Marco Polo Reisen - Reise in der Gruppe - Entdecker

Entdeckerreisen im Team

Reise in der Gruppe - Entdecker

Peru
Zwischen Amazonien und Andengipfeln

Reise-Nr. ST 6640

zur Buchung

  • Zweiwöchige Rundreise zu den Höhepunkten von Peru
    Andenaufenthalt mit Machu Picchu
    Natur pur: drei Tage in einer Urwald-Lodge im Amazonas-Tiefland
    Peru live bei Gastgebern am Titicacasee
    Viele Mehrfachübernachtungen

    Anden und Kordilleren. Schneebedeckte Gipfel und ein See, groß wie ein Meer. 4000 m Höhenunterschied zwischen Amazoniens Dschungel und Titicacasee. Wir wechseln vom Pazifikstrand ins Hochgebirgsklima und sind mit Sommer-Outfit und Alpakapulli für alles gerüstet. Und was uns auf dieser Rundreise zu den Höhepunkten Perus noch erwartet: Zeugnisse prächtiger Hochkulturen, farbenfrohe Märkte, ein (All-)Tag mit Indígenas - und Zeit, das wohl abwechslungsreichste Land Südamerikas ganz für sich zu entdecken!

    price ab 3049 € (ca. 3239 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 2 Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2021

    Weitere wichtige Informationen
    Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Kataloge und Beratung .
  • 1. Tag, Sonntag, 11.10.2020: Flug nach Peru

    Abends Zubringerflug nach Madrid und von dort gegen Mitternacht weiter nach Lima (Flugdauer ca. 12 Std.).

    2. Tag, Montag, 12.10.2020: Lima

    Ankunft am Morgen. Nach einem gemeinsamen Frühstück nimmt Sie Ihr Marco Polo Scout mit: Die Citytour durch Lima beginnt mit dem kolonialen Erbe in der Altstadt und den schaurigen Katakomben von San Francisco. Den anschließenden Bummel durchs Künstlerviertel Barranco runden wir beim Mittagessen mit der faszinierenden Kreativität der peruanischen Küche ab. Der Rest des Tages ist frei. (F/M)

    3. Tag, Dienstag, 13.10.2020: Lima - Amazonien

    Vormittags Flug über die Anden nach Puerto Maldonado. Landeanflug auf eine andere Welt: Schier endloser Dschungel, dazwischen milchkaffeebraune Flüsse - das Abenteuer Amazonas-Tiefland kann beginnen. Schnell das Hauptgepäck deponiert, dann geht es per Langschwanzboot zur rustikalen Urwald-Lodge. Ihr örtlicher Scout nimmt Sie nachmittags mit zu einer ersten Wanderung: auf der Suche nach Kaimanen ... Drei Übernachtungen. (F/M/A)

    4. - 5. Tag, Mi, 14.10.2020 - Do, 15.10.2020: Amazonas-Regenwald

    Zwei Tage abwechslungsreiche Dschungelwelt pur! Bei Wanderungen begleiten uns Affenfamilien und schwingen sich durch die Wipfel. Schildkröten, Riesenotter und Tapire lassen sich mit etwas Glück vom Boot aus im dichten Dschungel sichten. Auf der Affeninsel halten wir Ausschau nach Kapuziner-, Löwen- und Totenkopfäffchen. Und von einem Beobachtungsturm schweift der Blick über den Urwald. Tukane, Aras und Raubvögel kreisen über den Baumkronen und den Moriche-Palmen. (F/M/A)

    6. Tag, Freitag, 16.10.2020: Amazonien - Heiliges Tal

    Vormittags per Boot zurück nach Puerto Maldonado, und in weniger als einer Flugstunde finden wir uns in den Anden wieder: Cuzco (3400 m). Einen ersten Panoramablick auf die Inkahochburg gibt's von der Festung Sacsayhuamán aus, dann nimmt unser Bus erst mal den Abzweig ins tiefer gelegene Heilige Tal. Zwei Übernachtungen in Urubamba (2860 m). (F)

