten Protestbewegung. Gerade im Norden fühlen sich die Berber gegenüber den großenteils in den Städten wohnenden Nachkommen der arabischen Einwanderer benachteiligt.    

Seit einigen Tagen hat die Protestbewegung auch andere Landesteile und die Hauptstadt Rabat erfasst. Mit Zugeständnissen und politischen Kompromissen einerseits, durch hartes Vorgehen gegen die Organisatoren der Proteste andererseits versucht die Regierung, die Welle der Unzufriedenheit einzudämmen.

Derzeit gilt der letztmalig am 8. Juni aktualisierte Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Darin schreibt das Amt unter anderem:

"Demonstrationen, insbesondere in Großstädten, können sich spontan und unerwartet entwickeln, so zum Beispiel aktuell im Norden Marokkos in Al Hoceima und umliegenden Orten. Die Proteste richten sich meist gegen soziale Ungerechtigkeit, Korruption und Behördenwillkür. Obwohl sie im Allgemeinen ohne Gewalttätigkeiten ablaufen, wird dringend empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden und die politische Lage aufmerksam zu verfolgen."

Aktuell reisen keine Gäste von uns in Marokko. Die nächsten Marokkoreisen beginnen ab dem 1. Juli.

Reisen nach al-Hoceima und in den Rif-Atlas sind bis auf Weiteres nicht geplant. 

Wir gehen nach aktuellem Lage-Stand davon aus, dass wir alle in den nächsten Wochen beginnenden Reisen wie geplant durchführen werden.

Alle unsere Gäste erhalten den jeweils aktuellen Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes bei Buchung und mit den Reiseunterlagen. Sie sind somit grundsätzlich über die seit Jahren bestehende Gefahr von Protesten im Land informiert. Zudem sind Reiseleiter und örtliche Leistungspartner landesweit zu erhöhter Wachsamkeit und zum weiträumigen Meiden von Protesten aufgerufen.

Wir verfolgen die weitere Lage-Entwicklung sorgfältig und ergreifen bei Bedarf alle für die Sicherheit unserer Gäste erforderlichen Maßnahmen.

Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Marokkoreisen. 

Stand: 16. Juni 2017

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Katar: Arabische Staaten brechen diplomatische Beziehungen zu Katar ab

Einige arabische Staaten, unter anderem Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten, haben am 5. Juni ihre diplomatischen Beziehungen zum Emirat Katar mit sofortiger Wirkung abgebrochen. Die Staaten beschuldigen Katar der Förderung und Unterstützung des islamistischen Terrorismus.

Dieser Schritt hat erhebliche Auswirkungen auf den Land- und Luftverkehr in der Golfregion. Die Landgrenze zwischen Katar und Saudi-Arabien wurde unmittelbar nach Bekanntwerden der Nachricht geschlossen. Ebenso wurden wichtige Flugverbindungen in der Region gekappt. So setzen Etihad und Emirates ihre Flugverbindungen nach Katar aus. Maschinen der Qatar Airways wird die Landeerlaubnis in den betroffenen Ländern verweigert, die Fluggesellschaft muss seit dem 6. Juni unter anderem ihre Flugverbindungen nach Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten streichen. Ägypten schloss zudem seinen gesamten Luftraum für Maschinen aus Katar.Noch ist nicht absehbar, wie lange die Maßnahmen aufrechterhalten werden.

Das Auswärtige Amt hat am 5. Juni seinen Reisehinweis zu Katar wie folgt aktualisiert:

"Laut Medienberichten haben Saudi-Arabien, die Emirate, Bahrain und Ägypten die diplomatischen Beziehungen zu Katar mit sofortiger Wirkung abgebrochen. Saudi Arabien hat die Land-, Luft- und Seegrenzen zu Katar geschlossen."

Aktuell reisen keine Gäste von uns in der Golfregion. Die nächsten Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman sind ab Oktober geplant, Reisen nach Katar bieten wir im laufenden Jahr nicht an.

Im Gegensatz dazu haben wir zahlreiche Gäste auf Flügen der Qatar Airways über Katar nach Asien und Afrika gebucht. So fliegen am 6. Juni Gäste von uns über Katar nach Denpasar. Weitere Flugverbindungen sind ab dem 13. Juni gebucht. 

Nach allen uns aktuell vorliegenden Informationen finden alle von uns bis Ende September gebuchten Flugverbindungen der Qatar Airways regulär statt.

Wir beobachten die weitere Entwicklung der Lage sehr aufmerksam und buchen bei Bedarf von Flugstreichungen betroffene Gäste auf andere Verbindungen um.

Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen in die Golfstaaten. 

