Reisesicherheit aktuell

Spanien: Angriff auf zwei Kirchen im südspanischen Algeciras

Laut Medienberichten ist ein mit einer Machete bewaffneter Angreifer am 25. Januar abends in der andalusischen Stadt Algeciras in zwei Kirchen eingedrungen. Dabei wurde ein Mesner getötet, mehrere Personen erlitten Verletzungen. Nach Angaben der Behörden handelt es sich um einen Einzeltäter marokkanischer Herkunft, die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Terrorverdacht.

Grundsätzlich besteht in Spanien – wie in vielen westeuropäischen Ländern – eine erhöhte Gefahr terroristischer Anschläge. Seit den Anschlägen von Barcelona und Cambrils im August 2017 ist es jedoch in Spanien zu keinen größeren Anschlägen gekommen, landesweit gilt dennoch unverändert die zweithöchste Terrorwarnstufe.

Aktuell reisen aus saisonalen Gründen keine Gäste von uns in Spanien. Die nächsten Andalusien-Reisen sind wieder ab der zweiten Februarhälfte geplant. Aufenthalte und Besichtigungen in Algeciras sind bei keiner unserer Andalusien-Reisen vorgesehen.

Für Umbuchungen und Stornierungen unserer Spanienreisen im Jahr 2023 gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen. 

Stand: 26. Januar 2023

 

 

Peru: Kein Ende der innenpolitischen Spannungen in Sicht

In Peru ist nach der Amtsenthebung von Staatspräsident Pedro Castillo und der Übernahme der Amtsgeschäfte durch die Vizepräsidentin Dina Boluarte kein Ende der innenpolitischen Spannungen in Sicht.

Die in unverminderter Heftigkeit anhaltenden Proteste, bei denen bereits zahlreiche Menschen ums Leben gekommen sind, zeigen die tiefe soziale, kulturelle und politische Spaltung des Landes. Beobachter erwarten derzeit keine rasche Annäherung der politischen Lager und in der Konsequenz auch keine rasche Lage-Beruhigung.

Zentren der Proteste sind unverändert die Region um Cuzco mit dem Urubamba-Tal und Machu Picchu, der peruanische Teil des Titicaca-Sees sowie die Stadt Arequipa. Die für den nationalen Flugverkehr wichtigen Flughäfen von Arequipa, Cuzco und Juliaca funktionieren nicht oder nur eingeschränkt. Ebenso erheblich behindert sind die wichtigen Bahn- und Busverbindungen in der Region. Zudem haben die Behörden am 21. Januar die archäologische Stätte von Machu Picchu bis auf Weiteres für Besucher geschlossen. Die Regierung verhängte über zahlreiche Regionen einen 30-tägigen Notstand.

In Reaktion auf die anhaltenden Spannungen hat das Auswärtige Amt am 16. Januar seinen Sicherheitshinweis zu Peru erneut aktualisiert und verschärft: Es informiert über die Lage, über die erheblichen Einschränkungen im Andenhochland und rät unverändert von allen nicht notwendigen, also auch touristischen, Reisen nach Peru ab. Ein dringendes Abraten gilt für Reisen in die Regionen Cuzco, Apurímac und Arequipa.

Aktuell reisen keine Gäste von uns in Peru. Wegen der Proteste hatten wir bereits im Dezember alle über den Jahreswechsel und bis Ende Februar 2023 beginnenden Peru-Reisen abgesagt.

Weitere Reisen nach Peru sollten ab dem 17. März beginnen. Vor dem Hintergrund der Lageverschärfung, der großflächigen Beeinträchtigungen im Raum Cuzco und des derzeitigen Abratens durch das Auswärtige Amt sehen wir aktuell keine Möglichkeit, unsere Peru-Reisen durchzuführen.

Wir sehen uns daher gezwungen, unsere am 17. März beginnende Studienreise „Südamerika – Höhepunkte“ mit ihrem einwöchigen Aufenthalt in Peru abzusagen. Betroffene Kunden informieren wir umgehend.

Über die Durchführung unserer Peru-Reisen nach Mitte März entscheiden wir schrittweise, je nach Lage-Entwicklung bis spätestens einen Monat vor Reisebeginn.

Für Umbuchungen und Stornierungen unserer Peru-Reisen ab April 2023 gelten unverändert die allgemeinen Geschäftsbedingungen. 