    7. Tag, Samstag, 17.10.2020: Machu Picchu

    Das Abenteuer wird groß, die Schiene schmal. Langsam zuckelt die Schmalspurbahn mit uns an Bord durchs Urubambatal Richtung Huayna Picchu, dem sagenumwobenen Zuckerhut der Kordilleren. Inmitten der spektakulären Natur dort liegt Machu Picchu, die vergessene Stadt der Inka, die erst 1911 wiederentdeckt wurde. Die Inka nannten sie Inti-Huatana, den Ort, an dem die Sonne festgebunden ist. Staunen erlaubt! Am späten Nachmittag Rückfahrt mit dem Zug. (F)

    8. Tag, Sonntag, 18.10.2020: Heiliges Tal - Cuzco

    Sonntagvormittag in Pisak: In der Pfarrkirche findet gerade der Gottesdienst statt - wenn Sie möchten, mit Ihnen. Textsicherheit auf Quechua erwartet hier niemand ... Auch vor der Kirche herrscht Trubel: Es ist Markttag! Aus den umliegenden Bergdörfern kommen die Bauern, um ihre Produkte zu verkaufen. Ihnen gefallen die bunten Stoffe des Hochlandes? Dann sind Sie anschließend bei der Weberkooperative goldrichtig, bevor es weiter nach Cuzco geht. Drei Übernachtungen. (F/M)

    9. Tag, Montag, 19.10.2020: Cuzco

    Cuzco sehen und suchen, was von den Inka noch erhalten ist. Teilweise stehen ja die Steine der Spanier darauf. Wir streifen vom Sonnentempel Koricancha zur Inkamauer und von der Plaza de Armas zur Kathedrale. In dem Gotteshaus sehen wir Werke der berühmten Escuela Cusquena, bei denen sich europäischer Malstil mit indianischen Motiven verbindet: Da wird schon mal auf einem Abendmahl-Gemälde Meerschweinchen gegessen und Chicha getrunken! Der Rest des Tages gehört Ihnen. (F)

    10. Tag, Dienstag, 20.10.2020: Cuzco

    Freier Tag in der früheren Inkahauptstadt. Genießen Sie Ihren Urlaub beim Streifzug durch Boutiquen und Handwerksstätten des Viertels San Blas - oder darf es eine Kostprobe der andinen Küche sein? Ihr Scout organisiert gerne die Teilnahme an einem der begehrten Kochkurse. Oder lassen Sie heute lieber kochen? Cuzcos Restaurantszene bietet so manche kulinarische Überraschung: Kosten Sie doch mal Alpaka-Steak - so gut wie null Cholesterin, aber dafür voller Geschmack! Und wer Lust auf eine weitere Inkastätte hat, die auch noch nicht so stark besucht ist, begleitet den Scout zum nahe gelegenen Tipón (49 €). Die Bewässerungssysteme funktionieren noch heute! (F)

    11. Tag, Mittwoch, 21.10.2020: Cuzco - Sicuani

    Erste Etappe Richtung Titicacasee: Der komfortable Reisebus bringt uns heute durch das fruchtbare Tal des Vilcanota zum monumentalen Raqchi-Tempel und zur Barockkirche in Andahuaylillas. Unser Tagesziel ist das unscheinbare Städtchen Sicuani (3550 m), in dem wir ein ausgesprochen hübsches Hotel entdeckt haben. (F/A)

    12. Tag, Donnerstag, 22.10.2020: Sicuani - Llachon

    Gleich nach dem Frühstück geht es hinauf zum 4350 m hohen La-Raya-Pass, den wir bereits nach ca. einer Stunde Fahrzeit erreichen. Anschließend rollt unser Bus durch einsame Hochgebirgslandschaften, nur vereinzelt gibt es kleine Dörfer, am Wegesrand verkaufen Bäuerinnen Andenkäse. In Juliaca nehmen wir den Abzweig zur Halbinsel Llachon am Titicacasee. Am Ende der Fahrt begrüßen uns unsere Gastgeber im Dorf: See- und Landleben pur. Wie wäre es am Nachmittag mit einer Wanderung auf einen der Hügel? Sicher ein Viertausender! Lassen Sie es ruhig angehen, die Mühen werden mit einem tollen Seepanorama belohnt. Für authentisches Dorfleben am See übernachten wir heute in schlichten Privathäusern. (F/M/A)