Stand: 6. Juni 2017 

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Tadschikistan: Auswärtiges Amt rät von Reisen in den Grenzbezirk Ischkaschim ab

In den letzten Wochen ist es im unweit der Grenze zu Tadschikistan gelegenen afghanischen Teil von Badachschan zu starken Kämpfen zwischen aufständischen Taliban-Einheiten und afghanischen Sicherheitskräften gekommen. Schwerpunkte der Gefechte waren die Region um die ca. 50 km von der tadschikischen Grenze entfernte Stadt Faizabad sowie die nur ca. 20 km entfernte Ortschaft Zebak. Die Frontlinie reichte vorübergehend bis an den Rand des Grenzortes Ischkaschim. Nach jüngsten Meldungen konnten die Aufständischen zurückgedrängt werden, die Lage im afghanischen Teil von Ischkaschim bleibt aber extrem angespannt. Neue Angriffe der Taliban sind jederzeit möglich.

Zwar ist nach übereinstimmender Einschätzung internationaler Beobachter und des Auswärtigen Amtes ein Übergreifen der Kämpfe auf das benachbarte tadschikische Territorium sehr unwahrscheinlich: Die in der einsamen Bergwelt des Pamir gelegene Grenze zwischen beiden Staaten ist jedoch nicht gesichert, der afghanische und der tadschikische Ortsteil von Ischkaschim sind nur durch einen im Sommer wenig Wasser führenden Fluss getrennt.

 

Vor diesem Hintergrund rät das Auswärtige Amt von Reisen in den Grenzbezirk Ischkaschim ab. In seinem letztmalig am 18. Mai aktualisierten Sicherheitshinweis zu Tadschikistan schreibt das Amt wörtlich:

 

"Aufgrund von verstärkten und voraussichtlich andauernden Kampfhandlungen im Großraum Faizabad (Afghanische Provinz Badachschan) wird bis auf Weiteres von Reisen in den tadschikischen Grenzbezirk Ischkaschim (Autonomer Oblast Gorno Badachshan) abgeraten, auch wenn ein Übergreifen auf tadschikisches Territorium derzeit nicht sehr wahrscheinlich erscheint.

 

Zudem kann es an der Grenze zu Afghanistan vereinzelt zu Schusswechseln zwischen afghanischen Drogenschmugglern und tadschikischen Vertretern der Grenztruppen und der Drogenkontrollbehörde kommen."

 

Aktuell reisen keine Gäste von uns in Tadschikistan. Die nächste Zentralasienreise mit geplantem Aufenthalt im Grenzbezirk Ischkaschim beginnt am 24. Juni. Die Gäste dieser Reise sollten am 10. Juli in Ischkaschim übernachten.

 

Ischkaschim ist ein unverzichtbarer Übernachtungsort in der südtadschikischen Pamir-Region. Aufgrund der örtlichen geographischen Gegebenheiten sind eine alternative Routenführung und die Auswahl eines anderen Übernachtungsortes in dieser Region nicht möglich. Wir sehen uns vor diesem Hintergrund gezwungen, die am 24. Juni beginnende Reise aus Sicherheitsgründen abzusagen.

 

Weitere Reisen nach Ischkaschim und in die südliche Pamir-Region sind ab dem 5. August vorgesehen. 

 

Wir werden die weitere Entwicklung der Sicherheitslage aufmerksam verfolgen und jeweils spätestens einen Monat vor Abreise entscheiden, ob wir die Reisen durchführen können.

 

Unabhängig von den Sicherheitsbedenken für den südlichen Pamir können alle anderen Landesteile von Tadschikistan einschließlich des Nordens sowie der Region um die tadschikische Hauptstadt Duschanbe nach wie vor ohne Einschränkungen besucht werden.

 

Es besteht daher auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach Zentralasien und Tadschikistan.

 

Die einzige Ausnahme sind die Gäste, die auf einer unserer verbliebenen Reisen in die südliche Pamir-Region gebucht sind. Diesen Gästen bieten wir ab sofort ein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung bis vier Wochen vor Abreise.  

Stand: 23. Mai 2017

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Peru: Deutlicher Anstieg der Dengue-Infektionen in den Überschwemmungsgebieten an der Küste

Die Überschwemmungen in den nordperuanischen Küstenregionen sowie im Umkreis der Hauptstadt Lima sind fast vollständig zurückgegangen. Sie haben aber zu einer Zunahme der Zahl von Neuinfektionen mit dem Dengue-Virus geführt. Besonders betroffen ist die Küste Nordperus, ein gehäuftes Auftreten von Fällen wird auch in einigen Vororten von Lima und in der Region um Ica beobachtet. Grundsätzlich besteht jedoch bereits seit Jahren in diesen genannten Regionen ein Infektionsrisiko. 