Stand: 24. Januar 2023

Link zum Auswärtigen Amt

Uganda: Ende des jüngsten Ebola-Ausbruchs

Seit Oktober 2022 kam es in einigen Regionen Ugandas zum Ausbruch des Ebola-Sudan-Virus. Besonders betroffen war die Zentralregion, aber auch in der Hauptstadt Kampala gab es vereinzelte Infektionsfälle.

Bereits seit November 2022 war das Infektionsgeschehen rückläufig. Nachdem nun über 42 Tage keine Neuinfektionen aufgetreten sind, gelten die Infektionsketten nun als endgültig unterbrochen. Das ugandische Gesundheitsministerium hat daher am 11. Januar 2023 den Ausbruch für beendet erklärt.

Das Auswärtige Amt hat ebenfalls am 11. Januar seinen Reisehinweis zu Uganda aktualisiert. Es informiert darin über das Ende des jüngsten Ausbruchs und rät nun nicht mehr von Aufenthalten in den vom Infektionsgeschehen besonders betroffenen Bezirken ab.

Aktuell reisen keine Gäste von uns in Uganda. Die nächsten Ugandareisen sind wieder ab dem 21. Januar vorgesehen.

In Reaktion auf den Ebola-Ausbruch haben wir unsere Reiserouten im Januar so abgeändert, dass Fahrten durch und Aufenthalte in den Infektionsgebieten vermieden wurden. Wir werden nun schrittweise prüfen, ob eine Rückkehr zum ursprünglichen Routing möglich und sinnvoll ist. Die Umroutungen haben in keinem Fall zu größeren Einschränkungen oder einen Verzicht auf den Besuch in einem der wichtigen Nationalparks geführt.

Ab Februar führen wir nun alle Uganda-Reisen wie ursprünglich geplant durch.

Für Umbuchungen und Stornierungen unserer Reisen nach Ostafrika gelten im Jahr 2023 die allgemeinen Geschäftsbedingungen. 

Stand: 12. Januar 2023

Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amts

Sri Lanka: Durchführung von Reisen nach Sri Lanka wieder möglich

Die innenpolitische Lage in Sri Lanka war in den vergangenen Monaten vor dem Hintergrund der anhaltenden schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise angespannt. Nun gibt es in Teilbereichen erste Anzeichen für eine Verbesserung der Situation. Dies gilt in besonderem Maße für die Versorgungssicherheit touristischer Betriebe.

In Reaktion auf die positive Entwicklung der Lage im Inselstaat hat das Auswärtige Amt am 9. Dezember seinen Sicherheitshinweis zu Sri Lanka aktualisiert. Es rät nicht mehr von Reisen ab, ruft aber wegen der unverändert angespannten Situation im Land zu erhöhter Vorsicht und zur sorgfältigen Beobachtung der weiteren Entwicklung auf.

Aktuell reisen keine Gäste von uns in Sri Lanka. Wegen der anhaltend angespannten Lage hatten wir schrittweise alle Reisen nach Sri Lanka bis zum Jahresende abgesagt.

Nach der veränderten Sicherheitseinschätzung des Auswärtigen Amtes vom 9. Dezember sehen wir nun allerdings keine Notwendigkeit mehr, auf Reisen nach Sri Lanka im Jahr 2023 zu verzichten. Wir werden alle ab Anfang Februar geplanten Reisen wie vorgesehen durchführen und die gebuchten Gäste entsprechend informieren.

Für Umbuchungen und Stornierungen unserer Sri-Lanka-Reisen im Jahr 2023 gelten ab sofort wieder die allgemeinen Geschäftsbedingungen. 

Stand: 9. Dezember 2022

Aus Sicherheitsgründen nicht bereisbare Länder und Regionen

Für diese Länder und Regionen gilt aktuell eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, eine Reisedurchführung ist daher nicht möglich:

  • Afghanistan
  • Ägypten: Norden der Sinai-Halbinsel, ägyptisch-israelisches Grenzgebiet (mit Ausnahme von Taba) und entlegene Gebiete der Sahara
  • Äthiopien: Regionen Tigray, Afar, Amhara, sowie Teile von Oromia, Somali, Benishangul-Gumuz und Gambella
  • Algerien: Grenzgebiete zu Tunesien, Libyen, Niger, Mali, Mauretanien und zur Westsahara
  • Armenien: Gesamtes Grenzgebiet zu Aserbaidschan sowie Region Berg-Karabach
  • Aserbaidschan: Aserbaidschanisch kontrollierte Gebiete von Berg-Karabach und gesamtes Grenzgebiet zu Armenien
  • Belarus
  • Burkina Faso mit Ausnahme der Hauptstadt Ouagadougou
  • Elfenbeinküste: Grenzgebiete zu Liberia, Mali und Burkina Faso
  • Eritrea
  • Haiti
  • Irak mit Ausnahme der Region Kurdistan-Irak
  • Iran
  • Jemen
  • Kamerun: Region Extrême-Nord (einschließlich des Tschadsees), Regionen North-West und South-West, Grenzgebiete zu Nigeria, zu Tschad, zur Zentralafrikanischen Republik sowie Bakassi Halbinsel
  • Libanon: Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek sowie grenznahe Gebiete zu Syrien und Israel und palästinensische Flüchtlingslager 
  • Libyen
  • D.R. Kongo: Östliche und nordöstliche Landesteile inklusive der Grenzregion zu Uganda
  • Mali
  • Mauretanien: Grenzgebiete zu Algerien und Mali
  • Mosambik: Provinz Cabo Delgado im Norden des Landes
  • Myanmar
  • Niger mit Ausnahme der Städte Agadez, Zinder, Moradi, Tahoua und Dosso
  • Nigeria: nördliche Bundesstaaten Borno, Gombe, Kaduna, Kano, Sokoto Yobe, Sokoto, Katsina, Zamfara und Jigawa, Norden des Bundesstaats Adamawa
  • Pakistan: Nordwestliche Grenzprovinz zu Afghanistan (NWFP), „Line of Control“ zu Indien und Belutschistan 
  • Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
  • Philippinen: Halbinsel Zamboanga, nördliches Mindanao, Davao-Region, Soccsksargen, Sulu-Archipel und Süd-Palawan
  • Russland: Verwaltungsbezirke (Oblasts) im Grenzgebiet zur Ukraine
  • Somalia
  • Südsudan
  • Syrien
  • Tschad: Grenzgebiete zu Kamerun, zur Zentralafrikanischen Republik und zu Libyen sowie Region des Tschadsees
  • Ukraine
  • Venezuela: Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien
  • Zentralafrikanische Republik


Zusätzlich bieten wir derzeit aufgrund der aktuellen Sicherheitslage in folgende Staaten und Regionen keine Reisen an:

  • Ägypten: Gesamte Sinai-Halbinsel mit Ausnahme von Sharm-el-Sheikh, Ausflüge und Aufenthalte in nicht ausreichend gesicherte Gebiete der Sahara
  • Algerien
  • Äthiopien mit Ausnahme von Umsteigeverbindungen am internationalen Flughafen von Addis Abeba
  • Bangladesch
  • Benin: Region Alibori im Norden einschließlich Nationalpark „W“ und Pendjari-Park sowie Grenzgebiete zu Burkina Faso und Niger
  • Burkina Faso
  • Burundi
  • Dschibuti
  • Ecuador: Grenzregion zu Kolumbien
  • Georgien: Provinzen Abchasien, Südossetien und grenznah zu diesen Provinzen liegende Gebiete
  • Ghana: Gesamter Norden, insbesondere die Grenzregion zu Burkina Faso
  • Honduras mit Ausnahme der archäologischen Zone von Copán bei Anreise über Guatemala
  • Indien: Jammu und Kaschmir mit Ausnahme von Ladakh sowie der Nordosten einschließlich dem Bundesstaat Assam
  • Indonesien: Provinzen Papua, West-Papua, Aceh und die Stadt Ambon auf den Molukken
  • Israel: Grenzgebiete zum Libanon, zu Syrien, Ägypten und zum Gaza-Streifen; keine Besichtigungen in der Altstadt von Jerusalem an Freitagen und hohen jüdischen oder muslimischen Feiertagen
  • Kamerun
  • Kenia: Grenzregion zu Somalia einschließlich der Provinz Lamu
  • Kolumbien mit Ausnahme von Bogota und Umgebung, der Nordküste von Cartagena in Richtung Osten bis Riohacha, der Region Mompós, der Kaffeeregion mit Medellin sowie Neiva, San Agustin und Popáyan
  • Kongo (Demokratische Republik)
  • Korea (Demokratische Volksrepublik)
  • Kosovo: Gemeinden Nord-Mitrovica, Zvecan, Leposavic und Zubin Potok im nördlichen Grenzgebiet zu Serbien
  • Libanon
  • Malaysia: Osten der Provinz Sabah auf Borneo und vorgelagerte Insel
  • Malediven: Hauptstadt Male
  • Mali
  • Marokko: Westsahara, Grenzgebiete zu Algerien mit Ausnahme der touristisch erschlossenen Regionen um Zagora (Draa-Tal) und Erfoud/Merzouga (Erg Chebbi)
  • Mauretanien
  • Mexiko: Gesamte Grenzregion zu den USA, die Bundesstaaten Colima, Guanajuato, Guerrero mit Ausnahme von Tagesausflügen nach Taxco, Michoacan, Sinaloa, Tamaulipas, Zacatecas sowie die Straße zwischen San Cristobal und Palenque im südlichen Bundesstaat Chiapas
  • Republik Moldau
  • Mosambik: Gesamter Norden mit Bezirk Pemba in der Provinz Cabo Delgado sowie die Provinz Niassa
  • Nepal: Terai mit Ausnahme des Chitwan-Nationalparks
  • Nicaragua: Gesamte Atlantikregion sowie die nördlichen Departments Estelí, Jinotega, Matagalpa und Nueva Segovia
  • Niger
  • Nigeria
  • Pakistan
  • Panama: Darien-Region im Grenzgebiet zu Kolumbien
  • Peru: Abgelegene Regionen am Ostrand der Anden im Bereich der Flüsse Apurimac, Ene und Mantaro
  • Ruanda: Gebiete nördlich der Nationalstraßen 4 und 8 an der Grenze zur D.R. Kongo
  • Russland
  • Senegal: entlegene Grenzgebiete zu Mali und Mauretanien; Südprovinz Casamance mit Ausnahme der Hauptstraße Ziguinchor zur Grenze nach Guinea-Bissau
  • Sudan
  • Tadschikistan: Gesamtes Grenzgebiet zu Afghanistan inkl. Bezirk Ischkaschim in der Autonomen Provinz Berg Badachschan
  • Tansania: Süden der Provinz Mtwara an der Grenze zu Mosambik
  • Thailand: Südliche Provinzen Narathiwat, Pattani, Songkla und Yala
  • Tschad
  • Tunesien: Grenzgebiete zu Algerien und Libyen, Süden südlich der Linie Tozeur – Douz - Ksar Ghilane - Tatouine – Zarzis; Provinz Kasserin
  • Uganda: Gebiet südlich der Linie Bunagana – Kyyanika einschließlich des Mgahinga Gorilla Nationalparks, alle unmittelbaren Grenzgebiete zur D.R. Kongo und zum Südsudan
  • Venezuela

Stand: 12. Dezember 2022

Teilnahmevoraussetzung für unsere Reisen

Für die Teilnahme an unseren Reisen im Jahr 2023 gilt die 2G-Regel. Die Teilnahme an unseren Reisen ist daher nur Geimpften mit Nachweis eines vollständigen Impfschutzes bzw. Genesenen mit entsprechendem Nachweis möglich. Dies gilt auch für Kinder ab zwölf Jahren.
An Covid-19 erkrankte sowie positiv getestete Gäste sind von der Teilnahme an unseren Reiseprogrammen ausgeschlossen.

Unsere Bestimmungen richten sich nach den entsprechenden Vorgaben des deutschen Gesetzgebers (Infektionsschutzgesetz). Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass ab dem 1. Oktober 2022 ein vollständiger Impfschutz nur nach einer Dreifach-Impfung besteht. Gelten in einzelnen Reiseländern abweichende, strengere Bestimmungen, gelten diese. In diesem Fall informieren wir Sie über die länderbezogenen Reiseinformationen.

Unabhängig von diesen Teilnahmevoraussetzungen gelten für alle Reisen unsere bekannten allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Stand: 2. Januar 2023

Gemeinschaftliche Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen Stand: 1. Juni 2022
Hygiene- und Sicherheitskonzept

Corona-Schutz bei Marco Polo: Wir berücksichtigen alle erforderlichen Hygienemaßnahmen, gesetzlichen Bestimmungen und offiziellen Empfehlungen.

FAQs zur Reisedurchführung

Antworten auf häufig gestellte Fragen unserer Gäste rund um die praktische Durchführung von Marco Polo Reisen in der Pandemie.