    13. Tag, Freitag, 23.10.2020: Llachon - Puno

    Am Vormittag heißt es Abschied nehmen von unseren freundlichen Gastgebern. Unten am Steg liegt bereits das Boot, das uns auf die Isla Taquile bringt - die Insel der strickenden Männer. Warum die Männer hier die Stricknadeln in der Hand haben und was die Farben der typischen Strickmützen über das Leben der Bewohner aussagen, erzählt Ihnen Ihr Scout. Mit einem Zwischenstopp bei den schwimmenden Inseln der Urus bringt uns das Boot dann weiter nach Puno. Am Abend feiern wir Abschied von Peru in einem typischen Restaurant. (F/M/A)

    14. Tag, Samstag, 24.10.2020: Rückflug von Südamerika

    Die Heimreise beginnt: Mit einem Zwischenstopp bei den geheimnisvollen Grabtürmen von Sillustani fahren wir vormittags nach Juliaca und fliegen von dort nach Lima. Am Abend Flug von Lima nach Madrid (Nachtflug, Flugdauer ca. 12 Std.). (F)

    15. Tag, Sonntag, 25.10.2020: Ankunft in Europa

    Am Nachmittag Ankunft in Madrid und Weiterflug mit Ankunft abends.

    F: Frühstück M: Mittagessen A: Abendessen

    price ab 3049 € (ca. 3239 CHF) pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 2 Abreisetermine an.

    Diese Reise in der Saison 2021

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

    Ihre Hotels

    Änderungen vorbehalten
    Ort Nächte Hotel
    Lima 1 Casa Andina Standard***
    Pto. Maldonado 3 Ecoamazonia LodgeLodge
    Urubamba 2 Hacienda del Valle***
    Cuzco 3 Taypikala Cuzco***
    Sicuani 1 Wilkamayu***
    Llachon 1 Privatunterkunft-
    Puno 1 Hacienda Puno***
  • Marco Polo Live
    "Allin hamusqa kapaychik!" So begrüßen uns unsere Gastgeber am 12. Tag auf Quechua, in ihrer Sprache. Landleben und -alltag sind angesagt. Ob bei den Quinoabauern auf dem Feld oder bei den Fischern am Ufer des Titicacasees. Und abends entflammt dann ein Holzstoß; die Quechua stimmen ihre Rhythmen an - eine einzigartige mystische Atmosphäre umgibt uns. Unvergesslich!
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2020 Info DZ * EZ * Flug ab
    15.03.–29.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2989 (ca. 3175 CHF) 3388 (ca. 3599 CHF)
    05.04.–19.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3049 (ca. 3239 CHF) 3448 (ca. 3663 CHF)
    24.05.–07.06. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3049 (ca. 3239 CHF) 3448 (ca. 3663 CHF)
    12.07.–26.07. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3199 (ca. 3398 CHF) 3598 (ca. 3822 CHF)
    30.08.–13.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3049 (ca. 3239 CHF) 3448 (ca. 3663 CHF)
    11.10.–25.10. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3049 (ca. 3239 CHF) 3448 (ca. 3663 CHF)
    01.11.–15.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3049 (ca. 3239 CHF) 3448 (ca. 3663 CHF)

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 3.7.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

    Weitere Termine im Reisejahr 2021

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug mit LATAM Airlines (Economy, Tarifklasse N) von Frankfurt nach Lima und zurück, nach Verfügbarkeit
    • Inlandsflüge (Economy) mit LATAM Airlines lt. Reiseverlauf
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 160 €)
    • Sitzplatzreservierung
    • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit guten, landesüblichen Bussen
    • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
    • Bahnfahrt von Ollantaytambo nach Machu Picchu und zurück
    • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels und einer Urwald-Lodge; eine Übernachtung in einer einfachen Privatunterkunft mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen (Kaltwasser)
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Eintritte (ca. 150 €), u. a. Machu Picchu
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
    • Reiseliteratur (ca. 15 €)
    • Deutsch sprechende, wechselnde Marco Polo Reiseleitung; keine Marco Polo Reiseleitung auf der Busfahrt von Sicuani nach Llachon
    • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen 

     

     

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen  

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.

    Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

    Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise nach Peru eine Geburtsurkunde vorweisen. Es wird empfohlen, eine internationale Geburtsurkunde bzw. eine beglaubigte englische oder spanische Übersetzung mitzuführen. Die internationale Geburtsurkunde ist nur im Standesamt am Geburtsort erhältlich. Minderjährige, die ohne ihre Eltern reisen, müssen weitere Dokumente mit sich führen. Bitte erkundigen Sie sich in diesem Fall beim zuständigen Konsulat.

    Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ umgehend vollständig ausgefüllt an uns zurück. Falls wir die Passdaten nicht rechtzeitig vorliegen haben, können wir Ihnen den Zutritt nach Machu Picchu nicht garantieren.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Corona-Vorsorgemaßnahmen

    Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

    Ausrüstung 

    Ergänzend zu den o. g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    • Tagesrucksack
    • Badesachen
    • Taschenlampe
    • evtl. Schlafsack-Inlet
    • kleines Handtuch

    Als Hauptgepäck ist ein strapazierfähiger Rollkoffer ausreichend und ein Treckingrucksack nicht zwingend notwendig.

    Für den Aufenthalt am Amazonas sollten Sie eine faltbare Reisetasche mitnehmen, in der Sie das Tagesgepäck für 3 Übernachtungen verstauen können. Der große Koffer bleibt dann in Puerto Maldonado zurück.

    Sicherheitseinrichtungen in den lateinamerikanischen Hotels  

    Bitte beachten Sie, dass in Lateinamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:

    • Fensterbrüstungen und Geländer weisen nicht die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf
    • Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm
    • Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.
    • fehlenden Isolierung an Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte
    • unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren
    • Unebenheiten im Gelände der Außenanlagen

    Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.

    Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

    Sicherheitsgurte im Bus 

    Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.

     

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Peru. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Peru ist zwar ein weitgehend stabiles Reiseland, soziale und politische Spannungen führen aber im ganzen Land immer wieder zu spontanen, auch gewalttätigen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden. Diese richten sich zwar nicht gegen Touristen, können aber zu Verzögerungen im Tagesprogramm und zu kurzfristigen Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf führen.

    Wie Sie dem Hinweis des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist in ganz Peru wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, besondere Umsicht erforderlich. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von sozialen Brennpunkten und haben unsere Routen so geplant, dass längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem bitten wir Sie, im Interesse Ihrer Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.

    Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Südamerika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

    Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Peru.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Marco Polo-Team

    Stand: 01. Juli 2020

    Sicherheitshinweis 

    Peru

    Unverändert gültig seit: 01.07.2020

    Aktuelles

    Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Peru weiterhin gewarnt.

    Die Grenzen des Landes sind geschlossen, und der internationale Passagierverkehr auf dem Land-, Luft-, See- und Flussweg ist ausgesetzt. Es ist damit seit 16. März 2020 nicht mehr möglich, nach Peru ein- oder auszureisen. Mit einer Wiederaufnahme des internationalen Flugverkehrs ist bis auf Weiteres nicht zu rechnen.

    Die peruanische Regierung hat den am 16. März 2020 ausgerufenen Ausnahmezustand bis einschließlich 31. Juli 2020 verlängert. Seit 1. Juli 2020 gilt eine Ausgangssperre in der Zeit von 22 Uhr bis 4 Uhr.

    Für die Regionen Arequipa, Ica, Junín, Huánuco, San Martín, Madre de Dios und Áncash gilt eine Ausgangssperre in der Zeit von 20 Uhr bis 4 Uhr, an Sonntagen gilt eine ganztägige Ausgangssperre. Zudem besteht in diesen Regionen bis auf weiteres eine „obligatorische soziale Isolierung (Quarantäne)“ für alle. Während des Ausnahmezustands müssen sich alle zu Hause oder in einer Unterkunft aufhalten. Das Verlassen ist nur zu besonderen Gelegenheiten gestattet, so etwa für einen Angehörigen des Haushalts, um Lebensmittel einzukaufen sowie eine Bank oder Apotheke aufzusuchen, ebenso für Personen, die sich im Notfall in ärztliche Behandlung begeben müssen.

    In den übrigen Regionen gelten die vorgenannten Beschränkungen nur noch für Kinder bis 14 Jahre und Personen, die älter als 65 Jahre sind, sowie für Personen, die einer gesundheitlichen Risikogruppe angehören (z.B. mit Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Herzerkrankungen, Lungenkrankheiten oder Krebs). Kinder bis 14 Jahren dürfen sich in Begleitung eines Erwachsenen, der im selben Haushalt wohnt, für eine Stunde außerhalb der Wohnung aufhalten, müssen jedoch im Umkreis von 500 Metern zur Wohnung bleiben. Sie müssen dabei eine Mund-Nasen-Maske tragen und eine Distanz von mindestens zwei Metern zu anderen Personen einhalten.