In seinen am 22. Mai überarbeiteten und ergänzten Aktuellen Hinweisen zu Peru informiert das Auswärtige Amt über das derzeit verstärkte Auftreten von Dengue-Fieber, fordert zu konsequentem Mückenschutz auf und schreibt wörtlich:

"Einhergehend mit den Regenfällen hat sich die Population der Aedes-Mücke, die Krankheiten wie Dengue, Zika und Chikungunya übertragen kann, sichtbar erhöht. Aktuell wird besonders eine deutliche Zunahme des Dengue-Fiebers beobachtet (mit bislang rund 3.000 bestätigten Fällen und 19 Todesopfern). Betroffen sind die Provinzen Piura, Lambayeque und Tumbes im Norden Perus; aber auch in Ica und Lima sind Fälle von Dengue aufgetreten."

In seinen Reisemedizinischen Hinweisen schreibt das Amt (unverändert seit etlichen Jahren) zum Dengue-Fieber:

"Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen ..."

Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns in Peru. Es geht ihnen allen gut.

Weitere Perureisen beginnen ab dem 26. Mai. In den von den Überschwemmungen betroffenen Regionen Nordperus reisen derzeit keine Gäste von uns. Hier erwarten wir Gäste erst wieder im Oktober.

Zusammen mit den Buchungsunterlagen übermitteln wir allen unseren Peru- und Südamerika-Gästen den jeweils aktuellen länderbezogenen medizinischen Reisehinweis des Auswärtigen Amtes. Sie sind somit grundsätzlich über die Verbreitung von Dengue in Peru und über die Notwendigkeit eines konsequenten Mückenschutzes (geschlossene Kleidung, Repellentien) informiert.

Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Perureisen.

Stand: 22. Mai 2017

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China: Vogelgrippevirus H7N9 breitet sich aus

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem seit 2013 in China zirkulierenden Vogelgrippevirus A/H7N9 hat in den vergangenen Wochen weiter zugenommen. Dem jüngsten Bulletin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 9. Mai zufolge gab es im letzten Monat 18 neue Infektionsfälle bei Menschen, drei Personen sind seit April gestorben. Gleichzeitig breitet sich das Virus auch regional weiter aus, Fälle werden nun auch aus dem Raum Beijing und weiteren nordchinesischen Provinzen gemeldet. Der Schwerpunkt der Infektionen erfolgt im Winterhalbjahr: Die aktuelle Infektionswelle hat im Oktober 2016 begonnen. Sie war die bisher stärkste mit der größten geographischen Verbreitung der Fälle.

Insgesamt gehen die Gesundheitsbehörden Chinas davon aus, dass seit dem ersten Nachweis des neuen Virus-Typs im Großraum Shanghai im April 2013 über 1400 Menschen an der Influenza erkrankt sind, die dieses Virus auslöst. Es gab über 400 Todesfälle.

Wie alle Influenzaerreger aviären Ursprungs wird das H7N9-Virus vor allem durch direkten Kontakt mit infizierten Vögeln verbreitet. Trotz Berichten von Einzelfällen gibt es bisher keine Hinweise auf eine anhaltende Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch. Ebenso sind laut WHO alle bisher außerhalb von China aufgetretenen Fälle auf Infektionen in China zurückzuführen.

Die chinesischen Gesundheitsbehörden arbeiten weiterhin eng mit der Weltgesundheitsorganisation WHO zusammen. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, empfiehlt die WHO die konsequente Vermeidung von jeglichem Kontakt mit toten oder erkrankten Tieren. Zudem empfiehlt sie, allgemeine Hygienemaßnahmen konsequent zu beachten (häufiges Händewaschen, v.a. vor den Mahlzeiten, nur gut durchgegartes Fleisch essen). Unverändert sieht die WHO jedoch keine Veranlassung, Beschränkungen im Handels- und Reiseverkehr zu empfehlen.

In Reaktion auf die Ausbreitung des Virus hat das Auswärtige Amt zuletzt am 30. Januar 2017 seine Medizinischen Hinweise zu China wie folgt aktualisiert:

"In den letzten Wochen sind die menschlichen Infektionen an Vogelgrippe (hier Influenza A/H7N9) deutlich angestiegen. In der Regel kann ein direkter Kontakt mit infiziertem Geflügel nachgewiesen werden.
Bei Reisen nach China muss deshalb vor dem Besuch von Geflügelmärkten, dem Kontakt zu lebendem Geflügel und deren Ausscheidungen und der eigenen Zubereitung von frischen Geflügelprodukten gewarnt werden. Entsprechende Produkte sollten nur gut durchgegart gegessen werden. Reisende aus betroffenen Gebieten, die innerhalb von 10 Tagen nach Rückkehr Atemwegsbeschwerden und Fieber entwickeln, sollten dringend einen Arzt/eine Ärztin aufsuchen und auf den Besuch hinweisen."

Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns in China. Allen unseren Chinagästen geht es gut. Weitere Chinareisen beginnen zeitnah ab dem 12. Mai.

In Reaktion auf die seit Jahren in China auch bei Menschen auftretenden Infektionen mit Vogelgrippeviren unterschiedlichen Typs verzichten wir bereits seit langem auf den Besuch von Marktbereichen, in denen lebendes bzw. frisch geschlachtetes Geflügel zum Verkauf angeboten wird. Zudem sindalle Leistungsträger im Land angewiesen, ausschließlich gut durchgegartes Fleisch zu servieren und auf Geflügelfleisch bei Mahlzeiten mit fester Menüfolge ganz zu verzichten.

Alle unsere China-Gäste erhalten zusammen mit ihren Reiseunterlagen die jeweils aktuellen Medizinischen Hinweise des Auswärtigen Amtes. Sie sind grundsätzlich über das vergleichsweise häufige Auftreten von Vogelgrippe-Infektionen informiert. Zudem fordern unsere Reiseleiter am Beginn der Reise alle Gäste zu erhöhter Vorsicht und zum strikten Beachten der Hygieneempfehlungen der WHO auf.

Wir beobachten die weitere Entwicklung sehr sorgfältig: Sollte es zu einer Verschlechterung der Lage kommen, prüfen wir umgehend weitergehende Maßnahmen und informieren erneut.

Da unverändert kein erhöhtes Gesundheitsrisiko für Reisende erkennbar ist, besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Chinareisen.

Stand: 10. Mai 2017

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Länder mit kostenlosem Umbuchungsrecht bis vier Wochen vor Abreise

In folgenden Ländern bieten wir 2017 - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise an:

Ägypten

Äthiopien

Israel

Kenia

Madagaskar

Sudan

Türkei 

Tunesien

Stand: 01. September 2016

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Aus Sicherheitsgründen nicht bereiste Länder und Regionen

Für folgende Länder (Gebiete) besteht eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes:

  • Afghanistan
  • Ägypten: Norden der Sinaihalbinsel, Grenzgebiete zu Israel einschließlich Taba und entlegene Gebiete der Sahara
  • Algerien: Grenzgebiete zu Tunesien, Libyen, Niger, Mali, Mauretanien, Sahara-Region und die ländlichen Gebiete und Gebirgsregionen im Norden
  • Burkina Faso: Region Sahel im Norden und Grenzgebiet zu Mali im Westen, Provinzen Houet und Comoe
  • Eritrea: Grenzgebiete zu Äthiopien und Dschibuti
  • Georgien: Südossetien und grenznahe Gebiete
  • Irak
  • Japan: Region um das Akw Fukushima I
  • Jemen
  • Kamerun: Regionen Extrême-Nord sowie Grenzgebiete zur Zentralafrikanischen Republik, zu Nigeria und Tschad und Bakassi-Halbinsel
  • Kongo (Demokratische Republik Kongo): östliche und nordöstliche Landesteile
  • Libanon: Palästinensische Flüchtlingslager, Nordlibanon (u.a. Stadt und Kreis Tripoli) sowie Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek
  • Libyen
  • Mali: Landesteile nördlich des 14. Breitengrades
  • Mauretanien: Grenzgebiete zu Algerien und Mali
  • Niger mit Ausnahme der Hauptstadt Niamey
  • Nigeria: Nördliche Bundesstaaten Adamawa, Borno, Bauchi, Gombe, Yobe
  • Pakistan: Belutschistan und Nord-West-Territorien
  • Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
  • Somalia
  • Südsudan
  • Syrien
  • Tschad: Haupstadt N'Djamena sowie Region Tschad-See und Grenzgebiete zu Kamerun und der Zentralafrikanischen Republik
  • Ukraine: Bezirke Donezk und Luhansk im Osten des Landes
  • Zentralafrikanische Republik

Außerdem führen wir zusätzlich in folgende Länder und touristisch interessante Regionen derzeit aus Sicherheitsgründen keine Reisen durch:

  • Ägypten: Grenzgebiete zu Sudan, Israel und Libyen, Niltal zwischen Kairo und Quena und die Sinai-Halbinsel 
  • Äthiopien: nördliche Afar-Region und Region Benishangul-Gumez im Grenzgebiet zum Sudan, Gebiete östlich und südlich von Harar, Grenzregionen zu Eritrea und Somalia, Gambella-Region an der Grenze zu Südsudan sowie abgelegene Gebiete der Amhara- und Oromia-Region 
  • Algerien
  • Armenien: Berg-Karabach
  • Aserbaidschan: Grenzregion zu Berg-Karabach und Armenien
  • Bangladesch
  • Benin: Nationalpark W an Grenze zu Niger
  • Burkina Faso
  • Burundi
  • Dschibuti
  • El Salvador 
  • Eritrea
  • Georgien: Provinz Abchasien und Südossetien
  • Ghana: Northern Region
  • Guinea
  • Haiti
  • Honduras mit Ausnahme der Ausgrabungsstätte von Copan Ruinas
  • Indien: Jammu, Kaschmir (mit Ausnahme von Ladakh) sowie der Nordosten mit Assam mit Ausnahme der Transitroute von Guwahati nach Bhutan
  • Indonesien: Aceh, die Stadt Ambon auf den Molluken und Irian Jaya
  • Iran: Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan, Grenzgebiete zu Pakistan, Afghanistan und Irak
  • Israel: Grenzgebiete zu Libanon, Syrien und Gazastreifen sowie der Verbindungsstraße von Eilat zum Mittelmeer in direkter Nähe zur ägyptischen Grenze, Westjordanland mit Ausnahme von Tagesausflügen nach Bethlehem und den Transitrouten zum Toten Meer (N1, N90), Umgebung des Damaskus-Tors in der Jerusalemer Altstadt
  • Jordanien: Grenzgebiete zu Syrien
  • Kamerun
  • Kenia: Nordosten von Lamu bis zur somalischen Grenze und Ausflugsprogramme in Nairobi und der Altstadt von Mombasa
  • Kolumbien mit Ausnahme von Bogota und Umgebung, Karibikküste von Cartagena bis Santa Marta, Kaffeeregion mit Medellin sowie Neiva und San Agustin
  • Republik Kongo
  • Demokratische Republik Kongo
  • Kosovo: Nordkosovo ab Mitrovica 
  • Libanon
  • Madagaskar: Provinz Andosy und Strände in der Umgebung von Tulea
  • Malaysia: Osten von Sabah auf Borneo einschließlich der vorgelagerten Inseln
  • Malediven: Hauptstadt Male und alle anderen bewohnten Inseln
  • Mali
  • Marokko: Grenzgebiete zu Algerien mit Ausnahme der Region um Zagora und Erg Chebbi
  • Mauretanien
  • Mexiko: Grenzgebiete zu USA, Bundesstaaten Michoacan, Guerrero, Jalisco und Tamaulipas mit Ausnahme von Taxco
  • Mosambik: Region zwischen Save-Fluss und Gorongosa-Nationalpark 
  • Myanmar: Grenzgebiete zu Thailand, Indien und Bangladesch, Nordosten des Shan-Staates sowie Sittwe und Arakan
  • Nepal: Terai mit Ausnahme des Chitwan-Nationalparks 
  • Nicaragua: Atlantik-Region und Bezirk Jinotega und Grenzgebiete zu Honduras
  • Niger
  • Nigeria
  • Pakistan
  • Panama: Provinz Darien und Stadtzentrum von Colon
  • Papua-Neuguinea: Insel Bougainville
  • Philippinen: Gesamte Südregion inklusive Mindanao, Sulu-Archipel, Yolo und Basilan
  • Russland: Nordkaukasus-Region
  • Senegal: Entlegene Grenzgebiete zu Mali und Mauretanien sowie entlegene Gebiete der Provinz Casamance
  • Sudan mit Ausnahme des Niltals nördlich von Khartum und der Hauptstadt Khartum
  • Thailand: Südliche Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songkla sowie Preah Vihear im Grenzgebiet zu Kambodscha
  • Tschad
  • Türkei: Ankara, Istanbul und der gesamte Südosten einschließlich der Grenzgebiete zu Syrien und Irak 
  • Tunesien: Gebiet südlich der Linie Tozeur-Douz-Ksar Ghilane-Tataouine-Zarzis, Kasserine-Region
  • Uganda: Karamoja-Region im Norden und unmittelbare Grenzgebiete zur DR Kongo
  • Ukraine: Halbinsel Krim und östliche Landesteile
  • Venezuela

Stand: 23. Februar 2017

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Gemeinschaftliche Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen Stand: 17.5.2017

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