    In der Öffentlichkeit muss von allen Personen eine Mund-Nasen-Maske getragen und eine Distanz von mindestens einem Meter zu anderen Personen eingehalten werden.

    • Informieren Sie sich zu den detaillierten Regelungen aus dem Regierungsdekret in spanischer Sprache.

    • Sollten Sie sich noch touristisch in Peru aufhalten, halten Sie Ihre Daten in der Krisenvorsorgeliste unbedingt aktuell und informieren Sie sich über die Webseite der deutschen Botschaft Lima.

    • Halten Sie sich an die geltenden Bestimmungen im Land insbesondere an die Ausgangssperre.

    • Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus.

    Innenpolitische Lage

    Im gesamten Land führen soziale Unruhen, Streiks und Demonstrationen immer wieder auch zu teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen und Straßenblockaden, die auch Behinderungen im Reiseverkehr verursachen können. Auch die häufig von Touristen besuchten Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie Arequipa können davon betroffen sein.

    Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte, es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist dort zu rechnen.

    • Meiden Sie grundsätzlich Demonstrationen sowie die Elendsviertel in Großstädten.

    • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu passieren, sondern weichen Sie aus oder warten Sie die Normalisierung der Lage ab.

    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Die Kriminalitätsrate in Peru und das Risiko, Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, ist insbesondere in Elendsvierteln der Großstädte, im öffentlichen Nahverkehr, an Busbahnhöfen, in Einkaufsstraßen und auf Märkten hoch.

    Insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco gibt es vereinzelte nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt.

    In der Region um Puerto Maldonado erfolgten im Frühjahr 2019 vereinzelte Raubüberfälle auf Touristengruppen als auch auf ein Hotel.

    Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa wurden Überlandreisende überfallen.

    In Lima kommt es besonders abends in der Innenstadt und in den auch von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco zu Diebstählen, ebenso auf Märkten und in Busstationen.

    Beim Besuch von Bars und Diskotheken kann es zum Einsatz von K.O.-Tropfen kommen

    Insbesondere in Lima, Arequipa und Cusco sind Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert. Mit Express-Entführungen soll Bargeld mittels Abheben per Kreditkarte am Geldautomaten erzwungen werden.

    Raubüberfälle erfolgten auch wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt.

    Touristen wurden des Öfteren gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht, oftmals längerfristig angeworben über das Internet mit Aufbau eines Vertrauensverhältnisses.

    • Seien Sie abends in der Innenstadt von Lima und den Bezirken Miraflores und Barranco wie auch immer in Menschenmengen besonders vorsichtig.

    • Führen Sie keine nächtlichen Bus- und Überlandfahrten durch.

    • Organisieren Sie den Flughafentransfer nach Lima nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen lizensierten Taxi- und Busgesellschaften.

    • Nutzen Sie nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen, nehmen Sie kein Taxi ‚von der Straße'.

    • Seien Sie nachts möglichst nicht allein unterwegs und halten Sie sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen auf.

    • Leisten Sie bei Überfällen keine Gegenwehr und provozieren Sie die Täter nicht.

    • Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon.

    • Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen keine von Unbekannten an.

    • Tragen Sie bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper.

    • Verzichten Sie auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren und bewahren Sie diese in Fahrzeugen außer Sichtweite auf.

    • Rufen Sie im Notfall die Policía de Turismo (Touristenpolizei) in Lima in der Calle General Vidal 230, Tel. +511 4601060, 4600849, 4600921.

    • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Abschnitt Strafrecht.

    • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter und insbesondere bei Lockangeboten z.B. über das Internet skeptisch, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen und wenden Sie ggf. die Polizei.

    Natur und Klima

    Erdbeben

    Peru liegt in einer sehr seismisch aktiven Zone, so dass es regelmäßig zu Erdbeben kommt. Stärkere Erdbeben ereigneten sich zuletzt im August 2016 in der Provinz Caylloma, im Januar 2018 im Süden und Ende Mai 2019 im Norden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern.

    Vulkane

    Die Vulkane Sabancaya und Ubinas im Süden des Landes sind weiter aktiv. Es kommt vor allem zum Ausstoß von Asche, im Umkreis des Vulkans Ubinas wurden Evakuierungen angeordnet. Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region gab es jedoch bisher nicht.

    Überschwemmungen

    Das Klima ist im östlichen Amazonasgebiet feuchttropisch, im Hochland herrscht tropisches Hochgebirgsklima. An der Küste ist es im Sommer heiß und im Winter kühl.

    Insbesondere in der Regenzeit von Dezember bis März können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen und Gefährdungen im Reiseverkehr führen. Hiervon können auch touristische Sehenswürdigkeiten betroffen sein, so etwa in der Region Cusco, wo sich die Inkastadt Machu Picchu und der „Inka-Trail“ befinden.

    • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    • Halten Sie sich über die lokale Lage über die regionalen Büros der peruanischen Touristeninformation „ iPeru“ und die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI).

    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

    Haftungsausschluss 

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise 

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen 

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
    • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
    • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    Medizinische Hinweise 

    Aktuelles

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

    • Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.

    Aufgrund der Zunahme an Fällen von Dengue-Fieber wurde im Februar 2020 für die Regionen Loreto, Madre de Dios und San Martín ein gesundheitlicher Notstand ausgerufen.

    • Beachten Sie die Informationen im Abschnitt Dengue-Fieber.

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Bei direkter Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen ab einem Alter von neun Monaten empfohlen, die in Gebiete unterhalb von 2.300m in folgenden Regionen reisen: Amazonas, Loreto, Madre de Dios, San Martín, Ucayali, Puno, Cusco, Junín, Pasco, Huánuco, hoher Norden von Apurimac, hoher Norden von Huancavelica, hohes Nordosten von Ayacucho und der Osten von Piura. In Gebieten oberhalb von 2.300m (inklusive der Stadt Cusco, Lima, Machu Picchu und dem Inka Trail) ist keine Gelbfieberimpfung empfohlen. Aus Peru kommend kann der Nachweis der Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.

    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.

    • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.

    • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    Zika-Virus-Infektion

    Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

    • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

    Chikungunya

    Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe Merkblatt Chikungunya-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Dengue-Fieber

    Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

    Ein geringes Risiko besteht im ganzen Land unter 2000 m, v. a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos.

    Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.

    Je nach Reiseprofil kann eine Notfallselbstmedikation im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

    • Tragen von körperbedeckender, heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden)

    • wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue!) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria!)

    • Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Durchfallerkrankungen

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

    Seit Mai 2019 wird zudem in Lima, Junín, La Libertad (einschließlich Trujillo), Lambayeque (einschließlich Chiclayo) und Piura Regionen über mehr als 200 Fälle des neurologischen Guillan-Barre-Syndrom berichtet. Die Ursache ist vermutlich auf einen durch die Atemwege oder Lebensmittel übertragenen Krankheitserreger zurückzuführen. Für Reisende besteht ein minimales Risiko. Reisende in Risikobereichen sollten jedoch Vorsichtsmaßnahmen für Lebensmittel und Getränke sowie Maßnahmen zur Händehygiene beachten.

    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    Leishmaniasis

    Die kutane und mukokutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

    Oropouche-Fieber

    Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.

    Leptospirose

    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

    In Peru kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u. U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z. T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

    Pest

    Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.

    Höhenkrankheit („Soroche“)

    In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.

    HIV/AIDS

    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Medizinische Versorgung

    Das medizinische Versorgungsangebot ist in Lima im privaten Sektor z. T. auf international hohem Standard. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen meist defizitär strukturiert.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren oder im Notfall ggf. die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren.

    In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden.

    Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e. V.

    Unverändert gültig seit: 22. Juni 2020

    Gelbfieberimpfung Amazonas 

    Bitte lassen Sie sich unbedingt rechtzeitig von einem Facharzt bzw. Tropeninstitut über eine sinnvolle medizinische Vorsorge beraten.

    Die peruanische Gesundheitsbehörde hat die Impfpflicht in das peruanische Amazonas-Gebiet abgeschafft. Zum Schutz vor einer möglichen Infektion empfehlen jedoch sowohl die nationalen Behörden als auch das deutsche Auswärtige Amt allen Reisenden in das Amazonas-Becken dringend eine Gelbfieberimpfung.